baser Master
  • Male
  • from Berlin
  • Member since Apr 23rd 2006

Posts by baser

    Auch wenn der Threads etwas älter ist:

    Ich würde sehr genau schauen, wo ich mein Bike in Berlin hinstelle. In meinem Bezirk (FHain) würde ich es definitiv nicht auf die Straße/Bürgersteig stellen, nicht einmal für eine Nacht. Nicht wegen der Polizei sondern wegen der Diebstahl- und vor allem Vandalismusgefahr. Das gleiche gilt für die meisten Teile von Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg etc. In Moabit habe ich sie für die Sommermonate Mal auf der Straße stehen gehabt und es ist nicht passiert - Bauchweh hatte ich da trotzdem etwas ;)

    Hallo,

    ich bin gerade auf Reisen in Zentralamerika und will in den nächsten Wochen auch durch El Salvador und Honduras reisen. Bekanntlich sind die beiden Länder nicht die sichersten. Habt ihr Erfahrungen, wie man als Backpacker halbwegs sicher durchkommt, ohne jetzt nur auf den ganz touristisch ausgetretenen Routen zu bleiben? In Erfahrung gebracht habe ich, dass man die Hauptstädte meiden soll und nicht in die Wellblech-Vororte gehen soll.

    Aber vielleicht habt ihr weitere Tipps in Erfahrungen? In El Salvador soll einem laut Hörensagen auf Anfrage und sehr günstig eine "Privatpolizei" zur Seite gestellt werden. Habt ihr davon schon einmal etwas gehört.

    Vielen Dank und LG!

    Ich habe mich vor der Reise sowohl gegen Blog/Insta/etc. entschieden. Die Familie bekommt alle paar Tage Bilder per WhatsApp und das war es. Ich bin meistens Abends auch zu erschöpft oder habe andere Pläne als den erlebten Tag zu verschriftlichen. Zumal es auf Reisen auch nicht immer Zugriff auf Internet gibt, wenn man keinen Datentarif für das jeweilige Land kauft. Und selbst im Freundeskreis schwindet nach nach einer gewissen Zeit das Interesse an dem Fortgang der Reise - was ja auch voll okay ist. Letztendlich macht man so eine Reise nur für sich (es sei denn man will Geld damit verdienen ;))

    Ich bin jetzt mit meiner Frau seit 4 1/2 Monaten unterwegs. Zuerst 3 Monate USA, jetzt seit 6 Wochen in Mexiko. Bis Mai soll es noch weiter nach Süden gehen, Belize, Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Costa Rica, Panama, so weit wir eben kommen. Danach freue ich mich glaube ich erst einmal auf Deutschland ;)

    Danke für eure Antworten, besonders die persönlichen Erfahrungen von Hackstück. Kannst du noch was zur Sitzhöhe sagen? Mit meinen 1,72m passe ich gut auf meine DR mit 87cm Sitzhöhe - aber ist die Sitzbank der Tenere eher breit oder schmal und wie stark federt sie im Stand ein?


    Die Ducati ist mir leider etwas zu teuer. Die AT hatte ich ins Spiel gebracht, da sie gebraucht zu ähnlichen Preisen wie eine (neue oder sehr junge) Tenere zu haben ist. Und sie scheint schon der ziemlich perfekte Allrounder zu sein.

    Hallo,

    mich würde einmal interessieren, ob ihr schon Erfahrungen mit der Tenere 700 machen könntet, entweder durch eigenen Besitz oder durch Probefahren. Insbesondere folgende Fragen wären interessant:


    - Wie ist die Soziustauglichkeit?

    - Wie ist der Schnellfahrkomfort bei ca. 160 km/h? Spielt das niedrige Windschild da sehr unangenehm rein?

    - Wie ist das Fahrwerk auf der Straße?

    - Was für wirkliche Konkurrenz gibt es zur Tenere (die KTM gefällt mir nicht so sehr aber die Africa Twin könnte eine echte Konkurrenz sein oder?)


    Vielen Dank euch!!!

    BG 8)

    Welches Budget hast du so?


    Maybe Tenere 700? Die wäre meine Wahl wenn ich über offroad nachdenken würde. Hat sich selbst mit 1,72m beim Probesitzen gut angefühlt, also die Zwergen Version davon. Nicht hackstuecks Riesen Version.

    Bist du die Tenere 700 auch Probe gefahren? Wenn ja, würde mich ein kurzer Fahreindruck interessieren. Für mich klingt die Tenere von den Eckdaten her sehr interessant.


    Ansonsten finde ich, dass die CB500X nicht besonders gut in die Aufzählung offroadtauglicher Motorräder passt. Zu schwer, zu niedriger Schwerpunkt, zu ddrehzahlfreudiger Motor. Außerdem Gußfelgen und nicht robust genug für Umfaller im Gelände.

    Meine Big mit freigebranntem Topf (110t km) macht das regelmäßig beim Gaswegnehmen, vor allem in der Stadt.

    Meine TL 1000 hatte irgendwann eine undichte Krümmerdichtung und hat dann beim abrupten Gaswegnehmen immer eine Art pistolenschussartiges Geräusch von sich gegeben. Hat beim Fahren in der Stadt manchmal für lustige Reaktionen gesorgt :D

    das Problem in dem Satz siehst du aber schon oder ?

    Na klar. Aber unerfahrener Jungspund + das Gefühl von Unsterblichkeit + ein SSP ist halt eine schlechte Kombi ;)


    Manuel: Wenn du es schaffst, beim Passsknacken weniger risikofreudig zu fahren ist das doch super und ein Ansatzpunkt. Mein Crash 2010 war auf einer Pässetour in Italien (Ultental) ;)

    Hatte diese Gedanken ans Aufhören auch schon. Ganz schlimm war es 2010, da hatte ich zwei sehr knappe Situationen auf der Landstraße mit Fast-Einschlag in ein Auto bei 170 km/h (frontal) bzw. 140 km/h (fast stehendes Auto) und einem anschließenden Unfall mit mehr Glück als Verstand und Totalschaden des Bikes. Meine Alternativen waren dann entweder das Aufhören oder der Kauf eines wesentlich langsameren Motorrades. Geworden ist es dann Alternative 2 und die DR Big. An der Risikobereitschaft hat das ehrlicherweise nichts geändert, die ist wirklich dann erst mit den Jahren und dem Alter gesunken.


    Ansonsten denke ich auch, dass es viele coole Hobbies gibt, die man nicht so auf dem Schirm hat, wenn man intensiv Motorrad fährt. Ganz aufhören fände ich aber auch schade, dazu ist Motorradfahren ein zu schönes Hobby und zwar auch abseits von Speed und Schräglagen. Viel Erfolg bei deiner Entscheidung, Manuel!

    Ich halte Motorräder vom Schlag der GS650 (die ich aber selbst nie gefahren habe) auch für gute Einsteigermotorräder.

    Handlich und leicht, übersichtliche Sitzposition. Und 50PS reichen - gerade am Anfang - locker aus, wenn man es eher mit Landstraßen/unbefestigten Wegen als der Autobahn hält.


    Also Probefahren, ob der Einzyliner gefällt und wenn ja noch 140.000km Spaß haben. Nicht daß die dann defekt wäre - aber dann ist eine Generalüberholung incl. Motor fällig und das lohnt dann eher nicht.

    Was war an deinen Motoren überholungsbedürftig bzw. wie hat sich das geäußert? Ölverbrauch? Leistungsverlust? Zu wenig Kompression?

    Aber auf jeden Fall in beidem Fall stolze Kilometerstände.

    (Mein Einzylinder hat jetzt knapp 110.000km runter - Ölverbrauch 1,5 Liter auf 1000km ;( Aber sie läuft noch ihre 170km/h mit Sozia ^^)

    Ja, ich finde, es gibt so ein paar Features, die beim Fahren abseits befestigter Straßen sinnvoll sind:


    - genug Bodenfreiheit

    - Motorschutz

    - Geriffelte Rasten, die Fahren im Stehen ermöglichen

    - Speichenräder mit der Möglichkeit, grobstolligere Reifen aufzuziehen-

    -ein großes Vorderrad

    - wenig Geraffel, das im Falle eines Umfallers kaputt geht

    Teilweise hast du sicher Recht Blahwas, aber ganz würde ich dir doch nicht zustimmen ;) Gerade die Laufkultur/Autobahntauglichkeit/Haltbarkeit hängt doch ein wenig vom Bautyp ab. Eine BMW F 650 GS Dakar würde glaube ich bei all diesen Punkten ganz gut abschneiden.

    Bei mir ist es auch sehr stark zurückgegangen.

    2006/2007 waren es jeweils etwa 15.000km.

    2008/2009 waren die besten Jahre: zwischen 25.000 und 30.000km.

    2010 bis 2016 immer so um die 10.000km.

    Dann ging es rapide bergab: 2017-2019 immer nur noch 2.000-3.000km, 2020 nur 200km...


    Was ist der Grund: Verlagerung von Interessen, schlechte Gegend zum Fahren (ich brauche 45min raus aus Berlin um dann langweilige Strecken mit wenigen Kurven zu haben), viel Arbeit. Und vielleicht wird es nach der 12. Saison auf der Big doch Mal Zeit für einen Motorradwechsel/-erganzung? ;)

    Tatsächlich habe ich heute aber auch eher den ökologischen Aspekt im Hinterkopf und lasse die Kiste eher Mal stehen, wenn es jetzt nicht "unbedingt" sein muss.