LittleHonda Master
  • Member since Jan 28th 2009

Posts by LittleHonda

    Nein, ich nutze keinen Kunststoffreiniger.


    Ich hab' einen "weißen Stein" in der Dose, der mit einem weichen, nassen Schwamm aufgeschäumt wird. Damit reinige Kunststoff, am Auto und am Motorrad, ebenso wie im Haushalt, außerdem auch Metall und Glas. Eignet sich für fast alles. Danach kommt an den Kunststoffteilen am Motorrad oder Auto Sprühwachs drüber und wird poliert.


    Schwarzer Kunststoff, der ausgeblichen oder angegraut ist, z.B. Stoßstange am Auto, bekommt nach dem Reinigen mit dem "weißen Stein" einen neuen "Anstrich", mit schwarzer Schuhcreme (Tube mit Schwämmchen), was ganz gut hält, auch bei Regen und Schnee.


    Kann für Dich ggfs. eine Alterntive zum Kunststoffreiniger sein.

    Um's passende Motorrad zu finden, solltest Du alle Modelle, die Dir gefallen Probefahren. Das ist die geeigneste Option herauszufinden auf welchem Modell Du Dich wohl fühlst. Gebrauchte Motorräder würde ich nicht von vorn herein ausschließen.

    Du kannst mit etwa € 1.500 für den Motorradführerschein kalkulieren. Für eigene, neue Schutzkleidung solltest Du ab ca. € 1.000 (Helm, Jacke, Hose, Stiefel, Handschuhe, Regenzeug) rechnen, bei Gebrauchtkauf (Jacke, Hose, Stiefel) weniger. Helm und Handschuhe solltest Du neu kaufen.


    Zum Kauf des ersten, eigenen Motorrads müssen viele Dinge in Betracht gezogen werden. Deine Körpergröße ist ein ausschlaggebender Punkt, aber auch, wo Du überwiegend unterwegs sein willst, was Du für's Möppelgetier ausgeben willst und welche Art von Motorrad (Naked Bike, Tourer, Chopper, Reise-Endure etc.) Dir liegt.

    Den trockenen Samstag habe ich genutzt um die olle Alp auszuführen und zwischendurch eine Probefahrt mit einem Motorrad zu machen, das auf meiner "Anguckliste" steht.


    Die Kawasaki Versys X 300, deren Probefahrt ich vereinbart hatte, ist Baujahr 2017, Preis € 4.300, hat keinen Hauptständer, 8.600 km auf dem Tacho und 39 PS. Auf diesem Motorrad war die niedrige Sitzbank montiert, so daß die Sitzhöhe 82 cm hatte, also einen cm mehr als meine Transalp.


    Das Gewicht des Motorrads empfand ich beim Schieben angenehm, das Aufsteigen war ungewohnt und das Einholen des Seitenständers etwas tricky, da ich nach rechts rutschen mußte um einigermaßen sicheren Stand zu haben, wobei sich die Falten meines Hosenbeins in der Fußraste verfingen als der Ständer einklappte.


    So, nun ging's los. - Anlassen und hübsche Lämpchen gehen an, kleines Mäusekino. Die Versys klang leise und bröbelte vergnügt vor sich hin. Der Leerweg des Gasgriffs war sehr kurz. Der Kupplungshebel läßt sich zwar wunderbar leicht ziehen, aber den Schleifpunkt zu finden, wenn so fast gar kein Widerstand vom Hebel kommt, war doch sehr gewöhnungsbedürftig.


    Der Fußschalthebel legt einen relativ kurzen Weg beim Gangwechsel zurück und der Neutral war beim Runterschalten nicht immer sofort zu finden. Im Gegensatz zum sehr leichtgängien Kupplungshebel habe ich für das Ziehen des Handbremshebels viel Kraft gebraucht. Die Griffspanne beider Hebel könnten für mich etwas kürzer sein.


    Die aufrechte Sitzposition ist mir vertraut. Die Sitzbank ist im vorderen Bereich angenehm schmal, so daß ich nahe am Tank sitzen konnte. Die Fußrasten empfand ich als etwas zu tief, doch der Abstand Fußraste zu Hinterradbremse bzw. Ganghebel war ohne Suche sofort zu finden. Ich würde mir die Höhe beider Fußhebel verstellen, denn ich mag es nicht, wenn meine Füße "nach unten tauchen" müssen.


    Der relativ gerade Lenker hat eine angenehme Breite, die Griffe sind dünn, so daß auch kleine Hände sie ohne Anspannung umschließen können, wenn auch für mich ungewohnt. Was ich ganz komisch fand, waren die kleinen "Wurmfortsätze" am Lenkerende nach den Griffen. Ich konnte mit angenehmer Armhaltung unterwegs sein.


    Die breiten und in der Höhe sparsam bemessenen Rückspiegel haben mir gar nicht gefallen. Ich gab' gern etwas größere bzw. höhere Rückspiegel. Einzustellen waren die Spiegel gut und ich konnte auch sehen, was hinter mir vor sich geht, obwohl ich ein Stückchen meines vertrauten Rückblicks vermißt habe.


    Die Windschutzscheibe war für mich nicht optimal, da ich oft genau die Kante im Blickfeld hatte. Der Blinkerschalter ist nichts für kurze Daumen und von der Höhe für mich erst mal gewöhnungsbedürftig, denn einige Male hab' ich versehentlich beim Ertasten des Blinkerschalters die Hupe erschwischt. (Liegt bei der Transalp und XS tiefer, daher hat mein linker Daumen diesen Weg so drin.)


    Völlig irritiert hat mich der große, runde Drehzahlmesser, der mittig angebracht ist und die viereckige, digitale Tempoanzeige, die rechts daneben liegt. Gewundert hab' ich mich über die aufleuchtenden Zahlen im kleinen Viereck dazwischen. Hat einige Kilometer gebraucht bis ich diese als Gangananzeige erkannte. Während der gesamten Fahrt fiel mein Blick statt zum Tacho immer zuerst auf den riesigen Drehzahlmesser und es dauerte ein Sekündchen bis ich realisierte, das ist nicht das gefahrene Tempo.


    Das große Vorderrad (19 Zoll) und das kleinere Hinterrad (17 Zoll) kenne ich von meiner Transalp. Nicht vertraut war mir das Kurvenfahren mit diesem Kawasaki-Teilchen. Donnerzacken, die Versys ließ sich ganz schön bitten, bevor sie sich in die Kurve legen ließ. Da brauchte ich etwas mehr Lenkimpuls als gewohnt. Beim Drücken in die Kurve tat ich mich anfangs schwer.


    Die Versys fährt wie von selbst geradeaus und ich empfand sie als spurstabil, sowie bei Langsamfahrt gut ausbalanciert. Ich konnte die Versys beim ersten Versuch, dank ihres sehr großen Lenkeinschlags, binnen zwei markierten Parkbuchten auf einem Ladenparkplatz wenden, was mir mit meiner Transalp nicht immer gelingt. Daß ich dabei vermutlich die Kupplung der 300er ordentlich traktiert habe, bleibt mal außen vor.


    Beim Bremsen taucht die Versys weniger ein als die Transalp, was sicherlich daran liegt, daß an ihr alles straffer und irgendwie auch härter ist. Das hab' ich auch beim Sitz gespürt - nee, bequem war dieser nicht. Der Sitz ist leider gar nicht rutschig, sondern bremste mich bei meinen "Anhalteturnereien" (deutliches nach links rutschen um den Fuß sicher auf den Boden zu bekommen) ganz schön aus. Ich hatte zwei Mal arge Bedenken, daß sie mir beim schnellen Anhalten wegkippen würde (ist nicht).


    Die Versys federt auch Unebenheiten nicht konfortabel weg, sondern gibt sie direkt weiter, was ich auf einer schmalen Kurvenstrecke mit teilweise gehobenen und aufgebrochenen Asphaltstellen unangehm bemerken konnte. Beim Feldweg war der grobe Schotter unter den Rädern einfach wahrzunehmen, was für diejenigen, die gern mal abseits der Straße fahren ein Vorteil ist.


    Für ihre 39 PS zieht sie gut an, wobei sie für flottes Vorankommen eine hohe Drehzahl braucht, was nicht mein Ding ist. Trotzdem ist es möglich durch die Ortschaft im fünften Gang zu tuckern und am Ortsende in selbigen zu beschleunigen. Es geht dann zwar langsamer vorwärts, aber sie ruckelt nicht. Der kurze Ausflug über die Autobahn (eine Ausfahrt rauf, die nächste wieder runter) verlief wie ich es erwartet hatte. Die Versys muß hoch gedreht und spät geschaltet werden, dann tritt sie zügig an. Mehr als 145 km/h wollte sie nicht laufen, obwohl sie mit Höchsttempo 155 km/h angegeben ist. Hinter dem Windschild gab's bei schneller Fahrt Verwirbelungen.


    Die Vorderbremse spricht sehr sanft an und packt nicht ruckartig zu. Abgesehen vom schwergängigen Bremshebel, läßt sich der Anlegepunkt leicht erfühlen und die Bremse gut dossieren. Das geringe Eintauchen der Gabel ist angenehm. Eine Vollbremsung habe ich wegen des "Anti-Rutsch-Sattels" nicht gemacht, denn so schnell hätte ich meinen Fuß nicht sicher auf den Boden bekommen. Die Hinterradbremse könnte sich mehr bemerkbar machen. Da mußte ich beim langsamen Achterfahren ganz schön drauflatschen, sie funktionierte (gefühlt) nicht annähernd so direkt wie die Trommelbremse meiner alten Transalp.


    Optisch gefällt mir die Veresys 300 so là-là-là. Ich finde den verschlungenen Krümmer am Vorderbau nicht schön, der auch noch ungeschützt im Freien liegt, falls man auf Idee kommen sollte nicht nur erlaubte Feldwege zu fahren. Der Auspuff, so finde ich, hat eine globige Form und eine ungünstige Positionierung. Die rautenförmigen Lufteinlässe an der Seitenverkleidung finde ich optisch nicht gelungen.


    Kann die Versys X 300 meine alte Transalp ersetzen?


    Ja, die kleine Versys hat mir Spaß gemacht. Als ich wußte, wie sie reagiert, ging sie gut durch Kurven und Kürvchen. Wenn das Windschild, die Fußrasten, der Sitzbankbezug und ggfs. auch noch die Hebel verändert werden würden, sowie ein Hauptständer drunter käme, könnte ich sie mir als zusätzliches Spaßmotorrad durchaus vorstellen, allerdings nicht für den aufgerufenen Preis.


    Denn eine echte Nachfolgerin für meine Transalp ist sie nicht. Mich stören die notwendigen, hohen Drehzahlen, die dadurch hervorgerufenen Vibrationen und ihre straffe Fahrwerksabstimmung, sowie einiges an der Optik. Für mich war es sinnvoll dieses Motorrad zu testen, denn ich hätte gedacht, daß ich mit so einem hochbeinigen Zweirad mehr Problem haben würde.

    Das ist doch mal ein Wort! Du kannst gerne schon einmal anfangen. Ich lege dann einen Artikel an, für den ich dich dann berechtige. Wir lesen das gerne quer und helfen bei der Formatierung, Bildersuche und dem Inhaltsverzeichnis.

    Die Zeit spielt keine Rolle, wir sind ja kein Verlag ;)
    Und wenn du zufrieden bist, schalten wir den Artikel frei.


    Gut, dann machen wir das so. Bitte teil' mir mit, wo ich diesen Artikel dann aufrufen und bearbeiten kann.

    Hm, vielleicht sollte man den Führerschein-Thread mal neu aufsetzen, damit sich ein Neuling nicht die ersten zwei Jahre durch den ganzen Thread lesen muss... :/ Der ist schon arg lang.


    Noch besser ein Artikel über Fahrschulen und die ersten Fahrstunden mit gesammelten Tipps in einer Übersicht. Jemand Lust?

    Ja, das ist eine gute Idee.


    Wenn Du oder jemand von den Moderatoren mein Geschreibsel vor Veröffentlichung gegenliest, dann würde ich einen Artikel zu Überlegungen die Auswahl der Fahrschule betreffend, über Vorbereitungen zur ersten Fahrstunde, über den Ablauf von Fahrübungen und der Ausbildung im Straßenverkehr schreiben - sofern ich nicht bis zu einem fest definierten Termin binnen zwei Wochen abliefern muß.

    Bzw eure Fahrlehrer und woran ihr einen guten erkennt und wo ihr die Finger von lassen würdet?

    Ein Fahrlehrer für's Motorrad sollte im Idealfall selbst in seiner Freizeit aktiv Motorrad fahren. Im Fahrschulbetrieb bei den meisten Stunden ebenfalls mit dem Motorrad, mal vorne weg, mal hinterher und nur wenige Stunden mit dem Auto begleiten. Es gibt Fahrlehrer, die auch die Ausbildung zum Instruktor für Fahrsicherheitstraining haben und solche Lehrer sind ein Volltreffer für die Ausbildung.


    Die erste Fahrstunde ist im optimale Fall eine Doppelstunde. In der ersten Stunde "turnst" Du um's und auf dem Motorrad rum, lernst Auf- und Abbocken, Schieben u.ä., erkundest verschiedene Haltungen und Sitzpositionen, sowie lernst die Bedienelemente kennen. Für's erste Fahren wird die kleinste/leichteste verfügbare Maschine, meist 125er, genutzt. Per Funk bekommst Du anfangs genau gesagt, was Du auf dem Motorrad tun sollst und Deine Blickführung wird von Anfang an korrigiert, ebenso Deine Haltung.


    Optimal ist eine Fahrschule, die mehrere Motorräder in den verschiedenen Klassen hat und zwei, drei Fahrlehrer für die Motorradausbildung, sowie einen eigenen Übungsplatz oder die Möglichkeit einen abgesperrten Platz zu mieten/nutzen. Es gibt Fahrschulen, die haben Motorräder mit Ausleger, die zum Bremstraining und Kurvenüben genutzt werden können. Das sind leider nur sehr wenige Fahrschulen, die sich solch einen Luxus leisten (bieten oft auch Sicherheitstrainings an und haben deswegen dieses Equipment) und die Übungsstunden kosten auch mehr.


    Neben den vorgeschriebenen Fahrübungen fließen bei einem erfahrenen und sehr motivierten Fahrlehrer immer wieder Fahrübungen ein, die nicht im Pflichtenkatalog stehen, z.B. über ein Brett fahren oder den Bordstein runter, Drehen auf einer Anhöhe etc. also die Dinge, die auch während eines Sicherheitstrainings geübt werden.


    Warum hat noch niemand auf den Fahrschul-Thread verwiesen? Fahrstunden und Co. - Der Weg zum Schein :grin:

    Eventuell, weil er sehr lang und mittlerweile recht unübersichtlich geworden ist.

    Und nur zum erwähnen: Möchte nicht sagen, dass mein Fahrlehrer schlecht ist oder ähnliches - im Gegenteil (und andere haben bei ihm ja auch den Führerschein geschafft) - ich selbst merke einfach nur, dass die Chemie nicht ganz perfekt ist. (Kriege öfter das Gefühl er ist genervt von meiner Unfähigkeit und "eigenen Dummheit" (als würde ichs absichtlich machen um ihn zu nerven), er hat halt sein eigenes Tempo und man kriegt öfter den Eindruck er nimmt einen nicht ernst wenn man sowas anspricht wie bspw. mit der Kupplung oder dem "langsam fahren".)

    Dann sprich Deinen Fahrlehrer darauf an, daß Du den Eindruck hast, daß er von Dir genervt ist. Vielleicht empfindest Du das nur so oder es ist tatsächlich so. Das findest Du nur in einem ruhigen, sachlichen Gespräch heraus.


    Frag' ihn vor den Übungen, wo Du hingucken sollst und laß' es Dir ggfs. vom Fahrlehrer vorfahren. Je mehr Du fragst, desto mehr wird/muß er Dir erklären. Fordere ihn ruhig auf, Dich stetig zu korrigieren und Dir über Funk, z.B. beim Hütchenfahren zu sagen, wo Du hingucken sollst, ebenso bei den ersten Fahrten im Straßenverkehr. Er hat schließlich nicht nur das Interesse Dich gut für die Prüfung vorzubereiten, sondern auch, daß Du von Deinen guten Erfahrungen im Freundeskreis berichtest, denn kein Fahrlehrer will als ungeduldiger Miesmuffel dargestellt werden.


    Was auch wichtig ist, nicht nur für's Langsamfahren, ist wie Du auf dem Motorrad sitzt. Auf der Mitte der Sitzbank oder nahe am Tank, ob Deine Unterarme und Handgelenke eine Linie bilden oder ob Du die Hände arg abknicken mußt. Kannst Du die Hebel mit der Hand erreichen ohne daß Du Deine Finger erst darüber heben mußt? Wie verkrampft ist Dein Oberkörper und Deine Schultern? Hängt Dein Rücken durch oder überstreckst Du ihn unbewußt? Sitzt der Helm richtig oder zu tief, so daß Dein Sichtfeld ggfs. eingeschränkt ist? Frag' Deinen Fahrlehrer danach. Er kann es beurteilen und auch korrigieren.


    Die ersten Fahrstunden sind für jeden eine Herausforderung. Die Füße finden den Schalt- und Bremshebel noch nicht automatisch, Du mußt noch viel über Gasgeben und Gashalten (Stützgas) nachdenken, hast noch kein richtiges Gefühl für den Anpackpunkt (Schleifpunkt) der Kupplung, bist Dir noch nicht sicher, welche Bremse, wann die sinnvollere ist und die Gänge bzw. der Neutral geben noch so einige Rätsel auf. Das führt dazu kurz einen Blick dahin zu werfen und schwups führt das zu einer ungewollten Reaktion. Das ist während der ersten Stunden völlig normal und darüber brauchst Du Dir keinen großen Kopf machen. Mein Ausbilder rief über Funk oft "Lächeln!". Das führt unweigerlich dazu, daß man grinst oder lächelt und sich damit etwas entspannt.


    Und Motorradfahren lernt man, genauso wie Radfahren oder Schwimmen nur durch Übung, Übung und nochmals Übung. Ich wünsch' Dir viel Erfolg dabei und der Spaß wird bestimmt kommen.

    Tief:

    Gestern abends, eine Panne :( mit dem Pkw. Das Kupplungspedal ging nicht mehr in Ausgangsstellung, weil sich das Befestigungsteil am anderen Ende des Kupplungszugs, das im Motorraum sitzt, frechweiser verabschiedet hatte, wie der ADAC'ler diagnostizierte. Pkw wurde mittels Abschleppstange zur Werkstatt befördert (8 km) und ich danach netterweise zur Garage (6 km von daheim weg) gefahren.


    Hoch:

    Die alte Transalp sprang dienstbereit an, beförderte mich nächtens sicher nach Hause (kalt war's).


    Tief:

    Heute kurz nach dem Starten auf dem Heimweg von der Arbeit geht die Transalp aus und nicht mehr an. Grrrrr..... in der Linksabbiegerspur an der Ampel .... zur Seiten schieben und checken ... und dann kräftig über mich selbst :evil: ärgern ... Benzinhahn war zu! Wie kann ich nur so blöd sein!

    Richtig, ein solches Ding muss mind. 3x2m sein. Habe ja bereits einen Schuppen, aber der ist nicht mehr sehr ansehnlich. Das Falt-Ding hatte ich auch gefunden - na ja, dann kann ich auch gleich 'ne Plane nehmen ;)


    Ich denke schon an richtig massiv.

    Was spricht dagegen den vorhandenen Schuppen zu modernisieren oder komplett neu zu bauen?


    Mein Motorrad stand jahrelang in einem Gartenhaus (genehmigungsfrei), das wir (mit Hilfe eines Bauschreiners), nach den Maßen für zwei Motorräder (3,09 m x 2,99 m), mit einem verstärkten Boden selbst gebaut hatten. Das Haus hat eine zweiflügelige Türe und ein sehr flaches Dach um aufrecht darin stehen zu können. Ein Motorrad wurde rückwärts auf die linke Seite reingeschoben, das zweite Motorrad vorwärts auf die rechte Seite. Das hat prima funktioniert. Das Häuschen steht auch nach über 20 Jahren sicher und ohne Beschädigungen an seinem Platz.


    Eine Neuausgabe der Transalp ohne V-Motor? Ist für mich dann keine "echte" Transalp.


    Mal abwarten, ob und was da tatsächlich kommt. ich bin neugierig, wie sie aussehen wird und was an sinnvoller Elektronik (wie ABS) und unnötigen Schnickschnack verbaut sein wird. Ich könnte mir vorstellen, falls sie mir gefällt und nicht übermäßig hoch ist, eine neue Transalp zu kaufen. Vermutlich wird sie leider nicht zu den günstigen Angeboten gehören.


    Meine TransAlp hab' ich mir 1987 vor allem wegen der aufrechten Sitzposition und ihrer besseren Reisetauglichkeit gekauft. Meine Ambitionen damit im Gelände zu fahren, hab' ich nach zwei Einsteigertrainings schnell aufgegeben. Ich hab' zuviel Angst vor eventuellen Stürzen und Verletzungen. Feldwege und ungeteerte Straßen bekommt die TA oft unter die Räder, quasi "Gelände extra light", das macht mir, im Rahmen meines Fahrkönnens, auch Spaß.


    Als ich mir als Fahranfänger die Breva mit 49PS gekauft habe, hat man mir auch erklärt, dass man damit nicht reisen kann. Und eigentlich gar nicht versuchen sollte, über die Alpen zu kommen ;)

    Mhm, so etwas ähnliches hab' ich auch zu hören bekommen. Trotzdem bin ich in meiner ersten Saison mit der XS 400 und ihren 27 PS-chen nach Österreich und Frankreich in die Berge gefahren. Spaß hatte ich dabei auch. Kaum zu glauben - aus heutiger Sicht.

    Honda CBF 500, CBF 600 sind tief, gibt's mit und ohne ABS, liegen im Preisrahmen. Sind solide Motorräder, zuverlässig und einfach zu handhaben. Bei manchen 600ern ist die Sitzbank von Haus auf in zwei Stufen verstellbar. Bei 1,65 m kommst Du mit beiden Füßen fast flach auf den Boden. (eigene Erfahrung)


    Honda Transalp XL 600 V, ohne ABS, mit abgepolsterter Sitzbank, ist bei Deiner Größe mit nur dem linken Fuß unten, auf mehr als einen halben Fuß gut haltbar (eigene Erfahrung). Ja, ist alt, doch als Einsteiger-Reise-Motorrad für die erste oder zweite Saison eine Übelegung wert, da robust und ein Langläufer.

    Vorgestern habe ich eine kurze Testfahrt gemacht (brrr, war das kalt) und erfreut festgestellt, daß Anhalteturnerei besser funktioniert. Schon mal prima.


    Trotzdem halte ich weiterhin ein Äuglein offen nach einem etwas neuerem Zweirad. Aktuell informiere ich mich über die Honda Neo-Sports-Cafe-Modelle CB 300 R und CB 600 R, außerdem über eine ältere CB 750.


    Zu gegebener Zeit werde ich meine Liste abarbeiten (MT 03 + 07, Himalayan, 800 cc, Versys 300, KTM 390, Mash-Ride) und die Neo-Sports-Modelle genau angucken.

    Gut, das ist auch eine Möglichkeit den tatsächlichen Preis nach unten zu bekommen, vorausgesetzt die Sachen lassen sich über Kleinanzeigenportale dann auch wieder verkaufen. Nachfragen werde ich, wobei ein Tankrucksack auch für mich interessant wäre.


    Es ist einen Versuch wert, es den Verkäufern so vor zu rechnen und ich hoffe, daß sie drauf einsteigen. Meine Grenze liegt bei € 1.000, mehr möchte ich dafür nicht ausgeben, aber das muß ich anfangs nicht kund tun.