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Alexander

Mo24-Probefahrer

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1

Sonntag, 20. Juni 2010, 20:36

R 850 R als Anfängermotorrad?

Hallo,
Also ich mache nächstes Jahr meinen Führerschein mit 18 fürs Motorrad. Also muss ich ja 2 Jahre noch gedrosselt fahren. Nun hab ich mich in die BMW R 850 R verguggt (also vom Aussehen und so her, über Fahreigenschaften und Sitzposition hab ich noch nichts schlechtes gelesen, deswegen sollte es nicht daran scheitern). Die kann man ja auch auf 34 PS drosseln. Da ich nach den 2 Jahren sie dann offen fahre und das Motorrad auch noch länger behalten möchte, wollte ich ein "ausgewachsenes" Motorrad. Nun was sagt ihr? Ist die R 850 R für einen Anfänger geeignet? Also ich bin männlich, 185 cm groß und normal gebaut (falls das für die Entscheidung wichtig ist ;) ).

MfG Alexander

Der Töff

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2

Sonntag, 20. Juni 2010, 20:51

Ja klar!

Mach doch mal Vergleichs - Sitzen, zwischen d e r und der GS!

Dann hole Dir doch direkt die 1200er!


*I c h würde ja mit einem gebrauchten, kleineren Motorrad beginnen!*


Der Töff.
*Flott mit Schrott!*

Fischi

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3

Montag, 21. Juni 2010, 01:06

Servus Alexander...erstmal herzlich willkommen im Forum und viel Spaß und viel Input wünsch ich Dir :)

Mal zu R850R...ich verstehe jetzt eher das Du eine günstig bekommen kannst und diese Dir wie Sauerbier angepriesen wird....
Von welchem Baujahr reden wir denn eigentlich? Ist es die kleinere R1150R oder die R1100R?

Die Ausstattung ist identisch zu den größeren über ein Liter Roadstern, das Fahrwerk und die sonstigen Annehmlichkeiten gab es bei den 850ern auch....aber offen sind sie Luftpumpen, die R850R auf Basis der 1150er Modellreihe hatte "satte" 70PS und musste ganz schön gegniedelt werden um den Willen zum Vorwärtsdrang auch umzusetzen...will sagen, die sind furchtbar lahmarschig und träge...

Sie haben aber einen ganz großen Vorteil, sie sind mega billig zu bekommen....und oder besser aber auch genauso schwer wieder loszuwerden, sowas will eigentlich kein Mensch wirklich haben es sei denn man steht massiv auf BMW und will unbedingt etwas gut erhaltenes sehr günstig einkaufen...

Die Frage "Ist die für Anfänger geeignet" stellt sich eigentlich nicht...viel besser geht es kaum und Deine Körpergröße ist ungefähr auch meine....ich würde auf einer R - R jederzeit nach Gibraltar fahren und dort entspannt ankommen ...ohne "Rücken"

Der Unterschied im Drehmoment ist recht brachial....die R1150R hat 98Nm im Prinzip ab Standgas, gedrosselt auf 34PS immer noch über 80....die 850er schafft knappe 60Nm und bei 70PS gerade mal 75Nm...das spürt man sehr deutlich und auch wenn Du heute noch mit vllt. einer 125er von solchen Werten träumst....nach zwei Jahren kommt Dir das schon fast lächerlich vor denn die BMW Boxer leben von ihrem Hubraum und dem grossen Drehmoment....die 850er hat nichts davon, deshalb sind sie ja auch schon lange nicht mehr im Programm und u.a. so besonders günstig...

Drosseln kannst Du jede....selbst extrem starke Supersportler mit 170PS können auf 25kW/34PS gedrosselt werden....das ist die kleinste Sorge...ich befürchte aber mehr Du hast den Preis und die Austattung dazu im Kopf...wenn nicht, dann lieber eine 1200er die nach der Entdrosselung wirkllich Spaß macht...


PS: Nein, die 1200er Serie gab es nicht als 850er....das sind dann die F800
Das Leben ist kein Ponyhof, aber es lebt sich nicht schlecht wenn man in einem wohnt :rolleyes:

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Der Töff

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4

Montag, 21. Juni 2010, 08:36

Öhhh,...d a s wusste ich nicht, dass die 850er...

...nicht mehr produziert wird!


Ich kann aber bestätigen, dass die Leistungeentfaltung schrecklich war:

Ich bin Ende der 90er nur einmal mit so einemTeil gefahren, m i t der

Besitzerin als Sozia, das Ding zog im Siebengebirge nicht mehr die

Butter vom Brot, dauernd Drehen und Schalten, trotzdem:..."Nix tut sich!"


"Herzlich Willkommen" im Club,...klar, habe ich übersehen, gestern!


Der Töff.
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Fischi

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5

Montag, 21. Juni 2010, 10:19

Ich meine die R850R wurde bis 2005 gebaut....wann der Fahrwerkswechsel zwischen dem 1150er und dem 1100er Rahmen war weiß ich nicht genau, müsste so um 00/01 gewesen sein...analog der Umstellung R1100R -> R1150R....im Prinzip ist das aber auch egal, bis auf den Hubraum sind die fast 1:1
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Alexander

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6

Dienstag, 22. Juni 2010, 12:54

Also würdet ihr mir von der R 850 R abraten, aber nicht weil sie für Anfänger schlecht ist, sondern weil ich danach mit der eventuell nicht glücklich bin. Oder hab ich da etwas falsch verstanden? Hättet ihr eine Alternative? Also was für mich halt recht wichtig ist, ist dass des Motorrad ABS hat...

Dingo

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7

Dienstag, 22. Juni 2010, 14:30

Als Alternative würd ich dir dir aktuelle 800er-Reihe vorschlagen.
Da kannst du dann erstmal überlegen welche Art von Motorrad du haben möchtest. (S für Sport, S/T für Sport/Touring, GS oder R). Alle Maschinen gibts mit ABS, Motor ist identisch.
Hättest dann nen netten 2-Zylinder mit Drehmoment ausm Keller und Feuer oben raus. Fahrwerkstechnisch zwar was anderes als die R-Modelle von BMW, dafür aber günstiger und direkter.
Ich selbst fahre ne 800R und bin voll zufrieden. Ob angasen im Gebirge oder mittellange Touren, die kleine macht alles gut mit...
N kumpel hat die 800S/T, die hat halt nen Riemenantrieb und ne Einarmschwinge. Ist dadurch Wartungsfreundlicher, Einarmschwinge find ich optisch schön und die Verkleidung macht ab ca. 140 km/h wirklich Sinn...
Wenns keine BMW sein muss gibts selbstverständlich noch viiiieeel mehr Auswahl.
Achso, die F650 GS hat übrigens den gleichen Motor wie die 800er, ist aber in der maximalen Leistung etwas gekappt. Soll aber auch ganz gut gehen...
Greets

Alexander

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8

Dienstag, 22. Juni 2010, 14:53

Also ich hab mal bei mobile.de nach der F 800er gesucht. So wie ich des gesehen hab, fängt die ja bei 4.500 Euro an! Vielleicht sollte ich ergänzen, oder deutlicher sagen, dass meine finanziellen Mittel begrenzt sind. Also so 3.500 bis 4.000 Euro sind des Maximum. Ich such ja insgesamt eher eine "normale" Maschine, also kein Rennteil, aber auch keine Chopper. BMW ist kein Muss, aber da ich ein Motorrad mit ABS möchte, ist, glaube ich, BMW die beste und günstigste Variante.

Buckbeak

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9

Dienstag, 22. Juni 2010, 14:58

Alexander: Also, mir gefällt die R850R. Wenn Du gut drauf passt... warum nicht.
Sie ist kein richtiges Anfängermotorrad, aber trotzdem nicht schwergängig. Es gibt viele Fans von diesem Möp.
Klar gibt es "bessere" Motorräder - meine 1200er ist natürlich leistungsstärker und die von Dingo vorgeschlagenen sind auch ganz toll - aber wenn Du die R850R günstig kriegen solltest, würde ich die nicht ausschließen. Immerhin ein reisetauglicher Boxer - das hat was.
Alternativ könntest Du Dir natürlich auch eine kleinere vornehmen zum Start, z.B. eine ältere F650GS (die hat fast immer ABS), und nach gewisser Fahrpraxis, zwei Jahren Drosselung und neu Angespartem evtl. danach ein richtig starkes Möppi kaufen. Mit 34PS fahren die Einzylinder wirklich gut. Aber ich würde es davon abhängig machen, welches Dir besser gefällt, wie gut Du auf den Möppis sitzt und zu welchen Preisen sie zu haben sind.
Lass Dir nicht die 850er madig machen - ich hatte sie auch eine Zeitlang in der engeren Wahl... die wird oft unterschätzt. Aber ich hatte mich damals halt für Plan B entschieden (erst 650, dann 1200).

liebe Grüße
Buckbeak

Alexander

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10

Dienstag, 22. Juni 2010, 15:12

Also mit der F 650 werd ich viel Erfahrung haben. Meine Fahrschule hat 2 F 650 GS und daher werde ich mit denen meinen Führerschein machen. Das könnt ich dann auch machen, dass ich mir erst eine F 650 kauf und sie dann vielleicht erst ne Zeit offen fahre und mir dann ne große hol. Ich hatte ursprünglich zuerst vor mir auch so eine zu holen, aber iwie bin ich dann doch auf die R 850 R gekommen. Also so nach Erfahrungsberichten her, ist die F 650 perfekt für Anfänger geeignet. Kann ich die nach den 2 Jahren noch immer gut fahren? Oder bin ich dann "untermotorisiert" ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Alexander« (22. Juni 2010, 15:21)


Buckbeak

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11

Dienstag, 22. Juni 2010, 15:42

Ach was: Es gibt Leute, die fahren die ihr Leben lang und machen tolle Touren damit.

Ich selbst hatte mich nur irgendwann in etwas Größeres "verguckt" - aber das muss nicht unbedingt sein. Das wirst Du selbst herausfinden. Jedes Möppi hat so seine Vor- und Nachteile. Du wirst schon Deine Erfahrungen machen...viel Spaß dabei!

liebe Grüße
Buckbeak

Alexander

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12

Dienstag, 22. Juni 2010, 19:09

Ok, dann werd ich wahrscheinlich vorerst die F 650 nehmen und dann später auf eine größere umsteigen. Dann kann des Thema eigentlich geschlossen werden. vielen dank für eure Hilfe!

Fischi

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Mittwoch, 23. Juni 2010, 09:01

Warum das Thema schliessen?

Ich hab Dir auf den Kopf zugesagt das es um die Ausstattung der R850R und ihren sehr günstigen Preis geht....da lag ich wohl nicht einen Milimeter daneben...

ABS wird etwas überbewertet...man sollte es eigentlich nie brauchen denn das wichtigste ABS sitzt zwischen Deinen Ohren und endet in der rechten Hand sowie den optischen Rezeptoren die man Augen nennt...
Ob jetzt ABS oder nicht....denk immer an die Dummheit der anderen und das sie auch mal ´nen bescheidenen Tag haben können...das hält Dich viel länger und garantierter von Unfällen ab als ein ABS...Augen auf und defensives fahren...das hat mit mein Vater mal mitgegeben und ich hatte bis heute noch nie einen Motorradunfall, nein ich bin nicht langsam unterwegs...ganz im Gegenteil...

Meine Einschätzung der R850R als ungeliebtes hässliches Entlein ist korrekt, sie ist eine Luftpumpe und macht offen kaum Spaß...die Fangemeinde ist eher sehr klein und das man sie kaum verkaufen kann spiegelt sich im Preis wieder...
ABER....die R850R ist deutlich angenehmer zu fahren und auch deutlich stärker als eine F650 CS (Scarver)...alleine die Fahrwerke sind ein Unterschied wie Tag und Nacht denn eine R850 hat Telelever und damit alle Vorteile davon...
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Alexander

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14

Mittwoch, 23. Juni 2010, 18:44

Also des mit dem ABS kommt nicht direkt von mir sondern eher von meinen Eltern. Vor allem von meiner Mutter, da sie nicht 100%ig für den Führerschein ist. Mein Vater aber rät mir auch zu einer Maschine mit ABS da er mit seiner R 1100 RT mal bei einer Kreuzung (es ging bergauf) zu stark gebremst hat, da er überrascht war, dass die Kreuzung schon so früh anfängt. Die Straße war etwas sandig und ohne ABS hätte das Hinterrad blockiert... Ja ich weiß du argumentierst sicher mit Kontrolle und Verstand und so... Aber du kannst nicht von einem Anfänger (wie mir) erwarten, dass ich bei sowas an soetwas denke... Daher finde ich auch, dass ABS wichtig ist.

Naja mit dem Fahrwerk. Bis jetzt hab ich nur gutes über die F 650 GS gelesen und gehört. Fahreigenschaften haben alle als ausgezeichnet bewertet. Die CS finde ich aber nicht so schön. Deswegen werde ich mir eine GS holen.

Fischi

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15

Mittwoch, 23. Juni 2010, 23:31

Aber du kannst nicht von einem Anfänger (wie mir) erwarten, dass ich bei sowas an soetwas denke... Daher finde ich auch, dass ABS wichtig ist.


Stell Dir vor...ich bin ohne Handy, Computer und sogar gänzlich ohne Scheibenbremsen groß geworden...ein Motorrad mit ABS war nie eine Option, das was ich habe hab ich eben weil die Serie eigentlich schon ausverkauft war und es so ziedmlich die letzte war die ich noch neu bekommen konnte....bis heute hat das ABS noch nie regeln müssen und ich fahre wie gesagt nicht gerade zimperlich...ich kenne seit der 1150er GS fast nur noch Opfer und keine Gegner mehr...

Das ABS hilft Dir nur dann weiter wenn es eigentlich schon fast zu spät ist...alleine die Einstellung "ich bin ja mit ABS viel sicherer unterwegs" ist die völlig falsche...Unfälle passieren nur sehr selten in Bereichen wo ein ABS hätte helfen können...zuerst kommt der Kopf, dann die Gashand...es spielt kaum eine Rolle ob man Anfänger oder sehr versierter Fahrer ist...es ist und bleibt die Einstellung zum Verkehr...

Mein Vater aber rät mir auch zu einer Maschine mit ABS da er mit seiner R 1100 RT mal bei einer Kreuzung (es ging bergauf) zu stark gebremst hat, da er überrascht war, dass die Kreuzung schon so früh anfängt

War er gerade dabei ´ne CD einzulegen?
Entschuldige, ich möchte Deinem Vater nicht die Fahrkünste absprechen...aber genau davon rede ich doch...wenn sein ABS bergauf angesprochen hat, na dann Prost Mahlzeit...bergab hätt ich´s sogar verstanden
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HannesFischer

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Donnerstag, 24. Juni 2010, 07:09

Die R 850 ist im Vergleich zur R 1150 GS wirklich untermotorisiert und muß sehr hoch gedreht werden, das stimmt! Aber im Vergleich zu sehr vielen anderen Motorrädern in dieser (Gebraucht-)Preisklasse ist sie sehr schön zu fahren und wird auf alle Fälle besser sein als eine F 650. Die 850er sind für Märkte gebaut worden in denen der Hubraum durch Gesetze reglementiert sind ... ansonsten sind sie komplett gleich ausgestattet wie die großen Maschinen. Dadurch ist der ganze Anrtrieb auf mehr Leistung und Drehmoment ausgelegt und dementsprechend haltbarer ...

ABS ist eine feine Sache. Mir ist bei meiner 1100er GS das ABS hinten auch ein paar mal angesprungen und vorne nur dann wenn ich es getestet habe, was man immer mal wieder tun soll, damit die Ventile auch unter Last noch vernünftig schalten. Aber ich hatte immer die Sicherheit, dass ich auf plötzlich schlechterem Fahrbahnbelalg nicht die Führung durch das Vorderrad verliere - auch bei Schreckbremsungen bist Du auf der sicheren Seite. Je länger Du fährst um so weniger brauchst Du das ABS aber für den Anfang ist es gut!

Wenn Dir die R 850 R optisch gefällt und Du mit ihr klar kommst, dann kaufe sie. Regelmäßigen Service und immer ein Ohr am Steuerkettenspanner und Du kannst das Teil fahren bis Du in Rente gehst!

Liebe Grüße aus Mauk
Hannes, Karima und Moni

PS: Eine günstige R 850 GS in Vollaustattung würde ich mir auch noch antun :grin:
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17

Donnerstag, 24. Juni 2010, 07:11

Zitat

Ja ich weiß du argumentierst sicher mit Kontrolle und Verstand und so... Aber du kannst nicht von einem Anfänger (wie mir) erwarten, dass ich bei sowas an soetwas denke

Das ist Schwachsinn. Wenn Du aus der Fahrschule kommst, hast Du gelernt, das Motorrad auf der Straße aufrecht zu halten, nicht mehr und nicht weniger - das stimmt. Es ist auch durchaus klar, daß Du als Fahranfänger noch keinen Erfahrungsschatz an überstandenen Situationen hast - aber warum, bitteschön, solltest Du ohne Verstand fahren, weil Du Anfänger bist?
Gerade als Anfänger ist Dein Verstand doch alles, was Du im Straßenverkehr einsetzen kannst, um Stürze und Unfälle zu vermeiden, eben weil Du noch über keine antrainierten Reflexe verfügst.
Zudem ist ohne vorausschauende Fahrweise der Sensenmann bei jedem Moppedfahrer Sozius, unabhängig von der Fahrerfahrung. Da ist nur die Frage, wann er zuschlägt.

Also erst Hirn an, dann starten.

Servus,

Holger
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Donnerstag, 24. Juni 2010, 08:33

Je länger Du fährst um so weniger brauchst Du das ABS aber für den Anfang ist es gut!


Ein reichlich komischer Satz...findest Du nicht? Wer als Anfänger sein ABS benötigt hat rein gar nichts kapiert und sollte ganz schnell wieder in die Dose einsteigen...wer später als versierter Fahrer etwas flotter unterwegs ist und eine gewisse Grundsicherheit mitbringt wird sich viel eher im Grenzbereich bewegen als es ein Anfänger bitteschön tunlichst bleiben lassen sollte...

Eins zu haben ist sehr gut, das steht ausser Frage und im Notfall kann es das Zünglein an der Waage sein...aber der Sicherheitsvorteil den ABS bietet ist trügerisch und ich lese viel zu oft heraus, dass ABS so wahrgenommen wird als wäre es ein Assistenzsystem und man könnte damit risikofreudiger fahren...
Dabei soll es nur eine Sorge abnehmen, das im Notfall blockierte Vorderrad und das damit nicht mehr vorhanden Aufstellmoment was unweigerlich Sturz bedeutet.

Wheely Stopper, ASR und Anti Überschlag Systeme sind Assistenzsysteme die bei den richtig dicken Boliden auch sinnvoll sind...ABS ist nur ein Notfallsystem und wer es benötigt als Einsteiger hat wie Holger sagte den Sensenmann als Sozius...
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19

Donnerstag, 24. Juni 2010, 08:49

Hallo Fischi,

ganz normaler Anfängerfehler reicht als Beispiel: Ein wenig zu schnell unterwegs in der Stadt, rote Ampel voll in die Eisen um nicht in das Auto vor einem zu fahren. Vor der Ampel wechselt der Fahrbahnbelag wegen Asphaltflickereien und der Anfänger überbremst und das Vorderrad rutscht weg. Da hilft ABS! Der erfahrern Fahrer kommt in der Regel nicht mehr ion diese Situationen oder macht dann schnell die Bremse auf ...

Nix mit Kurvenheizerei und sowas ...

LIebe Grüße aus Mauk
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20

Donnerstag, 24. Juni 2010, 09:01

Ja und? War man dann nicht über seine Verhältnisse unterwegs?

Ist ja auch soweit richtig, es kann passieren, aber es sollte eigentlich nicht und gerade als Einsteiger muss man besonders defensiv unterwegs sein...der von Dir beschrieben Fall kann nur vorkommen wenn man zuwenig Abstand hatte und eben auch zu schnell war für die Verhältnisse...
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