schredder66 Master
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Posts by schredder66

    Ich kann das mit den Werkstätten bestätigen:


    Mein damaliger Honda-Händler hat auch an meiner Suzuki geschraubt - sowie an jeder anderen japanischen Marke.


    Eine freie Werkstatt, bei der ich die Cagiva (mit Suzuki-Motor) in Wartung hatte, schraubte an Japanern und BMWs. Ducati und Harley wollten sie nicht.


    Eine andere freie Werkstatt hat auch hauptsächlich an Japanern geschraubt (der Chef selbst sammelt Yamaha-Modelle).


    Meine Erfahrung: Bei Japanern und BMW sagen die (meisten) freien Werkstätten nicht nein. Ducati oder Harley sind offensichtlich rote Tücher. Für die muss man dann einen fähigen und spezialisierten Fachmann finden. Die Ducati hatte ich jetzt beim offiziellen Ducati-Händler in Düsseldorf, weil ein Rückruf abgearbeitet werden musste und die 12.000er Inspektion anstand. Beim nächsten Mal werde ich den freien Ducati-Spezialisten Desmo Reiff ausprobieren.

    (...) und ich wollte Knallpuffpeng beim Abtouren. (...)


    Konnte das die Kawa nicht? Meine Z 900 RS mit Serienauspuff kann das ganz gut. Ist aber mehr "puff" als "peng". Die Scrambler mit Serienauspuff kann das auch, sogar besser als die Kawa. Und deutlich mehr und lauteres "peng" Fun Fact: Die Duc ist beim Standgeräusch 1 dB leiser als die Kawa (92 dB vs. 93 dB).



    ONTOPIC: Glückwunsch zum neuen Mopped!

    Ein Vergaser-Mopped ist doch kein Problem... Du kannst doch schrauben :grin: . An einer Einspritzung werden sich wahrscheinlich die wenigsten Hobbyschrauber trauen...?


    Meine Erfahrung: Vergaser-Suzuki > Einspritzer-Honda


    PS: Die Suzi steht derzeit in der Garage, abgemeldet und nicht fahrfertig. Für kleines Geld löppt se wieder :) .

    Keine Ahnung, ob der Überholende Einheimischer war oder Auswärtiger. Als Einheimischer wird er wahrscheinlich die Strecke kennen und wissen, dass er nach dem Überholen des LKW soweit die Geschwindigkeit reduzieren muss, dass er um die Kehre kommt. Als Auswärtiger könnte er, falls er die Strecke erstmalig befuhr, am Ende des Überholvorgangs in Bedrängnis kommen. Dem Fritz ist kein Vorwurf zu machen.

    Töte es! Bevor es Kinder gebiert!


    Wenn der Preis gut war, und Du Basteltalent bzw. talentierte Bastler zur Hand hast, dann mach was Schönes draus. Irgendwas im Scrambler-Stil, vielleicht. Du weißt ja, der nächste Winter kommt bestimmt.

    Ganz sicher kein schlechter Reifen, warum nicht den GT II ?

    Wie geschrieben, geht es mir nicht um den günstigeren Preis im Vergleich zum GT2, sondern um die guten Erfahrungen mit dem GT1.


    Ich gehe nicht davon aus, dass der Nachfolger schlechter ist. Auch wenn mir das Profildesign des Vorderrads des GT2 nicht gefällt. Ja, ja, ich weiß, bei sicherheitsrelevanten Dingen sollte das nicht im Vordergrund stehen.

    Danke bis hierher.


    Warum der PAGT1 und nicht der 2? Weil der 1 auf der dicken CBF 1000 einen guten Eindruck gemacht hat. Der muss als Neureifen ein bisschen eingefahren werden, aber dann ist er der vertrauenswürdigste Reifen, den ich bisher fahren durfte.


    An den T32 habe ich auch gedacht, aber die Erfahrung mit dem T31 auf der CBF lässt mich zögern. Der T31 war nicht weniger agil als der PAGT1, aber ohne dessen Nervosität. Aber im Vergleich mangelte es ihm der satten Strassenlage und Urvertrauen.


    Vom MPR5 hört man desöfteren von nachlassender Fahrbarkeit gegen Ende des Profils. Zumindest im Automobilbereich bin ich Michelin-Fan.


    Damals, als Ersatz für den PAGT1 auf der Honda, hatte ich auch den Metzeler Roadtec 01 auf der Liste (heute Roadtec 01 SE). Aber mit Metzeler -Reifen habe ich auf der Cagiva, besonders bei Nässe, schlechte Erfahrungen gemacht.


    Über den CRA3 hört und liest man viel Gutes, insbesondere über das kaum nötige Einfahren. Er ist sicherlich eine Überlegung wert, aber aus irgendeinem Grund mache immer einen Bogen um Conti.


    Dunlop lasse ich komplett aussen vor.


    Knubbeliges Design? Ich finde den Pirelli MT 60 RS (auf meiner Scrambler 1100 montiert) nicht schlecht. Auf Asphalt ist er auch gar nicht so schlecht, zumindest auf relativ leichten Scramblern wie der 800er und 1100er.

    Moin,


    habt Ihr gute und "selbsterfahrene" Reifentipps für (m)eine Z 900 RS?


    Aktuell ist der Serienreifen Dunlop Sportmax GPR 300 drauf - und ich finde ihn sche*sse.


    Ich habe mich eigentlich schon, wegen der guten Erfahrungen, auf den Pirelli Angel GT 1 festgelegt. Aber möglicherweise habe ich einen Reifen übersehen, der genauso gut ist.


    Lasst mal was lesen.........

    Der Juni dürfte in den nordspanischen Höhenlagen (Kantabrisches Gebirge, Picos, Pyrenäen) der deutlich angenehmere Monat sein. Aber wie immer gilt: Versuch macht kluch.


    Als ich 2018 etwas Mitte Juni dort war, habe ich 5 halbwegs gute Tage erwischt. Davor und danach war´s bescheiden. Und bei uns in Deutschland gab´s von April bis Oktober fast durchgehend sonnig-trockenes Wetter.

    Ich hab´s Dir doch gesagt, dass "meine" Heimat (Kantabrisches Gebirge / Picos de Europa) zum Motorradfahren nicht die schlechteste Gegend ist :-). Mit Basis Leon bzw. etwas weiter nördlich, hat man eine gute Basis für mehrere Ausflugstage in die Umgebung. Und wenn man alles gesehen hat: Packen und ein paar Kilometer weiter die Zelte aufschlagen.


    Das Beste: Auch im Sommer ist es in der Region (nördliche Provinz Leon / Picos) nicht viel voller auf den Strassen. Aber wärmer.


    Weiter westlich von Riaño hättest Du noch zwei weitere Stauseen (Boñar und Luna) gefunden, in deren unmittelbarer Umgebung noch einige nette Strecken auf Dich gewartet hätten.


    Scheisse, ich bekomme Heimweh....

    schredder66

    Blöde Frage, wie würdest du das Problem der Klimakrise angehen?


    Ich bin zwar schon alt, aber ich bin der festen Überzeugung, dass der schwierigere Weg nachhaltiger ist als der einfache.


    Der einfache Weg, so scheint mir, ist derzeit: Sonne, Wind und E-Mobilität. Wo ist da die Innovation? Wo ist das der gesellschaftliche Wandel? Für mich fühlt sich das eher nach Zwang an. Nach "von oben" verordneter Politik.


    Der schwierigere, und wahrscheinlich auch langwierigere Weg, ist der gesellschaftliche Wandel. So wie ihn die Pandemie im Kleinen bereits sichtbar macht. Haben sich nicht alle gefreut, als man plötzlich wieder blauen Himmel sehen konnte, der nicht von Kondensstreifen zerschnitten war? Haben sich nicht viele gefreut, dass es plötzlich auf den Strassen so leer war? Wieso setzt man da nicht an? Digitalisierung - nicht für mehr Netflix, sondern für mehr working and learning. Statt die Netze auszubauen, denkt die Politik über ein Recht auf schnelles Internet nach. Sonne, Wind und E-Mobilität sind EIN TEIL, aber sicherlich NICHT DIE einzige Lösung.

    Aufregung allerorten!


    1) Die Grünen müssen erst einmal so erfolgreich gewählt werden, wie es die Sonntagsumfragen der Meinungsforscher suggerieren. Man erinnere sich an Martin Schulz und die SPD, die schon so gut wie Kanzler waren.


    2) Jede Partei, auch die Grünen kommen nicht umhin, Konsenspolitik zu machen. Zumindest so lange wie sie nicht die absolute Mehrheit erreichen und ohne starke Opposition regieren können. Das wird aber nicht so kommen - dafür stehe ich mit meinem guten Namen.


    3) Es wird ein Verlust der Freiheit(en) beklagt, aber es werden genau jene gewählt, die das im Parteiprogramm haben und von denen man weiß, dass sie es umsetzen werden. Die Partei, die eigentlich schon immer für solche Werte einstand, wird als Wohlstandspartei diffarmiert.


    4) Das krampfhafte Hinarbeiten auf ausschliesslich Sonnen- und Windenergie sowie auf Elektromobilität ist m.E. der falsche Weg - auch und insbesondere global. Die Wenigsten werden sich erinnern, aber der Verbrenner galt auch mal als alternativlos. Obwohl es zu jener Zeit bereits Elektrizität und Elektromobilität gab.


    5) Die Politik begründet viele ihrer Maßnahmen mit den Erkenntnissen von Wissenschaftlern. Seltsam, dass das z.B. bei der Mobilität gilt, aber nicht bei Corona, wo dann plötzlich der Föderalismus und die Grundrechte dagegenstehen.


    6) Klimaaktivisten, die die kleinen Ansätze einer durch Corona angestoßenen gesellschaftlichen Veränderungen (mehr Homeoffice, mehr Digitalisierung, weniger Verkehr im Allgemeinen) negieren und weiter auf ihre Agenda (Sonne, Wind, E-Mobility) pochen.


    Eins ist sicher: Die Bundestagswahl ist noch nicht gelaufen, Annalena ist noch nicht Kanzlerin.