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21

Donnerstag, 9. Mai 2002, 19:27

Re: Zweitakter wirklich die "Verlierer"???

......Leeroy...aus!

22

Sonntag, 12. Mai 2002, 19:49

Re: Zweitakter wirklich die "Verlierer"???

Tach!

Daß die 4-Takter bei gleichem Hubraum nicht konkurrenzfähig sind, hat die Vergangenheit bewiesen...sind ja nicht umsonst nur 2-Takter gefahren.

Aber mal ne kleine Rechnung: Ein 3l-10Zyl-F1-Motor erreicht heute ca. 850PS. Würde man nun einen technisch identischen Dreizylinder bauen, hätte man in Etwa die bei GP1 erlaubten 990ccm. Dann sollten, bei entsprechendem finanziellen und personellen Aufwand 280PS drin sein. Oder man nutzt die größere Drehfreudigkeit z.B. eines 5-Zylinders und bekommt 300PS? Aber wer kann 280 oder 300PS in nem Motorrad auch nur annähernd auf den Boden bringen? Welche Reifen sollen denn so ein Rennen überstehen?

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Die Zweitakter sind mit Sicherheit giftiger und sehr schwer zu beherrschen (siehe Saisonstart). Aber heißt das denn, daß ein schwerer zu fahrendes Motorrad das bessere ist?

Grüße
Sven


23

Montag, 13. Mai 2002, 10:02

Re: Zweitakter wirklich die "Verlierer"???

@ Karin

aber auf dich hat die Welt gewartet, oder? Was für eine Meinung hast du den zu den Thema?

Kann man für das Forum die Altersgrenze auf 12 Jahre erhöhen?!?


24

Montag, 13. Mai 2002, 13:53

Re: Zweitakter wirklich die "Verlierer"???

Dirty Harry, die besten Fahrer gehören in die GP1...das ist ganz klar, auch für mich als SBK-Freund :-)

Aber was will man denn damit beweisen, wenn man ein extrem schwierig zu fahrendes Motorrad baut? Das Können des Piloten - ja. Aber ein sehr guter Pilot wird auch auf einer einfacher zu fahrenden 4-Takt-Maschine schneller sein als ein nicht so guter Fahrer. Rossi beweist das im Moment ziemlich eindrucksvoll, denke ich.

Bei den Kosten, da muß ich Dir vollkommen Recht geben. Die 4-Takter verschlingen in der Entwicklung im Vergleich zu den 2-Taktern ungleich mehr. Allerdings konnten Erkenntnisse im Bereich der 2-Takter nur für den Rennsport genutzt werden...das, was man beim Rennen mit 4-Taktern lernt, findet ein Honda-Käufer vielleicht mal in seiner Blade, ein Suzi-Fahrer in seiner Gixxe.

Alles in Allem muß ich sagen: Wie sonst hätte man reagieren sollen? Weiter 2-Takter fahren, die man schon lange nicht mehr verkauft und spätestens mit der Euro2-Einführung nicht mehr verkaufen kann? Rennsport ist kein Selbstzweck, denke ich.

Die Hersteller haben ja angeblich auch signalisiert, daß sie kein Interesse an einer 4-Takt-Einführung in den kleineren Klassen haben. Der 'preiswerte' Rennsport bleibt also noch ein paar Jahre.

Ich hoffe, daß die Hersteller, die bisher 4-Takter fahren oder mit 4-Taktern einsteigen, zu den Hondas aufschliessen können. Ich würde gern Rennen sehen, wo verschiedene 4-Takt-Motorenkonzepte (konkurenzfähig)gegeneinander antreten.

Grüße
Sven

[Dieser Beitrag wurde von nightbiker am 13.05.2002 editiert.]


25

Montag, 13. Mai 2002, 17:00

Re: Zweitakter wirklich die "Verlierer"???

...gut, der Lerneffekt ist ein Argument.Diesen hätte man aber auch bei den Super-Bikes erreichen können-aber nicht unbedingt (meiner Meinung nach....) im GP-Sport.Dort sollten weiter Prototypen fahren, und das sollten die "giftigen" Zweitakter sein-und bleiben.Wichtig ist hier meiner Ansicht nach für viele Zuschauer eh nur die Siegesmarke-egal ob 2-oder 4-Takt.
Oder muß man die Entwicklungskosten unnötig in die Höhe treiben ?
Und die Technik die momentan von Honda in diesem Motorrad verwendet wird-gibt es sowieso nicht zu kaufen (aus Kostengründen,und aus Sorge, den Technikvorsprung zu verlieren).
Ich denke, wir werden in naher Zukunft nicht von Carbonschwingen und pneumatischen Ventilen profitieren......
Grüße
Dirty Harry.

26

Dienstag, 14. Mai 2002, 00:51

Re: Zweitakter wirklich die "Verlierer"???

Meiner Meinung nach, Sven, sollten in der Königsklasse die besten Fahrer auf den Maschine sitzen, die am schwersten zu fahren
sind.
Nur so bekommt man die besten Fahrer in einer Klasse zusammen, und die Fahrer, die nicht mit diesen Geräten zurechtkommen, sollten beispielsweise wieder zu den Super-Bikes gehen....
Außerdem : Mit ein bischen mehr Elektronik
(Einspr.-Anlage etc.) könnte man aus den vorhanden Zweitakter noch etwas mehr Leistung herausbekommen, und das ohne so hohe
finazielle Anstrengungen, die auf dauer den kleinen Klassen und den kleineren Teams schaden werden.
Denn : Kosten können bremsen !
Und wollen wir eine Klasse mit Formel-1 ähnlichen Gegebenheiten (Abdecken der Bikes etc.) ? Nur noch GP-1 (ohne 125/250)?

27

Dienstag, 16. Juli 2002, 00:52

Re: Zweitakter wirklich die "Verlierer"???

...das sehen wir genauso, Rainey !
Ich finde, das Motorenabstimmen (...bedüsen etc.) ist interessanter als einen fertigen 4-Taktmotor hingestellt zu bekommen und sich nur noch ums Fahrwerk kümmern zu müssen.

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