Vielleicht hilft Euch der folgende Artikel von EUROSPORT.de beim Spekulieren weiter:
"Schock für Deutschlands Superbike-WM-Starter Max Neukirchner: Dem WM-Zwölften wurde quasi über Nacht der Stuhl vor die Tür gesetzt. Hintergrund ist die Verpflichtung von Alex Barros, dessen Großsponsor abgesprungen ist, weshalb Teamchef Klaus Klaffenböck das Geld für ein zweites Motorrod fehlt.
"Nichts gegen den Barros, der mag gut sein und alles, aber der fährt vielleicht noch ein oder zwei Jahre. Ein junges Talent wie mich dagegen lässt man zuhause stehen", macht Neukirchner seinem Ärger Luft. Am 25. Februar startet die Superbike-WM mit den Auftaktrennen in die neue Saison. Selbst wenn der junge Sachse bis dahin ein neues Team findet, fehlt ihm reichlich Zeit für Tests und die komplette Abstimmungsarbeit an seinem neuen Bike.
Neukirchner kämpft weiter
Neukirchners vorheriger Teamchef Klaus Klaffenböck zeigt sich nicht bereit, eine weitere Saison fast allein zu bezahlen. "Wenn du Geld hast, kannst du fahren", bekam Neukirchner von dem Österreicher, Seitenwagen-Weltmeister 2001, zu hören. Doch woher nehmen und nicht stehlen? Trotz seines Schocks informierte Max Neukirchner umgehend alle Privatsponsoren und Partner und hofft nunmehr, auf diesem Weg noch zusätzliche Finanzmittel loseisen zu können.
Ohne Moos nix los
Was viele Superbike-WM-Fans bislang nicht ahnten: Neukirchner besaß für 2006 lediglich einen mündlichen Vertrag mit Klaffi. Der schriftliche Kontrakt sollte erst fixiert werden, wenn die Finanzierung des zweiten Fahrers gestanden hätte. Durch Barros' private Mitgift drehte sich indes die Ausgangssituation. Das komplette Interview mit Max Neukirchner lesen Sie in der kommenden Ausgabe des EUROSPORT MotoMagazin, die am 27. Januar erscheint. "