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kleiner Chris

aka nERDANZIEHUNG

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1

Montag, 6. Juni 2016, 13:57

Fragen zum Camping

Hallo zusammen,

ich kenne "Campen" aus den letzten knapp 20 Jahren eigentlich nur von Festivals, ab diesem Jahr will ich auf ersteres verzichten und "Campen" eher als Alternative zur Jugendherberge, B&B, Hotel, ... nutzen. Manche Dinge sind mir aber ehrlich gesagt noch nicht so ganz klar. Im Internet findet man beim ADAC usw. schon ein paar Informationen, aber wäre gut wenn ihr das vielleicht bestätigen würdet oder dementiert.

- Was sollte eine Übernachtung mit Motorrad und Zelt kosten? Was ist günstig, was ist zu teuer? Habe beim stöbern Preise bis zu 35€ gefunden, ohne erkennbar besondere Ausstattung :/
- Sollte man auch mit dem Motorrad zur Hauptreisezeit vorher reservieren oder findet sich da im Umkreis immer ein Plätzchen?
- Gibt es europaweite "Clubkarten" die sich lohnen zwecks Rabatte?
- Wie funktioniert das mit Strom und Zelt, gibt es da eine Möglichkeit zwecks Handy aufladen und so?
- Habe beim googlen camping.info gefunden. Finde die Seite sehr gut, aber auf dem Handy sehr hakelig zu bedienen, gibt es gleichwertige Alternativen die funktionieren oder brauchbare Apps für Android?
- Was ist so das schlimmste das man auf einem Campingplatz erwarten kann? :grin: Sanitärräume aus den 50ern? Matschige Wiesen!? Steinige Untergründe? Oder gibt es in der Regel einen Mindeststandard und wie sieht der aus?
- Gibt es Campingplätze bei denen man neben dem Motorrad zelten kann?
- Gibt es irgendetwas für einen Neuling wie mich zu beachten? Was man vielleicht nicht auf dem Zettel hat!?

Schon mal vielen Dank im voraus :)

Kawa-Manne

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2

Montag, 6. Juni 2016, 15:17

Hallo Chris, schau doch mal hier rein:

http://www.acsi.eu/de/home/l4-n83/

Mit dem Verein bin ich schon 10 Jahre unterwegs.

Zur Hauptsaison kann ich nicht viel sagen da ich in der Nebensaison unterwegs bin.

Reservierung in der Hauptsaison wird aber oft erst ab einer Woche angenommen.

Handys werden meist im Waschraum geladen, gibt aber auch gegen Bezahlung

Ladestationen.

Gruß Manne

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3

Montag, 6. Juni 2016, 15:47

Hallo zusammen,

ich kenne "Campen" aus den letzten knapp 20 Jahren eigentlich nur von Festivals, ab diesem Jahr will ich auf ersteres verzichten und "Campen" eher als Alternative zur Jugendherberge, B&B, Hotel, ... nutzen. Manche Dinge sind mir aber ehrlich gesagt noch nicht so ganz klar. Im Internet findet man beim ADAC usw. schon ein paar Informationen, aber wäre gut wenn ihr das vielleicht bestätigen würdet oder dementiert.

- Was sollte eine Übernachtung mit Motorrad und Zelt kosten? Was ist günstig, was ist zu teuer? Habe beim stöbern Preise bis zu 35€ gefunden, ohne erkennbar besondere Ausstattung :/

Kommt schwer auf den Platz/Region an. Zwischen 13 und 25€ war bei meiner Tour letztes Jahr alles dabei
- Sollte man auch mit dem Motorrad zur Hauptreisezeit vorher reservieren oder findet sich da im Umkreis immer ein Plätzchen?

Ich hatte nie reserviert, musste dann aber auf Usedom auch drei Plätze anfahren, bis ich mich auf einen noch quetschen konnte. Würde aber trotzdem nicht vorher reservieren.

- Gibt es europaweite "Clubkarten" die sich lohnen zwecks Rabatte?

Hab ich keine genutzt, in Skandinavien brauchst aber zwingend eine "Campingkarte". Hab die vom ADAC.
- Wie funktioniert das mit Strom und Zelt, gibt es da eine Möglichkeit zwecks Handy aufladen und so?


Du brauchst meistens so einen Adapterstecker. Ansonsten einfach ein Verlängerungskabel mitnehmen. Gibt es aber auch oft gegen kleine Gebühr zu leihen. Nicht zu knapp mitnehmen, der Weg zum Stromverteiler kann auch mal >10m sein.
- Was ist so das schlimmste das man auf einem Campingplatz erwarten kann? :grin: Sanitärräume aus den 50ern? Matschige Wiesen!? Steinige Untergründe? Oder gibt es in der Regel einen Mindeststandard und wie sieht der aus?

Auch hier, ist von Platz zu Platz verschieden, aber so richtig krass gibt es, glaub ich, nimmer.
- Gibt es Campingplätze bei denen man neben dem Motorrad zelten kann?

Die Zenzi durfte immer mit auf dem Platz neben dem Zelt stehen. Alles andere wäre für mich auch ein Grund einen anderen Platz zu suchen.
- Gibt es irgendetwas für einen Neuling wie mich zu beachten? Was man vielleicht nicht auf dem Zettel hat!?

Sperrzeiten beachten, meist kommt man nach 22:00 Uhr nimmer auf den Platz mit dem Motorrad/Auto.

Lille

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4

Montag, 6. Juni 2016, 15:55

Wie funktioniert das mit Strom und Zelt, gibt es da eine Möglichkeit zwecks Handy aufladen und so?


Mein Handy lade ich entweder im Waschraum (wenn es ein kleiner, überschaubarer Camping oder gar eine Privatveranstaltung ist), oder am Motorrad während der Fahrt. Dritte Option ist ein Solar-Powerpack, dem ich entweder tagsüber aufs Vorzelt lege. oder im Kartenfach vom Motorrad spazieren fahre. Und nachts wird dann das Handy dran gestöpselt.

Alternativ geht natürlich auch: Kaffee trinken gehen und höflich fragen, ob man mal an die steckdose darf.

Natürlich geht auf einem normalen Campingplatz auch "Zelt und Strom" - einfach nicht auf die Zeltwiese gehen, sondern eine Parzelle nehmen. Diese sind aber ggf teurer, weil sie dann je Platz vermietet werden.

Dann solltest Du Dir aber einen Adapter von CEE auf Schuko haben, also z.B. sowas: KLICK Dazu dann ein Verlängerungskabel mit Schuko.

Manche Campingplätze haben CEE, manche (vor allem im Ausland) ggf auch Schuko.

Sollte man auch mit dem Motorrad zur Hauptreisezeit vorher reservieren oder findet sich da im Umkreis immer ein Plätzchen?


Reserieren sollte man mit dem Zelt gar nicht müssen - auf der zeltwiese ist eigentlich immer Platz (sofern nicht gerade dann zufällig eine größere Gruppe den Platz belagert). Selbst Parzellen haben wir schon in der Hauptreisezeit bisher problemlos bekommen. Ggf ist es an den Küsten schwieirg, aber wenn man nicht zwingend in der ersten Reihe stehen muss, oder eben auch ein paar km ins Landesinnere geht, bekommt man eigentlich immer was - sogar mit einem fetten Womo. :grin:


Sofern das Motorrad ans Zelt hinkommt (also keine Terrassen, keine komischen engen trampelpfade) kann man eigentlich immer neben seinem Fahrzeug zelten. Ausnahme wären ggf "Naturcamping", bei denen man draußen parken müsste.

Aber sonst parkt ja auch jeder Auto-Urlauber neben seinem Zelt/Wohnwagen.

Manchmal kann's sein, daß man in der Mittagspause oder nach xx Uhr (Nachtruhe) nicht mehr aufs Campinggelände kommt. Dann muss man auch draußen parken.

Gibt es europaweite "Clubkarten" die sich lohnen zwecks Rabatte?


Wenn Du ADAC hast, kann das schon was bringen. Es gibt zwar auch andere Clubs, aber wir haben sowas noch nie genutzt (bin seit 43 Jahren Camper :grin: )

Was ist so das schlimmste das man auf einem Campingplatz erwarten kann? :grin: Sanitärräume aus den 50ern? Matschige Wiesen!? Steinige Untergründe? Oder gibt es in der Regel einen Mindeststandard und wie sieht der aus?


Matschig - wenn es eben regnet, man in einer Senke aufbaut. Also Augen auf bei der Platzwahl. :rolleyes: Und natürlich doof, wenn man spät ankommt und alle guten Plätze schon belegt sind.

Steiniger Untergrund - da solltest Du auf alle Fälle gute Heringe haben. Am besten passendes Zusatzmaterial (Outdoorladen) einpacken. Und selbst wenn es nur die 4 Eck-Heringe sind. Die mitgelieferten sind meist nach zweimal draufhauen krumm.
Apropos draufhauen - Hammer nicht vergessen :grin:

Krumme, abfallende Untergründe sind nervig, weil man nachts mit der Luma und Schlafsack im Zelt rumrutscht.

Klar - dreckig, alt, versifft.. schlechte Sanitärräume sind ätzend. Deswegen suchen wir im Ausland meist Plätze mit min. 3* auf. Je weiter im Süden, umso höher sollte die Kategorie sein. Je weiter im Norden (Skandinavien), desto ordentlicher und sauberer - so unsere Erfahrung.

Habe beim googlen camping.info gefunden. Finde die Seite sehr gut, aber auf dem Handy sehr hakelig zu bedienen, gibt es gleichwertige Alternativen die funktionieren oder brauchbare Apps für Android?


Wir arbeiten noch klassisch mit Papier. Aber die campingführer sind natürlich groß und schwer (so 2000 Seiten Schmöcker). Vielleicht gibt's ja eine POI Liste für's Navi? Müsste ich auch mal suchen...
Was sollte eine Übernachtung mit Motorrad und Zelt kosten? Was ist günstig, was ist zu teuer? Habe beim stöbern Preise bis zu 35€ gefunden, ohne erkennbar besondere Ausstattung :/


Kommt mir viel vor - aber kommt auch immer drauf an, wie abgerechnet wird. Manchmal ist zu dem Preis "Ein Fahrzeug + Bewohner + Zelt/Wowa" drin. Dann zahlt eine Familie mit Kind und Kegel, mit Auto und Wowo genauso viel wie ein Biker mit Dackegarage. 8|

Gibt es irgendetwas für einen Neuling wie mich zu beachten? Was man vielleicht nicht auf dem Zettel hat!?


Die richtige Platzwahl, am besten am Rand einer Wiese (da komtm man auch bei nächtlichem Regen noch raus), nicht in der "Einflugschneise" zu den Toiletten - sonst latschen Dir alle durch Deinen Lagerplatz und stolpern nachts über die Abspannschnüre. Ich bevorzuge Randlage, wo man sich etwas "abschotten" kann (Motorrad quer stellen), aber so, daß man nicht eingebaut werden kann.

Proviant unterwegs schon besorgen, falls es keinen Laden gibt, und auch kein Ort in der Nähe ist, wo man noch hinlaufen kann. Wenn es einen Laden gibt, beim Anmelden gleich nach Brötchenservice fragen und für den nächsten Morgen vorbestellen.

Eigene Klopapierrolle nicht vergessen, falls mal wieder keines da ist. :grin: (wird gerne von andern campner geklaut 8| )
*Lille*

Pendeline

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5

Montag, 6. Juni 2016, 16:45

Zitat von »'kleiner Chris«

Habe beim googlen camping.info gefunden. Finde die Seite sehr gut, aber auf dem Handy sehr hakelig zu bedienen, gibt es gleichwertige Alternativen die funktionieren oder brauchbare Apps für Android?
Wir arbeiten noch klassisch mit Papier. Aber die campingführer sind natürlich groß und schwer (so 2000 Seiten Schmöcker). Vielleicht gibt's ja eine POI Liste für's Navi? Müsste ich auch mal suchen...
Ihr habe doch Basecamp und Garmin-Navis. Da gibt es die Camplingplätze als POI. Damit ist man zumindest nicht komplett orientierungslos.

Und mein Handy wird nachts im Hotel vom Powerpack aufgeladen, der tagsüber vom Mopped aufgeladen wird.

Gruß - Pendeline
P.S. Klopapier nicht vergessen.
»Pendeline« hat folgendes Bild angehängt:
  • BC Camping POI.jpg

Buckbeak

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6

Montag, 6. Juni 2016, 16:52

Komme gerade zurück von drei Wochen Camping (allerdings mit VW-Bus) in Griechenland und Italien.
Mein Eindruck: Die Campingplätze werden wirklich immer besser. Dass man kein Toilettenpapier antrifft, ist eher die Ausnahme (kommt aber noch vor - das würde ich wirklich mitnehmen). Und die Waschräume selbst werden in der Regel deutlich sauberer gehalten, als dies noch vor Jahren der Fall war.
Ich campe fast nie in der Hauptsaison und treffe darum immer halbleere Plätze vor. Ich habe noch nie irgendwo etwas vorgebucht.
Allerdings könnte es im Juli und August knapper werden. Da wurde ich schon mal in der Toscana mit Fahrrad wegen Überfüllung abgewiesen - das war echt heftig, bis ich da bis in den späten Abend rein herumgefahren war, um etwas Neues zu finden...doch mit Motorrad wäre selbst das nicht so schlimm gewesen. Das ist aber eher die Ausnahme.

Was ich persönlich am schlimmsten finde: mangelnde Nachtruhe, weil man neben feiernden Großgruppen campen muss oder gut gelaunten Dauercampern, kommt häufiger im Süden vor. Wenn man selbst länger aufbleiben möchte, ist das vielleicht nicht so schlimm - ich mag das nicht so - Zeltwände sind nicht schalldicht - zumal ich auch gerne schon morgens vor der Mittagshitze unterwegs sein möchte. Je mehr man in die Hauptsaison reinrutscht, desto eher kommt das vor. Aber in der Regel sind die Plätze in der Nebensaison ruhig.

Schlechtes Wetter kann natürlich doof sein, gerade wenn man zeltet. Aber selbst dafür gibt es auf vielen Campingplätzen Vorkehrungen: Ich habe jetzt öfter überdachte Sitzecken gesehen, ja selbst Kochstellen, die jeder kostenlos benutzen durfte.

Ansonsten ist Camping einfach nur schön. :)
Man ist einfach immer draußen, für mich das beste Urlaubsgefühl.

liebe Grüße
Buckbeak

Lille

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7

Montag, 6. Juni 2016, 18:25

Und mein Handy wird nachts im Hotel vom Powerpack aufgeladen


Camping Pende, nicht Hotel. :whistling: Das ist das mit dem Zelt und so.... :rofl:

Aber "tagsüber am Möp laden" ist auf alle Fälle eine gute Idee. :thumbup: Am besten vorab testen, daß man auch einen Ladestöpsel hat, der fest in der Bordsteckdose sitzt (oder unter der Sitzbank eingesteckt wird) und sich nicht losschüttelt. Und der genügen "Umdrehungen" bringt.

Was ich persönlich am schlimmsten finde: mangelnde Nachtruhe, weil man neben feiernden Großgruppen campen muss oder gut gelaunten Dauercampern, kommt häufiger im Süden vor.


Stimmt - ist uns auch aufgefallen. Vor allem im Süden kann es nachts recht laut sein. Wir haben schlechte Erfahrungen mit Waschhäusern in Italien gemacht - da war nachts die Jugend am palavern und feiern.
*Lille*

Kawa-Manne

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8

Montag, 6. Juni 2016, 20:51

In meinem weiter oben eingestellten Link bekommst Du Informationen zu ca. 10000 CP in Europa.

Vermeide die CP mit über 60% Dauercamper, hauptsächlich im Süden.

Dauercamper sind sehr redselig und Feiermenschen.

In dem Link findest Du eigentl. alle wichtigen Infos.

Gegründet wurde der Verein übrigens bei den Camping Weltmeistern, nicht bei den Fussball-WM.

Gruß Manne

bratwurst

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9

Montag, 6. Juni 2016, 22:15

Guten Tag :)

bin zwar nicht so der erfahrene Camper wie Lille oder Buckbeak, allerdings habe ich auch schon den einen oder anderen Campingurlaub hinter mir. :)

- Was sollte eine Übernachtung mit Motorrad und Zelt kosten? Was ist günstig, was ist zu teuer? Habe beim stöbern Preise bis zu 35€ gefunden, ohne erkennbar besondere Ausstattung :/

Das kommt schwer auf die Lage an. Wenn der Platz irgendwo am Ar.. der Welt in Frankreich ist, ist das natürlich sauteuer. Da kriegst Du die Übernachtung inklusive Fahrzeug locker für unter 10 Euro hin. Wenn Du aber auf die Idee kommst, am Lago Maggiore in der ersten Reihe am See mit Sanitärgebäude in der Nähe haben willst, dann bist Du bei zwei Moppeds, zwei Personen und einem Zelt locker mal über 50 Euro los - pro Nacht. 8|
- Sollte man auch mit dem Motorrad zur Hauptreisezeit vorher reservieren oder findet sich da im Umkreis immer ein Plätzchen?
Wenn es nicht gerade die absoluten Premiumplätze (z. B. direkt am Wasser in der Touristenhochburg) sind, dann sind Reservierungen nicht nötig. In den meisten Fällen auch gar nicht möglich. Wir suchen uns die Campingplätze direkt vor Ort aus. Bzw. wir nehmen meistens den nächstbesten Platz.
- Gibt es europaweite "Clubkarten" die sich lohnen zwecks Rabatte?
Habe bis jetzt noch nicht bemerkt, dass sowas lohnenswert ist.
- Wie funktioniert das mit Strom und Zelt, gibt es da eine Möglichkeit zwecks Handy aufladen und so?

Meistens kann man an die Steckdosen ran. Unpraktisch ist es allerdings in jedem Fall, da ich wenig Lust habe, entweder eine Kabeltrommel mitzuschleppen oder mein Handy (oder die Powerbar) nachts auf der Stromsäule liegenzulassen. Meistens benutze ich mein Handy im Motorradurlaub eh nicht, daher komme ich auch mit dem Smartphone dann gerne mal zehn Tage ohne Strom aus. :kiffer:
- Habe beim googlen camping.info gefunden. Finde die Seite sehr gut, aber auf dem Handy sehr hakelig zu bedienen, gibt es gleichwertige Alternativen die funktionieren oder brauchbare Apps für Android?
Würde mich auch mal interessieren.
- Was ist so das schlimmste das man auf einem Campingplatz erwarten kann? :grin: Sanitärräume aus den 50ern? Matschige Wiesen!? Steinige Untergründe? Oder gibt es in der Regel einen Mindeststandard und wie sieht der aus?

Eigentlich genau das. Matschige Wiesen sind mir bis jetzt nicht aufgefallen, eher das Gegenteil. So hart, dass man die Heringe ohne Werkzeug kaum reinkriegt.
- Gibt es Campingplätze bei denen man neben dem Motorrad zelten kann?
Ist eigentlich die Regel.
- Gibt es irgendetwas für einen Neuling wie mich zu beachten? Was man vielleicht nicht auf dem Zettel hat!?
Du musst Dir im Klaren darüber sein, dass Du alles - aber auch wirklich alles - an Gegenständen des täglichen Bedarfs dabei haben solltest. Das fängt beim Essbesteck an und geht über Reinigungsmittel bis hin zu Badelatschen.

Gruß,
Thomas

Lille

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10

Montag, 6. Juni 2016, 22:40

Du musst Dir im Klaren darüber sein, dass Du alles - aber auch wirklich alles - an Gegenständen des täglichen Bedarfs dabei haben solltest. Das fängt beim Essbesteck an und geht über Reinigungsmittel bis hin zu Badelatschen.


Das perfektioniert sich auch von Urlaub zu Urlaub.

Man merkt, was fehlt.
Man merkt, was man unnötig mitgeschleppt hat und nicht verwendet.
Und man merkt, was kleiner/besser/praktischer/einfacher gehen würde.
*Lille*

bratwurst

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11

Montag, 6. Juni 2016, 23:16

Das perfektioniert sich auch von Urlaub zu Urlaub.

Man merkt, was fehlt.
Man merkt, was man unnötig mitgeschleppt hat und nicht verwendet.
Und man merkt, was kleiner/besser/praktischer/einfacher gehen würde.

Wahre Worte. Merkt man sogar schon nach dem zweiten oder dritten Mal sehr deutlich. 8o

Gruß,
Thomas

kleiner Chris

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12

Dienstag, 7. Juni 2016, 07:30

Hey Danke für die viel aufklärenden Worte und ob ihrs glaubt oder nicht, JETZT hab ich richtig Bock auf campen! :)

Das mit dem Strom ist in der Tat etwas blöd... Hab neben Handy ja noch 2 GoPros, eine Systemkamera und eine Powerbank, das alles nur vor Ort beim Zelten zu laden wird wohl zu kompliziert.
Blöderweise hat die GS vorne im Cockpit einen DIN Boardanschluss, aber ich hasse Tankrucksäcke und so muss ich mir was Temporäres basteln bis in die Hecktasche... entweder direkt von der Batterie (wovon ich jetzt nicht so begeistert bin) oder mit Din Stecker vom Cockpit bis nach hinten verlegt. Quasi sowas in lang -> http://www.wunderlich.de/shop/de/adapter…-mit-kabel.html
Vielleicht finde ich da was bei Touratech am Wochenende.

Da smit den POIs im Navi funktioniet natürlich tadellos, da fehlen mit aber dann halt die Infos wie Sterne, Preis, Ausstattung... asci.eu ist wirklich sehr umfangreich, wow, und dazu gibt es auch ein paar Apps im Play Store. Per App auswählen und dann per Smartphone Link zum Navi senden klingt für mich nach einer guten Usability. Der Grund fürs campen ist, dass ich mich primär treiben lassen will, aber einfach den nächst besten Campingplatz nehmen und dann eine schlechte Erfahrung machen würde ich schon gern ausschließen.

Bei den Kosten liegt man wohl so bei 15-20€ pro Nacht mit einem Motorrad und Zelt, sofern ein gesonderter Tarif verfügbar ist. In der Tat hab ich doch einige, vor allem in Frankreich, gefunden bei denen man für Auto mit Camper genau so viel zahlen muss wie für Motorrad mit Zelt... die würde ich dann wohl auch eher meiden :/

Was das Essen angeht bin ich glaub niemand der in Mitteleuropa einen Kocher dabei hat und alles was dazugehört, dafür interessiert mich die lokale Küche zu sehr. Da würde ich glaub in nahezu allen Fällen ein Restaurant vor Ort vorziehen. Zumindest ist das jetzt mein Eindruck als naiver noch nicht Camper... vielleicht ändert sich das auch schlagartig :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kleiner Chris« (7. Juni 2016, 07:40)


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13

Dienstag, 7. Juni 2016, 07:38

Gekocht habe ich auf meiner Tour letztes Jahr übrigens auch nie. Mittags gab es was warmes unterwegs, abends dann Brotzeit oder was im Lokal vom Campingplatz.

Lille

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14

Dienstag, 7. Juni 2016, 07:55

Das mit dem Strom ist in der Tat etwas blöd... Hab neben Handy ja noch 2 GoPros, eine Systemkamera und eine Powerbank, das alles nur vor Ort beim Zelten zu laden wird wohl zu kompliziert.


Vielleicht solltest Du mal über die Reduzierung des Equipments nachdenken. :grin:

Okay.. ernsthaft.. noch ein praktischer Vorschlag... :rolleyes: Bei TT ist Dirk Schäfer mit einem Infostand auf dem Gelände. Geh doch mal dort vorbei und unterhalte Dich mit ihm. Er ist Profi, viel mit umfangreichem technischen Equipment unterwegs. Vielleicht kann er Dir noch ein paar sinnvolle Tipps gehen.

Edit: was mir noch in den Sinn kam: Hast Du ein Topcase? Das wäre eigentlich ideal als Ladestation. Strom direkt ins Topcase verlegen (lassen), dort eine oder mehrere Steckdosen installieren, eine Unterteilung ins TC, so daß alles gut verstaut ist. Ggf mit wasserdichtem Steckverbinder, wenn Du das TC doch mal runternehmen willst.
Ich würde dafür nicht die Cockpit-Steckdose verwenden, sondern diese für andere Aufgaben frei lassen. Falls man z.B. doch mal das Handy während der Fahrt laden will, aber gleichzeitig im Blick/Zugriff haben muss.

Per App auswählen und dann per Smartphone Link zum Navi senden klingt für mich nach einer guten Usability.


Hört sich interessant an. :thumbup: Könntest Du das mal austesten, und wenn es klappt, in einem eigenen Thread oder in Deinem Blog beschreiben (und natürlich ins Mo24 verlinken)?

Der Grund fürs campen ist, dass ich mich primär treiben lassen will, aber einfach den nächst besten Campingplatz nehmen und dann eine schlechte Erfahrung machen würde ich schon gern ausschließen.


Macht ja auch Sinn - vor allem, da man in vielen nordischen Ländern wild campen kann, und dann die Suche nach enem Platz noch einfacher ist.

Bei den Kosten liegt man wohl so bei 15-20€ pro Nacht mit einem Motorrad und Zelt, sofern ein gesonderter Tarif verfügbar ist. In der Tat hab ich doch einige, vor allem in Frankreich, gefunden bei denen man für Auto mit Camper genau so viel zahlen muss wie für Motorrad mit Zelt... die würde ich dann wohl auch eher meiden :/


Ich denke, man muss eine gute Mischkalkulation machen. Mal hat man einen Platz, der 15€ kostet, mal übernachtet man kostenlos beim Wildcampen oder kann privat in einem Garten oder an einem Bauernhof übernachten - und zwischendurch gönnt man sich mal einen 30€ Platz mit Swimmingpool und Strandlage. So daß man eben im Schnitt wieder auf 15-20€ hinkommt.

Was das Essen angeht bin ich glaub niemand der in Mitteleuropa einen Kocher dabei hat und alles was dazugehört, dafür interessiert mich die lokale Küche zu sehr. Da würde ich glaub in nahezu allen Fällen ein Restaurant vor Ort vorziehen. Zumindest ist das jetzt mein Eindruck als naiver noch nicht Camper... vielleicht ändert sich das auch schlagartig :)


Wenn Du abends am Platz bist und Dein Zelt steht, die Motorradklamotten ausgezogen sind und Du frisch geduscht bist, dann willst Du nicht mehr erneut fahren müssen, um irgendwo essen zu gehen. Deswegen machen mein Mann & ich das gerne so, daß wir ggf tagsüber irgendwo essen gehen - ,uss ja nicht immer ein 5-gängiges Menue sein. Manchmal genügt auch ein Bocadillio oder eine Portion Fish & Chips. Abends gibt es dann manchmal, wenn eben kein Restaurant in "fußläufiger Nähe" ist, stattdessen Brot, Käse, Hartwurst, Rotwein. :essen:

Wirklich kochen tue ich normalerweise auch nicht, aber zumindest ein Kaffee nach dem Aufstehen muss drin sein. Ggf hat der Platz noch Criossants, dann ist das Frühstück schon komplett.

Frühstück ansonsten auch gerne auf den ersten km an einer Bäckerei/Stehcafe. Kommt natürlich immer aufs Wetter an. Wenn man ggf noch das Zelt vom Nacht-Tau abtrocknen lassen will, kann man auch noch Kaffee kochen und frühstücken. Ist man dagegen durchgefroren, das Zelt wird eh nicht trocken - oder es ist 6 Uhr früh und man hat schon 25°C - dann baut man schnell ab, verstaut alles, fährt bis zum nächsten "Supermercado", kauft ein, genießt die Heizung/Klimaanlage, und frühstückt dort beim Bäcker. :rolleyes:



Dann ist TTT Deine offizielle Camping-Premiere (abgesehen von Festivals)? ^^
*Lille*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lille« (7. Juni 2016, 08:00)


kleiner Chris

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Dienstag, 7. Juni 2016, 08:25

Topcase habe ich nicht, aber eine Hecktasche. Das Kabel würde ich da rein führen. Die Steckdose im Cockpit ist nutzlos ohne Tankrucksack da man keine Möglichkeit hat etwas zu verstauen.
Dirk Schäfer steht auf meiner Liste! :)

Zitat

15-20€

Ja genau, meinte das so im Schnitt. Als Orientierung.

Hatte jetzt naiv geplant vorm Camping nochmal was zu essen. Bin eigentlich niemand der frühstückt, eher früh zu mittag essen und früh zu Abend essen, von daher müsste das zeitlich theoretisch klappen, ich bin gespannt wie sich das dann praktisch umsetzen lässt :grin:
Kaffee trink ich zum Glück keinen.

Zitat

Dann ist TTT Deine offizielle Camping-Premiere (abgesehen von Festivals)? ^^

JA :)
Bin schon gespannt wie das ist so ohne betrunkene Vollassis und ohne wummernde Musik :D

Buckbeak

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Dienstag, 7. Juni 2016, 09:15

Was mir noch zum Akkuladen eingefallen ist:
Frag einfach die Dauercamper oder Wohnmobilfahrer, ob Du mal deren Steckdose benutzen darfst. Ich habe eine Steckleiste im Auto und erlaube das natürlich jedem, der uns fragt, ist echt selbstverständlich. Notfalls bietest Du den Leuten Geld dafür an, obwohl das eigentlich lächerlich ist:
Meistens zahlt man für den Strom eine Pauschale/Tagessatz, ist vom Verbrauch dann eh egal - (naja, vorgestern hatte ich das erstmals erlebt, dass das genau nach KW abgerechnet wurde auf einem Campingplatz in Bayern...doch letztendlich kam ich damit viel billiger weg als bei der Pauschale, die vielleicht ein Großwohnmobil mit drei Zimmern ausreizen würde... :grin: naja, anderes Thema...).


liebe Grüße
Buckbeak

bratwurst

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Dienstag, 7. Juni 2016, 22:46

Der Grund fürs campen ist, dass ich mich primär treiben lassen will, aber einfach den nächst besten Campingplatz nehmen und dann eine schlechte Erfahrung machen würde ich schon gern ausschließen.

Ich würd's nicht so eng sehen. Ein Gammelcampingplatz ist zum Einen ja nur selten als Premiumplatz getarnt und zum Anderen kann man noch immer weiter fahren und den nächsten Platz nehmen, der auf der Route liegt. Und zweitens: ich würde den Zustand des Platzes nicht überbewerten. Letztlich hast Du ja alles dabei, was Du brauchst. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Was das Essen angeht bin ich glaub niemand der in Mitteleuropa einen Kocher dabei hat und alles was dazugehört, dafür interessiert mich die lokale Küche zu sehr. Da würde ich glaub in nahezu allen Fällen ein Restaurant vor Ort vorziehen. Zumindest ist das jetzt mein Eindruck als naiver noch nicht Camper... vielleicht ändert sich das auch schlagartig :)

Täusch' Dich mal nicht. Einen Kocher dabeizuhaben ist nie eine schlechte Idee. Spätestens wenn Du durchgefroren am adW-Zeltplatz ankommst und nix mehr offen hat, weil es schon 18:03 Uhr ist (ist uns genau so am Silvaplanasee passiert). Dann schmeißt Du den Brenner an und 15 Minuten später hast Du auch bei Sturm eine warme Nudelpfanne am Start, die Dir wirklich den Abend angenehmer macht. Oder auch einfach nur für den morgendlichen Kaffee. Der Brenner kostet zwar Packmaß, die Notfallnudeln aber nicht wirklich.

Gruß,
Thomas

Lille

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Mittwoch, 8. Juni 2016, 07:38

Ich würd's nicht so eng sehen. Ein Gammelcampingplatz ist zum Einen ja nur selten als Premiumplatz getarnt und zum Anderen kann man noch immer weiter fahren und den nächsten Platz nehmen, der auf der Route liegt. Und zweitens: ich würde den Zustand des Platzes nicht überbewerten. Letztlich hast Du ja alles dabei, was Du brauchst. Aber das ist natürlich Geschmackssache.


So ähnlich denke ich auch. Klar - für einen Gammelplatz würde ich nicht 35€/Nacht zahlen! Aber wenn Preis/Leistung noch passt, ich eine Toilette und eine veralterte Dusche hab (oder es wird an dem Tag aufs Duschen verzichtet), dann reicht mir das auch. Spontan kommen mir in 43 Jahren Camperdabei nur 3 üble Plätze in Erinnerung.

Bei einem (in Sachsen) war die Anlage ansich verwahrlost. Das Unkraut auf dem Campingplatz war hüfthoch, im Pool schwammen Campingstühle und Frösche. Die Sanitäranlagen waren duster und alt, aber einigermaßen sauber.
Bei einem irgendwo in Mitteldeutschland waren die Sanitäranlagen ebenfalls sehr runtergekommen und primitiv. Schimmlige Duschvorhänge und alles eher siffig.
Und der dritte war in der Schweiz. Alles voller Spinnweben - also in der Dusche immer die Viecher im Auge gehalten. Scheiben am Klohäuschen waren zerbrochen, alles duster und uralt.

Ansonsten waren von Norwegen bis Spanien, von Serbien bis Schottland, die Plätze alle ordentlich. Gereinigt wurden die Sanitärhäuschen täglich, meist sogar mehrfach am Tag.

Edit: Wenn man da skeptisch ist, kann man auch erstmal außerhalb des Platzes parken, freundlich fragen, ob noch was frei ist (was es kostet) - und ob man sich den Platz kurz anschauen darf, ehe man sich anmeldet - sollte normalerweise kein Problem sein. Dann einmal ggf den Zeltplatz anschauen, falls man Dir schon sagen kann, wo das wäre. Und einmal kurz die Nase ins Sanitärhäuschen stecken. Danach dann entscheiden, ob man sich wortlos verkrümelt, oder ob man bleibt.

Der Brenner kostet zwar Packmaß, die Notfallnudeln aber nicht wirklich.


Ich kann Dir am Wochenende mal meine "Küche" zeigen, Chris (ggf kann ich dann auch mal ein Bild machen und falls Interesse besteht, hier mit Beschreibung reinstellen.
*Lille*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lille« (8. Juni 2016, 07:42)


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Mittwoch, 8. Juni 2016, 08:12

Ja, gerne mit Bild und Beschreibung!
Gruß Max

Melanie

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20

Mittwoch, 8. Juni 2016, 09:32

Lille, Bilder mit Beschreibung fände ich auch klasse.

Wir sind Wohnwagencamper, immer alles an Bord. Mit dem Motorrad kann ich mir das noch nicht so richtig vorstellen.

Was Buckbeak schreibt, würde ich so auch bestätigen wollen. Bei uns wäre jeder Motorradfahrer willkommen und würde Hilfe erhalten, egal ob Strom, Stuhl, Dosenöffner...
Camper im Allgemeinen habe ich bisher als sehr hilfsbereit und kontaktfreudig kennengelernt. Es kommt halt auch immer drauf an, wie man auf die Leute zugeht.

Viele Grüße
Melanie

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