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BDR529 Platzhirsch
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Posts by BDR529

    Die Beläge werden von den Bremskolben an die Bremsscheibe gedrückt aber nicht wieder zurückgezogen.

    Die Beläge und dir Kolben werden nur von der "Unwucht" der Bremsscheibe einen Bruchteil eines Millimeters zurückgedrückt. Daher liegen sie optisch immer an, aber eben nur fast.

    Damit das funktioniert, müssen die beweglichen Teile der Bremse halbwegs sauber und rostfrei gehalten werden, damit sie leicht beweglich bleiben, sonst würden sie an der Scheibe schleifen.

    Denn das angehängte Boot drückt und zieht je nach Lastwechsel (und Bauart) permanent aus der Spur. Das Prinzip ist einfach: Im Schiebebetrieb und beim Verzögern mit älteren, ungebremsten Booten drückt der rechts angedockte Ballast die Fuhre nach links, beim Beschleunigen zieht er sie nach rechts.

    Ist jemand hier schon mal ein Gespann mit angetriebenem Seitenwagen gefahren? Das müsste doch das Spurproblem weitgehend lösen, oder?

    Wenn ich sehe, was meine gebraucht kostet, habe ich den Neukauf keine Sekunde bereut. Und bei einer Gebrauchten wartet man bei dem Händler ja auch nicht weniger, wenn man in der Näher keine geeigneten Ausweichmöglichkeiten findet.


    KTM-Werkstätten sind mir persönlich aber zu teuer. Die sehen mich erst wieder, wenn es sich gar nicht vermeiden lassen sollte.

    Den Kasten hätte ich in ein Säurebad (Zitronensäure zum entkalken; gibt's als Pulver im Supermarkt) gelegt und dann lackiert. So habe ich es mit verrosteten Teilen für den Anhänger gemacht.


    Die verrosteten Kleinteile lassen sich mit Katzenstreu entrosten (geniale Idee, habe ich noch nicht probiert, werde ich aber mal testen):



    auch nett:


    In der neuen Motorrad wird die neue KTM-Mittelklasse-Reiseenduro KTM 890 Adventure R vorgestellt.

    Keine großen Überraschungen bis auf den letzten Satz:


    Quote

    Geliefert wird ab November, bisher ist nur der stramme Preis der Rally (20.173 EURO) bekannt.


    Über 20.000 € für eine 890er? WTF? 8o

    oretex waren die ersten mit der Idee und haben den besten Weg patentiert, wie man Klimamembranen baut. Alle anderen müssen sich mit ihren Lösung darum herum basteln.


    Vielleicht sind Patente zu Klimamembranen eine geeignete Quelle? Aber Vorsicht, Patente sind i.d.R. maximal unverständlich formuliert, ohne Nur-fast-Kennern keine Anleitung für Raubkopien zu liefern.

    Mikroporöse Membranen aus ePTFE (expandiertes Polytetraflourethylen) gibt es von verschiedensten Herstellern. Die Patente sin vermutlich schon lange abgelaufen. Die sind ja von Anfang der 70er Jahre. Solche Folien werden nicht nur für Textilien sondern hauptsächlich für industrielle Anlagen zur Osmose verwendet. Z.B Entsalzung oder Trennung von Gasen oder Flüssigkeiten.


    Es gibt auch inzwischen weiterentwickelte ePTFE-Membranen. Bei Goretex wird die Membran wie bei anderen Herstellern durch eine innen liegende hydrophile PU-Schicht vor Fett geschützt. Der Wasserdampf muss erst von der PU-Schicht aufgenommen werden und wird dann erst an die Membran gegeben.


    eVent-Mebranen verzichten auf die PU-Beschichtung und beschichten die Fasern der Membran mit Polyester, der Fettabweisend ist. Dadurch ist der Widerstand für den Wasserdampf geringer und der Durchsatz höher. Die Membran ist prinzipell der Goretex-Membran überlegen.


    Ob eine Jacke mit der eVent-Membran besser ist, als eine Goretex-Jacke hängt natürlich von Verarbeitung, Imprägnierung und den anderen Lagen ab. Aber die Membran an sich funktioniert besser.


    Wenn ich die Sekundärquellen richtig interpretiere, ist auch Sympatex (keine poröse Membran sondern eine geschlossene Membran, die den Wasserdampf entlang der Polymermoleküle transportiert) bezüglich der Dampfdurchlässigkeit Goretex auch überlegen, aber anfälliger gegen mechanische Abnutzung und Abnutzung durch häufiges Waschen.


    Was Goretex sicher besser macht als andere ist die Zertifizierung der verarbeitenden Betriebe, um die Qualität der Endprodukte sicher zu stellen. Das hat aber auch seinen Preis. Und das Marketing ist ebenfalls besser. Goretex kennt jeder, die anderen nicht.

    Auf dem Motorrad ist das wirklich fraglich, weil man bei kaltem Wetter noch Zwischenschichten anhat, die die geringe Wasserdampfmenge, die man bei niedrigen Temperaturen ausschwitzt, aufnehmen könnten.


    Ich überlege, ob nicht eine Jacke aus wasserdichtem Material mit einer Belüftungskanälen möglich wäre, die bei Regen das Wasser vor Eintritt in die Jacke abscheidet, wenn man die Luft z.B. durch ein Labyrinth führt und das Wasser abtrennt. Dürfte aber schwierig werden.

    Es ist schwierig, seriöse Informationen zu den Einflussgrößen der Wirkung der Membranen zu finden.

    Da gibt es unglaublich viele unbelegte Behauptungen und physikalischen Unsinn zu lesen.


    Der Wirkungsgrad einer Membran hängt von folgenden Faktoren ab

    • der materialbedingten Durchlässigkeit der Membran für Wasserdampf bzw. deren Widerstand gegen den Wasserdampftransport. Dafür gibt es verschiedenste Messverfahren und Kennzahlen
    • Der Dicke der Membran
    • Dem Partialdruckgefälle des Wasserdampfes an der Membrantrennschicht innen und an der Trennschicht außen. Der Partialdruck ist der Druck des Wasserdampf im Luftgemisch, d.h. die Konzentration im Luftgemisch. Antrieb ist hier Diffusion von Gasen unterschiedlicher Konzentration bis zu einem Ausgleich der Konzentrationen (max. Entropie)
    • Dem Temperaturgefälle des Wasserdampfes an der Membrantrennschicht innen und an der Trennschicht außen. Je höher die Temperatur des Wasserdampfes, desto höher ist die kinetische Energie der Wasserdampfmoleküle beim Auftreffen auf die Membran. D.h. die Wasserdampfmoleküle auf der warmen Seite drängen stärker nach außen

    Vor diesem Hintergrund sind manche Aussagen zu Membranen zumindest fragwürdig. Es gibt einige (nicht-wissenschaftliche) Quellen, die sagen, dass Membranen wie Goretex und Sympatex ein Temperaturgefälle von wenigstens 15° benötigen, um zu funktionieren. Wenn man eine Körpertemperatur von 36° innen ansetzt, dann wäre bei max. 21° Außentemperatur Schluss mit Wasserdampftransport. Leider werden dazu keine Belege genannt oder Messreihen. Die meisten Messverfahren werden bei einer Standard-Außentemperatur von 20° durchgeführt (z.B. Hohenstein) und geben daher keine Aussage über das Verhalten bei höheren Temperaturen. Es deckt sich zwar mit den Erfahrungen, dass die Membranen irgendwann nicht mehr funktionieren oder sogar umkehren, aber die 15° alleine sind fraglich. Denn das Partialdruckgefälle ist unabhängig von der Temperatur und treibt den Wasserdampfausgleich theoretisch bis zum kompletten Ausgleich der Konzentrationen an.


    Leider ist das alles nur Theorie und Messreihenergebnisse über verschiedene Temperaturbereiche sind nicht für mich nicht zu finden. Und die Hersteller der Membranen sind nicht gerade hilfreich bei der Aufklärung.

    Selbst Messergebnisse für Membranen bei konstanter Temperatur sind extrem selten.


    Wo die Membranen zweifelsfrei gut funktionieren ist bei kalten und kühlen Wetterbedingungen und idealerweise niedriger Luftfeuchtigeit. Bei schwerer körperlicher Anstrengung ist jede Membran mit der Schweißmenge komplett überfordert, aber das ist für Motorradfahrer eher nicht relevant.

    wobei Gin die Hose auch oft genug bei nässe und co getragen hat, viel bewegung, nässe ec, das setzt dem Material eben schon weit mehr zu, als wenn man sie eher selten bei regen und kälte fährt pluss dass sie dann auch weit seltener gewaschen wird.

    Das habe ich auch. Ich fahre ausschließlich in Kevlar-Jeans, aber so aufgelöst hat sich noch keine. Auch nicht nach 20.000 Km oder 50 Wäschen. Da scheint mir, dass da kein besonders robusten Stoff verwendet wurde.