Kradreisender Registrierter Benutzer
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Posts by Kradreisender

    Also ich unterstütze hier ganz klar blahwas Faulheit. Ich hab auch getrenntes Werkzezug für Garage und Wohnung. Da hat alles seinen Platz und die Ordnung in der Garage mit dem Werkzeugwagen macht ja sonst auch keinen Sinn, wenn ich immer alles umher schleppe.


    Außerdem hat man so einen Grund, noch mehr Werkzeug zu kaufen. Und wenn das nicht als alleiniger Grund schon reichen würden, weiß ich ja auch nicht.

    Ich leg noch ein drauf, ich hab Werkzeug für Wohnung, Werkzeug für die Garage und Werkzeug für Unterwegs.

    Da die 790 über Software gedrosselt wird, dürfte die Gefahr gegen 0 tendieren, das bei einer normalen Kontrolle was passiert.

    Allerdings behaupte ich auch mal, das Dir die 48PS auf der Renne so oder so reichen werden, solltest Du kein Übertalent sein, wirst Du mit der vollen Leistung eh nix anfangen können.


    Von daher, ich würde mir den ganzen Schmarrn sparen, da ja auch das ent- und wieder drosseln auch Geld kostet, ich meine, das wären so ca je 100€.

    Ja, so ist halt jeder anders und muss das für sich "erfahren" :)


    Die eine perfekte Lösung für alle gibt es schlicht nicht, wäre auch echt langweilig.


    Was ich nur nicht so gern mag, wenn mir jemand erzählen will, das es was nicht gibt, obwohl er selber da gar keine praktische Erfahrung hat.


    PS: ich hab noch nie gehört, das ein einteiliger Regenkombi dichter sein soll als Zweiteiler, einfach weil der Reißverschluss am Schritt der Schwachpunkt ist. Wenn das bei Dir funktioniert hab ich gelernt, gibts wohl doch und werde da nicht anfangen zu diskutieren warum Du dich da irrst, obwohl ich keine Ahnung habe und nur mal kurz einen billigen Einteiler von Polo hatte, der eben nicht dicht war.

    Wer campt, der kann zb keine Kleidung brauchen, die zwar Regendicht ist, aber das Wasser in der äußeren Schicht vor dre Membran alles einnässt und dann man es im Zelt nie wieder trocken kriegt. Solche Leute ziehen deswegen bei Regen Regenkombis an, dass eben die Motorradkleidung trocken bleibt.

    Sowas käme für mich z.b. gar nicht in Frage. Wenn ich eh eine Regenkombi brauch, dann brauch ich auch keine Membran.
    Deshalb war mir klar, wenn dann nur ein Aussenlaminat. Und da wird es dann schnell teuer, wenn man auch noch eine gute Durchlüftung haben will.

    Kradreisender der vorteil beim "diverse Teile kaufen", ist eben, dass man nich total auf die schnauze fällt.


    wer sich am Anfang einreden lässt, dass er einen Leder Einteiler braucht für 1000€ und dann nach einem JAhr fahren merkt, dass einem eigentlich Touren mehr Spaß machen und das mit einem Einteiler unpraktisch ist, hat eben ein 1000€ Teil zu Hause hängen.

    Das ist richtig und so hab ich das ja auch gemacht. Ich würde auch nie einem Anfänger sagen, das er jetzt losgehen und bei Klim für 2500€ Jacke/Hose/Handschuhe kaufen soll, weil er da früher oder später eh landen wird. Also ausser Geld spielt gar keine Rolle, dann vielleicht schon. Allen anderen empfehle ich immer die etwas besseren Klamotten vom Louis/Polo zu probieren, bitte nicht die Billigteile von denen und wenn das Geld knapp ist, gebraucht kaufen. Haben wir bei meiner Freundin auch so gemacht, da war quasi gar kein Budget da, da haben wir Jacke und Hose einfach gebraucht gekauft. Wir wussten ja nicht, fährt sie überhaupt öfter mit, da macht es keinen Sinn, gleich mal 1000€ für eine Ausstattung auf den Tisch zu legen. Mittlerweile ist sie selber auch auf dem Punkt, das dieses Regenkombi an-ausziehen nervt und es wird wohl auch langfristig was Hochwertiges geben. Besonders seit sie im letzten Urlaub gesehen hat, wie komfortabel das sein kann. ;)

    Ich verstehe worauf du hinaus willst, verstehe den Sinn aber nicht. Ich habe nie gesagt, dass deine Jacke "zu teuer" sei.

    Kein tieferer Sinn, lediglich interessehalber. So viel günstiger ist der Mehrfachkauf unterm Strich halt nicht, allerdings hat der den Vorteil, das man so nach und nach Geld ausgibt und das dann erst mal nicht so weh tut.

    Wie gesagt, ich musste mir den Weg zur KLIM auch erst erfahren :) Hätte ich die gleich gekauft, hätte ich unterm Strich schon ein wenig Geld gespart. Gut, weiß man aber im Vorfeld halt nicht.


    Zu Teuer ist ja eh sehr relativ.

    Da möchte ich widersprechen :)
    Weder meine KLIM Jacke/Hose noch meine Held-Handschuhe (~5 Jahre alt), noch meine Daytonas haben mich da bisher im Regen (haha, Wortspiel) stehen lassen.


    Wobei, stopp, die Daytonas sind jetzt nach ~80.000km ein wenig feucht innen und deshalb zur Reparatur im Werk (~140€ für Austausch Membran, neue Sohlen und Eisenbeschläge). Hier muss aber auch erwähnt werden, das es beim Feuchtigseinbruch um Starkregen im Stadtverkehr in Brescia gehandelt hat. Da stand dann auch gut 5cm das Wasser auf der Straße.


    Ich kann also gegen Goretex nix sagen, wobei auch hier, laut dem Verkäufer von Held, kommt es drauf an, wie die Membran verarbeitet und gepflegt wird. Bei den Handschuhen hat er mir geraten, sie durchaus ein bis zweimal im Jahr per Handwäsche zu waschen. Hab ich dann auch gemacht und würden sie nicht an einer Naht aufgehen (sind immer noch dicht!), würde ich sie auch nicht tauschen.


    Nur braucht man auf längeren Touren dann halt trotzdem das Gummi-Zeugs für drüber bzw. drunter, bzw. muss man es dabei haben.

    Ich lass das getrost daheim, 2020 hatte ich nicht (bis auf das eine Mal in Brescia) einmal das Bedürfnis nach einer Regenkombi.
    Das war ja auch der Grund, warum ich Anfang des Jahres so viel Geld investiert hatte. Wirklich dran geglaubt hab ich erst mal nicht, aber ich hab es gemerkt, die Regenklamotten können daheim bleiben (bis auf die Handschuhe, da mag ich einfach leichte Sommerhandschuhe und zieh die Goretex nur im Fall des Falles an).

    Ich wollte dem TE nur davon abraten eine Jacke zu kaufen nur weil GoreTex dran steht, weil er denkt, damit kann er auch im Hochsommer fahren, weil es ja atmungsaktiv ist. Übertrieben gesprochen.

    Mag ja sein, dass es einige wenige Goretex Anzüge gibt, die im Hochsommer gut funktionieren weil sie sehr gut durchströmt werden können. Das bedeutet aber nicht, dass alle Goretex Anzüge genau das können.

    Da bin ich voll und ganz bei Dir. Nur weil GoreTex drauf steht, muss das noch lange keine "funktioniert-das-ganze-Jahr-bei-jedem-Wetter"-Jacke sein. Ganz im Gegenteil, meine Ex-Jacke von Reusch (Touring Extreme IV, ähnlich der hier erwähnten Mohawk-Jacke mit Lederbesatz) war über 20°C nicht zu gebrauchen, die Lüftungsöffnungen ein Witz.


    Das einzige, wo ich sage, da kannst Du bei GoreTex ziemlich sicher sein: Das Zeug ist dicht, wenn richtig verarbeitet. Zumindest bei mir war GoreTex immer dicht, im Gegensatz zu anderen Membranherstellern.


    Wie dem auch sei, ich sage, jeder muss für sich selber die passende Jacke erfahren, die "Allroundjacke" für alles gibt es aber nicht, schon gar nicht für kleines Geld. Irgendwas ist immer.

    Merino ist super, hab ich als Oberteil unter der KLIM Jacke und bin begeistert. Ausser das Thermometer klettert über 30°C, dann gibts Besseres :)


    Ich besitze durchaus Goretex Klamotten aber nicht fürs Motorrad. So z.B. eine Goretex Regenjacke von TheNorthFace.
    Und wenn ich mit der spazieren gehe und das Wetter wechselt von bewölkt zu sonnig bei ~20° fange ich an zu schwitzen.


    Aber da hab ich dann in der Tat Baumwollshirts drunter und keine Funktionsshirts, das stimmt schon.

    Den Vergleich darf man so halt nicht ziehen, natürlich steh ich in der KLIM Badlands auch im eigenen Saft, wenn ich mich damit nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit bewege und das Thermometer >25° klettert. Das war aber auch im Pharao-Sommer-Mesh-Anzug so, kein Fahrtwind = Schwitzen.
    Und natürlich braucht ein Goretex-Laminat-Anzug auch genügend Lüftungsöffnungen, sonst hat man schnell Sauna. In dem Punkt bin ich ja bei Dir, reines Goretex-Laminat ohne durchdachte Lüftung ist nix. Und dann wird die Auswahl dünn und der Preis hoch.

    Ich durfte noch keine laminierte (also von Haus aus wasserdichte) Jacke/Hose fahren, die nicht gleichzeitig total schwitzig ist. "Atmungsaktivität" halte ich immer noch für das größte Ammenmärchen :D Bei mir zumindest ist es egal ob ich Goretex oder Billigmembran fahre, ich brauche Frischluft bei warmen Wetter.

    Das hältst Du für ein Ammenmärchen, meine ErFAHRung ist eine andere.
    Natürlich bedingt das dann auch die passende Wäsche drunter, mit einem Baumwollshirt kann das alles nicht funktionieren.


    Ich habe eine laminierte Jacke (zugegeben kein Goretex aber zaubern kann selbst Goretex nicht denke ich!) und die Sand 2/3. Gerade jetzt in den Temperaturen, wenn ich morgens bei ~10° losfahre nutze ich lieber die laminierte mit Pullover drunter. Wenn ich aber dann nach der Arbeit bei ~25° nach Hause fahre schwitze ich in der Jacke auch auf der Autobahn.

    Also hast Du eigentlich keine richtige Ahnung von einer guten Laminatjacke mit Goretex, denkst Dir das aber jetzt halt mal so, oder? ;)


    Hey, es ist absolut okay, wenn für DICH das Zwiebelprinzip das richtige ist, aber bitte sammle doch erst mal Erfahrungen oder hör auf die Leute, die damit Erfahrungen haben, bevor Du etwas schlecht redest, das Du noch nicht (richtig) benutzt hast.

    Kradreisender: Die Preise von Klim sind aber schon heftig. Das sind auch nur Jacken, die in China zusammengenäht werden. Das Material ist sicher etwas teurer, aber der Herstellungspreis steht kaum noch im Verhältnis zum Verkaufspreis.

    Irgendjemand muss dem Chinesen nur sagen, was er da wie zusammennähen soll. Natürlich kostet die Jacke in der Herstellung wohl nicht viel mehr als eine 500€ Jacke, aber die Entwicklung die dahinter steckt dürfte um ein Vielfaches aufwändiger sein.
    Dazu kommt: Wenn ich mich jetzt innerhalb der ersten fünf Jahre nach Kauf auf die Fresse packe, schickt mir KLIM eine neue Jacke und/oder Hose zu.


    KLIM Gear Protection


    Ich (gebürtiger Schwabe) war ja auch lange der Meinung, das es eine Kombi für einen Bruchteil des Geldes auch tut, aber jetzt nachdem ich ein wenig in die "Oberklasse" geschnuppert hab, hat so eine Kombi nur einen Nachteil: der "hohe" Kaufpreis.


    randomluck :


    Ein weiterer Aspekt für mich ist bei der Klamottenwahl ist die Alltagstauglichkeit:


    Eine Regenkombi ziehe ich nach der Fahrt oder für eine Pause aus und gehe dann trocken ins Büro, das Hotel oder das Restaurant und nicht wie ein begossener Pudel mit einer nassen oder gar triefenden Kombi.

    Das tu ich auch, meine Klamotten saugen sich nämlich nicht voll. Einmal kurz geschüttelt und sie sind auch nicht nasser als jede normale Jacke mit der man so normalerweise draußen rumläuft.

    Regenjacke/Kombi ist immer dann prima, wenn man durch konstant schlechtes Wetter fährt, hat man jetzt aber den fröhlichen Mix aus Sonne/Regen/Sonne/Regen, dann bist Du in der Regenkombi entweder am Schwitzen oder ständig aus- und anziehen.
    War mit der besten Sozia ja 3500km in Frankreich und Italien unterwegs. Sie mit Regenklamotten. Ständig die Qual der Wahl, anziehen oder riskieren ein wenig nass zu werden? Ausziehen oder lieber schwitzen?
    Das möchte ich nicht mehr, mit der jetzigen Kombi muss ich nur die Reissverschlüße auf oder zumachen und fertig.
    Noch dazu hab ich den Stauraum für die Regensachen für andere Sachen nutzen können, besonders wenn man zu zweit auf einem Motorrad unterwegs ist durchaus ein Vorteil.


    Aber das muss jeder für sich entscheiden, für mich ist die Kombi preiswert, für den anderen vollkommen überteuert und der kann prima mit den Nachteilen leben.

    Es ist halt wie so oft im Leben, der, der immer nur im Dacia gefahren ist, wird nie verstehen können, wieso jemand so viel Geld für einen Mercedes ausgibt ;) Und das ist nicht böse gemeint.

    Klar, Leder ist das Beste, was man bei Abrieb tragen kann. Aber auch nur da, in allen anderen Punkten sind (gute) Textilkombis mindestens gleich, wenn nicht sogar besser.

    Muss man halt abwägen, wo man seine fahrerischen Schwerpunkte hat. Für jemand, der möglichst zügig mit schleifendem Knie durch die Spitzkehren wedelt, für den ist Leder sicher super.
    Jemand wie ich, der auch mal 7000km in drei Wochen runterspult, von Schneeregen mit 0°C bis 38°C pralle Sonne sieht das anderst. Da zählen gute Belüftung und (richtige) Wasserdichtheit, generell Komfort/Wetterschutz mehr als der reine Abriebschutz im Fall des Falles.


    Seit ~20.000km fahr ich jetzt eine Kombi aus KLIM Carlsbad Hose und KLIM Badlands Pro Jacke. Das Beste, das ich je getragen habe. Wirklich wasserdicht, saugt sich nicht voll und genügend Lüftungsöffnungen für wirklich warmes Wetter. Zugegeben, unter 10°C ist warme Unterwäsche Pflicht, aber das ist immer noch besser als ständig dieses An-Ausgeziehe der Regenkombi :)


    PS: Den hier erwähnten Anzug hatte ich in der Variante von Reusch, der war mir über 25° viel zu warm und die Lüftungsöffnungen ein Witz.