moin
zur exc an sich kann ich jetzt nichts sagen, wohl aber generell zu wettbewerbsmaschinen und straßeneinsatz.
ich habe damals auch gedacht, ich könnte meine cr250 (die ich damals ja mit zulassung gekauft habe) auch auf der straße fahren, zumindest um zu den strecken zu kommen.... an spaßfahrten auf der straße war nach einigen wenigen km nicht mehr zu denken. zu hart die sitzbank, zu kompromisslos das fahrwerk, viel zu kleines tankvolumen, ständig theater mit mc blau/weiß etc.... solche dinger haben ihren einsatzzweck und dabei machen kompromisse nicht wirklich glücklich.
was die motoren angeht: du musst schon den einsatzzweck berücksichtigen. meist werden die wartungsintervalle für den renneinsatz empfohlen! und nen richtig harten renneinsatz kannste schon mal mit normalen hobby-sporteinsatz nicht mehr vergleichen.... schon gar nicht damit, wenn jemand das dingen morgens zum bäcker fährt.... im gegenzug jedoch brauchen einige motoren eher die harten sporteinsätze (wenn ich z.b. an die sc`s denke, die ja den kleinen ölkreislauf hatten etc.... da war konstante drehzahl, wie sie bei längeren landstraßenabschnitten oft gefahren wird, gift), um halbwegs lang zu halten....
meine cr hatte einen kolbenwechsel nach 10(!!!) -in worten: ZEHN- betriebsstunden angegeben.... ich bin sie unter hobbybedingungen knapp 5000 km gefahren (allerdings zu 99% nur gelände), bevor ich sie mit immer noch gesundem motor verkauft habe. war übirgens ein zweitakter, nur um das erwähnt zu haben
faszit: machbar ist das sicherlich, bei richtiger pflege hält der motor sicher länger als manch horrostories es vermuten lassen (die lc4`s werden auch immer kaputt geredet...meine erste hatte jedoch ~45tkm, bevor dann doch LEIDER das pleuellager geräusche machte.... kolben und zylinderwände sahen dagegen neuwertig aus!!!)... wirklich spaß macht es jedoch wirkliche erst, wenn man ein motorrad seinem einsatzzweck entsprechend bewegt.
ist aber nur meine meinung und erfahrung
lg,
jenny