Vargas Beginner
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Posts by Vargas

    Wenn die Strafen derart hart wären, bzw. noch härter, dann denke ich, würden sich solche Kerle mehrfach überlegen, was sie da anrichten können.
    Ich weiß, dass das eine für manche nicht zu verstehende, morbide Denke ist, aber ich sehe es nunmal so.

    Das mag der Genugtuung der Mitmenschen dienen, aber dass sich deswegen ein Täter "mehrfach überlegt, was er anrichtet", ist einfach Quatsch.


    Zum Beleg einfach mal der Blick in die USA als Beispiel: Obwohl die Strafen dort generell um einiges härter sind als hierzulande und vor allem auch der Strafvollzug nichts, aber auch gar nichts, mit dt. Verhältnissen gemein hat, obwohl dort u.a. Mördern sogar die Todesstrafe droht, gibt es da nicht weniger, sondern MEHR Verbrechen bezogen auf die Bevölkerungszahl.


    Abschreckung funktioniert nicht, nicht in D, nicht in USA, und genauso wenig in Ländern, die nach Scharia bestrafen. Im Gegenteil werden in der Art, wie z.B. USA Freiheitsstrafen vollziehen mitunter Psychopathen erst herangezüchtet.


    Ich kann den Groll wegen solcher Taten gut verstehen, aber unter Zweckmäßigkeitserwägungen für die Gesellschaft gilt eben nicht "härter = besser".

    Das Rechtsfahrgebot, die Richtgeschwindigkeit und so Sachen wie der "Beschleunigungsstreifen" waren Kerngegenstände in meiner Fahrschulzeit. Bei vielen allerdings wohl nicht. :rolleyes:


    Da scheint mir aber ein Missverständnis vorzuliegen, was die "Richtgeschwindigkeit" ist. Es ist mitnichten so, dass man gehalten wäre, auf dt. Autobahnen 130 zu fahren oder dass das gar eine Art Mindestgeschwindigkeit wäre, nach der man sich zu richten hätte.


    Vielmehr empfiehlt der Gesetzgeber, selbst bei optimalen Bedingungen nicht schneller zu fahren als just diese 130.


    Das äußert sich auch haftungsrechtlich, indem die eigene Mithaftung umso größer wird, je weiter man sich jenseits der 130 bewegt - völlig unabhängig vom tatsächlichen Unfallgeschehen und dem eigenen Anteil daran. Wenn man will kann man diesen Umstand durchaus so deuten, dass die Gerichte der Meinung sind, je deutlich jemand die 130 überschreitet, desto weniger darf er andere Verkehrsteilnehmer darauf verweisen, dass sie damit hätten rechnen müssen, dass er da mit 160, 180,200....angeknallt kommt.


    Nicht falsch verstehen, ich bin selbst regelmäßig im Bereich 160-180 als Reisegeschwindigkeit unterwegs und halte das für dt. Autobahnverhältnisse auch für realistisch und vielerorts gefahrlos machbar. Aber aus Sicht des Gesetzgebers bin ich damit eben auch ein potentieller Gefährder, im Gegensatz zu dem, der konstant seine 100 fährt. Blöd zwar, aber mir persönlich immer noch lieber, als die Lösung, die unsere Nachbarstaaten gewählt haben, nämlich generelle, teilweise mit heftigen Strafen bewehrte Limits von 100 oder 110 km/h.

    Naja, ich finde gut, dass das bei uns nicht verpflichtend ist. Aber ich denke schon, dass ein FST, v.a. wenn es tatsächlich mit dem eigenen Mopped absolviert wird, schon eine Menge bringt. Sobald ich den Lappen und ein eigenes Möpp habe, werde ich definitiv bei sowas mitmachen, ich denke man lernt da ganz gut die Grenzbereiche des eigenen Gefährts kennen.

    Danke für das freundliche willkommen!


    Ich denke, ich werde ab Januar mit der Theorie loslegen, vorher wird mir das mir dem ganzen Endjahres- und Vorweihnachtsstress zu viel, ich merke jetzt schon, dass der Terminkalender für die nächsten Wochen überquillt. :rolleyes: Ich übe aber schon per App fleißig Fragebögen, läuft mittlerweile schon ganz gut, so dass ich da optimistisch bin.


    Spätestens wenn ich mit Fahrstunden loslege, werde ich im Fahrschulthread berichten, habe den selbst verschlungen und war mit der Grund, warum ich mich angemeldet habe. :O


    @Töff: Dann lass mal hören, den kenne ich nicht. (BIn aber auch kein Ur-Neusser, sondern zugezogen.)


    Grüße, Stefan

    Auto-FS seit 1994, nie einen Punkt gehabt, nur das eine oder andere Ticket.


    Sturm und Drang Zeit mit Glück gut überstanden, sach ich mal! :D


    Heute fahre ich - gerade was Geschwindigkeit angeht - so, dass ich jeweils unter der Punktegrenze bleibe.

    Hallo zusammen,


    nachdem ich schon länger hier mitlese und auch angemeldet bin, denke ich, es ist an der Zeit, mich mal vorzustellen:


    Ich heiße Stefan, bin 36 Jahre alt und komme aus Neuss. Den Motorradführerschein habe ich noch nicht, wollte das eigentlich diese Saison angegangen sein, bin dann aber aus gesundheitlichen Gründen praktisch den ganzen Sommer ausgefallen. Nachdem es da aber jetzt langsam wieder aufwärts geht, steht das Projekt "A unbeschränkt" ab dem Winterende auf dem Plan, nächstes Jahr muss es hinhauen! :thumbsup:


    Ansonsten hoffe ich, dass man sich hier noch viel und interessant austauschen kann.


    Viele Grüße, Stefan