baser Master
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Posts by baser

    Teilweise hast du sicher Recht Blahwas, aber ganz würde ich dir doch nicht zustimmen ;) Gerade die Laufkultur/Autobahntauglichkeit/Haltbarkeit hängt doch ein wenig vom Bautyp ab. Eine BMW F 650 GS Dakar würde glaube ich bei all diesen Punkten ganz gut abschneiden.

    Bei mir ist es auch sehr stark zurückgegangen.

    2006/2007 waren es jeweils etwa 15.000km.

    2008/2009 waren die besten Jahre: zwischen 25.000 und 30.000km.

    2010 bis 2016 immer so um die 10.000km.

    Dann ging es rapide bergab: 2017-2019 immer nur noch 2.000-3.000km, 2020 nur 200km...


    Was ist der Grund: Verlagerung von Interessen, schlechte Gegend zum Fahren (ich brauche 45min raus aus Berlin um dann langweilige Strecken mit wenigen Kurven zu haben), viel Arbeit. Und vielleicht wird es nach der 12. Saison auf der Big doch Mal Zeit für einen Motorradwechsel/-erganzung? ;)

    Tatsächlich habe ich heute aber auch eher den ökologischen Aspekt im Hinterkopf und lasse die Kiste eher Mal stehen, wenn es jetzt nicht "unbedingt" sein muss.

    Täuscht mich mein Eindruck oder ist es tatsächlich so, dass man momentan auf dem Gebrauchtmarkt deutlich weniger Motorrad fürs Geld bekommt als noch vor ein paar Jahren? Suche ich in meiner 50km-Umgebung nach Bikes bis 4.500 EUR und ab 77 PS aufwärts, so finde ich meistens 15 Jahre alte Mittelklasse Bikes (CBF 600/1000, Bandit, Fazer), abgehalfterte SSP-Bikes und - deutlich seltener - ältere Powerbikes aus Italien/Österreich/GB (SD, SpeedTriple). Das Neuste in dem oben genannten Preissegment ist tatsächlich eine 13 Jahre alte GSX 650F...


    Haben die Preise angezogen? Falsche Jahreszeit zum Suchen? Oder wohne ich einfach in der falschen Gegend?

    Also, ich kann leider nicht allzu viel dazu beitragen. Ich war letztes Jahr eine Woche in Portugal und habe dort in Arrifana (bei Aljezur) für einen Tag eine Duke 690 angemietet. Hatte im Ort gefragt, ob man auch Motorräder anmieten kann und dann antwortete ein Mann in Deutsch und machte seine Garage auf, in der mehrere Dukes und einige Sportenduros standen, die angemietet werden konnten. :grin: Ich meine, die Miete sei mit Kleidung recht teuer gewesen (170 EUR pro Person und Tag?) aber der Tag war es wert. Bin mit meiner Freundin von Aljezur bis Monchique gefahren und dort ein wenig rumgecruist. Kurve an Kurve, keinerlei Verkehr, Straßenqualität durchwachsen, aber das war mit der Duke kein Problem. Sind dann über kurvige Strecken noch zum "Barragem de Odelouca" gefahren, einem riesigen See in einer tollen Landschaft. Kurzum: Hatte selten so viel Spaß wie den Tag dort mit der Duke.



    Also, 200 Kilometer war wirklich eine unrühmliche Ausnahme. Dieses Jahr waren es 2.500 Kilometer und das sollte sich hoffentlich wieder steigern lassen ;)


    Tatsächlich scheint soziustauglich und aufregend etwas widersprüchlich. Würde da bei der Soziustauglichkeit Abstriche machen aber ganz schlimm sollte es natürlich nicht sein.


    Wie sieht es denn bzgl. der Soziustauglichkeit bei den oben genannten Modellen aus? Also Shiver, Tuono, TDM und 950SM? Ich vermute TDM am Besten, Shiver dazwischen und der Thunfisch und die KTM ganz hinten?


    Versys 1000 - hm, muss nicht sein. Dann noch lieber Varadero oder VStrom 1000 (die halt auch recht schwer und groß sind).


    Die VTR 1000 F bin ich mal gefahren (sowohl als Fahrer als auch als Sozius). Vom Fahrgefühl deutlich schlechter als meine (gemachte) TL 1000, als Sozius nicht wirklich spaßig. Habe nicht die besten Erinnerungen an sie (ist allerdings schon 10 Jahre her, dass ich sie gefahren bin).

    Danke für eure schnellen Rückmeldungen!


    Aprilia Shiver ist gesetzt - steht sogar eine in der Nähe rum (Händler, 10.000km, 3.800 EUR)


    Ansonsten zu den Fragen von Manuel: Meistens fährt meine Freundin so 100 bis max. 200km mit - ausnahmsweise kann es auch länger sein. Die DR findet sie super bequem, die KTM 690 Duke fand sie als Sozia okay bis gut, die CB 500 X furchtbar :D


    Ansonsten ist es mir recht egal, ob enduro- oder nakedmäßig - Spaß muss es machen. Hohe Laufleistungen finde ich nicht so gut, da das oft (nicht immer) mit Wartungsstau einhergeht (angefangen von allen möglichen Lagern über Bremsscheiben bis zum Fahrwerk).


    Zu den sonstigen Vorschlägen: Die Versys gefällt mir irgendwie nicht so sehr. Die SV 1000 ist cool, aber ich hatte mit der TL 1000 schon eine sehr ähnliche Kiste.

    Hallo zusammen,


    ich würde mich freuen, wenn ihr mir Mal ein paar Gedankenanstöße für ein neues Motorrad geben könntet. Fahre jetzt seit 2006 Motorrad, seit 2011 Suzuki DR 800. Während ich anfangs recht viel gefahren bin haben sich die Prioritäten in den letzten Jahren etwas verschoben. Negativrekord war dann 2020 mit gerade einmal 200 gefahrenen Kilometern ||2021 war es etwas besser aber ich merke, dass ich einfach Mal Bock auf etwas Neues hätte.


    Was ich mir vorstelle:

    - es muss Spaß machen und "aufregend" zu fahren sein

    - lieber Ein- oder Zweizylinder als Dreizylinder oder mehr

    - Soziustauglich sollte es sein

    - Preislimit 4.000 EUR

    - man sollte damit zur Not auch paar Kilometer am Stück runterreisen können - der Harz ist 200km Weg ;)


    Meine Ideen:

    - Aprilia Tuono V2 (aber: soziustauglich?)

    - Yamaha TDM 900 (aufregend zu fahren?)

    - KTM Duke 690

    - KTM 950 SM (tatsächlich günstig zu haben, aber soziustauglich? Sehr wartungsaufwändig?)


    Bin in den letzten Jahren wenig neue Motorräder gefahren (ausser der Duke 690: Top und der Honda CB 500 X: Flop), deswegen wäre ich für ein paar Gedankenanstöße dankbar.


    LG!

    Habe dieses Jahr mit meiner Freundin eine ähnliche Tour im Sarek gemacht. War eine großartige Erfahrung aber extrem kräftezehrend. 13 Tage Wandern in der Wildnis ohne Handyempfang, Strecke etwa 120km. An reinem Proviant hatten wir zusammen etwa 12kg dabei - was definitiv zu wenig war. Insgesamt hatten wir so 35kg Gepäck, das immer wieder aufgefüllte Wasser schon mitgezählt. Temperaturen gingen in den nächsten auch runter in den Minusbereich, was den Kalorienverbrauch zusätzlich erhöht hat. Will so etwas nächstes Jahr auf jeden Fall wieder machen - aber so viele Spots gibt es dafür wohl gar nicht mehr. Einige Gebiete in Skandinavien, die Rocky Mountains, Alaska? Wenn jemand noch Ideen hat -gerne her damit ;)



    Um mal etwas Leichenfledderei zu betreiben:


    Honda CB500X. Entweder ich habe das Motorradfahren verlernt oder das Teil ist wirklich mies. Instabil in Kurven (fährt sich in etwa so wie meine DR mit kaputten LKL), möglicherweise bedingt durch den niedrigen Schwerpunkt, Hinterradbremse ohne Funktion und Vorderradbremse auch nicht der Hit. In den unteren Gängen außerdem zu kurz übersetzt.

    Der Bericht von Hollerboller klingt ja nicht so toll. Peinliche Frage: Hatte deine GS Speichenfelgen? Bisschen Abzocke muss man wohl einberechnet, was mich aber nicht wirklich abschreckt. Was kannst du sonst zu Land und Leuten, Landschaft sowie Gegenden/Spots sagen, die man unbedingt sehen muss?

    Danke für eure Hilfe!


    Was ich mich noch Frage: Ist dann ein Exemplar vor oder nach 2013 empfehlenswerter vom Gesichtspunkt der Standfestigkeit aus?

    Vielen Dank euch!


    Meine Freundin und Sozia ist Polin, was Sprach- und Kulturell natürlich Vorteile hat ;)


    Blahwas, vielen Dank, werde ich mir gleich Mal anschauen. Wer noch direkte Erfahrungen aus der Ukraine hat: Gerne her damit ;)

    Hallo zusammen,

    ich habe nächstes Jahr im Mai vor, mit der Big über Polen in die Ukraine zu fahren und auch die Karpaten mitzunehmen. Was ich gehört habe: Sehr schlechte Straßen und teils schikanöse Polizisten.


    So heißt es zB auf der Seite karpaten-tour.de: "ACHTUNG! Motorradfahrer sollten bereits über eine mehrjährige, intensive Fahrpraxis verfügen und ihre Maschine beherrschen können. Die Strassen sind nicht für Funbikes oder Cafe-Racer geeignet. Kurven-Fetischisten sind hier völlig fehl am Platze. Auch mit sehr schweren Maschinen kann man arge Probleme bekommen."


    Was sind eure Erfahrungen? Ich würde mit Sozia und auch einiges an Gepäck fahren wollen. Bin gespannt auf eure Erfahrungen!


    VG

    baser

    Hallo,

    ich bin vor ein paar Wochen in Portugal die ältere 690er KTM gefahren und bin ziemlich angefixt von dem Teil. Besonders die aggressive Leistungsentfaltung und die einfache Fahrbarkeit haben es mir angetan. Wie ich gesehen habe, sind sie auf mobile.de schon im Bereich von 4.000 EUR zu haben.


    Meine Fragen:

    - Lohnt sich im Normalbetrieb der Mehrpreis für die R?

    - Gibt es andere vergleichbare Modelle, die ich Mal probieren sollte?

    - Wie anfällig sind die Teile, wie ist der Wartungsaufwand?


    Danke und VG!

    Okay, dann gibt es ja doch einige weitere Bikes, die noch in mein Beuteschema passen könnten... insbesondere auch bei KTM.


    Sandman: Das mit der Haltung auf der Monster 821 würde mich nicht weiter stören - bin nur 172cm groß ;)
    Sollte mir dann aber zu Vergleichszwecken mal die (auch deutliche günstigeren) Aprilias anschauen. War da bisher halt immer etwas misstrauisch bzgl. Haltbarkeit und Ersatzteilen - aber wahrscheinlich ist das bei Ducati auch nicht anders.


    @Sunny: Ne, leider bin ich die alte 900er Ducati noch nicht gefahren. Aber ich denke halt, dass gerade als Nicht-Selbstschrauber ein neueres Bike Vorteile hat, zumal die 900er Monster - soweit ich weiss - ja auch noch Vergaser hatte. Und bei einem 20 Jahre altem Motorrad muss man mE auch bei einem Gebrauchtkauf etwas genauer hinschauen, da die Fahrwerksteile - je nach Laufleistung - häufig verschlissen sein dürften. Von der Fahrwerksqualität weiss ich nicht, wie gut sich die 900er im Vergleich zu neueren Monster-Modellen schlägt. Aber meine Suzuki TL 1000S, die ich länger gefahren bin und die ja aus der selben Ära stammt, war da schon sehr viel rustikaler als moderne Bikes...


    @Foxdonut: Die 796 hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. Gefällt mir optisch fast sogar besser als die 821 und ist auch deutlich günstiger. Ist damit auf meiner Liste :)


    hawkeye: Die Speedtriple hätte ich früher immer schon gerne gehabt, damals noch die T509. Inzwischen liebäugle ich irgendwie aber mehr mit einem V2.


    Zu dem Gebrauchmagazin von "Motorrad" wisst ihr nicht zufällig etwas?


    Vielen Dank auf jeden Fall für die Hilfe!

    Danke für eure Antworten!


    Finde ich ja interessant, dass die Aprilias hier so oft genannt werden. Der Unterschied zwischen Dorsoduro und Shiver ist, dass es sich bei ersterem um ein Naked Bike handelt und die Shiver eher Richtung Supermoto geht, richtig?


    Quote

    Die Duc 821 hab ich auch schon gefahren, sehr geil . . aber teuer in der Anschaffung und in der Wartung.


    Fahr so eine mal Probe (auf Sport Modus) . . . dann weißt du was ich meine :wub:


    Kannst du das mal etwas näher beschreiben? ;) Finde die 821 sogar etwas schöner als die 1200er, zumal knapp 150PS m.E. sowieso ziemlich übermotorisiert erscheint...


    Quote

    Die neuen Monster kenn ich nur vom sehen, meine ist EZ 98, fast noch eine Urmonster. Sowas hier: https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/searc…d=MB&sfmr=false


    Oder eine S2R800 oder S2R1000: https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/searc…d=MB&sfmr=false


    Die Motoren halten bei normaler Pflege weit über 100.000 km. Meine hat schon 114.000 km drauf und fährt immer noch. Die neueren sind zu weich gespült, das sind keine richtigen Zicken mehr.


    Jo, die 900er hat mir schon immer gut gefallen. Aber ist halt auch ne Konstruktion, die inzwischen fast 20 Jahre auf dem Buckel hat :/


    MT09, Griso gefallen mir insgesamt nicht so sehr... und die MT01 scheint mir zu schwer zu sein fürs fröhliche Kurvenwetzen (kann mich aber auch täuschen).


    Die alte V2 Tuono gefällt mir - ist konstruktionsmäßig aber wohl auch schon etwas älter (wahrscheinlich sind dann viele Exemplare schon "Verheizt"); die V4 ist dagegen nicht mein Fall...


    Quote


    Für welchen Zweck, welche Gegend (Stadt, Landstraße, welche Art Landstraße?).


    Hm, will damit definitiv nicht in der Stadt fahren, gerade nicht hier in Berlin. Bevorzugtes Terrain wären die Mittelgebirge, also Harz, Schwarzwald, Odenwald und so aber auch die Alpen (Autobahnanreise sollte deswegen so halbwegs bequem möglich sein). Ich fahre ansonsten auch sehr gerne kleine, kurvige Sträßchen mit schlechtem Belag, also so etwas wie die Rote Lache im Schwarzwald. ;)

    Hallo,


    bei mir ist in letzter Zeit die Lust am Motorradfahren etwas zurückgegangen (fahre jetzt fast neun Jahre dasselbe Bike) und habe mir jetzt überlegt, mal auf etwas "emotionaleres", charaktervolles umzusteigen.


    Was ich mir vorstellen könnte:


    - Ein Naked Bike
    - Temperamentvoller Motor, bevorzugt V2 (Reihenvierer scheidet aus)
    - gutes Fahrwerk, das auch auf winkligen, schlechten Strecken funktioniert
    - Preislimit: 8.000 Euro


    Erster Gedanke: Ducati Monster. Da gibt es ja unter den moderneren die 1200er und die 821 (beide wohl gerade so für 8k zu bekommen).
    Alternativ eine ältere Ducati Streetfighter?


    Habt ihr Erfahrungen mit diesen Motorrädern? Oder kennt ihr adäquate Alternativen?


    Und noch eine etwas andere Frage: Früher gab es von der Zeitschrift "Motorrad" einmal im Jahr eine Sonderausgabe, die gebrauchte Motorräder besprach. Leider habe ich die auch im gut sortierten Zeitschriftenhandel nicht gefunden und bin auch im Internet nicht so recht fündig geworden. Wurde die Zeitschrift eingestampft? Gibt es ALternativen von anderen Verlagen/Zeitschriften?


    Vielen Dank euch!!

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    Hier sieht man sehr gut, wie das außen-Anfahren von Kurven optimalerweise funktioniert.


    Und die ganze Strecke fahren ohne einmal zu bremsen ist auch ne Kunst ;)