schredder66 Professional
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Posts by schredder66

    GT AIR hatte ich damals den ersten. Trotz Aussparungen für die Brillenbügel kam ich mit ihm nicht klar. Weil er mir die Polsterung immer die Brillenfassung von der Nase hob. So flatterte die Brille leicht und das wurde ab einer bestimmten Geschwindigkeit, gerade vor Kurvenbeginn, unangenehm. Vielleicht lag es einfach an meiner leichten Fassung. Wer weiss.

    Den aktuellen AIR kann ich nicht beurteilen!


    Meine Erfahrung als Brillenträger und speziell mit dem GT AIR 1 und aktuell dem GT AIR 2 ist folgende:


    Die Brille muss bzw. die Bügel der Brille müssen stabil sein - dünn und flexibel taugt nicht oder nur mit großem Gefummel oder mit den oben beschriebenen Nachteilen. Suboptimal sind auch rahmenlose Brillen. Die Bügel sollten also entweder stabil sein, sodass sie sich ohne Verwinden zwischen Kopf und Helmpolsterung schieben lassen. Oder gummiert, wie bei meiner ehemaligen Nike "Sport"brille mit Halbrahmen. Die Bügel sahen zwar stabil aus, waren aber ziemlich flexibel. Aber gummiert, sodass sie, einmal im Helm eingefädelt, gut saß.

    Sportlich durch den Stadtverkehr? Weil man(n) noch 32 Jahre alt ist? Und bei einem Budget von 2.500 € sich Fast-Neumotorräder auf die Liste setzen?


    Ich vermute tatsächlich einen durch Corona ausgelösten Lagerkoller, der ein bisschen die Prioritäten verschoben hat :grin:.


    Wenn ich Du wäre, würde ich mir irgendetwas "altes", aber robustes und schrauberfreundliches zulegen. Keine Ahnung was es da so alles gibt, aber irgendwas aus früheren Jahren (späte 1980er, 1990er, vielleicht sogar frühe 2000er), in der Hubraumklasse zwischen 250 und 500 ccm.

    Wenn man als Motorradfahrer nicht einfach nur überholt, sondern vorher den Verkehr beobachtet, dann merkt man sehr schnell, wer vorausschauend - also mit Überblick auf und über den gesamten Verkehr - fährt, und wer entweder pennt oder absichtlich andere Verkehrsteilnehmer behindert / gefährdet.


    Dass Autofahrende Gas geben, wenn ich zum Überholen ansetze, ist mir nicht unbekannt. Ebenfalls nicht ungewöhnlich sind Autofahrende, die sich normal überholen lassen, sich aber anschliessend bemüßigt fühlen, einem ins Heck zu kriechen. Das geschilderte ist sicher nicht die Regel, aber auch nichts Ungewöhnliches.

    In eine Normgarage aus den 1970ern passt sowieso nicht viel rein. Aber da mir Haus und Garage gehören, stelle ich was ich will in die Garage - den Atommüll lagere ich woanders :grin:.


    In der Garage stehen aktuell drei Motorräder, vier Winterkompletträder für mein Auto und diverse andere Gerätschaften. Die zwei zum Haushalt gehörenden Autos stehen, auf eigenem Grund und Boden, vor dem Haus.

    Man merkt, dass ihr eine Bande von 4-Zylinder-Ignoranten seid :angel:.


    Die Honda CB 650 R kann man auf 35 KW / 48 PS drosseln.

    Ebenso die Suzuki GSX-S 950 (die eine leistungskastrierte GSX-S 1000 ist).

    Beide leisten offen 70 KW / 95 PS.


    Weiter im Text...

    Am Ende sollten sich alle Beteiligten bewusst sein, dass Verbrennungsmotoren in den verschiedensten Fahrzuständen einen gewissen Geräuschpegel entwickeln. Beim Motorrad kommt die offene Einbaulage von Motor und Auspuff noch erschwerend hinzu. Und wie man oben sieht, ist der elektrische Antrieb offensichtlich auch nicht zwangsweise leiser - aber lokal emissionsarm.


    Mir ist das Problem bewusst. Aber mir ist auch sehr klar, dass das größte Problem nicht die Technik ist, sondern der Mensch, der sie bedient. Und da gibt es nun mal Defizite.


    Aus meiner eigenen Erfahrung / Empfindung kann ich schreiben, dass auch der "rauschende" Verkehrslärm - bei dem nicht ein(e) Fahrzeug(gattung) explizit für den Lärm verantwortlich ist, sondern die Masse - ziemlich nerven kann. Denn es ist, in unterschiedlicher Ausprägung, immer präsent. Man glaubt kaum, wie laut Abrollgeräusche sein können.

    Ich finde das grundsätzlich einen guten Ansatz. Die letzten 20 Jahre sind Mopeds immer lauter geworden.


    Das mag bei U.1 (Standgeräusch) zutreffen, bei U.3 (Fahrgeräusch) eher nicht.


    Ein Vergleich meiner noch vorhandenen Moppeds:


    Suzuki GSX 600 F => Bj 1998 => U.1 90 dB(A) => U.3 77 dB(A)

    Ducati Scrambler 1100 => Bj 2019 => U.1 92 dB(A) => U.3 77 dB(A)

    Kawasaki Z 900 RS => Bj 2021 => U.1 93 dB(A) => U.3 75 dB(A)

    80 dB(A) dürften das Fahrgeräusch betreffen, die Tiroler 95 dB(A) betreffen das Standgeräusch. Soweit mir erinnerlich, liegt das Fahrgeräusch oftmals deutlich unter dem Standgeräusch. Ausser bei meiner Ducati, wenn ich aus höherer Geschwindigkeit (egal in welchem Gang) das Gas zudrehe :grin:.

    Ich bin ja nun schon so alt, dass ich die Z 1300 in meiner Kindheit / Jugend noch persönlich hören durfte. Soweit es die Erinnerung zulässt würde ich behaupten, dass sie damals im Originalzustand war. Und ich weiss auch noch sehr genau, dass ich den "Sound" der Z 1300 damals schon "schöner" fand als den der CBX 1000.


    Die Benelli Sei kenne ich nur aus Erzählungen eines Italieners, der am Bikertreff (Polo Aussengastro in Jüchen) mit seiner Geschichte einen ganzen Tisch unterhalten hat.

    The problem is what the problem is:


    Jeder verlässt sich darauf, dass die anderen Verkehrsteilnehmer um ihn rum vorausschauend fahren. Da sich jeder auf den anderen verlässt, tut´s im Endeffekt keiner.


    Als Autofahrer versuche ich Motorrädern und LKWs so wenig wie möglich in die Quere zu kommen. Denn der Zweiradler ist schwächer als ich im Blechkäfig und mit einem LKW möchte ich mich nicht anlegen.

    Das was der Spiegel schreibt, hatte ich mich auch gefragt, als die App vorgestellt wurde: Wofür ist die gut? Wo bitte liegt denn der Nutzen? Ich sehe beim besten Willen keinen.


    Der größte Witz ist, dass sie behaupten, dass ihre Staumeldungen aktueller sind als die von Google. Das ist ein ganz schlechter Witz. So viele Induktionsschleifen und Videokameras können die gar nicht installieren und auswerten, um die Livedaten von Millionen Android-Nutzern zu übertreffen. Und Google kann das nicht nur auf Autobahnen, sondern auf jedem Feldweg, wenn da ein Stau entstehen würde.


    Google kann´s besser, weil wir, die Nutzer, gläsern sind - oder sein wollen.

    Ich weiß nicht, ob das Fahren mit höherer Drehzahl bei der Monster etwas mit dem Fahrmodus zu tun hat.


    Bei meiner Scrambler 1100 ist der Journey-Modus deutlich angenehmer in der Gasannahme als der Active-Modus.

    Im J-Mode kann ich auch bei knapp unter 60 km/h den 4. Gang nutzen und am Ortsausgangsschild ruckfrei aufdrehen. Poltern tut der luftgekühlte 2-Ventiler-V2 trotzdem. Aber er ruckelt nicht und zerhackt auch nicht die Kette.

    Im A-Mode muss im im 3. Gang durch die Ortschaft, weil der Motor im 4. viel zu nervös, rappelig agiert. Dafür beißt der Motor im A-Mode, bei passender Drehzahl, schärfer als im J-Mode.


    Der Vierer der Z 900 RS ist so kurz übersetzt und so geschmeidig, dass ich irgendwann einmal versehentlich eine etwas weitere Spitzkehre im 3. Gang gefahren bin. Aber das habe ich erst festgestellt, als ich am Kruvenausgang auf die Ganganzeige geguckt habe.

    Ich habe jetzt nur das Fazit gelesen - und vor längerer Zeit ein bisschen vom 1. Teil der Reise.


    Was soll ich schreiben, was andere nicht schon geschrieben haben? Beides, Reise und Bericht sind aller Ehren wert :1: .


    Falls Du mal wieder in Nordspanien (Kantabrisches Gebirge, Picos de Europa), vielleicht sogar in den Sommermonaten: Es wird, auch ohne Corona, in einigen Gegenden nicht voller. Und die Menschen dort sind keine Einsiedler, auch wenn sie auf den ersten Blick so wirken mögen. Die Menschen sind herzlich und die Landschaft und die regionalen Speisen herzhaft (sofern man auf Fleisch steht).


    Jetzt, wo ich diese dürren Zeilen schreibe, bekomme ich Heimweh... verdammte Axt.

    Ich werfe mal die


    Honda CB 1000 R (SC80)


    und die


    Suzuki GSX-S 1000 (Mod 2021)


    in den Ring. Mit beiden reizt Du dein präferiertes Leistungsspektrum aus.


    Die Suzuki gibt es zwar bereits seit 2015, aber in 2021 wurde sie - insbesondere optisch - überarbeitet. UVP ab 12.295 Euro.


    Die CB 1000 R wurde für 2021 auch überarbeitet und kostet UVP 12.990 Euro. Es gibt auch eine Black Edition mit noch mehr Ausstattung für UVP 14.490 Euro.

    Kein TIEF, aber ein HMMMPF:


    Gestern, auf den letzten Kilometern vor der heimischen Garage, hatte ich drei Moppedfahrer vor mir, die meinen Puls ziemlich beschleunigt haben. Nicht weil sie so geile Moppeds fuhren, sondern weil sie so fuhren, als wären sie Jojos. Oder guckten zuviel Formel 1.


    Das vor ihnen fahrende Auto fuhr zwar nach Beschilderung, aber immerhin konstant. Die drei Dödels (zwei Dödels und eine Dödelin) fuhren aber nicht konstant hinterher, sondern nahmen mal Gas weg... und gaben dann wieder Gas, bis sie dem Auto im Kofferraum hingen... nahmen wieder Gas weg... gaben wieder Gas... usw usf. Und zwischendurch in der eigenen Spur Slalom fahren, damit die Reifen warm bleiben.


    Was war ich froh, als ich abgebogen bin. Da hatte ich zwar das Auto vor mir, aber auch ausreichend freie Strecke, um zügig zu überholen und meine Geschwindigkeit zu fahren. Konstant. Bis zum nächsten Schild.