Cleany Der mit dem (T)Raumschiff
  • Member since Oct 26th 2006

Posts by Cleany

    Ich habe mir den Termin mal im Kalender vorgemerkt. Normalerweise sollte es klappen mit dem Wochenende.


    Ob ich übernachte werde ich erst kurzfristig entscheiden, da ich ja nur etwas über eine Stunde Weg habe auf der schnellsten Route.

    Fazit:


    Das war ein richtig schöner Urlaub zum Durchatmen und hoffentlich nicht der letzte in Kroatien (Es fehlen noch einige Nationalparks und insbesondere die Ostküste runter bis Split/Dubrovnik.


    Ich hatte zwar geplant eventuell eine Tour bis zum Nationalpark Plitvicer Seen zu machen, aber das habe ich dann doch nicht gemacht wegen meinem rechten Fuß, der nicht so ganz fit war und mir die lange Fahrt bis dahin über genommen hätte. Außerdem wäre das von Opatija zwar erreichbar gewesen, aber mit Fahrzeiten von jeweils 2,5 bis 3 Stunden je nach Strecke zu viel Stress für einen Entspannungsurlaub geworden. Davon abgesehen wäre dann auch kaum Zeit vor Ort gewesen.


    Opatija bietet sich an, wenn man die Annehmlichkeiten eines touristischen Zentrums genießen will. Man hat aber auch den Nationalpark mit Wandermöglichkeiten und Radwegen direkt vor der Haustür und viele Ausflugsmöglichkeiten in Istrien sind von hier aus schnell erreichbar.


    Losinj ist mehr ein Gebiet für Radfahrer und Wanderer. Die Zeichen des Tourismus sind hier zwar auch nicht zu verleugnen, es geht aber alles ein wenig ruhiger zu.


    Aufgrund des nahenden Saisonendes war es leicht an allen Stränden ein Plätzchen zu finden. Das Wasser war zwar noch zum Schwimmen geeignet, aber doch schon ziemlich frisch.


    Die Reisezeit war zum Motorradfahren gut. Wir hatten fast durchgehend Tagestemperaturen von ca. 25 Grad und konnten jeden Abend draußen essen. Das war zum Fahren noch angenehm und erträglich bei Unternehmungen abseits vom Motorrad. Lediglich die letzten beiden Tage in Opatija waren etwas frisch (man musste über das T-Shirt eine Weste drüberziehen :)) Später im Jahr kann es unangenehm werden auf den Küstenstraßen, wenn der Wind stärker weht. Das haben wir auf der Rückfahrt von Pula gemerkt und auch am Tag der Abreise auf dem Weg zur Fähre. Dann werden die Böen störend beim Fahren.


    Je nachdem, wo man essen geht kann man in Opatija schnell mal über 350 Kuna am Abend loswerden (1 € = 7,5 Kuna), oder auch mehr. Da ist das Preisgefüge auf Losinj deutlich niedriger. Wir haben in einem schönen Restaurant für unter 300 Kuna zwei tolle Portionen Fisch bekommen.

    Auf der Rückreise haben wir in Ferlach kurz hinter der slowinischen Grneze noch einen Tag Rast gemacht und eine Stippvisite zur Großglockner Hochalpenstraße unternommen




    Bei der Überfahrt auf der Heimreise war es lebhafter auf dem Meer




    Das hat man auch in Opatija gemerkt, wo wir nochmal eine Pause auf der Rückreise eingelegt hatten.





    In der Woche vorher war es wesentlich ruhiger



    Zeit um uns von den Einheimischen zu verabschieden



    Den Ausblick vom Hotel vermisse ich





    Vor allen Dingen die Sonnenaufgänge


    Der Weg bot auch einen traumhaften Ausblick vom Südende von Losinj





    Manchmal sollte man einfach nur ausruhen und den Tag genießen





    Der Rückweg vom Strand ist fast wie ein Irrgarten



    Auch ein Radausflug nach Osor hat sich rentiert




    Eine Rundfahrt über den Vojak im Ucka Nationalpark bietet neben einer serpentinenartigen Auffahrt von Süden her auch eine tolle Aussicht






    Veli Losinj hat neben einem schönen Hafen auch die Möglichkeit Delfine auf offener See zu sehen






    Über eine kleine Straße am Flughafen vorbei kommt man zu einer Bucht, von der man einen schönen Ausblick auf die Brücke hat.



    Natürlich durfte auch ein Ausflug nach Pula nicht fehlen





    Ausflug auf dem Lungomare zum Strand in Icici






    Im Hafen von Opatija liegt auch ein ehemaliger, ausgemusteter Rettungskreuzer aus Deutschland



    ... und wenn man keine Lust mehr auf das ganze Treiben hat, kann man einfach abtauchen :grin:


    Nachdem Lille ja schon einige Eindrücke ihrer Balkanrunde vermittelt hat will ich hier einige schöne Aus- und Einblicke meiner Koratientour von diesem Jahr wiedergeben. Reisezeit war von Mitte September bis Anfang Oktober mit einem Aufenthalt von 2 Wochen in Kroatien.


    Im Gegensatz zu Lille hatten wir uns 2 Hotels ausgesucht, von denen aus wir Unternehmungen und Touren gemacht haben.


    Wir starteten am Mittwoch, den 15. September aufgrund eines durchziehenden Regengebietes mit Starkregen erst gegen 12 Uhr, obwohl wir da eigentlich schon 2 Stunden unterwegs sein wollten. Zum Glück hörte der Regen in der Gegend von Schweinfurt auf und wir kamen trocken bei einem Hotel in Hallein südlich von Salzburg an. Eigentlich wollte ich ja weiter südlich übernachten, aber aufgrund der späten Abfahrt und dem Regen auf dem ersten Abschnitt kamen wir trotz Autobahn nicht so recht vorwärts.


    Im Hotel, dass ich zufällig ausgesucht hatte, wurden wird davon überrascht, dass der Wirt zufällig Kroatische Woche hatte und nahmen das als gutes Vorzeichen für die kommenden Tage. Der Wirt entpuppte sich als Motorradfahrer und stellte für mich extra sein Motorrad in eine andere Garage, damit ich meine Maschine unterstellen konnte. Außderdem ließen wir uns das erste von mehreren guten Fischgerichten schmecken, die in den folgenden Tagen noch folgen sollten. Im Gegensatz zu den Temperaturen von zuhause konnten wir unser Abendessen auf der Terrasse genießen.


    Am nächsten Morgen hatte sich das Wetter gebessert und nach einem sehr guten Frühstück konnten wir im Sonnenschein starten.



    Tolle Auswahl für Käseliebhaber


    Die Fahrt nach Opatija verlief zügig und wir kamen mit leichtem Nieselregen nach einer leichten Orientierungslosigkeit beider Navis am Hotel an.


    Am nächsten Tag war neben Ausruhen ein erster Spaziergang in Opatija angesagt.


    Frau mit Möwe (Wahrzeichen vonOpatija)


    Hier fahren anscheinend sogar die Katzen Motorrad


    Bei sonnigen Abschnitten konnte man die Brücke nach Krk sehen.


    Die folgenden Tage verbrachten wir dann mit Ausflügen zu Fuß, oder Zielen in der Umgebung.


    Sonnenaufgang vom Hotelbalkon




    Ausflug nach Krk




    Ab in die Unterwelt (Biserujka Höhle)



    mit Nebelscheinwerfern ausgerüstet, bei denen der äußere Rand der Lichtaustrittsfläche mehr als 400 mm von der breitesten Stelle des Fahrzeugumrisses entfernt ist, so müssen die Nebelscheinwerfer so geschaltet sein, dass sie nur zusammen mit dem Abblendlicht brennen können


    Die Nebelscheinwerfer an dem Motorrad sind mit Sicherheit nicht weiter weg wie 40 cm von der breitesten Stelle des Fahrzeugumrisses. Der könnte höchstens meckern, dass du zwei Scheinwerfer hast. Dann deckst du den einen eben ab und definierst den als Leuchte für den Campingplatz. :grin:

    Hier werden Sie geholfen. Nach EU-Recht sind auch 2 zulässig.


    Wenn Sie nicht weiter wie 40 mm von der Außenkante entfernt sind, können Sie auch ohne Abblendlicht betrieben werden. Siehe hier

    Der Reiz für mich beim Motorradfahren ist die im Gegensatz zum Auto andere Art der Fortbewegung. Man nimmt die Umwelt mehr war und fährt an Orte, die man mit dem Auto vielleicht nicht so auf dem Schirm hätte.


    Dazu kommt für mich die ständige Herausforderung eine saubere Linie zu fahren, damit man sicher flott unterwegs sein kann.


    Ich muss zugeben, dass dabei das dumpfe Brabbeln/Grollen aus dem Auspuff für mich dazugehört. Ich glaube so völlig lautlos würde mir was fehlen, dazu müsste ich aber auch erst mal ein Elektromotorrad Probe gefahren sein.