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Sunny

Guter Geschmack muss nicht einsam machen!

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21

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 23:10

Sehr schöner Bericht mit tollen Bildern! :)

Was liegt denn da auf der DR? Ein Eisbärenbabyfell? :)

@Standard, wieso wartest Du so lange auf einen Admin? Kündigen und selbst machen. ;)

Standard94

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22

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 23:47

Sehr schöner Bericht mit tollen Bildern! :)

Was liegt denn da auf der DR? Ein Eisbärenbabyfell? :)

@Standard, wieso wartest Du so lange auf einen Admin? Kündigen und selbst machen. ;)

Das Doris, das Ex-Schaf :D
Ich zahl (noch) für den Server mit, hatte die letzten Tage auch keine Zeit was zu machen

RollerIngi

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23

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 11:24

Auf die Gefahr hin, dass der Bericht noch nicht am Ende ist :grin: : super, vielen Dank, hat echt Spaß gemacht zu lesen und tolle Bilder !
Operative Hektik ist ein Zeichen von geistiger Windstille.

Standard94

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24

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 11:55

05.08.2017
Wie immer brauchen wir ewig um unser Zeug zusammen zu packen, wie haben wir das nur letztes Jahr geschafft?
Als wir eigentlich fast abfahrbereit waren, fällt mir beim Schuhe binden, der unvorhergesehene Sitz der vorderen Bremszange auf. Ups, da fehlt die obere Schraube, das erklärt auch die schlechte Bremswirkung auf den letzten Metern.
Auf Nachfrage beim Campingplatzbetreiber erfahre ich, dass es im nächsten Ort einen Autozubehörladen gibt, mit viel vorausschauendem Fahren und der Hinterradbremse tasten wir uns dort hin. Der Ladenbesitzer hat zwar ganz viele Autoteile, aber keine einzige Schraube und Englisch kann er auch nicht, verweist uns aber 200m an ein Haus, wo es angeblich eine Werkstatt gibt.
Auf dem Balkon steht eine Frau, der ich verständlich machen kann, dass ich die Werkstatt suche. Ja ist hier, ich solle kurz warten. Aus der Haustür strömt dann nicht nur die gute Dame, sondern gefühlt die gesamte Familie. Die Tochter (?) kann Englisch und übersetzt ihrem Vater (?) was mein Problem ist, der mich dann sogleich in sein Auto setzt und weiter 300m weiter zum örtlichen Baumarkt kutschiert. Hier hat es Schrauben, aber ich hab keine Ahnung was passt, und alle hier sind viel zu lang! Macht nix, kauf eine die von der Größe passt und wir sägen sie dann auf Länge. Um nur eine SChraube kaufen zu müssen, gehe ich zurück zu den Motorrädern, die ich aber nur allein und verlassen vorfinde. Mit dem Gedanken, dass wir beide Handys haben und uns sicher wieder finden, fahre ich die DR vor den Baumarkt und probier eine Schraube, M6 passt auf Anhieb!
Ich hab gerade bezahlt, da klingen auch schon mein Handy: Luca steht da. Ja ich bin damit zum Baumarkt, gib mir 30 Sekunden und ich bin bei dir. Der Vater ist in der Zwischenzeit auch irgendwo verschwunden, sodass ich mich nicht mal bei ihm bedanken kann…
Die Schraube ist natürlich zu lang, also die originale noch mit losgeschraubt und mit beiden zur Werkstatt, die offensichtlich dem zugehörigen Opa gehört und ihm erklärt was wir brauchen. Keine 2 Minuten später halte ich meine gekürzte Schraube in der Hand und kann mich gar nicht genug für die Hilfe bedanken, auch hier nochmal mein Dank an alle beteiligten, auch an die denen ich nicht persönlich Danken konnte! Der Urlaub kann weiter gehen!
Während ich im Baumarkt war, wurde Luca vom Opa entführt und aufgefordert sich durch etwa 2 Millionen Schrauben zu wühlen und diese auszuprobieren. Mir gefällt wie einem geholfen wird auch wenn man sich mit kaum mehr als Händen und Füßen verständigen kann.
Nach nichtmal einer Stunde sind wir wieder auf dem Weg zur Transfagarasan und legen nur kurze Zwischenstopps zum Einkaufen, Tanken und Pipi machen ein.

da stehen sie


Südseite, hinter dem Stausee

Dummerweise ist Samstag und es ist alles voll, und mit voll ist hier gemeint, dass die komplette Nordrampe rauf ein einziger Stau war! Fahren macht so keinen Spaß aber die Landschaft ist trotzdem sehenswert. Wir können jedem nur Empfehlen die Straße unter der Woche zu fahren.

Wir campen heute auf dem Camping Ananas in Michelsberg nahe Sibiu/Hermannstadt. Hier sind wir in Siebenbürgen und wir kommen mit Deutsch erstaunlich weit, nicht zuletzt, da der halbe Campingplatz mit deutschen Campern zugestellt war.
Auf die Arbeite heute morgen, gibt es im Apfelhaus ein richtiges “Festmahl” mit Bier, Hauptgang und einer Nachspeise, man muss nicht nur spartanisch essen. Wir zahlen für alles zusammen 140 Lei, also etwa 30 €, bei diesen Preisen kann man sowas schon machen ;)




Die Straße runter ist okay, aber teilweise mit Längsrillen




Nomnomnom...


... Wurde mir gesagt sei auch gut gewesen

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25

Freitag, 6. Oktober 2017, 12:34

06.08.2017
Wir fahren die 7 bzw E81 wieder nach Süden um auf die 7A zu wechseln, dem Zubringer zum guten Teil der Transalpina. Die 7A ist flüssig zu fahren und in gutem Zustand, scheinbar so gut, dass dies eine Erwähnung in meinen Notizen wert war. Dummerweise geraten wir in einen sintflutartigen Regen, der uns innerhalb kürzester Zeit einnässt, so schnell waren wir nicht in der Regenkombi. Da Regen nicht reicht, fängt es zusätzlich das Hageln an und die Sicht ist auf wenige Meter begrenzt, warum gibt es in ganz Rumänien keine Stelle zum unterstellen!?

Da war es noch schön


Meine Handschuhe färben ab, und das ganz schön gewaltig :thumbdown:

Wir fahren, wie empfohlen, nur den südlichen Teil der Transalpina aber auch der ist sehenswert. Leider wird es immer wärmer je weiter wir ins Tal kommen, oben war die Temperatur sehr gut zu ertragen, hier nicht mehr.





Bisher sind die Rumänen nur gefahren wie Bekloppte, passiert ist aber nichts. Um uns nicht in falscher Sicherheit zu wiegen, dürfen wir auf dem Weg zu Pension noch live und in Farbe miterleben, wie ein vollbesetzter Ford Mondeo in den Straßengraben wandert:
Wir selbst kommen einen leichten Hügel runter in eine der vielen Ortschaften gerollt und steuern auf für uns kommende ~80° Rechtskurve zu. Aus eben jener Kurve kommt in diesem Moment besagter Ford angeschossen, und wird für ihn nach rechts von der Straße in die nächste gekieste Einfahrt getrieben. Unter Aufwirbelung größerer Mengen Sand und Staub, steuert er entgegen, erwischt aber noch den 1,5 m tiefen Straßengraben. Wie durch ein Wunder überschlägt er sich nicht, sondert plättet mehrere kleine Bäume und einen Zaun, dessen Latten wie im Film links und rechts davon fliegen. Zum Glück steigen alle Insassen Fahrer, Opa mit bandagierter Hand, Oma, Frau und Tochter ohne größere Verletzungen aus. Nachdem man uns zu verstehen gegeben hat, dass keine Erste Hilfe nötigt ist, die ersten Anwohner bereits vor Ort sind und wir ohne Sprachkenntnisse nicht Hilfreich sind, fahren wir weiter und schätzen uns Glücklich, dass er in den Straßengraben fuhr und nicht auf unsere Fahrspur kam.

Unser Hotel liegt etwas abseits und erfordert angeblich das druchqueren eines Bachs, wir ziehen dann aber doch den 10 km langen Umweg über eine Brücke vor, so kurz vor dem Ziel das Motorrad versenken wär doof. Die Dame an der Rezeption ist lässt uns die Motorräder direkt vor der Überwachungskamera parken und spricht sogar Englisch!
Abends essen wir im Hotel eigenen Restaurant, sehr gut:





Noch ein letzter Blick auf die Transalpina

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Freitag, 6. Oktober 2017, 12:39

07.08.2017
Dies ist unser letzter kompletter Tag in Rumänien, und wir steuern zielstrebig das nächste Hotel in Deutsch Orawitz an. Es geht durch ein tolles nebliges Tal, leider ist hier kein durchkommen und das nicht nur dank aggressiver Schäferhunde sondern auch dank einer endenden asphaltierten Straße und einem Durchfahrtverboten Schild.


Da regents sicher rein




Blick das Tal entlang

Da das ganze viel Zeit gekostet hat, gibt es die schnellste Route zum Ziel, wobei auch dies bedeutet, dass die letzten Kilometer über Schotter mit kindskopf großen Steinen zurückgelegt werden müssen, soviel zu "unbefestigte Wege vermeiden".

Die tiefen Löcher sind nicht gut zu sehen, von den Steinen hab ich natürlich kein Bild

Unsere Suite ist groß, hat eine Klimaanlage und Fernsehen, leider auch zu viele Stechmücken. Heute sind wir dann einfach nur noch faul und ich kläre die letzten Notwendigkeiten für den Besuch bei Goran in Belgrad. Schön wars in Rumänien










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Freitag, 6. Oktober 2017, 12:45

08.08.2017
Ich hab Goran 2014 auf dem Summer Breeze in Dinkelsbühl kennen gelernt und so immer mal wieder Kontakt gehabt. Als ich Anfang des Jahres angekündigt hab, durch Rumänien zu fahren, hat er gleich angeboten uns eine Nacht in Belgrad zu beherbergen. Wir passieren also bei gutem Wetter die Grenze und obwohl ich eindeutig viel lieber aussehe als Luca, frägt man mich, was ich denn hier möchte. Es bleibt aber bei der einen Frage und wir passieren problemlos die Grenzposten. Der Weg nach Belgrad ist aber sehr langweilig, der Norden Serbiens bietet wenig für uns.

Da wir zu früh in Belgrad sind, steuern wir ein KFC an um dort das WLAN nutzen zu können, Datenroaming ist hier noch angesagt. Wir treffen uns dann auch bald bei Goran, was dank Einbahnstraßen gar nicht so einfach ist.
Nach dem Ankommen und Umziehen, ziehen wir schon bald wieder los um etwas von der Stadt zu sehen und um die serbischen Brauereien finanziell zu unterstützen. Wir verbringen viel Zeit in der Festung damit von der Reise und den letzten Jahren zu erzählen.


Blick auf die Festung vom Donauufer aus


Klapper klapper, Stolze Serben

Irgendwann fällt uns dann noch ein, dass wir gelesen haben, das man als Tourist in Serbien einen komischen Wisch ausfüllen muss. Normalerweise wird das von Hotels automatisch erledigt, da wir aber keins haben, müssen wir das selbst erledigen. Goran hat davon aber noch nie etwas gehört ist aber bereit mit uns zur nächsten Polizeistation zu gehen und das zu klären. Ende vom Lied ist, dass wir den Zettel theoretisch brauchen, die Ausstellung aber unmöglich ist, da der Wohnungsbesitzer unterschreiben muss, er aber bei seiner Freundin wohnt, die die nächsten zwei Wochen nicht zuhause sein wird. Die Polizisten empfehlen uns einfach weniger als 24 h im Land zu verbleiben, kommt uns entgegen, Goran muss morgen früh arbeiten.
Wir treffen uns noch mit Freunden von Goran, essen ein sau leckeres Hot-Dog ähnliches Gericht und lassen den Abend im Park nahe seiner Wohnung bei ein paar Bier und toller Aussicht ausklingen.


Freilichtmuseum in der Festung




hups


Kunstvolles Parken

Abschließend noch die Detailaufnahmen, wie der Spiegel vor ungewolltem Verdrehen gesichert ist:



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28

Samstag, 7. Oktober 2017, 22:13

Wir kommen zum Ende des Reiseberichts, die Motivation etwas aufzuschreiben hat sich da auch dem Ende geneigt :grin:

09.08.2017

Wir brechen mit Goran in der früh auf und haben nur Autobahn bis zum Apartement in Sisak vor uns. Bereits um halb vier treffen wir ein, haben aber beide keine Lust etwas zu machen und entspannen uns den rest des Tages in der Wohnung mit Klimaanlage und kleinem Supermarkt mit Bier direkt ums Eck:


10.08.2017
Der Urlaub neigt sich dem Ende zu, heute geht es bereits nach Slowenien. Hier, so der Plan wollen wir noch ein paar Schleifen einbauen um pünktlich zum 15.08 wieder in München zu sein.
Bis Tolmin sind wir bei gutem Wetter auf guten Straßen unterwegs, was nach dem ätzenden Tag gestern einfach toll ist. Bei Tolmin schlägt das Wetter aber zum Sturm um, und wir sitzen das schlimmste im Aldi Hofer mit ganz vielen Menschen aus. Bei nur noch leichtem tröpfeln brechen wir zum Campingplatz auf, müssen aber wegen Baum auf der Straße umdrehen und uns einen anderen Weg suchen. Wir erwischen zwar nicht den ursprünglich angepeilten Campingplatz, aber der hier ist auch gut: Es gibt einen großen überdachten Bereich mit Sitzgelegenheiten und Bier. Das erste Bier haben wir dann sogar getrunken, bevor wir unsere Zelte aufgebaut haben, so muss das sein!
Den Abend verbringen wir mit einem kölner Päärchen die zum örtlichen Punkfestival angereist sind, leckeren Cevapcici und einem sehr guten Weißbier für 2,5€ die Flasche.

11.08.2017
Der Wetterbericht für die nächsten Tage ist nicht berauschend, wir machen aber das beste draus und fahren Kobarid/Zage über die 401 und SR646 nach Italien. Die Strecke kenn ich von meiner Italien-Slowenien Tour vor 2 Jahren, aber dieses Mal ist die Straße nass und voller Laub und Ästen die der Sturm abgerissen hat. Es ist sogar so übel, dass die SR646 gesperrt war und wir den Pass zur SP42 nehmen mussten. Außer Laub hat es hier dann auch Wasser auf der Straße und so kommt dann auch die Bandit zu ihrer fälligen Wasserquerung.
Wir tanken in Tolmezzo und beraten wie wir weiter machen, kommen aber zu dem Schluss, dass wir dem Unwetter nicht wegfahren können und alles irgendwie doof ist zumal unsere Klamotten nass sind. Also geht es über den Plöckenpass, die Felbertauern und den Gerlospass nach München. Auch hier, trocken ist das schöner hier und vorallem wärmer!

Den 12.08 verbringen wir noch in München und am 13.08 fährt Luca, mit Startproblemen, eine halbe Woche früher als geplant nach Hause. Wir fahren dann getrennt und jeder mit seinem Auto zum Summer Breeze, aber das liebe Kinder ist ein andere Geschichte :thumbup:

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29

Samstag, 7. Oktober 2017, 22:19

Kommen wir zum allzeit beliebten Fazit
Motorrad:
Ich mag meine DR, auch wenn sie manchmal etwas mehr Leistung haben dürfte und ich auch Vorderreifen zu kontrollieren habe. Der Kettenöler hat funktioniert, zwar nur im 15min Notmodus, da sich der Magnet bereits in Österreich verabschiedet hat, aber auch das funktioniert sehr gut. Bei Regen wird über den Cockpittaster einfach manuell von Zeit zu Zeit nachgeölt. Mein Notfallkettenspray hat Luca auf der Kette der Bandit verteilt. (HA! mein selbstbastel Öler ist mit seinem Backup Modus viel geiler und günstiger gewesen). Öl hab ich dieses Jahr auch nur knappe 2l verbaucht, man merkt, dass wir langsamer unterwegs waren als in den Alpen. Ähnliches gilt für den Spritverbrauch, bei der DR hat das nicht wirklich was gemacht, aber die Bandit hat immer neue Verbrauchsrekorde erzielen können.

Gepäcklösung:
Die gefiel mir dieses Jahr überhaupt nicht, es wurde dann zwar mit dem fehlenden Gewicht in den Satteltaschen besser, aber das kann nicht die Lösung sein. Die polnische Firma 21 brothers bietet mit der Rogal Rolle eine Giant Loop Kopie für angemessenes Geld an, das könnte eine gute Lösung sein, vielleicht schenk ich mir die zum Geburtstag. Viel wichtiger ist aber dass ich endlich einen Tankrucksack auftriebe, sowas hat doch seine Vorteile und die Kamera muss ich nicht immer irgendwo rauskramen! Zuviel Gepäck gab es dieses Jahr auch nicht, nur kommt nächstes Jahr ein Faltkaffeefilter mit statt der Espressokanne.

Reiseziel:
Rumänien ist ein schönes Land, fahrerisch konnte die gewählte Strecke nicht mit den Seealpen und Korsika mithalten, aber die Landschaft in den Karpaten entschädigt dafür.
Liebe Rumänen, ihr seid sonst auch sehr hilfsbereit, bitte baut für den LKW Verkehr Transitstrecken und lasst uns Motorradfahrern die Pässe in den Bergen (vorher bitte eine neue glatte Schicht Asphalt drauf).
Ich werd gern wieder kommen, aber vielleicht einen größeren Fokus auf Sightseeing und unasphaltierte Straßen legen (sorry Luca).

Mitfahrer:

Passt! Für Details bitte den Korsika Reisebericht lesen ;)

hackstueck

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30

Sonntag, 8. Oktober 2017, 14:21

Dann muss ich ja auch mal mein Fazit beisteuern:

Motorrad:
Die Bandit ist einfach ein unkaputtbares Universalmotorrad. Zumindest, so lange man die Batterie nicht mit Ladegeräten leer saugt :smirk: Immerhin wirft sie keine sicherheitsrelevanten Schrauben von sich :P
Mein Öler hatte leider schon relativ am Anfang den Geist aufgegeben, der Magnet liegt irgendwo auf einer österreichischen oder slowakischen Autobahn. Notmodus hat er keinen, daher musste ich auf Kettenspray von Nic zurückgreifen. Jetzt ist wieder ein Magnet dran und er funktioniert wieder super.
Für die rumänischen Straßen war die Bandit allerdings nicht uneingeschränkt geeignet. Auf den schlechten Abschnitten oder den Schotterpisten wünscht man sich dann doch mehr Federweg. Und auf den üblen Schotter-Abschnitten auch andere Reifen, mit dem Z8 fühlt sich das eher nach Boot fahren als nach Motorrad mit Bodenkontakt an :wacko: Aber sie hat sich wacker geschlagen und ausgewaschene Wege mit starker Steigung bewältigt, wo manche nicht mit ihrer Reiseenduro lang gefahren wären.
Ähnliches gilt für den Spritverbrauch, bei der DR hat das nicht wirklich was gemacht, aber die Bandit hat immer neue Verbrauchsrekorde erzielen können.
Ja, wenn man auf schlechten Straßen nur ganz gemütlich rollen konnte, blieb der Verbrauch erstaunlich gering. Überhaupt hatte ich in Rumänien das erste mal einen Verbrauch von unter 5 Liter/100km. Mit 4,64 Litern hab ich dann auch einen echten Rekord aufgestellt, einen halben Liter weniger als bei extrem gemütlichen Landstraßen-Transit durch die Schweiz 8o Das fällt aber wohl nicht unter "artgerechte Haltung". Die gab es aber auch.

Gepäck
Am Abend vor der Abreise hab ich noch umdisponiert und zwei kleine Satteltaschen mit selbstgebauter Holz-Verstärkung und eine größere Gepäckrolle als bisher verwendet. Dazu das übliche Topcase, der kleine Tankrucksack und mehr ROKstraps als sonst. Gerade die Verstärkung auf der Innenseite der Satteltaschen hat sich bewährt, da sitzt gleich alles viel stabiler und ist weniger vom Inhalt abhängig. Generell hatte ich weniger Gepäck als letztes Jahr auf Korsika dabei. Wirklich zufrieden bin ich aber immer noch nicht damit, obwohl es recht problemlos war. Die nächste größere Reise wird aber wegen der Fummeligkeit mit einem anderem Setup angetreten.

Ziel:
Da schließe ich mich Nic uneingeschränkt an. Dazu kommt noch, dass dort für deutsche Verhältnisse alles schön günstig ist :) Generell ist Osteuropa eine Reise wert :thumbup:

Mitfahrer:
Hat wie letztes Jahr auch super geklappt, auch wenn dieses Jahr die Tempounterschiede deutlicher zum tragen kamen. Suboptimale Beladung der DR hat dafür gesorgt, dass ich auf den guten Teilstücken mehr Vorsprung als üblich gewonnen habe, die vielen schlechten Pisten haben mich dann zum Hindernis werden lassen. Hat aber trotzdem gut geklappt, auch und gerade beim Camping.
Suzuki V-Strom 1000 (2018 - ?)
Suzuki Bandit 1250 SA (2015 - 2018)
Yamaha XJ 600 S Diversion (2013 - 2015)

henne

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31

Sonntag, 8. Oktober 2017, 14:39

Toller Bericht! Die Nebelbilder sind astreines Material!

Kleine Einwände meinerseits:

Zitat

Reiseziel:
Rumänien ist ein schönes Land, fahrerisch konnte die gewählte Strecke nicht mit den Seealpen und Korsika mithalten

...das kommt weil ihr vor den astreinen Heizerstrecken (Nordseite Transalpina!) abgebogen seid! :P

Aber ja, insgesamt ist die "ich geb Gas - ich hab Spass" (IGGIS) Dichte nicht so hoch wie in anderen Gegenden (weil es einfach deutlich weniger "Strassen" gibt) - aber dafür ist deutlich weniger los und es interessiert keine Sau wie man unterwegs ist! :thumbup:

Zitat

, aber die Landschaft in den Karpaten entschädigt dafür.


Findest du? Gerade die Landschaft ist m.E. deutlich weniger spektakulär las ihre Pendants in Frankreich...

Zitat

Liebe Rumänen, ihr seid sonst auch sehr hilfsbereit, bitte baut für den LKW Verkehr Transitstrecken und lasst uns Motorradfahrern die Pässe in den Bergen (vorher bitte eine neue glatte Schicht Asphalt drauf).


Machen sie, aber laut Wikipedia schöpfen sie dabei nicht alle von der EU zur Verfügung gestellten Mittel aus ?(
Der Norden fängt da an, wo die Leute aufhören zu

Manuel

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32

Sonntag, 8. Oktober 2017, 14:46

Danke für eurer beider Reiseberichte, hat Spaß gemacht zu lesen.

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Sonntag, 8. Oktober 2017, 15:05

Danke für den tollen Bericht und die schönen Bilder! hat mir sehr Spaß gebracht den Bericht zu lesen. :)

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34

Sonntag, 8. Oktober 2017, 15:11

Zitat
, aber die Landschaft in den Karpaten entschädigt dafür.



Findest du? Gerade die Landschaft ist m.E. deutlich weniger spektakulär las ihre Pendants in Frankreich...

Sie ist auf jedenfall anders, mir hat sie aber gefallen, ich denke weil wenig los ist.

Freut mich, dass es euch gefällt

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Mittwoch, 11. Oktober 2017, 12:24

Die ganzen Osteuropa Berichte hier machen mich fertig und lassen völlig neue Ideen entstehen. Danke dafür, aber sollte jemand von euch im nächsten Jahr meine Freundin treffen, dann haut sie euch vielleicht dafür. ;-)

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JubiFT2010 Edersee :mo24:
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:thumbup:

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36

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 12:53

Zitat

Die ganzen Osteuropa Berichte hier machen mich fertig und lassen völlig neue Ideen entstehen. Danke dafür, aber sollte jemand von euch im nächsten Jahr meine Freundin treffen, dann haut sie euch vielleicht dafür. ;-)

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Dann musst du deine XT fertig bekommen und ihr fahrt gemeinsam :thumbup:
Oder du legst dir ein Gespann dafür zu :p

timmae

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37

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 14:02

Auch die XT rückt damit wieder in den Fokus. Gemeinsames Fahren wird nächstes Jahr wohl noch knapp.

Aber man muss ja noch Pläne haben. ^^

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JubiFT2010 Edersee :mo24:
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Meisentreffen 2011, Eifeltreffen 2011 :mo24:

:thumbup:

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