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blahwas

eigenverantwortlich irrational

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41

Donnerstag, 17. Februar 2011, 08:33

8| dann aber vorher Kennzeichen abkleben oder was...?
Das Motorrad-Wiki vergisst nicht.

J.P.

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42

Donnerstag, 17. Februar 2011, 09:24

HI

also für für mich als noch nicht mal blutigem Anfänger liest sich das interessant...

Als jugendlicher bin ich das ein oder andere MAl Fahrradtouren von gut 100 km gefahren, durchaus hügeliges/bergiges Gelände, und Mountainbike gabs da noch nicht(jedenfalls nich für mich). Das war n bißchen heftig, zugegeben. Aber warum da mit Motorrad 200 oder 300 km die Grenze sein soll, erschließt sich mir noch nicht.

Was Auto angeht kenne ich richtig heftige Touren, aber das lässt sich natürlich gar nicht vergleichen...

Für mein prsönliches Empfinden ist sicher die Häufigkeit der Pausen entscheidend (weniger die Dauer). Ich denke ne viertel Stunde Kaffee& ggf Zigarette helfen ungemein.

Allerdings ist natürlich für ne Mammut Tour sicherlich eine gewisse Pausenzeitdiszipln erforderlich, und die nimmt ebenso sicher mit der Zahl der Teilnehmer ab...

Wie gesagt Gedanken eines noch nicht Lappen Besitzers.. ;) :)


PS: Das ist eine Sache die mir hier im Forum echt gut gefällt, das offene und doch sachliche und freundliche Diskutieren. Macht Spaß mit Euch, und als "blutiger" kann man echt ne Menge lernen.
"Failure is not an option" (Gene Krantz, Apollo 13 Flight Director)

"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Wobei ich mir beim Universum nicht ganz sicher bin." (Albert Einstein)

TelosNox

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43

Donnerstag, 17. Februar 2011, 10:06

Also meine längste Tour war mal etwa 650km. Davon waren ca. 100km Autobahn. Und das quasi als Anfänger (Mitte Mai den Führerschein, Mitte Juni das Mopped abgeholt und im August oder September dann diese Strecke gefahren).

Ich will damit nur sagen: Es geht. Aber nicht jeder macht sowas mal locker mit und wir waren auch nur zu zweit und nicht ne ganze Gruppe (in der Gruppe braucht man einfach länger).
Allerdings war das ne einmalige Sache. Mir tat danach sowas von der Arsch weh, das ist nicht mehr feierlich.

Also 400km halte ich für durchaus gut machbar, 500km könnte schon knapp werden. Es hängt halt einfach davon ab, wie viel Zeit man hat.

toms

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44

Donnerstag, 17. Februar 2011, 10:25

Radsportler haben natürlich eine andere Ausgangsbasis. War früher auch im Club. 100km ist nur eine Vormittags-Trainingsrunde. Unzählige Tage mit über 200km, teilweise über 300km.
Allerdings, das eine ist ernsthafter Sport (wo Anfänger erst einmal überhaupt nicht mitkommen), das andere sollte Hobby für jedermann/-frau sein.
Radsportler sind in der Gruppe schneller (Windschatten), Motorradfahrer langsamer.
Der Radsportler kann relativ hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten realisieren (30km/h im lockeren Training, 40km/h im Rennen) während den Motorradfahrer die Verkehrsregeln und die Physik viel empfindlicher stören. Doppelte Geschwindigkeit bedeutet ja schon vierfache Fliehkraft (in Kurven) bzw. Bremsweg.
Mit dem Motorrad ist man über Land "nur" ungefähr doppelt so schnell wie der Radsportler.
MfG
Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »toms« (17. Februar 2011, 10:33)


J.P.

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45

Donnerstag, 17. Februar 2011, 10:38

Das war ne logische Erklärung, toms, die kann ich nachvollziehen. Danke.

Man lenrt halt nie aus ;)
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Buckbeak

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46

Donnerstag, 17. Februar 2011, 10:44

@J.P.: Beim Möpfahren ist das eine andere Art von Müdigkeit als bei Radtouren. Kondition braucht man bei beidem, aber beim Motorradfahren ist die anders gelagert: der Kreislauf wird nicht so angeregt, die Muskeln natürlich auch nicht... darum erschöpft man in diesen Bereichen nicht so, aber darum in der Konzentrationsfähigkeit und evtl. auch in der Haltemuskulatur. Diese Müdigkeit zu überwinden, ist sogar manchmal heftiger als beim Radfahren, weil dort der Kreislauf immer im Schwung bleibt. Beim Radfahren hat man eher das Problem, Muskeln zu übersäuern bzw. die Energien rechtzeitig nachzutanken...aber man schläft in der Regel nicht ein auf dem Rad. :grin:
Beim Möppifahren helfen kleine Pausen mit kleinen Snacks und Getränken gegen die aufkommende Müdigkeit und Trägheit, aber auch Abwechslung in der Strecke...Wer körperlich fit ist, weil er viel Sport macht, hat es sicherlich leichter, aber Möpfahren an sich muss auch trainiert werden.
Denn es kann ganz schön gefährlich werden, wenn die Müdigkeit zu groß wird...

liebe Grüße
Buckbeak

J.P.

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47

Donnerstag, 17. Februar 2011, 11:00

Das seh ich ein....zumal n Sekundenschlaf beim Möp fahren sicherlich deutlich eher tödlich ist als zB beim Autofahren....


Bin mal gespannt drauf das dann irgendwannmal (vorsichtig) auszutesten, wie schnell ich aufm Möp müde werde.... Ich liebe es Grenzen zu testen (natürlich mit der gebotenen Vorsicht, ich mag mein Leben und meine Gesundheit)
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toms

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48

Donnerstag, 17. Februar 2011, 11:21

Dann google mal nach "Iron Butt".
MfG
Thomas

Lille

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49

Donnerstag, 17. Februar 2011, 11:44

Detmold-Colioure ca 1500km LINK
Und Zadar-Detmold auch wieder ca. 1500km LINK

Ennepetal - Empuriabrava / Spanien
Aber DAS ist ja einganz anderer Ansatz als das, was Buckbeak vorhat.

Wenn ich von A (zuhause) nach B (Urlaubsziel fahre), dann nutze ich ggf auch Autobahn oder Bundesstraße. Und: Das Ziel ist das Ziel.

Buckbeak will aber vom Prinzip her 500km anspruchsvolle Strecken abfahren. Mit: Der Weg ist das Ziel.

@JP - Beim Fahrradfahren wird man körperlich beansprucht, ist aber in einem Tempo unterwegs, wo man mal die Blick schweifen lassen kann. Beim Motorrad geht das auf anspruchsvollen Strecken gar nicht. Da ist man voll auf den Streckenverlauf, die Straßenbeschaffenheit, die andern Verkehrsteilnehmer konzentriert. Motorradfahren ist weniger körperlich anstrengend (aber nach 300km meldet sich zumeist doch dann der Po), aber es ist geistig anstrengend.
*Lille*

Dirk U.

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50

Donnerstag, 17. Februar 2011, 15:35

@Lille

Klar, da hast du recht. Meine Antwort bezog sich auf die des Vorschreibers mit dem 1500 km an einem Tag. Das ja eigentlich auch nicht als Tagesetappe so geplant sondern aus der sprachlichen und organisatorischen Not geboren und hätte eigentlich mit mindestens einer Übernachtung sein sollen. Da wir aber beide so gut wie kein französisch sprechen und auch gar nicht wussten wie weit wir an dem Tag kommen würden hatten wir kein Hotel gebucht. Als wir dann nachts in Lyon standen hatten wir die Möglichkeit weiter zu fahren oder mit unseren Kenntnissen zu versuchen ein Hotel zu finden wo wir dann auch noch die Motorräder hätten wegschließen können. Wir haben uns dann für die anstrengendere aber auch unkompliziertere Möglichkeit entschieden.

Letztendlich ist das aber ja keine Tagestour im Sinne wie es Buckbeak plant. Bei der wird es wohl am Ende so sein das man da ankommt wo man auch startet.
Ich moderiere in grün

:japan:


Lille

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51

Donnerstag, 17. Februar 2011, 15:38

Bei der wird es wohl am Ende so sein das man da ankommt wo man auch startet.


Das dürfte wohl der Idealfall sein. :whistling: :grin:
*Lille*

Pandora0809

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Freitag, 18. Februar 2011, 07:57

Ich hab mal mitgelesen und ich denke, dass ich damit auch noch überfordert bin 150 km alleine habe ich schon mal geschafft, aber bei mir fängt die Saison am 1.3. erst wieder an und ich muss dann erst wieder neu üben. Aber vielleicht kann man zwei Gruppen machen eine die die stärkeren Fahrer hat und mehr schafft und eine für den "Kindergarten" ggg - und man trifft sich gemeinsam am Ziel. Es gibt ja immer mehrere Wege um zum Ziel zu kommen.
Wer urteilen will über mich und mein Leben, der möge meine Stiefel anziehen und 10.000 Schritte mit ihnen gehn...

Buckbeak

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53

Freitag, 18. Februar 2011, 09:34

So, nun habe ich die Geschichte mal konkretisiert :grin: :

Einladung zur Fünf-Länder-Tour

Pandora: Das vermute ich jetzt mal auch, dass das zu viel für Dich wird. Wir können bei so einer Streckenlänge auch keine zwei Gruppen einteilen. Ich mach mal mit Dir eine andere, schöne Tour...

liebe Grüße
Buckbeak

nordicbiker

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Freitag, 18. Februar 2011, 14:02

Hat schon jemand geschrieben, wie gross die Gruppe ist? Da kann nämlich auch entscheidend sein.

Ich schreib also mal wieder, wie wir hier das machen:

Mehr als 10 Motorräder sollten nicht in einer Gruppe sein, schon alleine deshalb weil's dann schwierig wird, den Haufen zusammen zu halten. Werden's mehr, wird die Gruppe geteilt und fährt mit zwei Guides, idealerweise eine schnelle und eine langsamere Gruppe. Ausserdem fahren wir das Prinzip "Offene Gruppe". Da sind die schnellsten vorne hinter dem Guide, die langsameren hinten! Die schnellen dürfen dann gerne mal wegziehen, aber JEDER ist dafür verantwortlich, spätestens am nächsten Abzweig auf seinen Hintermann zu warten und ihm den Weg zu zeigen. Der muss dann wieder auf seinen Hintermann warten. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Gruppe nicht zu gross ist und die gefahrenen Geschwindigkeiten nicht gerade von Supersportler mit Führerscheingefährdung zu Blümchenpflücker variieren. Deshalb dann lieber zwei Gruppen. Alle 15-20min wartet dann die ganze Gruppe auf den letzten, damit sich das Ganze nicht zu sehr auseinander zieht. Und jede Stunde gibts ne Rauch/Pinkelpause. Ganz hinten fährt dann noch der "Besenmann" und schaut, dass keiner zurück bleibt.

Funktioniert super wenn alle die Spielregeln beachten, vor allem müssen die Langsamen kapieren, dass sie sich nicht stressen brauchen! Jeder kann dann sein Tempo fahren. Ich hab das schon mit Gruppen von 10 Motorrädern über einen ganzen Tag = 300 km (als Teilnehmer) durchgehalten, funktioniert super!
nordicbiker.se
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nordicbiker« (18. Februar 2011, 14:07)


Pendeline

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Freitag, 18. Februar 2011, 15:05

Gruppe nach dem Prinzip des "Belgischen Kreisels" führen und die Anzahl der Teilnehmer wird nebensächlich. Kniffelig wird's nur, für die Pausen einen ausreichend großen Parkplatz anzusteuern.

Gruß - Pendeline

Buckbeak

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Freitag, 18. Februar 2011, 15:50

Da wir ja durch Belgien fahren werden, sollten wir natürlich über den "belgischen Kreisel" nachdenken ... :grin:
aber ich glaube nicht, dass wir das so machen werden, zumindest nicht auf dieser geplanten Mammuttour. Es dürfen halt nicht so viele Leute mitkommen - sonst wird´s zu stressig.
Bei kleineren Touren mit vielen Leuten ist diese Methode jedoch empfehlenswert. :thumbup:

liebe Grüße
Buckbeak

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57

Freitag, 18. Februar 2011, 16:39

Klaro Buckbeak,

wollte eigendlich nur 'rüberbringen, dass die Cheffin entscheidet, wie gefahren wird und nicht die Anzahl der Möpps.
Du hast die Macht....

Gruß - Pendeline

VXSteffen

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Freitag, 18. Februar 2011, 17:51

Gruppe nach dem Prinzip des "Belgischen Kreisels" führen
...

Gruß - Pendeline
Auch auf die Gefahr hin mich als unwissend zu outen
Was ist das?? ?( ?(

Grüssli
Steffen
Und im übrigen bin ich dafür, dass Deutschland überdacht und wohl temperiert wird

Dirk U.

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Freitag, 18. Februar 2011, 18:11

Alle fahren hintereinander im Windschatten und der hinterste fährt an allen vorbei in die Führungsposition und diese Prozedur wird dann fortgesetzt.
Das spart dann im Windschatten richtig Kraft und man kann Tempo bolzen. Das kommt aus dem Radsport!

Übrigens gibt es aber auch Wikipedia oder Google . ;)
Ich moderiere in grün

:japan:


Pendeline

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60

Freitag, 18. Februar 2011, 18:26

Auch auf die Gefahr hin mich als unwissend zu outen
Was ist das??

Da gibt es eine authentischere Quelle, als die von Dirk U. erwähnet, nämlich so ein Forum im Netz, in dem Biker ihre Erfahrungen austauschen. Vielleicht kennste >>>das hier<<< schon!?! (zum Beitrag 130 scrollen)

Gruß - Pendeline (kann sich ein :grin: nicht verkneifen)

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