Kradreisender Professional
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Posts by Kradreisender

    Sorry schon mal fürs OT, aber das muss kurz noch raus.

    Danke, hab mir das jetzt auch angeschaut. Da hat wohl das erhoffte Sponsoring von Yamaha nicht so funktioniert, anders kann ich mir so einen unqualifizierten Verriss nicht erklären.
    Hätte gern die ~20min Lebenszeit zurück.

    Sagt ja keiner, das man den direkt wegschmeißen soll und schon zwei Mal nicht, weil er kein Deutscher ist. Das ist jetzt schon bisl arg herkonstruiert.
    Es geht eher darum, das sich keine Langezeiterfahrungen mit dem Reifen finden lassen und da wäre ICH halt sehr skeptisch für so einen Trip.


    Aber gut, ich hab meine bescheidene Meinung kund getan, andere auch und jetzt darf die Lile sich entscheiden, was sie macht ;)

    Ist der Ruf des Reifens denn, dass er kaputt geht oder dass er einfach nur schlecht fährt?

    Eine kurze Google Recherche hat nicht wirklich geholfen.
    Ich bleib da bei meiner Meinung, der K60 Scout kann alles ziemlich gut, hält lange und ist günstig in der Anschaffung. Noch dazu ein heimisches Produkt (nicht das ich da großen Wert drauf legen würde, aber es ist ein Pluspunkt).
    Die recht harte Karkasse ist zwar die Pest beim Aufziehen, dafür dann aber wieder recht pannensicher.

    Einen Nagel kannst dir in jeden Reifen fahren

    Das ist richtig, aber was bringt das jetzt bei der Wahl der Reifen?
    Wenn ich so denke, dann darf ich immer nur den allerbilligsten nehmen, der könnte ja nach 500m schon wieder platt sein.
    Dann bin ich aber vielleicht auch etwas falsch gepolt, wenn es um eine "Weltreise" geht.


    Wenn ich sowas angehen würde, dann würde ich mich da beim Start auf erprobtes Material verlassen und keine großen Experimente machen. Die muss ich dann ggf. eh unterwegs machen.

    Es waren mal Pirelli MT60, jetzt ist es die entsprechende Profilvariante von CEAT Gripp XL - die Meinungen dazu sind negativ, zumindest in Europa.

    Wenn das so ist, würde ich gleich auf den Heidenau wechseln, der sollte ja auch locker 10 bis 15.000 km halten. Das wäre dann schon die Distanz bis zum zweiten oder gar dritten Service, oder?

    Zum Teil konkret, zum Teil vollkommen offen.

    Fest verplant:

    - Hard Alpi Tour im September mit ein paar Tagen Schottern in den Westalpen


    Offen, aber der Termin steht:


    - eine Woche Alleinurlaub im Mai, hier wird am Abfahrtstag das Wetterradar entscheiden. Ob mit der Einzyllnder oder dem V2 wird auch recht spontan entschieden, hier soll mit Minimalausrüstung losgezogen werden.

    - drei Wochen im Juni mit der Gattin, auch hier nur ein paar grobe Ideen, aber ob es dann auf dem Zweirad oder mit dem Camper oder was ganz anderes wird, entscheiden wir auch dann spontan

    - eine Woche im Oktober, auch hier alles offen


    generell noch ohne gänzliche Planung:


    - zwei/drei verlängerte Wochenende irgendwo in die Alpen/Südtirol

    - Endurotrainingswochenende

    Mit das schwerste beim Schaffen von Content ist "kill your darlings": Man muss eigentlich das meiste von dem, was man geschafften hat, wieder vernichtet, bzw. niemandem zeigen. Wenn man ein großes Publikum erreichen will, zumindest...

    So schauts aus, für die allermeisten Menschen sind Motorradfahrszenen schlicht nach zehn Sekunden langweilig. Ausser man hat wirklich was spektakuläres zu bieten. Und das hat man wirklich sehr sehr selten.

    ja, papa :rolleyes: :rolleyes:

    Jopp und sich irgendwann auch an seine Zielgruppe anpassen.

    Das war jetzt echt nicht auf Dich bezogen, sondern so allgemein. Muss man ab und an mal wieder in Erinnerung rufen und wenn es nur für mich selber ist.


    Eine Zeitlang war ich so verkopft mit Video/Foto, das ich teilweise gar nicht mehr "im Moment war". Das war gar nicht so schön im Nachhinein, anstatt sich über das Erlebte zu freuen war ich stinkig, wenn die Aufnahme nicht geklappt hat.

    Welchen Schnick-Schnack meinst du? Ich überlege gerade, was kritisch sein könnte. :/

    Nuja, die ganzen elektronischen Helferchen/Steuergeräte, die mir im Falle des Falles evtl eine Weiterfahrt verhindern. Die sind zwar äusserst unanfällig, aber mechanisches lässt sich im Falle des Falles immer einfacher in Stand setzen als ein spinnendes Steuergerät. Eine CDI für die 640er ist ja schnell eingepackt, aber Motorsteuergerät o.ä. für die 1090 wiederum nicht. Oder irgendwelche Sensoren.

    Ja, ich weiß schon, das die alle recht problemlos laufen, aber was hilft mir das, wenn ich dann der eine bin, der auf der Road of Bones liegen bleibt?

    Oder die Wegfahrsperre, die die 790 Rally unseres Teamkollegen bei der HAT 2021 so lahm gelegt hat, das wir ihn über die Ziellinie schieben mussten. Da hat sich die Ringantenne ums Zündschloß kaputt vibriert, das ist natürlich extrem klasse, wenn man mitten im Geröll steht.

    Wenn ich meinen Fuhrpark so anschaue, wäre ich auch in der Zwickmühle, welches Mopped nehm ich?

    Die 640er ist ein robustes Mopped, kein elektronischer Schnickschnack, alles reparabel, aber auch hin und wieder etwas anfällig, Ölwechsel alle 5000km, kenn ich fast jede Schraube.


    1090R, bisher komplett problemlose 60.000km abgespult, aber eben auch viel Schnickschnack, das unterwegs ziemlich blöd zu reparieren ist.


    Hmm, nicht einfach.

    Würd ich so pauschal nicht sagen, siehe Beitrag vom Sandman.

    Erstens, wie definiert man Offroad? Ist da schon der gut ausgebaute Feldweg gemeint oder wirklich erst ab Erzbergniveau?
    Zweitens, wird das Motorrad nur für den einen Zweck gekauft, oder soll es mehrere Funktionen erfüllen?
    Drittens, welcher Typ Fahrer ist der Suchende?

    Der TO schreibt:

    Quote

    Gibt immer noch so viele schöne Schotterstrecken in Europa.

    Nun ja, mit meiner 600er Yamaha werde ich sicher keine größeren Reisen ins Ausland machen. Das ist ja ein Oldtimer und soll auch ein bisken gesschont werden. Deshalb ja die Zweitmaschine.

    Ich bin mit 1,89 cm sehr groß und leider auch sehr übergewichtig


    Das liest sich für mich eher nach etwas, das sowohl auf Staubstraßen und auf längeren Touren gut funktionieren soll, bei einem (bitte nicht übel nehmen) Fahrer, der die hier genannte Itchyboots mal zwei ist. Die hier als Vergleich zu bringen, naja.

    Unter Strich wird eh nur das bleiben, was immer rauskommt:

    Fahr einfach ein paar der möglichen Motorräder (ausgiebig) zur Probe und lass Deinen Bauch entscheiden.

    PS: Meine ersten Schotterstrecken (Straniger Alm, Monte Paularo, Assietta, LGKS) bin ich mit KTM 1050/1090R gefahren. War überhaupt kein Thema, das größte Problem war in meinem Kopf ;)

    Bei deiner Größe dürftest du ja auch kein wirkliches Problem mit der hohen Sitzhöhe haben und ich würde auch eher zu einer Reiseenduro in der Mittelklasse greifen. Du schreibst, Du hast dann mit Ausrüstung schnell 180kg beisammen, dann darf der Motor ruhig ein wenig PS/Drehmoment haben. Leistung ist zwar im Gelände eher nebensächlich, aber es soll ja auch auf Reisen gehen damit. Sitzposition dürfte dann auch angenehmer sein.


    Falls Du dein Budget aufstocken (evtl einen Teil finanzieren?) kannst, dann vielleicht eine neue KTM790 Adventure, Yamaha T700 oder vielleicht die neue Honda Transalp? Alle so um die 10.000 bis 11.000€, wenn ich richtig informiert bin.


    PS: 690 Adventure? Kommt da was Neues aus Mattighofen?