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BDR529 Platzhirsch
  • from Nordrhein-Westfalen
  • Member since May 20th 2011

Posts by BDR529

    Aber man will halt schon mal unbefestigte Straßen á la Assienta fahren. Klar. "Geht mit jedem Motorrad" ;) Aber Spaß soll es auch noch machen ^^

    Wobei auf Schotter oder Sand und hier und da ein paar steilere verblockte Wege das Gewicht für den Spaß nicht so relevant ist. Das Gewicht ist relevant, wenn das Moped aufgehoben werden muss oder mit einem Bein auf dem Boden um Felsen herumgezirkelt werden muss. Für die durchschnittlichen Schotter- oder Sandstrecken ist das Fahrwerk, die Reifen und die Bodenfreiheit IMO viel bedeutsamer als das Gewicht. Auf der Tagestour in Holland durch Sand hatte ich überhaupt keinen gefühlten Nachteil durch das Gewicht. Auch sehr steile sandige Strecken auf einer MX-Strecke sind völlig unproblematisch. Natürlich sind die leichteren Enduros und Crosser dort um Welten schneller, aber der Spaß ist genau so hoch.

    Bei sehr felsigem Gelände ist natürlich irgendwann Schluss, wenn man nicht Chris Birch ist.

    Ich habe mit meiner jedenfalls jede Menge Spaß (die liegt beim Gewicht auf Höhe der AT) auf Strecken wie dem TET und Konsorten. Dort kann man es auch mal krachen lassen.

    Die T700 kommt dem schon ziemlich nah. Klar ist auch die für schweres Gelände zu schwer, aber sie ist ein guter Kompromiss zwischen Langstreckentauglichkeit und Schottereignung.

    Wenn man eine solche schottergeeignete Reiseenduro haben will, geht das nicht mit 150 Kg vollgetankt. Zumindest nicht zu einem bezahlbaren Preis. Dann muss man zu einer richtigen Enduro greifen und mit den Einschränkungen auf der Straße leben. Noch leichter als mit der T700 geht es mit der KTM 690 Adventure, dafür dann mit Einzylinder. Ist für alle etwas dabei.


    Und wenn man sich dann für einen Kompromiss entschieden hat, steht man bei der Reifenwahl jedesmal wieder vor der Frage, ob man mehr Gelände- oder mehr Straßentauglichkeit will. Das Optimum für Gelände und Straße gibt's eben nicht.


    BTW: Die Transe war auch früher nicht für schweres Gelände ausgelegt.

    MM93 ist unberechenbar. Niemand ist vor ihm sicher. Selbst Bruder Alex musste gestern fast dran glauben.

    Sieg oder Kies, was anderes scheint für ihn nicht mehr zu gelten.

    Ich empfinde ich auch als großes Risiko für die anderen Fahrer. Auch wenn es unsportlich klingt, aber ich freue mich, wenn er früh im Kies liegt, dann kann man das Rennen entspannt sportlich genießen.

    Du bringst Polyethylen als Vergleich zu Molekülketten im Motoröl? Seit wann ist Motoröl ein Polymer? Motoröl wird nicht durch irgendeine Molekülketten-Verkürzung schlechter. Ich weiß nicht, er sich das ausgedacht hat. Kennst du dafür einen Beleg oder ist das nur Hörensagen?

    Ich habe nicht geschrieben, dass man keine Ölwechsel machen lassen sollte. Vielleicht solltest du meinen Beitrag noch einmal lesen.

    Ein Öl drei oder vier Mal länger zu benutzen ist zudem nicht so utopisch, wir du denkst. Du kannst mal nach Öldialyse oder Ölreinigung suchen. Das ist keine Schwurbelei sondern wird von größeren Flottenbetreibern schon seit mehreren Jahrzehnten genutzt. Da wird das Öl gereinigt und keine Molekülketten verlängert. Die Reinigungsanlagen sind nur recht teuer, weshalb sie nur für größere Flotten wirtschaftlich sind.

    Was für Rückstände sind denn im Öl, die besonders im Winter schädlich sind?

    Um das Öl ranken sich unglaublich viele Mythen und Legenden, wir die angeblich kürzeren Molekülketten von altem Öl. Belege bleiben diese Mythen leider schuldig.

    Foxdonut

    Wenn du nicht zu Erhaltung der Garantie Öl wechseln musst, spielt das Alter keine Rolle, sondern maximal der Kilometerstand. Und die Jahreszeit auch nicht. Die Wechselintervalle werden durch den Hersteller für den ungünstigsten Fall ausgelegt (Wettbewerb mal ausgenommen).

    Und natürlich für den höchsten Umsatz bei den Werkstätten. Also ganz entspannt nach Kilometerstand wechseln und das Öl ist auch nicht nach genau 15.000 Kilometern plötzlich kaputt.

    Ich würde niemals nach 5000 Kilometern das Öl wechseln, es sei denn die Kiste stand für mehrere Jahre.

    Die Kundenbewertungen sind aus meiner Sicht nicht brauchbar, will keiner einen direkten Vergleich auf gleicher Strecke hat. Höchstens bei zwei oder drei Typen.

    Das finde ich Bewertungen auf Basis von echten Vergleichstest hilfreicher.

    Bei mopedreifen.de basieren die Bewertungen meist auf eigenen Tests von erfahrenen Testern. Die Bewertungen entsprechen auch weitgehend meinen eigenen wenigen Erfahrungen. Oder halt die Tests in MOTORRAD.

    Hoch: Tolle Tour südlich von Arezzo an der Grenze Toskana/Umbrien.



    Tief: In einer Kehre war die äußere Hälfte der Spur satt mit Sand/Kies gestreut. Als ich es gesehen hatte, konnte ich nicht mehr ausweichen und das Vorderrad ist weg gerutscht. =O


    Hoch: Irgendwo am Rand hat es noch Grip gefunden und das Moped wieder aufgerichtet. Bei den Ruck hat es mich aus der Sitzbank gehoben und ich habe mir das Knie am Rahmen angeschlagen, aber das ist nur ein blauer Fleck.

    Riesen-Glück gehabt. Ich war mir sicher, dass ich mich ablege. Ich wusste nicht, dass man so lange mit dem VR rutschen kann ohne sich aufs Maul zu legen. Mein Schutzengel war offensichtlich schnell genug. :angel: