Tomy1971 Master
  • from sonstiges
  • Member since Oct 29th 2006
  • Last Activity:

Posts by Tomy1971

    1) naja, nicht wirklich

    2) daneben

    3) Treffer

    4) Treffer

    5) erster Teil richtig, aber für seine Verhältnisse wirkt Vinales super entspannt. Die Stimmung bei Aprilia scheint ihm gut zu tun.

    6) der erste Teil stimmt, der zweite Teil nicht

    7) Treffer

    8) daneben

    9) doppelt daneben

    10) daneben


    Drei Treffer und zwei halbe, man sieht, der Kerl hat keine Ahnung von nichts.

    Ich kann da nur zustimmen. Die Moto-GP ist eine sehr teuere Marketingveranstaltung. Im Prinzip gibt es weltweit nur zwei Handvoll Hersteller, die das wirtschaftliche Portential für die MotoGP haben und Supersportler im Programm haben

    Honda
    Yamaha
    Suzuki
    Kawasaki

    Aprilia (Piaggio Gruppe)

    Ducati

    KTM

    BMW

    Triumph


    Von den neun Herstellern sind derzeit 6 und ab nächstes Jahr noch 5 in der MotoGP. Das ist im Prinzip immer noch super gut. Es gab Zeiten, da gab es nur Honda, Suzuki und Yamaha. Ich sehe auch nicht, wo ein sechster Hersteller herkommen soll. BMW hat sich mehrfach klar gegen die MotoGP ausgesprochen. Suzuki hat gerade zurückgezogen. Seit dem Rückzug von Kawasaki haben sich die Rahmenbedingungen nicht gebessert. Da sehe ich auch keine Chance. Die größte Chance sehe ich tatsächlich auch bei Triumph. Die sind schon in der Moto2, könnten aus dem Dreizylinder einen Reihenvierer machen und Kalex würde denen sicher auch einen Rahmen bauen, wenn sie selbst nicht die Kapazität haben. Dennoch glaube ich nicht wirklich daran. Kaufmännisch macht das nur Sinn, wenn sie einen Geldgeber mit ganz tiefen Taschen finden.


    Beim Rest der Welt sehe ich Null Chance. Die Chinesen setzten voll auf Elektro. Da passt die MotoGP nicht ins Konzept. Für die Inder gilt vermutlich das gleiche. Wenn die tatsächlich nach Europa kommen, dann vermutlich mit Elektromotorrädern. Sowohl für die Chinesen als auch für die Inder dürfte die MotoE interessanter sein als die MotoGP. Ich sehe da nichts was passen könnte.


    Harley steht für Chopper und den American Way. Warum sollten die auch nur darüber nachdenken, einen auf sportlich zu machen? Das passt nicht zur Marke und wäre nie glaubwürdig, auch wenn sie alles gewinnen würden.


    Der Rest aus Italien ist zu klein um in der MotoGP mitspielen zu können.


    Dann fällt mir nur noch Italika (hoffentlich habe ich das jetzt richtig geschrieben) ein, immerhin größter Motorradhersteller in Latainamerika. Nur die fokussieren sich auf Latainamerika. Da ist die MotoGP wertlos. Bevor die in die MotoGP gehen, gehen sie in die AMA-Series.


    Fazit: Ich sehe es wie Angrist, wir werden mit den verbleibenden fünf Herstellern glücklich sein müssen. Einen weiteren Hersteller sehe ich bei den aktuellen Rahmenbedingungen nicht. Im Gegenteil, ich halte es für wahrscheinlicher, dass ein weiterer Hersteller aussteigt. Dass Yamaha nur noch zwei Bikes am Start hat, ist kein gutes Zeichen. Es hat Zeiten gegeben, da hat Yamaha 2/3 der Bikes gestellt.

    Heute hat Aprilia den Titel aus der Hand gegeben. Ein zweiter Platz wäre möglich gewesen (Miller war gestern wohl nicht zu knacken) und damit wäre die WM wieder offen gewesen. So sehe ich nicht mehr, wo Aleix die Punkte gutmachen soll. Alles was mir sonst noch einfällt, wurde schon geschrieben.

    Bemerkenswert, Crutchlow nimmt Morbido 10 sek. ab, der mit Müh und Not knapp vor Darryn Binder ins Ziel gekommen ist.

    Das habe ich mir auch gedacht. Das Ergebnis von Crutchlow ist schon eine arge Klatsche für Morbido und Binder. Die Yamaha nicht wohl doch nicht so schlecht wie viele behaupten. Da stellt sich schon die Frage, was mit Morbido los ist. Außerdem relativiert Crutchlow auch noch die Aussage, dass sich Binder besser als erwartet schlägt.

    Valentino_Rossi_46: Deine Stimmungsschwankungen sind echt heftig. Die WM ist in meinen Augen offen, aber Quartararo hat die besten Karten. Bagnaia muss jedes Rennen gewinnen und darf sich keinen Nuller mehr erlauben. Quartararo kann sich auch ein oder zwei Rennen zwischen Platz 5 und 10 leisten. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob nicht doch A. Espargaro der gefährlichere Konkurrent ist. Der muss nichts, ist inzwischen alt genug um keinen Blödsinn zu machen und sich sicher der einmaligen Chance bewusst. Dass ihn die gebrochene Ferse beim Fahren stört, glaube ich nicht.

    Das die Youtubeisierung der MotoGP geplant ist, war spätestens seit der Umfrage der Dorna klar. Dass es so schnell kommt, ist dann doch überraschend.

    Ich finde die Entscheidung aber eher schwierig. Aus Sicht der Teams, weil sie nur noch drei Trainings haben und die Bikes da für zwei Rennen abstimmen müssen. Aus Sicht der Fahrer, weil die Sprintrennen m. M. gefährlicher sind, als die normalen Rennen, keine Zeit für Strategie und volle Leistung der Bikes. Aus Sicht der Fernsehzuschauer, weil jetzt auch noch der Samstag Renntag ist und ich nicht auch noch 20 oder 21 Samstage verplanen will. Wer die Serie verfolgen will, wäre dann fast jedes zweite WoE komplett beschäftigt.

    Mal sehen, wie sich die Sache bewährt. Ich vermute, dass die Dorna davon ausgeht, dass mehr Angebot für viele Gelegenheitszuseher mehr Kohle bringt, als das was man bei verprellten Hardcore-Fans verliert.

    Wieder einmal unglaublich geringe Abstände im FP2. 22 Fahrer innerhalb von 1,2 Sekunden und mit einer Sekunde Rückstand ist man 17er. Das relativiert irgendwie auch den Abstand der anderen Yamaha-Fahrer zu Quartararo. In den 1990ern und 2000ern hätte man mit den Abstand noch Chancen aufs Podest gehabt. Im Vergleich zur MotoGP sind die Abstände in der Moto2 und Moto3 schon fast riesig.

    In der Tat schade. Da geht einer der Sympatischten. Den Zeitpunkt finde ich allerdings echt merkwürdig. Auch wenn die Ergebnisse von Dovi nicht berauschend sind, es ist in meinen Augen mehr als unwahrscheinlich, dass Crutchlow mehr reißt. Da hätte man dann auch mit Dovi die Saison beenden können. Grundsätzlich zeigt das wieder einmal, wie abgehoben die MotoGP mittlerweile ist. In den 1990er-Jahren hätte man einen jungen Nachwuchsfahrer auf das Bke gesetzt und geschaut, wie er sich macht. Nur heute gibt es diese Nachwuchsfahrer nicht mehr. Es gibt nur noch den Weg über den Rookies-Cup in die Moto3, von dort in die Moto2 und schließlich in die MotoGP. Seiteneinstieg praktisch nicht möglich. Kein Moto2-Fahrer mit Potenzial wird für ein paar Rennen in die MotoGP wechseln. Kurzfristig ist das kein Problem. Die MotoGP ist so ausgeglichen wie nie, aber ob langfristig diese internationalen spanischen Meisterschaften gut für den Sport sind, wage ich zu bezweifeln.

    Genau das ist der Punkt. Mal wird es geahndet, mal nicht. Von mir aus muss man es mit den Strafen nicht übertreiben, aber einheitlich wäre halt schön. Fahrer räumt einen anderen Fahrer ab, stürzt aber selbst => keine Strafe. Fahrer räumt einen anderen Fahrer ab, stürzt aber nicht selbst und/oder kann das Rennen in den Punkten beenden => Strafe.


    Gab es da heute einen konkreten Auslöser für oder wie kommst du auf die Aussage?

    Da bin ich mit der Zitierfunktion nicht klargekommen. Die Frage von zxcd bezieht sich auf das was ich zur kaputten Aero geschrieben habe.


    Meine Gedanken warum ich das geschrieben habe: Unmittelbar vor dem zweiten Sturz von Quartararo hat der Kommentator auf Servus gemeint, dass sein Rennen auf jeden Fall vorbei wäre und dass deutlich zu sehne wäre, dass die Yamaha auf der Geraden nicht mehr gerade aus fährt. Der zweite Sturz ist zwar angeblich wegen der kaputten Traktionskontrolle passiert, aber unnötig gefährlich ist die Sache trotzdem in meinen Augen. Assen ist was die reine Höchstgeschwindigkeit angeht, eine der langsamen Strecken, aber auf anderen Strecken sind sie beim Anbremsen nach der langen Geraden 340 bis 360 km/h schnell. Wenn da das Bike nicht stabil ist oder sich der Bremsweg nur ein paar Meter verlängert und andere Bikes in der Nähe sind, wird es eben gefährlich.


    Grundsätzlich bin ich sowieso der Meinung, dass man beim Thema Aero zurückrüsten sollte und vermutlich auch bei der Leistung. Wenn die Bikes für die Strecken zu schnell werden, sollte man nicht die Strecken ändern, sondern die Bikes.

    @ Morbidelli: Ich kann mich da nur anschließen, bei ihm scheint etwas im psychischen Bereich nicht zu stimmen. In der augenblicklichen Verfassung kann man ihm nur zu einer Pause bzw. zu einem guten Psychologen raten.

    @ Honda und Yamaha: Was für eine Klatsche. Die beste Honda auf Platz 12 und die beste Yamaha auf Platz 16. Da wird einem echt schwindlig.

    @Vinales: Ich habe mich bisher immer negativ über Vinales geäußert, aber bei Leuten, die sich selbt im Weg stehen, freut es mich immer besonders, wenn sie Erfolg haben. Er wirkt tatsächlich anders als vor zwei oder drei Jahren, entspannter und in sich ruhender. Auch wenn ich immer noch nicht daran glauben kann, es würde mich freuen, wenn bei ihm der Knoten platzen würde. Das Talent hat er auf jeden Fall und jung genug ist er auch noch.

    @Espargaro: Man of the day, mehr gibt es nicht zu sagen.

    @Ducati: starke Teamleistung und vermutlich das beste Bike im Feld, aber Fahrerweltmeister werden sie halt so nie.

    @Quartararo: Tja, Fehler passieren und es ist letztlich nichts passiert. Was ich aber nicht verstehe, ist die Strafe. Die MotoGP entwickelt sich da in Richtung Formel1, d. h. Strafen gibt es nur bei Sachen, die so dramatisch sind, dass man es nicht auf sich beruhen lassen kann (Zarco am A1-Ring) oder um dei WM spannend zu halten. Dass permanent unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden, ist für mich nicht nachzuvollziehen, bzw. sieht nach Absicht aus. Es hat vor einigen Jahren geheißen, dass die MotoGP so schnell geworden ist, dass man aus Sichherheitsgründen jeden Sturz bei dem ein zweiter Fahrer in Mitleidenschaft gezogen wird, bestrafen will. Vor dem Hintergrund ist die Strafe gegen Quartararo OK, aber warum macht man es nicht konsequent (Nakagami)?

    @Sicherheit: Ich glaube, man muss darüber nachdenken, Bikes mit fehlender bzw. beschädigter Aero die schwarze Flagge zu zeigen.

    Finde ich auch. Zeigt meiner Meinung nach auch, dass die MotoGP genau weiß, dass sie sich in einer gefährlichen Situation befindet (extrem regionaler Fokus auf Spanien/Italien, zu viele aerodynamische/elektronische Entwicklungen, ggf. 'aussterbendes' Publikum für Rennsport, Ducati-Übergewicht in der Serie, das Wegfallen von Idolen wie Rossi u.v.m.)


    Ich hoffe sehr, dass das Ergebnis der Umfrage dafür sorgt, dass wir enge und spannende Rennen mit vielen Überholmanövern haben, die aber auf natürlichem Wege entstehen und nicht durch irgendwelchen künstlichen Regelungen wie DRS in der F1.

    Bei manchen Fragen (=> mehr Promis & Glamour-Faktor an der Rennstrecke? Punkte fürs Qualifying? Punkte für die schnellste Rennrunde?) wird mir Angst und Bange um meine Lieblingssportart...

    Ganz schön lange Umfrage.

    zxcd: Ich teile deine Meinung. Ich hatte bei einigen Fragen auch ein merkwürdiges Gefühl. So nach dem Motto, was ist jetzt der Hintergrund der Frage. Selbst bei der Frage nach den Ticket-Preisen habe ich mich schwer getan. Überspitzt gesagt, ein WoE an der Rennstrecke ist in Summe so teuer, dass es fast schon egal ist, was das Ticket kostet. Richtig merkwürdig wurde es für mich dann bei Fragen nach Unberechenbarkeit, Gefährlichkeit, Sprintrennen, Unvorhersehbarkeit, Reglement, Promis und Glamour, etc. Ja, ich will spannende Rennen und Überholmanöver sehen, aber keine künstliche Spannung, sondern gleichwertiges Material. Ich brauche keine Unfälle und schon gar keine Toten. Und was ich bestimmt nicht brauche, ist eine amerikanisierte Entertainment-Veranstaltung mit mehreren Zehnminuten-Rennen und Show-Rahmenprogramm zwischen den Rennen. Vielleicht bin ich nostalgisch, aber meine Traumveranstaltung, hätte was von früheren 24 Stunden-Rennen. Ein Wochenende Volksfest (Party für die Besucher und nicht für die Fernsehzuschauer) und die Rennen am Sonntag als Höhepunkt. Da man das Geld aber mit den Fernseh- bzw. Internetzuschauern macht, fürchte ich, dass die Pläne der Dorna eher in Richtung leichtkonsumierbare 20 Minuten-Events mit viel Glamour rund rum gehen werden.

    Ich verstehe euere Gedankenspiele nicht ganz. KTM hat schon vor Beginn der Saison klar gesagt, dass Acosta 2023 auf jeden Fall in der Moto2 fahren wird. Davon sind sie bisher auch noch in keinster Weise abgerückt und ich halte das auch für glaubwürdig. Bei KTM ist 2023 kein Platz für einen Rookie frei und den Druck Acosta bereits für 2023 etwas anbieten zu müssen, haben sie nicht, weil bei den anderen Teams kein Platz für einen Rookie ist. 2024 sieht die Welt dann anders aus.

    @Bradl: Ich kann da nur zustimmen. Er macht wirklich nicht die beste Figur. Er hat sich auf Servus mehrfach ziemlich gefrustet geäußert. MM93 hat wohl alles was die letzten zwei Jahre entwickelt wurde, in die Tonne klopfen lassen. Das Zwischenergebnis ist ein Bike, dass offensichtlich instabiler ist, als alle anderen. Es ist aber halt auch so, dass er Testfahrer ist und damit Teil der Entwicklung. Für das Bike, das Honda gerade hat, ist er damit eben auch mitverantwortlich.

    @Peco: Ob das Bike wirklich unbeschädigt war, kann ich nicht beurteilen. Unabhängig davon verstehe ich seinen Frust in der Situation. Er hat selbstverschuldet die WM endgültig weggeworfen. Ob der da tatsächlich noch einen Punkt hätte holen können, spielt eigentlich keine Rolle. Allerdings stimmt es schon, es gibt Fahrer, die hätten auf jeden Fall zumindest versucht weiterzufahren.

    @Ducati: Im Grunde sind sie schon wieder in der Situation, dass sie Zarco alle Unterstützung geben müssten.