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Sunny

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341

Dienstag, 2. Januar 2018, 22:42

Wurschteln wäre IMO nicht so blamierend als das, was hier abgeliefert wurde. Pfusch wäre mein Wort dafür gewesen. ;)

Die Zukunft bleibt trotzdem spannend. ;)

Fischi

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342

Mittwoch, 3. Januar 2018, 08:21

Je nach Ladeart macht ein anderer Stecker schon Sinn. Es gibt Wechselstrom-, Drehstrom- und Gleichstromladestationen bzw. Stationen die sogar alle 3 Möglichkeiten anbieten.


Nicht wirklich, jeder halbwegs taugliche Ingenieur konstruiert Dir einen Stecker bei dem das vollkommen egal ist und man ihn trotzdem nicht falsch verwenden kann....das ist die kleinste aller Übungen.

Unternehmen werden immer ihr eigenes Süppchen kochen, das hat nichts mit wurschteln zu tun und auch nichts mit Pfusch, es geht erstmal ums Geschäft und das ist immer etwas einfacher wenn man alleine auf dem Markt ist. Der Gesetzgeber muss dringend einschreiten wenn es etwas werden soll mit der Mobilitätswende in absehbarer Zukunft....nicht unser direkter Gesetzgeber, die EU muss zumindest für Europa das Lade- und Bezahlsystem vereinheitlichen....
Beim Bezahlen dürfte es ja kaum ein Problem geben, ich kann in Palermo genauso wie am Nordkap mit meiner Karte Geld abheben oder an einer Tankstelle Sprit kaufen, die Struktur gibt es also schon. Bleibt der einheitliche Ladestecker, die Spannungen sind europaweit identisch mit 400V Dreieck bzw. 230V im Stern und (Gleichspannungs-)Akkus kann man ob man will oder nicht, nur(!) mit Gleichstrom laden, also muss so oder so überall ein Gleichrichter vorhanden sein. Technisch gibt es rein gar keinen Grund verschiedene Wege zu gehen, bisher war die Frage schließlich auch nur ob man mit 91 Oktan auskommt oder mehr braucht aber nicht ob der Zapfhahn länger oder gebogener sein muss...
Das Leben ist kein Ponyhof, aber es lebt sich nicht schlecht wenn man in einem wohnt :rolleyes:

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kleiner Chris

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343

Mittwoch, 3. Januar 2018, 09:15

Eigentlich will man doch mit Gleichstrom laden, weil schnell... daheim will man aber erst mal ganz normal mit der Haussteckdose laden, ggf. noch mit Drehstromsteckdose... 4000€ für eine Powerwall will man sich eigentlich nur installieren wenn man es wirklich braucht oder zu viel Geld hat.

In Europa ist der Typ 2 Stecker (noch) ein quasi Standard, daran kann mit Adapter aber auch ein Typ1 Fahrzeug geladen werden. Die Mode2 und Mode3 Kabel sind abhängig von ihrer Ladeleistung aber auch abwärtskompatibel. Natürlich könnte man das alles auch schon direkt für 500A auslegen, aber die Stecker und Kabel unterliegen auch einer gewissen Evolution.
Das Combined Charging System (CCS) war/ist ja im Prinzip der nächste Schritt der alles unterstützt... AC/DC und Schnellladen bis 170kW. CHAdeMO ist ein asiatischer Standard der älter ist als das CCS und der Markt ist eben groß genug um eben auch alleine nach vorne zu preschen und "Standards" zu setzen.
Bis auf Tesla, die wie gesagt auch abwärtskompatibel sind, macht eigentlich kein Hersteller sein eigenes Süppchen, sondern eher die unterschiedlichen Märkte.

blahwas

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344

Mittwoch, 3. Januar 2018, 09:42

Stecker sind in der EU schon lange standardisiert, zumindest für Elektroautos: Typ 2. Da kommt auch AC & DC raus. Die Japaner hatten ihre Autos mit Chademo halt leider schon vorher auf dem Markt.

Fischi

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345

Mittwoch, 3. Januar 2018, 10:01

Ok danke, das Thema hat mich bisher nicht sonderlich interessiert, für mich ist erst dann eine Lösung praktikabel wenn sie mit einfacher Logistik große Strecken überwinden kann...rein beruflich, privat fahr ich so wenig wie nur möglich.

Nach kurzer Recherche scheint es ja eine Richtung zu geben, die zu CCS und wer einen Japaner mit Chademo hat, na ja der braucht halt einen Adapter....wobei ich bezweifel, dass sich ausgerechnet die Japaner das Massengeschäft vermiesen lassen durch so eine Lapalie wie den unpassenden Ladestecker...
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kleiner Chris

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346

Mittwoch, 3. Januar 2018, 10:04

Aus Typ 2 kann AC und DC raus kommen, aber nicht gleichzeitig mit einem Stecker möglich.
Tesla nutzt den Typ 2 mit DC, der europäische Standard Typ 2 aber AC, da ist der Stecker gleich, aber die Steckerbelegung unterschiedlich und nicht kompatibel.

CHAdeMO ist spezifiziert auf 50kW meines Wissens, früher oder später werden die wahrscheinlich eh nachziehen, möglicherweise dann auch auf CCS. Es ist aber auch kein großer Act ein CHAdeMO Ladekabel an eine CCS Ladesäule zusätzlich anzubringen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »kleiner Chris« (3. Januar 2018, 10:09)


Fischi

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347

Mittwoch, 3. Januar 2018, 10:23

Tja, die Umwandlung von AC zu DC erzeugt eben reichlich Wärme wenn dabei auch noch gewaltige Ströme fließen...das führt man leichter mit einer großen Ladestation ab als in einem engen und vollgepfropften Auto...die Leute bei Tesla sind ja nicht ganz blöd und sie haben ja eine Attitüde als E-Auto Pionier....E-Mobilität egal wie, Hauptsache erstmal gefällig und dem bekannten System angepasst...

Ich weiß nicht so recht ob Elon Musk wirklich so ein Philantrop ist und das Elektroauto erstmal einfach nur zu einer Normalität machen will die man so in der Form akzeptiert weil sie ja kaum Nachteile gegenüber dem Verbrenner hat...mal abgesehen vom Preis, aber was würde das schon bei Firmenflotten wirklich ausmachen...
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348

Mittwoch, 3. Januar 2018, 13:26

Typ2 ist meines Wissens in Europa auch immer mit CCS kompatibel, sprich Typ2 Stecker passen in CCS Buchsen.
Hyundai als koreanischer Hersteller setzt als Beispiel auf CCS statt CHAdeMO.

Sunny

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349

Mittwoch, 3. Januar 2018, 18:06


Unternehmen werden immer ihr eigenes Süppchen kochen, das hat nichts mit wurschteln zu tun und auch nichts mit Pfusch, es geht erstmal ums Geschäft und das ist immer etwas einfacher wenn man alleine auf dem Markt ist.


Wenn Unternehmen so etwas auf den Markt bringen ist das Pfusch. Jeder Script Kiddie kann so ein System im Schlaf besser absichern, wenn ein Unternehmen so etwas nicht macht, ist das Absicht, und damit für mich auch Pfusch.


Der Gesetzgeber muss dringend einschreiten wenn es etwas werden soll mit der Mobilitätswende in absehbarer Zukunft....nicht unser direkter Gesetzgeber, die EU muss zumindest für Europa das Lade- und Bezahlsystem vereinheitlichen....


Bis das so weit sein wird, haben wir Autos, die von den Rentieren des Weihnachtsmannes gezogen werden. :sostupid:

kleiner Chris

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350

Mittwoch, 3. Januar 2018, 19:04

Das "Ladestecker-Problem" ist keins...

Die meisten Ladesäulen bieten meist alles an, und wer es braucht findet meist auch nen passenden Adapter.

AC: Typ 2
AC/DC: CCS
DC: CHAdeMO und Tesla Typ 2

Typ 2 passt in CCS
CCS Adapter gibt es für CHAdeMO und Tesla
Von CHAdeMO gibt es einen Adapter auf Tesla Typ 2

Der Zoe lädt bis zu 43kW mit Typ 2 Wechselstrom
Der Ioniq lädt mit bis zu 100kW mit CCS Gleichstrom
Der i3 lädt mit bis zu 11kW mit Typ 2 Wechselstrom, oder bis zu 50kW mit CCS Gleichstrom.
Leaf mit bis zu 6,6kW mit Typ 2 Wechselstrom, oder bis zu 50kW CHAdeMO Gleichstrom

Mit Haushaltssteckdose geht immer, nur sind da die Ladeverluste am größten.

Gesendet vom Schmartfon

Dirk U.

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 10:45

nur sind da die Ladeverluste am größten.

Was kann man sich darunter vorstellen? Geht Energie verloren durch das Material der Kabel (Kupfer usw.)?
Ich moderiere in grün

:japan:


kleiner Chris

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352

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:02

Die Ladeverluste können mehrere Gründe haben und machen ca. 5-30% aus.

- Temperatur der Akkus
- Ladestand der Akkus
- Schnellladen hat mehr Ladeverluste wie Normalladen
- Spannung und Stromstärke der Ladung, da Laderichter dann ggf. außerhalb ihres idealen Wirkungsgrades funktionieren (z.B. 230V 16A statt 400V 32A)
- Länge und Querschnitt des Ladekabels (bei Schuko eher relevant als bei Typ 2 Kabel)

Die meisten Verluste hat man aber eigentlich an der Schukosteckdose, so werden aus nominell 12kWh/100km auch gerne mal 15kWh/100km, sind also 3,90€ statt 3,12€/100km.
Der Opel Ampera hat das meines Wissens ganz schlecht gemacht, der Nachfolger ist laut aktuellen Tests wohl deutlich besser, aber wird als Opel wohl nicht mehr wirklich auf den Markt kommen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kleiner Chris« (4. Januar 2018, 11:07)


Fischi

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:14

Was kann man sich darunter vorstellen? Geht Energie verloren durch das Material der Kabel (Kupfer usw.)?


Durch irgendwas muss ja die Wärme in den Ladegeräten und den Akkus entstehen wenn sie arbeiten und gefüllt werden bzw. füllen ;)

Strom ist ja nicht abstraktes, das sind bewegte Elektronen und je mehr ich habe desto eher können sie aneinander reiben, das erzeugt Wärme....Wärme und die damit verbundenen Bewegung der Moleküle des Leiters behindert aber wieder den Elektronenfluß und der Widerstand steigt sogar noch an...bis es glüht...
Ja, die Verluste liegen in erster Linie bei den Leitern.
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Montag, 12. Februar 2018, 09:44

Elektroautos laut Studie deutlich klimafreundlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor


Zitat

In Deutschland werden dabei aufgrund des hohen Anteils von Kohlestrom größere Mengen Treibhausgas produziert als in Norwegen oder Frankreich. Doch auch hierzulande erweist sich die neue Antriebsform unterm Strich als überlegen.

Laut der ICCT-Studie hat das Elektroauto spätestens nach drei Jahren den Diesel oder Benziner in seiner Klimabilanz überholt. "Dieser Vorsprung wird sich noch weiter vergrößern, wenn die Batterieproduktion und die Stromquellen grüner werden", sagt der Deutschland-Chef von ICCT, Peter Mock.

Fischi

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355

Montag, 12. Februar 2018, 15:37

Ist das in letzter Zeit so eine neue Manie kommentarlos einen Link rumzuposten? :thumbdown:


Ach ja, Frankreich....sehr sinnig ausgerechnet unsere Nachbarn zu nennen deren Stromproduktion zu mehr als 50% aus Kernkraft besteht und dazu noch aus so uralten Schrottkraftwerken wie Fessenheim....
Lasst uns CO2 einsparen und die ganzen Meiler wieder anfahren!!!
Wie kann ich jetzt also der ICCT wirkliche Kompetenz zusprechen wenn die sich die Pest schön reden nur um die Cholera zu verdammen? Weil die festgestellt haben, dass Autos im Testzyklus sauberer sind als im Strassenverkehr?

Ja, es ist nicht ganz verkehrt sich auch darüber Gedanken zu machen wo die Akkus aufgeladen werden, aber das Norwegen viel Wasserkraft nutzen kann liegt vermutlich kaum daran, dass die da oben so dicht besiedelt sind und alles flache Steppe ist. Der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland ist für so ein Industrieland enorm hoch und ja, es kann und könnte auch noch mehr werden...es braucht halt Zeit oder Atomstrom. :devil:

Der Artikel ist für mich in der Kategorie Öko Lobbyismus und in diesem dämlichen "woanders ist eh alles besser" angesiedelt, die Erkenntnis das Elektromobilität auch nur dann sauber ist wenn sie entsprechend sauber hergestellt wird ist jetzt nicht wirklich bahnbrechend.


PS: fett gedrucktes ist purer Zynismus
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Montag, 12. Februar 2018, 16:18

Okay, mein Kommentar zum Link: Liebe Elektroautokritiker, Verbrennerfreunde und Klimawandelleugner, die sich plötzliche große Sorgen um die Umwelt machen, weil ein Elektroauto angeblich eine schlechtere Klimabilanz haben soll als ein Verbrenner: Nach dieser Studie hier sind Elektroautos auch in der Klimabilanz sauberer als Verbrenner, und nicht nur in den lokalen Emissionen (die ihr, eure Kinder und wir alle einatmen). Und das gilt eben auch für den Strommix in Deutschland. Steht in der Zusammenfassung und ist genau das, was ich dazu auch zu sagen hätte. Abgesehen davon dass es mit dem weiteren Ausbau von Regenerativen Energien immer besser werden würde, ebenso mit besseren Akkus - während Erdölförderung und Verbrennungsmotor weitgehend zu Ende entwickelt sind.

Natürlich steht es jedem frei, einer Studie zu glauben oder nicht je nach dem ob sie einem in den Kram passt, aber hier ist eben eine, die die gängige Auto Bild-Stammtisch-Meinung wiederlegt, dass Elektroautos schlecht fürs Klima wären, und zwar ganz konkret für Deutschland. Wer nichts ausprobiert, ausgerechnet oder nachgemessen hat darf es natürlich trotzdem anzweifeln, ist ja ein freies Land hier.

Die Studien ist von einem Nonprofit, der im Artikel auch beschrieben wird. Das kann man jetzt Ökolobbyismus nennen wenn man mag, aber echter Lobbyismus läuft doch eigentlich gegen Bezahlung und normalerweise zu Gunsten des aktuellen Marktführers, dachte ich zumindest. Und an Auto Bild, AutoMotorSport & Co herrscht ja kein Mangel.

Fischi

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Montag, 12. Februar 2018, 16:35

Für einen Akademiker bist Du aber ganz schön verbittert...die Welt ist doch nicht nur schwarz und weiß, Kritik ist im übrigen auch nicht unbedingte Ablehnung sondern u.U. nichts weiter als wissenschaftliches Interesse. Wer nicht dafür ist muss automatisch dagegen sein?

Frankreich als Beispiel für einen sauberen Energiemix im Gegensatz zu Deutschland zu nennen ist ganz simpel ausgedrückt der größte Schwachsinn den ich seit langem zu dem Thema gelesen hab!!!
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Montag, 12. Februar 2018, 16:43

Ich habe verstanden, dass du Atomkraft als Energiequelle für Elektroautos ablehnst. Das tue ich übrigens auch. Es ist halt nicht Kernaussauge (haha, Kern!) der Studie. Ich bezog mich auf die Aussage über Deutschland.

Ich bin verbittert, und was bist du? Lassen wir doch die Anfeindungen. Es ist eh noch nie jemand überzeugt worden bei irgendeinem auch nur annähernd politischen Thema.

VierM

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359

Montag, 12. Februar 2018, 16:52

In meinen Augen ist die Diskussion "Verbrenner" oder "Elektriker" eine Farce.

Wir ersetzen sie eine Drecksau durch eine andere.

Dabei nehmen wir ganz simple EIN Problem und stellen es der Alternative gegenüber.

Etwas so:

Wenn Du vom Kreufahrtschiff ins Meer springst wirst Du ersaufen.

Wenn Du an die Stromleitung in einem Tranformatorenhäusen greifst wirst du NICHT ersaufen :thumbsup:

Blöderweise bleibt jedoch das Ergebniss das gleiche.
Es gibt keine Ausländer, nur Arschloch oder kein Arschloch!

bdr529

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360

Montag, 12. Februar 2018, 17:38

Für einen Akademiker bist Du aber ganz schön verbittert...


Ist das der richtige Umgang mit Usern, die eine andere Meinung vertreten als du? Ich würde gerade von einem Admin/Moderator einen angemesseneren Umgang erwarten. :thumbdown:
VG
Michael

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