BDR529 Platzhirsch
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Posts by BDR529

    Noch eine Frage, ich will öfter mal meine DSLR und DSLM mitnehmen. Und dann noch Objektive dazu. Die haben alle Bildstabilisatoren verbaut. Und die sind wirklich wertvoll.

    Was wäre sicher?

    Umhängetasche? Rucksack? Tankrucksack, Satteltaschen, ...?


    An die Vibrationen habe ich bisher gar nicht gedacht.

    Ich frage mich gerade ob da ein eigener "Ruckelthread" sinnvoll wäre

    Ich habe mir dafür einen Kamerakoffer gekauft und an die KTM gebastelt. Wenn man den Schaumstoff raus nimmt, kann man natürlich auch anderen Kram reinpacken. Je nach Bedarf:


    Reiseberichte - Kleiner Kamerakoffer
    Kamerakoffer
    sites.google.com

    Das Problem des Wohlfühltempos ist aber, dass dieses Tempo im Laufe der Zeit ansteigt, weil man sich daran gewöhnt. D.h. aber nicht nicht, dass das Risiko nicht mit steigt.


    Wenn ich heute mit höherer Schräglage als früher durch die Kurven fahre, habe ich trotz aller Erfahrung weniger Sicherheitsreserven, bei gleicher Reaktionszeit längere zurückgelegte Strecken und längere Bremswege. Und wenn man einem Unfall nicht mehr ausweichen kann, weil man beim Abbiegen übersehen wird, schlägt man mit höherer Geschwindigkeit ein.

    Jetzt könnte man sagen, dass man ja besser fährt als früher, aber das würde auch gelten, wenn man insgesamt langsamer und weiter entfernt vom Grenzbereich fährt.

    @ Manuel: Wärst du 10 oder 20% unter deinem Wohlfühltempo gefahren, wärst du vielleicht gar nicht abgeflogen oder zumindest weniger hart eingeschlagen.


    Ob einem das dann noch Spaß macht ist natürlich eine andere Frage. Aber langsamer ist schon sicherer. Muss jeder für sich entscheiden, wie viel Risiko man eingeht.

    Noch ein kurzer Bericht zu der letzten RB-Tour :dakar: am Samstag mit dem Sandman:

    Diesmal waren wir nur zu zweit unterwegs und der Sandman fährt voraus. Die Bedingungen waren eigentlich ideal: 23° und Sonnenschein, wenig los und 200 Kilometer Sandpisten vor uns.

    Aber leider war der Samstag nicht der erste trockene Tag in Holland. Die Strecke war bis auf ein paar Stellen, wo die Feldbewässerung für etwas angefeuchtete Stellen gesorgt hatte, knochentrocken. Das bedeutet um Tilburg herum extrem feinen staubigen Sand ohne nennenswerte Traktion. Eher mit Mehl zu vergleichen als mit Sand. Unmittelbar nach dem Start geht es in den ersten Abschnitt mit sehr tiefem Sand. Eingewöhnungszeit gibt's keine.

    Mit den in Frankreich schon recht runter gefahrenen Pirelli Rallye STR komme ich noch recht annehmbar vorwärts, aber das Heck schwänzelt ohne Ende. Der Vorderreifen hat weniger Seitenführung als der Mitas 07 oder der TKC80, denn ich bei den letzten Malen gefahren bin, so komme ich schon nach 5 Minuten das erste Mal ins Schlingern, dass ich die gesamte Wegbreite brauche und etwas mehr. Das Vorderrad rutscht in den Graben, aber ich stürze nicht. Mit tatkräftiger Hilfe vom Sandman kommt die KTM wieder in die Spur.

    So langsam gewöhne ich mich an den Sand, aber es bleibt in den Abschnitten mit tiefem Sand eine Gratwanderung.


    Es gilt die Geschwindigkeit um den Sweetspot um die 56 Km/h zu halten. Werde ich langsamer, fahre ich Schlangenlinien wie ein Betrunkener, fahre ich schneller, wackelt das Vorderrad übel herum. Ganz gut sind Passagen mit LKW oder Geländewagenspuren. Dort kann man recht stabil fahren. Also für Sand zumindest...

    Was gar nicht geht, sind Treckerspuren, die die großen V-Profile in den Sand setzen. Dort zappelt das Vorderrad wie bei einem epileptischen Anfall. Dann nach 20 Minuten ist es soweit, ich komme in einem Stück tiefen Sand und fange an zu schlingern. Normalerweise ist Gas geben eine gute Option um den Sturz zu verhindern, allerdings führt das auch zu mehr Aua, wenn man dann trotzdem fällt... Wie auch immer, das Vorderrad rutscht weg und ich verabschiede mich vom Moped und mache einen Flachköpper in den Sand. Mir bleibt die Luft weg...

    Ich brauche ein wenig um wieder zu Atem zu kommen und wuchte das Eisen wieder in die Vertikale. War mein erster Sturz im Sand. Immer noch eine gute Quote. Da kommt der Sandman und erkundigt sich nach meinem Befinden. Ich brauche eine kurze Pause, dann geht's weiter.


    Da ich parallel zum Sandman über mein Roadbook navigiere und die Orientierung nicht verliere, fahre ich jetzt mal vor. Klappt erstaunlich gut, bis auf das manuelle Vorspulen des Roadbooks. Auf Wald- und Asphaltwegen kein Problem, aber in längeren ununterbrochenen Sandpassagen kann ich den Lenker nicht loslassen und muss alle 6 Bilder kurz anhalten. Die Navigation klappt gut, erfordert aber hohe Konzentration, die eigentlich für's Fahren gebraucht wird. Die Navigationshinweise kommen im Schnitt bei dieser Strecke nach 500m Strecke, d.h. man ist ständig gefordert. Kurze Asphaltstücke sind daher willkommene Erholungsphasen, um das Roadbook weiter zu drehen und den Abschnittsstreckenzähler auf dem Smartphone zurückzusetzen. Das geht im Sand auch nicht, weil ich den Lenker festhalten muss. Solange muss man die Streckenangaben zwischen den RB-Bildern im Kopf aufaddieren.

    Zwei,- dreimal bin ich unsicher, welche Abzweigung die richtige ist, weil die Streckenangaben nicht so hoch auflösen, wie das ein GPS-Navi tut. Aber Sandmans Trippy hilft dann aus.

    Navigieren macht Spaß ist aber mit dem manuellen Roadbook in schwierigem Gelände und kurzen Streckenintervallen anstrengend.

    Irgendwann lasse ich den Sandman wieder vor, navigiere aber weiter mit. Das ist aber deutlich entspannter, weil man nur im Zweifel aushelfen muss, wenn der führende Navigator sich nicht sicher ist, was auch manchmal Ungenauigkeiten im Roadbook geschuldet ist. Oder einem neu gesetztem Zaun, der eine geplante Strecke komplett absperrt und wir den Abschnitt umfahren müssen. Da ist das Trippy Gold wert, weil es dann einfach ist, wieder auf die Strecke zu kommen.


    Zwischendurch gibt es immer wieder Singletrails durch den Wald, die enorm Spaß machen. Davon dürfte es gerne mehr geben, aber man ist als Deutscher dankbar für jeden Meter, den man Offroad fahren darf. Bei Spaziergängern oder Radfahrern wird langsam gefahren und bei Reitern angehalten und der Motor abgeschaltet. Alle reagieren freundlich und entspannt; in Deutschland undenkbar.


    Bei einer Abzweigung rutscht mir das Vorderrad im Sand weg, aber diesmal rolle ich etwas eleganter ab und es geht direkt weiter. Weitere Stürze wird es nicht geben, also alles im Grünen Bereich. Wenn ich hinter dem Sandman fahre gibt es im Sand nur zwei Optionen: Entweder versetzt direkt hinter ihm, oder wenn das nicht geht, mindestens 80m Abstand, sonst sieht man durch den aufgewirbelten Staub nichts mehr. Einmal habe ich eine Biegung des Weges erst im letzten Moment gesehen, weil ich zu dicht hinter ihm war und wäre fast geradeaus gefahren.

    An einer Stelle komme ich plötzlich aus einer Staubwolke raus um sehe nur noch klare Luft. Hier stimmt was nicht. Der Sandman muss abgebogen sein, ohne dass ich es sehen konnte. Nach zwei Minuten finde ich ihn wieder. So vergehen kurzweilige 200 Kilometer Offroad-Tour und wir genehmigen uns danach ein Kaltgetränk auf dem Campingplatz neben der Zielankunft.


    War eine schöne Tour, die ich nicht zum letzten Mal gefahren bin. Vielen Dank an den Sandman, der nicht nur den Tourguide gegeben hat, sondern auch noch das RB ausgedruckt und zusammengeklebt hat; Fullservice also.! :thumbup:

    Schwieriges Thema, dass mich auch die letzten Jahre beschäftigt. Ich habe meinen Anteil "sportlicher" Fortbewegung auf der Straße reduziert und verlege mich mehr in Richtung Offroad und entspannteren Touren im Bummeltempo. Das Risiko kann man durch geringeres Tempo schon deutlich reduzieren.

    Und ich frage mich, ob rechts die beste Option war:


    Da wir nicht zusammengestoßen sind und da ich dahinter wieder geradeaus weiterfahren kann, war's wohl die richtige Option.

    Im Nachhinein war's definitiv die richtige Entscheidung. Aber verallgemeinern kann man's leider nicht, weil die nächste Situation komplett anders ablaufen kann.

    Zudem hat man in dem Moment eh keine Zeit eine Analyse der Situation vorzunehmen. Da hilft nur Instinkt und Glück. Sowas ist einfach kacke.


    Man muss halt für sich im Nachhinein analysieren, ob man zukünftig das Risiko minimieren kann, z.B durch langsamer fahren oder ganz aufhören.

    seit meinem Reh-Zwischenfall gerade Morgens und Abends doch deutlich mehr auf eventuelle Tiere am Straßenrand.

    dito. Trotzdem kann's einen wieder treffen. Bei meinem Rehunfall hätte auch intensives Ausschau halten nichts geändert, weil das Reh direkt aus einem Busch vor mein Moped gesprungen ist und ich es kaum wahrgenommen habe. Keine Chance zu reagieren.

    Wir bräuchten in dieser Konfiguration also eine Batterie und einen Kontroller der über 50% der Ladezeit 45 kW schafft. Das zu erreichen ist glaub nicht so einfach, Zero unterstützt aktuell 17 kW DC und Energica 24 kW DC, aber bestimmt möglich. 100 km = 10 Minuten *check*


    At initial release the TS will charge at 25kW, however this will be upgraded as our tech develops


    Bei der Vorderachse hast du keine so hohen Drehmomente. Das ist ja eine völlig andere Konstruktion.

    Da wirst du um die 60 Nm für die Mutter der Steckachse und deutlich weniger für die Klemmungen der Achsfäuste haben.

    Die Kontermutter bezieht sich nur auf die Einstellschraube des Kettendurchhangs. Das gibt es vorne natürlich nicht.

    blahwas

    Ja, ist für den Kontext der offensichtlichen Diskrepanz der Angaben notwendig. Das kommt in einer Diskussion schon mal hin und wieder vor. Für die Unannehmlichkeiten bitte ich um Entschuldigung.

    kleiner Chris

    Na wenn die auf ihrer Webseite mit einer Ladegeschwindigkeit von 100 Km in 15 Minuten werben, gehe ich davon aus, dass 200 Kilometer in 20 Minuten nicht mal annähernd drin sind.

    Da wären sie ja bescheuert, wenn sie das nicht nutzen würden.


    Aber alles Theorie, die ersten Tests werden es zeigen. Mal sehen, wann das sein wird. Leider ist es ja auch im PKW-Bereich von neuen Herstellern leider oft nicht weit her mit dem Wahrheitsgehalt der Werbeversprechen. Die übertreiben teilweise maßlos um Investoren und Vorbestellungen zu bekommen. Manche von denen gehen nie an den Markt. Deswegen bin ich da erst mal skeptisch.


    Ich freue mich über jeden Fortschritt in dem Bereich, aber glauben kann man leider nicht alles was da so versprochen wird.

    Nicht schlecht, 200 km in 20 Minuten klingt gut. 20 Minuten mach ich gerne mal irgendwo Pause an irgendeinem Passknacker mit schöner Aussiicht.

    Auf deren Webseite steht 100 Km in 15 Minuten.
    Auf welchem Passknackerpunkt hast du einen Schnellllader stehen? Meist stehen da Mülltonnen ^^

    Das wird wenn überhaupt nur an touristischen Hotspots der Fall sein und dann muss der auch frei sein. Da zumindest ich eher da fahre, wo wenig los ist, wird es noch länger dauern bis die Ladeinfrastruktur soweit ausgebaut ist, dass es für touristische Zwecke ausreicht. Aber in ein paar Jahren wird die Reichweite auch bei E-Motorrädern soweit sein, hoffe ich.

    Ich hätte überhaupt nichts gegen ein E-Motorrad, wenn die Reichweite stimmt und das Gewicht sich in akzeptablen Grenzen hält.

    Hm, 80% in 20 Minuten wären 160 bis 240 Kilometer Reichweite.

    Auf deren Webseite steht 100 Kilometer Reichweite in 15 Minuten. Passt nicht zusammen.

    Wenn die 200-300 Kilometer Reichweite und die 249 Kg wirklich stimmen, wird's interessant.

    Ich bin sehr gespannt auf die ersten Tests. Die ungefederten Massen am HR sind ja nicht unerheblich.

    Und spannend wird auch, wann sie wirklich ausliefern. Bei E-Autos gibt es ja auch viele Versprechungen, die es nie auf die Straße geschafft haben.

    Optisch finde ich die bis auf den Scheinwerfer ganz ok.

    Das liegt übrigens oft nicht am Werkzeug, sondern am Verwender, der den Unterschied zwischen Phillips, Pozidriv und JIS nicht kennt, alles als "Kreuzschlitz" bezeichnet und dann den Kopf gnadenlos mit dem falschen Bit kaputtnudelt.


    So als kleiner Exkurs. :)

    Für mich ist die Verwendung von Philips, Pozidrive oder JIS an sich schon ein Konstruktionsfehler. Eine Schraube, die nicht ohne Axialkraft drehbar ist, ist einfach sch****.

    Wieso immer noch nicht durchgehend Torx verwendet wird, verstehe ich nicht. Wahrscheinlich ein zehntel Cent billiger. Ich glaube bei BMW und KTM gibt's nur noch Torx am Moped.


    Selbst Inbus ist schon nur die zweitbeste Lösung.

    Mal überlegen :/ ... also ich hab' für Motorrad bisher benutzt:

    Flex

    Schweißgerät

    Schraubstock

    Tischkreissäge

    Bohrmaschine

    Dremel

    Feuerzeug

    Winde

    Kühltruhe

    Lötlampe

    Lötkolben

    Seitenschneider

    usw.


    Ok, für die normale Wartung nicht zwingend erforderlich. ;)


    Dafür würde ich auch einen Ratschensatz plus Drehmomentschlüssel von Proxxon empfehlen. Die bieten ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Da musst du schauen, ob du auch Inbus oder Torx-Aufsätze benötigst. Passenden Aufsatz für die Achsmuttern nicht vergessen. Diese Größe ist in der Regel nicht in den Sätzen mit drin. Wenn du an die Bremsanlage gehst, brauchst du die passenden Aufsätze für den Drehmomentschlüssel. Das sind zumeist Torx-Schrauben.

    Einen Satz Maul/Ringschlüssel (idealerweise mit integierter Ratsche) Da hat Gedore Red einen günstigen Satz. Die Qualität ist IMO gut.

    Einen Satz Schraubendreher inkl. Torx (Proxxon und Wera bieten da auch ganz gute Angebote)

    Mittelfesten Schraubenkleber

    Drahtbürste (Zur Entfernung der alten Schraubensicherung)

    Schraubenlack oder Tipp-Ex-Stift (zur Markierung)