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Kyrill

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Mittwoch, 26. Mai 2010, 15:30

Heritage Softail Classic FLSTC - Über Wertverlußt, Pflegekosten Reparaturen...

So, nun ist sie fast zwei Jahre alt -07/2008- meine gute FLSTC. Es wird Zeit, hier mal ein paar Zeilen und Zahlen über sie zu schreiben. Ich habe mir vorgenommen die Lebensgeschichte in unbestimmten Abständen zu aktualisieren.

Laufleistung bislang 11.000 Km.

Kaufpreis:
2008 laut Liste incl. leichter Geräuschmodifikation und Sonderlackierung kupfer Metallic 105 Jahre: 22500 Euro.
Wert heute ( über Mobile.de gemittelt ) ca. 16-17.000 Euro.

Betriebskosten, Warte- und Ausfallzeiten:

05.09.2008 Inspektion bei Km 2000 : 212,43 Euro, Dauer 1 Tag
12.06.2009 Repairkit im Handbremszylinder eingebaut, Bremslicht hatte Dauerlicht wegen Erschlaffung der Rückstellfeder. Garantie, kostenlos, Dauer 1 Tag
19.08.2009 Inspektion bei Km 8000: 244,98 Euro, Dauer 1 Tag
25.05.2010 Erneut Dauerlicht bei der Bremsleuchte. Diesmal den ganzen Handbremszylinder gewechselt, Garantie, kostenlos, Dauer 1 Tag

Ach so, defekte durch Vibrationen bislang Fehlanzeige! Weil keine vorhanden... :)

Verbrauch:
Ich habs nicht genau ausgelitert über die Kilometer aber der Durchschnitt liegt zwischen 5,2 und 7 Liter je nach Fahrweise und Streckenlänge. (Warm ist sie erst nach 10 Km...) Vorher läuft sie im Kaltstartprogramm und schluckt entsprechend, besonders im Winterhalbjahr.

Persönlicher Fahreindruck:
Ich sitze mit meinen 187 Größe perfekt auf dem Motorrad. Alles paßt, wie für mich gemacht. Trotz einer gewaltigen Masse von 340 Kg läßt sich das Motorrad im Stand noch gut händeln. Sobald die Fuhre rollt merkt man vom Gewicht eh nichts mehr. Das Getriebe läßt sich sauber schalten.
Der Motor ist sehr kultiviert (man kann auch sagen kastriert durch die Ausgleichswellen) Dafür gibts bei längerer Fahrt auch keine Kopf oder Zahnschmerzen :grin: Das war bei der Anschaffung auch der Grund dafür die Softail zu nehmen und nicht die Roadking, die ich zuerst wollte. Nix gegen das Schütteln auf kurzer Strecke aber eine längere Tour hätte mir nicht so einen Spaß gemacht wie mit der Softail.

Kaufentscheidung:
Muß ich noch erwähnen dass ich in der Vergangenheit bereits japanische Motorräder hatte und auch BMW´s probegefahren bin? Warum also das Ami-Eisen? Na die ebenfalls super laufende GS 1200 die ich zur Probe fuhr war mit 2 Personen beladen auch ein perfesktes Motorrad aber hatte den Charme einer Plastikschüssel. Irgendwie sah nix nach Wert aus. Das ist bei der Harley deutlich anders. Da sieht jeder Knopf irgenwie massiver aus und ist es wahrscheinlich aus...(340 Kg) Sie war mir eben das Mehr an Teuronen wert und ich habs bislang nicht bereut. Auch wenn sie keine 200 Km/h erreicht.
Im Landstraßentempo so zwischern 90 und 120 ist sie in ihrem Element und das Fahrwerk bügelt auch eine holprige Teerdecke wieder glatt. So muß das sein. Außerdem war es schon immer ein Traum von mir einmal eine Harley zu fahren. Also hatten andere Fabrikate ehrlicherweise kaum eine Chance, obwohl sie eine bekommen haben... :)

Was meiner Meinung nach zu verbessern wäre:
Eine Doppelscheibe vorne wäre eine gute Sache. Die Softail bremst zwar auch so, aber man muß schon richtig hinlangen, wenns zügig gehen soll und man aufs späte Anbremsen Wert legt. Ich schiel da immer zu der Dyna meines Kollegen, der hat ne Doppelscheibe...

Als Zweitmaschine könnte ich mir gut eine 1200er Nightster vorstellen, so für die Landstraßenräuberei...

PS: Es lebe meine Hausstrecke im Münsterland...
Gruß von Kyrill & Sozia

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kyrill« (26. Mai 2010, 15:34)


Kyrill

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Donnerstag, 27. Mai 2010, 09:42

Nachtrag zum Thema Verbesserungen

Bereifung:
Da hab ich sicher nix Neues festgestellt. Auf trockener Fahrbahn kann man mit den harten HD Pneus ganz gut zurechtkommen jedenfalls bei dem Schräglagenwinkel, den die Trittbretter einem lassen. Dazu sind sie langlebig. Ich denke so bei 13000 brauch ich hinten neues Gummi, dann werden sie wohl mittig bei 1 mm liegen.
Auf Nässe sind die Reifen ein echtes Fiasko, der Gripp geht gegen null und ein ausbrechendes Heck gehört zum Standard. Da ist echtes senkrecht Fahren angesagt und ganz vorsichtig mit dem Gas! Ich bin mal gespannt ob ein Markenwechsel da eine deutliche Verbesserung bringt.
Gruß von Kyrill & Sozia

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Der Töff

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3

Donnerstag, 27. Mai 2010, 10:38

Hallo Kyrill!

Nach vielen Berichten, die ich über Harley´s im Allgemeinen gelesen habe,

kannst Du Dich auf den Reifenwechsel freuen, der Unterschied muss enorm sein!


Ich habe auch auf den neuen 1200er Modellen Probe gesessen, das fühlt sich

auch Alles gut an,...die Sitzposition ist bequem,...die "Kleinen" sind ja auch noch

bezahlbar,...ich werde mich da aber trotzdem nicht überwinden können!

So sehr Du mit Deiner Einschätzung "Plastikschüssel" ja Recht hast!


Immerhin scheint das Problem mit der Zuverlässigkeit ja mittlerweile

"im Griff" zu sein!

Aber: Für s o ein Trumm nur e i n e Scheibe,...bei d e m Preis???

Schon komisch - oder?


Gruß vom Töff.
"Kein Herz für Arschlöcher!"

Kyrill

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4

Donnerstag, 27. Mai 2010, 11:31

Ja Töff,
ist schon komisch, das man nicht von vorne herein mit einer 2. Scheibe arbeitet. Vor allem weil es ja vom selben Hersteller Motorräder mit 2. Scheibe gibt. Aber wenn ich mich an meine 750er F1 erinnere die hatte serienmäßig auch nur eine Scheibe vorne erst die F2 brachte ne 2. mit.
Und wie gesagt über die GS konnte ich nix schlechtes sagen, außer dass sie nicht so ein wertiges Gefühl vermittelte sonst fuhr sie für meine Einschätzung sehr gut... Und bei dem Preis-Vergleich habe ich dann natürlich die Version in Komplettausstattung mit elektronischem Fahrwerk und Alukoffern zurückgegriffen. (17800€) in 2008.
Gruß von Kyrill & Sozia

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blahwas

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5

Donnerstag, 27. Mai 2010, 16:33

Hi Kyrilll,
finde es schön dass du uns an den Details teilhaben lässt. War bei dir da nicht anfangs auch irgendwas mit der Achse/Radlager hinten los? Meine mich da erinnern zu können.

Sportyzilla

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6

Donnerstag, 27. Mai 2010, 16:50

Guter Bericht! :thumbup:



Das mit dem Dauerlicht finde ich besonders interessant.
Das hatte meine auch kürzlich.

Da die Armaturen ja alle ziemlig gleich sind, scheint dieser Geber nicht besonders langlebig zu sein.
Bei der Bauart auch kein Wunder. 8|
Der siebte Sinn der Westfalen: Der Starrsinn.

7

Donnerstag, 27. Mai 2010, 18:34

Robert, dein Bremslicht geht auch manchmal so einfach an. Würde da vllt mal nach nem Wackler etc suchen.

Gruß, Phil

Shergar the Raven

unregistriert

8

Donnerstag, 27. Mai 2010, 18:55

Moin Kyrill,

schön zu lesender Bericht. Allerdings ist es für mich ebenfalls vollkommen unverständlich, wie man in dieser Preis- und Gewichtsklasse auf eine Doppelscheibenbremse verzichten kann. Ein guter Anker sollte außer Diskussion stehen. Das mit dem fehlendem Gefühl der Wertigkeit bei den neueren BMW kommt mir nicht ganz unbekannt vor.

Kyrill

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9

Donnerstag, 27. Mai 2010, 18:57

Noch ein Nachtrag zur FLSTC

Zubehör
Zubehör brauchte ich wegen der vorhandenen Vollausstattung mit Scheibe und Packtaschen bislang nicht anschaffen. Gerade die Scheibe macht das Fahren mit höherem Tempo auf der Bahn überhaupt erst möglich. So 140-150 Km/h lassen sich damit gut aushalten. Die Scheibe möchte ich dabei gar nicht mehr missen. Außerdem bleibt die Jacke und die Visierscheibe vom Helm sauberer. Die Packtaschen könnten größer sein. Die sehen zwar von außen groß aus, sind aber relativ schmal, da die Rückseite aus Kunststoff stark nach innen gewölbt ist. Für Regenklamotten für 2 Personen reicht es aber gut aus. Einen Drehzahlmesser habe ich noch nicht wirklich vermißt...

Versicherungen:
Als ich das Ding gekauft habe, habe ich wochenlang nach einer bezahlbaren Versicherung gesucht, die überhaupt bereit war den Hobel Vollkasko zu versichern. Haftpflicht hätte jeder gemacht aber Teilkasko oder sogar Vollkasko war bei den meisten Versicherungen ab einem Neuwert von 20000 Euro einfach nicht zu machen (Gilt auch für Bimota und MV Agusta und andere teure Bikes). Sogar bei meiner Hausversicherung wo ich seit zig Jahrzehnten einen schadenfreien Verlauf habe! Klar bei der Versicherung, die mit Harley zusammenarbeitet für Jahresbeiträge jenseits von Gut und Böse wäre was gegangen aber nur für Deutschland Frankreich und die Schweiz! Ich war jedenfalls heilfroh, als ich das Problam dann umschifft hatte... (Die Lösung war bei den Eisenbahnern zu suchen, die mit den 4 grünen Buchstaben.) Wie gesagt ist aber einfach nur ein Problem des Neuwertes...

Zahnriemen
Danke, blahwas, das du es noch mal ins Gedächtnis zurückholst. Hätte ich fast vergessen. Im ersten Sommer hatte ich Probleme mit einem quietschenden Zahnriemenantrieb besonders an heißen Tagen. Das ließ sich hinterher aber selber lösen, indem man sich mal ein bißchen Zeit genommen hat und die Sache in Ruhe beäugt hat. Der Riemen lief immer an einer Flanke vom großen Pulley und das war bei Temperaturen um 30 Grad dann wohl zuviel für den Riemen und er fing an zu heulen wie ein defektes Radlager. Eine genaue Justage des Hinterrades hat das Problem aber dann bis heute abgestellt. Die Achse war zur gedachten Mittellinie des Motorrades verdreht festgezogen worden, das machte auf der rechten Seite nach dem Lösen so ca. 1,5-2 mm aus. Danach lief der Riemen mal nach links und mal nach rechts ohne sich am Rand des Puleys aufzuwölben, wie er es vorher tat. Da war bei der Übergabeinspektion wohl etwas geschlampt worden...


So ich hoffe jetzt sind die wichtigsten Erlebnisse der ersten 22 Monate angesprochen worden. Danke für die Erinnerung an Vergessenes...
Gruß von Kyrill & Sozia

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Donnerstag, 27. Mai 2010, 19:17

@ robert

Kommen deine Bremslichtprobleme denn vom Handbremszylinder oder hängt der Schalter am Fußbremszylinder? Bei mir konnte man deutlich merken, dass der Bremshandgriff nicht mehr bis zum Anschlag zurückgedrückt wurde. Die Feder, die dafür zuständig ist badet leider in der Bremsflüssigkeit und steckt im Hauptbremszylinder.

Das Repairkit kostet als E-Teil so um die 58 Euro ohne Arbeit. Der ganze Hauptbremszylinder liegt bei 178 euro. Nur so zur Info, falls du E-Teile brauchst.
Gruß von Kyrill & Sozia

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Sportyzilla

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Donnerstag, 27. Mai 2010, 20:02

@ Peter:
Das Problem rührt vom Handbremsgeber her.

Der Schalter liegt sozusagen parallel neben dem Bremshebel mittig in der rechten Armatur, gegenüber des Bremskolbens, der zur Fahrzeugmitte zeigt.

Es ist ein winziger Schalter, der vielleicht einen Durchmesser (an der Betätigungsfläche) von 3-4 mm hat.
Der ist mit einem Gummibalg überzogen, der den Schalter vor Schmutz schützen soll.

Leider ist an dem Schalter halt echt "kein Fleisch" dran, so dass der schnell anfängt zu hängen. Die ungünstige Anordnung tut den Rest dabei.
Der Bald kann sich außerdem auch verharken oder blockiert den Schalter.
Da der Schalter als Einheit sehr sensibel sein soll, geht er oft beim Richten kaputt.


Vor dem FT9 habe ich die Armatur geöffnet, gereinigt und den Schalter mit WD40 wieder gangbar gemacht.
Inzwischen habe ich wieder 2.000 km im übelsten Schmutzwetter gefahren und er sitzt bestimmt wieder zu.

Bei HD kostet der Schalter 95€ (der bei mir passt, nach OEM Nummer!), der Einbau wird auch entsprechend teuer sein, weil dazu alles zerlegt werden muss und der Schalter eingelötet werden muss. :thumbdown:



Da ich von dem Problem schon oft im HD-Forum und bei den Sportyriders gelesen habe, scheint es sich nicht um ein Einzelproblem zu handeln.

Ich hab aber leider keine Garantie mehr. ;(



Gruß,
Robert
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Donnerstag, 27. Mai 2010, 21:11

@ robert

Hm das hört sich nicht gut an. Offenbar ist es aber ein anders gelagertes Problem als bei mir. Bei mir kommt der Bremshebel definitiv nicht mehr ganz in Ruhelage zurück und darum bleibt der Schalter geschlossen...
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Donnerstag, 27. Mai 2010, 21:22

Eine Rückstellfeder hab ich noch nicht gesehen. ?(

Hab ich die übersehen?
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Freitag, 28. Mai 2010, 10:44

Rückstellfeder...

@ Robert
Die Rückstellfeder des Handbremszylinders liegt innerhalb des Bremszylinders in der Bremsflüssigkeit! Sie drückt den Kolben des Handbremszylinders zurück und damit auch den Handbremshebel. Mit dem Schalter hat sie keine Verbindung... ein Erschlaffen der Feder macht sich bei mir durch Spiel im Handbremshebel bemerkbar. So ab 3-4 mm wird es kritisch, dann bleibt die Bremsleuchte bereits an.
Gruß von Kyrill & Sozia

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Freitag, 2. Juli 2010, 17:40

Fortführung der Betriebskosten...

Betriebskosten, Warte- und Ausfallzeiten:
05.09.2008 Inspektion bei Km 2000 : 212,43 Euro, Dauer 1 Tag
12.06.2009 Repairkit im Handbremszylinder eingebaut, Bremslicht hatte Dauerlicht wegen Erschlaffung der Rückstellfeder. Garantie, kostenlos, Dauer 1 Tag
19.08.2009 Inspektion bei Km 8000: 244,98 Euro, Dauer 1 Tag
25.05.2010 Erneut Dauerlicht bei der Bremsleuchte. Diesmal den ganzen Handbremszylinder gewechselt, Garantie, kostenlos, Dauer 1 Tag
02.07.2010 TÜV/ASU und Wechsel auf Metzeler Marathon ME 880, Reifenpreis: 238 Euro, Ausbauen+Aufziehen+TÜV/ASU: 170,34 Euro, bei der Gelegenheit wurden gleich die beiden Gaszüge auf Garantie getauscht. Die Hüllen hatten außen Risse bekommen. Dauer: 2 Tage

Zu den Reifen werde ich was schreiben, wenn ich mehr Erfahrung damit habe...
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Samstag, 2. Oktober 2010, 14:14

Update Betriebskosten/Schadenfälle 02.10.2010

Gestern der Schreckensruf der Sozia: "Da!! Die Naht an der linken Satteltasche ribbelt auf!"

Heute hab ich die Tasche mal abgebaut und festgestellt, dass das Leder mit normalem Zwirn an die Kunststoffrückwand der Satteltaschen angenäht ist. Kein Kleber, keine Dichtung. Ca. 10 cm hatte sich die Naht bereits gelöst, weil der Faden an der Rückseite irgendwie durchgescheuert wurde. Vermutlich an den scharfkantigen Aufwürfen der Nadellöcher die dort im Kunststoff sind von selber. (Verbesserungsvorschlag fürs nächste Mal: Alles abmachen, Löcher entgraten, dann wieder komplett neu annähen.) Aber da hatte ich heute nicht die Lust zu....

Ich fand eine Nähale vom Zeltzubehör noch im Nähkasten und habe die Sache vorerst mal in Handarbeit wieder zugenäht. So richtig Stich für Stich. Das ging mit der Ahle ganz gut unter Ausnutzung der alten Löcher im Leder und Kunststoff. und ist jetzt wieder fertig. Gekostet hat das nichts, Material war ja da.

Trotzdem sollte man die Nähte im Auge behalten, denn bei einer Reise mit absolut vollen Taschen wäre das mehr als ärgerlich, wenn die Plünnen plötzlich auf der BAB liegen... :thumbup:
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Mittwoch, 13. April 2011, 12:25

Fortführung der Betriebskosten...

Betriebskosten, Warte- und Ausfallzeiten:
05.09.2008 Inspektion bei Km 2000 : 212,43 Euro, Dauer 1 Tag
12.06.2009 Repairkit im Handbremszylinder eingebaut, Bremslicht hatte Dauerlicht wegen Erschlaffung der Rückstellfeder. Garantie, kostenlos, Dauer 1 Tag
19.08.2009 Inspektion bei Km 8000: 244,98 Euro, Dauer 1 Tag
25.05.2010 Erneut Dauerlicht bei der Bremsleuchte. Diesmal den ganzen Handbremszylinder gewechselt, Garantie, kostenlos, Dauer 1 Tag
02.07.2010 TÜV/ASU und Wechsel auf Metzeler Marathon ME 880, Reifenpreis: 238 Euro, Ausbauen+Aufziehen+TÜV/ASU: 170,34 Euro, bei der Gelegenheit wurden gleich die beiden Gaszüge auf Garantie getauscht. Die Hüllen hatten außen Risse bekommen. Dauer: 2 Tage
11.04.2011 Plattfuß auf dem Hinterrad! Eine Nebellampen Birne ist ausgefallen. Und Km 15800 auf dem Tacho, das deutet die Zeit für die 16000er Inspektion an. Ich hab die Dicke auf den Hänger geladen und abends zu HD in die Werkstatt gebracht. Inspektionskosten plus Hinterradschlauch erneuern: 489,48 Euro. Dauer 3 Tage. (Eigentlich nur 2 Tage, weil abends gebracht...)

Zu den Metzeler Reifen:
Auf dem trockenen Asphalt sehr leichtes einlenken, gutes Handling, leichte Tendenz zum "in die Kurve kippen", aber gut beherrschbar. Mit dem Gripp bislang keine Probleme bis zum Trittbrettkratzen ist es ja auch nicht weit runter. Immer noch keine echten Nässeerfahrungen machen können (das war ja der Grund für die Anschaffung), aber bislang bliebs immer trocken beim Fahren. Nun ja trocken ist ja auch schön... :grin: Beim nächsten mal werden wieder die originalen Dunlops drauf kommen, die gibts jetzt in einer verbesserten Version mit so kleinen gezackten Lamellenrillen in den Profilblöcken. Vielleicht ist dadurch der Nässegrip auch besser als mit der ursprünglichen Serienbereifung. Vielleicht kann mal ein Anderer was zu den neuen Dunlops für die Harleys sagen.
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Mittwoch, 13. April 2011, 13:37

Vielleicht kann mal ein Anderer was zu den neuen Dunlops für die Harleys sagen.

Die Dunlop D401 habe ich auf der Nightster und hatte welche auf der Sportster Low.
Um das abzukürzen: :thumbdown:
Der ME880 ist (in der Sportster Szene) die beste Wahl, deswegen werde ich auch keine neuen Dunlops oder andere Fabrikate mehr testen - mich hat der ME880 auch überzeugt, ganz klar.

Wenn ich ganz grob zusammen zähle: Circa 700€ nur für Inspektion.
Lohnt sich das für den Werterhalt einer Softail? :O
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Mittwoch, 13. April 2011, 13:39

Wie kurzsichtig ist denn d i e s e Frage?

Das ist ein neues Motorrad!

Es gibt vorgeschriebene Intervalle!

Bei Nichtbeachtung erlischt die Garantie!

*Fertig!*


Der Töff
*Koppschüttel!*
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Mittwoch, 13. April 2011, 14:02

Meine Sportster Low habe ich nur zwei Jahre zur Inspektion gebracht. Meine Nightster bringe ich gar nicht erst hin, weil die bereits älter als zwei Jahre ist.
Peter scheint übrigens bei einem recht kulantem Händler zu sein, wo Dinge unkompliziert gewechselt werden - wobei das natürlich ein H-D Premium Motorrad ist, aber trotzdem.

Ansonsten hat man bei einem Twin Cam oder Evo-Sporty Motor keine Dinge, die wirklich unmöglich zu machen sind - EFI Angelegenheiten gehen halt nur in der Werkstatt oder über nen Power Commander etc.
Entweder hat man Flüssigkeitswechsel oder ganz einfache Einstellarbeiten (Primärkette, Zahnriemen). Dank Hydros entfallen Ventile und dergleichen.
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