wavelow Master
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Posts by wavelow

    Jo. Das Video habe ich auch gesehen und der Gute scheint ziemlich angefixt worden zu sein von der Mühle. Daher bin ich neugierig geworden :grin:

    Moin.


    Gibts hier im Forum schon was über die neue Honda Rebel? Ich habe brav die Suchfunktion benutzt aber nix gefunden.


    Kleiner 500cc Bobber auf schönen dicken Dunlops, schlicht und einfach gestylt. Mag ich wohl leiden.
    Preislich bei den Händlern zur Zeit für ganz knapp unter 6 Scheinen zu haben. Drei Farben in deutschen Landen, international gibts wohl mehr. Aber selbst wenn man mal umlackieren möchte: Viel Teile wären es ja nicht.


    Na mal schauen ob sich dazu noch Meinungen oder sogar Besitzer finden hier :)

    Zufriedenstellen wird man ja niemals alle. Finde das Ding aber doch insoweit gelungen, dass es sich vom Einheitsbrei mal abhebt trotz einfacher Bauweise und einfachen Komponenten. Und nach allen bisherigen Vor-Ort-Begutachtern soll die Hipster sogar sauber verarbeitet sein und auch saubere Schweissnähte etc. wurden entdeckt. Und umbasteln kann man ja immer noch wenn man denn will.


    Die Maschine will ja in gar keine Konkurrenz zu "richtigen" Motorrädern treten. Aber in der kleinen Klasse mal was Neues. Vor allem in Italien, Frankreich, Spanien in denen die 125er und 250er eine sehr große Rolle spielen. Dort fahren die in Mengen herum. Und warum auch nicht? In urbanen Gegenden besser als im Auto zu hocken. Da kann man mal eben die Kleine aus dem Stall holen. Mit 130 kg superleicht und einfach zu handeln.


    Aber nun heisst es eh erstmal abwarten wo und wann die bei welchen Händlern stehen wird und ob überhaupt.

    Auf der Intermot stand die wohl wieberbelebte Firma Mondial mit ihren ersten Produkten:


    Mondial Hipster




    Finde die ganz interessant, zumindest optisch mal was anderes. Und wird wohl auch nicht wirklich teuer: ca. 3300 Euro für die 125er. Was die 250er kosten wird habe ich noch nicht herausgefunden. Mit Sicherheit werden die aber nicht in Italien gebaut sondern im Reich der Mitte. Ein entsprechend breit grinsender Asiate ist während der Produktvorstellung auf den diversen Youtube Videos zu sehen. Da diese Firma, bzw. Pelpi als "Oberdistributor" unter dem Namen Overbikes auch noch eine 250er Enduro anbietet die ganz klar von Zongshen gebaut wird, liegt es nahe, dass Zongshen auch die Hipster baut. Aber das ist nur eine Vermutung.


    Die Hipster soll im zweiten Quartal 2017 zu kaufen sein. Ein wenig spät aber warten wir mal ab. Mondial hatte noch eine Supermoto auf der Intermot stehen und insgesamt sollen 4 Maschinen in der Pipeline sein. Soweit habe ich das recherchiert weil es noch nicht wirklich viel über Mondial zu lesen und zu sehen gibt.



    Hier noch ein Pressetext über Mondial


    Mondial Webseite

    Quote

    Die RT hat dieses Szenario null beeindruckt... nur mich!


    Und dann würde ich auf das Gefühl "hören". Scheinst derjenige der Gruppe zu sein, der weiss was kommen kann. Und das ist gut so. Die anderen scheint es - aus welchen Gründen auch immer - nicht zu interessieren. Oder keiner gibts zu weil jeder "dazugehören" will.


    Niemals aber auch niemals würde ich mich irgendeinem Gruppenzwang hingeben. Nicht mal eine Minute, nicht mal 10 Meter. In Richtung langsamer ja solang es mir passt, in Richtung schneller, Nö never. Es ist schliesslich jeder für sich selber verantwortlich und niemand wird einem das abnehmen, auch der "Zwang" in der Gruppe bleiben zu wollen nicht. Dann sollen se halt vorausfahren, ich tüddel hinterher :4:

    Gemach Gemach....


    Ersma TÜV fertich geschraubt. War so einiges im Argen. Reifen hin, Mühle ging immer aus usw.


    Aber ohne Mängel wieder in die Bude zurück! Der Prüfer musste zähneknirschend nachfragen wo das verdammte Zündschloß nur ist. Da war die Nummer eigentlich schon gelaufen :kiffer:



    Beim Basteln von Einem zum Anderen gekommen und immer tiefer ins Detail. Einspritzanlage komplett zerlegt, gereinigt, wieder zusammen gebaut bis hin zu jedem einzelnem Relais, die penibel gereinigt wurden. Drosselklappen synchronisiert, was der Kiste endlich mal sowas wie Leerlauf beibrachte. Einspritzanlage alles japanische Komponenten, die Ansaugbrücke wie bei der V-Strom. Relais aus Schweden. Wirklich keine Chinateile gefunden an dem Hobel. Alles normaler Standard. Zwar der Stand von vor ca. 10 Jahren aber übliche Bauteile.
    Allerdings ging sie wenn sie warm war immer noch einfach so aus. Der Hauptgrund des entnervten Verkäufers neben der "schlechten Straßenlage" die Hyo zu verkaufen. Beide Fehler aber gefunden, komme weiter unten dazu.



    Schlechte Straßenlage kein Wunder bei dem Reifen:


    Thermostat von Kia in der Hyo entdeckt:



    Der "wenn ich warm bin geh ich aus" Übeltäter:

    Da habe ich lange, lange gesucht weil es ein sporadisch auftretender Fehler war. Grundsätzlich nur wenn sie warm war und dann zwar sehr oft aber auch nicht immer. Sowas macht immer Spaß zu suchen. Am Ende war es aber der Neigungssensor. Das Teil, dass bei Einspritzmaschinen dafür sorgt, dass die Karre ausgeht wenn sie sich zu sehr neigt bzw. auf der Seite liegt.
    Da ist eine Art kleine Schaukel mit Magneten eingebaut der vor einem kleinem Chip hin- und her schaukelt. Wahrscheinlich sowas wie ein Reed-Kontakt drin. Auf jeden Fall schaltete der einfach grundsätzlich nicht mehr durch sobald der wärmer wurde. Zack geht die Mühle aus ohne irgendeine Meldung im Cockpit. Da sucht man sich einen Wolf.

    Neigungssensor ausgetrickst:

    Habe erst einmal das Ding vom Ballast befreit, zwei Widerstände gaukeln der ECU nun ständig vor, dass die Maschine gerade steht. Seitdem ist der Fehler verschwunden. Werde den Sensor irgendwann gegen ein neues Exemplar austauschen. Praktischerweise bekomme ich das baugleiche Teil auch bei Yamaha für ein Viertel günstiger als bei Hysoung. Wie fast alle anderen Teile auch entweder bei Suzuki oder Yamaha. Man muss nur rausfinden wie die Nummern dort lauten.



    Naja und zur Zeit hocke ich daran, das viele glitzernde Chromplastik durch dezenteres seidenmatt schwarz zu ersetzen:




    Sogar einen schwarz gepulverten Lenker aus einer Sonderedition habe ich noch aufgetrieben. Spart den Gang zum Beschichter und Geld dafür.



    Morgen will ich sie dann auch mal zulassen und mal testen wie sich auf längeren Strecken als immer nur 200 Meter hin- und zurück fährt. Bin jedenfalls bisher ganz zufrieden. Für kleines Geld ein Bastelobjekt gefunden, dass ganz langsam was wird.



    Allerdings kommen die Bremssättel nochmal runter. Den Prüfer hat es fast von der Maschine gehauen so sehr packten die vorderen Beläge. War etwas blass um die Nase der gute Mann 8o Wenn er aber unbedingt vier lange Runden fahren musste, dann muss er auch leiden.
    Habe auf den Bremskolben leichte Riefen entdeckt, die Dinger waren auch völlig festgegammelt gewesen. Aber erstmal mussten sie mangels Alternativen und HU Termin wieder rein. Ich kann mir vorstellen, dass die Riefen und Kratzer auf den Kolben kein feinfühliges Bremsen mehr zulassen.... Kolben klemmt leicht um dann mit einem Ruck weiter zu schiessen. Zack steht das Vorderrad.
    Neue Bremskolben mit Dichtringen und Ate Bremskolbenpaste (was es alles so gibt) ist geordert. 100 Euro sind besser als aufs Maul legen dachte ich mir so.

    Quote

    Aber: Fakt ist,...wie bei all diesen Rechnungen:
    Das Geld, welches man beim Kauf spart, verliert man hinterher wieder.
    *Im günstigsten Falle!*


    Das stimmt so!


    Habe mir aus dem Grund grad eine Hysi GehVau650 gekauft. Gebraucht. Da lacht das Käuferherz. Das des Verkäufers eher weniger. Ich habe einiges unter dem Kurs geboten wie ich meinte, nach einiger Zeit selber dafür evtl. noch bekommen zu können. Also nicht viel. Und - wohl aus Verzweiflung - hat er dem Deal zugestimmt. Dann macht so ein Kauf sogar Spaß.


    Und das Moped macht nach den ersten Eindrücken nach erster Teilzerlegung keine so schlechte Figur: Ordentlich verschweisster Rahmen, Elektrik sauber verlegt, Riemenantrieb, Upside-Down Gabel, V-Twin, Einspritzanlage, Relais usw. alles Japan Markenteile (Mikuni, Delphi usw.). Generell halt die Teile die auch jeder anderer bessere Mopedhersteller so verbaut. Aus technischer Sicht also nichts wirklich Schrottiges. Wenn ich da an die Harley Street 750 denke die ich mir vor einigen Tagen beim Händler anschaute, bekommt man bei Hyosung geradezu Premiumqualität. An der Harley habe ich klar Chinabike Komponenten entdeckt und allein die Schweissnähte sind eine Frechheit an der Kiste.


    Image gibts aber halt Null bei Hyosung. Und das genau macht die Preise im Normalfalle. Hyo leidet im deutschsprachigen Raum auch ein wenig unter der nicht so tollen Importeursarbeit ist meine Meinung. Kein besonders gutes Marketing und das abwehren jeglicher Kulanzanfragen nach der Garantiezeit ist schlicht Gift für gute Empfehlungen. Dazu kommt ein dünnes Händlernetz mit meist Rollerläden oder ähnlichen Buden die wohl öfter mal überfordert sind mit den Maschinen. Alles nur meine subjektive Meinung!
    Da sind die Franzosen und vor allem die Spanier besser aufgestellt. Tolle Webseite, gutes Händlernetz und freundliche Antworten wenn man denen eine Frage stellt. Super. Und die Hyos kosten in Spanien sogar nochmal deutlich weniger als bei uns. Da bin ich geneigt zu überlegen, wenn mir meine gebrauchte Hyo nun länger gefällt, mir mal eine Neue im sonnigen Spanien zu kaufen.



    Und es ist meine zweite Koreanerin. Hatte auch mal eine Daelim. Die war solide wie ein Panzer gebaut. War nur zu schwach auf der Brust. Der Motor hatte ja auch schon alle Hände voll zu tun den ganzen Eisenhaufen an sich zu bewegen. Mit mir noch dazu war es dann halt eher schlapp mit 125 Kubik. :grin: Aber solide war die Kiste. Dicker Stahl vom Feinsten und ordentlich gebaut.

    Wühle mal den alten Thread raus.
    War auf der Suche nach einem entspannten Cruiser... Also los und mal überall geschaut was es so gibt.



    Die Kawa Vulcan S habe ich auch angeschaut. Die Harley Street 750 auch. Zum Glück siegte die Vernunft über meinen hin und wieder auftretenden "Neu-Haben-Wollen-Virus" der diesmal mal wie gesagt eine neue Kiste haben wollte. Da ich aber kaum fahre weil ich eh nur beruflich unterwegs bin stehen sich die Mopeds bei mir nur die Reifen platt. Aber haben muss ich immer eins. Einfach zum bisschen rumtüddeln, mal eine kleine Runde und sowas.


    Ein Cruiser sollte es diesmal auf jeden Fall sein. Also die üblichen Verdächtigen angeschaut. Dann sollte er wenigstens einigermassen aktuelle Technik haben. Also Einspritzung usw. finde ich immer gut. Preisrahmen max. 7000 Strassenrpreis. Da blieb dann nicht mehr viel übrig: Harley Street 750, Honda CTX 700, Kawa Vulcan S.
    Die Vernunft setzte sich durch und ich verzichte noch weiterhin auf eine Neuanschaffung. So wirklich überzeugt hat mich eh keine der angeschauten Mopeds. Eine Indian Scout Sixty wärs. Aber nackt mal eben 12000 Euro. Die müssen erstmal verdient sein und vor allem: übrig sein da ich nie was finanziere oder lease usw.


    Da stolperte ich über Hyosung und die Aquila 650 Pro. Wow. Die sieht ja cool aus und der Preis ist wohl ein Druckfehler auf dem Schild. Keine 6 Mille für das lange Ding? Tatsächlich ist es so. Keine 6 Scheine für einen neuen Cruiser. Wer nach Spanien fährt kann sie aktuell für 4800 neu kaufen. Die gefiel mir ganz gut.
    Aber diese Vernunft.... Also schaute ich nach Gebrauchten Hysis. Und wurde fündig und stellte fest: Eine Geldanlage sind die Teile nicht. Wertverlust sehr hoch. Schlecht für die Verkäufer, gut für Interessenten. Habe für mein Wochenend Bastelfieber nun eine gebrauchte GV650 erworben. Mit ein bisschen Wartungsstau und hier und da auch kleine Rostflecken und Patina. Die hat zumindest was erlebt diese Kiste. Der Preis war klein und ich motiviert.


    Nun steht sie hier und wartet auf meine Schraubenschlüssel. Reifen neu hinten, Kleinigkeiten und ab zum TÜV Mann. Dann mal schauen wie es so ist mit der Koreanerin.
    Rein optisch und vom drauf herumsitzen gefällt es mir sehr gut. Auch nicht wirklich billig gebaut, alles ziemlich robustes Eisen.


    Ich war auch bei Harley und war erschrocken über die Street 750. Die kleine Einsteiger Harley aus Indien könnte auch gut als Chinabike durchgehen. Zumindest besteht sie fast nur aus solchen Komponenten. Schweissnähte teils übel und die Kabelverlegung unter aller Sau. Da steht die Hysi weit drüber auch wenn bei der natürlich gespart wurde. Aber so extrem dann doch nicht.


    Ob ich mit dem eher sportlich ausgelegten Hysi Motor zurechtkomme im Cruiser wird sich zeigen.
    Aber ich überlege aufgrund meiner momentanen Zufriedenheit mit dem Bike wirklich: Wenn die mir längerfristig gefällt und auch im Alltag ein guter Begleiter ist, kaufe ich mir vielleicht noch bis Ende das Jahres die selbe in Werksfrisch. Vielleicht in Spanien mit Urlaubsverbindung. Weil ein komplettes restaurieren meiner Hysi würde wahrscheinlich mehr kosten als eine neue GV mit Verkauf der jetzigen.


    Im Übrigen habe ich so meine Erfahrungen mit Bikes aus China und Korea. Bei den Chinesen weiss ich was mich erwartet, nicht allzu Gutes wobei sie besser werden. Bei meiner letzten Koreanerin, einer Daelim war ich angenehm überrascht welch solide Qualität die Koreaner ausliefern. Da ist Eisen noch Eisen. Ob das bei Hyo auch so sein wird, wird sich nun zeigen.



    Das waren meine 2 Cent zum Thema :)

    Ist zwar schon älter die Nachfrage aber da mir A langweilig ist und ich B auch wieder so ein Teil bei mir habe, schreib ich einfach mal.


    Vertragwerkstätten von Znen gibts keine. Jedenfalls keine wie man sich das vorstellt, mit vertraglichen Bindungen oder sowas. Die Kisten werden von vielen Händlern importiert und mittlerweile in ziemlichen Stückzahlen verkauft. Allen voran der Retro, der ein ziemlicher Verkaufsrenner ist, vor allen in den Niederlanden. Dort fahren soviele von dem Retro herum, dass man sich echt wundert. Ich kann das auch nachvollziehen, hatte auch mal so einen und hatte den leider wegen Motorrad wieder verkauft. Was ich ständig bereut hatte. Das Ding ist sowas von saubequem zu fahren, dass es eine Freude ist. Muß man ausprobieren, beschreiben bringt da nicht viel.
    Das Ding ist ein Replika der Honda Joker, die unter anderem auch als Honda Shadow 50/90 oder SRX 50/90 verkauft wurde und ihr Debüt 1996 hatte. Die Hondas hatten allerdings noch einen 2-Takt Motor, der Retro 4-Takt Antrieb. Alle anderen Teile passen auch 1:1 von der Honda an den Retro. Sogar die Honda Sitzbank passt, die seinerseits anders geformt war.


    Streckenbrunzer hats ja schon erwähnt: Bei uns gibts den Retro mit 50cc, mit 125cc und es gab mal einige wenige mit 150cc. Die 150er waren eher für den US Markt bestimmt, haben aber halt auch eine EU Zulassung. Nur verkauft die 150er Version zur Zeit kein Händler mehr in Deutschland. Jedenfalls wüsste ich keinen mehr. Es gibt auch noch einen 180cc Kopf der ebenfalls auf den GY6 passt.


    Der Retro wird von mehreren chinesischen Herstellern baugleich aber nicht unbedingt qualitativ gleich gut gebaut. Znen baut nach den Erfahrungen der User ganz solide Modelle und wohl auch die meisten Retros. Der Motor wird ebenfalls bei Znen gefertigt. Ist der wirklich mal ganz hin: für unter 300 Euro gibts ein nagelneues Triebwerk.


    Habe mir vor ein paar Tagen daher nach zwei Jahren nochmal einen neuen 125er Retro gekauft. So sieht der aus auch wenn es hier nur ein Beispielbild des Händlers ist:

    Foto: Burnout GmbH Berlin. Easy Cruiser Chromedition


    Wie hier schon geschrieben wurde: Unterm Blech... äh Plastikkleid steckt der millionenfach bekannte GY6 Motor. Ersatzteile also absolut gar kein Problem, jeder Rollerhändler und das Netz ist voll mit dem Zeug zu kleinsten Preisen. Wer selber schraubt macht mit so einem Scooter nichts verkehrt. Pflegeleicht, einfach zu warten und zu reparieren. Was Werkstätten angeht ist es wie bei allen Exoten: sieht eher schlecht aus. Aber jede Zweiradwerkstatt die schrauben kann sollte mit dem GY6 völlig easy klarkommen. Werkstätten die Service an dem Ding ablehnen sollte man am besten gleich meiden und mit anderen Fahrzeugen dort nicht mehr auflaufen. Dann haben sie keine Ahnung oder halt schlicht keinen Bock. Aber generell sind meine Erfahrungen mit Werkstätten eher schlecht, egal mit welchem Modell ich ankomme. Daher mache ich eh am liebsten alles selber und habe für evtl. komplizierte Fälle einen gute Motorradwerkstatt die alle Marken machen.
    Viel ist am Retro eh nicht zu machen: Einmal im Jahr Ventile einstellen, Öl wechseln alle 4000 km (10 Min. Sache) und das übliche bei Rollern: Riemen im Auge behalten, Bremsen usw. Alles nicht so wild.


    Allen Unkenrufen gegenüber Chinabikes zum Trotz: Die Retros sind erstaunlich zuverlässig und genügsam in Punkto Wartung und Spritverbrauch. Ein wenig Pflege und Aufmerksamkeit verlangen sie aber. So ist der Chrom natürlich bei dem Kaufpreis kein millimeterdicker Dickchrom sondern eher ein "Glanzauftrag" den man gut pflegen, sprich mal öfter einölen sollte. Genauso sollte man mal die eine oder andere Schraube gegen westliche Qualität, am besten aus VA tauschen.
    Auch Gummiteile wie Benzinleitungen oder Reifen sollte man im Auge behalten, hier sind die Chinesen nicht wirklich gut auch wenn es langsam besser wird mit der Gummiqualität. Aber das Zeug zu tauschen ist ja auch nicht so wild.


    Wer in Berlin lebt, bekommt guten Service bei Burnout in Tempelhof, in Bremen gibts Casabike und für den Rest der Republik muss ich leider passen. Mal im Retroroller Cruiser Forum anfragen.



    Was die Startprobleme angeht:
    Vergaser überflutet? Manchmal schliesst der automatische Benzinhahn unterm Tank nicht richtig, dann läuft die Suppe in den Vergaser und leider auch manchmal in den Zylinder. Oder die elektrische Kaltstarteinrichtung ist defekt. Ein kleines Teil mit Kabel, sitzt am Vergaser. Kostet ein paar Cent.
    Kann aber auch schlicht irgendein Bauteil eine Macke haben: Zündspule, CDI usw.
    Man muss sich systematisch durchprüfen. Es ist meist nichts Wildes, nur das suchen nervt.

    Ich fahre ja nicht um irgendwelche Bikertreffs anzusteuern um dann zu quatschen. Das kann ich auch so genug :thumbup: Ich fahre mit dem Ding aus Spaß und wenn ich keine Lust mehr habe, nehme ich halt ein anderes Fahrzeug. Oder laufe zu Fuss oder oder oder. Das Teil ist nicht mein Kommunikator.


    Kann ja einen Aufkleber am Scooter anbringen: Achtung! Fahrer schraubt selbst und hat noch ein Möp zu Hause stehen! Bitte redet mit mir! :grin:


    Und sicher ist es so, dass viele einen Roller rein emotionslos durch die Gegend peitschen. Weil es eben das Fortbewegungsmittel ist und sonst nix bzw. kein weiterer Gedanke an irgendein Zusammengehörigkeitsgefühlt verschwendet wird. Die basteln auch nix, geht was nicht wird ratlos geschaut und in die Werkstatt geschoben.
    Daneben gibt es aber genauso Leute die sich auch mit dem Teil beschäftigen, schrauben, basteln und machen wie verrückt. Alle in einen Karton zu werfen ist nicht so einfach. Man erkennt es auch nicht auf Anhieb was für ein Typ da grad drauf hockt. Aber eine Szene gibt es durchaus für diese Gefährte.
    Genauso gibt es aber auch Motorradfahrer die null Plan von der Technik haben die sie da bewegen. Ohne Werkstatt sind die genauso aufgeschmissen wie die oben genannten Rollerfraktion.


    So... Wetter ist prima... Wird wieder eine Runde gerollert :thumbup:

    Haltungsprobleme auf dem Motorrad: Das kann gut sein, dass ich die habe. Aber warum soll ich mich damit rumquälen wenn es auch ohne geht :grin:


    Generell gibt es diese Diskussionen wohl auch wieder nur in Deutschland. In Ländern wie Frankreich, Spanien, Italien käme man gar nicht auf die Idee dass man Roller und Mopeds gegeneinander ausgrenzt. Beide haben zwei Räder, jeder fährt was er mag und keinen juckts. DIe unterhalten sich sogar miteinander 8|


    Wenn ich mit dem Scooter auf die Fresse fliege ist es genauso übel wie mit dem Moped, das weiss ich auch. Trotzdem fahren die meisten mit weniger Sicherheitsklamotten auf dem Roller, oft sogar mit fast gar nix mehr an bis auf T-Shirt und kurzer Hose. Dagegen bin ich ja noch gekapselt wie ein Rennfahrer.


    Gestern wieder Stunden unterwegs gewesen mit dem Teil und ich habe halt ein Gefährt gefunden mit dem ich meinen Spaß habe. Und nun kommt die Sonne raus und wieder wird gleich losgerollert.

    Also mal vorweg: Ich verteufle keine Motorräder! Steht auch noch eines hier. Aber "steht" halt zur Zeit weil ich jetzt im Moment total Bock aufs rollern habe. Gestern über 300 km am Stück ohne Stop, das habe ich auf dem Moped nie gemacht bzw. nie geschafft weil mir vorher alles wehtat. Ich musste aber auch anhalten weil der Tank nach gut 380 km leer war :grin:
    Nächsten Samstag steht eine 700 - 800 km Tour an auf die ich gespannt bin. Von der Bequemlichkeit und durchhalten mache ich mir nach dem gestrigen Test allerdings weniger Gedanken. Gespannt bin ich ob die südkoreanische Technik klaglos mitmacht. Bisher siehts gut aus.


    Coyote hat erkannt, dass ich mir tatsächlich manchmal Gedanken darum mache was andere denken. Mir selber ist das gar nicht so aufgefallen weil ich das eigentlich nicht bewusst mache. Aber in manchen Dingen wohl unbewusst doch. Generell ist es mir aber egal sage ich mir jedenfalls.


    Zudem nutze ich den Scooter sehr viel intensiver. Für jede noch so kleine Gelegenheit wird der gefahren. Ob Brötchen holen an der Ecke, Kleineinkauf im Supermarkt, Tour, Cafe, zu Louis und Co... Das habe ich mit dem Moped so nie getan. Das wurde immer nur bewusst verwendet um eben mal Moped zu fahren. Der Roller ist also momentan mein Lieblingsallroundfahrzeug für alles. Die Relaxtheit finde ich besten... Beine ganz ausstrecken können, in der Stadt nicht schalten und kuppeln zu müssen hat schon was von Entspanntheit. Und trotzdem zieht die Mühle zügig los. Keine Beschleunigungsorgie aber doch so zügig dass es meistens für die Pole Position reicht, ein PKW hat da keine Chance dran zu bleiben. Da meiner auch kein kleiner Baumarktroller ist, sondern in die Kategorie Maxi-Scooter fällt ist das Handling noch total einfach aber das Ding auch gross genug um nicht wie ein Affe drauf zu hocken.
    Andererseits auch nicht so fett die wie ein fetter Großroller. Meinen kann ich noch an der Ecke einfach abstellen ohne Mecker zu bekommen. So einen Grossroller hatte ich mir letztens bei Louis auf dem Parkplatz angesehen, das hat schon was. Gefällt mir auch gut. Ist halt so gross wie ein Kleinwagen das Ding.

    Ich kram mal dieses alte Ding raus....


    Habe einen Maxiroller geschnäppert und bin momentan etwas süchtig nach dem Ding nach den ersten Fahrten. So viel, oft und lange war ich schon lange nicht mehr auf zwei Rädern unterwegs wie zur Zeit. Das Teil macht mir einfach Fun. Motorrad nicht mehr angerührt seitdem. Warum genau müsste ich wohl erst anaylsieren. Aber ich versuchs mal in je einer Zeile:


    - Bequem wie Sau. Sitzhaltung aufrecht und entspannt, Sitzbank wie ein Sessel mit Lendenwirbelstütze die einen fast denken lässt man hat eine Rückenlehne


    - Füsse können variabel abgestellt werden. Ob Harley Haltung (Füsse ausgestreckt nach vorne) oder Vespa Haltung (Füsse grade runter) als auch "Rennhaltung" (Füsse nach hinten). Alles ist möglich auch kombinierbar.


    - Stadtverkehr: Nicht mehr schalten oder kuppeln. Ich liebe das und Stop and Go verliert ein wenig von seiner Nervigkeit. Hätte ich schon einen Kaffeebecherhalter am Roller könnte man dabei sogar am Coffee nippen.


    - Wetterschutz. Von vorne und unten kommt kein Wasser und Wind mehr an einen ran. Das macht auch Fahrten wenn es kühl ist noch zum Vergnügen, bei Regen bleibt man fast trocken.


    - Helm auf und los. Egal was man grad an hat. Mit einem Roller schaut dich kein Mensch an wenn du in Jeans und Turnschuhen fährst. Auf dem Moped wirst du grundsätzlich dann für einen Selbstmörder gehalten.


    - Stauraum ohne Ende immer dabei. Auch ohne zusätzliche Gepäcksysteme habe ich unterm Sitz Platz für 2 Integrale plus Kleinkram. Oder stopfe andere Dinge hinein. Vorne Handschuhfächer und sowas.


    - Psychologische Wirkung: Rollerfahrer gelten als harmlose Verkehrsteilnehmer, werde in Lücken gelassen, kann auch mal auf dem Gehweg parken, kein Mensch regt sich darüber auf


    - Besser gesehen werden. Maxi Scooter sind vorne recht breit gebaut, meist mit Doppelscheinwerfer bzw. LED auf beiden Seiten. Steigert die Wahrnehmbarkeit durch Autofahrer - denke ich zumindest.


    - Subjektiv fühle ich mich sicherer auf dem Scooter. Habe das Gefühl wenn der mal seitlich weg geht komme ich schneller weg von dem Ding, die Füsse können nicht vom Motor zermalmt werden usw.




    Dazu hat meiner noch ein Keyless-Go System. Das ist die Krönung. Kein Genestel mehr nach dem Schlüssel. Raufsetzen, Zündung an, Motorstart und los.
    Sitzbank fährt hydraulisch unterstützt nach oben. Knopfdruck vorne reicht. Ist nicht nötig aber macht Gaudi sssssssssssssswaap....


    Zudem hat das "grüssen müssen" ein Ende. Nicht dass ich von Haus aus unfreundlich wäre aber dieses ständige linke Hand hoch nervt mich manchmal schon. Vor allem wenn einem alle 10 Sek. einer entgegenkommt. Vorbei. Ich werde schön ignoriert und geniesse das sogar. Dabei könnte ich ja nun die Linke ständig oben halten, ich brauche sie ja kaum noch.


    Natürlich ist man nun nicht mehr "cool". Man ist ein normaler Verkehrsteilnehmer geworden. Was aber durchaus nicht schlecht sein muss.
    Auf jeden Fall schaffe ich längere Touren und Reisen auf dem Scooter nun wesentlich entspannter als auf dem Moped. Ich bin nun testweise fast 3,5 Stunden gefahren ohne einmal abzusteigen. Ich hätte noch weiter fahren können aber der Tank war leer. Keine Schmerzen, keine zitternden Hände, eingeschlafene Beine oder sonstigen Leiden. Das allein ist es mir schon wert. Auf dem Möp habe ich das so nie geschafft. Ohne Pausen zwischendurch ging nix.
    Nun bin ich auch keine 20 mehr, die Knochen sind auch nicht mehr so biegsam. Von daher wohl auch das Zugeständnis daran, dass man eben auch älter wird. Und dann bequemere Möglichkeiten sucht.


    Beide Fahrzeuggattungen haben ihre Daseinsberechtigung. Beide verbindet der Spaß auf zwei Rädern mit nem Motor dran.

    Bin beruflich öfter in diesen Ländern unterwegs und habe noch nie darüber nachgedacht was die für Strafen haben. Fahre dort halt schlicht so wie es die Schilder vorgeben, da ich mich A nicht mit ausländischen Cops rumärgern will und B aus Respekt vor deren Gesetzen. Ich bin dort Gast und verhalte mich mal eben die paar Tage auch so.
    Das mach ich auch in Dänemark, den Niederlanden oder sonstwo. Niemals auch nur irgendein Problem gehabt. Und die Schweizer sind ja noch harmlos gegen so einige US Counties und deren Strafen und Methoden Schnellfahrer zu stellen :whistling:

    Quote

    "Reiseenduro" mit 400 Kubik ist wie Großlimousine mit 60 PS

    :grin: :grin: :grin: :thumbup: Haha... Ja stimmt wohl wenn man es mit "echten" Reiseenduros vergleicht.


    Sie nannten die halt so. Für die kleine Reise halt ;)

    Finde die Enduro auch ganz nett. Für runde 5 Mille eine Reiseenduro ist schon was. Müsste man natürlich mal alles in Natura sehen und fühlen. Für ABS Jünger sind die Kisten aber nix.

    Quote

    Du bist ein Blitzmerker.

    Danke :P
    Ich hatte mich mit dem Thema nicht wirklich beschäftigt solang nix offiziell war und der Thread hier hat ja auch etwas fettere Ausmasse angenommen und sich immer weiter vom Thema entfernt, nicht mehr alles verfolgt.



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    Ich bin ja kein Fan dieser Clique aus Brüssel,aber dieses mal hoffe ich,sie können diesen Blödsinn verhindern.


    Ich denke mir das ja so: Das Konstrukt ist so geschickt gebaut, dass die KFZ Steuer und Maut ja nichts miteinander zu tun haben. Nun kommt die Maut erstmal. Dann klagt irgendeiner und die EU checkt die Sache. Dann wird gesagt, das geht so nicht. Also erhöht Deutschland die KFZ Steuer wieder und damit ist die Sache für die EU erledigt. Alles wieder gut. Die Deutschen werden nur kurz mal ein bisschen empören, so ein, zwei Tage etwa. Und dann ist wieder Ruhe und wir zahlen beides.