kleiner Chris aka nERDANZIEHUNG
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Posts by kleiner Chris

    Öh...

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    Vielleicht kann dazu mal jemand eine Umfrage starten? Bei BMW hatte ich über 9 Jahre 3 Kulanzfälle, einer sogar nach 3,5 Jahren.


    Bei KTM jetzt einen, knapp nach den 24 Monaten und ich musste die Lohnkosten übernehmen. Alles in allem kein Rechtsstreit und eher Kundenorientiert. Ist aber nur meine persönliche Erfahrung.

    Das Abkommen zwischen dem Rossi-Rennstall und Tanal Entertainment Sport & Media ist unterzeichnet, das Aramco Racing Team VR46 steht vor dem Debüt in der Königsklasse MotoGP im Jahr 2022.

    https://www.speedweek.com/moto…b-2022-in-der-MotoGP.html


    Valentino Rossis rechte Hand, Alberto Tebaldi, spricht über weitere Details zum MotoGP-Einstieg als «Aramco Racing Team VR46» – von der Fahrerfrage bis zum Fabrikat, das so schnell wie möglich festgelegt werden soll.

    https://www.speedweek.com/moto…Le-Mans-oder-Mugello.html

    Durch ein Gespräch mit einer Bekannten, die gerade den Motorradführerschein gemacht hat, habe ich mal die Jahre seit dem Führerschein Revue passieren lassen und mir überlegt welche Erkenntnisse bzw. welches Wissen aus 23 Jahren cool gewesen wären schon von Anfang an zu haben.

    Dabei heraus kam der folgende kleine Blogartikel.

    Was ich als Motorrad-Fahranfänger gerne gewusst hätte


    Wie sind eure Erfahrungen, ähnlich, oder komplett anders?

    schredder66

    Wenn du diesen gesellschaftlichen Wandel in 5 Jahren schaffst, damit wir Klimaneutralität spätestens zwischen 2035 und 2050 schaffen dann wärst du wahrscheinlich ein einzigartiger Motivationskünstler.
    Wie schon gesagt, wir haben die letzten 30 Jahre für den Wandel verplempert, jetzt müssen wir handeln sonst können wir es auch ganz bleiben lassen, weil es dann keinen großen Einfluss mehr hat auf die folgenden 5-10 Generationen.


    Bei einem Temperaturanstieg um 1,5 Grad (klimaneutral 2035) wären weltweit 8 Millionen Menschen zusätzlich durch veränderte Ernteerträge gefährdet. Bei 2 Grad (klimaneutral 2050) würde sich die Zahl auf 80 Millionen verzehnfachen. Bei 3 Grad – und auf diesen Wert (3,2 Grad) steuert die Welt derzeit zu – wären es sogar 406 Millionen Menschen zusätzlich.

    Ein Anstieg von 1,5 auf 2 Grad Erderwärmung würde demnach weltweit 420 Millionen Menschen zusätzlich extremen Hitzewellen aussetzen. Die Mittelmeerregion wäre weltweit neben dem südlichen Afrika auch am stärksten von häufigeren und gravierenderen Dürren betroffen.

    Was den Meeresspiegel angeht, würde eine Begrenzung der Erwärmung auf 1,5 Grad statt 2 Grad den Anstieg voraussichtlich um 10 Zentimeter vermindern. Insgesamt wird bis Ende des Jahrhunderts mit einem Meeresspiegelanstieg von 20 Zentimetern bis einem Meter gerechnet, wenn die Erwärmung 2 Grad nicht übersteigt. Nach dem Jahr 2100 würde sich der Anstieg allerdings fortsetzen.

    Bereits innerhalb des Pariser Temperaturbereichs von 1,5 bis 2 Grad Erwärmung könnten zudem einige Kipppunkte im Erdsystem ausgelöst werden. Damit sind irreversible Schäden bestimmter Systeme gemeint, die sich nicht mehr aufhalten oder rückgängig machen lassen, sobald bestimmte Temperaturschwellen überschritten wurden. Manche gravierende sind sogar jetzt schon im Gange.


    Was auch FDPler verstehen (können), ausgerechnet vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, die Kosten durch den Klimawandel werden bis zum Jahr 2100 wahrscheinlich um die 3.000 Milliarden Euro liegen. Ab heute aufs Jahr gerechnet sind das ca. 38 Mrd. Euro. Primär sind das Kosten für die Beseitigung und den Ausgleich von direkten Schäden durch Klimaereignisse. Es wäre also sogar günstiger, jetzt etwas gegen die Klimakrise zu tun.


    Hab ja schon öfter erwähnt, dass ich großer Fan von Calimoto bin und seit ca. 3 Jahren die Premiumversion nutze.

    Die Tage kam ein großes Update mit neuen Features wie Terrainkarten, Wetter und Regenradar sowie viele neue POIs zu Touriattraktionen. Das UI wurde ebenfalls etwas refreshed und nach 3 Jahren ist das für mich noch immer Inklusive.

    Find ich echt gut und die "Regen-Alarm Plus" App kann ich nun endlich deinstallieren.

    Okay, krass. Ich habe heute mal mit den neuen Funktionen rumgespielt, alles schick!

    Was aber gar nicht so richtig beworben wird... oder das Feature gibt es schon länger und ich habe es erst jetzt entdeckt... und ziemlich geil ist, ist der Energiesparmodus.

    Dabei schaltet sich das Display aus, wenn man die nächsten >1km nicht abbiegen muss und sich nicht in einer Stadt befindet. Bei Bedarf kann man per Displaytouch das Display für 2 Minuten wieder aktivieren.

    Das sparte bei meinem Nav-Handy satte 35% Akku.

    Da das Handy bei mir direkt im unteren Sichtfeld ist, bekomme ich auch immer mit, wann demnächst wieder etwas passiert weil dann das Display wieder hell wird.

    Theoretisch wären jetzt >14h Navigation mit einer Akkuladung möglich. Da lass ich das USB Kabel demnächst Zuhause.

    Was heißt denn Mittelfristig ?

    SVOLT produziert schon Kobaltfreie Batterien.

    https://www.elektroauto-news.n…ofort-weltweit-bestellbar



    Und ja, ist ja nicht wegzudenken. Es geht doch aber erstmal darum, was kann gemacht werden / Reduzieren und nicht noch mio fach erweitern. Woanders nochmehr zerstören um hier gut zu leben.

    Darum gehts doch erstmal.

    Da gebe ich dir sogar grundsätzlich recht. Aber die Entwicklung geht in die richtige Richtung und die Frage welche Krise dringender ist wächst von Tag zu Tag in Richtung Klimakrise. Unterm Strich wird es uns nichts bringen, wenn wir auf E-Mobilität verzichten, denn wir müssen JETZT CO2 reduzieren. 2035 klimaneutral um +1,5° halten zu können... das wird schon nicht mehr passieren. klimaneutral 2050 bedeutet schon knapp über 2°. Die Folgen daraus kannst du dir selbst googeln.

    Wir haben die letzten Jahrzehnte verpennt, jetzt müssen wir in bestimmten Bereichen eben abwägen.

    schredder66

    Blöde Frage, wie würdest du das Problem der Klimakrise angehen?


    bikerfranz

    Nutzt du Geräte mit Akku? Hat dich das bisher interessiert? Weißt du was sonst so für kritische Elemente in Computer und Handys sind? Wieso sprichst du nicht darüber?


    Kobalt verschwindet mittelfristig aus Batterien und Lithium kann mittlerweile auch ohne große Wasserverschwendung gewonnen werden.

    Scheinwerfer ist ziemlich sicher nicht legal, fällt dann spätestens beim TÜV auf, dann musst du es zumindest temporär wieder umbauen.

    Der Bremshebel sieht auch krumm aus... Vergewisser dich zumindest was geändert ist und eigentlich nicht dran sein dürfte. Später jammern, wenn man von der Polizei angehalten wird bringt nicht. Wenn man weiß was nicht zulässig ist kann man das Risiko für sich selbst einschätzen und ggf. handeln.

    Und da du schon fragst: das Thema Klimawandel und Motorrad fahren ist meiner Meinung nach ausschließlich für das Thema Reiseplanung relevant.

    Ca. 1/4 der CO2 Emission stammt aus dem Verkehr. Der Anteil der Motorräder ist natürlich recht gering. Da ist die Frage wie Klein-Klein kann und will man das regeln. Aber unter dem Strich ist es von wenig Relevanz ob ich 5000 km mit dem Auto oder dem Motorrad fahre... im Zweifel verbraucht das Motorrad sogar mehr Benzin. Und wenn durch ein entsprechendes Gesetz (bestimmte Verbrenner-Verkehrsmittel werden reglementiert, andere Verbrenner nicht) steigt ein Prozentsatz womöglich um. Deshalb finde ich schon ganz okay den Verkehrssektor in größeren Dimensionnen zu sehen. Wir müssen ja das große Ganze im Blick haben und durfen uns nicht im Klein-Klein verlieren, so viel Zeit haben wir leider nicht mehr. Vielleicht kann man sagen, so differenziert wie möglich, aber so schnell wie nötig.

    Anderes Problem ist die Debatte über 80 dB in allen Fahrzuständen. Das Bild in der Bevölkerung ist ja auch "keine Ahnung, betrifft mich nicht, also her damit. Leiser ist ja auch irgendwie besser.". Dass man damit den Verbrenner komplett rauskickt, ist die eine Sache ("mir egal, fahre eh kein Motorrad/lautes Auto"). Dass man damit technisch noch ein paar andere Hürden zu nehmen hat (Abroll-/Windgeräusch), scheint irgendwie nicht so Thema zu sein. Niemand weiß, wieviel 80 dB überhaupt sind...

    Die Wissenschaft kann klar belegen... Lärm macht krank. D.h. eine Reduzierung der Lautstärke, wo immer (mit erträglichem Aufwand) möglich sollte schon unser Ziel sein. Lautlos werden wir Mobilität sicherlich nie bekommen, aber als Gegenbeispiel... ich habe gestern einen Lamborghini Hurracan gesehen der mit Standgas und Schrittgeschwindigkeit durch eine Siedlung gefahren ist. Der war selbst in diesem Fahrzustand so laut, das man sich 5 Meter davor und ca. 10 Meter danach nicht wirklich unterhalten konnte. Zum Glück kann sich nicht jeder so ein Auto leisten, aber muss es sowas überhaupt geben? Der Hyundai i30n, geiles Auto btw, hat einen Modus bei dem dem Auspuffklappe immer offen ist. Natürlich kommt der Hinweis, dass dies im Rahmen der StVO nicht erlaubt ist. Das hindert meinen Arbeitskollegen aber nicht daran immer so zu fahren.

    Was mit Rücksicht, Vernunft und Solidarität nicht erreicht wird muss leider gesetzlich geregelt werden. Ich hätte das auch gerne anders, aber thats the way it is... offensichtlich.

    Wenn Du Dir aber mal einen heutigen Bikertreff vorstellst, mit 200-300 Motorrädern, dann wird es eng, wenn jeder ladne will :(

    Also wenn das unser größtes Problem ist, dass Bikertreffs nicht genug Ladesäulen für Motorradfahrer haben...

    Der durchschnittliche Motorradfahrer fährt 5000 km pro Jahr, wahrscheinlich können viele 2 "Touren" ohne zu laden fahren. Zieht man Berufspendler noch ab, sind wir wahrscheinlich noch weiter drunter.


    Ganz schön viel negative Vibes hier 😉

    Ich glaube, es herrscht Konsens , dass die Transformation des Motorradfahrens von "stinkend" auf "duftend" alleine die Klimawende nicht vollziehen wird. Also, was wird als nächstes verboten werden?


    Gruß - Pendeline

    Eins ist sicher, je länger wir mit Maßnahmen warten, desto härter müssen sie ausfallen. Also, sofern wir das mit dieser Klimakrise ernst nehmen und uns die nächsten 2 Generationen und folgend nicht egal sind. Ich habe und will keine Kinder, aber mit ist es nicht egal. Man kann nunmal nicht so weitermachen wie bisher, aber das heißt im Umkehrschluss nicht, dass man alles verbieten muss um das Ziel zu erreichen. Durch abwarten lösen wir die Probleme der Zeit jedenfalls nicht, daher werden sich viele Dinge ändern, wie... liegt mit auch an uns. Nicht nur die Politik kann gestalten.


    200PS-Motorräder sind leicht zu kritisieren. Völlig unnütz, man kann doch genauso auch mit 200-x PS genauso viel Spaß haben. Ja, kann man. 100 PS tun es sicher auch. Aber sind 100 PS nötig oder täten es nicht auch 50, 25 oder 10 PS?


    Andersrum wird (k)ein Schuh draus: was spricht dafür? "ist halt geil und macht gewaltig Laune." ist das ein dem aktuellen Zeitgeist nach ein valides Argument?

    Soll jeder fahren auf was er Lust hat, aber ich bin ziemlich sicher die Extreme werden mittelfristig verschwinden. Vielleicht haben E-Motorräder im Peak sogar bald 300-400 PS, aber dauerhaft "nur" 120. Wer weiß.

    Mit "Aber ich will Motorrad fahren" werden wir kein Problem lösen. Da gibt es einerseits natürlich die Kimakrise aber natürlich auch Anwohner die sich gestört fühlen.


    Was sind denn von deiner Seite aus konstruktive Vorschläge um diese Probleme anzugehen? Erkennst du überhaupt die Probleme an?

    Wir sind am Anfang einer Klimakrise, bei der wir jetzt handeln müssen, damit es in 50-100 Jahren noch lebenswert ist und "stinkend" muss mittelfristig verschwinden... aber Motorrad muss nicht gleich stinkend sein. Von daher sehe ich da eher eine Transformation statt einem Verbot.

    Ihr seht die Zukunft sehr pessimistisch... muss sagen, dass es mir nicht so geht.

    Ja, laute und stinkende Motorräder werden sukzessive verboten werden, aber ich glaube nicht, dass das der Tod des Motorradfahrens ist.

    Vielleicht wird es auch keine 200 PS Motorräder mehr geben, aber siehe E-Bike-Boom.

    Und wo wir von Fortbewegung sprechen... Fahrradfahrer:innen gibt es deutlich mehr als Motorradfahrer:innen und besser organisiert sind sie auch, und dennoch muss man in den meisten Städten noch ohne eigenen "Schutzstreifen" durch die City cruisen mit regelmäßigen Huchmomenten. Deutschland ist noch immer Autoland und wenn sich das mal ändert, wird vielleicht auch mal etwas mehr auf andere Fortbewegungsmittel geschaut.

    Von daher bin ich leicht optimistisch, dass wir auch in Zukunft unserem Hobby frönen können.

    Ich würde annehmen, dass die Apps die Geschwindigkeit aus dem GPS-Sensor des Smartphones ermitteln und nicht aus dem ABS-Kranz.

    Dachte ich auch zuerst, aber hab die Gegenprobe gemacht mit Ortungsdienste deaktivieren.


    Welche App verwendest du?

    Die vom Hersteller mitgelieferte, "OBDLink".

    Vehicle Speed kommt von einem SAE PID.