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1

Sonntag, 5. Juli 2009, 14:11

Fahrschule wechseln? (Mein FL ist eine Schlaftablette)

Hallo!

Ich habe einen 18 Jahre alten Klasse 3-Schein und möchte jetzt auf
A-unbeschränkt erweitern. Leider bin ein wenig unzufrieden mit meinem
Motorrad-Fahrlehrer und kurz davor, die Fahrschule zu wechseln. Bevor ich das
mache, hätte ich gerne eure Meinung dazu. Viele Fahrschüler scheinen eher
Probleme mit überkritischen oder ungehobelten Fahrlehrern zu haben. Bei mir
liegt die Unzufriedenheit an der mangelnden Dynamik meines Fahrlehrers, die
sich im Bereich "eingeschlafene Füße" bewegt. Er ist der Chef der Fahrschule,
aber scheinbar werden dort kaum A-Prüfungen abgelegt. Zum Beispiel warte ich
für die 4 Stunden Motorradtheorie seit zwei Wochen auf einen Termin. Er wollte
anscheinend warten, ob sich nicht noch jemand anders anmeldet. Leider
verzögert das jetzt meine Theorieprüfung.

Wie weit bin ich? Ich bin mit der Basis-Theorie (6 Stunden langweiliger
Stoff) gerade durch. Fahrstunden hatte ich bis jetzt 7 (noch keine
Sonderfahrten). Meine Frau ist mit mir vor der ersten Stunden auf dem
Verkehrsübungsplatz gewesen und ich durfte eine Stunde lang Anfahren,
Schalten und Lenken üben. Das hat mir sehr geholfen. So bin ich in der
ersten Fahrstunde gleich nach 15 Minuten im Straßenverkehr hinter dem
Fahrschulauto hergefahren. Das kam etwas überraschend, aber ging
erstaunlich gut. Nur aus der Garage bergauf (Anfahren an der Steigung)
war übelst und hat erst beim zehnten Versuch geklappt, als ich
herausbekommen habe, dass man sowas mit der Fußbremse macht.

Was mich an meinem Fahrlehrer stört? Er "lehrt" mir nicht genug. Wir
fahren durch den Verkehr, machen auch die Grundübungen, aber ich bekomme
über Funk kaum etwas zu hören. Besonders bei den Grundfahrübungen bekomme
ich kaum Hinweise, was ich falsch mache. In der ersten Stunde wollte er
mal sehen, wie ich so im Kreis fahre. Hab ich soweit hinbekommen, aber mich
so in die Kurve gelegt, dass ich auch den Kopf schräg gehalten habe.
Das hat natürlich schlecht geklappt. Ich hab nach der Stunde noch mal
mein Lehrbuch durchgelesen und herausgefunden, dass ich den Kopf gerade
(parallel zum Horizont) halten muss. Das habe ich ihm beim nächsten Mal
erzählt und er meinte "ja, natürlich musst du den Kopf gerade halten".
Dito bei den Slaloms. Der langsame Slalom ist die Hölle - da bin ich schon
püschisch negativ vorbelastet, wenn ich die fiesen kleinen Pylonen sehe.
(Die sind zwar kleiner als ich, aber ich bin in der Minderheit.)
Bisher habe ich alle Pylonen zuverlässig umfahren... äh... umgefahren.
Die Tipps, was ich besser machen könnte, hab ich aus dem Lehrbuch, dem
Interweb und vom Fahrlehrer meiner Frau (sie hat eine Stunde bei einer
anderen Fahrschule gebucht, weil sie 10 Jahre nicht mehr gefahren ist
und erstmal wieder "reinkommen" muss). Da er mit dem Auto mitfährt, kann
er mir die Übungen nicht vormachen. Und beim langsamen Slalom geht er nicht
neben der Maschine her und hilft mir, sondern steht 20 Meter entfernt
bei seinem Auto. Wenn ich dann zu ihm fahren, den Helm öffne und ihm sage,
dass ich frustriert bin und nicht weiß, was ich falsch mache, höre ich
nur "das kriegst du schon noch hin".

Beim normalen Fahren im Verkehr hatte ich ein paar Flüchtigkeitsfehler gemacht,
die mir danach selbst aufgefallen sind. Bei der abknickenden Vorfahrt hab ich
nicht geblinkt. Schulterblick beim Anfahren hab ich ein paarmal vergessen. Kein
Kommentar aus dem Äther. Ich hab ihn nach der Fahrstunde gefragt, ob er die
Fehler bemerkt hat. Ja, hatte er. Ich musste ihn nachdrücklich bitten, mir das
auch mitzuteilen. Der Prüfer wird vielleicht nicht ganz so gleichgültig sein.
Beim nächsten Mal kamen dann mal ein oder zwei Hinweise, aber das war's dann
auch schon wieder. Auf der Rückfahrt hat er dann auch mal vergessen, mir
die Richtung anzugeben. Während des Abbiegens kam dann ein "ach ja, rechts
rum ist richtig".

Die letzte Stunde hat mich besonders geärgert. Der Fahrlehrer hatte nur
45 Minuten Zeit und wollte mit mir die Übungen noch mal fahren. Nur ist
das Übungsgelände 15 Minuten von der Garage entfernt (die noch mal 5
Minuten von der Fahrschule entfernt ist). So dass ich gerade mal 10 Minuten
Zeit hatte und jede Übung zweimal fahren konnte. So kann man das nicht
lernen. Nebenbei war ich sowieso sauer, weil ich über Funk hörte "da ist
ja noch eine andere Fahrschule - die haben die Pylonen schon aufgebaut -
fahr da mal durch". Also fuhr ich durch und wurde vom Fahrlehrer der anderen
Fahrschule prompt und wenig dezent gefragt, wie bescheuert ich denn wäre,
seine Schülerin zu gefährden. Wäre schlauer gewesen, wenn mein Fahrlehrer
vielleicht mal gefragt hätte, ob das überhaupt okay ist. Über Funk kam nur
"vielleicht suchen wir uns lieber eine andere Stelle".

Geplant ist noch eine Doppelstunde, um die Grundfahrübungen zu trainieren.
Danach noch die Sonderfahrten (12 Stunden Land, Autobahn, Nacht). Theoretisch
bin ich zu bequem, jetzt noch zu wechseln, weil mir das auch persönlich
unangenehm wäre. Aber weil ich die Übungen nicht viel trainiert habe, könnte
ich mir vorstellen, dass noch Stunden dazu kämen. Die Art meines Fahrlehrers
kann ich wohl nicht ändern. Aber eine gute Ausbildung hab ich mir anders
vorgestellt. Ob der Fahrlehrer jetzt auf seinem Motorrad mitfährt, wäre zwar
cool, aber mir nicht ganz so wichtig. Aber kompetente Tipps und eine aktive
Ausbildung wären mir schon wichtig. Ich bin davon überzeugt, dass mein
Fahrlehrer das alles fachlich drauf hat, aber er vermittelt es mir nicht. Und
ich bin seit fast einem Monat dabei und würde z.B. gerne meine Theorieprüfung
machen (hab die Bögen gut gelernt und meine Anmeldung beim LBV ist durch),
damit ich innerhalb von zwei Monaten noch meine Fahrprüfung machen kann. Noch
habe ich aber keinen Termin für die Motorradtheorie und jede Woche hab ich auch
nur eine Doppelstunde. Nebenbei war ich noch zweimal auf dem
Verkehrsübungsplatz und hab den schnellen Slalom und die Vollbremsung (ohne ABS
- hauaha) geübt. Das klappt ganz gut.

Ich hab das Gefühl, es könnte besser laufen. Ich bin kurz davor, meine nächste
Fahrstunde abzusagen und mich mit dem Fahrlehrer meiner Frau mal zu
unterhalten. Der weiß von meiner Unzufriedenheit und hat angeboten, sich
um die ganzen Formalitäten zu kümmern, damit ich dort weitermachen kann.
Er ist zwar mit dem Auto mitgefahren (weil es ihm in den letzten
Tagen zu heiß war und sein Krad keine Klimaanlage hat), aber ansonsten soll er
nett sein und ständig Tipps gegeben haben. Eine andere Fahrschule in der Nähe
(im Internet gefunden) hat einen Motorrad-"geilen" Fahrlehrer, der wohl
grundsätzlich mit seinem Moped mitfährt. Ich kenne leider niemanden, der dort
seine Ausbildung gemacht hat.

Sollte ich wechseln oder mal abwarten, ob ich die Übungen in der nächsten
Doppelstunde schaffe und es dann einfach durchziehen? Was meint ihr?

Gruß,
Christoph

P.S.: Sorry, dass es so lang geworden ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Signum« (5. Juli 2009, 14:12)


Caferacer

unregistriert

2

Sonntag, 5. Juli 2009, 14:19

RE: Fahrschule wechseln? (Mein FL ist eine Schlaftablette)

Moin

Wenn der FL deiner Frau sich schon angeboten hat sich um alles zu kümmern
und deine Frau dort zufrieden ist, würde ich dahin wechseln.

Die Prüfer sind nun mal nicht alle gleich, und wenn du einen Strengen erwischst,
machst du deine Prüfung zweimal oder öfter.

Schmeiss dem Typen der deine Ausbildung nicht ernst nimmt nicht deine
sauer verdiente Kohle in den Rachen.

3

Sonntag, 5. Juli 2009, 20:07

Zitat

So bin ich in der ersten Fahrstunde gleich nach 15 Minuten im Straßenverkehr hinter dem Fahrschulauto hergefahren.

Dachte, das geht gar nicht! Soviel ich weiss, soll das Motorrad immer VORAUS fahren, gerade um als Anfänger das Tempo vorzugeben. Vielleicht wird das ja unterschiedlich gehandhabt. Ich bin NIE hinterher gefahren....

Zitat

"da ist ja noch eine andere Fahrschule - die haben die Pylonen schon aufgebaut - fahr da mal durch"

Das habe ich im vergangenen Jahr als ich auch "A Offen" in Hamburg gemacht habe als normal erlebt.
Wir haben immer auf dem großen Parkplatz zwischen Color Line Arena und HSH Nordbank Arena geübt. Da haben sich die Fahrlehrer, die sich alle untereinander kannten auch die Hütchenstrecken geteilt.

Wenn Du was im Hamburger Westen suchst, kann ich Dir zwei Tips geben. Eine Fahrschule, die gar nicht geht und von der ich auch gewechselt habe und eine sehr gute, bei der dann alles ganz Problemlos lief. Die Irrsinnig schlechte ist übrigens durch Fakebewertungen in Bewertungsportalen ganz weit vorne. Da darfst Du nix drauf geben.
Konkrete Namen per PN bei Bedarf....

Das mit den "Formalitäten" bei Fahrschulwechsel machen aber alle Fahrschulen.
Nur die Grundgebühr musst Du noch mal zahlen. ( Oder die halbe?!? Das ist aber Verhandlungssache ) Schliess doch schnell die Theorie ab, ohne weitere Fahrstunden zu nehmen. Dann musst Du nur die Fahrstunden bestätigt haben. Habe die Bögen kostenlos auf www.bikeschein.de geübt. Hat super mit Null Fehlern geklappt.

Laurence

unregistriert

4

Sonntag, 5. Juli 2009, 20:29

Also bei meiner ersten Fahrstunde bin ich auch direkt auf die Straße und hintern Auto her, nach 500m hat er gesagt, hey klappt ja, überhol wenn du dich traust wir fahren zum übungsplatz.

Lille

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Registriert: 10. August 2008

Wohnort: Baden-Württemberg

Motorrad: V - deren Namen nicht genannt werden darf :) & italienische Bella & Honda-Roller

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5

Sonntag, 5. Juli 2009, 21:04

Ich hab zwischendurch während des A-Scheines auch die FS gewechselt. Meine Fl war schwer erkrankt und konnte keine Fahrstunden mehr geben. dadurch zig sich's ewig. Und wenn es mal eine Stunde bei ihr gab, konnte leider nicht wirklich viel Hilfestellung geben.

Ich hatte die Theorie hinter mich gebracht, die Prüfung abgelegt.
Danach hatte ich vier, sechs Fahrstunden genommen.

Dann bin ich zu einer andern FS und hab gefragt, wie ich das zu einem Ende bringen könnte. Der neue FL gab mir die Tel.Nummer der Führerscheinstelle. Dort angerufen - und die Sache nahm ihren Lauf.

Bei der Führerscheinstelle kostete das... öhm... ich glaube 30-40€ Bearbeitungsgebühr. Und bei der neuen FS musste ich nochmal die Grundgebühr abdrücken.

Evtl. müsstest Du mal nachfragen, wie das läuft, wenn du die Theorie noch nicht abgeschlossen hast und davor wechslen willst. Ggf musst Du Dir die bereits absolvierten Stunden bestätigen lassen. Bei ggf bereits stattgefundenen Pflichtstunden brauchst Du ebenfalls einen Nachweis der ersten FS.

Ich hatte mich später, nach bestandener Prüfung, nochmal mit der ersten FS gesprochen. Sie fand es okay - und hatte auch bestätigt, daß ich bei ihr wohl letztes Jahr nicht mehr hätte abschließen können.

Naja.. kurz nach meiner Prüfung ist sie dann auch leider verstorben... :(
*Lille*

6

Sonntag, 5. Juli 2009, 21:28

Danke für eure Antworten. Ich habe mich dann heute tatsächlich gedanklich dazu durchgerungen, meine Fahrstunde am Dienstag abzusagen und zu wechseln. Ich hatte seit dem ersten Tag schon ein kleines Tagebuch geschrieben (und immer wieder überlegt, ob ich das in mein Blog haue) und es sind eine ganze Reihe objektiv nachvollziehbarer Situationen gewesen, die ein didaktisch kompetenterer Lehrer hätte besser machen müssen. Ich finde es tatsächlich immer noch unangenehm, morgen mit meinem Fahrlehrer zu reden. Aber er hat von mir schon zu drei Gelegenheiten in Ruhe (vermutlich zu höflich) verstanden bekommen, dass ich mir mehr von der Ausbildung versprochen habe.

@Krako: Ich war auch überrascht, dass ich gleich im Verkehr und hinter dem Fahrschulauto herfahren sollte. Ab dem zweiten Mal bin ich dann vorweg gefahren. Das fand ich wesentlich besser, denn so konnte er mich beobachten und ich hatte hinter mir einen "Puffer" mit der Aufschrift "Fahrschule - Motorrad fährt voraus". So hatte ich mit meinen knapp 50 Sachen doch etwas Angst, dass mal jemand hinter mir ein Nickerchen hält. Ich komme übrigens eher aus dem Nordosten Hamburgs und werde mir die Fahrschule Pa*** im Pezolddamm ansehen. Ach, ja, bikeschein.de hatte ich zum Glück auch recht früh gefunden. Habe mir bei Amazon für knapp 10€ die Bögen in Papier und als Software gekauft und damit geübt. Aber bikeschein ist unschlagbar.

@Laurence: Kommt bestimmt auf den Schüler an. Hätte ich noch nie auf dem Krad gesessen, wäre die erste Stunde bestimmt nur in der Tiefgarage gewesen. Aber dank meiner Frau und dem Verkehrsübungsplatz gab es wenig für ihn zu erzählen.

@Lilie: Das ein wirklich trauriger Grund für den Wechsel. :(

Laurence

unregistriert

7

Sonntag, 5. Juli 2009, 21:49

Kann sein, bin vorher schon Mopped mit Schaltung gefahren, für mich war die Technik also nichts neues.
Aber selbst ich hatte dann schon respekt vor der "schweren" ER 5N was ich gefahren bin:grin:
Bin ja auch mal umgefallen.

Schnucki

unregistriert

8

Montag, 6. Juli 2009, 07:09

Signum:

Wenn Du den FL schon mehrmals angesprochen hast, ist ein Wechsel sicher sinnvoll, denn es kann nicht sein, dass DU Dir aus dem Lehrbuch die Sachen rausliest und versuchst, sie umzusetzen, während vom FL nichts kommt.

Was aber nicht unbedingt nötig ist, ist, dass ein FL mit dem Motorrad mitfährt. Hat meiner nie gemacht, obwohl er aktiver Motorradfahrer ist. Er ist mir trotzdem die Sachen oft auf dem Übungsplatz vorgefahren.

Und beim ersten Mal, wo ich selbst zum Übungsplatz fahren sollte, musste ich auch dem Auto hinterher. Auf dem Rückweg hat er schon gefragt: Willste vorfahren?

Toi toi toi, dass Du mit der neuen Fahrschule dann besser bedient bist.

LG

Nuden

Mo24-Hobbyist

Beiträge: 134

Registriert: 7. April 2009

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Motorrad: momentan keins... :-(

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9

Montag, 6. Juli 2009, 07:35

Wenn innerhalb der FS kein anderer FL vorhanden ist würde ich ebenfalls wechseln. Der scheint mir nämlich nicht der hellste zu sein, wenn der garnix sagt.

Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, das mein FL die ersten 10-12 Stunden nicht allzuviel gesagt hat und jetzt kurz vor der Prüfung kriege ich nur noch Tipps was alles falsch läuft. Die möchten einen zu beginn eben nicht verunsichern, damit man erstmal ein Gefühl für das Zweiradfahren bekommt. Deiner Beschreibung nach, scheint deiner aber mehr eine Schlafmütze zu sein.

Schnecke01

unregistriert

10

Montag, 6. Juli 2009, 12:05

MIr gings ähnlich. Ich hatte 10 praktische Stunden bei der einen Fahrschule und bin davon nur ein einzigstes mal in der Stdt gefahren. ALLES andre auf dem Übungsplatz! Als ich Druck machen wollte das ich endlich vorrankommen will , meinte der nur zu mir: Bevor die Grundfahrübungen nicht sitzen kommst du mir nicht vom Platz.
Hab dann auch von jetzt auf gleich die Fahrschule gewechselt und 6 Wochen später hatte ich den Schein.
Achja , erst beim Wechsel der FS hab ich gemerkt das der Idi... mir "nur" den gedrosselten Schein beantragt hatte. Da ich aber deutlich über 25 wollte ich natürlich gleich den offenen machen. Ich wurde weder gefragt noch bekam ich ne Erklärung. Nur das: Für Frauen reichen die ersten 2 Jahre die 34 PS LOCKER.
Hmm , alles klar. Nun sind die 2 Jahre fast rum und ich langweil mich beim fahren.

11

Montag, 6. Juli 2009, 22:17

So, ich hab heute schweren Herzens in meiner alten Fahrschule gekündigt und mich beim Fahrlehrer meiner Frau angemeldet. Nächsten Dienstag geht's los mit der nächsten Fahrstunde. Die Ummeldung war wirklich problemlos. Habe von der alten Fahrschule eine Ausbildungsbescheinigung bekommen. Angeblich sollte ich noch Geld nachzahlen, aber das hatte ich mir zum Glück vorher schon ausgerechnet. Mir stand 1/5 des Ausbildungsbetrags (bei mir 26€) als Rückzahlung zu, weil ich mit der Theorie-Ausbildung fast durch war. Und die bisherigen Stunden waren auch voll bezahlt. In meiner neuen Fahrschule hab ich die Grundgebühr nur anteilig (30€) zahlen müssen. Beim TÜV kommen noch ca. 15€ Gebühren dazu.

Tut mir zwar etwas leid für meinen alten Fahrlehrer, aber ihr habt es richtig gesagt... man kann für sein Geld auch etwas erwarten. Es ist eine Dienstleistung. Drückt mal die Daumen, dass ich diesen Monat vielleicht doch noch mit der Plastikpappe in der Tasche als potenzieller Organspender durch die Straßen chopper. :)

Wenn ihr also auch mit eurer Ausbildung unzufrieden seid, dann sprecht das auf jeden Fall gleich an (hab ich auch gemacht) und wenn es dann trotzdem nicht so ist, wie ihr das erwartet, dann habt den Mut und wechselt. Mir war die Situation auch etwas unangenehm. Besonders hoch wird die Hemmschwelle natürlich sein, wenn man noch 18 ist und noch nicht so das riesige Selbstbewusstsein hat. Ich hab mir damals von meinem Fahrlehrer auch ein paar Dinge gefallen lassen, bei denen ich heute mit ihm rechts ranfahren würde und ihn fragen, ob ihm klar ist, wer eigentlich sein Gehalt bezahlt. Zumindest wird man mit dem Alter frecher. :)

Meine Frau ist heute zwei Stunden bei meinem neuen Fahrlehrer gefahren und total begeistert. Er fährt einem die Übungen vor, nimmt einen auch als Sozius mit, damit man ein Gefühl für die Fahrübungen bekommt und erklärt gut und zeigt einem konkret auf, was man besser machen kann. Also nächstes Mal gleich fragen, ob der Fahrlehrer selbst motorrad-süchtig ist und selbst jeden Tag fährt. Die Lizenz zur A-Ausbildung alleine macht's leider nicht. Und dass die Fahrschule in Fußentfernung um die Ecke ist, sollte auch kein Kriterium sein. Lieber mal drei verschiedene Fahrschulen abklappern und gezielt nach der Motorradausbildung fragen. Auf ein "Ja, wir haben auch ein Motorrad und einen Fahrlehrer mit einer Lizenz" sollte man sich vielleicht lieber nicht einlassen.

Gruß,
Christoph

Schnucki

unregistriert

12

Dienstag, 7. Juli 2009, 07:10

Hi Christoph,

ich denke mal, Du hast den besseren Weg gewählt.

In "meiner" Fahrschule ist es sogar das "Zugpferd", dass alle 3 FL aktive Mopedfahrer sind. Bei dem, den ich gekriegt habe, wurde mir auch gesagt, dass er lange Jahre nur Mopedfahrer ausgebildet hat. Und man merkt es auch. Er hat Übungen vorgefahren, mit mir hinten drauf, er saß auch bei mir hinten drauf, wenn er weiter Balance üben wollte. Er hat mich unzählige Male hintendrauf genommen, um mir nochmal und nochmal das mit dem Kupplungsspiel und Blickführung zu zeigen etc.

Ich wünsche Dir viel Spaß und drück die Daumen, dass Du bald Deinen Schein bekommst.

LG

Astrid

stevenuz

unregistriert

13

Dienstag, 7. Juli 2009, 07:42

Eine gute entscheidung wie ich finde. Ein schlechtes gewissen brauchst du wegen dem wechsel auch nicht haben.. Da is der Fahrlehrer doch selber schuld dran und evt. nimmt er sich deinen abbruch etwas zu herzen und feilt etwas an seiner ausbildung.

Ich drück ich euch beiden mal die Daumen das ihr bald zusammen ein paar Kurven jagen könnt ;)

Zitat


Für Frauen reichen die ersten 2 Jahre die 34 PS LOCKER.
:suspekt:


LG
Steven

seebaer73

unregistriert

14

Dienstag, 7. Juli 2009, 09:15

Hallo, Christoph!

Den Gratulanten schließe ich mich an! ;)
Du hast's bestimmt richtig gemacht, denn Du gehst ja in die Fahrschule, um a) was zu lernen und das b) in angemessener Zeit. Von daher klangen Deine Schilderungen schon so, als wäre die Ex-Fahrschule nicht gerade gut gewesen.
Also einfach ein dickes :respekt: für Deinen Mut, diesen Schritt tatsächlich zu gehen!

Ich bin zum Glück sehr, sehr zufrieden mit meiner Fahrschule. Die Fahrlehrerin und ihr Mann sind beide eifrige Biker, dementsprechend merkt man ihr auch deutlich an, dass sie ganz genau weiß, was sie einem beibringt. Und man lernt offenbar auch einiges, was nicht im "Pflichtkatalog" steht (als ich beispielsweise hier gelesen habe, dass einige in der Fahrschule nie was von Lenkimpuls gehört haben, war ich geradezu fassungslos - das hat meine FL mir in der allerersten Fahrstunde verklickert).

15

Dienstag, 7. Juli 2009, 10:05

Danke. :)

Das mit dem Lenkimpuls ist echt so eine Sache. Hatte ich zwar in meinem Lehrbuch gelesen, aber irgendwie nicht so richtig verstanden. Beim schnellen Slalom hab ich nur gemerkt, dass ich mich nicht schnell/flexibel genug in die Kurven "legen" konnte. Bis ich dann zufällig im Internet hierauf gestoßen bin:

http://www.evisor.tv/tv/motorrad-schule/…dfahren-803.htm

Und plötzlich war alles klar. Ab da hat der schnelle Slalom mit ein paar Anläufen perfekt funktioniert. Am nächsten Tag erzählte ich da meinem Fahrlehrer und hörte das übliche "Ja, genau so macht man das". Warum hat er mir das nicht vorher erklärt?

Ich hab übrigens noch was interessantes erfahren. Meine erste Fahrschule hat mich zur Führerschein-ERWEITERUNG von Klasse 3 auf A-unbeschränkt zur Zulassungsstelle laufen lassen. Angeblich gehen zwar Neuanträge über Internet, aber Erweiterungen nicht. Hat mich zwei Stunden Zeit gekostet, das vor Ort selbst zu regeln. Gestern bei der Ummeldung erfuhr ich dann, dass das selbstverständlich über Internet geht und in jedem Fall von den Fahrschulen erledigt wird. Kein Fahrschüler muss deshalb zur Zulassungsstelle gehen. Und nebenbei wollten sie mich bei der Kündigung noch um meine anteilige Grundgebühr über's Ohr hauen und wir mussten erst mal die AGB auf den Tisch legen. (grummel)

Gruß,
Christoph

Buckbeak

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16

Dienstag, 7. Juli 2009, 10:20

Hallo Christoph,

sei froh, dass Du den Schritt hinter Dir hast.
Ich hatte damals auch einen Fahrschulwechsel, weil der erste Fahrlehrer zwar ein talentierter Motorradfahrer war, mir aber nichts vermitteln konnte und sogar im Gegenteil: mir von der ersten Stunde an einredete, dass alles sooo schwierig sei mit mir und dass ich - wie die meisten Frauen - wohl noch seeeehr lange brauchen würde bis zum Führerschein, wenn überhaupt...
jedenfalls war die Sache dann in der zweiten Fahrschule nach einigen Wochen abgehakt..
Ich hatte aber zu lange gezögert und unnötig unsinnige Stunden verschossen...

Viel Glück bei der restlichen Ausbildung!

liebe Grüße
Buckbeak

seebaer73

unregistriert

17

Dienstag, 7. Juli 2009, 20:48

Zitat

Original von Signum
Am nächsten Tag erzählte ich da meinem Fahrlehrer und hörte das übliche "Ja, genau so macht man das".


Das erinnert mich an eine Geschichte, die meine Mutter aus ihrer Schulzeit erzählt hat: Ihr Mathelehrer kritzelte immer die ganze Tafel voll mit Formeln, und wenn die Schülerinnen danach fragten, ob er mal erklären könnte, was er da gemacht hat, meinte er nur: "Tja, gewusst wie, meine Damen". :D :durchgeknallt:

18

Mittwoch, 15. Juli 2009, 13:38

So, ich hatte heute meine erste Fahrstunde mit dem neuen Fahrlehrer (Jens) in der neuen Fahrshule. Und das war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Jens hat mir gesagt, was ich gut und schlecht mache und mir sehr konkrete Tipps gegeben. Von 6 Versuchen hab ich den langsamen Slalom 4x geschafft. Das sah bestimmt noch etwas wackelig aus, aber immerhin haben die Pylonen überlebt. Die vorigen Male beim alten Fahrlehrer hab ich das nie geschafft. Und statt einem "mach dir nichts draus, wir üben das nächstes Mal noch mal" kommt jetzt ein "mach das Motorrad nach der Kurve immer wieder gerade, lass den Fuß sanft auf der Bremse, guck nur nach vorne, lenk nicht so stark". Und siehe da - es klappt. Endlich lerne ich mal was.

Es geht also wieder weiter und frustriert auch nicht. Also... nächstes Mal nicht gleich die erstbeste Fahrschule nehmen - nur weil sie ein Krad stehen hat. :)

Gruß,
Christoph

Buckbeak

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19

Mittwoch, 15. Juli 2009, 13:47

Das ist doch toll! So soll es sein.
:respekt:

Alles Gute für den "Rest"!

liebe Grüße
Buckbeak

Patricia36304

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20

Donnerstag, 16. Juli 2009, 22:33

Führerscheinerweiterung

Könnte es das das von Stadt zu Stadt verschieden ist? Ich persönlich mußte auch zur Führerscheinstelle gehen, weil du ja bei einer Erweiterung ja auch einen ganz neuen Führerschein bekommst, da mußt du doch dieses Formular doch unterzeichen. War das bei dir anderst?

Patricia

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