anstro Intermediate
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Posts by anstro

    Manchmal hilft es , die Hintergründe zu kennen um überhaupt erst auf seine eigenen Fehler aufmerksam zu werden.


    Zugegeben, das Buch ist nicht immer leicht zu lesen. Und ich habe mir beim Kauf auch erst etwas anderes darunter vorgestellt.

    Aber umso erstaunter war ich über die Analysen in diesem Buch, die mir wirklich ernsthaft etwas in meinen Anfangszeiten gebracht haben.

    Das ist eben die Frage: Mit Wieviel "Kopf" fährt man sonst durch die Gegend? Bei zuviel Kopf, steigt man irgendwann am besten gar nicht mehr auf's Motorrad, weil einem ja 100 Dinge passieren könnten.

    Lebensrisiken gehören nun mal zum Leben (darum heißen sie so).

    Aber warum nicht minimieren, wenn es möglich ist?

    Kopf ist Kopf...

    Sowas passiert ja nicht alle Tage. Da kann man sich mal einen neuen Schlappen gönnen...

    Aber jeder, wie er am besten klar kommt.

    Das wird wohl auch halten. Kollege hat seinen geflickten Reifen noch bis zum Ende gefahren (ca.4500KM) ohne Probleme.


    Für mich wäre das aber nix. Hätte das beim Fahren immer im Kopf.

    Egal wie lange es dauert... vom Mopedfahren kommt man nicht los :)

    Sehr vernünftig, deine Einstellung, erstmal wieder in Übung zu kommen.


    Ob du dafür teure Fahrstunden brauchst, glaube ich nicht. Scheinst das ja mit klarem Verstand zu planen und bist sicher in der Lage, das Ganze ruhig anzugehen und auf den ersten defensiv gefahrenen Runden wieder etwas Gefühl für's Mopedfahren zu bekommen.


    Anschließend würde ich dir auch unbedingt ein Basistraining empfehlen.


    Zum Moped: Das ist so individuell wie Schuhe tragen.

    Angaben wie Größe, Gewicht reichen nicht, um Empfehlungen auszusprechen. Du musst dich draufsetzen und ggf. auch mal damit fahren.

    Den "Ich-zuerst-koste-es-was-es-wolle"- Charakter des deutschen Autofahrers kann man immer wieder beim Reißverschlußverfahren beobachten.

    Da wird mir jedes mal klar, wie viele Primaten auf unseren Straßen unterwegs sind.

    Vielleicht konnten die vier sich ja auch untereinander absprechen, dass vorne frei ist.

    Häää????

    Du hast scheinbar nicht aufmerksam die beschriebene Situation gelesen.


    Wie auch immer... jeder von uns kennt solche Situationen. Für mich haben solche Vollpfosten, die in ihrer geistigen Entwicklung irgendwo in der Pubertät stehen geblieben sind, nichts auf der Straße zu suchen.


    Ich kann gar nicht verstehen, warum hier teilweise so ein Verhalten mit vermeintlich ähnlich erlebten Situationen relativiert wird.


    Lille Die von dir beschriebene Situation ist vollkommen normal , wenn man in der Gruppe fährt. Hat aber nicht im Entferntesten etwas mit der von mir beschriebenen Situation zu tun.

    Doch kann man...sofern man genug Hirn dabei hat...

    Wer das nicht kann... --> Fußgänger.

    Wenn ich mit 4 (!) Motorrädern 20 Meter vor einer unübersichtlichen Kurve mit Felsüberhang zum Überholen einer 6er Motorradgruppe ansetze, und das auf einer Strecke, auf der permanent LKW und Busse runterrollen, sollte sich überlegen, was in seinem Leben falsch gelaufen ist. Da gibt es keine 2 Meinungen. Solche dummen Menschen haben auf dem Bike nichts verloren.

    Was da helfen könnte wäre Intercom oder jeden die Route geben

    Das ist auch wohl eher kontraproduktiv.

    Diese Idioten können kein Motorradfahren und werden dann noch durch zusätzliche Technik abgelenkt.

    Teilweise ist deren Intellekt ja schon mit Atmen und Herzschlag voll am Limit...

    Es ist nur menschlich.

    Ja. Wie jeder andere Unsinn auch, da von Menschen gemacht.

    Sollte man so aber nicht relativieren.


    Es ist pure Dummheit.

    Wer das Risiko in seinem Handeln nicht einschätzen kann, hat von dem, was er tut, keine Ahnung!

    So einfach ist das.

    Einfach freies Fahren und an der nächsten Kreuzung warten. Ist doch in den Bergen nicht so schwer.

    So machen wir es in der Gruppe auch immer.

    Wenn ich an manche Überholmanöver einiger Gruppen denke, dann kann ich nur sagen: Motorisierte Einzeller.
    Meinetwegen können die sich um den nächsten Baum wickeln. Die sollen aber die anderen Verkehrsteilnehmer aus dem Spiel lassen.


    Und das sind nicht mal nur die pubertierenden Flaumbartträger, sondern auch Typen, die seit 30 und mehr Jahren auf dem Moped sitzen.

    Und genau DAS ist dann deren Argument: Ich fahre seit 30 Jahren Moped, ich weiß was ich tue. EBEN NICHT, WEIL DU BLÖD BIST.


    Wenn man eine Sache 30 Jahre lang macht, und intellektuell nicht in der Lage ist , in der Zeit was zu lernen, kann man noch weitere 30 Jahre fahren... es bleibt scheiße :grin:

    Was uns auf Sardinien gestört hat, sind die teilweise sehr rücksichtslosen - vor ammen deutschen - Motorradgruppen.

    8-10 Motorräder, der vordere hat vermutlich Navi & Route und der Rest bleibt auf Teufel komm raus dran. Da wurde dann überholt, in uneinsehrbaren Kurven, mit Gegenverkehr, Hauptsache dran bleiben =O Und Dir kommen dann diese Tiefflieger plötzlich der Kurve frontal entgegen.

    Das ist aber nicht ein Problem von Sardinien, sondern ein Problem der Motorradfahrer ÜBERALL.


    Da kann ich dir Geschichten aus 10 Jahren Dolos / Alpen erzählen...

    Alle Nationalitäten. Polen, Engländer , Deutsche..
    Idioten gibt es überall. Das hat der liebe Gott nicht regional begrenzt ...

    Dann kennst du dich ja auf Sardinien bestens aus.

    Ich kenne bisher nur den nördlichen Teil (wir waren in Baja Sardinia). Und was ich da an Strecken gesehen habe , war schon nicht schlecht.

    Dieses Jahr wird das nichts mehr. Aber wer weiß, nächstes oder übernächstes Jahr.


    Werde mir in einer ruhigen Minute mal deinen Blog ansehen.

    Aktueller Plan:

    ende Mai eine Woche Sardinien

    ende August zwei Wochen Schottland


    Ansonsten keine Pläne - mal schauen was kommt, mal schauen was geht ...

    Nach Sardinien möchte ich auch gern mal mit dem Motorrad.

    War im letzten Jahr dort, und wir sind mit dem Leihwagen über die Insel gefahren. Traumhafte Strecken.. Ich glaube, die ganze Insel besteht nur aus motorradfreundlichen Straßen :)

    Bei Radfahrern auf den Pässen stellen sich mir unweigerlich die Nackenhaare auf.

    Meist (nicht immer!) rücksichtslos (oder dämlich?) in ihrer überheblichen Art, die gesamte Straßenbreite als ihr Eigentum anzusehen.


    Rechts in einer Kehre überholt zu werden, ist für beide sehr gefährlich. Meinetwegen können die sich in der Schlucht zerlegen, aber die sollen mich aus dem Spiel lassen.


    Bekomme da eher einen Hals und Blutgeschmack im Mund ...

    Im Juni 9 Tage mit dem Moped in die Dolos (mit 6 Kollegen)

    Im Juli 4 Tage Paris und dann 10 Tage Zypern mit Frauchen

    Im Herbst nochmal mit Frauchen für eine Woche nach Irland.


    Mal sehen, ob das Pandemiegeschehen das alles so zulässt...