CHR_ Professional
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Posts by CHR_

    Da wäre ZTK in Schneverdingen (Zweirad Technik Könemann) das richtige gewesen. Die sind aber seit einigen Jahren Pleite - und in dem Gebäude ist jetzt wohl ein Fitnesstudio.


    Für Neu-Motorräder wollen die Hersteller ja möglichst Ein-Marken Händler haben - und der Gebrauchtmarkt ist weitgehend ins Internet abgewandert.


    Größter Motorradhändler in 'Norden' der mir einfällt wäre Bikers Point Fuchs in Uslar, ist von Hamburg aber 'ne Ecke weg.

    Spezialist für Goldwing und andere fette Cruiser (da sehr große Auswahl), auch Vertragshändler für Honda und KTM.

    Was ist denn mit den Schrauben? Die haben ganz leichte oberflächliche Korrosionsspuren - aber doch nichts was irgendwie kritisch ist. Ich hätte die so wieder eingebaut, wenn man es gut meint hätte man einmal mit der Drahtbürste drüber gehen können.


    Aber ich bin da vermutlich kein Maßstab :)


    Daß Yamaha Ersatzteile in Europa extrem teuer sind ist mir auch schon aufgefallen.

    Wenn es nicht eilig ist (und mehr als einige Schrauben sind) bestelle ich bei Partzilla in USA. Die US Preise waren bsiher ca. 50% der Europa Presie - Versand und EuSt kommen halt noch dazu. Und es dauert ...

    Ich war am Sonnatg da :grin::grin::grin: ! War wie erwartet wieder geil!


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    Der Holländer lädt mal wieder zu einer Roadbooktour ein. Es geht ab Diest durchs belgische Land.

    Und da das kleine nervöse Motorrad dieses Jahr nicht in Afrika war – und auch sonst nicht viel gefahren ist, freut es sich, daß es wieder los geht!


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    Es mußte ja den Tripmaster und den Roadookhalter an die Husky abgeben. Die wäre sicher auch gerne gefahren – aber die hat straßenorientierte Reifen drauf (Heidenau K60 Scout), und daß das mit denen auf dem dortigen Lehmboden nicht geht hat vor Jahren schon die Sertao gezeigt. Die Husky muß also zu Hause bleiben. Denn da muß was wie ein Mitas C02 Stone-King Profil ran.

    Damit das kleine nervöse Motorrad den Weg findet, bekommt es ein Tripy geliehen – ein elektronisches Roadbook.


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    Das ist mein erster Kontakt mit dieser modernen Technik – und ich muß sagen, das geht sehr gut. Man muß halt nicht selbst auf den Kilometerstand achten und das Roadbook weiter spulen. Geht alles automatisch. Kleiner Nachteil ist, daß man keine Vorausschau hat – wenn nach einer Abbiegung gleich die nächste folgt kann das schonmal knapp werden.

    Es geht erstmal über breite Feldwege


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    Schnell kommt die Botanik näher P1240455.jpg


    Und die Wege werden schmaler! P1240456.jpg

    und noch schmaler! P1240459.jpg


    Ist das ein Weg? Natürlich – sieht man doch 🙂 . P1240460.jpg


    Es nähert sich eine Seenplatte -oder war das doch mal ein Weg? P1240464.jpg

    Ja – das war ein Weg. Links und rechts je 30cm tiefe Treckerspuren und das ganze mit 50cm Wasser aufgefüllt. Wenn man dann zur Mitte lenkt um vom Gestrüpp am Rand wegzukommen passiert sowas. P1240466.jpg


    Diese Schlammpiste zieht sich – aber irgendwann ist es geschafft. Und das ist ganz klar den Reifen zuzuschreiben, die auch in dieser Lehmpampe noch Traktion aufbauen können (ganz im Gegensatz zu den Sohlen meiner Stiefel).


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    Der Hinterreifen hat ganze Arbeit geleistet P1240470.jpg

    Ich empfehle übrigens die neue Kettenpflege: MA-Tsch! Die Anwendung ist einfach: Reichlich auftragen und stets feucht halten. Nano-Schleifkörper sorgen dann für langanhaltenden Verschleiß! P1240473.jpg


    Aber auch die anscheinend für die Gegend typischen Hohlwege dürfen nicht fehlen. Es gab da wohl letztlich starke Niederschläge, denn die sind teils sehr stark erodiert – mit 30cm Auswaschungen und fetten Steinblöcken auf dem Weg. Da fragt man sich, wer da außerEndurofahren und vielleicht extrem-Mountainbilkern überhaupt noch lang kommt.


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    Und wer sich so einsaut, muß hinterher duschen! Glücklicherweise gibts am Start / Zielpunkt eine Waschanlage. Denn wenn der Lehm antrocknet braucht man Hammer und Meißel um den wieder ab zu kriegen. P1240479.jpg

    Und hopp-hopp ins Körbchen – es geht wieder nach Hause! P1240481.jpg


    Es waren den Sonntag ca. 15-20°C und damit ideale Temperaturen sowie weitgegend trocken. Und eine schön ausgesuchte Strecke – wie nicht anders zu erwarten war.

    Die üblichen Verdächtigen mit denen ich da sonst so fahre hatten diesesmal keine Zeit – ich war also ‘allein’ unterwegs. Und was soll ich sagen – die 200km Strecke ohne große Pausen und einigermaßen zügig gefahren. Das ging gut. Ich glaube, ich kann noch Rallye fahren!

    Es haben sich Projekttermine verschoben, so daß ich kurzfristig 12 Tage Zeit hatte. Da liegt aus Norddeutschland ein Ausflug nach Schweden nahe.

    Hier eine Auswahl Fotos - alle Details wie immer in Blog.


    Bilkyrkogard Kyrko Mosse

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    Was guckst Du?

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    Camping

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    oder Hütte

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    Windpark

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    Wetter

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    Wälder

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    Eisenbahn

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    Wasser

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    Pilkkalampinoppi

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    Waldbrand

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    Pause

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    Dalslands Kanal

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    Seezeichen auf Kalvsund

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    Eine entspannte Tour zu neuen und bekannte Zielen. Diesesmal mehr Südschweden mit Öland und nur hoch bis zum Mitte - Wendepunkt war die Orsa Finnmark bei Mora am Siljansee.

    Das Wetter war Ende August noch brauchbar - Sonnentage aber auch etwas Regen, wie es in Skandinavien zu erwarten ist. Weiter nördlich wirds um die Jahreszeig schon frisch - einstellige Temperaturen hätten einen wärmeren Schlafsack angebracht erscheinen lassen.

    Ad schreibt grad, daß er statt am 28.8. in Holland am 29.8. eine Tour in Belgien ab Diest veranstaltet.


    Ist der Sandmann vielleicht dabei?


    Denn das kleine nervöse Motorrad hat keinen Roadbookhalter mehr und findet daher allein den Weg nicht.

    Der ist jetzt an der Husky - aber die hat keine Stollenreifen, und daß das auf dem dortigen Lehmboden nicht funktioniert, habe ich mit der Sertao schon getestet...

    Fortsetzung:


    Das ist für viele der Reiseenduros, die mit eher straßenorientierten Reifen fahren eine echte Herausforderung, weil nach einer Umdrehung das Profil zugesetzt ist und das Hinterrad dann seitlich ausbricht. Das kann aber das kleine nervöse Motorrad nicht schocken – schließlich hat es Mitas C02 Stone King an, die mit ihren extrem langen Stollen auch im Matsch guten Halt finden.

    Übrigens: Die Strecke war am Freitag Abend frisch geschoben – und das wurde auch am Samstag Abend wiederholt, so daß am nächsten Tag wieder eine jungfräuliche Strecke zur Verfügung stand.

    In den Pausen fuhr dann immer mal der Trecker mit dem Wasserfass raus. Dadurch war die Staubentwicklung in diesem Jahr nur sehr gering. Da hat der MCS Schrecksbach im Vergleich zu den vergangenen Jahren ordentlich aufgerüstet.


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    Wenn sie es jetzt noch schaffen nicht immer mit sicherm Instinkt einen ‘gar nicht so guten’ Imbißwagen für die Verpflegung zu organisieren bleiben keine Wünsche offen.

    Vom Sonntag gibts keine Fotos von der Strecke – denn da wollte sich das kleine nervöse Motorrad nicht länger aufhalten lassen und nur fahren. Und was soll ich sagen – das geht inzwischen richtig gut. Wenn ich da an meine ersten Versuche zurückdenke, da schien es mir fast unmöglich, da zu fahren. Und als das dann doch möglich war, war es anstrengend. Es gilt wohl doch: Übung macht den Meister.

    Es geht mir nicht darum, wie die Crosser da möglichst schnell und spektakulär rum zu kommen – sondern sicher und mit wenig Anstrengung. Denn es nützt einem auf einer Tour durch Afrika nichts, wenn man 50km schnell ist – aber dann die restlichen 200km bis zum Ziel nicht mehr schafft.

    Am Sonntag Nachmittag dann wieder ‘gen Heimat und ein schönes Wochenende ist vorbei.


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    Auch dieses Jahr wieder zum Enduro Cross Camp in Schrecksbach. Wie immer Anfang August ruft der MCS Schreckbach zum Enduro Cross Camp. Und nachdem es letztes Jahr bei mir nicht geklappt hat, bin ich dieses Jahr wieder dabei. Freitag wird das kleine nervöse Motorrad gesattelt.


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    Ich hatte eigentlich die Husky angemeldet – aber die ist dieses Jahr schon einige tausend Kilometer gefahren – und das kleine nervöse Motorrad nur 240km. Und das geht ja gar nicht!

    Es geht wie üblich über kleine Landstraßen Richtung Kassel.


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    Nach 4 Stunden ist das Ziel erreicht und das Lager aufgeschlagen. Noch ist Platz, aber das soll nicht lange so bleiben.


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    Andere sorgen unterdessen für das Unterhaltungsprogramm: Es heißt mal wieder: Spaß mit KTM (sprang dann mit Anschlepen aber doch noch an).


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    Zum Abend wird es dann schon voller – und das ist ja nur ein kleiner Ausschnitt von einer der 3 Zeltwiesen. Die Veranstaltung ist jedes Jahr besser besucht, überschreitet aber die sinnvolle Kapazität noch nicht.

    Abendessen gibts statt vom gar nicht so guten Imbißwagen auf dem Platz vom örttlichen Burgerladen, der wohl inden letzten 2 Jahren da irgendwann eröffnet hat.


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    Der Burger ist in Ordnung, aber die Pommes sind pappig. Also das nächste mal besser ohne Pommes bestellen. Der örtliche Pizzadienst hatte wie auch schon vor 2 Jahren wegen Urlaub geschlossen…

    Der nächste Morgen beginnt mir Sonnenschein:


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    Das soll auch die nächsten zwei Tage so bleiben, ohne daß es dabei unerträglich heiß wird. Es sind immer so gute 20°C, was für so eine Veranstaltung ideale Temperaturen sind.

    Für die Reiseenduros geht es dann erstmal auf die Wiese zum warm werden.


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    Das sieht aus wie vor 2 Jahren – aber es gibt dieses Jahr noch eine zweite Gruppe: Die Gelände-Amfänger haben das Stoppelfeld.


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    Währenddessen fliegen die Crosser über die Strecke und fahren die trocken.


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    Es war auf jeden Fall eine gute Idee, ertsmal auf der Wiese anzufangen. Coronabedingt war ich ja nun fast 2 Jahre nicht mit dem kleinen nervösen Motorrad auf ernsthaften Ebndurotouren und ich war ganz schön eingerostte. Die ersten Fahrübungen gingen mal gleich gar nicht. Zum Glück kam das dann doch schnell wieder .

    Es geht dann wie üblich erstmal geführt abschnittsweise über die Strecke.


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    Das mit dem trockenfahren haben die Crosser nicht so ganz verstanden. An einer Stelle haben sie die Strecke in tiefen Matsch verwandelt.


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    Ein merklicher Luftverlust ist bei Schlauchreifen normal, insbesondere bei Schläuchen aus Naturkautschuk. Die Luft diffundiert einfach durch das Schlauchmaterial.

    Ich muß auch spätestens alle 2 Wochen Luft nachfüllen. Dafür ist ein eigener Kompressor in der Garage praktisch. :)

    Kurze Zusamenfassung der Streckenverhältnisse des TET Frankreich, Section 01 von der Küste bis unterhalb von Paris (Abzweig Section 16). Gilt auch für Section 03 und den Anfang von Section 16.


    Die Tracks führen durch das ländliche Frankreich. Es wechslen sich große Ackerflächen mit kleineren Waldgebieten ab.

    Die Landschaft ist eben. Es geht zu ca. 50% auf kleinen Asphaltwegen und zur andren Hälfte auf Feld- und Waldwegen entlang. Diese sind in unterschiedlichem Zustand – von breit geschottert bis komplett mit hohem Gras bewachsen.


    Der Boden ist lehmig, wenn trocken auch mit schweren Motorrädern mit Mischreifen befahrbar und für Anfänger im Gelände machbar.

    Bei Nässe ist der Boden rutschig. Da sind leichte Geländemotorräder mit richtigen Stollenreifen erforderlich.


    Wegen regnerischem Wetter und damit für die gewählten Motorräder und Reifen ungeeigneten Bodenverhältnissen haben wir dann nach einer Woche abbrechen müssen - gab dann etwas Sonne in Südfrankreich.


    Wer alle Details wissen will schaut ins Blog.

    Es ging 15 Tage und 4505 km eigentlich auf dem TET in Nordfrankreich lang. Das hat die erste Wche auch ganz gut geklappt – dann gabs wegen schlechtem Wetter eine Planänderung und ich bin der Sonne in Südfrankreich entgegen gefahren – und auf dem Rückweg immer dem Regengebiet ‘Bernd‘ hinterher.


    Hier einige Eindrücke von der TET Strecke in Nordfrankreich:


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    Sante!

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    Vor allem darf man bezweifeln, daß das überhaupt funktioniert.

    Es ist ein hochglanzpoliertes Kickstarter Projekt. Aber wie bei vielen später gescheiterten Projekten dort gibt es keine Informationen (weder bei Kickstarter noch auf der Firmenhomepage) wie die notwendige Kälte erzeugt wird.


    Im schlechtesten Falle pumpen die nur Wasser durch die Zusatzkühler an der Gabel - es gibt also keine Abkühlung unter Außentemperatur.


    Im besseren Falle haben die da Peltier-Elemente zur Kühlung drin. Deren Wirkungsgrad ist aber schlecht und der Stromverbrauch hoch, so daß ich dadurch keine nennenswerte Kühlleistung erreichen kann. Wer schonmal eine Peltier Kühlbox fürs Auto hatte, weiß daß das nix taugt.


    Und für ein Kompressoraggregat scheinen mir die Kühler an der Gabel zu klein.


    Es würde mich nicht wundern, wenn die keinen funktionsfähigen Prototypen haben und das alles im Sande verläuft.

    So - grad klar gemacht.

    In der ersten Julihälfte fahren wir zu zweit ein Teilstück des TET Frankreich (Obere Hälfte Sektion 1 und Sektion 16 und noch ein bißchen drumrum).

    Schade - das war jetzt zu kurzfristig. Hätt ich sonst gerne gemacht - vor allem da die beiden noch kommenden Termine von Ad bei mir schon anderweitig vergeben sinmd und es echt schade wäre wenn es dieses Jahr gar nicht klappt.

    Das war in beiden Fällen nasser Lehm, allerdings in Portugal viel tiefer (ca. 30cm) - was die Bergung des Motorrdes nicht vereinfacht, weil der die Stiefel festhält :) .


    Die Einschätzung ACT Portugal für Adventure-Motorräder Anfänger geeignet teile ich nicht - und ich bin die Strecke gefahren.


    Ich habe daher den TET Skandinavien genannt - dort bin ich Schweden und Finland gefahren. Und die kann ich guten Gewisens als anfängergeeignet für Adventure Motorräder klassifizieren. Das gilt für TET in anderen Ländern sicher nicht.


    Resiebericht zu TET Skandinavien und ACT Portugal (ab Tag 8)