H-AJ Student
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Posts by H-AJ

    Habe eine Verkehrsrechtschutz nur für genau ein Motorrad bei der Advocard, was - so meine ich mich zu erinnern - 54 Euro pro Jahr, Tendenz fallend, kostet. Gebraucht habe ich sie noch nicht. Allerdings war ich auch schon vorher bei der Advocard rechtsschutzversichert (Beruf, gemietete Wohnung, nicht motorisierter Straßenverkehr) - bis eben auf "motorisierter Straßenverkehr". Zweimal habe ich die übrigen Advocard Versicherungen gebraucht. War überhaupt kein Problem, alles bezahlt zu bekommen. Nur wenn man einen Rechtsanwalt von weit her nimmt, dann muss man für diesen die Reisekosten selbst bezahlen. Derzeit läuft das dritte Verfahren über die Rechtschutzversicherung. Die Advocard ist aus meiner Sicht deswegen sehr gut, weil man sich selbst einen Anwalt suchen kann und wenn dieser Anwalt meint, er kann ein Verfahren gewinnen, dann übernimmt die Advocard auch die Kosten. Das war jedenfalls damals mein Argument, weswegen ich zur Advocard gegangen bin. Keine Ahnung, ob das immer noch so eine Art Alleinstellungsmerkmal ist. Bisher war ich zu faul, auch für das zweite Motorrad eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen...

    Hallo Lille,


    auch auf die Gefahr hin, dass ich hier gleich gelyncht werde, weil ich einen älteren Artikel wieder hervorhole.


    Könnte
    es womöglich auch das Lenkkopflager sein, was das Fahrverhalten negativ beeinflusst? Gegebenenfalls könntest Du das mal überprüfen, wenn es bisher noch nie nachgesehen wurde. Jedenfalls war das nach 30000 km das Problem bei mir. Es war praktisch unmöglich geworden, Kurven optimal mit nur einer Lenkbewegung zu durchfahren. Ich dachte auch, dass es von der Federung gekommen wäre. Das war jedoch gar nicht der Grund.


    Letzten Endes war das Lenkkopflager komplett ausgelutscht, Gabelöl / Simmeringe / Vorderradnabe wurden ebenfalls getauscht. Nun ist alles wieder wie früher als das Bike neu war. Lenkkopflager kosten nicht viel, nur der Einbau ist umständlich und für das optimale Festziehen braucht es ausreichend Erfahrung.


    Gruß
    H-AJ

    Hi Katha,


    meine Ninja 250R kann man ab ca. Größe 1,55 m fahren, wenn man sie zusätzlich tieferlegt. Ich selber bin 1,63 m groß und komme bei ebener Fläche ohne Tieferlegung mit beiden Fußballen auf den Boden. Der Sitz ist sehr schmal geschnitten. Dadurch dass der Lenker im Verhältnis zu vielen anderen Motorrädern relativ niedrig ist, passt er sehr gut für kleinere Fahrer. Ich kann die Maschine dadurch sehr gut halten, auch wenn sie zu kippen droht. Die Sitzhaltung auf dem Motorrad ist für kleinere Leute etwas nach vorne gebeugt und die Fußrastenhöhe passt bei kurzen Beinen aus meiner Sicht gut. Ich glaube, die meisten Kawa-Händler sollten eine stehen haben, von daher geh vielleicht einfach einmal bei einem Probe sitzen.


    Bei einem ADAC-Training waren auch zwei Deiner Hondas dabei, die schmalere, abgepolsterte Sitze hatten und tiefergelegt waren, aber die waren immer noch wesentlich wuchtiger als meine, die nur ca. 175 kg wiegt. Vom Halten her schaffst Du das bei einer kleinen tiefergelegten Ninja also in jedem Falle, auch ohne besondere Schuhe oder ähnliches, wenn Du bisher die Honda gewohnt bist. Mess mal Deine Schritthöhe. Wenn die bei 79 cm liegt, brauchst Du vermutlich nicht mal eine Tieferlegung. Ich hab mir wegen der Verkleidung Sturzpads montieren lassen. Umfaller verkraftet sie damit bis auf Kratzer schadlos - habe es aber bislang erst einmal unabsichtlich auf die Auspuffseite getestet...


    Nur ist die kleine Ninja nunmal keine CBF600, sondern sie hat "nur" 33 PS. Sie braucht kaum Sprit, kostet 18 Euro Steuern und die Versicherung fällt auch kaum ins Gewicht. Wenn du aber sowieso nicht so viel Erfahrung mit dem Motorradfahren hast, könnte sie das richtige Bike für Dich sein, weil sie sich einfach fahren lässt und sie wirklich nur gute Manieren hat - auch dann noch, wenn Dir in der Kurve plötzlich der Hinterreifen wegrutscht. Allerdings ist es kein Möppi, wo man beim Fahren einschlafen sollte. Schalten ist da schon gefragt, da man mit zu niedriger Drehzahl eben nicht angemessen vom Fleck kommt. Auf kurviger Strecke steht sie einem "großen" Motorrad offenbar in nichts nach, die fahren einem nur auf den Geraden weg. Das Gute an der kleinen Ninja ist, dass man echte Chancen hat, sie nach einiger Zeit wirklich komplett im Griff zu haben und man kann sie vor allem tatsächlich im ganz normalen Straßenverkehr voll ausfahren. Für ständige Autobahnfahrten ist sie naturgemäß nicht gemacht. Es gibt zwar Leute, die das machen, aber mir wäre es erstens zu eintönig und zweitens einfach zu laut. Bei Tempo 80 liegt man bei 6000 Umdrehungen im sechsten Gang, sie geht dann laut Tacho bis ca. 165 km/h und die Drehzahl steigt entsprechend, was aber ab 120 ja ohnehin durch die Windgeräusche übertönt wird. Nierengurt braucht man nur im Winter, mit Racingscheibe braucht man nur noch einen Schal...


    Einen lustigen Effekt gibt es noch, wenn man sie fährt. Autos lassen einem häufig die Vorfahrt... Man sollte in diesen Fällen Geduld mit den Autofahrern haben und warten, bis sie dann doch langsam, zögerlich und unendlich verwundert darüber, dass ihnen ein kleines, flaches grünes Motorrad die Vorfahrt tatsächlich gelassen hat, weitergefahren sind :grin:


    Schöne Grüße
    H-AJ

    Danke Schnute! Stimmt, wenn man auch noch wartet, bis das Möppi wieder gerade ist... wird das nix mehr. Hab mir die entsprechenden Situationen gerade nochmal vergegenwärtigt :) Wir haben das auch im Anfängertraining gemacht, aber dort leider nicht wirklich erklärt bekommen. Naja. War nicht nötig. Die Praxis kannte ich ja schon. Hätte es nicht geklappt, wär ich in ein Auto gerasselt :whistling:

    Funktionsunterwäsche hilft bei der Textilhose ganz gut :) Die Lederhose hat ja eh schon ein entsprechendes Innenfutter. Und da der Fragesteller hier ja eher ein Sommerfahrer werden wird, braucht er wohl dann auch keine Heizgriffe :)

    In meinem Falle ist es eine schwarze Textilhose gewesen. Ich denke, in der brät man mehr als in der schwarzen Lederhose. Die helle Jacke, von der ich sprach ist eine Textiljacke. Und die Temperatur betrug in der Sonne nicht lauschige 30, sondern letztes Jahr in der Sonne eher so an die 45°C bzw. bis über 50°C an einigen Tagen, wo ich in der Fahrschule war und mir nicht aussuchen konnte, wo ich herfahre.


    Und das mit den Handschuhen muss man erlebt haben. Es gibt tatsächlich Handschuhe, deren Futter einzelner Finger sich derart verwurschtelt, wenn es nass wird, dass Du machen kannst, was Du willst und Du kriegst die Finger nicht mehr rein, zumal auch die Finger bei Hitze dicker werden. Dann kannst Du ja schlecht das Möppi in die Ecke stellen und 300 km nach Hause laufen. Aber ja: natürlich sollte man besser mit Handschuhen fahren. Nur war es an genau diesem Tag, wo man sozusagen bei Kälte wie im Winter losgefahren ist und nach ein paar Stunden Hochsommergefühle hatte, nunmal tatsächlich so, dass plötzlich sogar fast alle Supersportlerfahrer, die nun wirklich meistens Handschuhe tragen, keine mehr an hatten... Wenn einem zu heiß wird, ist es auch aus mit der Konzentration zum Fahren. Deswegen sag ich: besser für den Sommer reine Lederhandschuhe mit Protektoren ohne Futter und mit Luftlöchern.


    Mir ist es schleierhaft, wie einige Leute das ganze Jahr über mit den gleichen Handschuhen fahren können, zumal es z.B. für Frauen auch nicht eine soooo derart große Auswahl an Handschuhen gibt, wie für die Herrenwelt.

    Und nicht vergessen: Der Nienstedter Pass ist am Sonntag zwischen 6-22 Uhr für Motorräder gesperrt.


    Von Neustadt aus, kannst Du auch in Richtung Auetal parallel (auf Deiner Seite) zur A2 fahren und dann über die kleinen Orte Hattendorf und Langenfeld und von da aus weiter nach Hess. Oldendorf. Da fährt fast niemand, außer ein paar Leuten, die dort wohnen.


    GPX-Dateien lassen sich mit http://www.geolife.de/ für Niedersachsen erstellen. Darfst nur niemals eine Strecke nachträglich bearbeiten, das nimmt dann das GPS übel und kann sie ggf. nicht anzeigen, weil die Applikation noch nicht die Fähigkeit besitzt, Koordinaten von "Etappen" nachträglich in die richtige Reihenfolge zu bringen. Probiers halt ggf. erst mit einer kleinen Tour aus, falls Du überhaupt ein GPS benutzt.

    Hi,


    schwarze Kleidung kann bei Sonne unerträglich heiß werden. Beim Fahren geht das alles meistens noch, aber wenn man gezwungen ist, irgendwo ein paar Minuten zu stehen - dafür reicht eine Ampel, an der es schleppend voran geht - brät man ggf. im eigenen Saft. Daher habe ich zumindest eine helle Jacke mit einem sehr breiten Rückenreflektor und Reflektornähten vorne. Die Lederhose hat ebenfalls Seitenreflektordreiecke. Auch bei Handschuhen gibt es welche mit Reflektornähten. Die lassen das Motorrad von vorne gleich ein gutes Stück breiter aussehen.


    Wenn Du nur im Sommer fährst, brauchst Du vermtutlich keine noch so dünn gefütterten Handschuhe. Es gibt auch welche mit Belüftungslöcher im Leder. Bin letztens mit "Herbsthandschuhen" mit leichtem Futter bei Sonne gefahren. Mir sind lauter Möppifahrer ohne Handschuhe entgegen gekommen. Ich denke, die hatten das gleiche Problem wie ich. Ist das Innenfutter erst nass geschwitzt, kriegst Du bei exakter Passform, die gefütterten Handschuhe ggf. nicht mehr an. Ich hab meine daher irgendwann nicht mehr ausgezogen... Als ich zu Hause ankam, konnte ich sie auswringen.


    Helme können auch sehr heiß werden. Habe derzeit einen geerbten silbernen, aber ich glaube, der nächste wird doch weiss. Kann man ja mit einem Dokor versehen, wenn das Weiß nicht so ganz zum Motorrad passt. Schon der silberne kann sehr warm werden, wenn man ihn z.B. kurz in der Sonne stehen hat und ihn dann aufsetzt. Bei einem schwarzen Helm möchte ich mir das lieber gar nicht erst vorstellen.


    Grüße
    H-AJ

    Hi KingZ4002,


    mit "ganz schön harte Truppe" meinte ich, dass ich dass es sich für mich nicht ganz nachvollziehbar ist, wenn man so aus der Bahn fliegt und einem bei Schäden am Möppi als aller erstes nun unbedingt die Verkleidung einfällt. Meine Bedenken würden viel eher in Richtung gravierender Mängel gehen, die die Fahrsicherheit direkt beeinträchtigen können. Also z.B. so etwas wie ein verzogener Rahmen. Aber Du schreibst ja jetzt auch, dass Du Dich da schon kundig gemacht hast bzw. einen Mechaniker bei der Hand hast. Ob das nun unbedingt ein Kawa-Händler sein muss oder nicht, hängt ja eher von den Gegebenheiten vor Ort ab. Hier ist er der, der ohnehin am nächsten dran wohnt und beim ersten Lesen hatte ich nach Deinen Worten den Eindruck, Du willst nur die neue Verkleidung dranschrauben und dann gleich wieder durchstarten :smirk: von daher: "harte Truppe" ;)


    Eine Verkleidung aus China käme für mich erstmal nicht in Frage, da ich starke Bedenken wegen der Qualität habe, so lange sie nicht einmal gesehen habe. Das kann genauso gut vollständig rausgeworfenes Geld sein, von daher ist das mit dem Käufer-kontaktieren bestimmt eine gute Idee. Vielleicht bietet sich ja eine Möglichkeit, die Verkleidung erstmal bei jemandem anzuschauen und zu befingern. Kann mir aber vorstellen, dass man Billigverkleidungen vor allem für die Rennstrecke in Betracht ziehen könnte oder wenn man z.B. auf einem Platz Fahrmanöver übt, die den ein oder anderen Rutscher durchaus nicht ganz abwegig erscheinen lassen.


    Ich hab bislang nur zum Vergleich eine GFK-Hinterradabdeckung aus England dazu gekauft, aber auch die ist von nicht so guter Qualität wie das restliche Plastik. Wenn man dran klopft klingt es, als wäre das Material, was sehr schnell springen könnte. Aber in diesem Falle ist es ja nur eine Hinterradabdeckung, die ohnehin überall bündig befestigt ist und gar nicht wackeln kann. Bei den Originalteilen - auch wenn ich noch keine komplette Seite abgebaut habe - sind innen verklebte Schichten, die z.B. das Plastik vor der Motorhitze schützen. Da würde ich erst wissen wollen, wie das bei den China-Teilen ist. Die originale Seitenverkleidung erscheint mir relativ biegsam zu sein, was bedeutet, wenn die Maschine nur umkippt, zerspringt nicht gleich alles. Einfache Kratzer kriegt man auch wieder einigermaßen rauspoliert. Nachher fährst Du mit der Billigverkleidung über etwas Schotter und hast womöglich überall Löcher und Einschlagkrater... Dann vielleicht doch lieber eine Naked Ninja draus machen? :)


    Bevor die Maschine nicht mal mehr anspringt und ausgemessen wurde, brauchst du Dich aus meiner Sicht um die Verkleidung noch nicht zu sorgen. So ein wenig über die Felder zu springen und dann eine Landung auf dem Heck hinzulegen, dafür ist ja nun keine Rennsemmel unbedingt ausgelegt ;( Vielleicht kriegst Du auch einzelne Originalteile über das nicht genannte Online-Versandhaus. Nehme aber mal an, bei den 6er Ninjas, wirds vielleicht ein klein wenig weniger Bruch und auch weniger Umbauten geben als bei den 250R, aber dann brauchst Du halt nicht mehr alles zu einem hohen Preis kaufen. Meistens bleibt ja bei einer Bruchlandung doch noch das ein oder andere Teil übrig, was man dann irgendwo gebraucht im Original erstehen kann.


    Was ich noch immer nicht verstehe: Wie ist es denn nun eigentlich zu dem schlingernden Hinterrad gekommen? Mir sind zwar bisher schon aufgrund von fehlender Fahrpraxis und womöglich etwas zu viel Mut Vorder- und Hinterrad auch in Kurven weggerutscht, aber zumindest die Kleinst-Ninja, kann man dann noch immer halbwegs wieder zurecht rücken, wenns knapp wird. Ich denke mal, da kommt einem dann zu Gute, dass sie einfach weniger in den Socken hat und auch die dünneren Reifen. Außerdem ist man irgendwann dran gewohnt, immer in "Angriffshaltung" zu fahren, weil man ständig schön am Schalten bleiben muss, um sie bei Laune zu halten. Bei einer langgezogenen 90 km/h Kurve bin ich ohnehin entweder aus Faulheit und Ohrenschutzgründen schon im sechsten oder vielleicht im vierten, wenns schnell gehen soll.


    Wenn Du schon ganz außen in der Kurve bist, ist es zum Bremsen (und auf der Straße bleiben) wohl eher zu spät. Das Bremsen kann dann eigentlich nur noch dazu dienen, Deinen Abflug etwas weniger stark zu gestalten, was ja auch nicht das schlechteste ist. Wenn Du innen bist und die Straße ist nicht eine ganz schmale, gibts aus meiner Sicht die Möglichkeit, kurz und scharf vorne zu bremsen. Dann richtet sich das Möppi sofort auf und man muss direkt nach dem Lösen der Bremse mit enormer Schräglage in den verbleibenden Teil der Kurve lenken, um rum zu kommen. Dann kann man nur noch hoffen, dass die Drehzahl gleichzeitig nicht im Keller hängt, weil man dann auch einen guten Vortrieb braucht. - Sieht bestimmt ganz furchtbar aus, ist aber aus meiner Sicht eine Notlösung, die man durchaus mal (bei geringer Geschwindigkeit) üben kann, denn zumindest bei mir ist es eine ziemliche Überwindung, das freiwillig zu machen. Komischerweise kostet es überhaupt keine Überwindung mehr, sobald eine Situation es erfordert und ich so noch den Hauch einer Chance sehe, einen Fehler von mir auszubügeln :angel:


    Bin mal gespannt, wann meine gerade entworfene Theorie hier von einem Könner mit ein paar 100.000 km Fahrerfahrung wiederlegt wird.


    Dir und dem Möppi gute Besserung! Putz sie erstmal gründlich. Das beruhigt und Dir fallen bestimmt noch weitere Defekte auf als nur der, dass das es das Plastik dahin gerafft hat :smirk: Echt schade um jede Ninja! Auch wenn´s eine der großen ist :grin:


    Grüße
    H-AJ

    Hi KingZ4002!


    Also erstmal meinen Glückwunsch, dass Du das offenbar so gut überstanden hast! :thumbup:


    Wenn ich das gewesen wäre, geht die Kiste zum Kawa-Händler, der darf sie auf Herz und Nieren checken und mir dann sagen, was alles gemacht werden müsste und wieviel das kosten würde. Danach wird entschieden, was gemacht wird: Ob es sich noch lohnt oder ob der Rest in Einzelteilen weg geht. Glaubst Du echt, dass das bei einem mehrfachen Überschlag mit einer neuen Verkleidung getan ist??


    Link geht bei mir nicht. Aber hier gibts auch Verkleidungen: http://www.airtech-streamlining.com/kawiz/prodkaw.htm


    Ich bin wieder mal baff. ?( Ihr Motorrafahrer hier in diesem Forum seid echt manchmal eine ganz schön harte Truppe.


    Wie sieht es denn mit dem Fahrwerk aus? Was sagt die Gabel? Die Verkleidung ist echt nur Plastik, was Du Dir notfalls auch unlackiert aus den USA bestellen kannst, wenn´s auf jeden Cent ankommt. Ich meine, wie schnell hast Du denn vor, mit dem Hobel wieder mal zu fahren. Eine 6er ist ja nun nicht so ein süßes lahmes Entchen wie eine 250R :thumbsup: Die könnte ich ja dann zur Not noch eine Weile als Roller weiter benutzen...


    Grüße
    H-AJ

    Rechtschutzversicherungen sind in Sparten aufgeteilt. Je nachdem, was man versichern will, kann man sich eine Versicherung zusammen stellen.


    Beispiel Advocard: Privatrecht, Beruf, Wohnung, Verkehr.


    Man wählt die Pakete aus, die man versichert haben möchte und bekommt auf diese Art und Weise die maßgeschneiderte Versicherung. Verkehrsrechtschutz für ein KfZ mit dem Kennzeichen xxxxxx knapp 60 Euro mit 150 Euro Selbstbeteiligung. Ich denke ADAC-Mitgliedschaften usw. sind "billiger", da es dann vielleicht noch weitere Vergünstigungen gibt, die man in Anspruch nehmen kann und die das Bewegen eines Kraftfahrzeugs betreffen. Die Advocard war, als ich es vor Jahren mal recherchiert habe, jedoch die einzige Versicherung, bei der der von Dir gewählte Anwalt entscheidet, ob eine Klage Aussicht auf Erfolg hat. Der Anwalt versichert dies gegenüber der Versicherung und die Versicherung zahlt. Als Versicherter hat man damit nichts zu tun. Man bekommt nur nach einem Verfahren eine Rechnung von der Advocard, wenn z.B. der Anwalt Reisekosten zum Gerichtstermin von mehr als so und soviel km geltend macht. Du klagst beispielsweise in Hannover, aber der Anwalt kommt aus Düsseldorf. Dann musst Du natürlich die Kosten für seinen Anfahrtsweg zu den Terminen übernehmen.


    Viele Versicherungen zahlen nur dann eine Klage, wenn einer ihrer Anwälte denkt, dass Du mit Deinem Anliegen Erfolg haben könntest. Die Abwicklung mit Advocard war bei mir absolut unproblematisch, obwohl es einmal mit einem Vergleich und einmal mit einem verlorenen Prozess geendet hat. Es ist offenbar keine Versicherung, die einen beim ersten verlorenen Verfahren gleich auf die Straße setzt.


    Eine Rechtschutzversicherung tritt jedoch, soweit ich es kenne, erst immer zwei bzw. drei Monate in Kraft, nachdem Du sie abgeschlossen hast. Du musst sie also frühzeitig abschließen. Hast Du gerade unterzeichnet und musst nach weniger als z.B. drei Monaten dann klagen oder wirst verklagt, zahlt die Versicherung nichts.


    Im allgemeinen bieten Rechtschutzversicherungen auch noch weitere Ergänzungen an, sowie so und so viele Anwaltberatungsgespräche in einem bestimmten Rechtsgebiet pro Jahr etc. Ich denke, die Konditionen sind sehr unterschiedlich bei den einzelnen Anbietern. Daher sind die Preise auch kaum vergleichbar. Viele sind ja auch z.B. über ihre Gewerkschaft rechtschutzversichert.

    Die Frage wieviele Ducatis er schon gefahren ist bezog sich wohl nicht nur auf offene. Er sagte ja aus, dass er keine Ducs drosseln würde und dass das keine Anfänger-Bikes sind.

    Deine Interpretation der Aussagen ist ja jetzt noch weiter hergeholt. Evo schrieb, er fahre eine 33 PS Ninja und er hofft, demnächst zu studieren usw. usw. Und er will keine Ducatis drosseln. Warum um Himmels Willen sollte er denn dann schonmal einen gedrosselte Ducati gefahren haben? - Es ist und bleibt eine rhetorische Frage. Was eine rhetorische Frage ist und wie man sie gezielt einsetzen kann, um jemanden mundtot zu machen, lernt man - ich weiss nicht - spätestens in der 7. Klasse.


    Fährste Deine B-King eigentlich gedrosselt?

    Warum postest Du dann in disem Thread wenn es Dich stört? Mit FS in 2009 bist Du einer dieser Neulinge!

    Gut erkannt. Ich bin einer dieser Neulinge in diesem Thread. Warum fragst Du jetzt nochmal explizit deswegen nach? Ich hatte den Satz exakt deswegen geschrieben. Genau aus diesem Grund. Warum fragt ein erfahrener Motorradfahrer einen Neuling, wieviele ungedrosselte Maschinen er schon gefahren hat? Es ist eine rhetorische Frage, die der Provokation des Neulings dient. Meinst Du, ich sollte diese Fragen besser ignorieren?


    Oder dürfen Neulinge keine Meinungen äußern, weil sie keine Erfahrungen im Sinne erfahrener Motorradfahrer besitzen können?


    Hier fragt doch auch jemand, der noch nicht einmal ein Neuling ist, sondern der sich erstmal vorab informieren möchte. Da liegt der Erfahrungschatz von Neulingen vermutlich näher als der der sehr erfahrenen Motorradfahrer, die sich an die Anfängerprobleme oft einfach nicht mehr erinnern können oder die vielleicht so früh ihren Führerschein gemacht haben, dass sich die Probleme damals nicht bewusst gemacht haben.

    Wie viele Ducatis. hast du denn schon gefahren ?


    Sorry, dass ich das jetzt mal sagen muss, aber wenn man den Thread aufmerksam liest, wird man gleich bemerken, dass hier sehr viele Motorradanfänger zusammen quatschen. Von daher ist die Frage aus meiner Sicht an dieser Stelle keine Hilfe für niemanden und der Post sollte gelöscht werden. Ich meine auch, in den Nutzungsbedingungen unterzeichnet zu haben, dass einzeilige Posts vermieden werden sollten. Was bedeutet doch gleich die grüne Farbe, in der hier einige Nicks erscheinen? - Muss ich nochmal nachlesen. Hängt vielleicht mit der Anzahl der Postings zusammen. Irgendwas muss es ja bedeuten.


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    So und nun nochmal in kurz, da gerade mein kompletter getippter Text wegen einer Macke im Browser verloren gegangen ist.


    SanMiguel, wäre es nicht sinnvoll sofort mit dem A1 anzufangen? Du könntest bis Anfang April mit dem Schein durch sein und dann Fahren üben. Das ist in jedem Falle besser, als nur darauf zu warten, dass Du älter wirst und endliche den A-Schein machen kannst. Du kannst Dir nicht im Ernst vorstellen, dass Du in die Fahrschule gehst und dann als King der Straße da wieder raus kommst, oder?


    In der Fahrschule, wo ich war, hättest Du für beide Führerscheine in Folge absolviert nur geringfügig mehr zahlen müssen als für den A-Schein alleine. Der Vorteil wäre für Dich, dass Du Fahrpraxis bekommst und auch erstmal überhaupt ein Motorrad kennen lernst. Ich sehe nur, dass Leute, die auf einer 125er anfangen, sehr viel besser auf den größeren Maschinen fahren als echte Fahranfänger wie ich es bin. Die Fahrpraxis bringt Dir sehr viel, da Du dann Dein Traumbike mit einem ganze anderen Wissen auswählen kannst. Ich sehe für Leute, die mit einer 125er ein paar Tausend Kilometer zurück gelegt haben, auch gar kein Problem, warum sie sich nicht sofort ein z.b. - um den schönen Begriff nochmal zu benutzen - "Hubraummonster" anschaffen sollten, welches dann erstmal gedrosselt gefahren wird. Für einen absoluten Fahranfänger halte ich so ein Ding nach wie vor - auch wenn dies hier nicht gerne gehört wird - für das falsche Bike. Insbesondere dann, wenn der Fahranfänger noch überhaupt keine Erfahrung im Straßenverkehr hat.


    Was hatte ich noch geschrieben? Ach ja!


    Motorrad mit dem besten Sound aller Zeiten für mich: KTM SuperDuke 990 R. Aber leider auch kein Anfängerbike.


    Richtige Sitzhöhe der Ninja 250r ist 79 cm; tanken muss man nach ca. 390-420 km, dann passen 12 Liter Sprit in den 17-Liter-Tank.


    Kannst ja mal schreiben, wie Dir die Idee mit dem A1 so gefällt oder warum sie Dir nicht gefällt. Ich meine, Kohle genug scheinste ja zu haben. Kommt ja sicher nochwas dazu, bis Du 18 bist.


    Grüße


    H-AJ

    hab nichts gegen supersportler, aber wenn dann auch einen der den namen verdient.

    Dann beschreib mal, was die Chrakteristika für einen Supersportler sind.


    Ich hab sie übrigens als "Sportler" gekauft. Manchmal wurde sie auch als "Tourensportler" beschrieben. Momentan hat Kawasaki aber wohl auf der deutschen Homepage auf diese Einteilung ganz verzichtet. Gab wohl zu viele Diskussionen darüber :grin: Ach ja, und die Special Edition wurde zuerst auch als MotoGP-Edition angekündigt. Ich glaube, da sind sich aber alle inzwischen einig, dass sie da doch irgendwie anders aussehen müsste. Ich meine, in Amerika gab´s mal eine 10er in ähnlichem Design. Dieses Jahr ist es wieder anders herum. Hier hat jetzt die 10er das gleiche Design wie die 250r in den USA. Schau mal beim - das böse Wort wird wieder gesperrt sein - schau also mal beim "Internetröhrenfernsehenanbieter". Dort stehen Videos zu beiden Maschinen. Wirklich nett ist auch ein Video für die 250r. Alle drei Maschinen fahren einträchtig nebeneinander her und die 250r zieht dann raus. Da sieht man mal, dass sich auch echte Supersportlerfahrer beherrschen können, wenn´s drauf ankommt :P

    die sieht nicht so aus, weil es nötig ist, sondern nur damit sie cool aussieht.

    Danke, danke :grin: :grin: :grin: Das war jetzt aber ein fettes Eigentor, mein Lieber!!! :grin: :grin: :grin: Und das Coole führt dann dazu, dass unendlich viel Geld dafür ausgegeben wird, um das ganze noch irgendwie cooler erscheinen zu lassen. Also, ein junger Mann in Deinem Alter sollte dafür aber wirklich Verständnis haben, meine ich :grin: :grin: :grin:

    mir gings ja nicht drum ob man das erkennt oder nicht.
    vielmehr is es einfach sinnlos ein 34 ps motorrad vollverkleidet mit supersport haltung anzubieten.


    schließlich fährt man damit nich über 200 auf der renne

    Fahr mal ein Trekking-Rad. Das ist die Sitzhaltung, die Du auf der kleinen Ninja hast. Nur dass sie besser gefedert ist und einen bequemeren Sitz hat. Die Lenker sind für echte Supersporthaltung zu hoch. Ihre Höchstgeschwindigkeit liegt bei normal schweren Fahrern bei ca. um die 165 km/h. Mit einem Auto bin ich auch noch nie schneller selbst gefahren und alles in allem ist es mir ab 130 km/h auch ausreichend windig - mit der Originalscheibe. Aber ich hab nun ´ne Racingscheibe bestellt. Mal schauen, was die so bringt, hab erstmal das Modell genommen, was mir optisch am besten gefiel. Zur Not verkaufe ich sie wieder leicht unter dem Preis, zu dem Händler sie anbieten. Und wenn Du magst, kannst Du mit ihr sicher auch auf die Rennstrecke, aber vorher erscheint mir für mich dann doch ein Sicherheitsfahrtraining sinnvoller zu sein... Meine Rennfahrerkünste liegen derzeit weitestgehend noch innerhalb der vorgegebenen Geschwindigkeiten für Landstraßen.


    Und Sinn macht es aus meiner Sicht mit der Vollverkleidung schon. Ich glaube, man fährt sofort vorsichtiger, wenn man weiß, dass ein Originalteil bei möglicherweise 770 Euro liegt ;) Außerdem kannst Du Dich gleich zu Sturzpads informieren, die hoffentlich nicht nur den Motor, sondern auch die Verkleidung retten. Hab´s dann auch gleich ausprobiert: nur minimale Schrammen an Auspuff, Blinker, Seitenspiegel, schön ist es trotzdem nicht. Und nun bin ich gerade dabei, mich ins Lackieren dieser Verkleidung "einzuarbeiten". Hab ich mich vorher auch noch nie mit beschäftigt, genauso wenig wie mit Folien zum Aufkleben oder dem Sinn und Unsinn kleinerer Blinker oder eines Rücklichts mit "doppeltem Boden" (also drei Lampen statt einer).


    Der Verkleidungsaufbau ist schon eine spannende Angelegenheit und mit der Zeit bekommt man dadurch einen Blick für Dinge, die praktisch oder eher unpraktisch an verkleideten Motorrädern sind. Wenn man natürlich generell keine Joghurtbecher mag... Aber sie haben durchaus Vorteile aus meiner Sicht. Sie sind unheimlich schnell wieder abgewaschen! Ich glaube bei naked bikes hat man mehr zu putzen. Andererseits kann man vermutlich auch eher an die Innereien heran kommen, aber damit hat man ja, so lange die Garantie läuft, eh nicht viel zu tun. Viel Regen bekommt man mit Vollverkleidung übrigens auch nicht ab und man fährt, was den Nierenbereich angeht, stets windgeschützt.

    dass auch ne 250er fast jedes auto plattmacht sollte klar sein, das is nunmal eigtl. bei allen motorrädern so.
    wenn allerdings einem beim motorrad fahren einem nur die überlegenheit und ampelrennen wichtig sind, ist das genau der punkt der unvernünftigkeit. dann kann man auch mal mit ner 250er gg nen baum klatschen

    Ja, man kann gegen einen Baum klatschen. Deshalb sollte man gerade als Anfänger vorsichtig fahren. Man hat aber als Anfänger absolut kein Gefühl fürs Gasgeben. Es ist eine absolut ungewohnte Bewegung. Man ist da einfach ein kompletter Grobmotoriker, wenn man das erste paar mal fährt. Das erste, was ich gedacht hab, als ich auf meiner kleinen Ninja saß und nach 1000 m 30er Zone "richtig" Gas geben musste war: "Ach Du scheiße, ist ja cool! Die haut Dir nicht so ab wie die Fahrschulmaschine. Super!!!" Ich fühlte mich augenblicklich um ich weiß nicht wieviel sicherer auf diesem Motorrad als auf dem in der Fahrschule. Und das hatte nix mit Sitzposition zu tun oder Sitzhöhe. Das ist alles identsich gewesen, hatte absolut alles, was sich vermessen lässt, abgemessen. Die kleine Ninja wog nur ein klein wenig weniger und hatte weniger Leistung. Tja - und ich bin halt besonders mutig, wenn es um mein Leben geht, so dass ich andern dann auch gerne mal den Vortritt lasse, wenn es angebracht erscheint.


    Ich bin in der Manta-Ära aufgewachsen, das hat mich wohl etwas geprägt aber dadurch kann ich zwar nicht besser Motorradfahren als jeder andere Fahranfänger auch, aber immerhin habe ich einen geübteren Blick für die Verkehrssituation. Ich vergleiche die kleine Ninja immer gern mit dem sehr gut "eingefahrenen" Uralt-Opel-Rekord (Baujahr 70er?), den ich mal gefahren habe. Der Motor von dem Rekord ist übrigens mit 280.000 km irgendwann mit einem lauten Kawumms ins Jenseits gegangen, allerdings nicht beim knallharten Beschleunigen, sondern beim Umparken... Dabei hätte er noch drei Monate TÜV gehabt! So in etwa die Beschleunigung dieses Opels hat die kleine Ninja, wenn man sie noch "im Rahmen" und nicht vollständig im roten Bereich fährt. Von daher kann man sich auch überall getrost an die geltenen Verkehrsregeln halten. Auf einer breiten, anbaufreien Straße als erster an der Ampel los zu düsen, birgt in der Regel auch nicht so derartig große Gefahren, da ihr Vorderrad eigentlich auch nicht bei schlimmster Behandlung das Verlangen hat, gleich abzuheben. Das war schon bei der Fahrschulmaschine anders und die hatte nur 14 PS mehr.


    Okay, jetzt müssten eigentlich weitere Posts zum sachgemäßen Anfahren an einer Ampelkreuzung kommen. Könnten natürlich auch Zweifel an der Beschleunigung diese phantastischen alten Rekord sein. Bin gespannt :kiffer:

    VierM
    Möglicherweise habe ich meinen Text irgendwie nicht ironisch genug verfasst. Dieser Thread enthält ja wohl kaum eine - sagen wir mal - "objektive Diskussion" dazu, was nun ein Anfängerbike für einen 16,5 Jahre alten Fahranfänger offenbar ohne bisherige Zweiradkenntnisse (außer Fahrrad hoffe ich) im Werte bis zu so ca. 10000 Euro ist. Warum sollte ich dann einen sachlichen Text zum Thema schreiben? :) Hätte ich auch total langweilig gefunden :)


    Ich find´s außerdem prima, dass Bopper die mit den kleinen Ninjas trotzdem noch grüßen möchte :grin: Er wird sie wohl kaum immer akurat von den 6ern unterscheiden können, wenn er sie von weitem sieht (aber man kann´s in der Regel zusäztlich auch noch an den Farben festmachen, bei Frontansicht ist es ja sowieso klar).


    Es gehört zwar nicht in diesen Thread, aber ich frage mich ernsthaft, warum alle Welt ausgerechnet dieses kleine, süße Motorrad so kritisch beurteilt. Es fährt in den USA so schon seit Ende der 80er durch die Gegend. Nur hier im Forum*, sind alle immer wieder aufs neue - um es milde auszudrücken - total "irritiert" und reden von "Mogelpackung" usw. Komisch ist nur, dass ich diese Irritation bei Motorrad- und Autofahrern auf der Straße noch nie erlebt habe. Die waren von der Kiste immer begeistert und haben dies und das nachgefragt. Es hat die Größe, die sich auch ältere Anfänger noch auf Anhieb zutrauen. Echte Rennsemmeln ungedrosselt für Fahranfänger, da ist man ab einem gewissen Alter wirklich raus, deswegen kann man ja vielleicht auch ab 25 gleich den unbeschränkten A-Schein machen. Der Gesetzgeber rechnet halt damit, dass der Verstand dann langsam einsetzt. Die Verkaufzahlen von 6er Ninjas und dieser sind derzeit fast gleichauf (stand zumindest so mal im "Motorradfahrer"). Das hat mich schon erstaunt, da ich nicht dachte, dass sich die 6er so "schlecht" verkaufen oder die kleinen so "gut" (je nachdem, von welcher Seite her man es betrachtet).


    Also immer ganz locker bleiben ^^


    Schöne Grüße
    H-AJ
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    * mit "hier" meine ich dieses Forum, andere Foren zum Vergleich habe ich nicht jetzt nicht parat, deswegen "dieses Forum". Es ist lediglich eine Feststellung, noch keine Beurteilung.

    Erstmal vielen Dank an Evo2k6. :) Kann alles, was Du schreibst genau so bestätigen!


    An unserer Ninja 250R scheiden sich die Geister. Der eine rümpft die Nase über die 34 PS, die doch auf jeden Fall "lahm" sein müssen, obwohl er selber auch mit 34 PS herumfährt, aber halt mit einer Maschine die ungedrosselt mal eben locker 50 bis 100 PS und 50+kg mehr hat. Der nächste schielt voller Argwohn auf das absolut geniale Design, welches sich an der 10er Ninja 2006/7 orientiert, auf die er sich aber noch nie getraut hat (natürlich wegen der Rückenprobleme...) und die alten Herrschaften, die schon seit Jahren ungebremst unterwegs sind, raten zu Hubraum-Boliden auf dem Weg in eine lange und ausgedehnte Motorradfahrerkarriere, denn sie fahren ein solches Monster ja auch schon seit Jahrzehnten spazieren.


    Wenn man die Ninja 250R als Anfänger fährt, lernt man schnell, gegen wen man damit bei einem Ampelrennen ernsthaft antreten kann, aber man wächst auch da an seinen Aufgaben als angehender Motorradfahrer. Meistens, so muss ich gestehen, merke ich es allerdings erst, wenn plötzlich neben mir ein Automotor über Gebühr aufheult und ich daher weiss, dass es ihm keinen Spaß machen würde, wenn ich ihn jetzt an mir ohne Kampf vorbeiziehen ließe :whistling:.


    Natürlich darf man nicht jeden der neben einem steht und das Lenkrad etwas fester umklammert und diesen starren Blick bekommt auch noch freundlich von der Seite angrinsen, wenn man nur mit einer 250er neben ihm steht. Der soll ja nicht gleich wissen, dass man vor hat, Vollgas zu geben - obwohl das eigentlich jeder sehen könnte, denn man muss die Hand ziemlich weit unten ansetzen, damit man dann wirklich komplett aufdrehen kann.


    Der schwerste Brocken war mal einer dieser "Stadtpanzer" wie sie ja leider immer häufiger gefahren werden. Die Kiste muss eine wahnsinns-PS-Leistung gehabt haben bei dem Gewicht. Zweimal habe ich ihn an der Ampel stehen lassen und er kam aus sicherer Entfernung mit völlig überhöhter Geschwindigkeit hinter mir her, um mich dann an der nächsten roten Ampel wieder eingeholt zu haben. Bei der dritten Ampel war ich es leid und hab ihm Platz gemacht. Wer meint, er müsse 60 km/h innerorts zu schnell fahren, nur weil er keinerlei Beschleunigung hat. Bitte sehr.


    Beim Lesen von Sasous Beitrag frage ich mich nun allerdings, was "draufgängerisches Fahren" bedeutet. Heißt das "Kamikaze-Fliegen"? - Kann ja eigentlich nicht bei einem italienischen Motorrad, kommt ja aus Japan der Begriff! Heißt es, permanent Vollgas geben? Heißt es, einem anderen keinen Millimeter Vorsprung zu gönnen? Heißt es, so gerade noch durch die Kurve zu kommen, ohne dass man die Straße verliert? - Schwierig, schwierig. Besonders schwierig für einen Anfänger auf seinen ersten paar 1000 Kilometern. Und wenn man sieht, mit welcher Kilometerleistung kleine Ninjas in Einzelteilen bei einem großen Online-Gebrauchtwaren-Handelshaus verkauft werden... Da kriegst Du ´nen Motor mit 1300 km Laufleistung.


    Wer "draufgängerisches Fahren" liebt und dazu noch in der Probezeit ist, dem kann ich die kleine Ninja nur wärmstens empfehlen. Sie ist in jedem Falle schnell genug, um den Führerschein zu verlieren, sich gnadenlos lang zu machen und horrende Reperaturkosten einzufahren. Nur eins muss man immer mit ihr: wirklich draufgängerisch fahren. Ohne Gas kein Spaß und die Sache ist ungemein spannender, wenn man sich plötzlich nur noch rufen hört: "Zieh, zieh, zieh... das schaffst Du schon!"


    Es gibt bei ihr keine ungenutzen Reserven, nur exakte Punkte an denen man schalten muss, weil man sonst an Speed verliert. Und wirklich, das Schalten geht in jede Richtung. Beim "draufgängerischen" Fahren sind die guten Bremsen extrem hilfreich und in kürzester Zeit lernt man, auch mal drei Gänge runter zu schalten, um auf Tempo zu bleiben. Natürlich kann man auch jederzeit in den Rollermodus wechseln (die hier genannten 3500 Umdrehungen). Man kennt das ja aus diversen Motorradzeitschriften mit Fahrberichten: "Und dann haben wir mit dem Regenmodus angefangen, dann in den Easy-Going-Modus und schließlich in den Renn-Modus gewechselt..." Dieser Knopf fehlt der Kleinen. Das muss man schon alles selber machen und sie macht zum Glück auch fast alles mit.


    Wer nicht "draufgängerisch fährt", der braucht kaum diese kleine Ninja. Für die, die mit "guter Beschleunigung" und mit einem einzigen Dreh am Gasgriff in die Ferne schweifen wollen, ist sie definitiv nicht geeignet. Das Fahren mit ihr ist nämlich, abgesehen vom Rollermodus, mit dem man sogar 30er Zonen als Erholungspause durchzuckeln kann, ziemlich anstrengend. Ein Schalten im falschen Drehzahlbereich und sie wird gnadenlos langsam. So als wolle Sie sagen: "Siehste, das haste nun davon! Hättste mal auf mich gehört!"


    Ich stell´s mir furchtbar vor, ständig auf einem Motorrad im Rollermodus fahren zu müssen, nur weil ich einen Führerschein habe, der nicht mehr erlaubt als 34 PS.


    Welcher Fahranfänger kann schon sagen, was er mal in zwei oder drei Jahren fahren will? Sofern man auch keine 125er Erfahrung hat, weiss man einfach nichts von Federung, Straßenlage, Öl, Karosserie, Reifen oder Bremsen. Die Liste könnte ich jetzt ewig fortsetzen. Das einzige, was ich beurteilen konnte, waren zwei Dinge: Optik und Sitzposition. Woher soll ich wissen, was ich mit dem Motorrad tatsächlich machen werde, wenn ich noch nie eins hatte? Aber auch das kann man mit der kleinen Ninja ausprobieren. Auch auf einer Schlammpiste kann man sie zur Not noch ein Stück bewegen, nur kapiert man dann sofort, warum Enduros ganz andere Reifen haben. Bei warmen Wetter ist der Grip besser als bei Kälte, dafür kann man einem Reifen mit einer gezielten Vollbremsung auf heißem Asphalt ganz schön zusetzen, auch wenn´s nur ein Test war, aber was solls. Gibt ja neu...


    Das alles sind auch für Fahranfänger nach kürzester Zeit Binsenweisheiten, aber nichts desto trotz müssen sie das halt erstmal praktisch lernen. Klar kann man dafür ein ausgelutschtes altes Bike nehmen. Ich hatte eins in der Fahrschule und aus heutiger Sicht find ich es noch nachträglich gruselig. Du bist Dir nie sicher, ob wirklich Du das jetzt falsch gemacht hast oder ob´s ne Macke von dem Mopped war. Jedes mal, wenn ich über eine bestimmte Straße in der Stadt fahre, muss ich daran denken. Ich bin fast gestorben in der Fahrschule vor Panik! Wegen Längsrillen konnte ich die Suzi kaum noch halten und das Abbiegen von dieser Straße hat auch nur deshalb noch funktioniert, weil zum Glück kein Fußgänger und auch kein Fahrradfahrer im Weg waren. Als ich dann das erste mal genau auf diesen Abschnitt mit der kleinen Ninja zurauschte, dachte ich nur: "Scheiße! Kein Fahrschulwagen, der Dich hier zur Not rettet. Warum bin ich bloß nicht hinten rum gefahren???" Und was war? Ich habe keine Ahnung!


    Die Straße ist nicht repariert worden. Die Reifengröße von Fahrschulmaschine und Ninja sind gleich. Aber die Reifen von der Fahrschulmaschine müssen dermaßen runter gewesen sein... Mit der Ninja waren die Längsrillen nichtmal ansatzweise zu spüren und das, obwohl sie noch die Originalbereifung drauf hat und keine von Bridgestone, die ja angeblich das non-plu-ultra für sie sein sollen.


    Tja, und nun ist hier jemand, der sich mit 16,5 Jahren für ein Anfängerbike entscheiden will und Geld spielt keine Rolle. Was soll man dem raten???


    Ich hab auch das Motorrad gekauft, was mir am besten gefallen hat und bin zufrieden damit :) Es ist genau so ein Heizeisen wie ich es mir vorgestellt habe. Jeder hat da andere Ansprüche, nur sie auch zu kennen, ist definitiv sehr schwer, wenn man gerade 16 ist. Allerdings kann ich Dich beruhigen SanMiguel. Schon als ich jünger als 16 war, baute Kawasaki aus meiner Sicht genau die Motorräder, die mir auch heute noch am besten gefallen. So viel ändert sich also mit den Jahren nicht :thumbsup:


    Schöne Grüße
    H-AJ

    Hi,


    das ist ein Thema mit dem ich mich auch schon intensivst beschäftigt habe, denn mir sind vor einiger Zeit abends die Finger auch fast abgefroren. Ich denke, da waren es so maximal 4 Grad und es ging 100 km fast ohne Anhalten bis nach Hause... das zweite Paar Socken hatte ich auch nicht an, der Motor wurde einfach nicht so warm wie im Sommer ;)


    Ich glaube, ab 30 km vorm Ziel hab ich die linke Hand permanent hinters Knie gesteckt, die letzten 10 km war ich nur noch laut am Fluchen und zum Glück gab´s vorm Festfrieren dann noch ein paar rote Ampeln und ich konnte immer mal wieder das Möppi umarmen :love: was sich auch sogleich mit Fiepsen revanchierte :wow:
    DieHandschuhe, die ich an dem Abend an hatte, waren aus Leder, Goretexhandschuhe wäre vielleicht am Motor / Auspuff kleben geblieben :grin:


    Die dicksten Handschuhe, die ich jetzt besitze, sind Held "Icebreaker" vom Restpostenladen. Die haben aber nur Polsterungen als "Protektoren" und seither war es auch noch nicht wieder sooo kalt. Bei denen passierte nämlich das Gegenteil: ich musste dann bei 7 Grad zwischendurch lüften! Beim Fahren habe ich dann gemerkt, dass meine Finger damit auch recht unbeweglich sind. Man hat zwar warme Finger, hat aber kaum Griffgefühl, weil die Handschuhe so dick sind... mit dünneren Handschuhen hat man kalte Finger und kann sie deswegen nicht bewegen...


    Also bin ich nochmal los und hab noch ein Paar Handschuhe gekauft - wollte ich eigentlich gar nicht, aber plötzlich hingen sie einfach direkt vor mir ;). Ich glaube, die sind jetzt absolut perfekt. Sie haben harte Protektoren wie ich sie ursprünglich haben wollte und sie reflektieren. Es sind die Held "Extreme". Kann man sich auf der Held.de Webseite anschauen. Gibt´s allerdings auch wohl noch nicht verbilligt, sondern kosten wirklich noch die 69,95 Euro. Okay, ich hab sie mir an dem Tag geholt, wo es 15% Rabatt gab... Das Griffgefühl ist deutlich besser als bei den leicht "schwabbeligen" Icebreaker-Handschuhen. Ich schätze aber, dass sie auch nicht ganz so warm sind. Ich glaube bei den Icebreakern kann es auch unter 0°C sein und man behält für längere Zeit eine passable Fingertemperatur.


    Jedenfalls bin ich jetzt gezwungen, den ganzen Winter über Möppi zu fahren. Schließlich brauchen ja die Handschuhe alle regelmäßig frische Luft!


    Schöne Grüße
    H-AJ