Coyote Angstnippelabschrauber
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Posts by Coyote

    Naja, bei dem, was ich bis jetzt so gesehen habe, rollen die Prüfer bei knapp über Standgas ein Mal über den Hof...

    Da ich TÜV-Nomade war, kann ich sagen: es hängt arg von Prüfer und Ort ab, so wie die restliche Prüfung halt auch. Zwischen Standgasrunde und kurzer Ausfahrt war alles dabei.

    "Gefühlte Gerechtigkeit" ist ohnehin ein Widerspruch, den es drückt ein absolut subjektives Empfinden aus. Das darf im Recht aber nie die Norm sein. "Gerechtigkeit" ist in der Regel aber eh nur ein wohlklingenderes Synonym für "ich will es so".


    Das mit der Sachbeschädigung kann ich nachvollziehen - die Amis sagen "two wrongs don't make a right". Das mit den Leitplanken eher nicht, deswegen wäre das Urteil interessant zu lesen. Bei der Biker Union finde ich dazu nichts.

    Naklar, das hat vor zig Jahren Die Biker Union ins Leben gerufen und auch spenden gesammelt um Protektoren in gefährilchen kurven an den leitplanken anzubringen,- was auch getan wurde. Wie ist es dann ausgegangen ? mal darüber was gelesen ? die Leute wurden bestraft - gefährlicher eingriff in den Straßenverkehr nannten die das

    Hast du dazu etwas? Die Urteilsbegründung fände ich spannend.

    Meines Wissens fährt der FL nur bei Klasse M voraus (zumindest wars dsmals so). Das hilft, wenn man neben der Fahrkunst auch die Vorfahrtsregeln nicht beigebracht haben möchte, man muss immer nur tun was der GL macht ohne selbst zu denken.


    Mein FL ist sehr gerne seine LS650 gefahren, aber vom Lenkimpuls oder von der Blickführung hab ich erst hier erfahren. (Dass es den LI gibt, wusste ich aber vom Fahrrad bereits. Nur hatte ich keinen Namen dafür.) *Ich* bin hinterher gut gefahren, weil ich bereits Mopederfahrung hatte und ansonsten auch bereits 10+ Jahre im Straßenverkehr unterwegs war.


    Dass er spürbar besser beobachten kann wenn er auf dem Mopped sitzt, glaube ich nicht, vor allem bei schlechtem Wetter oder nachts dürfte sowieso das Gegenteil der Fall sein. Ich bleibe dabei: kennt der FL sich aus, ist das Verfolgerfahrzeug wurscht, kennt er sich nicht aus, ist es auch wurscht. Dann ists auch ehal, ob er in den Fahrstunden hinterherfährt. Erfahrung ersetzt Können nicht wirklich.

    Also beim Motorrad gehört es schlicht zur Pflicht gemacht das der Fahrlehrer selber mit dem Motorrad fährt um es entsprechend zu Zeigen auf den Fahrten, vor zu fahren. Habe hier den dritten Kandidaten im Freundeskreis der den Schein gemacht hat und der Fahrlehrer saß in der Zeit nicht einmal auf dem Motorrad - kein Kommentar zu Spur, keine Erklärung wie man mit Kupplung/Gas arbeiten kann usw usw ...

    Meiner ist mit dem Motorrad hinterher gefahren, zumindest bei gutem Wetter. Einen Kausalzusammenhang zwischen "er fährt mit dem Motorrad hinterher" und "er erklärt gut" sehe ich nicht. Ja, er sollte Ahnung haben vom Motorradfahren und diese Ahnung auch vermitteln. Da Autofahren aber einfacher ist, hat er mehr Aufmerksamkeits-Kapazität zum Beobachten frei. Meinetwegen muss er 2000 km pro Jahr oder so auf dem Motorrad nachweisen können, aber nicht während der Fahrstunden.

    Wofür hast du denn einen Nierengurt bisher genutzt? Mir würde kein Grund einfallen, wozu ich einen brauchen würde.

    Der ist doch bekannterweise zur Stabilisierung der Eingeweide da, also dass dir die Nieren durch die Vibrationen beim Motorradfahren auf Dauer nicht ins Scrotum rutschen.

    Doch, das kann man so schreiben. Sonst wird es ein Monstersatz. Allerdings haben das "zwar" und das "allerdings" keinen kausalen Zusammenhang (lediglich einen religiösen), was Verwirrung stiftet. Zwar rasen Autofahrer auch, aber wenigstens verunfallen Motorradfahrer häufiger. Irgendeine Gerechtigkeit muss es ja geben auf der Welt und das eigene Wunschdenken ist gerettet.

    Was der ein oder andere ja als meinen typischen Spruch zum Thema "mir ist das Ding umgekippt" kennt, wurde in größerer Breite nun statistisch erfasst und dank Spiegel in einen Kommentar gegossen, der vom Informationsniveau völlig inhaltsleer ist, aber wenigstens trotzdem Stimmung macht gegen Motorradfahrer:


    https://www.spiegel.de/wissens…d6-4351-b0a1-cdc6540c1373


    Ich frag mich, wozu es den Artikel gibt. Vermutlich wegen mir, damit ich (und andere) ihn unter Motorradfahrern verbreiten und Klicks generieren.

    Ein TÜV-Mensch hat einen Stundensatz, der in Rechnung gestellt wird, wie jeder Handwerker auch. Die Prüfungsgebühren sind zwar Fixkosten, aber auch zu festgelegter Dauer. Da ist der Stundensatz letztlich drin. Mehr TÜV-Material braucht es ja nicht.


    Und der Preis steigt nicht um 23%, sondern irgendwo um 19%, also etwas weniger als die Prüfungsdauer. Man darf die Abkehr von der abgesenkten Mehrwertsteuer nicht dem TÜV als Preiserhöhung ankreiden. Die Mehrkosten für das System schlagen sich also nicht auf die Preiskalkulation nieder.


    Die Preise für Fahrstunden kann sich jede Fahrschule meines Wissens selbst ausdenken und nach Belieben erhöhen.