Coyote fiese Übermutante
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Posts by Coyote

    Leiden die Möphersteller vielleicht auch unter dem Chipmangel? So ganz ungechipt sind die modernen Maschinen ja auch nicht mehr. Der Gebrauchtwagenmarkt ist ja eine absolute Katastrophe.

    auf dem Motorrad fährst du auf die Kreuzung zu, das HUD zeigt "schräg nach rechts" und dann schaust du da hin und dann muss es eben die anzeige wieder korrigern

    Wäre das nicht ein klein wenig over-engineered? Ein Motorradnavi zeigt ja noch weniger an, trotzdem kommt man mit ""jetzt halb-rechts abbiegen" klar. Wenn das HUD dasselbe sagt, reicht das doch erstmal völlig, vielleicht noch gepaart mit einer rudimentären Darstellung der Karte. Das hilft völlig unabhängig davon, wo man hinschaut. Dass ein Pfeil vielleicht genau auf die Straße zeigt, in die man einbiegen muss, wäre zwar cool, aber das bekämst du auch im Auto nur mit Mörderaufwand hin und der Nutzen wird sich auf sehr wenige Gelegenheiten beschränken, zumal das Navi einen ja auch rettet, falls man mal falsch abgebogen sein sollte.


    Beim Motorradhelm kann es aber auch recht schnell unübersichtlich werden.

    Ich glaube, es ist tatsächlich umgekehrt. Beim Motorradhelm hättest du eine viel größere Blickfläche, auf die du die Informationen großzügig verteilen kannst. Natürlich sollte man aber nur die Infos einblenden, die einem wirklich was bringen.

    Damit wäre die exakt so schnell wie meine 95PS Aprilia, trotz 27PS Mehrleistung . . erschreckend :huh:

    Wieso überrascht dich das? Die gesamte Mehrleistung wird halt von der miserablen Aerodynamik eines Naked Bikes aufgefressen. Meine VFR 800 hat (gedrosselt) 98 PS und fährt 240, auch wenn ich dafür den Kopf einziehen muss.

    Kommt drauf an, in welchem Leistungsbereich. Bei 50PS merkt man +4PS eher als bei 100PS.

    Ich behaupte, man merkt gar nichts. Vielleicht wenn man das eigene Motorrad sehr gut kennt, und genau dieses dann um 4 PS gesteigert würde. Am ehesten merkt man es noch daran, dass die erreichbare Höchstgeschwindigkeit ein wenig steigt. Wenn man aber gleichzeitig das Motorrad wechselt, dann merkt man die andere Übersetzung, die andere Sitzposition (je aufrechter man sitzt, um so beeindruckender fühlt sich die gleiche Beschleunigung an), das andere Gewicht und die andere Drehmomentkurve - aber beim normalen Fahren exakt die 4 PS mehr Spitzenleistung zu fühlen ist da IMO eher Einbildung. Dafür ändern sich einfach zu viele andere Sachen ebenfalls, die für das "Leistungsempfinden" relevant sind.


    Edit: was Invincible schrieb. Zu spät gelesen. :rolleyes:

    Du sollst ja auch keine Details dazudichten. Situation 1: fremdschadenverursachender Fahrer kann wegen kaputter Leuchte nicht erkannt werden. Situation 2: Fahrer schädigt sich wegen fehlendem Profil selbst. So und nicht anders, und dann fänd ich das erste schlimmer. Hab ja auch nichts davon geschrieben dass er beim Abflug vielleicht andere Leute abgeräumt hätte, was ja auch möglich gewesen wäre.

    Als zahlender Kunde habe ich einen Anspruch darauf, zu erfahren, ob das LKL ok oder defekt ist ;)

    Der Prüfer darf sich aber auch irren oder einen Verdachtsfall äußern. Viel Spaß beim Versuch, ihn davon zu überzeugen, dass dein Lager in Ordnung ist und er diesbezüglich nichts zu sagen hat, besonders mit dem Argument "ich mach alles selbst".

    Alles was sicherheitsrelevant ist sollte - mit Augenmaß - geprüft und beurteilt werden.

    Die haben einen Katalog.

    Eine nicht funktionierende Nummernschildbeleuchtung ist auch ein Mangel - aber das wäre etwas, wo der Prüfer mit Augenmaß sagen kann: "Das tauschen Sie zeitnah!" (*) - er könnte einen aber auch durchfallen lassen.

    Nein, da ist meines Wissens vorgeschrieben, dass das ein erheblicher Mangel ist (er kann dir aber erlauben, sie schnell zu reparieren). Eigentlich hat er genau diese Wahlfreiheit nicht - sonst sind wir genau wieder bei der Situation von Sandman. (Offen gesagt: wenn ich vor der Wahl stehe ob es wichtiger ist, dass man bei einer Fahrerflucht nachts sein Kennzeichen noch erkennen kann oder ob er wegen geprüfter Reifenprofiltiefe bei Nässe keinen Abflug gegen den Baum macht... mir wäre ersteres wichtiger.)

    Das sehe ich doch etwas anders, klar die erste Kontrolle sollte optisch sein, aber die Gabel und das Federbein mal nach unten drücken sollte doch auch machbar sein.

    Undichte Gabel bedeutet in Papenburg, das du nach Hause fahren darfst. Das ist sehr wohl sicherheitsrelevant, spätestens wenn die Jauche sich auf dem Bremssattel verteilt.

    Das prüft der TÜV normalerweise auch. Das Gros deiner Einwände bezieht sich eigentlich auf Prüfer, welche die Pflichtpunkte nicht sorgfältig abarbeiten, aber kaum etwas, was du aufzählst, wäre beim TÜV kein Durchfallgrund. Tipp: beim nächsten Mal darauf bestehen, dass der Prüfer alles ordentlich abcheckt und nicht nur feststellt, dass da ein Motorrad vor ihm steht. Als zahlender Kunde hast du ein Recht darauf, wegen eines vermeintlich kaputten Lenkkopflagers durchzufallen.

    Frankreich, Dänemark und Finnland gegen HU-Pflicht Keine technischen Prüfungen für Motorräder

    Es wird mehr wert auf Ausbildung der Motorradfahrer und Fahrleher gesetzt.

    Als ob das eine das andere ersetzen würde. Man könnte ja auch einfach beides tun.

    Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass der technische Zustand von Motorrädern bei Unfällen eine wesentliche Rolle spielt.

    Naja, das ist allerdings auch logisch, weil vermutlich die wenigsten Defekte/Mängel zu einem Unfall führen (dass ich mit der Virago gegen einen Baum geknallt bin, ist da ein Ausnahmefall) und wenn doch, gehen die vermutlich meist so aus, dass sie von der Polizei nicht aufgenommen werden - und die wiederum prüft nicht, ob man jemandem hinten rein gerauscht ist, weil man nicht gebremst hat oder nur zu schlecht bremsen konnte, weil die Beläge am Ende waren. Ist für die Schuldfrage ja belanglos. Es gibt letztlich also keine Hinweise, weil niemand schaut. Insofern ist eine Entscheidung dafür oder dagegen eine prinzipienbasierte/ideologische, aber keine sachliche. Da kann man also sehr viel diskutieren, ohne dass etwas herauskommt.

    Der Geschmack ist individuell. Und nur weil heutige Moppeds wie aus einem Comic entsprungen aussehen, heisst das (für mich) nicht, dass sie auch besser aussehen. Oftmals ist das Gegenteil der Fall.

    Dass die Guzzi kacke aussieht, schließt ja nicht aus, dass auch andere Motorräder kacke aussehen können. Kleines Logik-Einmaleins.

    mit wassergekühltem V2

    Als ob es bei Guzzi etwas anderes gäbe. Mein Gott, ist die Guzzi hässlich. Irgendwie fühle ich mich an die Designs der späten 80er erinnert. (Was vermutlich dem Geschmack der Zielgruppe entspricht. :p )

    67 dbA für den GT-Air? Wo stande das?

    Sorry, irgendwas mit 7. Jedenfalls gabs damals irgendwo Helmverkäufer oder Tests mit den dB-Angaben. Ist einige Jahre her, deswegen kann ich dir dazu nichts mehr sagen. Ich find auch keine Posts von mir zum Thema. Aber wie gesagt, dsmas hat mich damals zu Shoei und weg von Schuberth gebracht, das Schuberth eben kein Garant für geringe Lautstärke mehr war.


    Vielleichtbwar das damals ja schon deine Website.


    Ist gut, so ein Verzeichnis als Referenz zu haben.

    Damit dürfte dann auch aufgezeigt sein, dass Schuberth nicht die leisesten Helme baut wie häufig angenommen.

    Ist nicht neu... ich weiß gar nicht mehr, wie der letzte von Schuberth hieß den ich hatte (S1 Pro?). Der war noch Leise, die Nachfolger nicht mehr. Die 67 dB für den GT Air standen damals schon im Katalog und waren besser als die neuen Schuberths. Ich weiß nicht mehr, wo ich das damals nachgeschaut hab, aber die Messwerte sind bekannt.

    Wer mutiger ist, kann auch ein USB-Verlängerungskabel mit seiner Bordsteckdose verbinden, was aber natürlich offensichtliche Nachteile hat (Wasserdichtigkeit der USB-Dose,

    Ich hab die Steckdose unter der Sitzbank. Man braucht halt ein längeres Anschlusskabel, aber wenn man das geschickt legt (gegen den Fahrtwind und von unten nach oben zur Steckdose), ist Regen kein Problem.

    Ich komm immer noch nicht drüber hinweg, dass Schlachschiffe wie die GW oder die K1600 Grand America mittlerweile mit Armlehnen für den Sozius daher kommen... Throniger geht's kaum noch.

    Das ist doch eigentlich aus Motorradfahrersicht am allerwenigsten relevant, oder? Ist doch letztlich das gleiche wie Koffer oder Topcase oder eine Sissybar oder alles andere, was dem Sozius das Leben leichter macht - einfach nur Zubehör. Ändert ja nicht einmal wirklich irgendetwas nennenswertes am Fahrverhalten (ich glaub zumindest nicht, dass die Armlehnen mächtig viel wiegen).


    Reifenbreite, Gewicht, Radstand, das sind alles wichtige Faktoren, aber ob der Sozius jetzt möglichst dauerhaft bequem sitzt oder nicht... der Solofahrer merkt keinen Unterschied, der Sozius aber sehr wohl. Und wenn der Sozius nach zwei Stunden schlechte Laune kriegt, ist es für den Fahrer auch kein Spaß mehr.

    Wenn du es nicht akribisch magst und es alltagstauglich sein soll, würde ich sagen "eine hitzefeste". Denn es ist nervig, das Gerät abzustellen und nach einer Stunde nochmal rausrennen zu dürfen, weil die Krümmer nun endlich kalt sind. Der Rest (Luftdurchlässigkeit) kommt in dem Segment dann wohl automatisch mit.


    Ansonsten würde ich sagen, dass die günstigste Reißfeste reicht; wenn die nicht weit runterhängt ist der Luftaustausch meiner Ansicht nach kein Problem. Zudem: was soll an Plastik und Alu eigentlich gammeln?

    Plus das Design finde ich grenzdämlich.

    Ja fancy loch im Rahmen, da freut sich der Designer oder unbedarfte Zuschauer, aber ich sehe da einfach mal verschwendeter Platz.

    Da ne abschliessbare wasserdichte Konstruktion rein, so dick wie der Rahmen, und man hätte eine Art kleinen "Tankrucksack"

    Und prompt ist das Gewicht über 100 kg und dann beschwert sich die nächste Fraktion wieder wegen "viel zu schwer".

    Mut zur Lücke: Elektro-Motorrad mit Radnabenmotor Sondors Metacycle | heise Autos


    Da kommt also mal wieder was neues - 129 km Reichweite, 129 km/h schnell, 90 kg, für dann vermutlich ca. 6000 Euro. Das klingt ja erstmal ganz gut als Rollerersatz.


    Doof für mich: ich hab dafür keinen Anwendungsfall. Ich fahre leider nicht mit dem Zweirad zur Arbeit, und wenn ich fahren würde, wären es größenteils Autobahn - da wird es dann für hin und zurück evtl. nicht reichen.90-100 km gesamt, davon 60 km oder so BAB. Dafür ist es nicht gedacht, eher für den Stadtverkehr. Würde ich in Forchheim arbeiten, wäre es vielleicht spannender, dann müsste ich mich aber immer noch dazu aufraffen, mich für den Arbeitsweg komplett anzurödeln. Aber da gibts sicher Lösungen. Kurz: ich denke, wer aktuell 125er zur Arbeit oder Schule fährt, für den wäre das was brauchbares.