schredder66 Professional
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Posts by schredder66

    Einen überholenden Motorrad-Geisterfahrer auf meiner Spur hatte ich gestern auch. Meine Spur war auch breit genug für zwei Motorräder - es kam aber nicht zur Begegnung auf meiner Spur. Der andere ist noch kurz vor knapp wieder in seine Spur gezogen.


    Im ersten Moment denkt man "oh scheisse", insbesondere dann, wenn man selbst dabei ist durchzuladen. Nachdem innerhalb von Zehntelsekunden die Gesamtsituation erkannt wurde, ist man direkt entspannter und kann sich ggf. auf Gegenmaßnahmen einstellen.

    The problem is what the problem is: Ein Test ist ein Test ist ein Test. Auch ein Langzeittest.


    Ich würde Tests als grobe Orientierung ansehen, aber niemals als Kaufempfehlung. Und ein Langzeittest, der vom Hersteller unterstützt wird, sagt nicht unbedingt viel aus, wenn der zahlende Kunde die Wartung vernachlässigt oder im Tempel anders behandelt wird als das Special-Interest-Magazin.

    Danke für den Erfahrungsbericht.


    In der Aufzählung der Giganten fehlen Bridgestone (die bei mir etwas gut zu machen haben) und Pirelli (die mich bereits überzeugt haben).

    Von 50% teurer hat niemand geschrieben, sondern von 10-20%.

    Um bei meinem Beispiel zu bleiben, eine Li-Ion Batterie für meine Ducati Scrambler kostet um die 120 Euro und spart 4,1 KG Gewicht, gegenüber einer Gelbatterie, die 40 Euro kostet. Ich sehe da also einen Zusammenhang zwischen leichter und besser = teurer.


    Dein Beispiel ist für 1 Motorrad. Wieviele Motorräder werden jährlich und weltweit gebaut, mit den immer gleichen Komponenten? Den Herstellern kostet die leichtere Batterie sicherlich keine 80 Euro / Stück mehr. Das Gleiche bei anderen Bauteilen. Dass es teurer wird, weil die Einkaufspreise der besseren / leichteren Komponenten höher sind, ist klar. Dass sich das aber so deutlich auf den Verkaufspreis auswirkt, halte ich für fragwürdig. Die Hersteller kalkulieren eine Menge Image und Innovation mit rein - auch wenn es sich um Technik handelt, die in anderen Bereichen bereits weit verbreitet ist (LEDs zum Beispiel).

    Die China Motorräder, egal ob Motor Morini, Benelli oder jetzt CF Moto sind bestimmt nicht schlecht. Die ganzen Diskussionen erinnern daran, als die ersten Japaner nach Europa kamen.

    Das relativ hohe Gewicht schreckt mich persönlich auch ab. Mir sind 5 KG weniger lieber, als 5 PS mehr und das hat schon immer meine Kaufentscheidung geprägt. Der Preis muss aber auch irgendwo her kommen. Alleine an der Batterie kann man sicherlich 3-5 KG sparen. Auspuff sicherlich nochmal das Gleiche. Aber alleine diese 6-10 KG machen eine enorme Preisdifferenz aus. Und auch das Argument, mit der geringen Zuladung ist nicht von der Hand zuweisen.


    Ich bin immer wieder erstaunt, dass Hersteller und Kunden immer wieder mit der Gleichung "besser / leichter = teurer" aufwarten - und offensichtlich damit durchkommen. Die genannten Teile, die es ggf. auch in "leichter" gibt, werden millionenfach hergestellt und in anderen Moppeds verbaut. Warum soll ein China-Mopped durch Verwendung dieser Teile plötzlich 50% teurer werden?

    wobei du eben eine Vollausgestattete KTM gebraucht wohl besser loskriegst als CF Moto, das darf man eben nciht vergessen.


    Klar als Erstkäufer kann man sagen "da steh ich drüber, dass das ein Chinabike ist", aber sobald man quasi vom Hof fährt, wird man da einen ziemlichen Wertverlust haben.


    Natürlich will man einen höheren Neukaufpreis bei einem möglichen Wiederverkauf wieder - zumindest halbwegs - kompensieren. Dafür braucht es aber einen Markt, der bereit ist, den geforderten Gebrauchtpreis zu zahlen. Eine Verkaufsanzeige mit dem gewünschten Betrag ist erst der Anfang. Und wenn der Preis so nah am Neupreis (ggf. inklusive Rabatte) ist, dann ist die Verkaufsanzeige auch erstmal das vorläufige Ende.


    Ein Fahrzeug, egal ob Motorrad oder Auto, ist kein Investitions- / Spekulationsobjekt. Wer so etwas will, der hätte vor vielen Jahren in eine Stahl-Rolex investieren sollen ;).

    Wie Invincible schon schrub: Schön, dass es Alternativen / MItbewerber am Markt gibt, aber in Sachen Gewicht, und teilweise auch in Sachen Leistung, hängen sie ein bisschen den Etablierten hinterher.


    Über die Technik bzw. deren Wartung mache ich mir deutlich weniger Sorgen. Die Chinesen verbauen schliesslich millionenfach bewährte Massenware, die die etablierten Hersteller ebenfalls verbauen - und teurer verkaufen. Ich würde deshalb, nach Ablauf der Garantie, auf freie Werkstätten vertrauen. Das sollten die hinbekommen.

    Ich vermute mal, dass die Liefersituation bei Reifen auch stark vom Reifentyp / von der Reifengrösse abhängig ist.


    Ich hatte Mitte vergangener Woche die Scrambler in der Werkstatt abgegeben, weil der Hinterreifen bereits nicht mehr TÜV-fähig war. Voraussichtliche Verfügbarkeit: Ende dieser Woche. Tatsächlich waren die Reifen bereits am Freitag beim Händler. Gestern habe ich die Scrambler frisch bereift abgeholt.

    Mein Senf:


    Bei mir ist es wie bei Angrist. Niemals ohne Halstuch / Schlauchschal. Für den Sommer reichen mir dünne, einlagige Schlauchschals. Für kältere / Übergangstemperaturen nutze ich einen Schlauchschal von Buff (mit einer Stoff- und einer Vliesseite). Ohne Schal / Tuch bekomme ich Nacken und anschliessend Spannungskopfschmerzen. Nicht gut - und vermeidbar.


    Tiere im Helm? Eher selten die größeren Instekten. Gerne aber kleineres Getier, das sich bis zu den Ohrmuscheln durchmogelt. Das ist nervig! Da bleibt kaum eine andere Alternative als ranzufahren, den Helm abzunehmen und alles rauszufegen, was drin ist.

    Ich kann das von schredder66 nicht nachvollziehen mit dem Serienreifen auf der Z900RS .

    Ich komme mit dem bestens zurecht hält ca.4500 km und fährt bei allen Wetterlagen gut.

    Habe ich auch im Z Forum schon geschrieben mal ganz abgesehen vom Preis Leistungsverhältnis was auch super ist.

    Und nein ich schleiche nicht durch die Welt der Reifen muss schon was aus halten, aber jeder wie er meint.

    Deine Einschätzung / Erfahrung ist doch völlig okay. Bei mir war´s leider nicht so. Und ähnliche Erfahrungen wie ich haben offensichtlich auch andere gemacht. Zuletzt hat mir das noch ein anderer Z900RS-Fahrer noch persönlich bestätigt (der hatte den S22 von Bridgestone drauf).

    Und genau wegen sowas wird mancher Reifenhersteller kategorisch ausgeschlossen, weil war ja 1x Mist... also produziert der nur Mist.


    Ich würde es etwas neutraler schreiben:


    Wenn ich mit einem Hersteller / Modell / Profil gute Erfahrungen gemacht habe, dann werde ich ihn beim nächsten Reifenkauf auch wieder in Betracht ziehen. Umgekehrt werden mich "schlechte" Erfahrungen selten dazu führen, es beim nächsten Mal wieder mit dem Hersteller / Modell / Profil zu versuchen.Natürlich ist die persönliche Erfahrung nicht auf andere Fahrer*innen oder Motorräder übertragbar. Aber man entwickelt nun mal eine persönliche Tendenz / Vorliebe für bestimmte Dinge.

    Ich denk die meisten meinen, dass der eine Reifen bei gleicher Fahrweise mehr Sicherheit ausstrahlt als der andere. Hatte vor allem an der GS so einen Kandidaten, mit dem konnte man ganz normal wie mit den anderen auch fahren, aber irgendwie war das Gefühl seltsamer... man kann das gar nicht richtig beschreiben.

    Kenne ich: Bridgestone T31 vs. Pirelli Angel GT 1 auf der Honda CBF 1000 (SC58).


    Der Pirelli war ein Traum - kurze Warmlaufphase, Grip bei allen Temperaturen oberhalb von 0°C, guter Nässegrip, gute Laufleistung. Vielleicht ein bisschen überagil, aber immer satt liegend. Unempfindlich gegen Korrekturen in Schräglage, keine Aufstellneigung.


    Der Bridgestone wäre eigentlich der bessere Pirelli gewesen, denn ihm fehlte die Überagilität, ohne das er hüftsteif wirkte. Aber er gab mir zu keinem Zeitpunkt das unerschütterliche Vertrauen, dass mir der Pirelli gegeben hatte. Und er hatte offensichtlich Probleme mit hohen Temperaturen. Ein seltsamer Reifen.


    Der größte Müll war die Erstbereifung der Z 900 RS: Dunlop Sportmax GP-330. Einerseits war er wie der Pirelli überagil, andererseits aber nur bis zu einer bestimmten Schräglage, Wollte man mehr, musste man den Reifen in Schräglage zwingen. Kein Problem, wenn der Reifen irgendetwas wie Vertrauen vermittelt hätte. Ich habe mit dem Luftdruck versucht, irgendeine Veränderung herbeizuführen. Keine Chance, der Reifen fuhr sich genauso scheisse wie vorher. Jetzt habe ich den PAGT1 drauf und bin zufrieden.

    Der Ort heißt Lüxheim , da sind wohl laut einem Kollegen am Sonntag 2 richtig schnelle Mopedfahrer ihren Lappen los geworden.


    Das kann es tatsächlich gewesen sein.


    Bleibt die Frage, warum der direkt vor mir fahrende GS-ler zur Kontrolle rausgezogen wird und ich nicht. Wir waren beide, mit Abstand, "gesittet" unterwegs (was Geschwindigkeit und Geräusch betrifft). Auch wenn wir am Blitzer geschwindigkeitsmäßig möglicherweise knapp über Toleranz unterwegs waren. Aber, wie geschrieben, der Blitzer hatte nicht ausgelöst.

    Ich schreib es mal so: Ich kenne die Gegend, weil ich dort desöfteren unterwegs bin. Aber den Ortsnamen habe ich nicht erinnerlich. Am Ortseingang steht auf jeden Fall ein Blitzer, der aber nicht ausgelöst hat, weder beim vorausfahrenden GS-ler noch bei mir. Ich habe gerade mal bei Google Maps geguckt: Es könnte Vettweiß - Gladbach gewesen sein. Auf jeden Fall in der Gegend.

    Wer so einen häßlich langen Heckpürzel an seinem Motorrad akzeptiert, hat sicher auch sonst nix umgebaut ^^

    Ich habe gestern kurzzeitig überlegt, das hintere Schutzblech bis unters Nummernschild zu verlängern:angel:.


    Nach einem kurzen und nicht einmal wirklich matschigen Streckenstück, war mein Helm am Hinterkopf mit Matsch besprenkelt - ebenso der Soziussitz und das Stummelchen von Schutzblech.


    Die Italienerin ist nunmal eine Diva.

    HOCH: An 3 von 4 Osterfeiertagen Mopped gefahren (2x Kawa, 1x Ducati).


    SELTSAM: Am Samstag bin ich einer Polizeikontrolle (in der Voreifel) entkommen. Nicht, weil ich die Flucht ergriffen habe, sondern weil die Polizei mich nicht kontrollieren wollte. Ich weiß nur nicht, was sie dazu veranlasst hat. Der Polizist inspizierte mit einem schnellen Blick das Heck der Kawa und ließ mich weiterfahren. Der vor mir fahrende GS-ler aus BOT hatte nicht soviel Glück.

    Wer sagt denn, dass Ducatis immer laut sind bzw. lauter als der Rest? Ich kann das nicht bestätigen - zumindest nicht anhand der Papierwerte.


    Meine 1100er Scrambler mit Serienauspuff hat 92 dBA Standgeräusch, die Z 900 RS 93 dBA. Vom Ohrgefühl ist die Ducati im Fahrbetrieb lauter. Was vermutlich auch an der eher bassigen Tonart liegen könnte. Die Kawa ist auch kein typischer Inline-4-Schreihals. Die klingt eher knurrig aus der Airbox. Die Duc ist dafür beim Gaszudrehen laut, weil sie dann die Umwelt mit ihren (leider) geil tönenden "Fehlzündungen" unterhält. Die Kawa kann das auch, aber eher sporadisch.