Sportyzilla Schüttelshaker
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Posts by Sportyzilla

    Das Rhein Main Gebiet ist da sogar sehr gut ausgestattet, wenn man das so sagen kann. Ich lese ja hier und da noch in anderen Foren quer und da geht einiges.


    @ Manuel:
    Ich meine, Harley-Davidson hat zwar einerseits die Produkte entworfen, die von jüngeren Kunden gekauft werden (Forty Eight, Seventytwo, diverse Dynas), aber die Kundenbindung hat sich verändert. Die basteln ihre Kaufteile jetzt selbst dran und es gibt genug Customizer, die dort tätig sind.


    Da steht aber als Kaufargument das H-D Logo weit oben, nicht das Motorrad. Das könnte auch eine Ducati oder BMW sein.
    Hier hat Harley meiner Meinung nach zwar mit "Winntitsch"-Marketing Kunden gewonnen, aber ich bezweifle, dass das nachhaltig ist. Und die Kumpels fahren heutzutage nicht mehr geschlossen H-D, sondern sind bereits durchmischt und bei Duc und BMW Kunden. Was Besonderes hat H-D hier nicht zu bieten. Nur den Namen.




    Die XR ging in eine andere Richtung. Ausgangspunkt war die Rennlegende XR 750. Hier hat H-D ein wirklich gutes Bike angeboten mit sportlicher Ausstattung, mehr Leistung und irgendwie trotz der ganzen Neuerungen war es eine Sportster, sozusagen.


    Bei Buell hat man das auch sehr gut gemacht.


    Na gut, aus unternehmerischer Sicht, waren das wohl Flopps, aber das mag die Company bewerten.


    Ich frage mich nur, ob der Weg nicht doch der richtige war. Die Bikes hatten das Potential, technikaffine Japan-Biker als Kunden zu gewinnen. Dafür hat der Dealer jetzt rein gar nichts mehr.


    Und das Retro funktioniert, zeigen Ducati und BMW doch par excellence...


    Harleys Versuche, eine schöne, preiswerte und doch vollwertige Maschine zu bauen, sind nach meiner Ansicht gescheitert und waren sowieso lustlos bzw. Einfach schlecht. Siehe diese Street 750. Miese Verarbeitung, richtig miese Ausstattung und dafür relativ teuer. Nein Danke.

    Bis in die 80er Jahre konnte H-D viele Innovationen vorweisen. Die Company hatte in vielen Rennsportveranstaltungen führende Positionen inne und konnte sich in technischer Hinsicht mit den Japanern messen.


    Beispielsweise die XR 1200 hat an diese Erfolge angeknüpft. Inzwischen steht halt der Lifestyle im Vordergrund...


    Einfach mal bei Wikipedia nachlesen, welche coolen Sachen die früher gemacht haben.

    Vor 10 Jahren noch war ein Besuch beim Dealer was ganz anderes, als heute und auch die Kundschaft hat sich komplett verändert.


    Insofern teile ich die Aussage nicht, dass HD ein Problem hat, gleichzeitig Traditionalisten zu halten und Neukunden zu finden. Der Schritt ist ihnen in meinen Augen bereits gelungen.


    Für mich ist eher die Frage, ob HD sich als führender Hersteller von innovativen Bikes, oder als Lifestylemarke ala Apple (jaja ich weiß...) positionieren will. Beides ist in der Vergangenheit nicht gut gelungen, finde ich!



    Vor 10 Jahren hatten die Dealer im Laden eigentlich von jedem Modell ein, zwei Versionen da stehen, die Bikes waren solide aus dem Baukasten aufgebaut und auch für die junge Generation gab es was zu kaufen, nämlich von Buell. Alt und jung hat man in den Läden gleichermaßen angetroffen und die Werkstatt war ein Schlüsselbereich von jedem Laden.


    Heute gibt es mehr Läden mit immer weniger Motorrädern. Dafür Hipster, die einem einen Vanillacreamblacksuperfancycoffeetogo anbieten, aber Null Ahnung von den Bikes haben. Dafür verkaufen sie dir die aktuelle H-D summer collection, die teilweise bereits über 50% des Ladenlokals einnimmt.


    Die Bikes an sich sind qualitativ mies geworden. Ich habe drei Generationen Sportster erlebt, geschraubt und gefahren. Was aber derzeit verkauft wird, ärgert mich nur noch. Billige Oberflächen, pröddelige Verarbeitung, aber CAN Bus bei den Blinkern.



    Die Hipster treiben sich längst in eigenen Foren rum, haben auch eine reale Community aufgebaut und nutzen die Bikes meiner Meinung nach eher als Erkennungsmerkmal. Für die Company kann das ja quasi egal sein, wie sie Umsatz macht, aber die Szene hat sich massiv verändert, finde ich.


    Typen mit Cash, die 30.000 Euro Cruiser kaufen und Hipster, die sich eine Sporty holen und hipstermäßig mit Kaufteilen von eBay CN modifizieren, die dann natürlich irgendwie alle gleich aussehen, wenn überhaupt selbst was gemacht wird... die meisten Karren stehen eh nur vorm American Diner...


    Innovation gibt es dafür in der Realität keine mehr. Projekt Livewire und diese ganze Kac... was soll das? XR1200 eingestellt, sportliche Bikes für potentielle Neukunden gibt's nicht mehr und alles andere sind Derivate bestehender Modelle, die echt nur noch lustlos aufgebaut werden.



    Meiner Meinung nach hat Harley-Davidson den Weg eingeschlagen, eine Hipstermarke zu werden und ist in weiteren 10 Jahren als Motorradhersteller erledigt. Dann kaufen wir noch made in China Bademode, Kaffetassen mit Bar and Shield Logo Hologramm im Chai-Latte Gesöff und natürlich Handtäschchen, die dann auch bei TK MAXX zu bekommen sind.

    Moin alter Mann,


    ich wünsche dir und euch eine gute Zeit in Coesfeld und halt die Ohren steif!


    Schau dir mal das Brauhaus in COE an. :thumbsup:


    Ich hoffe auf bald, in Kirchhasel!


    :respekt:

    Wer sagt denn, dass der Kollege dich "verklagt"?


    Seine Versicherung könnte ja auch einfach auf die Idee kommen, entsprechende Summen bei dir einzufordern. Dazu brauchen sie die Zustimmung des Kollegen gar nicht... die machen das einfach.



    Die Frage der Nachweisbarkeit ist natürlich so eine Sache. Aber wenn da was geht, muss man wohl mit allem rechnen. Auch, dass man von der eigenen Versicherung genagelt wird.....

    Spaltmaßfetischismus, unterschäumtes Plastik und den aufgerufenen Preisen ;)


    Genau in der Branche arbeite ich. 8o


    Da sind die meisten US-Autos in der Tat nicht im Ansatz vergleichbar mit deutschen Marken. Man könnte auch sagen, dass die dagegen Müll verkaufen.

    Quote

    Die Sache mit den Raubkopien ist nicht zu verachten, kostet evtl. auch Arbeitsplätze der Leute, die in der Branche arbeiten.


    Das kommt immer erst, wenn es der eigenen Branche an den Kragen geht.


    Gerade bei Hebeln oder dergleichen, wo ich stellenweise nur wenige Quadratmillimeter Querschnitt habe, fange ich dann doch echt nicht an zu sparen. Für das Moped hatte ich doch auch Geld...

    Man könnte deinen Beitrag jetzt auch Negativbeispiel verstehen... :rolleyes:


    Also quasi 50% Schrott.



    Ich habe China-Wahre bestellt. Allerdings nicht für mich selbst. Meistens war das Material Müll (Verkleidungsteile), die Passform mies oder es haben Kleinteile gefehlt.


    Die Hebel an meiner XJR habe ich auch gewechselt. Für 60 oder 80 Euro habe ich made in Germany von TRW oder sowas gekauft mit ABE Papieren. Top Qualität und ein gutes Gefühl. Da sehe ich jetzt irgendwie kein ernstzunehmendes Einsparpotential.


    Ganz davon abgesehen, dass das fast alles Raubkopien sind...


    Meine Fresse, genau die gleiche Shice ist mir letztes Jahr passiert!


    Ich habe da ein Fahrrad per Ebay Kleinanzeigen verkauft und dachte, dass das ja kein Thema sei. Also Cash auf die Hand und ab dafür.


    Der Käufer hat dann blöderweise seine Versicherung betrogen und den Rest des Fahrrads in einem Tümpel im Naturschutzgebiet entsorgt.
    Man kann sich vorstellen, dass es in Deutschland mehrerer Arbeiter und vieler Spezialfahrzeuge bedarf, um einen rostigen Fahrradrahmen zu bergen. Von dem Verwaltungsaufwand mal ganz zu schweigen... da gerät eine Maschinerie in Gang, die man nicht mehr bändigen kann - Verfassungsschutz, Baubehörde, Forstamt, Schützenverein...


    Da hat man dann besser einen Kaufvertrag und die Kopie eines Personalausweises...


    Ich hatte Glück. Ich kannte jemanden, der einen Fallstrick in den Gesetzestexten kannte, wodurch ich mich da raushauen konnte. Sonst wäre ich wohl nicht an einer Bewährungsstrafe vorbei gekommen!




    Also immer einen Kaufvertrag!
    :blah:


    Sonst wird man als unbescholtener Steuerzahler schnell gefi...

    Quote


    Wie immer gilt im Endurobereich, dass die Gebrauchtpreise weit über denen ähnlicher Straßenmaschinen liegen, bei gleichzeitig schlechterer Haltbarkeit und gerne auch schlechterem Pflegezustand... :S
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    Leider, leider.


    Und für eine verranzte Suzuki aus den 80ern muss man immer noch 2000 Euro bezahlen.


    Ich kann die Preise da auch nicht so ganz nachvollziehen, zumal die Haltbarkeit irgendwie immer ein Thema zu sein scheint.


    Ich habe mal für mich und Töchterlein geguckt nach gebrauchten.... also so für die Zukunft. Aber bei den Preisen kann ich mir ja fast immer besser ne neue Kathi holen. Die Freeride hat auf mich einen sehr wertigen Eindruck gemacht.


    Und sogar total vermurkst verkaufe ich die wieder für 80% vom Neupreis. Ja nee is klar.


    Mein Nachbar sagt, die Kawa klx sei nur was für China, aber zu schwach für German Landstraße... aber ich habe da keinerlei Erfahrung!



    Was ich noch gesehen habe.


    Hier schießen ja immer mehr so China-Roller Läden aus dem Boden.
    Da bekommt man so eine 125er Enduro für kleines Geld. Und mal ehrlich, die schmeißt man nach den 2 Jahren Garantie dann halt weg. Hat schonmal jemand den gleichen Gedanken gehabt?


    Ist wahrscheinlich so, wie Mercedes-Benz gegen Lada, aber hey...

    @ Coy:
    25% mehr Stromproduktion hört sich easy an. Aber angenommen, wir würden 10 bis 15% davon über Windkraft abdecken, hätte Niedersachsen bald keine Schweinestallindustrie mehr, weil jeder Quadratmeter mit Windrädern vollgepackt wäre.


    Und Braunkohle... Oh das wäre ein großer Schritt nach vorne. Atomkraft? Gas? Woher?


    Ich befürchte, einen Tod muss man sterben. Entweder das Problem wird zum Kraftwerk verlagert, oder in andere Länder.
    Und
    Nicht mehr so viel Autofahren scheint mir kurzfristig die beste Lösung. Ich habe übrigens gerade das Selbstexperiment abgeschlossen. Von zwei Autos auf ein Auto reduzieren mit der Familie. Sprich: Den Kleinwagen verticken und nur den Bomber behalten und Strecken im Nahbereich mit dem Rad fahren. Zusätzlich hätte ich gerne ein Pedelec (25 km/h) von meinem Chef bekommen, was leider bislang aus organisatorischen Gründen nicht geklappt hat.
    Meinen Arbeitsweg von einfach 10 km habe ich mit dem Rad zurückgelegt.


    Jetzt muss ich leider das Ergebnis vorwegnehmen. Wir haben inzwischen wieder zwei Autos. :|


    Meine Fahrradfitness war nach 2 Wochen täglich 20 km ohne E-Bike echt merklich angewachsen. Leider haben wir keine Dusche auf Arbeit und wegen des Nachschwitzens reicht umziehen dann auch nicht ganz. Das andere Problem ist, wenn man zeitgleich zwei PKW benötigt. Ohne Großstadt-ÖPNV ist man auf dem Land gekniffen. Man organisiert sich dafür schnell effektiver (größere Mengen kaufen, bewusster planen), hat aber auch keinen Komfort. Und dazu kommt die Unflexibilität des ÖPNV, sowie die hohen Kosten. Da kann ich als Gelegenheitsfahrer günstiger PKW fahren. Und habe dann nicht noch die 5 As des ÖPNV neben mir...


    Das Pedelec lohnt sich nur, wenn man es über die Arbeit least UND wenn man dann keinen PKW parallel hat, sonst spart man ja nichts wegen der Fixkosten des Autos.


    Carsharing mit den Nachbarn wäre cool, aber nicht machbar. Carsharing auf professioneller Ebene ist hier zu teuer und nicht verfügbar.


    Ein E Bike wird im Preis/Leistungsverhältnis von jeder CB500 ausgestochen...



    Summa summarum ist der Zweitwagen wieder am Start. :S


    Dabei habe ich das Thema Winter und Akkurohstoffe/-entsorgung noch nichtmals angeschnitten...

    Ausbauen ist natürlich praktisch, v.a. wenn der komplette Krümmer gewickelt werden soll.
    Wenn du allerdings nur einen gewissen Teil wickeln möchtest und du da gut rankommst, geht das auch so. Band nass machen und dann lässt es sich stramm wickeln. Zur Befestigung reicht an jedem Ende eine passende Schlauchschelle. Kleber ist nicht erforderlich.

    Praktikabler Vorschlag: Wickel Hitzeschutzband drum und dein Problem hat sich erledigt.


    Bedenke, dass der gewählte Farbton des Bandes immer aufhellen wird, im Laufe der Zeit.
    Aber ich schätze, dir geht es eher um die Wirkung.


    Freaks werden jetzt noch auf die korrekte Wickelrichtung hinweisen... Im Rennsport die Überlappung nach hinten zeigend, um maximale Isolation zu erzielen, sprich minimale Abkühlung der Abgase. :angel: Da du ja eher Kühlfläche haben willst, könnte es bei dir anders herum mehr Sinn ergeben. Theoretisch. :blah:


    Edith sagt noch: Das Band vor dem Wickeln komplett nass machen. Dann bekommt man es auch akurat gewickelt. ;)