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solobiker

Mo24-Probefahrer

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1

Sonntag, 2. Mai 2010, 07:47

Motorbremse bei der CBF 600 S ?

Hallo Freunde!

Ich stell hier mal ne Frage aus dem Fahrpraktischen Bereich! Kürzlich hatte ich eine kleine kontroverse Diskussion mit einem Freund. :evil: Beim Autofahren schalte ich systematisch die Gänge runter wenn ich beispielsweise auf eine rote Ampel zufahre, um Sprit und Bremse zu sparen. Das heist ich nutze die Bremskraft des Motors aus.

Nun mache ich gleiches auch bei meiner CBF 600 S denn was bei dem einen gut ist kann bei dem anderen nicht schlecht sein, denke ich. Nun meinte mein Freund aber, ich wüde den Verbrauchdamit noch erhöhen, da ich eine Vergasermaschine habe und es nicht zur Schubabschaltung kommt.

Seid Ihr jetzt mmal die Schiedsrichter und sagt mir wer da richtig liegt! ?(

Ich bin auf Eure Meinungen gespannt!

Euer Solobiker :motorrad:
von 0 auf 100 gaaaaaanz langsam :thumbsup:

STan.X

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2

Sonntag, 2. Mai 2010, 08:07

Willkommen an Board

…..so viel Zeit muß sein. ;)

Die gute alte Versagertechnik hatte keine Schubabschaltung.
Dreht der Motor, wird auch Gemisch durch die Düsen gezogen.
Dein Kumpel liegt richtig.

GruHS
Richard

solobiker

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3

Sonntag, 2. Mai 2010, 08:22

Danke für die promte Antwort Richard!
Jetzt drängt sich mir allerdings eine weitere Frage auf! Was ist sinnvoller? Mehr Sprit verbrauchen und Bremsen schonen oder umgekehrt?
Aber ich denke das bekommt man wohlö wirklich nur durch einen Praxistest heraus.

Fragen über Fragen :wacko:
Auf jeden Fall ein schönen Sonntag noch und ich mach mich jetzt auf den Radweg :grin:
Gruss
Timmi
von 0 auf 100 gaaaaaanz langsam :thumbsup:

Dirk U.

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4

Sonntag, 2. Mai 2010, 08:30

Machst du dir wirklich einen Kopf um den Mehrverbrauch dadurch?

Ausserdem sollte man ein sequentielles Getriebe auch gangweise wieder runter schalten. Ich mache das genau wie du. Ich habe zwar einen Einspritzer, habe das aber damals an meiner Kawa mit Vergaser auch so gemacht ohne einen Gedanken an den Sprit zu verschwenden.



solobiker

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5

Sonntag, 2. Mai 2010, 08:36

Nein, einen Kopf mache ich mir nicht wirklich darüber!
In erster Linie will ich spaß am fahren haben und nicht über Verbäuche nachdenken. Im grunde ist es einfach nur eine grundsätzliche Interessenfrage!
Ich doch doch so ungern unrecht! :grin:
von 0 auf 100 gaaaaaanz langsam :thumbsup:

STan.X

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6

Sonntag, 2. Mai 2010, 08:41

Ich würde in vorhersehbaren Situationen weiterhin die Motorbremse nutzen –
der Mehrverbrauch dürfte marginal sein, da der Motor auch im Leerlauf Sprit verbraucht.
Alternativ bliebe dir Kupplung ziehen und kurz vor dem Anhalten herunterschalten.
Dürfte ziemlich „stressig“ werden.

Dirk hat wahr:
Weitermachen
.... ohne einen Gedanken an den Sprit zu verschwenden.


GruHS
Richard

Knattermax

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7

Mittwoch, 5. Mai 2010, 00:06

Hm, das Bremsen mit dem Motor beim Motorradfahren dürfte wegen der Reihenschaltung ja eindeutig geklärt sein.

Nur ne Anmerkung, wer das beim Auto genauso macht, macht der Automobilindustrie einen großen gefallen; wenn ich dabei an den Verschleiß von Kupplung der Synchronkörper im Getriebe bedenke. Ich denke, dagegen sind ein paar Tropen Kraftstoff und Bremsbeläge eine Bagatelle.

Abgesehen davon sollte die Bremse regelmäßig Bewegung haben und im Winter vor dem Parken warm werden, damit die Bremsscheiben vom Salz abgerieben und trocken sind. Verrostete Bremsscheiben tauschen ist auch nicht Sparen.



Gruß Willi
[img]C:\Dokumente und Einstellungen\admin\Eigene Dateien\Eigene Bilder\Reise\Frace\Alpen\1\Rosti1.JPG[/img]

STan.X

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8

Mittwoch, 5. Mai 2010, 07:51

Im großen Gang (z.B. vor einer Ampel/Kreuzung) ausrollen lassen erfordert keinen weiteren Schaltvorgang und belastet gar nie nixx.
Die heutigen Getriebe/Kupplungen sind bei „normaler“ Nutzung problemlos in der Lage diese „Belastungen“ zu verkraften ohne frühzeitig zu verschleißen.
Die Schubabschaltung der Einspritzsysteme kann doch sonst auch nicht genutzt werden.
Es spricht nichts gegen die Nutzung der in den Fahrzeugen vorhandenen Spritspartechniken.

Die Gelegenheiten auch die Bremsscheiben zu benutzen ergeben sich auch so noch genügend,
da dir nicht jede Situation im Straßenverkehr viel Zeit zum Verzögern lässt.
Bremsen musst du auch so noch hinreichend häufig – die Scheiben verrosten schon nicht.

GruHS
Richard

schokorossi

unregistriert

9

Mittwoch, 5. Mai 2010, 14:09

Folgende Überlegung beim Auto:

Beim Runterschalten sollte die Drehzahl von Getriebeeingangs- und ausgangswelle einigermaßend übereinstimmen, um die Synchronringe (die nutzen sich wirklich ab! Merkt man bei so einer Fahrweise spätestens nach 100 TKm) zu schonen. Zum Abbremsen vor der Ampel muß man also entweder mit Zwischengas (braucht Sprit) in die niedrigeren Gänge schalten, oder man schaltet, wenn der höhere Gang knapp bei Leerlaufdrehzahl arbeitet - dann ist die Schubabschaltung aber bereits außer Betrieb. Ab ca. 1300 Umins abwärts wird wieder Benzin eingespritzt, um sanfteren Rundlauf zu gewährleisten (jedenfalls ist das meine Vermutung).

Ergo ergibt sich entweder keine Benzinersparnis, oder man verschleißt unsinnigerweise die Synchronringe! Ich rolle im großen Gang an die Ampel und schalte entweder in den Leerlauf oder in den richtigen Gang zum Beschleunigen, wenn die Ampel grün wird.

Das ist natürlich eine sehr korinthenkackerische Diskussion, aber die machen ja auch Spaß :)

Beim Mopped hat der Kumpel, wie schon mehrfach bestätigt wurde, natürlich recht.
Ich rolle übrigens auch im "großen" (meist 3.) Gang an die Ampel, kuppele rechtzeitig aus und schalte möglichst vorm Stillstand runter, damit sich die Getriebewellen noch bewegen. Denn dann schaltet es sich leichter.

Jedenfalls ist der Verschleiß von Bremsbelägen und -scheiben in dem Geschwindigkeitsbereich sowieso zu vernachlässigen. Abgesehen davon, daß sie die am leichtesten zu wechselnden und vergleichsweise günstige Tauschkomponenten sind.

10

Mittwoch, 5. Mai 2010, 14:21

sollte man dann echt alle gänge durchschalten beim auto???

also ich machs so, dass ich im 5. anrolle und vom gas gehe. sobald ich zu langsam bin schalt ich meist in den 2. und lass von da weiter ausrollen bis ich die kupplung drücke und in den 1. schalte oder in den leerlauf, wenn die ampel grade rot geworden ist oder so.

beim motorrad zieh ich eigtl. die kupplung und schalte mit gezogener kupllung bis in den 1. wo ich stehn bleib. ab und zu kuppel ich auch in nem niedrigeren gang nochmal ein, aber eher selten. soweit ich weis hat mein einspritzer keine schubabschaltung. also die verbrauchsanzeige zeigt auf jeden fall was an

STan.X

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11

Mittwoch, 5. Mai 2010, 14:32

Ich lasse beim Auto auch den gerade eingelegten Gang (meist 4. oder 5.) drin und bis 1.250 U/min. ausrollen.
Nach den Momentanverbrauchsanzeigen in beiden Autos beträgt der Verbrauch dann 0,00 Liter.
Runterschalten – mache ich nur auf Gefällestrecken, um den Speed rauszunehmen.
Damit dürfte sich der Verschleiß nicht wesentlich erhöhen.

Das gleiche mache ich im Prinzip auch mit den Moppeds.
Hier ist der Unterschied, dass ich bei der Momentananzeige nicht unter 1,9 l/100km komme.
Ich vermute, dass dort die Schubabschaltung unter 3.000 U/min. zum Zwecke der besseren Fahrbarkeit wieder abgeschaltet wird.

GruHS
Richard

12

Mittwoch, 5. Mai 2010, 18:39

soweit ich weiß gibs bei vielen motrorrädern keine schubabschaltung, weil die motorbremse dann vor allem bei hoher drehzahl viel zu stark wäre und je nach situation dann auch das hinterrad unruhig werden kann. deswegen wird lieber doch noch etwas benzin eingespritzt.

TelosNox

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13

Montag, 31. Mai 2010, 15:51

Die neue CBF600 hat ja einen Einspritzer und der sollte eigentlich auch eine Schubabschaltung haben (außer Kostenersparnis gäbe es keinen Grund die wegzulassen). Das müßte man bei Honda mal in Erfahrung bringen.

Um möglichst viel Sprit zu sparen (Schubabschaltung vorausgesetzt) muss man im höchst möglichen Gang, bei dem nicht bereits der Leerlauf erreicht oder unterschritten wird bleiben. Allerdings hängt es stark von den Einstellungen ab. Bei meinem Auto liegt der Leerlauf deutlich unter 1000umin. Dennoch zeigt der Bordcomputer Spritverbrauch an, wenn ich mit knapp über 1000 rollen lasse. Bei höheren Drehzahlen (natürlich ohne Gas) ist der Verbrauch 0.

Man kann damit übrigens sehr deutlich Sprit sparen. Das zeigt mir der Durchschnittsverbrauch wenn ich fahre oder wenn meine Frau fährt. Sie braucht einiges mehr, weil sie nicht früh genug rollen lässt und die Motorbremse nicht bis zum Ende nutzt. Sie fährt zusätzlich aber auch oft im zu kleinen Gang.

Meise

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14

Montag, 31. Mai 2010, 17:39

Es wird NICHT mehr verbraucht! Die Drosselklappen sind im "Schiebebetrieb" geschlossen und Kraftstoff wird nur über das Leerlaufsystem angesaugt!
<< Falls ich mal nicht erreichbar bin: Ich bin weg um mich selbst zu finden !
Sollte ich zurückkommen bevor ich wieder da bin, sagt mir bitte ich würde mich suchen und ich soll hier auf mich warten! >>





TelosNox

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15

Dienstag, 1. Juni 2010, 10:08

Es wird NICHT mehr verbraucht! Die Drosselklappen sind im "Schiebebetrieb" geschlossen und Kraftstoff wird nur über das Leerlaufsystem angesaugt!

Natürlich wird beim Vergaser mehr verbraucht.
Bei jeder 2. Umdrehung der Kurbelwelle wird wieder Standgasgemisch angesaugt (pro Zylinder gesehen). Je höher die Drehzahl, desto öfter passiert das. Wenn ich also durch einkuppeln die Drehzahl erhöhe, verbrauche ich mehr. Auch wenns nur Standgasgemisch ist.

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