Und das hat Arne Tode dazu zu sagen:
"Natürlich bin ich sehr überrascht gewesen über die Nachricht, die ich per Post erhalten habe und natürlich erst auch einmal verdutzt. Ich gehe jetzt nicht konform mit dem Anschuldigungen, dass ich nicht teamfähig gewesen wäre oder die Leistung nicht ausreichend gewesen sein sollte. Zu bedauern ist halt, finde ich, dass keine persönlichen Gespräche stattgefunden haben. Dass ich also, wenn dann, nur per SMS, was heute scheinbar der Klassiker ist, Mitteilungen bekommen habe. Dann halt einen Tag vorab eine E-Mail und dann per Post und leider konnte auch bis heute kein persönliches Gespräch gefunden werden. Wie schon angesprochen, die mangelnden Punkte oder Leistung, das sei hier das Thema, die mangelnde Teamfähigkeit. Ich glaube nicht. Ich habe ein gutes Verhältnis zu den Leuten, die mit mir zusammenarbeiten. Die Teamleitung, das sind nicht die Leute, mit denen ich am Rennplatz zusammenarbeite. Ich bin, denke ich, ein Teamfähiger und auch ein Teamplayer. Die mangelnden Leistungen, das sind vielleicht unterschiedliche Erwartungen. Ich bin meinen Erwartungen eigentlich recht gerecht geworden. Ich habe ganz gute Trainingsergebnisse erzielen können und das letzte Mal, als ich fit war, bin ich an vierter Stelle liegend gestürzt. Aber vielleicht spielen hier dann auch wirtschaftliche Interessen oder Hintergründe eine Rolle. Es gibt sicherlich Möglichkeiten, in der 600er-Serie im Grand Prix zu bleiben, dazu habe ich mich jetzt mit den Offiziellen der IRTA und der Dorna in Verbindung gesetzt. Die werden mir jetzt sicherlich unter die Arme greifen, denn sie haben großes Interesse daran, dass ich den Rest der Saison und auch nächstes Jahr im Grand Prix erhalten bleibe. Zu den Leuten habe ich einen guten Kontakt und es werden sich jetzt sicher Möglichkeiten ergeben. Ich werde auf jeden Fall in Aragon sein und meinen Helm und die Kombi mithaben, aber bis auf Weiteres weiß ich dahin gehend noch nicht so viel."
Quelle:
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