Clancy Professional
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Posts by Clancy

    Hoch: war gestern in Ettenheim beim Moto Experience bei der Barracuda Garage in Ettenheim.

    Das Barracuda ist ein Burger Restaurant in einer ehemaligen Werkshalle o.ä. Zwischen den Tischen stehen Oldtimer Motorräder und Autos. Mir gefällt das sehr gut. Dort war ein Event mit ein paar Händlern und anderen Anbietern:

    Yamaha, Honda, Motobike Shop in Offenburg, einem Tätowierer, Fahrschule mit Auslegermotorrad, einem Anbieter von klassischen Motorrädern zum Ausleihen. Mitorganisator ist das bmm Magazin aus Staufen. Mit dem Inhaber, Guido, haben wir mal ein Sicherheitstraining bei Stehlin gemacht.

    Ich habe eine Probefahrt mit der Honda Hornet gemacht, und wir haben was gegessen.

    Bei Motobike habe ich einen Gutschein für eine 3 stündige Probefahrt gewonnen. Mal schauen: Ducati Scrambler oder Diavel. Die Diavel werde ich nie haben wollen, aber es macht Spass damit zu fahren. Die Scrambler könnte was sein, wenn ich mal noch ein Motorrad brauche.

    Ein Pärchen kennengelernt, er hat schon ein Motorrad, sie sucht noch. Wir haben Nummern ausgetauscht. Evtl. ergibt sich mal was.

    War sehr schön und nicht so voll. Das war, soweit ich weiß, das zweite solche Event dort. Nächstes Jahr möchte ich wieder hin.

    So ist es. Wir waren zu zweit unterwegs. Mein Lebensgefährte war vorne und ich hinten. Ich war im Kreisverkehr und vermute, der Autofahrer hat nur das vordere Motorrad gesehen und nicht darauf geachtet, dass noch jemand kommt.

    Ich habe schon überlegt, ob ich irgendwas falsch gemacht habe, komme aber immer zum gleichen Schluss: der, der in den Kreis rein will, muss die, die schon drin sind, erst vorbei lassen. Ich hatte auch noch nicht geblinkt, also konnte er da keine falschen Schlüsse ziehen.

    Tief, oder eher Hoch: bei der ersten Probefahrt am Sonntag beim Touratech Event hat mich ein Autofahrer im Kreisverkehr übersehen. Ich war drin, er wollte rein. Plötzlich habe ich was großes blaues im Augenwinkel neben mir gesehen.

    Zum Glück sind wir beide dann irgendwie aneinander vorbei gezirkelt. Das hätte mir noch gefehlt - ein Unfall mit einem Leihmotorrad.

    Ich glaub das Argument habe ich bei einem über 200 kg Motorrad noch nie gehört.

    Und ich bin sicher die neue GS hat ne Wheelie Kontrolle mit der man sowas unterbinden kann, wenn man zu digital am Gasgriff dreht.

    Ich habe nur nacherzählt. Mir sind 200 kg auch nicht zu leicht.

    Gesehen habe ich sein "Wheelie" nicht, weiß nicht, wie weit er da "abgehoben" hat. Habe gerade im GS-Forum gelesen, dass das dort auch jemand passiert ist. Und, wenn ich es richtig verstanden habe, kann man das auch deaktivieren.

    Ich habe ein paar subjektive Eindrücke der Motorräder zusammengefasst, die ich gefahren bin:


    Royal Enfield Interceptor:

    obwohl das ein kleines, leichtes Motorrad war, hatte ich Probleme, es vom Seitenständer aufzurichten.

    Ich schiebe es darauf, dass die Straße schräg war.

    Mit meinen 1,67 hatte ich keine Probleme mit der Sitzhöhe. Die Sitzposition ist bequem, aufrecht.

    Mir hat die Beschleunigung gut gefallen, d.h. es reicht aus. Und das Motorrad lässt sich sehr leicht in die Kurve drücken, hat mir gefallen.

    Alles ganz nett, aber mehr was für die Sonntag Nachmittags Spazierfahrt.


    BMW R12:

    das Motorrad gefällt mir optisch gut, trotz Boxermotor, den ich normal nicht mag.

    Es ist schon ein Kontrast zum vorigen Motorrad. Ganz klar ist der Motor stärker.

    Auch hier passen Sitzhöhe und -position. Und es ist leichtgängig in Kurven.

    Insgesamt ein schönes Motorrad.


    Ducati Scrambler:

    die bin ich schon mal gefahren und finde das Motorrad weiterhin sehr schön. Es ist leicht, was auch das Rangieren leichter macht.

    Ich sitze gut darauf, recht aufrecht, komme mit den Füßen gut runter.

    Sicher ist dieser Vergleich nicht korrekt, aber ich habe die Scrambler im Kopf mit der Interceptor verglichen.

    Die Scrambler war schon besser, irgendwie mehr Motorrad, stärkerer Motor, und ich habe mich wohl gefühlt. Das wäre evtl. was,

    wenn mir die BMW zu groß und schwer wird.


    Moto Guzzi V7:

    es kann sein, daß ich dieses Motorrad letztes Jahr schon mal gefahren bin. Beim Anspringen vibriert es deutlich, und bei den

    ersten 10 Schaltvorgängen war der Schalthebel sehr schwergängig.

    Von der Sitzposition und dem einfachen Handling her hat mir das Motorrad sehr gut gefallen. Es geht super einfach in die Kurven.

    Wenn ich das schon mal gefahren bin, dann ist es mir nicht so gut in Erinnerung geblieben. Ein Argument dafür, Motorräder

    mehrmals zu fahren.

    Leider ist der italienische Funke nicht übergesprungen, die V7 weckt irgendwie keine Emotionen in mir.


    Suzuki GSX-8S: am Samstag bin ich mal drauf gesessen und habe festgestellt, dass mir das Motorrad gut passt.

    Bei der Rückkunft mit der Moto Guzzi ist gerade jemand vom Stand damit rumgefahren, ist gedriftet und hat Wheelies gemacht.

    Genau mein Motorrad.

    Bei der Einweisung wurde mir der Quickshifter erklärt. Habe ich einmal ausprobiert. Natürlich ist das toll, wenn das Motorrad sofort

    wieder zieht aber mich hat das etwas erschrocken. Das brauche ich nicht, glaub ich.

    Aber gefallen hat mir das Motorrad sehr. Die Sitzposition ist bequem, leicht nach vorne gebeugt. Wie das nach 2 Stunden aussähe, kann ich nicht sagen, aber ich habe mich sehr wohlgefühlt.


    Triumph Speed 400.

    zum Abschluss, am Sonntag Nachmittag, als ich schon etwas müde war und vom Regen genervt, habe ich noch eine ganz kurze Runde mit dieser kleinen Triumph gedreht. Ich glaube, es hat 40 PS, ist auch etwas schwachbrüstig beim Beschleunigen.

    Das ist so was, was ich mir zum Brötchen holen in die Garage stellen würde, wenn ich im Lotto gewänne.

    Das Rangieren ist natürlich leicht, aber eine größere Tour wollte ich damit nicht machen.


    Die BMW R12 hatte ich bei einer geführten Tour getestet, dort fuhr eine Frau auf der neuen 1300 GS mit. Ich war zufällig hinter ihr und habe gesehen, dass sie beim Anhalten immer nur mit den Zehenspitzen am Boden war. Hinterher habe ich sie angesprochen und sie sagte mir, dass sich das Motorrad gleich danach absenkt und sie dann gut runter kam. War mir gar nicht aufgefallen, also habe ich überlegt, ob ich das auch mal fahren soll.

    Am Sonntag ist aber mein Lebensgefährte zuerst damit gefahren. Als er zurück war, hat er erzählt, dass er ein Auto überholen wollte,

    etwas aggressiv am Gashebel gedreht hat und sich dann das Vorderrad angehoben hat. Außerdem war ihm das Motorrad zu leicht.

    Dann habe ich es lieber gelassen.


    Beim Testen schaue ich sowieso sonst immer, dass ich mit den Füßen gut auf den Boden komme, mindestens mit den Ballen.

    Da fehlt mir offensichtlich das Können, um mich sonst sicher genug zu fühlen. Hab halt einfach zu spät mit dem Motorradfahren angefangen.


    T1000: ein Treffen auf dem nächsten Event wäre wirklich schön. Wir müssen nächstes Jahr dran denken und ein Treffpunkt ausmachen.

    Heute war das Wetter schlechter und deutlich weniger Leute da als gestern. Wir haben trotzdem ein paar Probefahrten gemacht, und ich konnte meine neue Regenjacke testen, die ich im 2. Wahl Verkauf von Touratech erstanden habe. Ob sie wirklich was taugt, weiß ich aber erst, wenn ich länger im Regen gefahren bin. Es gibt so viele schöne Motorräder, die mir zu hoch sind und ich mich daher nicht traue zu fahren. Bei der Vorstellung von Honda auf der Bühne war eine junge Motorradfahrerin dabei, die Rennen gefahren ist und seit einiger Zeit auch Offroad unterwegs ist. Sie hat gesagt, es sei ihr egal, ob sie mit einem oder beiden Füßen auf den Boden kommt. Mit ihr hätte ich mich gerne mal unterhalten, aber sie war nie am Stand, wenn ich hin bin.

    Kleine Anekdote: als ein Händler aus der Nähe Royal Enfield vorgestellt hat, erwähnte er auch ein Ehepaar aus Rottweil, das mit einer Himalayan bis nach Indien gefahren ist. Ich glaube, ich weiß, wer das ist, oder Lille?

    Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt, aber es war trotzdem wieder ein sehr schönes Event.

    Ich bin auch mit dem Auto hingefahren (Weichei), habe aber die Motorradsachen angezogen, weil ich Probefahrten machen wollte. Habe auch 3 gemacht. Es war meistens trocken, ab und zu hat es getröpfelt und die Straße naß. Erst gegen 16:30 hat es dann durchgehend geregnet.

    Habe Lille getroffen, Lille: es war sehr schön, dass wir uns mal kennengelernt haben.

    Trotz des Wetters war ziemlich viel los. Auch viele mit dem Motorrad.

    Morgen fahre ich nochmal hin, diesmal kommt mein Lebensgefährte mit, dann fahren wir wieder Probe.

    Gestern musste ich das Auto vom Händler holen, TÜV, Winterreifen. Da die BMW dort überwintert, habe ich alles kombiniert. Bin mit der BMW hingefahren und hab sie abgegeben für den Winter und bin mit dem Auto zurück.

    Damit ist meine Motorradsaison jetzt beendet. War schön, ich habe wieder Freude daran gefunden, alleine Runden auf bekannten Strecken im Schwarzwald zu fahren. Das hat mir letztes Jahr keinen Spass mehr gemacht. Motorradurlaub haben wir diese Saison nicht gemacht, aus Zeitgründen. Das ist ein Grund, warum ich nicht so viele km zusammen bekommen habe, wie die Jahre zuvor. Wir planen, nächstes Jahr mal wider ein paar Tage in die Alpen zu fahren. Auch das Endurotraining in Hechlingen haben wir auf nächstes Jahr verschoben. Das wollen wir als Kurzurlaub Event mal machen.

    Jetzt wasche ich meine Motorradkleidung und dann geht es in 2 Wochen los mit der Skisaison.

    Apropos Motorradkleidung. Jahrelang habe ich mich geärgert und war genervt, wenn ich die Protektoren wieder in die Jacke und Hose machen musste. Die Klett-Teile haben sich immer aneinander geheftet, bevor der Protektor richtig drin war. Und das war dann jedesmal ein Gefummel, Klett wieder lösen, weiter rein schieben, Klett wieder lösen, usw.

    Jetzt habe ich entweder die super Idee gehabt oder war die Einzige, die diese Trick noch nicht kannte: ich habe die Klettstücke am Protektor beim Reinschieben mit einem Stück dünnen Karton zugedeckt. Jetzt können sich die Kletts nicht mehr verbinden, bevor ich den Karton wieder rausgezogen habe. Das ist jetzt so angenehm und der Prozess hat seinen Schrecken verloren.

    So, Indian Scout ist seit gestern beim Händler zum Überwintern. Wir (mein Lebensgefährte und ich) haben zwar Saisonkennzeichen bis Ende November, aber da wir in den Schwarzwald rein müssen zum Händler und es dort schon kälter ist wie bei uns am Schwarzwaldrand, sind wir lieber jetzt schon gefahren. Später kann es sein, dass die Straßen schon gestreut sind.

    Es hatte geregnet, die Strassen waren feucht, und ich musste in den Kurven sehr aufpassen, es war etwas rutschig. Der Händler hat mir dann gesagt, dass der Vorderreifen total runtergefahren sei. Kein Wunder, dass es in den Kurven nicht hält. O.k., ich wusste, dass ich einen neuen brauche.

    Zurück dann eine schöne Zugfahrt mit der Schwarzwaldbahn, leider war es schon dunkel, habe nichts gesehen von der schönen Landschaft.

    Die BMW kommt auch zum Händler, aber der ist nur 4 km weg im Nachbarort, da komme ich auf alle Fälle hin.

    Das ist die neue GS? Gefällt mir GAR nicht. Abgesehen davon, dass die mir sowieso zu groß ist, sieht die für mich nicht nach BMW aus.

    Langsam schaffe ich es, Motorräder zu unterscheiden, ohne auf den Markennamen zu schauen. Aber diese GS hätte ich jetzt für eine Honda gehalten.

    Und bei der F900GS fehlt mir der Schnabel.

    Aber es ist egal, weil diese beiden Motorräder sowieso nichts für mich sind.

    Warum auch immer ein Motorrad lange hält oder viel oder wenig gefahren wird, ich finde es trotzdem bemerkenswert, in so langen Jahren relativ wenige Motorräder zu haben. Immerhin diskutieren wir hier ständig über neue Motorräder und ich lese dauernd, dass jemand ein anderes kaufen möchte. ^^ Es gibt ja auch dieses merkwürdige Verlangen, immer wieder ein anderes Modell zu fahren/besitzen. Das kenne ich zwar auch, stille es aber eher über Probefahrten auf verschiedenen Events. Komischerweise sehen viele Motorräder toll aus, aber ich erkenne jedesmal, dass ich schon die für mich richtigen Motorräder habe.

    Fahre auch erst seit 2015.Das erste Motorrad war eine BMW G650GS, die ich behalten hätte, wenn es einen PS-Aufsatz zum Nachrüsten gäbe. Jetzt eine BMW F750GS und ein "Fahrzeug für Schön": eine Indian Scout.

    Vermutlich werde ich diese Motorräder behalten, bis sie mir altersbedingt zu schwer werden und ich entweder auf was Leichteres umsteige oder ganz aufhöre mit Fahren.

    Mir gefällt die Benelli sehr gut.

    Bei der Honda finde ich das Helmfach sehr praktisch. Eine Probefahrt würde ich sehr gerne mal damit machen, habe das Motorrad aber bisher immer nur mit DCT gesehen und das will ich nicht. Für mich ist das Schalten ein Teil des Motorradfahrens.

    Auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Habe mir heute ein bisschen Druck gemacht und mir eine Neue gekauft

    Glückwunsch zum neuen Motorrad!

    Dieses Modell (und in dieser Farbe) war immer mein Traum. Bis ich dann soweit war, meine BMW G650GS abzugeben und ein neues zu kaufen, gab es dann die 700GS nicht mehr neu und als Gebrauchtfahrzeug habe ich keine gefunden in erreichbarer Nähe. Dann habe ich mir "halt" das neue Modell, die F750GS gekauft.

    Die BMW G650GS hatte ich damals auch gekauft, bevor ich den Führerschein hatte und habe es nicht bereut.

    Du wirst bestimmt viel Spaß damit haben. Mach es nur nicht so wie ich, die ich meinem Lebensgefährten gesagt hatte, er können mein Motorrad fahren, bis ich soweit bin. Bei seiner ersten Fahrt ist er gleich zu schnell gefahren und geblitzt worden :D


    Zum Theorielernen: ich habe mir damals den Zugangslink von der Fahrschule gekauft und online geübt. Zum Theorieunterricht bin ich gegangen, musste ich ja. Ich glaube 6 Doppelstunden und 3 x Termine für Motorradspezifische Themen.

    Damit war das überhaupt kein Problem. Die meisten Fehler machen wir Routiniers sowieso durch "Arroganz" (ich kann doch alles) und schlampiges Lesen der Fragen. So meine Erfahrung.

    Am Sonntag bin ich spontan zum Schauinsland, mich mit jemand treffen. Die Straße von Günsterstal ist ja bekanntlich am Wochenende für Motorräder gesperrt, also über Oberried und Notschrei gefahren. Da war ich schon eine Weile nicht mehr. Diese Strecke ist an weiten Teilen inzwischen wegen Strassenschäden geschwindigkeitsbeschränkt. Schade, ist eigentlich eine schöne Kurvenstrecke.

    Oben war es dann ein paar Grad weniger als im Tal, sehr angenehm.

    Danke für's Mitnehmen auf die tolle Reise.

    Jetzt will ich auch wieder nach Amerika. Hoffentlich klappt es im September, wobei ich dort immer mit dem Auto unterwegs bin.