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Lille

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41

Montag, 22. Januar 2018, 08:35

Für 25 EUR eine RRV im Jahr ?

ADADC, Einzelperson, 1000€ Versicherungssumme, Selbstbeteiligung, ADAC-Mitglied -> 24€
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Buckbeak

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42

Montag, 22. Januar 2018, 09:48

Also, in diesem Thread wollte ich eigentlich nicht über Versicherungen allg. diskutieren - das ist immer so eine Sache. Natürlich werden die Versicherungen am Ende verdienen. Aber Einzelschicksale sehen anders aus.
Meine Hausratsversicherung habe ich noch nie in Anspruch genommen - was habe ich da schon für Geld gelassen - (ich bin trotzdem froh, dass ich sie noch nicht benutzen musste). Selbst bei meiner Krankenversicherung wäre ich günstiger weggekommen, wenn ich alle Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte selbst bezahlt hätte - und das, obwohl ich öfter im Krankenhaus war...
Meine ADAC-Mitgliedschaft hingegen hat sich schon so bezahlt gemacht, dass die Versicherung nie mehr was an mir verdienen wird, selbst wenn ich 100 werde. :grin:

Der Witz an dieser pauschalen Reiserücktrittsversicherung hier ist ja, dass sie vergleichsweise günstig ist im Gegensatz zu diesen normalen Reiserücktrittsversicherungen, die man nur für eine Reise abschließt und die nur Teile rückerstatten, je nach verstrichener Zeit und selbst das mit viel Aufwand. Zumindest wer mehrere Reisen im Jahr macht, kommt mit dieser pauschalen Versicherung gut weg.
Ich hatte leider Pech mit meiner Gesundheit in den letzten Jahren und mehrere tausend Euro aufgrund stornierter Reisen verloren. Jetzt bin ich schon an dem Punkt angelangt, kaum noch was buchen zu wollen, weil es ja wieder danebengehen könnte. Das ist aber auch bescheuert, immer nur kurzfristig zu planen, nicht nur wegen evtl. verpatzter Rabatte: Ich will mich auch mal auf eine gebuchte Reise länger freuen dürfen, gerade wenn sie teuer war und man dafür körperlich fit sein muss, ohne diese Angst zu haben, dass es wieder danebengehen könnte...ehrlich, ich buche schon nichts mehr.
Allein für dieses psychische Wohlbefinden wäre mir diese Versicherung ihr Geld wert. Aber ich bin mir halt immer noch nicht sicher, wie aufwändig das Rückerstattungsprocedere läuft...und eigentlich mag ich prinzipiell keine Versicherungen. :wacko:

liebe Grüße
Buckbeak

mario_b

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43

Montag, 22. Januar 2018, 10:14

Für 25 EUR eine RRV im Jahr ?

ADADC, Einzelperson, 1000€ Versicherungssumme, Selbstbeteiligung, ADAC-Mitglied -> 24€


Ok gewonnen - hatte ich nicht ganz auf dem Radar, so kleine Versicherungssummen interessieren mich eigentlich nicht und eine reine Rücktritt auch nicht , denn der interessantere Teil ist der Reiseabbruchteil meines Erachtens. 1000 EUR Das ist wirklich ein "Überschaubarer" Schaden. Wobei es ja auch gelogen ist, es ist sogar nur 750 EUR Versicherungssumme denn 25% ist ja Selbstbeteiligung. Was für ein Schmarren das sie das anbieten, klingt halt toller 1000 EUR statt 750 EUR , aber effektiv sind es ja nur 750 EUR die Du bekommst, also finanzier ich auch nur 750 EUR mit den 24 EUR.
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Lille

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44

Montag, 22. Januar 2018, 10:22

Allein für dieses psychische Wohlbefinden wäre mir diese Versicherung ihr Geld wert. Aber ich bin mir halt immer noch nicht sicher, wie aufwändig das Rückerstattungsprocedere läuft...und eigentlich mag ich prinzipiell keine Versicherungen. :wacko:

Du hast doch oben gelesen: Wenn man eine Versicherung hat, tritt der Versicherungsfall eh nie wieder ein. :grin: Alleine deswegen solltest Du das machen. ^^
*Lille*

45

Montag, 22. Januar 2018, 12:13

Also, in diesem Thread wollte ich eigentlich nicht über Versicherungen allg. diskutieren

Dann mal vor mit den Leuten, die Erfahrungen mit der Rückerstattung über eine Versicherung haben.

RollerIngi

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46

Montag, 22. Januar 2018, 13:17

Also, in diesem Thread wollte ich eigentlich nicht über Versicherungen allg. diskutieren

Dann mal vor mit den Leuten, die Erfahrungen mit der Rückerstattung über eine Versicherung haben.


s. Beitrag von Bratwurst und mein Beitrag.
Ging wirklich problemlos.
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47

Dienstag, 23. Januar 2018, 08:08

Im Endeffekt gibt einem eine Versicherung eben einfach Sicherheit für einen kleinen Preis.

Klar, wenn man immer nur kurzfristig bucht, bringt die Versicherung nur was wenn man sich in der Woche dazwischen hinlegt, aber so bietet sie eben einfach die Möglichkeit das man sicher und weit im Vorraus buchen kann.

Wir wollen 2019 auf die Isle of man und wenn man da alles vorbucht würde es sich auch anbieten sowas zu buchen einfach weil man nie weiß was bis dahin ist

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48

Dienstag, 20. März 2018, 08:43

Mir ging gestern so durch'n Kopf... Ich buche bei booking.com unsere Hotelzimmer immer "mit Stornierungsoption" - dann kostet ein Hotelzimmer auch mal 10€/Nacht mehr. Ohne Stornierungsmöglichkeit buche ich nie (dann suche ich lieber ein anderes Hotel, falls nicht möglich).

Klar - das eine ist, um flexibel zu bleiben, falls ich doch noch etwas an der Route ändern möchte (bei langfristigen Plänen).

Aber zumindest dort, wo ich es nur zur Sicherheit mache "falls etwas dazwischen kommt", wäre dann eine Buchung ohne Stornierungsoption auch ein Gedanke wert (z.B. verlängertes Wochenende, um die Familie zu besuchen)

Bei uns kommen pro Jahr schon so ca. 30-40 Hotelnächte zusammen ( :whistling: )
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mario_b

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49

Dienstag, 20. März 2018, 08:54

Passt aber nicht ganz, ich komme auch auf eine sehr hohe Buchungszahl von Hotelnächten. Der Unterschied auf Booking.com ist aber Länderbezogen, in vielen Ländern gibt es den Unterschied gar nicht. Auf der anderen Seite mach ich das auf Stornierung bis 24 Stunden davor nicht wegen "Reiseabbruch/Rücktritt" sondern in der Tat wegen ggf. anderen sachen die mich zu einer Touränderung unterwegs veranlassen und das wäre von der Reiserücktrittsversicherung nicht gedeckt.

Wir haben uns im übrigen gegen die ADAC Versicherung entschieden, nach allen Rechnungen haben wir in den letzten Jahren schon so viel Geld gesparrt das wir im Zweifel den Ausfall selber bezahlen können und immer noch im Plus sind ;-)

Dazu kommen die weiter oben beschriebenen Punkte, das gerade bei unseren Motorradtouren das "Geldrisiko" gar nicht so hoch ist, weil es meist nur ne Fähre oder sowas ist und selbst die lassen sich meist gegen Gebühr umbuchen so das man zumindest nicht den ganzen Betrag verliert.
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50

Dienstag, 20. März 2018, 09:07

Passt aber nicht ganz, ich komme auch auf eine sehr hohe Buchungszahl von Hotelnächten. Der Unterschied auf Booking.com ist aber Länderbezogen, in vielen Ländern gibt es den Unterschied gar nicht. Auf der anderen Seite mach ich das auf Stornierung bis 24 Stunden davor nicht wegen "Reiseabbruch/Rücktritt" sondern in der Tat wegen ggf. anderen sachen die mich zu einer Touränderung unterwegs veranlassen und das wäre von der Reiserücktrittsversicherung nicht gedeckt.

Manche Hotel bieten nur mit Stornierung, manche bieten nur ohne (die buche ich wirklich widerwillig!), und manche bieten beides an. Dann zahlt man eben mit möglicher Stornung xx€ mehr als ohne (was ich im Normalfall aber mache).

Bei uns gibt's zwei Arten von Buchungen - die für Motorrad(rund)reisen, wo ich gerne bis zu einem gewissen Punkt flexibel bleiben will. Ich plane gerade an Polen, und hab dann z.B. auch erst die Hotels gebucht, dann die Route geplant, und dann nochmal ein Hotel storniert und durch ein anderes ersetzt, weil es so besser in die Route passte. :rolleyes:

Alternativ buchen wir auch gar keine Hotel weit voraus, sondern fahren einfach los, und buchen immer vom einen Tag auf den andern - da ist es mir egal, ob ich Stornieren könnte (in den letzten 24h ja eh nicht möglich).


Aber wir sind eben auch familiär bedingt ab und zu im Hotel - demnächst wieder 4 Tage in Hamburg. Wenn ein fixer Termin ansteht, z.B. die Taufe vom Enkel oder der 87.Geburtstag der Schwiegermutter, dann braucht man nicht umzubuchen, weil sich Pläne ändern. :rolleyes: Dann hat man anzutreten.

Und da gibt es nur: Man kommt und wohnt im Hotel - oder man hat einen seeeehr ( ;) ) triftigen Grund. In dem Fall buche ich bisher trotzdem mit Stornierung - sicher ist sicher, und sei es nur, weil die Grippe zuschlägt. Aber sowas wäre mit einer allgemeinen Rücktrittsversicherung ja dann nicht nötig. Könnte also schon bei 2 geplanten Familienbesuchen á 4 Nächten um die 80 € ausmachen.
*Lille*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lille« (20. März 2018, 09:10)


mario_b

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Dienstag, 20. März 2018, 13:18

Hab ich weder in Italien, Spanien noch Deutschland großartig das der Preis mit Stornierung teurer ist als der ohne (eher seltene Ausnahme) bzw. das es überhaupt beide Buchungsoptionen gibt ... für Balkan kann ich das Bestätigen da bin ich schon viel drüber gestolpert, wobei da die meisten sowieso nicht bis 24h davor zu lassen sondern eher 1 - 4 Wochen davor. Deswegen meinte ich, ist etwas reiseziel Bedingt.

Tip: Was ich schon gemacht habe bei solch einem Hotel mit höheren Preisen bei der Flexiblen buchung: Gebucht und dann kurz vor der Anreise storniert und dafür ein Zimmer ohne Stornomöglichkeit gebucht ;-) Kann aber auch schief gehen ;-)

Bedenke auch, wenn Du z.b. 4 Tage am Stück buchst und dann kurz vorher absagst nehmen die meisten nur die Gebühr für die erste nacht. Ich hatte noch nie 100% Storno.

Ansonsten mach ich das ja ähnlich ... bei Touren mit Stornieren oder gar nicht vorraus, einen Tag im vorraus kommt bei mir eigentlich nie vor, dann fahr ich am nächsten Tag und nachmittags irgendwann wenn wir keinen Bock haben schau ich in Booking was es gibt, aber da buch ich dann auch nicht mehr sondern fahr die direkt an. Ansonsten hab ich ziemlich fixe Termine in BW z.B. ... die sind schon bis Mai gebucht.

Ich komme so auf jenseits 100 Hotelnächte im Jahr für die ich selbstverantwortlich bin ... ca. 30 - 40 durch Touren und der rest anderweitig bedingt. Hab auch schon Stornogebühren bezahlt, aber das ist alles lächerlich.

Aber drum sag ich ja, das muss sich jeder selber Ausrechnen ... wenn ich die letzten 20 Jahre schaue habe ich insgesamt Stornogebühren von ca. 350 EUR gehabt wovon ein Teil tatsächlich wegen Touränderung entstand was von der Rücktritt nicht gedeckt wäre. Dafür 20*78 EUR Gespart ;-) Drum bleib ich weiterhin ohne.

Beim Abbruch der letzten Tour im September wo ich mir den Rippenbruch zuzog waren meine Stornokosten rund 13 EUR ... das Autobhanpickerl für Österreich weil ich jetzt zu einem anderen Zeitpunkt gefahren bin. Wäre vermutlich auch nicht von der Rücktritt gedeckt gewesen ... Gelernt daraus: Keine Vignette mehr vorher besorgen sondern direkt auf der Fahrt auch wenn es lästig ist.
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52

Dienstag, 20. März 2018, 15:46

. aber als Dienstwagen Fahrer mit Deutschland Tankkarte

Okay - das Argument zieht. :grin:

Das gibst in CH wenn ich die Autobahn nehm? Ich weiss nur noch vom Grenzübergang Frankreich/Basel A35/A3... da stande einer und hat nur auf die Vignette geschaut.

Stimmt - beim Übergang Basel stehen sie wohl sofort.

Wenn man auf Schaffhausen fährt, und dann entweder den Grenzübergang Thayingen oder Bargen nimmt, hat man bis kurz vor Schaffhausen ein Stück gut ausgebaute Straße, die mautfrei ist. Dann kommt ein Schild "Ab Herblingen mautpflichtig" - und da kann man noch runterfahren.
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53

Mittwoch, 21. März 2018, 09:13

Also, nochmal zum Thema: Wegen einer nicht ausgenutzten Vignette schließt man ja eh keine Reiserücktrittsversicherung ab... :grin:

Ich habe letztes Jahr wegen einer plötzlichen schweren Erkrankung über 1000€ verloren - das war 100% Storno, bestehend aus mehreren Flügen (Billigflüge, Umbuchen lohnt nicht) und zwei Fährtickets mit Campingbus und Motorrad - die Tickets durfte man noch nicht mal weitergeben. Abgesehen davon wäre ich auch nicht in der Lage gewesen, von der Intensivstation aus Tickets zu verticken... :grin:
Naja, ich wollte nur sagen: Es gibt durchaus Situationen, wo sich solche Versicherungen lohnen. Im zunehmenden Alter könnten die sich sogar häufen... :wacko:
Ich habe mich aber immer noch nicht dazu entschlossen, obwohl bei mir derzeit wieder ähnliche Buchungen am Laufen sind...
aber ich bin nun mal ein Versicherungsmuffel... :grin:

liebe Grüße
Buckbeak

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Mittwoch, 21. März 2018, 13:55

Hab den Thread geteilt:
Hier geht´s weiter zu Vignetten und Mautgebühren:
Alles zu Vignetten und Mautgebühren

55

Mittwoch, 21. März 2018, 23:10

Ich habe letztes Jahr wegen einer plötzlichen schweren Erkrankung über 1000€ verloren - das war 100% Storno, bestehend aus ...

Dafür gibt es noch eine andere Sichtweise: die 1.000 € hattest du in Gedanken eh abgeschrieben. Tatsächlich hat dich das Jahr weniger gekostet als gedacht - du hast also sogar Geld gespart. Grund: hättest du die Touren fahren können wären noch weitere Kosten angefallen (Sprit, "Unterwegskosten", noch ein paar zusätzliche Hotels usw.). Das alles konntest du sparen. Wozu also eine Versicherung? Die entgangene Lebensfreude kann sie auch nicht ersetzen.

Dein Gegenargument könnte sein "aber jetzt muss ich diese Tour ja nächstes Jahr fahren und bezahlen". Da halte ich dagegen "Nächstes Jahr wärst du eh irgendwo hingefahren. Diese Kosten wären also auch ohne den Ausfall auf dich zugekommen".

Weil ich dir aber sehr gut nachfühlen kann (hätte letztes Jahr über 2.000 € von einer Reiserücktrittsversicherung bekommen wenn ich eine gehabt hätte) jetzt noch ein Argument, das für diese Versicherung spricht: allein dieser eine Fall hätte mir die Prämie der letzten 20 Jahre für eine nie genutzte Reiseversicherung mit 100 € Prämie im Jahr zurückgegeben.

Man könnte auch buchhalterisch nüchtern abwägen wie wahrscheinlich und wie hoch ein zu ersetzender Schaden ist und dieses Produkt mit der Prämie vergleichen. Ist das Produkt höher als die Prämie ist es - statistisch gesehen - sinnvoll, die Versicherung abzuschließen. Beispiel: Man bucht über das Jahr für 2.000 € Reiseleistungen, die nicht storniert werden können und geht von einer 5%-Wahrscheinlichkeit aus, dass man diese nicht antreten kann oder unterwegs ausfällt. Macht pro Jahr ein Produkt von 100 € (2.000 € * 5%). Ist die Prämie höher macht die Versicherung keinen Sinn.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »T1000« (21. März 2018, 23:12)


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Donnerstag, 22. März 2018, 12:09


Ich habe letztes Jahr wegen einer plötzlichen schweren Erkrankung über 1000€ verloren - das war 100% Storno, bestehend aus mehreren Flügen (Billigflüge, Umbuchen lohnt nicht) und zwei Fährtickets mit Campingbus und Motorrad - die Tickets durfte man noch nicht mal weitergeben. Abgesehen davon wäre ich auch nicht in der Lage gewesen, von der Intensivstation aus Tickets zu verticken... :grin:


Dem musst Du jetzt mal die Dauer Deiner Reiseaktivitäten in Deinem bisherigen Leben in Jahren gegenüberstellen und das mit den imaginären Beiträgen einer durchschnittlichen Reiserücktrittsversicherung multiplizieren.

Also nehmen wir mal an, Du verreist seit 40 Jahren und hättest durchschnittlich sehr, sehr günstige(!) 25 Euro pro Jahr bezahlt. Da hättest Du also bis jetzt 960 Euro bezahlt. Von der genannten ADAC-Versicherung hättest Du dann ganze 750 Euro zurückbekommen. 210 Euro wären der Versicherung geblieben.
Insofern hättest Du bis jetzt nichts falsch gemacht, im Gegenteil. ;)


Naja, ich wollte nur sagen: Es gibt durchaus Situationen, wo sich solche Versicherungen lohnen. Im zunehmenden Alter könnten die sich sogar häufen... :wacko:


Stellt sich die Frage, nach wie vielen Versicherungsfällen dann Dir die Versicherung kündigt. Und die weitere Frage ist:Glaubst Du nicht, dass sich Deine Reisetätigkeit bei altersbedingten Krankheiten sowieso reduziert oder ganz einstellt? Du vergisst ja, dass sich Deine Reiseplanung ob mit oder ohne Versicherung sowieso immer an Deinem Gesundheitszustand orientieren muss!

Mein Vorschlag daher für alle potentiellen Handy-, Reiserücktritts- und andere Banalitäten-Versicherungsnehmer: Legt Euch die Beiträge einer durchschnittlichen Versicherung einfach regelmäßig für alle solchen Versicherungen privat zurück und zwar von Anfang an! Ich bin sicher, dass sich darüber mal Eure Erben freuen und wenn doch mal der eine oder andere Schaden auftreten sollte, liegt dort ein Puffer, damit es nicht so weh tut.

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