Folgende Überlegung beim Auto:
Beim Runterschalten sollte die Drehzahl von Getriebeeingangs- und ausgangswelle einigermaßend übereinstimmen, um die Synchronringe (die nutzen sich wirklich ab! Merkt man bei so einer Fahrweise spätestens nach 100 TKm) zu schonen. Zum Abbremsen vor der Ampel muß man also entweder mit Zwischengas (braucht Sprit) in die niedrigeren Gänge schalten, oder man schaltet, wenn der höhere Gang knapp bei Leerlaufdrehzahl arbeitet - dann ist die Schubabschaltung aber bereits außer Betrieb. Ab ca. 1300 Umins abwärts wird wieder Benzin eingespritzt, um sanfteren Rundlauf zu gewährleisten (jedenfalls ist das meine Vermutung).
Ergo ergibt sich entweder keine Benzinersparnis, oder man verschleißt unsinnigerweise die Synchronringe! Ich rolle im großen Gang an die Ampel und schalte entweder in den Leerlauf oder in den richtigen Gang zum Beschleunigen, wenn die Ampel grün wird.
Das ist natürlich eine sehr korinthenkackerische Diskussion, aber die machen ja auch Spaß
Beim Mopped hat der Kumpel, wie schon mehrfach bestätigt wurde, natürlich recht.
Ich rolle übrigens auch im "großen" (meist 3.) Gang an die Ampel, kuppele rechtzeitig aus und schalte möglichst vorm Stillstand runter, damit sich die Getriebewellen noch bewegen. Denn dann schaltet es sich leichter.
Jedenfalls ist der Verschleiß von Bremsbelägen und -scheiben in dem Geschwindigkeitsbereich sowieso zu vernachlässigen. Abgesehen davon, daß sie die am leichtesten zu wechselnden und vergleichsweise günstige Tauschkomponenten sind.