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ragsxf

Mo24-Hobbyist

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1

Montag, 21. Mai 2007, 09:38

So langsam wird es für Michelin peinlich

Gerade auf der Haus- und Hofstrecke von Michelin stehen drei "Rotmützen" auf dem Podium - das muß doch für die Verantwortlichen der runden schwarzen Franzosen das blanke Desaster gewesen sein.

Aus meiner Sicht liegt das nicht nur an den Witterungsbedingungen des vergangenen Wochenendes und den eingesetzten Regenreifen. Der Trend zieht sich schon durch die zugegebenerweise noch kurze aber mitlerweise doch aussagekräftige Saison. Le Mans ist nun bereits das zweite Rennen, wo Michelin nicht auf dem Podium zu finden ist. Von allen Podiumsplatzierungen steht es 9:6 für Bridgestone.

In den letzten Jahren hat Bridgestone eine Menge Lehrgeld bezahlen müssen, aber ihre Hausaufgaben haben sie mit Beharrlichkeit gemacht. :respekt:

In den letzten Jahren gab es immer Strecken, die den Bridgestone-Piloten lag und auf denen es nichts zu holen gab. Ich glaube das ist Geschichte. Auch wenn ich mich weit aus dem Fenster lehne, der disjährige Weltmeister wird wohl eine rote Mütze aufhaben, wenn sich die dicken Männchen nicht bald etwas einfallen lassen - da hilft auch ein Ausnahmekönner wie Valentino Rossi nicht mehr.

scooter

Mo24-Fan

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2

Montag, 21. Mai 2007, 10:31

ja du hast definitiv recht,
und rossi sieht das genauso, das den vorteil den all die jahre michelin hatte
jetzt brighstone hat und die wm über die reifen entschieden wird.. (sagt er im motogp.com video)

rossi:
"It's a great shame, because we made some modifications for dry conditions, and it seemed the bike was going very well," Rossi told Italia1 television.
"In fact in the first laps I was going very quick, I had a good start, and while my tyre was up to temperature my Yamaha worked well, that's why I was happy.
"I was hoping it wouldn't start to rain, because I could even build a bit of a gap. But then it started. In the first lap and a half in the rain I kept up with Vermeulen and (Marco) Melandri, but when it started to rain even more my tyre had a crisis."
"It was probably too hard a tyre, or maybe there was a set-up problem," he said.
"In the end I was really standing still and was struggling to keep it on the track. A real big shame because it would have been so much better if it didn't rain."

"We have work to do and Michelin must give us a hand in doing something better, because the Bridgestones also in the rain looked from another planet.
--> wir haben arbeit vor uns und michelin muss uns die hand drauf geben das sie sich bessern
denn auch im regen sahen die brighstones aus wie von einem anderen planeten.

"We certainly lack a bit of engine power on the long straights, we struggled a lot against Ducati.

But in my opinion the main problem are the tyres.
Bridgestone are consistently beating us.
--> meiner meinung nach sind die reifen das hauptproblem
brigstone schlagenuns immer wieder.

Today in the wet I managed to follow Vermeulen
and Melandri a bit, but then they and Stoner too were much faster then us.
"Then I was also overtaken by the two Hondas, so maybe they had a softer compound. The more water, the harder it was for me. At the end my tyre looked new, so we probably chose the wrong tyre.
"I tried to take home a few points, and we lost six to Stoner - that's not toomany. But it's a shame because with no rain we could have done well."

"I hope to get some new tyres (in tomorrow's test), because that's the thing that worries me the most," Rossi said.
"Technically Bridgestone are ahead of us at the moment, and as we've seen, if you don't have the tyres at their best, you can do very little."
-> ich hoffe ich bekomme neue reifen denn das macht mir die größten sorgen
technich sind uns brigstones im moment vorraus und wie wir gesehn haben wenn du nicht die besten reifen hast kannst du wenig ausrichten.
"Zwischen einer unschlagbaren Ikone und einem niedergeschlagenen Monster in den Schlagzeilen, gibt es einen Jungen der Motorradfahren liebt. Das bin ich.
VR 11.07

Tomaso850

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3

Montag, 21. Mai 2007, 10:36

RE: So langsam wird es für Michelin peinlich

Zitat


. Auch wenn ich mich weit aus dem Fenster lehne, der disjährige Weltmeister wird wohl eine rote Mütze aufhaben, wenn sich die dicken Männchen nicht bald etwas einfallen lassen - da hilft auch ein Ausnahmekönner wie Valentino Rossi nicht mehr.


Auch wenn unser ,,Weltmeister zwei Reifen in einem hat *,, was ihm offensichtlich nichts genutzt hat ?(
so kristalisiert sich heraus dass der neue - ein Weltmeister der Gummiemischer sein wird :sleep:

Ich bin für Einheitsreifen und wünsche mir eine Fahrer- WM zurück ! !

( nicht falsch verstehen, ich habe allen Respekt vor dem Umsetzungsvermögen der Britge -Stoners)

Den ganzen Regeländerungsmist kennen wir doch aus der F1 und wissen was dabei herumkommt

:devil:Tomec

# 17 Martin

Mo24-Kultanhänger

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4

Montag, 21. Mai 2007, 11:37

RE: So langsam wird es für Michelin peinlich

Zitat

Ich bin für Einheitsreifen und wünsche mir eine Fahrer- WM zurück ! !

Da bin ich völlig dagegen. Denn sonst brauchen wir auch keine Prototypen mehr. Sonst könnte man ja auch alle auf z.B. GSXR1000 fahren und Einheitsreifen, dann hast du deine Fahrer-WM. Wir reden hier aber von der Königsklasse und nicht von einem (Marken-)Cup
Aufzünder!!!
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Baumi

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5

Montag, 21. Mai 2007, 14:35

RE: So langsam wird es für Michelin peinlich

Naja, vor einigen Jahren war der ganze Reifen-Hickhack auch noch nicht so sehr ausgeprägt. Jedenfalls kam es nicht so krass rüber. Am Ende sollte aber doch schon der Fahrer den ausschlaggebenden Punkt geben über Sieg oder Niederlage, da bin ich einer Meinung mit Tomaso! Das wird aber immer schwerer umzusetzen sein in einer Prototypenklasse, wo technische Neuerungen wie am Fließband erprobt werden.

scooter

Mo24-Fan

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6

Montag, 21. Mai 2007, 15:18

klar, weils normal war das michelin dominiert hat (bis auf gewisse ausnahmestrecken)
und die brigstones hinterhergehächelt sind
da hat sich keiner beschwert

jetzt wo die michelins auf einma schlechter sind
is es doch klar das die fahrer ausflippen

wundern tuts mich nur das bis jetzt nur yamaha sich über die michelins beschwert haben
(oder hab ich was verpasst??)
honda scheint genug eigene probleme mit dem mopped zu haben das die reifen ihr geringstes problem sind...

wer fährt eigentlich noch michelin?
die yamaha teams
und honda bis auf gresini
oder?
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Schmitti

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7

Montag, 21. Mai 2007, 15:55

Beschwert hat sich noch keiner! Rossi hat nur festgestellt, dass Bridgestone dieses Jahr im Vorteil ist! Wenn er sich "beschwert", fliegen wahrscheinlich die Fetzen

Das Fiat-Yamaha-Team fährt Michelin, beide Repsol-Hondas , sowie Kenny Roberts, Carlos Checa und Shinya Nakano. Das macht nur noch 7 Fahrer aus. Ein weiteres Team, nämlich Illmor ist ja leider nicht mehr dabei! Somit ist das Verhältnis natürlich noch weiter zugunsten Bridgestone verrutscht. 10x Bridgestone, 7x Michelin und 2x Dunlop...

Inklusive Bildergalerie meiner besuchten Rennen ab 2004 für (kostenlos) registrierte User!

ragsxf

Mo24-Hobbyist

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8

Montag, 21. Mai 2007, 16:18

RE: So langsam wird es für Michelin peinlich

Bei dem Thema Einheitsreifen, wie Tomaso vorschlägt, bin ich etwas zwiegespalten. Das Thema war solange Michelin klare Vorteile hatte nie/selten ein Diskussionspunkt. Fakt ist auch, dass die MotoGP die perfekte Bühne ist, um sich als Reifenhersteller zu präsentieren. Inwieweit sich das messbar in Verkaufszahlen für Serienmotoräder auszahlt, vermag ich nicht einzuschätzen (Ich fahre Metzeler und bin damit zufrieden!)

Als die Superbike auf Pirelli umstieg, gab es vorher auch großes Geschrei - und heute? - redet niemand mehr drüber und ich denke es hat der Klasse ganz gut getan.

Das Argument von #17 Martin, kann so auch nicht ganz stehen bleiben, denn Prototypen fahren bei den 125er und 250er auch und die fahren seltsamerweise alle auf Dunlop.

9

Montag, 21. Mai 2007, 17:14

Ich bin auch schon lange für Einheitsreifen.
Einfach weil die Reifen einen viel zu grossen Unterschied machen, dem die Teams ausgeliefert sind. Ein guter oder ein schlechter Reifen können von der Zeit her mehr ausmachen als unterschiedlich gute Bikes oder Fahrer. Da stimmt das Verhältnis nicht.

Und keiner weiß vor einer Saison wie gut welcher Herstelller sein wird, bindet sich aber für mindestens ein Jahr. Das heisst ob man über das Jahr konkurenzfähig ist hängt von einer einzigen, lotterieartigen Entscheidung ab. Die muss dann ausgebadet werden, da können dann Fahrer und Werk auch nicht mehr viel machen. Bei anderen Mottoradteilen hört man ab und zu dass unter der Saison die Marke gewechselt wird, zB bei Motorenmanagement, bei Reifen kann ich mich aber nicht daran erinnern, das werden die Verträge wohl nicht zulassen.

Das ist eine Motorrad-Prototypenklasse, aber dort erwarte ich einen Wettstreit von Motorradprototypen und wie in allen Rennserien natürlich auch der Fahrer. Keinen Wettstreit von Reifenprototypen.
Als Kompromiss könnte ich mir Vorstellen, dass die Teams alle paar Rennen den Hersteller wechseln dürfen, meinetwegen können die Reifenhersteller dann Rabatte für treue Kunden oder etwas in der Art gewähren. Das wäre wirklicher Wettkampf.

Am liebsten wären mir aber Einheitsreifen egal von welcher Marke. Das hält einfach das Feld zusammen und macht den Erfolg wieder mehr von dem abhängig um das sich das ganze dreht: Das Fahren um die Wette auf Motorrädern.

Ps.: Ich gebs zu dass ich mich in der Saison etwas mehr darüber ärgere, aber ich war auch schon davor dafür. Da haben mir gerade die Ducatis und Suzukis auf Brigdestone, aber noch viel mehr die Teams auf den Dunlopreifen einfach nur leid getan, letztere ganz besonders. Das ist doch kein Zustand das es von den Reifen abhängt ob nur letzter werden kann oder zumindest eine Chance auf Top-Ten Plätze hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »knitter« (21. Mai 2007, 17:31)


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10

Montag, 21. Mai 2007, 17:44

Sollen sie doch am besten gleich auf Einheitsmotorrädern fahren ;).
Ne, wirklich, nur weil ein Rossi mal keine vier Rennen auf Michelin hintereinander gewonnen hat, kommen schon gleich solche Diskussionen auf. Die Michelin hatten im Trockenen laut Rossi gut funktioniert und wenn ein schlechter Regenfahrer wie Pedrosa so gut mithalten konnte, können die Michelin RR nicht so schlecht gewesen sein.
Außerdem fördert Konkurrenz die Weiterentwicklung. Wer weiß, wenn wir schon Einheitsreifen hätten, hätte es wahrscheinlich auch schon viel mehr schlimme Stürze gegeben.
Gruß aus Schneppmich

checa7c

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11

Montag, 21. Mai 2007, 18:19

Einheitsreifen hätten natürlich was für sich...

Aber anderseits, wie oben gesagt wurde, die Konkurrenz fördert die Entwicklung!

Die letzten Jahre war es doch meist so, dass die stärksten (Rossi etc.) auch die besten Reifen (Michelin) fuhren. Und die "hinteren" Teams mußten sich abstrampeln. Von daher begrüße ich es, dass das Blatt sich gewendet hat.
Hut ab vor Bridge-Stoner.

duc996r

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12

Montag, 21. Mai 2007, 19:46

Einheitsreifen sind völliger Quatsch der der MotoGP, die verschiedenen Hersteller wollen ihre Produkte präsentieren und warum sollte Bridgestone, die ihre Hausaufgaben im Winter am besten gemacht haben, dafür bestraft werden?
Die Reifen alle paar Rennen durchwechseln geht wirklich nicht, die Teams würden mit dem Testen nicht mehr fertig werden. Es handelt sich nicht um 2 oder 3 verschiede Reifen, sondern im Falle von Bridgestone um ca. 600 verschiedene MotoGP-Reifen.

Die letzten Jahre ging ohne Michelin gar nix, und heuer sind eben Bridgestone einen Tick voraus. Vergesst nicht, Michelin hat immer noch die besten Qualifyier. So groß ist der unterschied auch nicht, das Rossi jetzt gleich zum Rumheulen anfangen muß. Sie haben einfach verwachst und aus. Bei jedem Rennen, erst Recht wenns Nass nass ist, muß man ohne Training vorher ein wenig Glück haben. Sei es die Reifenwahl oder das entsprechende Setting.

biboty

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13

Montag, 21. Mai 2007, 21:05

Mal eine Frage an die Fachleute hier :

Wie weit profitieren wir "Normalfahrer" eigentlich von den Reifentests im Motorsport ?

LG Sabine

Rainey1

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14

Montag, 21. Mai 2007, 21:36

Zitat

Zitat

Original von duc996r
Einheitsreifen sind völliger Quatsch der der MotoGP, die verschiedenen Hersteller wollen ihre Produkte präsentieren und warum sollte Bridgestone, die ihre Hausaufgaben im Winter am besten gemacht haben, dafür bestraft werden?
Die Reifen alle paar Rennen durchwechseln geht wirklich nicht, die Teams würden mit dem Testen nicht mehr fertig werden. Es handelt sich nicht um 2 oder 3 verschiede Reifen, sondern im Falle von Bridgestone um ca. 600 verschiedene MotoGP-Reifen.

Die letzten Jahre ging ohne Michelin gar nix, und heuer sind eben Bridgestone einen Tick voraus. Vergesst nicht, Michelin hat immer noch die besten Qualifyier. So groß ist der unterschied auch nicht, das Rossi jetzt gleich zum Rumheulen anfangen muß. Sie haben einfach verwachst und aus. Bei jedem Rennen, erst Recht wenns Nass nass ist, muß man ohne Training vorher ein wenig Glück haben. Sei es die Reifenwahl oder das entsprechende Setting.


Dem ist absolut nichts hinzuzufügen - absolut meine Meinung!

Hat Michelin wirklich geglaubt, sich auf den Lorbeeren der letzten Jahre ausruhen zu können? Bridgestone hat, seitdem sie dabei sind, jedes Jahr kontinuierlich zugelegt.....

In der "Formel-Gähn" war es übrigens die letzten Jahre genauso - nur anders rum'....
"Those who risk nothing do nothing, achieve nothing, become nothing" - in memory of "DJ Big Man" David Jefferies (1972 - 2003)

duc996r

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15

Montag, 21. Mai 2007, 22:02

Zitat

Original von biboty
Mal eine Frage an die Fachleute hier :

Wie weit profitieren wir "Normalfahrer" eigentlich von den Reifentests im Motorsport ?

LG Sabine


Dieser Anspruch wird weniger von den Reifentests im Motosport befriedigt, liegen doch die Ansprüche ziemlich weit auseinander. Aber generell kann man sagen, das Tendenzen in die Serie miteinfliessen. Zu verschieden sind die Mopeds, Fahrstil und Einsatzzweck um da parallenen ziehen zu können.
Allerdings fliessen div. Entwicklungen in den Hobbyrennsport, was hier zu immer besseren Rundenzeiten führt. Die Reifen fürn Hobbybereich werden immer besser, aber Strasse ist eine andere Baustelle.

Jochen

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16

Montag, 21. Mai 2007, 22:08

Ich glaube ihr verrennt Euch in der Einheitsreifen-Diskussion.

In Vergangenheit war es häufig der Fall, dass selbst Kunden eines Herstellers unterschiedlich behandelt wurden. Sei es weil maßgeschneidert auf die Honda, Yamaha oder Ducati die neuen Reifen entwickelt wurden oder weil manche Teams das neueste Material etwas später bekommen haben. Ich denke da nur z.B. an Dunlop im letzten Jahr. Das wäre ja wie wenn Brembo manchen Teams schlechtere Bremsen liefern würde...

Das ist für mich ein Unding und wäre durch einen Einheitsreifen von heute auf morgen kein Thema mehr.


Duc996r, von dir habe ich mal gelesen, dass Du für ein Verbot von Qualifyern wärst, weil sie nämlich die eigentliche Stärke verfälschen würde. Tun das im Grunde nicht auch die Rennreifen verschiedener Hersteller?


Komischerweise stört es keine Sau, dass die 125 und 250er nur von Dunlop beliefert werden. Das sind im gewissen Sinne auch Prototypen. Früher gab es hier auch noch den Wettbewerb zwischen Dunlop und Bridgestone.


Jochen

17

Dienstag, 22. Mai 2007, 01:25

@Jochen: stimme dir vollkommen zu.

Ihr habt ja Recht, gerade beim bisherigen Saisonverlauf wirkt das ganze nun echt wie Rummgeflenne weil die "falschen" begünstigt sind.
Und mir war sehr klar dass der Vorwurf kommen würde, deshalb hab ich auch gezögert habe meine Meinung jetzt überhaupt zu äussern. Aber mir geht es nicht darum, und erst recht nicht bei diesem Regenrennen.
Das blöde ist halt dass das Thema immer zur falschen Zeit besprochen wird, und dann kann ich meine Klappe nicht halten.

Ich glaub ich werd einfach nochmal das selbe schreiben wenn Michelin wieder mal den Vorteil hat (obwohl, dann wird mir vorgeworfen werden ich sage das nur weil Stoner nicht mehr gewinnt...)

Der Vorschlag mit dem alle paar Rennen wechseln war allerdings wirklich doof, das geb ich zu.

Einheitsreifen sind einfach geiler, halten das Feld zusammen, und das das ganze funktioniert beweist wie Jochen schon gesagt hat die Superbike und die kleineren Klassen. Die sind kein deut langweiliger durch den fehlenden Reifenkrieg dort, im Gegenteil.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »knitter« (22. Mai 2007, 01:29)


duc996r

unregistriert

18

Dienstag, 22. Mai 2007, 07:11

@jochen:
Die Qualifiyer braucht niemand, weil sie nix mit dem Rennen zu tun haben. In der Startaufstellung steht der vorne, der die Qualiyfier mit anderer Fahrwerksabstimmung und leeren Tank am besten umsetzen kann.
Verfälscht wird mit verschiedenen Reifenherstellern gar nix. Ich finde, das macht die ganze Sache nur noch interessanter. Man sieht wer besser entwickelt (Reifenhersteller sowie auch die Teams) und das auch dann umsetzen kann.

@knitter:
Also wenn bei MotoGP das Feld nicht beisammen ist, dann weiß ich auch nicht. Wenn ein Alex Hofmann in Istanbul als 9. nur 8 sec hinter dem letzten Podestplatz ins Ziel kommt dann ist das schon eng beieinander. In den Training waren in LeMans mal 16 Fahrer in einer Sekunde, wo gibts das sonst noch?
Regenrennen sind allerdings was anderes. In einem SBK-Training ist man mit 1,5sek Rückstand immer noch 7. oder 8.!

Das Dunlop in den kleinen Klassen alleiniger Ausrüster ist, hat sich so ergeben. Michelin wollte sich nur noch auf die 500er/MotoGP konzentrieren und Bridgestone war der Aufwand damals zu teuer.
In den kleinen Klassen wird das Feld nicht annähernd so zusammengehalten wie bei MotoGP. Als 10. bei den 250er ist der Fahrer ca. 50 sec hinter dem Sieger.

Nicht alles was die SBK vormacht ist so gut um es zu übernehmen. Pirelli ist Alleinausrüster, weil sich Flammini mit dem Deal die Taschen gefüllt hat. Es gab keine Ausschreibung, das wurde einfach so entschieden. Das die WM-SBK teilweise langsamer sind als z.B. die AMA-SBK ist auch kein Ruhmesblatt, die WM-Bikes sollten immer noch die schnellsten sein. Der sportliche Wert leidet ein wenig wenn eine nationale Meisterschaft ohne Einheitsreifen schneller ist.

Deshalb bin ich dafür das es weiterhin keine Einheitsheitsreifen und von mir aus können auch weiterhin Qualifyier benützt werden, das spektakel für die Zuschauer ist auch nicht zu verachten. Und um die gehts ja, oder?
Außerdem kann sich Rossi, sollte er den Qualifyier-Award gewinnen, bei Michelin für den neuen BMW bedanken.

Tomaso850

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19

Dienstag, 22. Mai 2007, 08:28

Zitat

[i

Komischerweise stört es keine Sau, dass die 125 und 250er nur von Dunlop beliefert werden. Das sind im gewissen Sinne auch Prototypen. Früher gab es hier auch noch den Wettbewerb zwischen Dunlop und Bridgestone.


Jochen


Genau so sieht es aus !!
ich habe mir lange Gedanken gemacht wie man den Wettbewerb aufrecht erhalten kann wenn pro Saison nur ein Reifenhersteller am Zuge ist und kam auf der Idee bei stagnierenden Rundenzeiten ( Ganzjährig betrachtet )einem anderen Reifenhersteller den Zuschlag anzubieten, wenn er bereit ist der ewig Bedürftigen Moto GP entsprechend Geld zu bezahlt, somit wäre ein weiteres Problem aus der Welt und wir sehen gute Fahrerperformen.
Das Material sollte diesem Sport zutäglich sein, nicht umgekehrt!

:devil:Tomaso

Jochen

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20

Dienstag, 22. Mai 2007, 09:58

Zitat

Original von duc996r
Das die WM-SBK teilweise langsamer sind als z.B. die AMA-SBK ist auch kein Ruhmesblatt, die WM-Bikes sollten immer noch die schnellsten sein. Der sportliche Wert leidet ein wenig wenn eine nationale Meisterschaft ohne Einheitsreifen schneller ist.


Also ich brauche keine ständig neuen Rundenrekorde. Ich fand es auch nicht lächerlich als die 250er den "alten" Sachsenring schneller umrundet haben als die MotoGP. Es wird halt in jeder Klasse so schnell gefahren wie es das Material hergibt. Hauptsache ist doch man weiß das Niveau der Fahrer und des Materials einzuschätzen und beides ist bei dem engen Feld der MotoGP gegeben.

Übrigens halte ich o.g. genau für den Grund, warum die Abstände in den kleineren Klassen größer sind.


Jochen

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