bratwurst ༼⁠ ⁠つ⁠ ⁠◕⁠‿⁠◕⁠ ⁠༽⁠つ
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Posts by bratwurst

    Das super duper 89 Oktan ist bei den Premiumherstellern oft Ethanolfrei,

    Die Norm für klassisches Super plus basiert auf der gleichen Norm wie normales Super, daher enthält Super Plus auch 5% Ethanol.


    Bei dem ganzen SuperUltimateEinhornpipi kann es sein, dass es anders aussieht, muss aber nicht.


    Gruß,

    Thomas

    Na dann tut einem halt der Hintern weh, so what.


    Ich persönlich sehe das jetzt auch nicht so dramatisch, dass man nur mit einem Tourensportler auf die Autobahn dürfte und mit nem Nakedbike oder mit weniger als drölf PS es ein totales Himmelfahrtskommando wäre. Klar, mit ner Goldwing ist es komfortabler, aber sowohl mit ner Supermoto, als auch mit ner 125er kann man sowas machen.


    Für einen Vogesenurlaub würde ich es wiederum nur nachteilig sehen, dass man dann wieder alle 15h das Motoröl wechseln darf. Und mir wäre die Sitzbank für den ganzen Tag fahren auch zu unbequem. Egal ob auf der Autobahn oder in den Vogesen. ;)


    Gruß,

    Thomas

    Ich glaube, das richtitge Motorrad zu finden für das, was man dann auch wirklich machen wird, ist eine Kunst für sich. Klar kann man davon träumen, ne offroad-Weltreise zu machen und sich ein entsprechendes Motorrad kaufen und glücklich sein. Doof nur, wenn alle Touren dann doch nur am Wochenende zur nächsten Eisdiele oder von mir aus noch 1-2 Ausflüge in die Eifel, Sauerland oÄ bringt.


    Es gibt viele Möglichkeiten, wie man an sein Fahr-Ziel kommen kann. Anreise in "schön", Augen-zu-und-Durch-Anreise über die Autobahn, Sammeltransporte, Auto+Anhänger, Autozug usw. usf. Da gibt's viele Möglichkeiten. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich würde mein Motorrad aber nicht danach aussuchen, dass es auf der Anreise eine gute Figur abgibt. :)


    Gruß,

    Thomas

    wie original ist ihr Bike ?


    Sprich was hat Honda Ihr vor Reiseantritt verbaut.

    Paar Umbauten gab's ja schon. Am Ende ihrer Alaska-Reise gab's ne Generalüberholung und irgendwo in Afrika hat sie im Tiefschlamm auch schonmal ihre Kupplung geschrottet.


    Dass Honda da ein besonderes Auge drauf wirft, glaube ich kaum. Sie hat die Karre ja weder gesponsert bekommen, noch ist sie da irgendwie im offiziellen Auftrag unterwegs.


    Gruß,

    Thomas

    Jetzt aus echtem Interesse: Für welche Szenarien ist es eine Honda CRF 300 gut? :)

    Un zum Beispiel auf dem TET (http://www.transeurotrail.org) zu fahren. Zelt hinten drauf und über unbefestigte Wege hinweg die Landschaft genießen. Zwar schon noch über Sand, Matsch und Schotter, aber nicht so, dass Du einen ultra technischen Fahrstil benötigst oder das Gelände so schwer ist, dass Du zu Fuß schneller wärst.


    Dafür ist die CRF echt das Mittel der Wahl. Großer Tank, Gepäckmöglichkeiten, ausdauernder Motor, der nicht gefühlt 1x täglich einen Ölwechsel benötigt (wie zum Beispiel eine Sportenduro), dafür ist das Mopped echt wie gemacht.


    Wenn Du wirklich Hard Enduro fahren willst, also quasi querfeldein durch den Wald und den Hang hoch, ist die Kiste wirklich unbrauchbar. Viel zu schwer, viel zu steif ist vielleicht noch hinnehmbar, aber eine völlig unterdimensionierte Kupplung sorgt am Ende des Tages unter Umständen dafür, dass Du mitten im Wald stehst und nicht mehr vorwärts kommst. Da hilft Dir der ADAC auch nicht weiter.


    Ist mir schon passiert, zum Glück in einer für mich sehr einfach auflösbaren Situation.


    Dagegen kann man auch nur sehr begrenzt was tun, nämlich zum Beispiel eine normale Kupplung einbauen. Die Standardkupplung der CRF ist darauf ausgelegt, möglichst leicht bedient zu werden. Dafür ist der Motor (und die Kupplung) konzipiert worden, der werkelt so abermillionenfach in verschiedensten Hondas in Asien zuverlässig vor sich hin. Auf der Straße super, im leichten Gelände auch okay, im schweren Gelände biste halt raus.


    Diese "Kupplungserleichterungen", die die CRF ab Werk hat, kann man mit relativ geringem Aufwand auch rückgängig machen und durch konventionelle, leistungsfähigere Bauteile mit mehr Reibfläche ersetzen. Man kann zudem straffere Kupplungsfedern einbauen. Ich habe das gemacht, Itchyboots hat das auch gemacht (mindestens 1x), diverse andere Honda-Fahrer haben das auch gemacht. Das ist relativ einfach, Teileaufwand liegt bei ca. 100 Euro und kann man mit guter Ausstattung und etwas Schraubenerfahrung auch selbst machen.


    Wieviel bringt's? Es bringt schon etwas, aber es löst das eigentliche Problem nicht. Die Kupplung verschleißt im Gelände trotzdem deutlich mehr als bei einer normalen Enduro und die Gefahr, dass Du am ADW liegen bleibst, bleibt, wenn auch geringer.


    Klar könnte man den halben Motor neu designen und eine ganz andere Kupplung einbauen, aber da steht der Aufwand nicht im Verhältnis zum Motorrad.


    Ich hab dazu auch Einiges im Thread zu meiner CRF geschrieben. :)


    Gruß,

    Thomas