LittleHonda Master
  • Member since Jan 28th 2009

Posts by LittleHonda

    Ich stimme Angerist zu, daß das Motorradfahren in den achtziger Jahren einfacher war, was die Verkehrsdichte und die Akzeptanz von Motorrädern im Allgemeinen betrifft. Es gab keine Geschwindigkeitbegrenzungen, die nur für Motorradfahrer galten und keine Streckensperrungen.


    Die beste Zeit für mich persönlich, ab dem 25. Lebensjahr bis zum ca. 50. Lebensjahr. Mit 25, nach 9 Jahren Zweiraderfahrung (2 Jahre mit 1b, 7 Jahre mit 38 PS unterwegs) als ich auf die Transalp umgestiegen bin, da begann das Fahren so richtig Spaß zu machen mit längeren Touren durch die Alpen, Schwarzwald und Vogesen. Ich finde, daß allgemeine körperliche Fitness beim Motorradfahren hilfreich ist.


    So ab ca. 50 Jahren wurde das Motorradfahren weniger. Zum einem, weil viele aus dem Bekanntenkreis aus gesundheitlichen Gründen damit aufhörten und mir alleine fahren weniger Freude macht. Zum anderen, weil ich selbst mit Ende 50 nicht mehr so fit bin als in jüngeren Jahren und das lange Fahren mich deutlich mehr anstrengt.

    19.371 km CHR_ Update Mai

    13.268 km HenDre1991

    10.743 km gnome (ZZ-R 1488, REH 3019, SF 6236)

    10.002 km blahwas (2076 km Versys, 7926 km MT09)

    10.000 km Lille (Himmi + GS 84km)

    7.429 Km Hueni (4078 Z900, 2748 V-Strom, 558 Yam, 45 Z900RS)

    7.333 km Manuel

    7.180 km hackstueck

    5.571 km EmEs (Start in die Saison mit Tachostand 15338, 5130 km + 441 km)

    4.469 km Hollerboller

    3.899 km Besterino (Start in die Saison mit Tachostand 4839km)

    3210 km Sandman (EXC 1448+DD 1755+CRF 7)

    2.253 km ackerdiesel

    2.103 km Invincible (Saisonstart bei 16.808)

    1.500 km Der_Neue

    1.323 km bratwurst

    1.267 RoZi

    1.256 km VierM

    1.160 km Angel

    1.070 km zxcd (710 km Freeride, 90 km Duke, 270 km GSX-R)

    560 km LittleHonda

    433 km CuddyMD

    430 km timmae

    380 km Leentje

    215 km Hummel

    130 km Cleany

    94 km Coyote

    Jede Einlegesohle nimmt etwas Raum im Schuh weg, auch im Mittelfußbereich. Eine dickere Sohle mehr, eine dünnere Sohle weniger. Die Auf- und Ab-Bewegung der Ferse kann, meiner Erfahrung nach, mit einer Einlegesohle nicht behoben werden.


    Fersenpolster erhöhen den Bereich der Ferse, werden oft als Dämpfung bei Walkingschuhen oder bei Fersensporn eingesetzt. Ist der Schuh sowieso zu lang, kann ein Fersenpolster auch keine Verkürzung des Schuhs erreichen.


    Ich denke, es wird am sinnvollsten sein, nach passenden Schuhen zu suchen. Die Arbeitsschuhe von Haix wurden schon angesprochen. Auch andere Hersteller bieten für bestimmte Berufsgruppe (Polizei, Feuerwehr etc.) Arbeitsschuhe mit Protektoren an. Eventuell gibt es in diesem Bereich mehr Auswahl an Schuhformen bzw. Weiten.


    Ein Schuh muß passen und im Notfall an der Stelle bleiben, wo er hingehört, um richtig schützen zu können.

    2022 war ein sehr km-armes Jahr für mich - nur 178 km, wovon 40 km reine TüV-An- & Abfahrt waren.


    Es war ein blödes Jahr, denn ständig hatte ich irgendeine Sportverletzung, die mich am Fahren hinderte. Instabiles Knie, verletztes Handgelenk, gedehntes Sprunggelenk, geprellten Ellbogen und noch so vieles mehr. War ich einigermaßen wieder fit und hatte Zeit, regnete es oder das Thermometer zeigte über 30°C. War das Wetter angenehm, war wegen der Arbeit oder der Familie nicht ans Motorradfahren zu denken. Sehr ärgerlich dieses 2022.


    In 2023 möchte ich um jedwede Verletzung einen Riesenbogen machen und öfter auf dem Möppelgetier unterwegs sein. Einige hübsche Tagestouren fahren und ein Sicherheitstraining absolvieren.

    Nee, nee, nee, keine anderen Schuhe anziehen. Laß' mal die Motorradstiefel an den Füßen, wenn Du fährst. Dafür sind sie gemacht und dafür hast Du die Dir auch gekauft. Das Schalten ist Übungssache und das Gefühl dafür kommt mit der Zeit.

    Die Garage daheim (3-Parteien-Haus) ist eine Doppelgarage, die ich mit meinem Nachbarn teile. Auf meiner Seite steht meine Auto, davor vorne quer wechselweise mein Fahrrad oder mein 50ccm-Roller. An der Wand hängt ein Regal, auf dem Öl, Kühlerflüssigkeit & Co stehen, sowie die Dachträger für's Auto liegen.


    Meine Motorräder und mein kleiner Roller bzw. wechselweise mein Fahrrad stehen im Nachbarort (5 km entfernt) in einer großen Garage, die ich zusammen mit einem langjährigen Freund gemietet habe. Dort gibt es Licht und zwei Stromanschlüsse, Platz für einen Schrank (Motorradkleidung), eine kleine Werkbank und vier Regale (Koffer, Werkzeug, Öl, Ladegerät etc.).

    Über den Sommer hab' ich einige Probefahrten mit verschiedenen Motorradtypen gemacht und mir mehrere Gebrauchte von privat angeguckt. Teilweise hab' ich dabei unglaubliches und auch recht lustige Situationen erlebt. Drei Motorräder haben mir besonders gut gefallen, die Honda CBF 500 in der alten Version mit 57 PS, die Royal Enfield Himalayan in der Version 2020 und zu meiner großen Überraschung, die Ducati Scrambler 800.


    Heute hab' ich erstmals ein elektrisch betriebenes Motorrad gefahren. Eine recht verrückte Erfindung und sehr eigenwillige Kreation. Mit einer Dauerakkuleistung von 6 kw fällt es in die Klasse der Leichtkrafträder mit 125 ccm, also fahrbar mit B196 und A1. Der Hersteller nennt es "Human Hybrid" und auf den ersten Blick könnte es durchaus mit einem futuristischen Fahrrad verwechselt werden.



    Dieses Fahrzeug wird von einem bürstenlosen Permanentmagnetsynchronmotor angetrieben. Doch das Teil hat keinen Gasgriff. Die Geschwindigikeit wird durch das Treten der Pedale (wie beim Fahrrad) gesteuert. Die Muskelkraft wird quasi elektronisch vervielfacht und vom Elektromotor umgesetzt.



    Der Antrieb des Hinterrades erfolgt über einen Riemen. Der Akku hat eine Dauerleistung von 5 kw, die Höchstleistung liegt bei 16 kw (= ca. 22 PS), die Kapatzität des Akkus beträgt 6,6 kw und er soll, gemäß Herstellerangabe, bis zu 500 Ladezyklen verkraften. Die Akkuladezeit bis zu einer Aufladung von 80% soll 4 Stunden betragen. Es kann an einer Haushaltssteckdose "aufgetankt" werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 90 km/h angegeben. In Abhängigkeit des Fahrergewichts, des Wegs (bergig oder flach) und des Tempos, kann eine Reichweite von bis zu 120 km erreicht werden.


    Am Vorderrad, das mit einem Reifen der Größe 1,85 x 17 ausgestattet ist, werkelt eine 30 cm Bremsscheibe mit einem radial montierten Vierkolbenbremssattel. Hinten ist ein Reifen 2,5 x 17 montiert und eine 22 cm Bremsscheibe mit einem Zweikolbenbremssattel tut ihren Dienst. Die Vorderradbremse wird, wie beim Motorrad üblich, mit der rechten Hand bedient, die hintere Bremse mit der linken Hand. Die Bremsen sind, wenn ich das richtig verstanden habe, ein combined system.



    Das "Motorfahrrad" hat drei verschiedene Fahrmodi, Eco, Normal und Sport. Eco ist für den Stadtverkehr, Normal für Überland und Sport, wenn's richtig flott werden soll. Dieses Teilchen darf grundsätzlich auf die Autobahn, wobei der Hersteller dabei eher an Stadtautobahnen, die oft auf 80 km/h beschränkt sind, dachte.



    Per Schlüssel wird das E-Motorrad in Betriebsbereitschaft gesetzt. Auf der rechten Seite befindet sich der Killschalter, ist er aus, dann können die Pedale getreten werden ohne, daß sich das Motorrad von der Stelle bewegt. Erst wenn der Schalter angemacht wird, ist auch die Kraftwandelung Pedaltritt gleich Antrieb aktiv.


    Die Blinker werden komisch bedient. Der für rechts befindet sich an der rechten Lenker Seite und der für links ist links angebracht. Es reicht nicht aus, diese Schalter nur anzutippen, nee, sie müssen ein paar Sekunden lang gedrückt werden damit sie auch wirklich die Blinkfunktion einschalten. Das Display ist für mich gewöhnungsbedürftig, da ich keine digitalen Anzeigen mag. Die Geschwindigkeit läßt sich einwandfrei ablesen, allem anderen, was da sonst noch so aufleuchtete, habe ich keine wirkliche Beachtung geschenkt.



    Das Fahrzeug ist mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Es ist sehr schmal gebaut und wirkt von vorne eher wie Fahrrad. Man nimmt auf einem weichen Fahrradsattel Platz, der für meine Beinlänge gerne etwas tiefer hätte sein können.


    Ein wenig Bauchgrummeln hatte ich schon vor dieser Probefahrt, da ich bisher weder mit einem Pedelec oder einem E-Fahrrad gefahren bin.


    Der Widerstand der Pedale ist so gut wie nicht vorhanden, es fühlte sich an, als würde ich ins Leere treten, trotzdem setzte sich das 120 kg schwere "Fahrrad" flockig in Bewegung. Das Anhalten an der Parkplatzausfahrt funktionierte problemlos, der Wiederantritt weniger, denn ich Dösbattel hatte das rechte Pedal unten stehen und mußte es erst durch einen beherzten Tritt rückwärts in die Startstellung bringen.


    Der Lenker war angenehm breit, für meinen Geschmack leider etwas zu weit vorne. In den Spiegeln hatte ich keine optimale Sicht nach hinten, denn deren Form ist zwar durchaus stylisch, nur leider laufen sie genau an dem Punkt spitz zu, an dem ich noch etwas sehen möchte.


    Auf gerade Strecke im Stadtverkehr hat dieses E-Motorrad einen stabilen Geradeauslauf und auch mit gemächlichen Treten erreichte ich 55 km/h. In Kurven verhielt es sich schwerfällig. Ich hatte Mühe es bei der Überlandfahrt mit ca. 70 km schön durch die Kurve zu bugsieren, gleichzeitig zu treten, daran zu denken, daß ein Pedal am Kurvenausgang oben sein sollte zwecks Antritt und dabei auch noch zu gucken, wie die Strecke weitergeht. Der Wechsel vom Modus Eco auf Normal funktionierte reibungslos.


    Die Bremsen sind für mich schwer zu beurteilen. Ja, sie stoppen das Fahrzeug ab, aber ich hatte kein Gefühl dafür, weil mir ein drehzahleweisendes Motorengeräusch gefehlt hat. Die Vorderradbremse kam mir erst etwas schwammig vor und packte dann doch recht forsch zu. Die Hinterradbremse biß sofort kräftig zu, was vielleicht auch an meiner mangelnden Erfahrung gelegen haben kann.


    Den Sattel fand ich unbequem, weil er einerseits zu breit und zu weich ist, andererseits kommen Stöße vom Untergrund knallhart durch, wobei ich trotzdem den Untergrund nicht so richtig durch den Popometer wahrnehmen konnte.


    Was ich vermißt habe, war die Möglichkeit irgendwo Gepäck zu verstauen oder anzubringen.


    Wer auf so einer E-Rockit unterwegs ist, wird ungläubig von allen anderen angestarrt. Das fremde Erscheinungsbild erschwert die Einordnung des Fahrzeugs. Entworfen wurde der Human Hybrid für das mühelose und schnelle Vorankommen im Stadtverkehr und für Überlandstrecken um die 50 km als Alternative zum Motorroller, sowie zum Spaßcruisen in der Freizeit.



    In der Tat, Spaß macht so ein ungewöhnliches Gefährt durchaus, doch der aufgerufene Preis von € 11.800 bremst den Enthusiasmus eines Spontankaufs deutlich. Staatliche Fördermöglichkeiten für E-Motorräder gibt es momentan nicht.


    Wer die Möglichkeit hat, bei einer Roadshow oder eine Messe dieses Pedal-Motorrad Probe zu fahren, sollte dies unbedingt tun. Es ist schwer zu beschreiben, wie man sich dabei fühlt. Irgendwie ein ulkiges Gefühl beim "Fahrradfahren" mit hoher Geschwindigkeit.


    (Nein, es ist kein Ersatz für meine olle Transalp. Ich war einfach neugierig auf dieses orginelle Unikum.)

    Hoch

    Gestern hab' ich meine alte Güllepumpe aus der Werkstatt abgeholt. Die Rechnung fiel erfreulicherweise niedriger als der Kostenvoranschlag aus (Reifen, Bremsflüssigkeits- und Ölwechsel, Bremsbeläge, Kupplungszug, TüV).


    Tief

    Heute regnet es, deswegen bleibt die alte Honda in der Garage.

    Hier das Video des Tests

    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    Die Angst vor der höheren Geschwindigkeit könnte daher kommen, daß Dir der Fahrtwind und das Motorgeräusch nicht vertraut sind und Du Dich dadurch unwohl fühlst. Dazu könnten Deinerseits Bedenken kommen, daß Du im Falle des Falles Dein Motorrad nicht schnell genug zum Stehen bekommst, Du Kurven evtl. falsch einschätzen könntest. Vielleicht steckt in Dir eine nicht bewußte Angst, daß Du in einer Situation reagieren müßtest und von Dir denkst, daß Du sie nicht beherschen würdest.


    Dem Fahrlehrer fällt dazu keine Lösung ein? Find' ich merkwürdig. Es gibt viele Möglichkeiten Dir zu helfen.


    Abhilfe könnten hier Bremsproben aus Tempo 70, 80 90 km/h auf einem ausreichend großen Parkplatz sein. Eine weitere Alternative kann sein, daß Du als Sozia beim Fahrlehrer aufsteigst um 90 km/h oder 100 km/h zu erfühlen. Auf einer bekannten Strecke wird an einem besonders auffälligen Punkt (z.B. am roten Haus) kurzzeitig kräftig Gas gegeben bis 90 km/h erreicht sind, dann kannst Du das Gas wieder wegnehmen. Am nächsten Punkt gibst Du ein bißchen länger mehr Gas bis 100 km/ erreicht sind. Dabei sollte Dich der Fahrlehrer nach hinten gut abschirmen.

    Meine Motorräder gebe ich seit Jahren in eine kleine, freie Werkstatt für Reparaturen, die ich selbst nicht machen mag oder kann. Gebrauchte Ersatzteile für die XS (Bj. 1978, z.B. Bremspunpe, Hauptständer) konnte ich problemlos mitbringen oder sie wurden vom Meister selbst besorgt. Alte Motorräder werden dort mit Respekt und Sorgfalt behandelt. Wenn der Inhaber etwas nicht ausführen kann (z.B. Lakierarbeiten), dann bekomme ich das vorher mitgeteilt.


    Der TüV kommt einmal in der Woche vorbei, auch diesen Service habe ich schon in Anspruch genommen. Ich werde angerufen, wenn ein versteckter Defekt gefunden hat und es wird besprochen, wie's weiter geht und was es kosten wird. Die Preise sind marktüblich, was ich für solide Arbeit völlig okay finde.


    Der Nachteil ist, daß es keine Werkstattersatzfahrzeuge gibt, was doof ist, denn sie ist 30 km von mir weg, so braucht man irgendjemanden, der einen abholt bzw. hinbringt. Das Motorrad ist auch nicht von einem auf den anderen Tag fertig, sondern es ist ca. eine Woche einzuplanen.

    Der Abmeldebescheid sollte automatisch per E-Mail als pdf-Dokument zugeschickt werden.


    Als Abmeldedatum gilt das Beauftragungsdatum, sofern dieses nicht auf einen Sonn- oder Feiertag fällt. Tut es dies, dann ist das Abmeldedatum der nächste Werktag. Rückrechnung der Steuer erfolgt zum im Bescheid genannten Abmeldedatum, Rückrechnung Versicherung kann u.U. abweichend sein, wenn Verrechnungen mit anderen Fahrzeugen oder Kurzzeitkennzeichen erfolgen.


    Nein, ab Anzeige der Abmeldung darf das Fahrzeug nicht mehr im Straßenverkehr bewegt werden.

    Genau das ist meine Überlegung. Meine Transalp ist jetzt 34 Jahre alt, begleitet mich seit vielen, vielen Jahren und taugt mir generell immer noch. Doch ich möchte etwas moderneres. Ein Motorrad, das sich nicht mit Gepäck ab ca. 130 km/h im Heck aufschaukelt, das modernere Bremsen, evtl. auch ABS hat und bei dem ich nicht alle Nase lang irgendetwas reparieren muß.


    Blöd ist einfach, daß ich noch nicht genau weiß, ob Tourer, Naked oder kleine Reiseenduro. Den Sommer über werde ich noch so einiges zur Probe fahren um mein "neues" Motorrad zu finden. Irgendwann weiß ich bestimmt, was ich möchte.