hackstueck Enlightened
  • Member since May 11th 2012

Posts by hackstueck

    5000 Umdrehungen, ausser im 1 oder 2 Gang bedeutet eigentlich da schon, dass man in "Führerschein weg" Territorium unterweg ist ;)

    Ach wieso? 5000 sind 100 im Dritten und 125 im Vierten.

    Mit dem Motor hätte Suzuki so viel anstellen können, aber außer der Bandit (und der vollverkleideten Schwester) wollten die den nirgends rein stecken :|

    Ich habe aktuell keine Lust auf Motorradfahren in der Heimat :D



    Hoch: Gestern gesund und ohne Umfaller nach über drei Wochen, davon 17 Fahrtage und 6 "einfach so" Urlaubstage, gesund und ohne Umfaller zurück gekommen.



    Tief: Mein Motorrad hat einige Arbeiten, die erledigt werden müssen. Ich war ja immerhin auch fast 6500km unterwegs.

    Da wären:

    - Sturzbügel schweißen (die hatte ich wohl nicht ganz spannungsfrei montiert und nun ist das Rohr an der Stelle, an der man die zwei Hälften vorm Krümmer verschraubt, gebrochen)

    - Kette grundreinigen und spannen

    - Neuen Hinterreifen organisieren (Ich habe den neuen Pirelly Scorpion Rallye "Slick Edition" - auf den letzten Kilometern habe ich sogar den "Pirelli"-Schriftzug zwischen den Profilblöcken abgefahren)

    - Abblendlicht ersetzen (das ist mir gestern nach ca. 780km Fahrt 20 Kilometer vor zuhause in der Dunkelheit auf der A3 kaputt gegangen)

    - Sand, Kies und Matsch aus diversen Ecken kratzen und einmal alles gründlich reinigen

    - mittlere Inspektion inklusive Luftfilter

    - mir überlegen, was ich mit den Sozius-Haltegriffen anstelle. Hier hat nach dem mittlerweile dritten Urlaub mit Packrolle die Beschichtung doch merklich gelitten :/



    Tief 2: die 2°C, Nebel mit unter 30m Sicht und das Schneetreiben hätte ich gestern auf dem Timmelsjoch nicht unbedingt gebraucht - die italienische Seite war mit 14 Grad und Sonnenschein angenehmer.

    Luca aus Frankfurt mit einer V-Strom 1050 - Wiederholungstäter auf dem gleichen Motorrad wie letztes Jahr

    Der Klugscheißer in mir möchte darauf hinweisen, dass ich noch das Vor-Facelift-Modell fahre, was noch nicht als 1050er, sondern als 1000er geführt wird, trotz des gleichen Hubraums ;)

    Sebastian und Luca reisen einzeln an aus Suhl und Frankfurt. Heute Abend treffen wir uns in Limone Piemont.

    Dann möchte ich auch mal kurz meinen Senf zur Anreise dazu geben:


    Die Alpenschotter-Runde ist nur die erste Hälfte meines Motorradurlaubes, im Anschuss geht es für mich noch eine Woche mit Zelt quer durch die Alpen auf der Straße weiter. Also nicht wundern, wenn auf den Überführungsetappen das Motorrad etwas überladen wirkt, ich habe noch etwas mehr Gepäck als nur für diese eine Woche dabei :P


    Der ursprüngliche Plan war, am 16.09. zu starten und eine dreitägige Anreise über Landstraßen zu machen. Das ganze wurde dann dadurch torpediert, dass sich für den 16. am Abend ein alter Schulfreund, der mittlerweile in Hamburg lebt, auf Durchreise angekündigt hat. Dadurch verschiebt sich die Abfahrt dann nach einer sehr kurzen Nacht auf 11 Uhr am 17. in Frankfurt.

    Da ich nun schnell Strecke machen muss, fahre ich direkt auf die A5 und bleibe auf der der Straße bis zur französischen Grenze bei Mülhausen. Dann geht es zur Abwechslung auf französischen Mautautobahnen bis Montbeliard, danach auf Landstraßen durchs französische Jura bis Annecy. In Annecy habe ich wegen der verkehrsgünstigen Lage, der 24-Stunden Rezeption und meiner generell eher geringen Ansprüche (auf Anreise brauche ich hauptsächlich ein Bett und Platz, um meine Klamotten in die Ecke zu werfen) ein Zimmer im ibis Budget reserviert. Dort treffe ich bei mittlerweile völliger Dunkelheit um 21 Uhr mit knapp 700km mehr auf dem Tacho ein. Da ich quasi direkt ins Bett falle, bin ich am nächsten Morgen früh wach und es geht um 7:30 Uhr weiter, direkt auf den ersten Berg hoch. Ein Frühstück aus dem Tankrucksack gibt es dann auch auf der Passhöhe des Semnoz.



    Im Anschluss biege ich noch einmal kurz auf eine Schnellstraße ein, bis ich den Einstieg in die Route des Grandes Alpes mit dem Col de Telegraphe und Col du Galibier zelebriere. Weiter geht es danach über den Col de L'Izoard und Col du Vars. Anschießend fahre ich zum Tanken nach Jausiers rein und stimme mich mit den anderen bzgl. der Ankunft in Limone ab. Mir bleibt kurz Zeit für einen kleinen Abstecher Richtung Parpaillon, aber mit Gepäck und ohne allzuviel Zeitpuffer kehre ich schnell wieder um. Nach Italien geht es dann über den Col de la Larche (italienisch: Colle della Madallena, den gibt es übrigens nicht als Grenzübergang in dem tollen italienischen Einreiseformular :sostupid: ). In Italien angekommen geht es dann auf schnellstem Weg - also Rennstreckenmäßig ausgebauten Strada Stadale mit schönen, schnellen Kurven - zum vereinbarten Treffpunkt in Robilante. Bei der Suche nach einem passenden Lokal finde ich eine KTM 690 SMC-R mit viel Gepäck - das ist doch Sebastian :) Ein brauchbares Lokal ist mir aber nicht aufgefallen, also begeben wir uns nach Limone, da die anderen beiden ja sowieso durch eine launische KTM Adventure aufgehalten werden :P


    Ab hier darf blahwas gerne wieder übernehmen.

    Ich bin immer noch verwundert darüber, dass ich mein Auto auf der Straße parken kann. Ich wohne in einem alten Stadtteil (1920er Stadtplanung) mit hauptsächlich 3-4 stöckiger Bebauung direkt an der Straße und natürlich nicht freistehend. Garagenhöfe wie die Hofeinfahrt bei mir mit 3 Garagen sind die Ausnahme. Trotzdem habe ich bisher immer bei mir am Block oder eins weiter (max. 120m) einen Parkplatz gefunden :)


    Ich weiß nicht, was dort los ist, aber ich bin froh die Garage fürs Mopped nutzen zu können, weil ich das Auto unter bekomme.

    Mein Auto (Ford Focus Kombi) passt sowieso nur vorwärts und mit viel Vorsicht in die Garage (Regal an der hinteren Wand) und zwar mit 5cm Spiel in der Länge (gegen Styropor rollen, dann geht das Tor auch zu) und ca. 2-3cm Spiel an den Spiegeln bei der Tordurchfahrt. Das reinfahren macht immer sehr viel Spaß...


    Mittlerweile steht das Auto aber an der Straße, dafür habe ich in der Garage meine VStrom, eine Versys als Asyl-Motorrad, mein E-Bike und mein uraltes, normales Fahrrad. Zusätzlich noch jede Menge Utensilien für das Motorrad (Eimer mit Bremsenreiniger, Kettenreiniger, Bürsten, Kettenöl, alte Lappen, Microfasertücher, Mechanikerhandschuhe, Rokstraps) und diverses, nicht montiertes Zubehör (Koffer und Topcase, wenn nicht in Benutzung, andere Handguards, die doch nicht passen, original Spiegel, original Bugspoiler etc.)


    Bisher hat sich noch niemand beschwert, auch die Vermieterin nicht, obwohl Wartungsarbeiten explizit untersagt sind. Aber solche Späße wie Lenkererhöhung verbauen, Fußrasten wechseln oder so gehen anscheinend durch. In der Garage links nebenan stehen auch drei Motorräder mit Zubehör. in der dritten Garage ein kurzes Auto und ein E-Bike.


    Inwiefern das ganze in der Stadft so erlaubt ist, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Würde mir aber keine Gedanken machen, solange tatsächlich ein oder mehrere Kraftfahrzeuge drin stehen und die Garage nicht als Möbellager benutzt wird.

    Zur ruhigen Gashand hab ich mal einen Tipp bekommen, der bei mir sehr gut funktioniert: Versuch den Gasgriff eher wie einen Schraubendreher zu behandeln als wie eine Griffstange. Dann muss man nämlich nicht das Handgelenk auf- und abbewegen (das ist das, was bei Körperbewegungen Unruhe rein bringt), sonder einfach aus dem Handgelenk drehen. Am besten geht das, wenn man das Handgelenk bewusst etwas weiter außen hält und quasi die Arme breit macht.

    Die AT hätte ja auch leicht, wendig und unter 200kg werden sollen. Heraus kam eine mit Elektronik vollgepackte, viel zu schwere GS 2.0

    ;)

    Die AT war nie ein leichtes oder wendiges Motorrad, auch die allererste nicht. Und für die Klasse (1000er Reiseenduros) ist die AT jetzt sicher nicht besonders schwer, eher ziemlich genau Mittelmaß (und deutlich leichter als eine große GS). Dass jeder die deutlich schwerere und mit viel Elektronik vollgestopfte Adventure Sports-Variante statt der Basis kauft, dafür kann Honda nichts.


    Ich denke wirklich: Der Markt wartet auf eine leichtes, wendiges, ausreichend motorisierte Reiseenduro, mit entsprechender Bodenfreiheit.

    Nein, denn fast niemand ist bereit, die notwendigen Kompromisse dafür einzugehen. Sonst würden wir viel mehr Motorräder im Stil des 690er-Umbaus vom kleinen Chris oder der 701er von CHR sehen. Die Leute wollen ein komfortables Reisemotorrad, das auch abseits asphaltierter Wege funktioniert. Und "komfortables Reisemotorrad" geht halt mal über 200kg los.

    Yamaha hat es ja mit der T700 gezeigt. Mehr Bodenfreiheit und kleinerer Tank geht, aber so wirklich extrem sollte es nicht werden, dann lässt sich so was auch noch verkaufen.

    Ansonsten guck mal nach Motorrad Niederer, da fahren Bekannte aus Rodgau hin.

    Naja, Invincible: bevor du bis Langenselbold eierst, guck mal beim HM Motorradhaus in Kalbach-Riedberg. Die sollten auch Reifenservice anbieten und sind nicht so weit weg (du kommst doch aus der Ecke HG, oder?) Wenn du ne sehr gute Werkstatt mit flottem Reifenservice (35 Minuten für einen Satz auf der VStrom) suchst und etwas mehr Anfahrt in Kauf nimmst, Moto Frankfurt bei mir um die Ecke scheint sehr beliebt auch im weiteren Umkreis zu sein, den Nummernschildern auf dem Hof nach zu Urteilen.

    Ja, bloß nicht bei irgendeinem Reifenheini machen lassen, sondern einem, der explizit Motorradreifen macht und sich auskennt. Das geht los bei der Verfügbarkeit der richtigen Hilfsmittel (Heber fürs Motorrad) bis hin zu solchen Kleinigkeiten, dass man ja die Bremse abmachen muss.

    Andererseits muss man aber auch bei reinen Motorradwerkstätten aufpassen, die nebenbei auch mal einen Reifen wechseln. Da werden nämlich häufig Apothekerpreise fällig. Also entweder einen gut sortierten Reifenhändler, der auch für Motorradreifen wirbt oder eine Motorradwerkstatt, die einen richtigen Reifenservice anbietet.

    Ich hab seit gestern nach einem Satz Michelin Anakee Adventure nur neue Pirelli Scorpion Rallye STR drauf.


    Von Anakee Adv bin ich hin- und hergerissen. Der hat letztes Jahr auf der Westalpen-Schottertour gut funktioniert und ist sowohl im Regen als auch im Trockenen ein super handlicher und trotzdem stabiler Reifen. Man kann damit sogar auf der Kartrennstrecke mit ein paar zügigen Naked-Bikes auf Sportreifen mitfahren. Nur das Abnutzungsverhalten vom Vorderreifen ist bescheiden. Wenn die Erste ebene Blöcke runter ist und die "Doppelblöcke" darunter zum Vorschein kommen (noch 3,5mm Profil) dann hat man an der Kante der Reste des bisherigen Profils ein ganz komisches Verhalten. Man hat so einen Widerstand, über den das Vorderrad weiter in Schräglage gedrückt werden will, um danach viel zu leicht von selbst weiter in Schräglage zu fallen =O


    Deswegen jetzt mal den Pirelli probieren. Das Profil ist noch ein bisschen gröber, was vor allem hinten mehr Traktion auf Schotter geben sollte. Auf der Straße soll der Grip auch gut sein - das werden ich in etwas über einer Woche im Urlaub mal ausprobieren.

    Naja, mach ich auch nicht. Wenn ich anhalte, will ich ja nicht dauernd die Kupplung halten, also brauch ich den linken Fuß fürn Leerlauf (sofern nicht vorher drin) und zum Einlegen des ersten Gangs, wenn es weiter geht. Warum sollte ich dann links absetzen? Vorausgesetzt natürlich, man hat etwas Gefühl in der rechten Hand ;)