Bei motograndprix.de hatte ich im Vorfeld mehrfach per Mail und telefonisch den Besuch bekanntgegeben, aber leider wurde es nicht veröffentlicht. Deshalb habe ich erst kurz vor knapp den Text hier ins Forum gestellt. Sorry wenn es dadurch nicht mehr alle Interessierten erreicht hat. Auf motoprandprix.de steht nun aber auch ein Bericht darüber, danke! Hier unsere Nachlese:
Troy Bayliss begeistert in Dresden Fangen wir mit dem Ende an: Superbikeweltmeister Troy Bayliss dreht sich kurz vor der Tür zum Flughafeneingang echt noch einmal um und macht ein Zeichen der Dankbarkeit. Auf der Fahrt zum Flugplatz sprühte er vor Begeisterung über die freundlichen Fans und die tolle Stimmung im Motorradhaus Dresden!
Nun der Anfang: In der Tür des Flughafens Dresden steht er pünktlich da, mit einem Gepäckkoffer fast so groß wie er selbst, Motorradsuperstar Troy Bayliss – allein und unauffällig! Trotzdem hunderte Fans warteten, gönnten wir ihm erst eine kleine Stadtrundfahrt, das war auch gut so. Um 13.05 Uhr fuhr er beim Motorradhaus vor! Der Moderator schrie begeistert ins Mikro und die Fans tobten los. Troy Bayliss war da, ohne Lederkombi und ohne Rennstress! Bis zum Eingang des Motorradhauses hat er bestimmt schon fünfzig Unterschriften gegeben. Die Leute waren außer sich, aber Troy sollte ja auf die kleine Bühne, die Ordner halfen freundlich dabei. Nach einer Anmoderation nahm er das Mikrofon und begrüßte unter Riesenjubel persönlich die Fans. Dann ging es mit Autogrammschreiben los. Auf einer Leinwand liefen Bilder und Filme aus Troy´s Karriere. Dabei flitzte Moderator Toni Börner durch die Leute und lies viele Fragen direkt an Troy stellen, welche er live beantwortete. Eine schöne Stimmung machte sich breit, denn jeder hatte die Möglichkeit mit dem Weltmeister zu reden. Der erste Unterschriftenmarathon dauerte über zwei Stunden! Dann mussten wir ihm eine Pause gönnen und nahmen ihn von der Bühne. Dirk Manderbach´s Motorradstuntshow animierte die Zuschauer zu Laohlawellen und lockerte das Geschehen auf. Was staunten die Fans als die deutsche SBK-Hoffung Max Neukirchner, den das Motorradhaus Dresden auch unterstützt, auf die Bühne trat und ebenfalls für Fragen und Autogramme umlagert wurde. Troy machte sich derweil vor den Laden und signierte einige Motorräder. Zwei Piloten aus der Superbike-WM waren hier und dann kam auch noch als dritter Überraschungsgast Bernd Fulk, der Streckensprecher vom Sachsenring-GP und der Superbike am Eurospeedway. Mehr geht nicht! Vor einem großen #21-Banner können sich nun die Fans mit dem Weltmeister fotografieren lassen. Diese Bilder wurden gleich ausgedruckt und signiert. Troy bewältigte jetzt über drei Stunden einen Unterschriften- und Fotomarathon und hatte sehr viele Fanfragen beantwortet. Viele schöne Momente gab es dabei, so nahm er immer wieder Kinder auf die Bühne, als er auf den einzigen anwesenden Rollstuhlfahrer aufmerksam wurde, holte er ihn zu sich. Die Zeit rannte! Troy blieb immer super cool, er kündigte dann aber auch rechtzeitig das Break an. Letzte Woche war wohl megastressig sagte er, Testfahrten in Valencia, Messe in Mailand und dazu eine abklingende Erkältung. In den dreieinhalb Stunden im Motorradhaus Dresden war dem Profi davon trotzdem nichts anzumerken. Troy Bayliss war von der Abholung bis zum Abschied ein absolut netter, souveräner und unkomplizierter Gast. Keinerlei Starallüren, jeder der dabei war konnte sich seinem Charisma nicht entziehen. Für kommende Gastgeber: Den einzigen bescheidenen Wunsch den er hatte war ein Weißbier. Mit Riesenapplaus wurde der Australier nach Monaco verabschiedet. Er bedankte sich beim Motorradhaus Dresden mit zwei VIP-Karten für den 2007er Superbike-Lauf am Eurospeedway und einem persönlichem Empfang in seiner Hospitality.
Es war der bisher schönste Tag in unserem fast fünfzehnjährigen Händlerdasein, welch eine Ehre! Danke unserem italienischem Geschäftspartner und Troys Helmsponsor SUOMY, auch im Namen aller angereisten Fans.
Wir haben noch einige Bayliss-SUOMY Vandal-Helme unterschreiben lassen. VK-Preis 399,- Euro.
Euer
Mario Gerbet
Motorradhaus Dresden KG
Ein Fernsehbericht