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RotweinFlow

Mo24-Hobbyist

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1

Montag, 28. Juni 2010, 14:17

In den Semesterferien in die Berge!

Hallo Gemeine, ich plane in den Semesterferien eine Tour in die Alpen.
Einen genauen Plan wie die Rute aussehen soll habe ich noch nicht. Es soll aber in die Berge gehen! Angedacht war halt Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz und zurück.

Da halt ein Motorrad kein Kombi ist werde ich mir halt einige platzsparrende Sachen neu zulegen müssen!
Dazu wird denke ich ein kleines Zelt , Schlafsack sowie eine Isomatte benötigt.
Das ganze bekommt man ja bei Louis recht preiswert!

Nunja ich mache mir derzeit ein paar gedanken ums Essen :grin: bzw. wie ich mir was warm machen kann...
Gedacht hab ich an einen Gaskocher wie diesen Klick, schöne bei dem Modell ist das er trotz angebrochener Kartusche komplet zerlegbar ist.
Nur ich frage mich wie ist das mit der Sicherheit bei solchen Kartuschen kann ich so einen Kocher bedenkenlos auf so eine Tour mitnehmen? Ich hab halt keine Lust das mir so ein ding um die Ohren fliegt weil es zu warm wird!

Um meinen Geldbeutel nicht so extrem zu belasten habe ich nicht vor in irgendeiner Pension zuschlafen sondern ausschlieslich zu Zelten :rolleyes: ! Ich möchte mir halt meine Tour recht spontan gestallten, das bedeutet ich möchte mich nicht schon Wochen zuvor auf Campingplätzen ankündigen.
Bekommt man in den Bergen noch recht spontan einen Platz auf einem Campingplatz?
Und falls es keinen gibt, kann man Bedenkenlos Wildcampen ohne Probleme mit der Polente oder mit irgendeinem Jäger zubekommen?

Ich möchte mir halt eine Grobe Route am Computer zusammen stellen. Und das ganze mit dem Navi abfahren. Ich könnte ein TomTom One oder so von meinen Eltern bekommen kann ich damit auch motorradtouren planen oder sogar die Software vom Rider drauf machen?

Naja das waren die ersten Fragen die ich habe. Ich denke ich werden den Fred in den Nächsten Wochen noch weiter mit fragen bombadieren!

lg Flo

Lille

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2

Montag, 28. Juni 2010, 15:01

Alternativ würde mir sonst noch Jugendherberge einfallen, wenn Pensionen zu teuer sind.

Du brauchst kein Zelt, Schlafsack, Isomatte zu kaufen, und das kochen kannst Du dort in dr Gemeinschaftsküche erledigen.

Ansonsten - wenn's beim Campen bleiben soll: Besorg Dir einen Campingführer (z.B. ADAC). Es gibt auch viele Capmingplätze mit Gemeinschaftsküchen (kleinem Zweiplattenherd) - damit lässt sich auch schon einiges anstellen. Nur Kochtöpfe müsstest Du halt selber mitbringen.

Nictom

Tom Rider

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3

Montag, 28. Juni 2010, 16:37

Beim Zelten würde ich immer auf eine vernünftige Ausrüstung achten. Es bringt der Urlaub nichts, wenn es dann mal regnet und dein Zelt steht unter Wasser und alles ist feucht und klamm.
Genug Platz finde ich auch vernünftig, so dass ich alleine immer gerne mit einem Dreipersonenzelt gut bedient bin. Nun wird es halt mit zwei Personen etwas enger, aber dank der Apzisse, die das Außenzelt am Eingang etwas vergrößert, zusätzlicher Stauraum für die Stiefel, Schuhe Koffer und Packrolle beläßt. Im Zweifelsfall kann man auch mal im Schutz der Apzisse kochen, wobei man dabei vorsichtig sein sollte, da ein Zelt auch schnell schon mal gerne ankokelt.

Die besten Erfahrungen habe ich mit einem Sturmkocher gemacht, den sollte es auch als Set bei Louis geben und dieser beinhaltet auch gleich passende Töpfe und lässt sich allerdings mit Brennspiritus betreiben. (Ich habe meinen allerdings umgerüstet auf Gas, da sich das besser dosieren lässt).

Keine Sorge, bisher ist mir noch keine Gaskartusche hoch gegangen. Die Camping-Gaz- Kartuschen sind ja genau dafür auch gemacht.

Frei Zelten würde ich nicht. Aber da macht man sich auch etwas zu viele Gedanken. Ich habe gar keinen ADAC-Campingführer, sondern fahre einfach auf gut Glück los und halte dort, wo es mir gefällt. Am frühen Nachmittag halte ich die Augen nach Zeltplätzen geöffnet und entscheide dann entsprechend für mich. Campingplätze haben auch immer unterschiedliche Standards, gerade in Frankreich. Da muss man halt auch mal ein Plumpsklo oder das Loch im Boden wie es dort oft vorkommt, akzeptieren.

Keine Ahnung, wie das mit dem Navi läuft, denke, dass es auch Karten tun, bei mir jedenfalls langen noch die Papierkarten zur Navigation. Die blinken auch nicht oder schreien: Bitte wenden! - BITTE WENDEN!!! - JETZT DREH HALT UM!!! ;-)

Viel Spaß bei deiner Urlaubstour!

LG
Nictom

PS: Falls du keine Koffer hast, lassen sich Kleidungsstücke auch sehr gut in einer Packtasche verstauen, die wie eine Packrolle gebaut ist, aber die Öffnung in der Längsrichtung besitzt und nicht an der kurzen Seite.

linuxuser1962

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4

Montag, 28. Juni 2010, 16:54

Hallo

vom Wild campen würde ich auch auf jeden Fall abraten.

Toilettenstandard wird auch in Frankreich immer deutscher. :-) Besagte Toiletten findet man immer weniger.

Gute Campingplätze mit 3 oder mehr Sternen sind in den Sommermonaten oft ausgebucht. Aber man findet in der Regel immer irgend etwas. Wenn die Route steht kann man ja im Vorfeld etwas planen.

Hier gibt es gute Campingplätze, die auch online zu buchen sind. Notfalls unterwegs im Internetcafe schauen.

http://www.camping.info/

Gruß Andreas

linuxuser1962

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5

Montag, 28. Juni 2010, 17:05

Ach zum Navi fällt mir noch ein :


Wenn du keine Navi Erfahrung hast, probiere das ganze erst mal vorher aus, oder nimm den Navi nur zur Unterstützung mit. Ich würde jedenfalls keine komplette Route planen und dann abfahren. Nimm auf jedenfall noch gutes Kartenmaterial mit. Sonst ärgerst du dich später. Meine persönliche Meinung dazu. :-)


Gruß Andreas

RotweinFlow

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6

Montag, 28. Juni 2010, 19:32

Also das navi soll nur als grobe Orientierung dienen. Da ich ja wie gesagt nicht genau planen möchte wo ich hin fahre. Karten werde ich auf jedenfall mitführen!
Habe vor so 5Tage(evtl auch länger) unterwegs zu sein und täglich 400 bis 500km zurück zulegen. Da sollten schon ein paar schöne stellen zufahren sein.

Nochmal zur Unterkunft.
Würdet ihr vom Wildzelten abraten weil einfach Toiletten duschen und sowas fehlen?
Oder auch aus anderen gründen.

Zum Zelt denke ich wenn ich sowas noch impregniere sollte es kein problem sein etwas regen zu überstehen. Falls es wirklich wie aus löchern Regnet würde ich mir eine Jugendherberge oder so suchen! Aber wie gesagt ich möchte am liebsten so wenig wie möglich für eine Unterkunft ausgeben. Daher Campingplatz!
Die Geldbörse ist halt nicht so pralle!

Was sollte man sonnst noch wichtiges einpacken (also jetzt nit Klamotten töpfe und co.) sondern wirklich wichtige sachen worauf man nicht verzichten sollte!
Gibt es sachen die ich unbedingt sehen muss?

Danke schonmal für die Antworten!

Coyote

Vierfacher Titelverteidiger

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7

Montag, 28. Juni 2010, 19:49

Würdet ihr vom Wildzelten abraten weil einfach Toiletten duschen und sowas fehlen?
Oder auch aus anderen gründen.


Ich weiß nicht, ob ich als Nicht-Alpenbewohner sowas wagen würde. Ich würde wohl immer damit rechnen, dass bei feuchterem Wetter in einem engen Tal einweder ein Hang auf mich fällt oder mein Zelt von einer Sturzflut weggeschwemmt wird. Und das Wetter schlägt dort zuweilen ziemlich schnell um. Da ist man auf Campingplätzen wohl sicherer. Und imprägnieren hin oder her: wenn es feucht ist, kannst du deine Klamotten logischerweise nicht trocknen.

Aber eine andere Frage: ein Schlafsack mit Komforttemperatur +14 °C? Ich weiß nicht viel über Schlafsäcke, aber das klingt für mich besonders in den Bergen irgendwie nach durchzitterten Nächten.


WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

RotweinFlow

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8

Montag, 28. Juni 2010, 21:03


Ich weiß nicht, ob ich als Nicht-Alpenbewohner sowas wagen würde. Ich würde wohl immer damit rechnen, dass bei feuchterem Wetter in einem engen Tal einweder ein Hang auf mich fällt oder mein Zelt von einer Sturzflut weggeschwemmt wird. Und das Wetter schlägt dort zuweilen ziemlich schnell um. Da ist man auf Campingplätzen wohl sicherer. Und imprägnieren hin oder her: wenn es feucht ist, kannst du deine Klamotten logischerweise nicht trocknen.
Ja das ist ein Argument! Also Campingplatz! Ich denke ich werde so im September fahren also neben der Ferienzeit der Schulen. Da sollte sich doch normal spontan ein Campingplatz ansteuern lassen!
Zum Schlafsack das war nus so ein Beispiel mit den 14°C wirst du recht haben aber in der Größe wird man bestimmt auch was besseres bekommen! und eine kleine Decke werd ich sicher auch noch mit nehmen.

Phil89

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9

Montag, 28. Juni 2010, 21:19

Zitat

täglich 400 bis 500km zurück zulegen


Für die Alpen in meinen Augen ein wenig viel. Da ist das Fahren viel anstrengender als im Flachland ! Nimm dir lieber nicht zuviel vor.


Das Zelt ist übrigens bei weitem zu klein ! Selbst das für zwei Mann ist mit Ausrüstung und Gepäck schon klein !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Phil89« (28. Juni 2010, 21:33)


Nictom

Tom Rider

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10

Montag, 28. Juni 2010, 21:27

Ich nehme immer meinen normalen Schlafsack mit (Komfort bei +5 und niedrige Temperatur etwa bei -10 Grad) falls mir das zu warm ist, gibts immer noch meinen Fleeceschlafsack mit, der kann zur Not auch in den anderen Schlafsack gesteckt werden, so dass ich, bekennende Frostbeule, auch mal bei noch niedrigeren Temperaturen gemütlich schlafen kann.

In wie weit Imprägnieren bei Zelten hilft, keine Ahnung. Jedenfalls wurde mit bei meinem Zelt damals davon abgeraten, da das Material selber wasserdicht ist.

Ich habe mal wild gezeltet in Frankreich. War nicht so der Hit, nicht, da es morgens keine Dusche gab oder sonstige Annehmlichkeiten, wie Toiletten, sondern einfach der Tatsache, dass man nicht weiß, wer nachts um dein Zelt schleicht, das hat jedenfalls meinen damaligen Freund die Nacht über nicht schlafen lassen bzw. mitten in der Nacht eine Panikaktion starten lassen, in dem er mit der Leuchtmunitionspistole aus dem Zelt gestolpert ist, weil er meinte, dass dort jemand um unser Zelt schleichen würde.
Er hatte etwas Panik um seine Duc und sein Freund im Nachbarzelt musste auch hinausstolpern um in der dunklen Nacht niemanden zu sehen.
Der nächste Morgen begann und wir sind alle vier ziemlich gerädert aufgestanden... Um draußen festzustellen, dass wir auf einem Parkplatz mit tollster Aussicht auf einen See zelteten und früh morgens gerne Reisebusse anhalten um die Aussicht zu genießen. Nun zieh dich mal um und pack deine Sachen vor neugierigen Touristen. Nicht so toll.

Jemand anderen, den wir auf einem Zeltplatz in Südfrankreich getroffen haben, ist auf den Zeltplatz gewechselt, da ihm trotz Hund im Auto und dass er direkt neben dem Motorrad geschlafen hat seine Maschine vom Hänger geklaut wurde. Das wars dann mit seinem Offroadurlaub mit einer schlanken KTM. Die hat sich entsprechend dünn gemacht.

Alleine bin ich auch immer nur auf Zeltplätzen unterwegs und genieße dort lieber die angenehme Gewissheit, dass morgens noch alles dort ist, wo ich es abends abgestellt habe. Zumindest bisher.

Ehrlich gesagt liebe ich schon fast die Plumpstoiletten der Franzosen, da bekommst du als Frau zumindest niemals in die Zwickmühle dich auf eine besch... oder versiffte Toliettenbrille zusetzen.
Also auf den Zeltplätzen, die wir letztes Jahr aufgesucht haben, gab es hauptsächlich die Hocktoiletten und die wenigen Kloschüsseln waren entsprechend siffig. Aber gut. Das siffige findet man auch zugenüge auf deutschen Rastplätzen, Tankstellen oder auch Zeltplätze.

Tja, was sollte man sonst noch mitnehmen neben den normalen Dingen wie Unterwäsche, T-shirts, Hose, normale Schuhe, gerne auch Duschschlappen? Einen Ersatzrödelriemen vielleicht, eine Warnweste, Kartenmaterial und je nach Schraubertalent und Zustand des Motorrades entsprechend Werkzeug, bei Kettenbetrieb gerne Kettenspray.

LG
Nictom
die nun sich erstmal deine Links anschaut und was zu dem Zelt und Co sagen könnte.

Nictom

Tom Rider

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11

Montag, 28. Juni 2010, 21:57

Dein verlinktes Zelt hat eine Wassersäule von 1500. Kann nicht wirklich sagen, ob dies gut oder schlecht ist. Mein Zelt hat jedenfalls 4000 und trotz kondensiertem Wasser an der Außenhaut von Innen ist es hier bei mir im Innenzelt nie feucht geworden. Meine Erfahrung mit günstigen Zelten sind ewige Zeiten her und haben damit gegipfelt, dass es an Ort und Stelle des Geschehens stehen gelassen wurde. :-O

Sinnvoll empfinde ich auch immer eine Folie, die als Zeltunterlage dient, hat den Vorteil, dass die Apzisse noch einen netten Boden hat und man nicht sofort im Gras oder Sand steht und sich nicht so leicht spitze Steine oder Äste durch den Zeltboden dringen können.

Achja, laut der DIN gilt ein Material als Wasserdicht ab einer Säule von 1300mm.

Kocher... Irgendwann gab es auch einmal einen solchen Kocher als Set wie dieses allerdings nicht von Trangiavon den Motorradzubehöhrgeschäften. Kann ich aber jetzt nicht finden... Erspart dir jedenfalls auch als Einzelperson einen Teller, da sich Pfanne als normaler Teller und einer der tiefen Töpfe als tiefer Teller nutzen lassen.
Würde dann auch Spülie und ein Spültuch und Geschirrtuch mitnehen.
Wobei ich ja auch selten ohne meinen Tisch reise. Einige halten das wohl ein wenig übertrieben, aber ich liebe es meine Koffer als Stuhl zu verwenden und dann einen passenden Tisch auszupacken und mit einer Tischdecke stilvoll zudrapieren, typisch Frau halt, was? ;-)

LG
Nictom

PS: Phil hat recht. steck dir nicht zu vieleTageskilometer ins Programm! Über Landstraße ist das ziemlich viel. Du kannst bei solchen Tagestouren am Besten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/Std kalkulieren. Dann hast du kurze Pausen zum tanken und Fotografieren eingebaut. Somit müsstest du täglich 8-10 Stunden auf dem Bock sitzen und das schlaucht. Da wird der Urlaub nicht unbedingt ein Urlaub.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nictom« (28. Juni 2010, 22:00)


RotweinFlow

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12

Montag, 28. Juni 2010, 23:11

Mit den Tageskilometer war nur so ein grober wert können auch 100 oder 200Weniger werden. Wie gesagt ich will recht flexibel sein daher auch keine feste Bleibe oder Zeltplatz vorbuchen!

@Phil was nimmst du den alles mit das es nicht in ein 2mann Zelt passt? eine Seite Ich andere Seite Gepäck! Da Zelt u. Schlafsack(hab hier noch einen um die 5°C Wohlfühlbereich) ja schon recht viel Platz auf dem Motorrad weg nehmen. Am liebsten wäre ein Schlafsack mit einem Packmaß wie der von mir verlinkte.

Sonnst brauche ich nicht viel Komfort...
Pfanne und Töpfe hab ich eh schon als Geschirr eingeplant!
Naja ich denke ich werde doch mit Karte fahren... daher brauch ich auch noch vernünftige Karten.

Ach ich glaub das könnte gut werden...

Coyote

Vierfacher Titelverteidiger

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13

Montag, 28. Juni 2010, 23:19

Mit den Tageskilometer war nur so ein grober wert können auch 100 oder 200Weniger werden. Wie gesagt ich will recht flexibel sein daher auch keine feste Bleibe oder Zeltplatz vorbuchen!


Ich war anfang dieses Monats vom nördlichen Alpenrand bis einmal übern Großglockner und zurück. Vielleicht 250 km, das meiste davon sogar eher langweilige Straßen. Ich hab einmal etwas länger angehalten um in Ruhe zu futtern, die reine Fahrzeit dürften aber trotzdem um die fünf Stunden gewesen sein. Klar, man kann auch die Transitautobahn fahren, aber dann kann man sich den Alpenurlaub eigentlich auch gleich klemmen. :)


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Nictom

Tom Rider

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14

Dienstag, 29. Juni 2010, 08:02

Also wenn ich mir vorstelle, dass ich in einem kleinen Zelt schlafen muss, wo meine Koffer, die Packsäcke und meine komplette Motorradmontur direkt neben mir liegen muss, die schon mal nass sein kann, mich dadurch kalt und nass werden lässt, wird das kein erholsamer Urlaub. Auch, wenn ich beim schlafen stets mit irgendwas in Konflikt gerate, den Arm gegen den Koffer oder Helm knalle, macht mir das keinen Spaß.
Aber gut, wenn du damit klar kommst, ist das gerne dir überlassen, auf welch engem Raum du nächtigst.

Vielleicht findest du ja auch vor deinem Urlaub mal die Zeit an einem Wochenende einfach mal 500km bei schönstem Sonnenschein und Wärme entsprechende Kilometer über Land zu fahren, dann bekommst du ein besseres Gefühl, wie dich diese Strecken beanspruchen können. Also, nun nicht auf die Bahn und die 500km abreißen, sondern einfach mal ne Karte auf den Tank packen und etwas weiter von Zuhause fahren, da, wo du vorher noch nicht oder nicht so häufig warst, wo du also eine Karte nötig hast. Dann siehst du, wie du damit klar kommst, dich in fremder Region zurecht zufinden und wie konzentriert du dies schaffst.
Keine Sorge, das klappt schon, nur ists vielleicht mal nicht schlecht, dir dies vor einem Urlaub und somit diesen für dich passend vorzuplanen.

LG
Nictom

Jungbiker

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15

Dienstag, 29. Juni 2010, 08:29

Hallo

1) Zelt mit Wassersäule unter 3000mm würd ich nicht kaufen -> wenns mal regnet hast du sehr sehr schnell die Wassersäule "aufgebraucht"! Achte beim aufstellen unbedingt darauf, dass die Aussenhaut des Zeltes gespannt ist, sprich sich kein Wasser sammeln kann!

2) Zeltunterlage mitnehmen = mehrere Vorteile: a) Schutz vor kleinen Steinen/ Ästen die man übersehen hat b) Schutz vor Dreck c) schutz vor Wasser (aber nur wenn die Unterlage nicht unter dem Zelt hervorkommt! Sonst läuft das wasser zwischen unterlage und Zeltboden durch, sprich du hast ein Wasserbett

3) 400-500 km in den Alpen an einem Tag? Plan lieber mal mit 200km, falls es mehr werden auch nicht schlecht! ABER du musst bedenken, dass diese Strassen nicht immer super ausgebaut sind, häufig mit bitumen oder sonstwie geflickt sind, und man nicht 150km/h fahren kann, da zu viele Kurven / unübersichtliche Stellen etc. Ausserdem, ist es doch so, dass du noch etwas Landschaft ansehen solltest, vielleicht mal ein längerer 2-3 h Zwischenstopp gemacht werden sollte (an einem tollen Bergsee, einfach die Seele baumeln lassen). Ich habe irgendwo mal gelesen, dass man am 4 oder 5 Tag nur noch gerade die hälfte der Kilometer abreisst wie am ersten Tag (ob das stimmt weiss ich nicht, kann mir aber schon vorstellen, dass die KM Leistung mit jedem Tag abnimmt!)

4) Beim Navi musst du halt einfach besser aufpassen, dass es nicht geklaut / kaputt geht. Karten halten auch mal etwas Wasser aus :)

5) Mach das was Nictom gesagt hat, fahr mal in eine Gegend die du nicht gut kennst (setz dir ein Zielort und die ungefähre Route) und fahr das ab -> gibt mehrere Vorteile: du weisst wie sich das anfühlt, du weisst wie viele KM du KONZENTRIERT fahren kannst, du kannst ohne Reue umdrehen (weil kein Zeitdruck und ja erst Probetour!) musst du die richtige Tour abkürzen oder so, kannst du das Gefühl haben, es nicht geschafft zu haben etc. und das ist gefährlich, weil man sich dann zur weiterfahrt überredet obwohl man gar nicht mehr fahren sollte...

so das waren mal so meine Gedanken zu deinem Vorhaben! ABER lass dir das nicht ausreden, ich finds toll das du das machen willst und richtig, dass du dir hier ein paar Ratschläge im Voraus holst! Zeigt auch, dass du dir Gedanken machst und das ganze nicht völlig unvorbereitet unter die Räder nimmst. Was du mit ihnen machst ist dir alleine überlassen!

grüsse
jungbiker
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat bereits verloren!

Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt! (chin. Weisheit)

RotweinFlow

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16

Dienstag, 29. Juni 2010, 14:38

Jetzt nit auf die km einhauen bitte... ;-) Ich hab wie gesagt vor spontan zu bleiben und falls es nur 100am Tag werden ist es halt so... daher wird ja auch nix im vorraus gebucht!

Zu der Streckenleistung komme ich, da ich solche Touren hier in der Eifel Westerwald und co. durchaus schon gefahren bin und mich dabei nicht unwohl gefühlt habe.
Bin auch schon mit Karte gefahren daher sollte das auch kein Problem sein.

OK zelt ist halt so eine Sache! Hat hier jemand ein Zelt was er empfehlen möchte? Ich plane die Abfahrt auch spontan sollte also die meiste Zeit Regengemeldet sein bleib ich daheim.

Danke für den Zuspruch Jungbiker!!!

Nictom

Tom Rider

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17

Dienstag, 29. Juni 2010, 15:05

Zum Zelten und Outdoorkram kann ich dir diese Seite empfehlen. Hier gibt es auch allgemeinde Informationen zu den Dingen, ohne eine bestimmte Marke anzupreisen. So kannst du bzw. jeder andere auch sich sein Produkt in der entsprechenden Preisklasse heraussuchen.
So weit wie ich weiß ist Meru und noch eine Marke die "Eigenproduktion" der Firma und durch das verbinden und dem Eigenvertrieb ggf. günstiger im Preis-Leistungsverhältnis als die großen führenden Marken.

Mein Zelt ist von Salewa, Kashgar III.
Der Schlafsack von Fourseason, dem ehem. Eigenprodukt der Firma.
Die Luma kommt bei mir aus dem Hause Therm-a-rest, die die erste meiner Matten über 15 Jahre gehalten hat und vermutl. noch weitere Dienste tut, allerdings nicht mehr bei mir und ich mir eine neue gekauft habe. Keinerlei Rückenzimperlein.
Wie das mit anderen Matten aussieht, kann ich nicht sagen. Bzw. für die einfachsten Matten, die so die ersten nachgemachten selbstaufgepusteten Matten waren, habe ich ein zu großes Luftmatratzenwackelgefühl beim Schlafen.

So, nun habe ich trotz meines Vorsatzes keine Marken einzuführen welche hingeschrieben *grummel*

Gewitterregen können so einfach auch nicht für eine Woche im Vorfeld vorhergesagt werden. Die kommen einfach mal ungefragt, hihi.

Also, viel Erfolg bei deiner Tourenplanung.
Keine Sorge wir reiten hier nicht auf deiner Km-Vorstellung herum, darfst gerne deine eigenen Erfahrungen machen. 400-600km sind über zwei Wochen kein großes Problem, sind alle zu schaffen, allerdings bin ich dann auch immer nach dem Urlaub geschafft.
Einmal waren es 450km über Land und dann noch mal 450km Autobahn, bis ich totmüde nach dem Urlaub Zuhause vom Motorrad gefallen bin. Abgepackt habe ich erst am nächsten Tag ;-)

LG
vom Weichei
Nictom

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Dienstag, 29. Juni 2010, 18:15

Gut, dass Du vorher mal fragst

Eigentlich solltest Du so losfahren, wie geplant. Haben wir früher auch gemacht und erst aus den eigenen Fehlern gelernt. Aber es ist schon fast alles geschrieben worden: Tagesstrecken deutlich zu lang und das Gesamtziel auch; nachts ist es sehr kalt im September, kannst auch schon Schneefall und Minusgrade haben. Nimm nicht zu viel und zu schwer mit. Zelt muß gut und groß sein, Schlafsack und Isomatte bestens. Der Rest kann Plunder zum Wegwerfen sein. Wenn du Gewicht sparen willst, hole alle Waschsachen in Miniausgabe und kaufe bei DM Damenunterhosen aus Papier - abends entsorgen und nicht wieder mitnehmen. 2-3 Polohemden als Funktionswäsche: kann man mit Rei in der Tube waschen, nächsten Morgen trocken. Bei der Kleidung insgesamt Zwiebelprinzip, denn Dich kann alles erwarten, Hitze, Kälte oder (Schnee)regen.

Viel Spaß und berichte hinterher, wie es war.

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