Mein Großer (jetzt acht) war auch vier als ich ihn zum ersten Mal mit hatte. Das waren Training und Superpole beim Superbike-WM-Lauf in Oschersleben. Er fand es von Anfang an super und seither freut er sich am meisten - auf die Sidecars (keine Ahnung warum). Problem am Anfang ist sicher das Durchhalten. So ein ganzer Renntag fordert doch ganz schön die Konzentration der Kleinen, besonders zur IDM mit den sieben Rennen am Sonntag. Jedenfalls ist er seither großer Fan - und ich kann seitdem nicht mehr mit dem eigenen Bike zu den Rennen fahren

, weil er immer mit will.
Mein Jüngster wird jetzt bald fünf. Sein erstes Rennsport-Erlebnis hatte er mit drei: Fia-GT-Lauf in Oschersleben. Wer da schon mal live dabei war, weiß wie irre laut die Dinger sind - Ergebnis: Schock für´s Leben für den Kleinen. Gott sei Dank war die Mama mit und konnte ihn nach 30min mit nach Hause nehmen (wir wohnen nur 30km vom Motopark entfernt). Dann war ich mit ihm ein Jahr später zum Superbike-WM-Lauf (das Erinnerungsfoto mit Toseland hängt nun über seinem Bett) und vor zwei Wochen mit beiden zur IDM am Lausitzring - mit Zelt.
Wenn Du übernachten willst mit dem Buben auf dem Campingplatz - unbedingt Ohrstöpsel mitnehmen. Seit ich mit den Kids zu den Rennen fahre und mit ihnen dort auch ab und zu übernachte (was die total spannend finden), hasse ich die Irren, die dann gegen zwei oder drei Uhr meinen, ihre Bikes ohne Auspuff in den Begrenzer treiben zu müssen.
Also, ich kann Dir nur zuraten. Dein Filius wird´s bestimmt toll finden. Pitwalk unbedingt mitmachen.
Ach ja, der Lärm: Motorradrennen sind da sicher der problemlosere Einstand. Bei Autorennen ist es viel lauter. Für uns war das (bis auf den beschriebenen Fall) nie ein Problem.