schredder66 Master
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Posts by schredder66

    Gestern Nachmittag war die Lufttemperatur angenehm mild. Also dachte ich, fährste mal ´ne Runde.


    Ich war knapp eine Stunde und 50 km unterwegs, danach waren meine Hände durchgefroren und ich hatte keine Lust mehr.


    Heute nutze ich die Köperkraft zur Fortbewegung :cool:......

    Was für andere Zeiten?!


    Man kann auch im Jahre 2021 mit weniger als 95 PS und weniger als 1200 Kubik Hubraum bis sonstwohin fahren. Auch mit ner 125er. Auch mit 34 PS.


    Und wenn man zu langsam zum überholen ist, dann lässt man den Vordermanm einfach ziehen....


    (Fahr)Technisch sicherlich möglich. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Von klein und schwach (ausreichend!) motorisiert nach groß und stark (mehr als ausreichend!) motorisiert. Irgendwann sind dann auch über 200 PS eher eine bessere Einschlafhilfe als ausreichend Leistung, um mich vorwärts zu bringen.

    Die Ducati zeigte gestern zwischen 11°C und 13°C. Trotzdem fühlten sich die gut 190 Kilometer ziemlich kalt an.


    HOCH: Es gibt tatsächlich Unterschiede in den drei Fahrmodi der Ducati. Es sieht so aus, als hätte ich meine Einstellung gefunden.


    TIEF: Held ist weder günstiger noch teurer als andere Hersteller, aber qualitativ können sie m. E. in der von mir präferierten Preisklasse nicht mit Alpinestars oder Rev'it mithalten.

    Ich habe mich auch gewundert, als neu rauskam. Beim letzten Höhentreffen war dann eine dabei und ich dachte mir, was das denn für ein schickes Motorrad.


    Zum reisen ohne Sozia taugt die aber auch nicht sooo guut. Wer würde denn z.B. mit 'ner MT-09 reisen? ;)

    Vor Jahren in Dortmund auf der Motorradmesse hat mir ein motorradfahrender Fotograf erzählt, dass sich eine Speed Triple für´s Reisen (ohne Sozia, aber mit Sack & Pack) bestens eignet :cool:.


    Und als Reiseprofi weißt Du doch, dass das Gepäck auch auf das kürzeste Heck passt.

    such mal nach "drittklassig" ;)

    Naja, wenn ein österreichischer Grossist im Stundentakt neue Marken "erfindet" und auf den Markt bringt, die sich (technisch) irgendwie alle gleichen, dann ist das schon etwas, worüber man nachdenken kann. Ob drittklassig oder nicht entscheidet am Ende der Käufer. Mit den 125ern könnte es was werden (wg. der deutschen 196er). Die hubraumgrößeren Moppeds... keine Ahnung. Da mischen auch die Etablierten mit. Ob man dann bei ähnlichen Preisen und fehlendem Händlernetz zur Neumarke greift?

    Da sich meine Vorstellung vom Reisen mit Sozia nicht so ganz durchgesetzt hat wäre eher die hier auf der Liste

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    Als die SC80 erstmals vorgestellt wurde, dachte ich: Näääh, watt hässlich.


    Mittlerweile finde ich sie recht schick, besonders im Vergleich zu den Modellen von Kawasaki, Suzuki und Yamaha. Wobei ich die Katana auch mag - nur den 12-Liter-Tank nicht.

    HOCH: Am Samstag und Sonntag wieder einmal die Z 900 RS bewegt.


    TIEF: Die Erstbereifung von Dunlop (angeblich speziell für die RS entwickelt) funktionierte bei den Temperaturen besser als bei hohen einstelligen Temperaturen. Sie bleibt aber scheisse.


    TIEF: Die Lastwechsel gehen mir auf den Sack. Zusammen mit den Reifen ergibt das besonders in Kurven eine Fahrweise, die selbst einen zweirädrig unbeleckten Fahrschüler in der ersten Fahrstunde vor Scham im Boden versinken lässt.


    FAZIT: Der Freundliche muss ran! PAGT1 drauf und gucken, ob die Lastwechsel in den Griff zu bekommen sind.

    Was kann ein Händler, ob nun gut oder schlecht, für die vom Hersteller verursachten technischen Unzulänglichkeiten? Ja, er kann (versuchen), sie kundenfreundlicher abzuwickeln. Aber er sollte nicht für die QK bei KTM zuständig sein.

    Ich finde die verallgemeinende Aussage "...wer in der Stadt wohnt, braucht kein Auto..." etwas verwirrend.


    Wichtig zu betrachten wären m.M.n.:

    - die Größe der Stadt und deren Infrastruktur (ÖPNV und Individualverkehr)

    - lebe ich in der Stadt und arbeite ausserhalb, oder sind Wohn- und Arbeitsort gleich

    - nutzte ich das Auto / Motorrad überwiegend zum pendeln

    - spielt sich mein soziales Leben hauptsächlich in der Stadt ab

    - gibt es mobile Alternativen

    - wie und wo werden die Besorgungen erledigt


    Ich stimme zu, dass man neue Verkehrskonzepte denken und wagen muss. Aber, so meine ich, die kommt nicht mit Zwang. Denn die Erfahrung zeigt, dass es zu den Zwangsmaßnahmen meistens keine geeigneten Alternativen gibt. Wichtiger wäre es, einen großen gesellschaftlichen Wandel hinzubekommen. In dem nicht nur die Verkehrskonzepte in Frage gestellt werden, sondern allgemein unsere Lebensweise. Aber das ist unsexy.

    hört sich jetzt eventuell blöd an, aber das ist ja persönliches Pech


    wer keinen eigenen Parkplatz hat, muss schauen, wo er einen legalen findet.


    Freundin hätte auch gerne einen Bus, aber da sie in Tübingen damit noch mehr Parkplatzprobleme hätte als jetzt schon mit ihrem Polo, bleibt es eben bei Pologröße.


    Genau das ist auch die Argumentation von Politikern, Städteplanern und Umweltaktivisten.


    Sie orientieren sich an ihren eigenen Wunschvorstellungen oder an populistischen Strömungen. Und die derzeit, und wahrscheinlich auch in Zukunft, gegen den motorisierten Individualverkehr gerichtet (vordergründig gegen jene mit Verbrenner).


    Niemand nimmt den status quo als Maßstab. Und der ist nun mal, dass über 40 Millionen Fahrzeuge zugelassen sind - und irgendwo fahren und parken / abgestellt werden müssen.


    Ich befürchte, dass wenn der Rückbau der Individualverkehr-Infrastruktur bzw. das verzögern / nicht genehmigen von Infrastrukturmaßnahmen so weitergeht, es in Zukunft auch für die angedachte Elektro-Massenmobilität schlecht aussieht. Denn auch alternative Antriebsformen müssen die Infrastruktur des heutigen Individualverkehrs nutzen. Und sie benötigen möglicherweise eine komplett neue Infrastruktur für das "Tanken" - und zwar in ausreichender Anzahl.


    Als Gesetzgeber würde ich verfügen: Wohnbauten müssen mindestens einen Stellplatz pro Wohneinheit auf eigenem Grund und Boden aufweisen, ansonsten gibt es keine Baugenehmigung.

    Um welche Parksünder geht es denn in Berlin und anderswo? Pendler oder Anwohner?


    Das Parkproblem der Pendler lässt sich auf öffentlichem Grund baulich lösen.

    Aber was ist mit Anwohnern, die sich den öffentlichen (Park)raum, sofern vorhanden, mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen müssen? Die keine Möglichkeit haben, weil baulich nicht vorhanden, ihre Fahrzeuge auf dem Grund und Boden ihrer Wohnadresse abzustellen?