Um Motorradfahrer mit irgendeiner Botschaft zu erreichen, sollte man sich wirklich mal was neues einfallen lassen.
Wegen der Organisation stimme ich Dir in allen Punkten zu, nicht aber zu Deinem letzten Satz.
Mach mal selber einen konstruktiven Vorschlag, wie man dem ganz normalen Wahnsinn begegnen soll
Nehmen wir mal als Anhaltspunkt so einen typischen Stand auf einem Motorradtreffen. Sei es Malmsheim oder Löwensteiner Platte ... man findet dort vorallem Stände der:
Polizei, TÜV, ADAC .. solche Initiativen wie "gib acht im Verkehr" etc.
Inhaltlich beschränken sich diese Stände im Groben auf:
Ein Zelt, 2 Stehtische, 2-3 Plakate und irgendwelche Flyer.
Was ich aber wirklich gerne mal sehen würde, wären Informationen der einzelnen Repräsentanten:
Beispiele:
ADAC - Nutzt die Gelegenheit um Umfragen zu starten, rund um Ihren Motorrad-Newsletter.
ADAC - präsentiert eine kleine Show, wie man ein Motorrad richtig bepackt und Details eben. (Anmerkung: 2009 starb ein Biker weil sich der Schlafsack in das Hinterrad wickelte auf der BAB, 2010 starb ebenfalls ein Biker genau aus demselben Grund)
Die Polizei - Die Rennleitung gibt mal internas bekannt und berichtet von Unfallerlebnissen und präsentiert medienwirksame Unterlagen zu zwei Bereichen:
1. Die Biker sind keineswegs die Standard-Sünder, die Polizei hat keine Vorurteile - Unterlagen anfertigen und präsentieren (statistiken z.B.: Verkehrssünder mit dem Auto gibt es ebenfalls)
2. Die Bikerunfälle gehen aber sehr viel näher (Sehr guter Anlass als Kontrathema zu Punkt 1 mal die Sicht der Beamten bei Unfällen zu zeigen, Punkt 1 sorgt dafür, das Punkt nicht als "typische Hetze empfunden wird)
TÜV - die lieben Tüvprüfer.
Thema: Wir sehen die Unterschiede!
Der TÜV präsentiert eine kleine Abhandlung darüber, worin sich die Klangbilder einer Harley und einer hochgedrehten 600er SS unterscheiden und was und warum etwas als Lärm empfunden wird.
Der TÜV könnte auch mal aus dem Nähkästchen plaudern, was die so alles erlebt haben.
Gib-Acht-im-Verkehr
Sie präsentieren Ihre Website und Ihre Initiative indem Sie sich und Ihre Ziele vorstellen. Aber vielleicht sollte diese Gruppierung erstmal Ihre Website überarbeiten:
Zitat:
"Ob auf einer "Harley", Enduro, Chopper, Sportler oder Roller - motorisierte Zweiradfahrer leben - mehr als jede andere Gruppe von Verkehrsteilnehmern - besonders gefährlich. Hinzu kommt, dass sie den Löwenanteil unter den Unfallverursachern ausmachen. Angesichts einer zuletzt beängstigenden Entwicklung der Unfallzahlen kommt die große Familie der Motorradfahrer nicht umhin, ein noch stärkeres Sicherheits- und Partnerschafts-Bewusstsein zu entwickeln."
Wenn ich als Initiative ernst genommen werden möchte, sollte ich vorallem mal Zahlen und Daten zu bekannt geben und Ihre Texte auf der Website echt mal updaten oder eben belegen. Derartiges Auftreten kotzt mich an. ES GEHT NICHT DARUM, DAS ICH DENKE, DAS IMMER DIE AUTOFAHRER SCHULD SIND ... es geht um den erhobenen Zeigefinger und das nachgeplabber. Fakten zählen und wäre es nicht wunderbar für eine Initiative wie o.g. wenn ich mich mal durch all die verschiedenen Statistiken wurschtel um vielleicht doch mal aussagekräftiges zu verkünden? Wieso machen die denn sowas, wenn Sie nichts anderes tun wollen, als auf dem Niveau der BILD mitzureiten?
@CBF
Es müssen ja nicht die jetzt von mir genannten Vorschläge sein, ich habe mir das jetzt spontan einfallen lassen ... weil ich Dir ja schon zustimme. Klar, meckern ist immer einfach. Aber glaube mir, ich würde auf der Stelle mithelfen so gut ich könnte, wenn ich eine Möglichkeit dafür sehen würde (auch aus privater Sicht muss man zugeben, haben die Polizeiverbände einfach bessere Möglichkeiten ... nutzen sollten Sie nur vernünftig wenn man schon so ein Thema heuchelt.)