zxcd Master
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Posts by zxcd

    Zufälligerweise wurde heute noch rausgefunden, dass Aleix Espargaro sich den Hacken gebrochen hat. Das hat man natürlich am Samstag nicht herausfinden können, weswegen es natürlich auch nicht unverantwortlich ist ihn damit fahren zu lassen… :rolleyes:


    Ich hatte so was noch nie, hab aber nur mehrfach auf Social Media gelesen, dass diejenigen, die es hatten, von der schmerzhaftesten Erfahrung ihres Lebens sprechen und erst nach 3-4 Monaten wieder gehen konnten. Wenn dem so ist, ist er meiner Meinung nach kein WM-Kandidat mehr. Das sage ich nicht nur wegen der Schmerzen während des Rennens, sondern vor allem auch mit Hinblick auf Beeinträchtigungen beim Training etc

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    Eure Meinung dazu?

    Den Zeitpunkt finde ich auch mehr als komisch. Wenn man zeitgleich einen Kandidaten fürs nächste Jahr hochziehen würde, um ihn bereits MotoGP-Erfahrungen sammeln zu lassen wäre es ja nachvollziehbar - aber so?


    Wenngleich die Ergebnisse auf Yamaha absolut enttäuschend waren, so verlässt hier aus meiner Sicht nicht nur ein absolut sympathischer Fahrer die MotoGP, sondern auch jemand, der als letztes in der Lage war konstant einen spannenden WM-Kampf und Rad-an-Rad-Duelle zu führen. Ich erinnere mich gerne an seine Zweikämpfe gegen Marquez!

    Wozu braucht es also noch SSP bis auf die Optik und das Prestige wenn doch die Naked das alle genauso gut können.

    Ich finde schon, dass sich eine SSP bei Geschwindigkeiten >180 km/h angenehmer und stabiler fahren lässt als ein Naked Bike: Das Vorderrad schwimmt nicht so wie bei den Naked Bikes und ohne Windschutzscheibe wird's physisch auf einem Naked Bike sehr schnell ungemütlich.

    Nur: Diese Vorteil besteht aus meiner Sicht ausschließlich in diesem Geschwindkeitsfenster - und der macht weniger als 5% meiner Fahrzeit aus. In den anderen 95% ist es genau andersrum.


    Was mich aber dennoch wundert ist die Tatsache, dass es in den USA & Japan scheinbar weiterhin einen Markt dafür gibt. Sicherlich spielen hier die Abgasvorschriften mit rein (wobei: keine Ahnung, wie die in Japan aussehen?), nichtsdestotrotz scheinen sich die Modelle dort ja zumindest weiter zu verkaufen.

    Als GXSR-Besitzer eine traurige Nachricht, es war mein erstes "richtiges" Motorrad (125er mit 16 Jahren oder kleine Crossmaschinen als Kind mal rausgerechnet). Aber in Summe kann ich es schon verstehen und ich hätte mir vermutlich auch in den nächsten Jahrzehnten keine Supersportler mehr gekauft:


    • Die Supersportler sind aus meiner Sicht fast unerschwinglich geworden. Als ich meine erste große Maschine fahren durfte (ca. 2008), haben die meisten Supersportler zwischen 12.000-14.000€ gekostet. Heute sind sie in der Regel bei 20.000€ oder mehr. Das ist mir selbst für mein liebstes Hobby zu viel und steht - vor allem in Bezug auf die Fahrleistung und die "Verzichtbarkeit" des Motorrads - in keinem Verhältnis zu Autos oder anderen notwendigen Dingen.

    • Optisch haben die Supersportler aus meiner persönlichen Sicht ihren Zenit um die Jahre 2005-2010 erreicht. Danach wurde für mich eher verschlimmbessert.

    • Zeitgleich sind die Naked Bikes aus meiner Sicht in den letzten Jahren deutlich sportlicher/schöner geworden. Früher waren diese Modellreihen für mich die pure Langeweile, heute entdecke ich da wirklich schöne Modelle (teils sogar schöner als die Supersportler).

    • Zumindest bei mir hat im Laufe der Zeit auch einfach eine Reflexion meines Fahrverhaltens stattgefunden: In 80-90% der Fälle (Stadt, Landstraße) reicht selbst meine 390er Duke vollkommen aus, lässt sich aber deutlich angenehmer und wendiger fahren als das Schlachtschiff Supersportler. Wer nicht auf Rennstrecken fährt, hat eigentlich für eine Supersportler keinen Anwendungsbereich, den er nicht auch mit einem anderen Bike erreichen könnte - nur dass die anderen Bikes eben noch weitere Vorteile haben.


    Nur mal zum Vergleich: Ich bin dieses Jahr deutlich mehr Kilometer mit der 390er Duke als mit der GSX-R gefahren. Klar wird's >160 km/h schwierig (wobei wir hier ja auch nur von einer 390er sprechen, man könnte bei mehr Bedarf ja auch einfach ein größeres Naked Bike nehmen), aber wer überschreitet diese Geschwindigkeit auf einer Landstraße regelmäßig?

    Alle MotoGP-Stürze nach elf von 20 Rennen 2022:


    Marco Bezzecchi (VR46-Ducati) - 15

    Enea Bastianini (Gresini-Ducati) - 14

    Alex Marquez (LCR-Honda) - 12

    Jorge Martin (Pramac-Ducati) - 11

    Marc Marquez (Honda) - 10*

    Pol Espargaro (Honda) - 10*

    Johann Zarco (Pramac-Ducati) - 9

    Joan Mir (Suzuki) - 9

    Darryn Binder (RNF-Yamaha) - 9

    Francesco Bagnaia (Ducati) - 8

    Brad Binder (KTM) - 8

    Aleix Espargaro (Aprilia) - 7

    Jakc Miller (Ducati) - 7

    Stefan Bradl (Honda) - 6*

    Fabio Di Giannantonio (Gresini-Ducati) - 6

    Remy Gardner (Tech-3-KTM) - 6

    Franco Morbidelli (Yamaha) - 6

    Takaaki Nakagami (LCR-Honda) - 6

    Alex Rins (Suzuki) - 5*

    Raul Fernandez (Tech-3-KTM) - 5*

    Luca Marini (VR46-Ducati) - 5

    Fabio Quartararo (Yamaha) - 4

    Miguel Oliveira (KTM) - 4

    Lorenzo Savadori (Aprilia) - 2*

    Andrea Dovizioso (RNF-Yamaha) - 1*

    Michele Pirro (Ducati) - 1*

    Maverick Vinales (Aprilia) - 0


    *nicht an allen Wochenenden/Rennen teilgenommen

    Ja, kann alles gut sein. Schade finde ich es trotzdem, weil ich den Gedanken sehr romantisch fand, dass die Marke VR46 prominent erhalten bleibt und man sich für die Nachwuchsförderung einsetzt. Wenn das wegfällt, finde ich das irgendwie enttäuschend.

    Naja, wie denn auch? Wurde überhaupt nach jungen Talenten geguckt? Und wenn ja, wo hätten die fahren sollen? Das ganze macht ja nur wirklich Sinn, wenn man diesen Talenten dann auch irgendwie ein Sprungbrett in die kleinere Klassen hätte anbieten können.

    Wie gesagt: ist mangels dünner Informationslage sicherlich ein bißchen stochern im Nebel, trotzdem finde ich das Endergebnis einfach sehr sehr schade.

    Hm, finde ich auch schade, aber wenn die Mittel nicht das sind, können sie ja kein Geld herzaubern.

    Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Die Basis des Teams und gewisse Fixkosten bestehen durch das MotoGP-Team ja sowieso. Aki Ajo macht das ja auch klassenübergreifend, Petronas hat es jahrelang ebenso gemacht.

    Wenn man der folgenden Auflistung Glauben schenken kann, dann halten sich die Kosten für ein Moto3-Team doch in Grenzen:

    Moto3-WM: Materialkosten für die Teams überschaubar
    Im Vergleich zum Ende der 125-ccm-Zweitakt-WM sind die Kosten in der WM-Einsteigerklasse Moto3 gestiegen. Aber die strengen Regeln sorgen dafür, dass die Teams…
    www.speedweek.com

    Man kann mir nicht erzählen, dass Valentino Rossis Name und Markenwert diese Summe nicht aufbringen kann. Dass man letztes Jahr durch Aramco überrascht wurde und es dieses Jahr kurzfristig nicht hinbekommen hätte - okay. Aber dass man jetzt in >1 Jahr Vorlaufzeit kein Moto3-Team finanziert bekommt, halte ich für ausgeschlossen.

    8| Ich hör davon gerade zum ersten Mal und finde das sehr sehr schade. Ich dachte eigentlich, dass die Akademie wirklich dazu da ist, etwas nachhaltig aufzubauen und die Jugend zu fördern. Jetzt stelle ich fest, dass es kein Moto2-Team mehr geben wird, dass es kein Moto3 mehr gibt und dass es meines Wissens nach (korrigiert mich wenn ich falsch liege) mit Ausnahme der Yamaha-Kooperation für asiatische Talente auch nichts im Bereich der 10 bis 16-jährigen gibt. Da stellt sich mir die Frage, was die VR46-Akademie denn künftig überhaupt noch macht und welchen Zweck sie noch erfüllen soll?

    Ich verstehe die Diskussion um Fernandez ehrlich gesagt nicht. Gardner ist 24 Jahre alt und davor 6 (!) Jahre Moto2 gefahren, in deren letzter Saison er sehr knapp vor Fernandez Weltmeister geworden ist. Fernandez hing zwar relativ lange in der Moto3 fest, hat aber ab Mitte 2020 bis Ende 2021 komplett überzeugt und einen super Lauf gehabt. Nun ist er Rookie in der MotoGP in einem Kundenteam, welches offensichtlich ein sehr schwieriges, eigenwilliges Bike hat. Obwohl er 3 (?) Rennen nicht gefahren ist und auch zuletzt in Assen wieder verletzungsgeschwächt war, sehe ich ihn komplett auf Augenhöhe mit Gardner.

    Was ist denn KTMs Strategie, wenn man diese Talente hochzieht und nach einem einzigen Jahr wieder absägt? Wozu ist das Kundenteam da, wenn nicht dafür?

    Ich finde es nur witzig, dass QS "geil" ist :) und Automatik "langweilig" :)

    Letzteres würde ich ja gar nicht mal generell unterschreiben - aber für meinen Anwendungsbereich schon. Wenn ich auf einer Harley stundenlang mit 65 Meilen die Route 66 langfahre, würde ich mir neben einem Radio auch ein Tempomat für mein Motorrad wünschen. Da das Motorrad aber für mich ein reines Spaß- und kein Zweckfahrzeug ist, hab ich darauf einfach immer irgendwelche Sport-/Spaß-/Adrenalin-Ambitionen. Dazu gehört für mich auch das manuelle Schalten (nicht aber zwangsläufig das Kuppeln).

    Hab ich auch. Ich kann hoch und runter schalten, ich kann auch manuell umschalten und die Gänge (ziemlich(*)) frei wählen.

    Dann reden wir entweder von einer unterschiedlichen Auffassung von Automatik-Getriebe (ich bin wirklich von einer kompletten Automatik ohne eigenes Zutun ausgegangen) oder man nutzt die Option der manuellen Schaltung ungefähr so oft wie ich in meinem Automatik-Auto (=> nie, aber beim Kauf waren die Schaltwippen ganz wichtig für mich ^^)

    Komisch, das Kuppeln nichts mit Fahrkunst zu tun hat, aber gefühlt 95% der Motorradfahrer bei "Automatik" die Nase rümpfen :S

    Das sind für mich aber 2 Paar Schuhe. Die richtige Gangwahl oder die Freiheit den Gang selbst bestimmen zu können, hat für mich schon mit Fahrkunst und Fahrspaß zu tun. Der rein mechanische Prozess des Kuppelns hingegen nicht.