henne Master
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Posts by henne

    Jungedi, haste nen Magneten in der Werkstatt der solche kaputtgeschraubten Karren anzieht? Finde ich gut das du dich derer annimmst; andernorts würde man vrmtl. erstmal die Bremsscheiben tauschen.

    Keine Ahnung was du mir sagen willst, aber man hat gesehen wie Bremsscheiben geeiert haben.

    Wollte nur mal nachrechnen, wie groß der Unterschied Schieben vs. Fahren ist.


    Und jetzt wo ich drüber nachdenke....wenn du sagst das das sogar sichtbar war: Je nachdem wie das Bremsscheibenschloß angebracht ist oder auf das Tauchrohr trifft, erzeugt das ja nicht nur einen radialen Hebel sondern auch einen axialen Hebel. Das kommt dann tatächlich der Bearbeitung der Bremsscheibe mit einem Vorschlaghammer gleich.

    Warum habe ich das Gefühl dass die Werkstatt dich abzocken möchte?


    Ich habe mal eine verzogene Bremsscheibe an einer GS gesehen, aber da ist der Besitzer auch mit dem Bremsscheibenschloss losgefahren. Das hat man richtig gesehen.

    Ich würde mir zumindest die Messung zeigen lassen wie sie den Seitenschlag der Scheibe dir zeigen bevor ich da irgendwas in Auftrag geben würde.

    Weil ich gerade drin bin: Wie schnell wird ne GS innerhalb einer vielleicht 80 prozentigen Vorderradrotation? Also 1 m Beschleunigungsstrecke, GS-Günni lässt es mit 5 m/s^2 entspannt angehen, macht also bummelig 12 km/h beim Einschlag. Der Asphalt qar bestimmt nass also lassen wir ihn noch 2-3 cm rutschen. Macht trotzdem bummelige 20g. Bei 10 km/h findet auch schon etwas Radlastverteilung statt.


    Also; erst ne Runde Schieben vorm Fahren :p

    Vor allem nicht sie verziehen. Dass sollte eher sowas wie Hitze und zu schnelle Abkühlung sein. Was aber meiner Ansicht nach nicht dazu führt, dass man pumpen müsste, sondern dass die Bremse rubbelt.

    Auch sonst nicht. Bei einer guten Bremsung hast du die um 5g beschleunigte Motorradmasse, multizipliert mit dem Reibungskoeffizient (ca.0,25-0,5), die versucht deine Bremsscheibe zu verbiegen.


    Bei einem routinierten Motorradverlader mit 5 km/h Schiebegeschwindigkeit und griffigem Boden kommt man zwar auf bummelige 10g "Bremsbeschleunigung". Allerdings dürfte aufgrund der fehlenden dynamischen Radlastverteilung nur max. die halbe Fahrzeugmasse beschleunigt werden. Unterm Strich also keine Belastung, die Auslegungsparameter überschreiten sollte.


    Ich Depp. Hab die Beschleunigungen durcheinander gebracht:


    Bei einer guten Bremsung hast du die um 0,5g - 1g beschleunigte Motorradmasse, multizipliert mit dem Reibungskoeffizient (ca.0,25-0,5), die versucht deine Bremsscheibe zu verbiegen.


    Ich bin mir jetzt nicht mehr so sicher ob die beim engagierten Schieben nicht doch Schaden nehmen nönnte.

    Der Schaden, der mich jetzt Geld kosten in der Behebung, muss ja eine Ursache haben, die kenne ich nicht. Vielleicht hat meine Stellplatznachbar sich über meine Parkweise geärgert oder jemand hat versucht das Bike zu klauen und ist am Bremsscheibenschloss gescheitert. Wer weiß...

    Nein, das kann deiner Bremsscheibe keinen ernsten Schaden zufügen.

    Hm, randomluck kennen wir das nicht?


    Verzogene Bremsscheibe, alles muss neu - quasi die Standardantwort bei Bremsproblemen heutzutage. Und wie Sandmann schon sagt: Das kann nicht ursächlich für einen vollständigen Verlust von Bremsleistung sein.


    Entweder ist deine Fehlerbeschreibung Murks. Oder sie war es nicht und deine Bremsscheibe ist zusätzlich auch verzigen. Oder die Werkstatt erzählt Mist.

    ________________________________________

    Der Satz im # 17 "Frag mal bei Werkstätten nach der Entlüftung von hinterschnittenen Geometrien im Bremsflüssigkeitskontinuum." stammt wahrscheinlich aus einer Kaberett-Nummer. Ich frage da nicht

    Ich will mich dort nicht lächerlich machen.

    Nein, der stammt von mir. Aber das viele Schrauber die physikalischen Grundlagen einer Kraftübertragung auf Basis von quasi inkompressiblen Medien und deren Abhängigkeiten von Geometrie nicht verstehen ist ja nichts neues.


    Aber kenne ich von diversen Mitarbeitern unterschiedlichster Überwachungsorganisationen: Nichts verstehen, nichts nachfragen - aber dicke Welle machen.

    Naya, ein bisschen Luft im System ist ja nicht gleichzusetzen mit der gänzlichen Abwesenheit von Bremsleistung.


    Frag mal bei Werkstätten nach der Entlüftung von hinterschnittenen Geometrien im Bremsflüssigkeitskontinuum. Da baut keiner Bremssättel ab um sie für eine vernünftige Entlüftung zu drehen und zu schütteln. Steht bei soner Suzuki wahrscheinlich auch noch nichtmal im WHB...


    Mit der Restluft kannste trotzdem bremsen und bei ABS ist ja eigentlich nur wichtig, dass du irgendwie in den Regelbeteich kommst.


    Klar, feinfühlig bremsen geht so matürlich nicht.

    Jo, war lustig. Sind aber gerade einige BAustellen im HArz und deswegen muss man ein paar Umwege in Kauf nehmen auf denen sich dsann natürlich auch etwas mehr Verkehr staut.


    1400km mit Pirelli Angel GT2 A:


    - weniger kippelig/handlich als Road 5; braucht mehr Kraft

    - Shimmy bei 60 km/h

    - sehr empfindlich bei Längsrillen/Fräßrillen auf der Autobahn


    Im Moment fahre ich noch mit 2,7/2,7 bar bei 10°C. Werde mal auf 2,9/2,9 bar erhöhen und schauen ob es besser wird.


    Trockengrip war bisher gut; aber war auch noch nicht heiß und ich bin ja inzwischen auch ein ruhiger Fahrer....


    Nassgrip; kA.

    Schöne Geschichte mit der Dicken, bin wohl keinem Heck solange gefolgt wie dem der XX. :1:


    Wieviel hat sie denn jetzt runter?

    110850 km


    Juli 2021:


    Mit Unterstützung von randomluck mal neues Gabelöl eingefüllt. Außerdem das Wilbers Federbein warten lassen und auf Pirelli Angel GT2 umgestiegen.


    Und die Koffef mal wieder frisch gemacht. Neuer Lack, neue Aufkleber und ein paar Dichtungen gegen den Abgasgestank:



    Ergonomie gabs auch neu:



    Juni 2021


    Neue Reifen und Gabelservice stehen an. Fender muss also ab. Zwei der Schrauben sind allerdings innerhalb von einem Jahr eine unzertrennliche Beziehung mit dem Alu der Tauchrohre bzw. mit dem Stahl der Viereckmuttern im Fender eingegangen. Ausbohren und Gewalt helfen weiter:



    Da der Fender eh seit dem Diebstahl gebrochen und nur funktional aber nicht schön repariert wurde, konnte der auch weiter kaputt gemacht werden.



    Dann hab ich die einzelnen Teile wieder mit Aceton verschweisst, verspachtelt und vom Lackierer Weiß lackieren lassen:



    Die Schrauben im Alu wurden mit extra viel Keramikpaste eingesetzt und die Vierkantmuttern hab ich aus Edelstahl neu machen lassen:


    Juni 2021


    Quote

    Nachdem der normale Scotti an der XX schon mehrfach ein Problem damit hatte kleinste Verunreinigungen durchzuspülen (zu geringer grav. Druck bzw. Zu großer Leitungswiderstand: rechte Seite Kennzeichen zum Schwingendrehpunkt rechte Seite zum Ende Schwinge) hab ich mir n gebrauchten Escotti für 90€ geschossen. Und ich hab sogar noch Platz am Lenker:


    6560-20210615-135448-jpg

    Das lag natürlich nicht am "normalen" Scotti und zu wenig Druck. Der "Dual IÖnjector" war verstopft. Da kam auch der E-Scotti nciht gegen an. Trotzdem ist der natürlich komfortabler...

    Juni 2020 gabs dann nochmal Michelin Road 5:


    Quote

    Ich bin so ein Vollidiot. Hab beim Reifenwechsel die Buchsen am Vorderrad vertauscht und mich gewundert warum sich die Karre nur so schwer schieben lässt....


    Hab mir schön den Innenrotor von der Bremsscheibe an der Gabel aufgekratzt:

    4442-img-20200619-221029-compress77-autoscaled-jpg

    August 2020 dann eine kleine Tour durch den Schwarzwald und Vogesesn; West-FT war geplant musste ich aber leider absagen

    Januar 2018



    35€ Reifendruckkontrolle aus China angeschraubt:


    20180113_103731r7pjq.jpg


    20180113_1038451ipb4.jpg



    Bestandsaufnahme Januar 2018:


    Bei mir findet[fand] sich folgendes Zubehör aus China:


    - Verkleidung (NoName)

    - Kupplungspumpe Adelin

    - Kupplungshebel (Eigenbau aus zwei NoName Hebeln)

    - Kupplungsflüssigkeitsbehälter (NoName)

    - Tagfahrlicht (NoName)

    - Bremslicht (NoName)

    - [Blinker(NoName]

    - Bremshebel (NoName)

    - 12V/5V USB-Ladekonverter (NoName)

    - Fußrasten (NoName)

    - Soziusfußrasten mit Verstellung (M-Factory)

    - Reifendruckkontrolle (NoName)

    - [Voltmeter(NoName)]

    - [Zündschloss(NoName)]


    ...und das waren nur die Sachen, die ich direkt aus China importiert habe ;)


    Probleme gabs auch:


    - Verkleidungsscheibe (gabs gratis zu der Verkleidung) war Müll; passte nicht ansatzweise

    - Spiegel (waren so grottig verarbeitet das ich sie direkt entsorgt habe)


    Und dann gibt es die Dinge, die ich nur von bewährten Herstellern beziehe:


    - Lichtmaschinen

    - Lichtmaschinenregler

    - Kettensätze

    - Bremsen und Bremsbeläge

    - Öl

    - Reifen

    Januar 2018 wurde auch die Ventildeckeldichtung wegen leichtem Schwitzen erneuert:


    20170401_101832bbbbbwcqka.jpg


    Ohne Zahnarztwerkzeuge (und selbst mit denen und ner zweiten Person ist es elendiges Gefummel) bekommste die Stirnräder der Nockenwellen nicht korrekt eingestellt. Da ist dieser FETTE RAHMEN davor. Gut, man könnte auch n Guckloch reinbohren. Oder den Motor ausbauen. Oder die Ventile gar nicht einstellen. :thumbsup:


    Achja, das Bild zeigt übrigens die einzige Methode um bei eingebautem Motor die Ventildeckeldichtung zerstörungsfrei ohne den Einsatz von Kleber/Dichtmasse einzusetzen. Dadurch bleibt die dauerhaft schwimmend gelagert, dicht und lässt sich ohne Beschädigungen (Verformungen) abziehen. Ist natürlich aufwendiger als die einfach festzuquasten. Macht deswegen auch keine Werkstatt...

    Mai 2018 dann wieder ab nach Frankreich: Südfrankreich Kompakt Plus - Edition 2018 (inklusive Regenpaket)

    August 2018 dann ein fieses Erlebenis:


    Im Harz gewesen; am verregneten Tag der Woche auf einer nassen Strasse in einer leichten Links-Rechts Kombi einen Rodeo hingelegt. Hab im ersten Moment gedacht jetzt liegste wieder; wie vor zwei Jahren. Dann gings wieder zur anderen Seite, nach oben und ich hab mich darauf eingestellt zu fliegen. Lenker ganz locker, auf die Ballen und Arsch hoch. Dann hat sich die Fuhre aber wieder stabilisiert (ein Hocjh auf die Kreiselkräfte) und ein Sturz blieb aus. Natürlich ging das ganze sehr schnell und meine Freundin die hinter mir fuhr sprach von 5-6 mal Wedeln mit dem Heck. Was hab ich falsch gemacht? Tjoar...anders als am Voratg habe ich keinen bewussten Unfug getrieben sondern hab nur mit der Segelstange/Superbikelenker die Kiste wie üblich von links nach rechts gedrückt. Vielleicht war es da besonders glatter Asphalt denn sonst kann cih mir nicht erklären wieso die Karre mich versucht hat abzuwerfen? ?(


    Ich glaube inziwschen das es an der reinen Rußmischung des Road 5 an den Rändern der Lauffläche liegt. Die verhindert zwar das Schmieren bei Hitze und flottem Tempo hat aber bei Nässe wenig Grip...

    Mai 2017 dann die erste große Tour mit Freundin und Gepäck nach Schottland. Dafür hatte ich die XX ja ursprünglich gekauft. Und dann wurde sie mir in der ersten NAcht in Edinburgh geklaut - und die Polizei hat sie wiederbeschafft! (K)ein Mopped in Schottland


    Seit 2015 plagt mich ja das Problem mit Ausgehen beim Gaswegnehmen und niedriger Drehzahl. Besonders wenns warm ist. Aber es wird immer schlimmer... Das hat mich fast in den Wahnsinn getrieben:


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    Tief: Auch nach Tausch von Zündspülen, Zündimpulsgeber, Benzinhahnmembran,Tank, Schläuchen sowie der mehrfachen Synchronisierung des Vergasers kam es, teilweise nach über 400km Ruhe, zu sporadischen Zündaussetzern. Die plagen mich mehr oder weniger seit nunmehr fast zwei Jahren; anfangs lediglich bei Hitze, Erschütterungen und geringer Drehzahl. Am Sonntag auch bei Tempo 180 und 3/4 Gas. Die Elektrik bleibt an, ich muss lediglich den Leerlauf suchen und den Starter wieder drücken. Vorgestern dann nochmal die Masseverbindung am Rahmen erneuert und einige Stecker mit Kontakt 60 behandelt. Gestern morgen wars dann ganz schlimm. Bereits 5m hinter der Garage gings los. auf den 15km zur Arbeit hatte ich bestimmt 10-12 Aussetzer. Unabhängig vom eingelegten Gang (N). Und während ich so an der Ampel stehe (!) schnellt der Tacho hoch auf 100 oder so....


    Hoch: Meine Aussetzer könnten vom Speedohealer gekommen sein. Hab den dann gestern mittag abgeklemmt und seitdem geht's bisher ohne Probleme. Hab auch das Gefühl das der Bock besser zieht...so wie früher (ohne Speedohealer). Der greift ja das Speedsensor Signal auf (Rechtecksignal) und verzerrt das. Dabei können ja theoretisch hochfrequente Störungen ausgehen. Ausserdem gibt es eine Verbindung zwischen Tacho, Drehzahlmesser und CDI....

    War alles Sackgasse (und Blödsinn; "zieht besser"), daran lag es nicht....aber das wusste ich damals noch nicht.


    September 2017 dann nach Rumänien: Rumänien 2017 - (Fast) Schotterfrei


    Dort fand ich dann am Straßenrand eines kleinen Dorfes schlußendlich den Fehler: Ich habe beim "Schickmachen" im Dezember 2015 den KAbelbaum mit den Steckverbindungen hinterm Cockpit mit Kabelbindern fixiert. Das war aber schon so gedacht, dass das da lose rumbaumelt. Wenn das (einseitig!) fixiert ist, nuckelt sich die Steckverbindung (mit dem Zündstrom) langsam lose. Bei zusätzlicher Hitze und niedriger Drehzahl (geringe Spannung) ist der Übergangswiderstand dann zu hoch und die Karre geht aus. Der "lose" Stecker war natürlich immer noch verriegelt, aber hatte innerhalb der Verriegelung ein bisschen Spiel:

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    Ich bin, nach einem problemlosen Jahr und einer "ich zerleg das ganze mopped um es auf Vordermann zu bringen" - Aktion zwei Jahre lang mit einem merkwürdigen Zündaussetzer Problem auf der XX rumgefahren. Immer wenn die Kiste warm war und die Drehzahl unter 4000 gesunken ist; ging sie gerne mal einfach aus. Ein Druck auf den Starter hat sie sofort wiederbelebt aber dennoch war das sehr nervig und zum Ende hin auch gefährlich. Am Ende waren Benzinschläuche, Unterdruckschläuche, Zündspulen, Sekundärluftsystemdichtungen im Ventildeckel, Krümmerdichtungen, Ansauggummis und sämtliche Masse-Punkte neu - aber das Problem bestand weiterhin. Es gab ja auch immer nur Zündaussetzer. In einem rumänischen Dorf war es dnan soweit: Der allseits bekannte Zündaussetzer schlug, wie schon den ganzen Tag, wieder zu - aber diesmal ging auch die Tachobeleuchtung aus! Ha! Also doch ein Problem im Netz "Zündung an". Also am Straßenrand die Verkleidung und den Tacho abgebaut und bei eingeschalteter Zündung an allem gewackelt, gezogen und geschüttelt was irgendwie Strom führen konnte. Der Fehler war erst jetzt so fortgeschritten, dass er reproduzier- und erkennbar war (Tachobeleuchtung an/aus). Der Übeltäter war danhn schnell gefunden. Ich hatte zwei Jahre zuvor die Kabel hinter dem Tacho ordentlich mit Kabelbindern befestigt - und damit um ihre Flexibilität gebracht. Eine Steckverbindung war minimal locker - das hatte gereicht um bei Wärme die Leitfähigkeit für den Zündstrom empfindlich zu beeinflussen. Geringe Ströme wie für die Tachobeleuchtung waren aber kein Problem. Die rumänischen Buckelpisten haben den Stecker dann noch etwas mehr gelockert - jetzt kam gar nicht mehr durch. Stecker wieder zusammengesteckt (nicht mal ein Mililmeter war der lose); beide Steckerenden frei schwingen lassen (also Kabelbinder entfernt) - und seitdem nie wieder Probleme gehabt



    Leider gings nicht lange defektfrei weiter; ein paar Tage Späte ist dann nähe der ukrainischen Grenze die Lichtmaschine abgeraucht:

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    20170914_124459g6yeh.jpg


    Ein kurzer Check; die Batteriekontakte sind alle fest. Also entweder spontaner Batterietot oder Lichtmaschine abgeraucht. Ein vorbeikommender LKW Fahrer gibt mir Starthilfe (nachdem einige deutsche und österreichische Moppeds an mir vorbeigefahren sind - die einzigen die hilten waren die Klassikfahrer vom vormittag), ich lasse das Mopped einige Minuten laufen und stelle fest, dass die Beleuchtung nicht mehr geht bzw. nur noch glimmt. Ich fahre das Mopped 500m zurück zu einer Pension und stelle fest das auch die Instrumente nicht mehr funktionieren. Also Lichtmaschine abgeraucht. Da ich die Möglichkeit in Rumänien eine Lima aufzutreiben für sehr sehr begrenzt halte, rufe ich den ACE an. Der nimmt meine Daten auf und teilt seinem rumänischen Partner mein Dilemma mit. Dieser wird beauftragt meine Kiste zur nächsten Werkstatt zu bringen. Ich mache es mir auf der Pensionsterrasse mit dem ein oder anderen Kaltgetränk gemütlich und warte....nach fünf Stunden winke ich einen Abschlepper zu mir. Ohne lästigen Papierkram laden wir den Ofen auf...

    Oktober 2017 kam die XX dann mittm Autotransporter zurück


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    stator7vu6o.jpg


    Abgebrannte Lima.


    Natürlich kam die XX nicht ohne zusätzliche Transportschäden:

    Fussrastenträger links gebrochen, Hauptständerbolzen verloren, Verkleidung und Fender aufgescheuert.

    Das holländische Transportunternehmen hat problemlos reguliert.


    November 2017 wurde wieder alles zusammengeschraubt (neue Lima, klleinkram) und Schi-Schi:


    Zwischenfazit im November 2017:


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    FJ 1200, Ez. 1989: ca. 250.000 km (150.000 km mit Motor 1; 100.000 km mit Motor 2): Motor 1 hat am Ende mindestens 1,5Liter auf 1000km gesoffen; Motor 2 ebenfalls. Hinzu kamen Undichtigkeiten an Fuß- und Kopfdichtung. Normaler Verschleiß für nen Luftgekühlten Motor der vrmtl. auch nicht immer korrekt warm- und kaltgefahren wurde. Defekte Anbauteile? Fehlanzeige. Einmal musste ich die Kontaktnasen des Anlassers nachbiegen/von Korrosion befreien und einmal das Blinkrelais reparieren/nachlöten. Und das verwendete ABS Kunststoff der Verkleidung war spröde und litt unter den Vibrationen; deswegen gabs immer mal wieder neue kleine Verkleidungsrisse.


    CBR 1100, Ez. 1999: ca. 90.000 km: Motor schluckt kein Öl, ist nicht undicht, läuft wie ein Uhrwerk. Anbauteile die defekt waren: Steuerkettenspanner, Lichtmaschine (mehrmals), Lichtmaschinenregler, Sekundärbremszylinder.


    Bin nicht unzufreiden. Aber anders als die Defekte an der FJ haben die Defekte an der CBR keine technisch systembedingten Ursachen (Luftkühlung, Verschleiss) sondern sind lediglich dem Controller mit seinem Rotstift (Billiger Isolationslack, billige Regler, billige Feder im SKS) anzulasten.

    Ich versuche hier mal an einem rückwirkenden Thread für meine XX


    Februar 2015: Kauf für ca. 1600€


    20150208_120716j3p8v.jpg


    Spontankauf für weniger als 10€ pro PS: Ne langweilige, verkratzte und verbeulte Honda CBR 1100


    Als erstes einen SW Motech Quicklock Gepäckträger im Louis Flohmarkt abgestaubt und nach der ersten längeren Überlandfahrt mit einem wassergekühlten Mopped festgestellt:

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    Fazit nach 45 Minuten bzw. 54 km:

    Bei Außentemperaturen unter 10° C kriegt man Bock wohl nicht auf ne vernünftige Betriebstemperatur. Dennoch auch unterhalb von 6000upm befriedigende Leistungsabgabe.

    20150215_114605s1uc9.jpg

    Der Pirelli Diablo Strada ist, zumindest bei Außentemperaturen unter 10 °C, beschissen (2 Rutscher) im Vergleich zum Michelin Pilot Road.

    In Sachen Fahrwerk ist das ne ganz andere Hausnummer wie ne umgebaute FJ. Schneidet sich sehr präzise durch die Kurven, gefühlt ein ganzes Stück handlicher als die FJ. Wobei die FJ auch n SBK Lenker hatte.


    Als nächstes (28.02.2015) stand aber erstmal ein neuer Kettensatz auf dem Schirm:

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    DID ZVM-X Kette (endlos) und AFAM Kettenräder.

    Und das Pech, nach dem Aus- und Wiedereinbau der Schwinge um 20 Uhr festzustellen, das die Kette nicht 112 sondern 114 Glieder hat. Obwohl 112 auf der Packung stehen :( Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit eine ab Werk falsch verpackte Kette zu erwischen ? :sostupid:

    Also Winkelschleifer, Nietschloss und Co und die Kette kürzen...


    ....und ich dürfte somit dem erlesenen Kreis Idioten angehören die zum Einbau einer Nietkette die Schwinge ausgebaut haben


    März 2015 kam dann der SB-Lenker


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    SB Lenker und Gabelbrücke


    20150314_1832388rogz.jpg

    Das war ein ausgewachsenes Abenteuer. Ich hatte nicht damit gerechnet das die originale Gabelbrücke mit Abrissschrauben mit dem Schloss verbunden ist. Ich weis gar nicht mehr wie wir die rausbekommen haben, ich weis nur, das aus einem "mal eben" wieder mal (nach der Kette) eine mehrstündige Aktion inkl. traurige Schweissverscuhe wurde. Achja, am Ende war ich so unkonzentriert, dass ich vergessen habe die oberen Klemmschrauben der Standrohre festzuziehen. Oder vielleicht auch die unteren? Die Standrohre kratzen jedenfalls am nächsten Morgen am SB-Lenker....


    Ende März dann Wilbers 641 Federbein eingebaut:

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    20150331_153116zju48.jpg

    Mai 2015 gabs dann gebrauchte Stahlflexleitungen für weniger als ein Siebtel des Neupreises (dank DCBS sind das immerhin 12 Leitungen oder so)

    Juni 2015 dann den ersten vernünftigen Reifen - Michelin Pilot Road 4 und eine neue Sitzbank vom Sattler um die Ecke

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    20150617_170042xtso7.jpg

    Die beim Kauf montierten Billo Schalldämpfer (laut, hässlich) hatte ich zwischenzeitlich auch gegen die Originalschalldämpfer eingetauscht. Außerdem den rasselnden (harmlos, aber nervig) Steuerkettenspanner gegen den der X-11 ausgetauscht.


    So ausgerüstet konnte es dann auch gleich im Juni ins Gelände gehen:


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    Real Fucking Enduroshit :dakar:


    img_6369vcx8f.jpg

    Juli 2015 kam ein gebrauchter Speedohealer v3 hinzu

    Oktober 2015 der Factory Pro Evo Shift Star (http://www.factorypro.com/prod…hift_kit,Factory_EVO.html) Der macht folgendes:


    Quote

    Es verkürzt die Schaltwege (geringere Amplitude auf dem Schaltstern), verringert die benötigte Kraft fürs Schalten (kugelgelagerter Mitnehmer) und lässt vorallem durch eine steifere Feder den ganzen Schaltvorgang präziser/linearer werden.

    Landet unter der Kupplung bei der CBR. Evtl. wird das Auffinden des Leerlaufs schwieriger, mal schauen... Aber mich nervt das Getriebe im Moment mit seinen ellenlangen Wegen und der schlechten Rückmeldung. Gerade beim Hochschalten vom 1. in den 2. muss man sich voll drauf konzentrieren nicht im Leerlauf zu landen..

    Fazit nach 6 Jahren: War ein super Teil - keine NAchteile feststellbar.


    Dezember 2015 dann die erste größere Schrauberarbeit:


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    Ventilspielkontorlle nach 76.000 km hat ergeben, dass kein Ventil den zulässigen Toleranzbereich verlassen hat. Juhu, die Nockenwellen können drinnen bleibe

    Februar 2016 wwaren dann auch die den ganzen Winter dauernden Umlackierungen und Umbauten abgeschlossen:


    Nachgereicht wurde dann noch ein Voltmeter:


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    20160213_1201423xs0c.jpg


    Denn Stator und der Ladetegler sind konstruktive Schwachstellen bei der Karre. Ich hoffte, einen eventuell auftretenden zunehmenden Spannungsverlust damit rechtzeitig erkennen zu können.


    Mai 2016 dann erste Tour nach Frankreich und Spanien mit timmae (Wir lernten uns im Internet kennen... Südfrankreich 2016)


    August 2016 dann mein schwerster Unfall


    Oktober 2016 wurde dann wieder geschraubt:

    Dezember 2016: Resümee:

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    Sie bekam nach knapp 80.000 km nun ihr viertes Kleid; diesmal komplett aus China. Pünktlich zum Saisonende rollte sie wieder durch die norddeutsche Tiefebene und ging genauso unvermittelt bei Gaswegnahme im Schiebebetrieb aus. Da die im Verdacht stehende Elektrik durch den Sturz ausgetauscht werden musste, musste der Fehler woanders liegen. 2016 wurde dann mit der Fehlersuche in der Gemischaufbereitung und einer erneuten, gewissenhafteren Vergasersynchronisation, welche das Problem löste, beendet

    Das Ausgehen im bei Gaswegnahme im Schiebebetrieb war natürlich nicht weg.


    Dezember 2016 gabs dann noch ein bisschen Schi-Schi:


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    Ein gebrauchter Magnumtank für den Scotti. Ich weis noch nciht was ich davon halten soll - man kommt nur noch schlecht an die Sitzbankentriegelung ran. Da werd ich mir nochwas einfallen lassen müssen...


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    Die Bedenken waren unbegründet.


    Januar 2017 gabs dann ein kleines Fahrwerksupdate und ein bisschen Inspektion:


    Aber vorallem mehr Stauraum:


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    Der neue Batteriekasten verlegt die Batterie unter den Tank; in das Batteriefach passt dann auch noch Zeuch. Ein Sixpank kann ich dann so transportieren


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