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Stoppel

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61

Freitag, 18. September 2015, 23:39

Bin den Weg der Vernunft gegangen und habe die Ursache und nicht die Symptome bekämpft.

Die lange Standzeit vor meiner Wiederbelebung hat ein schönes Rostnest ganz unten im Tank produziert. Da mir Anfang des Jahres der Tank komplett leergelaufen ist, somit ordentlich Frischluft an die Stelle gekommen ist, scheint sie noch mal ordentlich nachproduziert zu haben. Lange Rede kurzer Sinn: neuer Tank 150,- eventuel mit gleichem Problem aus der Bucht oder Tanksanierung mit Beschichtung für die hälfte? Richtig!

Ich sag euch, das ist eine Scheißarbeit. Wer das mal googelt, wird sich das dreimal überlegen. Bei mir scheint es jedenfalls geklappt zu haben. Seit gut 600km keinerlei Probleme mehr. Rennt wie Sau, beschleunigt ruckfrei ab 2000 Umin, ab 3000 setzt Laune ein. Verbrauch: fast genau 5l.

BTW: da war doch noch was? Ach ja SB-Lenker...
"Wenn du Gott siehst, musst du bremsen"

Stoppel

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62

Dienstag, 31. Mai 2016, 17:57

Na gut, bei unter 600,- kann man ja mal ein kleines Risiko eingehen...


So schrieb ich vor fast zwei Jahren, unwissend, was mich wirklich erwartet! Um das Ende vorweg zu nehmen: Es hat sich gelohnt! :thumbup: Die Anwesenden beim FT hatten ja die Gelegenheit sich davon zu überzeugen, dass dies kein Fake und alles der Fantasie meinem langsam verkalkendem Hirn entspringt. Kurz vor dem ersten NiedersachsenStammtisch in diesem Jahr war sie wirklich und schlußendlich fertig, im Sinne von zuverlässig und alle geplanten Umbauten vollzogen:


Neben dem SB-Lenker (ABM 0084 in schwarz) gab es noch Patscherschützer aus China (müssen noch angepasst werden) und eine kleine Kugel zur Aufnahme einer kleinen Mutlimediatasche zum Handynavigieren.

Soweit das Einfache...

...kleiner Tipp für Leute, die ihre alte Möhre wie ich mit Elektrospielzeugs nachrüsten und an der Batterie immer mehr Zusätze anschließen wollen/müssen:


Mittels eines Adapters, der bei manchen Batterien mitgeliefert wird, oder für schmales Geld im Zubehör erwerbar ist, kann man sich einen zusätzlichen Anschluß an den Batteriepolen schaffen:


Hier ist der Masseanschluss abgebildet. Ohne diese "Konstruktion" wäre auf das Massekabel der Maschine noch das Kabel der Steckdose, der per Relais geschalteten Scheinwerferleitungen nun noch das neue Minuskabel der elektrischen Benzinpumpe drauf. So kamen diese "Zusatzagregate einfach an den zweiten seitlichen Anschluss, das Massekabel, wie gewohnt von oben drauf. Muss man da mal ran, schraubt man einfach das Massekabel ab, zieht den Adapter raus und die anderen Kabel bleiben dran. Nix mehr mit suchen oder vergessene Kabel, weil die Dinger irgendwo runter- oder reingerutscht sind...

Arbeitsaufwand: Ein wenig Feilen, bis der Adapter passte und stundenlanges Suchen in der Werkstatt: "Irgendwo müssen diese verf§$%&ten Dinger doch noch rumliegen!"


Lesen sie im nächsten Post, wie Stoppel der TDM ihre Startschwierigkeiten mittels einer Elektrischen Benzinpumpe abgewöhnt.
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timmae

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63

Dienstag, 31. Mai 2016, 19:29

Glückwunsch zum Abschluss, will ich dann gerne bald mal sehen. :-)

Gesendet von meinem SM-G800F mit Tapatalk
JubiFT2010 Edersee :mo24:
FT 2011&2012 Kirchhasel :route88:
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:thumbup:

Stoppel

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64

Dienstag, 31. Mai 2016, 20:01

Warum eine Elektrische Benzinpumpe?

Wenn man sich die TDM genau betrachtet, dann sieht man, dass der Tankanschluß knapp über der Pumpe liegt. Der Benzinhahn liegt andererseits weit unter beidem. Somit muss bei geöffnetem Benzinhahn das Sprit erst vom Tank runter zum Hahn, dann wieder hoch zur Pumpe, um dann schlussendlich nach vorne zum Vergaser zu fließen, welcher fast auf gleichem Niveau der Pumpe liegt. :wacko: Da eine Unterdruckpumpe nur fördert solange Unterdruck anliegt, also wenn der Motor dreht und durch diese Konstellation von Spritachterbahn durch Schwerkraft, besonders bei wenig Sprit im Tank nahezu gar nix läuft, muss ordentlich georgelt werden, bis irgendwann genug Saft zum Starten in der Schwimmerkammer ist. Und wenn die Pumpe nicht oder nur noch schwach funktioniert, passiert es, dass die Karre nach etwas Standzeit eben gar nicht mehr anspringt. So wie eben bei mir.
Des weiteren dauert es auch bis beide Zylinder laufen, da durch Seitenständer und Schwerkraft erstmal nur eine Kammer geflutet wird. Bis ein runder gesunder Motorlauf entsteht, dauert es noch mal. Zeit, um seine Möhre mit kreativen Flüchen zu belegen... :cursing: :cursing:

...oder man überlegt sich halt, wie man die Spritzufuhr mit dem Drehen des Zündschlüssels direkt flutet: Da kommt jetzt die elektrische Benzinpumpe ins Spiel!

Was braucht man für eine Umrüstung?

1. Eine elektrisch Benzinpumpe, logisch! Irgendeine? Nein! Es muss eine sogenannte "Selbstregulierende" sein. Das bedeutet, sie schaltet sich bei vollen Schwimmerkammern ab. Wie merkt sie, dass die Kammern voll sind? Durch den Druck, der in der Leitung entsteht, wenn die Schwimmernadeln schließen und keinen Sprit mehr in die Kammern lassen, sodass der Druck in der zuführenden Leitung steigt.

Woran erkenne ich jetzt eine "Selbsregulierende Pumpe"? Ganz einfach! Sie ist in den meisten Vergasermotorrädern der 90er und 2000er Jahren verbaut. Meine ist ein nachgebautes Ersatzteil für eine 535er Virago. Da hatte ich schon mal den Vergaser in der Hand und weiss, da ist keine elektrische Verbindung zur Pumpe. Ausserdem passen die Anschlüsse (6 mm) zum Innendurchmesser meiner Benzinschläuche.

2. nen bisschen Kabel zum Anschließen und Stecker, schließlich muss das Ganze auch verdrahtet werden.

3. Ein Relais und einen Sicherungshalter. Direkt an die Batterie klingt schon so von sich aus doof, direkt in den per Zündung geschalteten Strom sollte man auch vermeiden. Der zusätzliche Verbraucher belastet die Kabel, sowie die angeschlossenen Geräte und lässt eventuell die Sicherung fliegen. Auch nicht schön!

Die Lösung ist eine Relaisschaltung: Den geringen Schaltstrom nimmt an einer geeigneten Stelle aus dem Kreislauf, der über die Zündung aktiviert wird (in meinem Fall habe ich die Hupe genommen) Die Versorgung der Pumpe geschieht über direkt über die Batterie über das Relais. Und um sich abzusichern gegen den eigenen Pfusch an der Kapelage, baut man möglichst nah an den Anschluss des Plupols einen Sicherungshalter samt Sicherung ein (Bei mir 10A, da ich die noch liegen hatte :whistling: )

Also zusammengefasst:

1. selbstregulierende Kaftstoffpumpe mit den zum KFZ passenden Leitungsanschlüssen
2. KFZ-Kabel und Stecker
3. ein einfaches Relais, am besten mit Halter und Draht
4. einen mindestens spritzwassergeschützten Sicherungshalter, im Idealfall mit der gleiche Größe Sicherung, wie das KFZ sie auch hat.

BTW: meine Idee war das übrigens nicht. Diese Art Umbau wurde schon bei mehreren TDMs gemacht, da nicht nur ich diese Startschwierigkeiten nach längeren Standzeiten hatte. Die Startprozedur belastet nicht nur die Batterie und die eigenen Nerven, auch andere Teile leiden darunter, wie z. B. die Zündkerzen. Nach der erfolgreichen Umrüstung springt meine Karre nach den ersten ein zwei Umdrehungen des Anlassers an und es gibt fast keine Fehlzündungen mehr. Es hat sich also für mich gelohnt...

to be continued...
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DieLegende

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65

Freitag, 3. Juni 2016, 11:08

Klasse Lösung. Sauber!
Denn mal gute und vor allem frustfreie Fahrt.

Servus,

Holger
Vor zehn Jahren: Quidquid agis, prudenter agas, et respice finem!
Heute: Quaestiones ne curamus, sed solvimur.

Stoppel

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66

Freitag, 3. Juni 2016, 18:03

Danke Holger.

Noch ein Vorteil ist gerade eingefallen. Hat man den Tank soweit leer, dass man auf Rederver umschalten muss, musste ich früher teils anhalten und warten, bis sich alles wieder mit Sprit soweit gefüllt hat, dass der Motor wieder anspringt. Das ist jetzt auch Geschichte...
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67

Samstag, 4. Juni 2016, 12:18

Sehr gut gelöst. :respekt:

Und "Danke" für die ausführliche Beschreibung, sowas ist Gold wert. :thumbup:

LG Sabine

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