Clancy Master
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Posts by Clancy

    Dies heißt, du nutzt deine Scout mehr für Tagestouren und entspannte "Hausrunden"? Bei Indian wurde mir gesagt, dass ein Taschensystem an der Scout angebracht werden kann (Wetterwiderstandsfähigkeit mal außer Acht gelassen jetzt).

    Ja, genau. Für Mehrtagestouren nutze ich das Motorrad nicht. Es war für mich auch ein "Lustkauf", weil mir das Motorrad so gut gefallen hat. Wenn ich eines abgeben müsste, dann die Indian, weil die BMW vielseitiger ist.

    Ja, es gibt ein Taschensystem. Es gibt schöne spezielle Taschen für die Scout, die groß genug sind. Aber nicht billig. Das Paar (und du must dann 2 kaufen) kostet 1200,- €. Und ob Taschen von anderen Marken ohne Weiteres passen, weiß ich nicht. Da brauchst Du dann auf alle Fälle noch Halterungen.

    Noch etwas: ich habe den Eindruck; Du möchtest auch mal unbefestigte Straßen fahren. Dafür ist die Scout nicht ausgelegt und auch nicht geeignet. Mal einen Feldweg, weil es nicht anderes geht, o.k. Aber wenn Du grundsätzlich vorhast, öfter abseits zu fahren, würde ich nicht die Scout nehmen. Viele Teile hängen sehr tief, da bleibst Du schnell mal an einem größeren Stein hängen. Das gilt für die meisten Cruiser.


    Ich stimme auch mit Lille überein, dass Dein erstes Motorrad nicht Dein letztes sein muss.

    Hallo und herzlich willkommen im Forum.

    Als Besitzerin einer Indian Scout von 2017 möchte ich Dir einfach meine Erfahrungen schildern. Da Motorrad ist wirklich sehr schön und ich verstehe natürlich, dass es Dir gefällt.

    Ich habe damit schon Wochenendtouren gemacht, das Gepäck dann in einem Rucksack auf dem Rücken mangels Befestigungsmöglichkeiten. Ist nicht ideal. Für längere Touren bräuchtest Du auf alle Fälle Taschen. Für mich ist die Sitzposition auch nicht ganz geeignet für sehr lange Touren. Ich sitze etwas nach vorne gebeugt und die Fußrasten sind auch etwas vorne. Wie Du drauf sitzt, musst Du ausprobieren.

    Weiter oben wurde ja schon gesagt, dass Probefahren wichtig ist, dem kann ich mich nur anschliessen. Hast Du schon irgendwelche Zweirad Erfahrung? Es ist nämlich ein Unterschied, ob Du als "Ahnungsloser" ein Motorrad anschaust und gut findest oder mit etwas Fahrerfahrung die Probefahrt beurteilen kannst.

    Ich habe auch noch eine Reiseenduro (BMW F750GS) und der Vergleich fällt für mich eindeutig aus:
    auf der BMW sitze ich auf langen Touren viel besser,

    ich kann Gepäck einfach auf dem Beifahrersitz festschnallen und brauche keine Taschen kaufen (Kostenfaktor),

    die Reichweite ist deutlich höher (bei der Indian geht bei ca. 200 km die Reservelampe an, bei der BMW nach 350 km, ungefähr)

    Und am Schluss: mit der BMW kann man viel besser Kurven fahren durch eine höhere Schräglagenfreiheit. Mit der Indian fahre ich die gleiche Kurve deutlich langsamer. Kurven machen mit der BMW deutlich mehr Spass.

    Zusammenfassend ist mein Fazit: eine Woche in den Alpen geht auf alle Fälle, aber es gibt es geeignetere Modelle. Ich mache solche Reisen immer mit der BMW.

    Wenn Du noch Fragen hast, gerne, ich versuche alle zu beantworten.

    Hm, das klingt interessant. Ich glaube, ich sitze leicht nach vorne gebeugt mit nicht ganz durchgestreckten Armen. Vielleicht bin ich ja auch nur zu empfindlich, eine Wind-Mimose.

    Das mit der Sitzbank weiß ich nicht. Ich werde mich mal draufsetzen, möglichst praxisecht und mich photographieren lassen. Vielleicht sehe ich dann was.

    MAch Dich mal groß und klein auf Deinem Motorrad. Also Kopf übers Windschild rausstrecken oder Dich weiter dahinter ducken. Und dann schau, ob der Winddruck besser wird.

    Gut, das teste ich mal bei der nächsten Fahrt

    Hoch: bin heute schon Motorrad gefahren - 4 km.

    Das Motorrad meines Lebensgefährten war in der Werkstatt, und ich habe es geholt. Es ist eine BMW R1100R aus dem Jahr 1996 oder 1998 (kann ich mir nie merken).

    Früher bin ich es gar nicht gerne gefahren, weil es mir ein bisschen zu schwer und ein bisschen zu hoch war. Aber komischerweise finde ich das nicht mehr, seit ich meine neue F750GS habe. Das gibt mir zu denken. Vielleicht ist mir mein Motorrad auch zu hoch und zu schwer.

    Oder ich habe inzwischen so viel Erfahrung, dass mir das nichts mehr ausmacht. Ja, das wird es sein. Ganz bestimmt.

    So, gestern bin ich wieder mal etwas schneller gefahren (130 km/h). Ich möchte nicht bestreiten, dass es auch an anderen Gründen liegt, wenn ich Probleme mit dem Schulterblick habe. Jedoch habe ich darauf geachtet und mir ist aufgefallen, dass ab ca. 110 km/h ein hoher Winddruck auf mir lastet. Daher glaube ich immer noch, dass das damit zu tun hat. Mein Kopf ist so stark dem Wind ausgesetzt, dass ich mich nicht drehen kann.

    Aber vielleicht bringt ja die höhere Scheibe von dem lemi seiner 850er was.

    Oh je, ich glaube, wir sind schon mal miteinander Motorrad gefahren, richtig? In den Regen gekommen. Über den Winter habe ich alles vergessen, Strecken, Namen....

    Sorry ^^

    Dann machen wir am besten mal wieder eine Tour und ich schaue mir die Scheibe an.

    Hallo und willkommen im Forum.


    Ich habe mal durchgespielt, was ich für mich in so einer Situation gut fände. Vorausschicken möchte ich aber, dass ich 2015 Neueinsteiger war und keine Wiedereinsteiger Erfahrung habe.

    Wenn ich es richtig verstehe, hast Du noch kein Motorrad. Dann wäre meine bevorzugte Reihenfolge: erst mal wieder rein kommen ins Fahren und dann mit der neu gewonnenen Routine selbstbewußter Probe fahren können. Wenn Du Dir jetzt ein Motorrad kaufst, um damit wieder Routine zu bekommen, dann kann es sein, dass Du entweder nicht genug Probefahrten machst, weil Du ja noch nicht wieder drin bist oder bei Dich der Beurteilung des Motorrads von anderen Dingen leiten läßt, als wenn Du mehr Fahrpraxis hättest. Dann hast Du am Ende vielleicht ein unpassendes Motorrad. Und damit macht es dann keinen Spaß, Du fährst nicht und kommst so nicht wieder rein.

    Das erzähle ich, weil ich auch jemanden kenne, der lange nicht mehr gefahren ist, sich daher nicht zu Probefahrten getraut hat und sich folglich über das Internet blind ein Motorrad gekauft hat. Vielleicht war er vorher im Geschäft und ist mal Probe gesessen, aber das ist nicht das Gleiche wie Probe fahren. Und jetzt sitzt er da mit einem Motorrad, das ihn überfordert.


    Ich finde die Idee mit den Fahrstunden gut und schließe mich Angrists Meinung an, dass es dabei besser ist, wenn der Fahrlehrer mit dem Motorrad begleitet. Der Bekannte mit dem ungeeigneten Motorrad hat auch ein paar Fahrstunden genommen. Nicht sehr erfolgreich, d.h. es muss vorher mit dem Fahrlehrer abgesprochen sein, was das Ziel der Fahrstunden ist. Leider mussten die Fahrschulen wegen Corona ja auch eine Zeitlang schliessen, d.h. haben die Fahrschulen jetzt einen Berg von Fahrschülern abzuarbeiten, die sie für eine Prüfung vorzubereiten haben. Diese haben dann meist Vorrang. Also, vorher mit der Fahrschule reden.


    Fahrsicherheitstrainings kann ich auch uneingeschränkt empfehlen. Sie sind allerdings meiner Meinung nach nicht dafür gedacht, Neulinge oder Wiedereinsteiger heranzuführen, sondern Kenntnisse zu verbessern und vertiefen. Kann aber sein, dass es hier andere Meinungen dazu gibt mit überzeugenden Argumenten. Also solltest Du vorher schon wieder ein bisschen gefahren sein.


    Und jetzt viel Spaß beim Wiedereinstieg.

    Etwas spät, aber ich gebe auch noch meinen Senf dazu:

    ich habe auch ab und zu kleine Viecher im Helm (Klapphelm von Nolan), es reicht dann, das Visier mal hochzuklappen. Einmal war auch eine Wespe oder Biene im Helm, ist eine Weile her, daher erinnere ich mich nicht mehr genau. Zum Glück an einer leeren Straße, da habe ich schnell angehalten. Zum Glück hat sie mich nicht gestochen.

    Es war hier wegen der kurzen Standardscheibe gefragt worden.

    Meine bisherigen Erfahrungen sind die: auf der Landstraße (also bis ca. 100 oder 110) stört es mich nicht oder ich habe mich daran gewöhnt.

    Aber bei höheren Geschwindigkeiten hat sie dann doch Nachteile. Wir sind letztes Jahr mal auf der Autobahn gefahren, auch schneller. Da ist mir dann aufgefallen, dass ich bei 160 den Kopf nicht mehr drehen konnte. Beim Spurwechsel konnte ich nur im Spiegel schauen, ob frei ist, kein Schulterblick möglich.

    Für solche Fälle ist die Scheibe dann wohl zu kurz, aber da ich diese Geschwindigkeiten normalerweise nicht fahre, stört es mich nicht so sehr.

    Und wenn ich grad am Schreiben bin: das Motorrad ist etwas schwerer und einen Tick höher als mein altes (BMW G650 GS). Daher tue ich mich beim Rangieren in der Garage und beim langsamen Wenden etwas schwer. Sonntags übe ich das manchmal auf Supermarkt Parkplätzen. Einmal ist sie mir leider schon beim Rangieren umgefallen, der gute Handprotektor hat alles abgefangen. Der Standard Protektor von BMW hätte das vielleicht nicht geschafft.

    Und die Föhnmethode geht da nicht?


    Dies ist mein erster Post in dieser Saison. Ich bin schon Motorrad gefahren, nicht so viel wie in den letzten Jahren. Ein Grund ist der "Wintereinbruch" Anfang April, aber auch so habe ich dieses Jahr weniger Motivation als sonst. Hat es damit zu tun, dass ich im Kopf noch lange beim Skifahren war oder "gelangweilt", weil die Strecken für kurze Runden sich dann doch immer wiederholen? Dieses Jahr war die erste Fahrt auch nicht "Super, Motorrad fahren", sondern eher "oh nein, jetzt kommt wieder das, was mich sonst immer nervt beim Fahren (Die Anzieherei, entgegenkommende Kurvenschneider, Rangieren in der Garage....)".

    Wenn das Wetter gut ist, Sonnenschein, trockene Straßen, dann macht es jetzt schon wieder Spaß. Ich musste mir auch viele Sachen erst wieder bewußt machen (Blickführung, Lenkimpuls). Die ersten Kurven war ich gar nicht zufrieden und dann sind mir diese Stichworte wieder eingefallen.

    Jetzt hoffe ich auf eine schöne Motorradsaison. Es gibt ja auch wieder Motorradtreffen, z.B. das Touratech Event im Mai. Ich weiß, daß da einige von Euch immer hingehen. Vielleicht können wir uns da treffen, ich finde es immer schön, Gesichter zu den Forumsmitgliedern zu haben.