Duplex Professional
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Posts by Duplex

    Also ich werde die Vorbereitungen für die Protestveranstaltung vom 08.04.2018 gegen die Sperrung der Nordhelle für Motorräder im Auge behalten und bei akzeptablem Wetter nach Möglichkeit daran teilnehmen.


    Fortlaufende Infos sollten hier zu finden sein:
    https://www.bvdm.de/nordhelle.html


    Die vorläufige Strecke des Motorradkorsos ist in diesem Beitrag skizziert:
    https://www.come-on.de/lenneta…le-sperrung-9737140.html#


    Vielleicht trifft man ja den einen oder anderen von euch aus der Gegend.



    Ach so, Tatbestandsnummer 141166 ("Sie benutzten mit einem Kraft­fahrzeug den Verkehrs­bereich, obwohl dieser für Sie durch Zeichen 250/251/255/260 gesperrt war.") wird nach Angaben dieser Seite mit 20,- € belegt - bei Vorsatz vermutlich mit 40,- € zzgl. Verw.-Kosten (entspr. ca. 25 - 40 l Super).

    Darüber hinaus weiß man ja auch in den seltensten Fällen, ob der Vorausfahrende wirklich ein Einheimischer bzw. Streckenkenner ist oder ob er einfach nur zu blöd ist, sich in der gegebenen Situation nicht selbst zu überschätzen.


    Da muss man einfach so viel Selbstdisziplin haben, solche Leue ziehen zu lassen. Irgendjemand muss ja schließlich Erste Hilfe leisten, statt selbst noch in den gestürzten Motorradfahrer hineinzuschlittern ...

    In Rechtskurven fühlt man sich an der Kurveninnenseite "wohler", weil man nach außen für den Fall, dass die Kurve für die gefahrene Geschwindigkeit zu eng werden sollte, immer noch harmlos aussehende Ausweichmöglichkeiten in Richtung Fahrbahnmitte und Gegenfahrbahn vermutet.


    Bei regelrecht, also außen gefahrenen Linkskurven sieht man sich dagegen mit dem Fahrbahnrand konfrontiert und wird sich sofort der Tatsache bewußt, dass man bei für die Kurve nicht angepasster Geschwindigkeit ziemlich schnell in der Leitplanke, im Graben oder in der Botanik landet.
    Dem versucht man durch "die Flucht in Richtung Mittellinie" zu entgehen - ohne sich klar zu machen, dass sich genau dort auch aus geometrischen Gründen größere (längere oder breitere) Fahrzeuge zwangsläufig aufhalten müssen (zusätzlich zu den Kurvenschnipplern, die bei frontalem Aufprall aber genauso unangenehm sein dürften, selbst wenn sie "im Unrecht" sind).


    Wenn dann diese Erkenntnisse doch plötzlich erzwungenermaßen während der Kurvenfahrt kommen, führen die dann folgenden Korrekturmanöver oft auch in Richtung Leitplanke, Graben oder Botanik.


    Knackpunkt ist die zur Kurve (und zu den Fahrfähigkeiten) passende, angemessene Geschwindigkeit. Fährt man da schon am Limit, gibt es keine Reserven mehr für was Anderes.


    Also lieber doch Angststreifen an den Reifen als keine Reserve mehr!

    Danke für die Glückwünsche zum "Lappen-Jubiläum".


    Die letzte Kontrolle desselben liegt schon rund 40 Jahre zurück - damals allerdings mit sehr unentspannter, mehrköpfiger Rennleitung. Schon bei einem unerwarteten Lidschlag wurden die MP's in Anschlag gebracht. Baader-Meinhof-Zeit eben.
    Damals war man als Student mit Vollbart mindestens genauso verdächtig wie die heutigen, strenggläubig aussehenden Südländer mit Vollbart. Die einfach gestrickte Bevölkerung im Rhein-Main-Sprachraum fasste das damals unter dem griffigen Sammelbegriff "Stuhdennde unn Derrorischde" zusammen.


    Jedenfalls habe ich in den ganzen 50 Jahren (auch durch reaktionsschnelle Schutzengel!) das Glück gehabt, nur einen einzigen selbstverschuldeten Unfall gebaut zu haben (ein stadtbekannter Rechtsanwalt brauchte vermutlich neue Rückleuchten und hat auf regennasser Fahrbahn 30 m vor der Ampel bei Gelb eine Vollbremsung hingelegt - Widerstand zwecklos ...).
    Ich hoffe, auch weiterhin von Unfällen verschont zu bleiben. Vor diesem Hintergrund lässt sich vielleicht auch verstehen, wenn so ein alter Knacker wie ich die ganz forschen Fahrer unter uns ab und zu mal an eine etwas mehr vorausdenkende Fahrweise erinnnern. Für so eine Bilanz muss man schon selbst auch etwas beitragen. Schutzengel haben nämlich keine Kündigungsfrist, falls es ihnen zu stressig wird - manchmal sind sie dann einfach weg ...




    Aber vor dem Hintergrund dessen, was am gestrigen Tage alles passiert ist und an welche historischen Dinge man sich an diesem Datum eigentlich erinnern sollte, ist es mir nachträglich schon peinlich, hier überhaupt mit meinem alten Lappen aufgetaucht zu sein. Ich melde mich diesbezüglich also erst wieder, wenn er hundert wird - versprochen.


    (Oder wenn mich blahwas im persönlichen Gespräch doch noch erfolgreich überredet, ihm das FS-Foto zu zeigen ;) )


    Hoch:


    Heute vor 50 Jahren durfte ich das erste mal offiziell ein motorisiertes Zweirad im öffentlichen Straßenverkehr führen :rolleyes: .





    Der Führerschein für "erwachsene Motorräder" hatte im Frührjahr sein 45. Jubiläum.






    Nachdem für Klasse eins und drei ausdrücklich Verbrennungsmaschinen vorgesehen sind, frage ich mich, ob ich überhaupt ein e-Mobil fahren dürfte ?( .


    Mal sehen, ob es irgendjemand merkt, falls ich mal elektrisch fahren sollte.



    Immerhin: Antriebe mit Dampf oder Düse wären kein Problem, weil dabei ja auch was verbrannt wird :thumbup: .

    Bei Relaisschaltung und Vergaser/Schwimmerkammern ist das natürlich unproblematisch. Ich hatte da fälschlicherweise an meine Einspritzpumpe und eine einfache Spannungsversorgung gedacht.

    @John McLane:


    Wenn Du möglicherweise doch noch mal was an deiner Schaltung änderst, würde ich dir für die Steckdose eine separate Leitung (z. B. mit 2,5 mm²) direkt vom Pluspol der Batterie mit einer Sicherung gleich am Anfang empfehlen. Diese Leitung kann man noch in einem Schutzschlauch gegen Durchscheuern verlegen. Die Masseleitung für die Steckdose sollte dann auch 2,5 mm² haben.
    Wenn Du die Masseverbindung vom Kühler verwendest, achte darauf, dass der auch eine solide (elektrische!) Verbindung zur Fahrzeugmasse hat (manchmal sind die Kühler nur in Gummipuffern gelagert und sind nur über die Kühlflüssigkeit und dei Gummischläuche mit dem Rest des Fahrzeugs verbunden).
    (Ähnliche Überlegungen gelten übrigens für das Abgreifen der Masse vom Lenker. Da sollte das Lenkkopflager elektrisch überbrückt werden, damit es keinen Schaden durch den Stromfluss bekommt.)


    Ein solche Vorgehen hätte den Vorteil, das Du ein Ladegerät ohne Batterieausbau anschließen könntest und dass Du z. B. auch im Stand (also ohne eingeschaltete Zündung) den Navi betreiben oder das Handy aufladen kannst.




    Stoppel:

    Was ist mit der Hupe? Da habe ich den Schaltstrom für die Benzinpumpe abgegriffen. Das dürfte Dauerstrom drauf sein (zündungsgeschaltet)


    Ich hoffe, deine Benzinpumpe bekommt noch genug Saft wenn Du die Hupe betätigst (oder bedeutet "Schaltstrom" = Steuerungsstrom für ein Relais?).
    Probier's mal sicherheitshalber im Stand und im Leerlauf aus, nicht dass dir für den Fall dass Du doch mal Hupen musst die Karre stehen bleiben möchte.

    Habt ihr gar nicht gemerkt, wie geschickt :whistling: unser Joghurt-Indianer von seinen Bechern in Richtung harmloser Spekulatien und Christstollen :whistling: abgelenkt hat?


    Er stellt sich nämlich abwechselnd die Becher von rechts- und linksdrehendem Joghurt auf, um seine Slalom-Performance zu optimieren - :moped: der wird euch ;( gnadenlos niederwedeln, wenn ihr euch mal auf seinen Supermarkt-Parkplatz verirrt!





    So, jetzt ist sein eigentliches Joghurt-Becher-Geheimnis raus :grin: (von wegen Spekulatius und Consorten - da fällt doch keiner mehr drauf rein :no: ).

    danke für die mühe ich werde es mir verinnerlichen eine links strecke habe ich schon,
    im mom aber kein fahrendes Motorrad habe es zerlegt kommen bald neue reifen her (Metzler Z8) die alten waren 10 Jahre alt und flach gefahren mein Vorgänger mochte scheinbar noch weniger kurven ^^ und die schwinge wird neu gelagert


    Ich hoffe, Du hast dem Vorbesitzer nur so viel gezahlt, als wenn gar keine Reifen dran gewesen wären!


    10 Jahre alt und eckig gefahren :sostupid: - damit kann man sich ziemlich viele Probleme einhandeln, die man beim Moppedfahren lieber nicht hat (incl. einer "Linkskurvenschwäche" :cool: ).


    Freu dich schon mal auf dein demnächst "neues" Motorrad.

    Je öfter man die Kurven nach den im Video aufgezeigten Regeln durchfährt (auch wenn man sie wegen guter Übersicht durchaus schnippeln könnte), desto besser legt sich diese Fahrweise im Unterbewußtsein ab.


    Eine (ggf. krampfhafte) Konzentration auf diese Kurvenlinie braucht es dann gar nicht mehr, weil man die Kurven sowieso "immer so" durchfährt. Es werden "Aufmerksamkeitskapazitäten" für das restliche Verkehrsgeschehen frei.


    Nicht nur zum Trainieren der sauberen Linie kann man ja etwas Geschwindigkeit rausnehmen. Das hat dann auch den Vorteil, noch genug Reserven zur Reaktion auf die ganzen unerwarteten Dinge zu haben (verschmutzte oder stark unebene Fahrbahn, sich zuziehende Kurven, andere Verkehrsteilnehmer zur falschen Zeit mit der falschen Geschwindigkeit am falschen Ort usw.) - ideale Voraussetzungen also, um abends möglichst gesund nach Hause zu kommen.



    Entwarnung:


    Heute war ich mal wieder an dieser Stelle und - oh Wunder - die Straße ist inzwischen (seit meiner letzten Fahrt auf dem Stück im Frühjahr) repariert worden, die Bitumenflicken sind unter einer neuen, griffigen Teerschicht verschwunden.

    Neutrin0


    Die ganze Zeit habe ich unterschwellig gesucht, wo ich damals das gute Video zum Kurvenfahren gesehen hatte, um es dir weiterzuempfehlen.


    Ich meine, es wäre eins von ifz.de gewesen (oder eins von deren DVD). Aber das jüngste Video zum Kurvenfahren aus 2016 hat micht etwas enttäuscht, denn es hat einen extremen Schwerpunkt auf Rechtskurven. Außerdem wurde es auf der Rennstrecke gedreht, was dann die alltäglichen Situationen mit Gegenverkehr weitgehend unberücksichtigt lässt. Ein älteres Video (was ich aber nicht wiedergefunden habe) war da etwas ausgewogener.



    So geriet das bei mir wieder in Vergessenheit, bis ich heute auf den Beitrag von blues-indianer stieß, der zu einem hervorragenden Video verlinkt hat. Das ist auch was für dich!


    Besonders eindrucksvoll finde ich die Überblendungen von Lkw oder Bus mit linkskurvenden Motorradfahrern. Wer das verinnerlicht hat, fährt nach etwas Übung zukünftig auch Linkskurven vernünftig.



    Mit dem Üben wäre ich wieder bei deinem Problem:
    Such dir eine wenig befahrene Strecke mit für dich schwierigen Linkskurven raus und fahre wiederholt ganz bewußt und langsam die Linkskurven in der Spur, in der sich das rechte Vorderrad eines Pkws befinden würde. Das kostet etwas Überwindung, weil einem die "Auslaufzone" nach rechts fehlt - deshalb das Ganze erst mal so langsam, dass Du dich trotz der unangenehmen Nähe zum Fahrbahnrand noch sicher fühlst.


    Wichtig ist die Blickführung! Du solltest genau die rechte Reifenspur der zweispurigen Fahrzeuge in der Nähe des Kurvenausgangs fixieren - nicht die Fahrbahnmitte und nicht die Leitplanke, sondern da, wo die Fahrbahn meist eine kleine Delle von den Reifen hat. Während des Fahrens wandert der fixierte Bereich natürlich auch mit nach vorne, da wo Du hin willst.


    Dann 8o fährt dein Motorrad wie von Zauberhand auf ein mal genau in dieser Spur!


    Wenn Du dann diese Erfahrung gemacht hast, kannst Du langsam das Tempo steigern - aber immer nur so schnell, dass Du dich immer noch sicher fühlst. Es wird nicht lange dauern und Du wirst :rolleyes: Linkskurven lieben! Versprochen!


    So, und nun viel Erfolg beim Üben.




    [ ;) ]
    P.S.: Du kannst dir natürlich auch die Strategie von UPS in den USA (da gibt es fast nur "rechtwinklige" Städte) zu eigen machen und deine Touren nur rechts herum planen.


    Vielleicht gibt's inzwischen auch Navis mit den Optionen "Kurvenreiche Strecke, nur rechts rum" / "Kurvenreiche Strecke, nur links rum"?
    [/ ;) ]

    Diagnose einer eventuellen Undichtheit : Die öligen Flächen reinigen und Talkum oder Kinderpuder auf die verdächtigen Motorstellen blasen. Die undichte Position wird während einer kurzen Fahrt durch das Talkum fixiert und deutlich gemacht.

    Bzgl. Bitumen kommt aber auch auf die Mischung vom Reifen, manchem Reifen soll Bitumen garnix ausmachen.


    Es scheint aber auch vom Bitumen abzuhängen.


    Lange Zeit habe ich mich über die Meckerei bezüglich "Bitumenflickerei" gewundert, weil ich beim drüberfahren eigentlich nichts gemerkt habe, auch nicht in den Kurven.


    Bis ich dann mal den "richtig mistigen" Bitumen erwischt habe - da eiert man schon bei Geradeausfahrt drauf rum, auch bei völlig trockenem Wetter.



    Da einige von euch in NRW unterwegs sind (könnte sogar ein Stück von Sandmanns Tour sein), das fiese Stück ist hier .

    ...
    Wenn jemand mich platt gemacht hätte, und mich dann auch noch ... DANN wäre bei mir auch der Punkt ereicht, wo ich richtig sauer werde.


    Also Deine Schilderung hörte sich schon an wie ein (unvollendeter) Mordanschlag ... so schubsen doch normalerweise nur Güterzüge an Bahnübergängen.



    Und dann auch noch die Grünpflanzen strubbelig gemacht, das ist doch schon heftig! Kein Wunder, dass der ;( ganz blaß wurde, als er merkte, dass er das einer Frau angetan hat ... mit ruinierten Zimmerpflanzen hört da nämlich die Gemütlichkeit auf!




    Also alle Achtung, dass Du ihn getröstet hast. Bist 'ne richtig gute Unfallgegnerin :thumbup: .

    Aber ausgesprochen feminin reagiert:


    ...
    Als ich dann endlich zum stehen kam, hielt er natürlich auch an, der war ganz blass, ich habe ihn erst mal getröstet und ihm gut zugeredet, der tat mir richtig leid,
    ...


    Da bin ich ehrlich, das hätte ich in einer solchen Situation nicht hinbekommen!

    Er kann es sich nicht "vorstellen", dass sie abgesoffen ist ... das unterstreicht die Unsicherheit der Aussage und lässt m. M. n. Spielraum für Interpretationen.



    Einen Versuch ist mein Vorschlag wert. Geht schnell und kostet kein Geld.


    Er funktioniert sogar, ohne dass man den Weihrauch in die Hasenpfote nehmen und damit auf den Tank kloppen muss :thumbup: .




    Nur sollte man am gleichen Tag nicht schon vorher alles andere ausprobiert haben, sondern das als Erstes austesten!


    Eventuell vorher über Nacht die Batterie mit einem Ladegerät wieder fit machen, denn die wird gelitten haben und ist auch mit etwas Fahren über die Lichtmaschine nicht so schnell voll zu bekommen wie über Nacht mit dem Ladegerät.

    Manche Maschinen sind auch "wetterfühlig". Soll heißen, die brauchen bei so warmem Wetter überhaupt keinen Choke. Wenn man ihn trotzdem benutzt saufen sie ab und starten dann erst wesentlich später und erst nach erheblicher Orgelei, in etwa so wie Du das beschrieben hast.


    Also probier das erste Starten des Tages mal ganz ohne Choke. Wenn sie nicht anspringt, beim Starten ganz ganz wenig Gas geben (man hört ja, wenn sie kommen will). Wenn sie dann anspringt, aber wieder ausgehen will, notfalls mit etwas Handgas (notfalls dann auch mit einem klitzebischen Choke) so lange bei Laune halten, bis sie rund läuft (sprich etwas wärmer geworden ist) und das dann nicht mehr braucht.