Benino Registrierter Benutzer
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Posts by Benino

    Naja, die betroffenen Radflansche sind aus einem gängigen Feld- Wald- und Wiesenaluminium gewesen (war sogar auf dem Radflansch als Schriftzug lesbar), das war kein besseres Aluminium mit höherer Festigkeit. Schaut man zudem die verbliebenen Wandstärken um die Gewinde an, so ist diese ziemlich knapp bemessen (zumal es sich um ein sicherheitsrelevantes Bauteil handelt). Die Aluradträger für Autos haben oft auch nicht viel mehr Material um die Gewinde, da kommt aber ein Aluminium mit hoher Festigkeit und fast kein Silizium (Si wirkt spanbrechend für bessere Bearbeitbarkeit aber auch versprödend, d.h. es können sich leichter Risse oder Brüche bilden).

    Die alte R fand ich auch schöner. Der neuen R würde ich als RT-Fahrer wohl auch noch eine GS vorziehen. Andererseits bin ich mit meiner 9 Jahre alten RT zufrieden, designmäßig gefallen mir die neueren Modelle durch die Bank nicht mehr so sehr. Dazu sind die neuen Farben nicht mein Ding, ebenso wie der Blinkerschalter etc...

    Mein Radflansch ist auch betroffen, wird auch gewechselt (hatte im Frühjahr beim Reifenwechsel noch keine Risse). Wie ich aus der Werkstatt hörte wird das Problem mit den Rissen dadurch verursacht, dass sie Radschrauben anscheinend oft mit dem Schlagschrauber viel zu stark angezogen würden. Oft würden dann die Stecknussen (Hazet etc.) brechen beim Versuch, die Schrauben aufzubekommen. Risse seien nur bei denen aufgetreten, die viel zu stark angezogene Radschrauben hatten.


    Die mit 105 Nm angezogenen Schrauben lösen sich normalerweise nicht von selbst. Hast Du Öl oder Fett auf das Gewinde gebracht? Da reicht eine winzige Menge. Ggf. Schrauben und Innengewinde im Radflansch entfetten. Schraubenkleber sollte nicht nötig sein, höchstens einen leichten verwenden. Mittelfest ginge vlt. auch noch, bei einem Hochfesten gehen die Schrauben ohne Erwärmung nicht mehr zerstörungsfrei auf...


    Der Grund, dass man die Radschrauben nachziehen soll, ist durch das Setzen der Kontaktflächen verursacht. Unter dem Mikroskop sieht so eine metallische Oberläche wie ein Gebirge aus. Wird das belastet, werden die Spitzen weggestaucht und die Schraube verliert nach dem Anziehvorgang etwas an Vorspannung. Beim 2. Anziehvorgang ist der Setzvorgang schon sehr viel kleiner, beim 3. mal kann man ihn schon vernachlässigen. Daher ist es vor allem bei neuen Fahrzeugen, neuen Rädern und / oder neuen Radschrauben ratsam, die Schrauben nachzuziehen. Die Werkstätten umgehen mit dem Warnhinweis z.B. auf der Rechnung aber Schadensersatzansprüchen, sollte es dennoch mal zu losen Schrauben kommen.

    Auch die können weder hellsehen noch haben die Radar. Das einzige ist, dass sie in der Regel sehr gute Reflexe und Fahrzeugbeherrschung haben, mit der sie so manche blöde Situation im letzten Moment meistern können und deshalb meinen, sie wären jederzeit Herr der Lage. Es bleibt aber ein erhebliches Risiko (es zerlegen sich ja genügend selbst), das sieht aber nur jemand, der auch mal drüber nachdenkt und genau daran hapert es meiner Meinung nach gewaltig...

    Jo, damals hieß es, das hätte man im Griff, man sieht ja, wie gut...


    Ich arbeite in der Ecke und bin beruflich ab und zu in Stuttgart...


    Ich weiß von Leuten, die im KKH in Freudenstadt gearbeitet haben, dass von der Strecke oft Schwerstverletzte hergefahren wurden, oft Autofahrer, bei schönem Wetter aber auch übelste Motorradunfälle... Kreuze gibt's da wirklich massenweise. Ein Grund mehr, es nicht zu übertreiben und sich halbwegs an die erlaubten 100 zu halten.

    Natürlich ist es dort möglich, so schnell zu fahren, aber schlau ist es nicht :grin: Dort wird auch ziemlich oft kontrolliert, weil dort oft schnell gefahren wird und die Unfallhäufigkeit ist dort auch ziemlich hoch... Da hat schon so mancher Gesundheit, Leben oder Führerschein verloren...


    Die A81 ist auch nicht wirklich das Verknügen, irgendwo wird da immer saniert, der Untergrund ist schwer in Bewegung, das wußte man aber schon, bevor die Bahngebaut wurde...

    Ist schon richtig, von Freudenstadt kommend ist die B500 wahrhaftig nicht anspruchsvoll, deshalb fährt man ja im Schwarzwald ja vorwiegend wo anders :grin: . Am Lothharpfad ist aber einiges an Vorsicht geboten, eine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt's dort aber nicht. Es ist richtig, dass die Gefahrenpunkte liegen weiter nördlich, die Schilder, welche aber auf die Gefahrenstellen hinweisen kann aber wahrhaftig nicht übersehen, abgesehen davon, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen dort so sind, dass da jeder mit seinem Moped um die Ecke kommen müßte. Man kann dort aber immer wieder beobachten, dass dort höchst riskant überholt wird, möglicherweise gerade weil ein Großteil der B500 auf 70 begrenzt ist...


    Ich meine gelesen zu haben, dass dieses Jahr schon ein Motorradfahrer auf der B294 mit 234 km/h erwischt wurde...

    Die Kreisgrenze liegt meines Wissens im ersten knappen Drittel knapp neben der B500 auf westlicher Seite, damit gehört sie in diesem Bereich zum Kreis Freudenstadt. In dem Artikel im Schwarzwälder Boten stand auch ausdrücklich, dass es keine Verkehrstoten gab, trotz der stark befahrenen B500. Außerdem darf man dort auf der B500 druchgängig 100 fahren, während der Teil der B500 im Ortenaukreis und Baden-Baden größtenteils auf 70 begrenzt ist. Das heißt aber, dass es schwerpunktmäßig dort Unfälle gab, wo man nur 70 fahren darf... Erfahrungsgemäß wird man in der 70er-Zone aber immer wieder von Heizern überholt, die teilweise weit über 100 fahren...
    Ich habe es bis zur Zuflucht keine 30 km, fahre die B500 im Sommer ab und zu mal. Meist bin ich aber auf anderen Strecken im Schwarzwald unterwegs oder auf der Schwäbischen Alb... Gerade am Wochenende wird auf der B500 oft kontrolliert. Letztes Jahr war ich aber ein paar Mal Sonntags auf der Schwäbischen Alb, da kam ich fast bei jeder sonntäglichen Tour an einem Motorradunfall vorbei...

    Heute stand im Schwarzwälder Boten, dass es 2014 im Landkreis Freudenstadt keinen Motorradtoten gegeben hat, was angesichts der Tatsache, dass Die B500 von vielen Motorradfahrern befahren wird, ziemlich verwunderlich ist. Die Strecke zwischen Baden-Baden und der Alexanderschanze liegt ja grob geschätzt zu einem Drittel im Landkreis Freudenstadt, wobei nicht wenig Motorradverkehr auf der B28 Richtung Freudenstadt weiterfährt (oder von dort kommt). Ärgernis aus meiner Sicht sind die Krawalltüten. Auch sind öfters absolute Heizer unterwegs. Die große Masse an Motorradfahrer ist aber oft erstaunlich vernünftig unterwegs...


    Die Kontrollen sollen aber nochmals ausgedehnt werden... Ich vermute eher, dass eine etwaige Sperrung den Bereich um die Schwarzwaldhochstraße wg. dem neuen Nationalpark (Kretschmann-Gedenkpark) beruhigen werden soll...

    Die Bitumenstreifen oder Flächen sind wirklich übel. Zum Glück ist nichts passiert, was nicht heilt. Ich bin mich heute Nachmittag wegen solch einen blöden Streifen in einer Rechtskurve mit mittlerer Schräglage bei ca. 65 mit dem Hinterrad ins Rutschen gekommen, zwar hat sich mein Moped wieder gefangen bin aber schlingernd bis vor den linken Fahrbahnrand getrudelt (von dort geht's einen Meter runter bis zu einer Wiese). Zum Glück war gerade kein Gegenverkehr... Habe auf meiner R1200RT seit letztem Jahr die Metzeler Z8 drauf. Normalerweise fahre ich möglichst nicht über die Bitumenstreifen, die örtlichen Gegebenheiten sind aber so, dass man sie erst ziemlich spät sieht.


    Der Flickenteppich in Rote Lache ist meiner Meinung nach nicht besonders bemerkenswert, im Schwarzwald gibt's leider viele Straßen in so schlechtem Zustand.

    Ein Kollege hat vor Jahren auch mal auf der Führerscheinstelle des zuständigen Landratsamts nachgefragt wg. den Fortbildungen. Dort wurde ihm das auch so gesagt, dass die Fahrerlaubnis nicht erlischt, wenn er die Scheine nicht macht, er diese aber machen muss, damit er gewerblich fahren darf. Außerdem wurde ihm gesagt, dass er als Nebenerwerbslandwirt Fahrzeuge der Klasse CE für seine landwirtschaftliche Zwecke ohne diese Fortbildungsscheine fahren darf (die eigene Landwirtschaft ist in dem Sinne nicht gewerblich). Sein zugelassener LKW-Anhänger hinter seinem Traktor fällt aber ohnehin in die KLasse T (im CE enthalten), für den es keine Fortbildungsmaßnahmen gibt...
    Ob diese Fortbildungsmaßnahmen was bringen, glaube ich weniger. Die Leute, die mit nem LKW an jedem Kreisverkehr mit dem Hänger über den Bordstein hoppeln, werden da wohl nicht plötzlich viel schlauer. Auch habe ich schon abgestellte Anhänger gesehen, die zwar wie vorgeschrieben einen Unterlegkeil unterm Rad hatten, leider aber auf der Bergseite, da muss man wohl nichts mehr dazu schreiben...

    Ja klar, unter kräftigem Zug und Drehzahl, damit der Motor die Schaltgeräusche übertönt :grin:


    Aber stimmt schon, ich höre beim Hochschalten ohne Kupplung nichts, bei mir meldet sich das Getriebe aber nur in den unteren Gängen und langsamer Fahrt.

    Mach Dir keinen Kopf, die alten BMW Getriebe schalten sich meist deutlich hörbar, langlebig sind sie trotzdem. Bei meiner R1200RT Bj. 06 bekomme ich in den unteren Gängen auch immer akkustische Schaltbestätigung. Übrigens ist mir mal aufgefallen, daß das gleiche Modell 3 Jahre jünger sich besser und leiser schalten lies...

    Achso, Du meinst, die Japanergetriebe seien besser? Da erinnere ich mich doch gleich an das klemmende Getriebe der Hornet als Fahrschulmaschine. Bei der Prüfungsfahrt hatte ich schon gleich am Anfang beim Anfahren den Neutral statt dem ersten Gang drin, obwohl ich beim Ausrollen auf den 1. zurückgeschaltet hatte, der aber nicht reinging...

    Bei den älteren BMW-Motorrädern hört man das Getriebe beim Schalten vernehmlich, Zähneraspeln sollte aber nicht auftreten.


    Das mit dem Vorbelasten des Schalthebels machen viele, hat man aber kaum Schub auf dem Antrieb, kann aber schon durch das Vorbelasten des Schalthebels der nächst hötere Gang reinspringen.


    Normalerweise kuppelt man aus und drückt dann erst den Schalthebel hoch oder runter, bei den BMWs aber drauf achten, daß der Schalthebel immer schön bis zum Anschlag gedrückt wird. Ich mache das nicht immer konsequent und finde daher zwischen 4. und 5. Gang schon mal einen Leerlauf, wo keiner sein sollte...

    Natürlich geht das Hochschalten ohne Kupplung, einfach Schalthebel leicht nach oben drücken, kurz Gas weg, der Gang flutscht rein, sofort wieder Gas aufmachen. Ich schalte trotzdem auch mit Kupplung hoch...

    An meiner RT habe ich den Halter von Hornig. Diesen hatte ich mit einem Adapter für den TomTomRider gekauft. Zwar ist der Blick auf das Navi im Prinzip ideal, da es keine Einschränkungen bei Fahrten mit Tankrucksack gibt. Bei dem großen Gewicht des TTR und den Fibrationen im Standgas hat das Ding kräftig gewackelt. Außerdem war das Display bei direkter Sonneneinstrahlung nur mäßig abzulesen. Da ich das TTR selten verwendet habe, habe ich es in der Bucht wieder verkauft. Auf dem Halter ist nun ein Teil eines Smartphonehalters. Ich habe für mein HTC HD2 (ist nun Android drauf) einen Auto-Saugnapfhalter gekauft. Der hat in der Aufnahme mittig eine Vertiefung (nur die eigentliche Halteschale, der Rest brauche ich nicht), in die ich ein Blech eingepasst habe. So konnte ich mit Senkkopfschrauben durch den Handyhalter auf den Hornighalter festschrauben. Da das Smartphone relativ leicht ist, wackelt es auch wenig. Strom habe ich per USB-Kabel aus dem leeren Radioschacht (dort ist ein USB-Stromversorgungsadapter). Erstaunlich war für mich, daß nicht nur das Display des HTC deutlich größer ist, mit Stromversorgung ist das Display trotz direkter Sonneneinstrahlung erstaunlich gut abzulesen (das TTR2 ist da wesentlich schlechter). Einziges Manko ist, daß das Handy nicht wasserdicht ist, es ist zwar hinter der Scheibe recht gut geschützt, bei Regenfahrten könnte es aber trotzdem absaufen...