reigla Master
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Posts by reigla

    Du bringst Polyethylen als Vergleich zu Molekülketten im Motoröl? Seit wann ist Motoröl ein Polymer? Motoröl wird nicht durch irgendeine Molekülketten-Verkürzung schlechter. . . . .

    Hallo "BDR529"

    gern würde ich dich mit dem wirklichen Vornamen ansprechen.

    Ich las meinen Beitrag 98 einer 20-jährigen Sprachstudentin, einer 40-jährigen Schauspielerin und einem langjährigem Freund vor. Keiner dieser drei interpretierte meinen Beitrag, so wie du.

    Alle drei interpretierten ihn so, wie ich es meinte. Ich meinte schlicht, dass in der Kohlen-/Wasserstoff-Chemie Moleküle zusammengefügt und auch getrennt werden können.

    Die zwei Frauen haben zur Technik eine , na ja - keine Beziehung.

    Mein langjähriger Freund, ein studierter Verfahrenstechniker, war bis zur Wende 1990 Schichtleiter in Europas größter Poliethylen-Anlage in Leuna. Dort gab es noch vier kleinere Poliethylen-Anlagen (s.g. Produktionsstraßen). Ich war damals Schichtleiter im Störungsdienst u.a. für diese Produktionsbreiche von 3200 Mitarbeitern zuständig. Es gehörten noch weitere Anlagen dazu. Leuna selbst hatte damals ca. 33.000 Mitarbeiter. Unser Öl bezogen wir vom "Mineralöl-Werk Lützkendorf". Das war etwa 20 km von Leuna entfernt. Schmier/Ölprobleme sind mir nicht fremd. Wir kochten Triebwerks-Öl in sehr großen dampfbeheizten Kesseln über lange Zeit aus.

    Dabei wurde nicht nur das Wasser ausgetrieben, sondern auch die aufgesprengten Molekül-Ketten (teilweise) zusammengefügt. Ich selbst sah solche aufgesprengte Molekül-Ketten noch nie unter einen Elektronen-Raster-Mikroskop. Sie wurde dort aber von anderen schon gesehen.

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    Selbstverständlich wird auch heute Alt-Öl physikalisch/chemisch wieder aufgearbeitet teilweise mit Neu-Öl verschnitten und als Neuöl verkauft.

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    Du schreibst: "Ich habe nicht geschrieben, dass man keine Ölwechsel machen lassen sollte." Stimmt - habe ich dir aber auch nicht unterstellt.

    Weiterhin schreibst du: "Seit wann ist Motoröl ein Polymer ?" Habe ich nicht direkt oder indirekt behauptet. Streng genommen lt. Definition ist es aber ein Polymer. Chemiker verstehen aber unter diesem Begriff langkettige CH-Moleküle.

    Die Belastung des Motoröls festzustellen und somit ein Wechsel-Intervall festzulegen, ist viel komplizierter, als sich das so mancher Biker vorstellt.

    Folgende Parameter sind da zu berücksichtigen (Aufzählung ist unvollständig)

    - Ölmenge in der Kurbelwanne

    - Zylinderzahl u. Hubraum

    - Motordrehzahl

    - Kühlung des Motors und des Öles

    - Fahrverhalten des Fahrers (überwiegend: Kurzstreckenfahrten in der Stadt; rasante Autobahnfahrt; gemütliche Landstraßen-Fahrt

    Die Frage ist eigentlich recht einfach:

    "Wie oft kann ein einzelnes Ölmolekül hoch belastet werden ?"

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    Als ich das Thema "Belastung des Öl's erwähnte, kam von "Foxdonut" im # 100 das "Scheinargument "Porsche 911". Der hat 6 Zyl. und über 3 Liter Hubraum

    Ich hatte aber im Motorradforum eher den Vergleich Honda NC 750 und Suzuki SV1000S im Blick.

    Ich selbst verdopple meine Wechsel-Zyklen an meinen Fahrzeugen (Honda Jazz u. Honda NC 750). Nur weil ich mit Schmierung früher etwas zu tun hatte, fühle ich mich noch längst nicht als Spezialist.

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    Ich schreibe dir diesen Beitrag, weil ich nicht möchte, dass im Forum über Biker geschrieben wird. Es sollte über die Sache (Bike's) geschrieben werden und auch gestritten werden. Kürzlich gab es auch schon einmal ein Thema "Mit zu lautem Auspuff in Österreich?!?" Da verkniff ich mir deshalb eine Antwort.

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    Ursprünglich wollte ich diesen Beitrag als PN versenden. Ich fand hierzu aber keine Möglichkeit.


    Reinhard

    Hallo,

    ich lese hier:

    Zitat: "Was für Rückstände sind denn im Öl, die besonders im Winter schädlich sind?

    . . . wir die angeblich kürzeren Molekülketten von altem Öl.

    Belege bleiben diese Mythen leider schuldig."


    Zitat: "Märchen für Erwachsene."


    Man muss doch nicht "in Öl machen", um die Vorgänge im Motor zu verstehen.

    Motoröl verschleißt, wie die Reifen und wie unsere Kleidung. Auch Öl in Getrieben und Triebwerksöl in Kompressoren verschleißen auf Grund der mechanischen Belastung.

    Beim Viertakter kommt zum mechanischen Verschleiß auch thermischer Verschleiß. Es bilden sich Verbrennungsrückstände. Ab einer gewissen Größe werden diese im Filter abgefangen. Diese Verbrennungsrückstände verändern die Eigenschaften des Öl's. Wer sich einmal vorstellt, wie das Öl zwischen Kolben und Zylinder belastet wird (im mikroskopischem Bereich), der lernt das Öl zu bewundern.

    Selbstverständlich können Moleküle verkettet werden. Ethylen (ein Gas) wird auf 2100 bar verdichtet, in einem Reaktor mit einem Katalysator in Berührung gebracht und kommt flüssig als Poli-Ethylen (PE) aus einem Unterwassergranulator flüssig aus einer Lochplatte.

    Ebenso kann man langkettige Moleküle aufbrechen und daraus kurzkettige machen. Nicht jeder kann das. Die Chemische Industrie macht das aber.

    Wir machen das sehr "aufwendig" mit unseren Motoren.

    Wer an Mythen glaubt, sollte dann aber das Motoröl ein Leben lang fahren (versuchen).

    Es ist sehr inkonsequent, das Öl zu wechseln aber von Mythen zu reden.

    Einem hochverdichteten oder/und hochdrehenden Motor würde ich den Ölwechsel gönnen, wie der Hersteller es angibt.

    Ein eingefahrener Motor mit einer Verdichtung < 10:1 und bis 7000 1/min verträgt ganz sicher einen verdoppelten Ölwechsel- Intervall.

    Ein stehender Motor mit verbrauchtem Öl gibt über längere Zeit den schädlichen Bestandteilen im Öl die Chance, an kritischen Stellen einzuwirken. Durch den Betrieb des Motors wird dieses Öl fortgespült. Es wird die Verweilzeit verkürzt. Oftmals wird von der Gefahr im Winter gesprochen, aber nur weil meist ein Bike im Winter steht. Ansonsten gilt das natürlich auch im Sommer.


    Reinhard

    . . . . Es war ein Reifen von Michelin drauf o.ä., aber den fand ich nicht gut. Von Anfang an empfindlich bei Bitumenstreifen. . . .

    Auf alle Fälle kann ich am Wochenende wieder mit schleifenden Fußrasten Kurven fahren :)

    Hallo,

    ich kenne keine Reifen, die auf Bitumenstreifen eine gute Linie ziehen (eine gute Figur abgeben)

    Ebenso verhält es sich mit Fahrbahn-Markierungen. Sollte és solche Reifen geben, die weniger sensibel sind, dann sind es sicher welche mit sehr weicher Gummimischung und entsprechend geringer Laufleistung.

    Oder hat jemand andere Erfahrungen ?


    Reinhard

    Hallo "Tahun",

    ich kenne die Honda FMX 650 nicht. Ich kenne nur das , was in den von mir verlinkten Seiten steht.

    manoman0

    Technische Daten Honda FMX 650 – Honda NX 650 Dominator Wiki

    FMX 650 thermische Probleme - Honda-Board
    Hallo an alle Forenbesucher! Ich habe mir vor kurzen eine FMX 650 ausgeborgt und bin begeistert. Ein so tolles Bike für unter 5000 EUR ist absolut TOP. Doch…
    www.honda-board.de


    Viertakter, Einzylinder, luftgekühlt, keinen seperaten Ölkühler.

    So, wie du den wiederkehrenden Fehler beschreibst, vermute ich einen werkseitigen Einbau einer Schutzschaltung, der den Motor vor zu großer thermischer Belastung schützt.

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    Wenn der Fahrtwind fehlt bei Stop-and-go- Verkehr oder im Geländeeinsatz, dann erreichst du schnell die 120° oder mehr.

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    Du solltest die Motorkühlung kontrollieren:

    - Ist der Vorderkotflügel (Schnabel) noch dran ? Er leitet den Fahrtwind auf den Motor. BMW kreierte an einer GS diesen Schnabel. Dort wurde der Fahrtwind zu einem Ölkühler in Lenkerkpfhöhe geleitet.


    - Ist das Motorgehäuse sauber ? Keine zusätzlichen Farbanstriche. Oftmals sind Kurbelwannen-Schutzschilde verbaut. Die vermindern erheblich die Ölkühlung. Die Kurbelgehäuse sind dann auch unten oft mit Dreck "hervorragend" thermisch isoliert.

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    Das ist meine Einschätzung als Laie.


    Reinhard

    . . . gern würde ich die Rosinen im Studenten-Futter lobend erwähnen.

    Ich bin aber ein wenig ängstlich. Ich bekomme dann sicherlich die Zurechtweisung, dass er hier gar nicht um Studenten-Futter und auch nicht um Rosinen geht, sondern ausschließlich um Kaiserschmarren. :)


    Reinhard

    Hallo BDR529 ,

    du schreibst: "Die Nenndrehzahl hat nichts mit dem eingelegten Gang zu tun. . ." An keiner Stelle war das meine Behauptung und an keiner Stelle war ich so zu verstehen.


    Weiterhin schreibst du: ". . .Ich kann auch im ersten Gang die maximale Leistung eines Motorrades abrufen." Ja natürlich ist das möglich. An einer 30%-igen Steigung mit schwerem Anhänger.


    Du meinst: ". . . Du hast argumentiert, dass man das Standgeräusch mit dem Limiter nicht senken kann. Das ist falsch, denn das Standgeräusch wird anders gemessen als du es angenommen hast."

    Aus meinen bisherigen Beiträgen ist eindeutig erkennbar, dass deine Vermutung unzutreffend ist.


    Du meinst auch: "Wenn du dir die Mühe gemacht hättest, die Beiträge zu verstehen, wüsstest du, wieso der Limiter das Standgeräusch senkt und man danach in Österreich fahren darf."

    Meine Bitte ist: Bitte versuche meine Beiträge zu verstehen.


    Du schließt mit den Worten: "Es ging in diesem Thread um die Möglichkeit mit einer Ducati legal in Tirol fahren zu dürfen. Und das geht mit dem Limiter."


    Das war meine bisherige Befürchtung, dass man am Schreibtisch und einer kleinen Begrenzung am Gasdrehgriff Motorräder aber nur scheinbar leiser macht.


    Reinhard

    Hallo "Standard94",

    ich wies bereits im # 20 durch einen Link darauf hin, dass mir die Messung der Polizei bekannt ist. Ich wies daraufhin, dass ich den Unterschied zwischen Maximal-Drehzahl und Nenndrehzahl kenne und in der Lage bin, daraus die halbe Nenndrehzahl zu "ermitteln". Am Beispiel meiner Honda NC und der Suzuki S1000 versuchte ich die Leserschaft davon überzeugen. Ich bin sogar in der Lage die Begriffe "Standgeräusch" und "Fahrgeräusch" zu unterscheiden. Kann auch begründen, warum die Polizei das Fahrgeräusch nicht/schlecht messen kann.

    (s. Link im # 20). Warum also der Verdacht, dass ich es dennoch nicht kenne ?

    _________________________________

    Bevor ich den sozialen Status "unkündbarer Nichtsnutz" (Rentner) erwarb, war ich Dipl.-Ing.

    Davor machte ich das Abi auf dem zweitem Bildungsweg. Vor dem Abi hatte ich eine sehr gute dreijährige Schlosserlehre. Während des Studium musste ich Prozesse in Dampfmaschinen, Kompressoren und Verbrennungsmotoren nicht nur verstehen, sondern auch berechnen.

    Hatte auch das Fach "Thermodynamik" . Bin in keinem Fach durchgefallen und brauchte nirgends eine Wiederholungsprüfung. Im Beruf war ich für die anlagen- und maschinentechnische Betreuung u.a. für Hochdruck-Kompressoren (Betriebsdruck 2100 bar) verantwortlich. Natürlich ist mein beruflicher Werdegang kein Argument in der Sache.

    Keiner jedoch sollte mir Begriffstutzigkeit unterstellen. Ich weiß sehr wohl, was ich hier schreibe.


    Reinhard

    Also, normalerweise bin ich ja höflich, aber jetzt ist der Schacht langsam echt mal voll. Du hast keine Ahnung wovon du da redest, aber machst die Klappe ganz schön weit auf. Oder du weißt es besser als Hersteller und die Gutachter, die die Teile freigegeben haben. Sowas kann man übrigens auch einfach nachgucken, anstatt autonom von Fakten frei umher zu blubbern. Also wirf mal die Suchmaschine an und melde dich dann beim Hersteller, dass sein Produkt nicht funktionieren kann.

    Hallo "blahwas",

    das Maß deiner Höflichkeit ist immer noch ausreichend. Sollte aber hier nicht Thema sein.

    Ebenso sollte auch nicht das Maß meiner Ahnung oder das Ausmaß meiner aufgrissenen Klappe das Thema hier sein.

    Ich zweifelte hier an, dass solch ein "Limiter" ein Mittel sei, den Motorradlärm zu vermindern.

    Ich zweifelte nicht an, dass das KBA in Flensburg diese Art der Pseudo-Lärmbekämpfung zertifiziert. Die haben schon ganz andere Sachen zertifiziert.

    Ich gab zu bedenken:

    - solch ein Limiter vermindert die Höchstdrehzahl im letztem Gang und somit auch die maximale Leistung - so meine Formulierung. Ich meinte aber die Nenndrehzahl. Diese liegt bei allen Motoren, die ich kenne, etwa 5% unterhalb der Höchstdrehzahl. Im konkreten Fall bei meiner Honda NC ist die Nenndrehzahl 6250 1/min, die Höchstdrehzahl liegt bei 6500 1/min.

    Bei der Suzuki SV1000 sind es 10500 1/min zu 12000 1/min. Dieser Unterschied ist aber bezüglich Lärm unerheblich.

    Tatsächlich erreiche ich mit einem "Limiter" eine Lärmminderung bei Vollgas im letztem Gang - aber nur dann. Dann muss ich aber mein Motorrad mit Vollgas auf der Autobahn jagen. Dort wäre ich leiser. Dort aber stört der Lärm nicht besonders.

    Trotz "Limiter" erreiche ich in den unteren Gängen die tatsächliche/ursprüngliche Nenndrehzahl. Was da leiser wird, wollte ich wissen ?

    Ich hoffte auf Argumente, die meinen Irrtum erklären könnten. Stattdessen erfahre ich hier die gewöhnliche Internet-Sachlichkeit.

    Keine Gutgläubigkeit gegenüber dem Hersteller und gegenüber dem KBA sollte uns verführen, nicht nachzudenken. Die Anwohner an den lauten, beliebten Strecken interessieren sich überhaubt nicht dafür, warum in einer Zulassung 95 dB stehen, weil die Nenndrehzahl bei Vollgas im letztem Gang reduziert ist. Die Halbierung der Nenndrehzahl deshalb auch eine Reduzierte ist. Diese Reduzierung der halbierten Nenndrehzahl soll nun bei einer Messung auch den Grenzwert 95 dB anzeigen. Vielleicht tut sie es auch ? Wird der Lärm auf der Straße vermindert ?

    Wer so den Lärm bekämpfen möchte, hat den Kampf verloren. Das Ergebnis wird die Sperrung von Straßenabschnitten am Wochenende sein. Das wollen wir nicht.

    Unser Ehrgeiz sollte nicht darin bestehen, dass wir irgendwelche Vorgaben auf dem Papier einhalten. Die Lauten auf der Straße sollten leiser werden und du, "blahwas" kannst hier auch etwas leiser werden.


    Reinhard

    Außerdem geht es um Österreich. Und die messen nicht (höchstens im Verdachtsfall, dass manipuliert wurde), sondern schauen in den Fahrzeugschein. Und da steht dann eben nicht 98 sondern 95dB.

    Hallo Lille,

    ich kann das nicht ausschließen. Halte es aber für unwahrscheinlich. Dann wäre Östereich das Eldorado aller Donnerbüchsen und Krawalltüten. 95 dB in der Zulassung ist doch kein Freifahrtschein - auch in unserem Nachbarland nicht. Wildwuchs, Bastelein und Trickserein wird man auch dort ausfindig machen können.


    Reinhard

    Nochmal so einfach wie möglich:

    Reduzierte Höchstdrehzahl = reduzierte Leistung = reduzierte Nenndrehzahl = reduzierte halbe Nenndrehzahl = geringeres Standgeräusch

    Jetzt vielleicht der Groschen gefallen?

    . . . so einfach ist aber nicht. Kompliziert ist es aber längst nicht.

    Mit dem "Limiter" erreiche ich im letztem Gang nicht mehr die volle Leistung weil Sprit- und Luftzufuhr vermindert wurde. Somit wird auch nicht mehr die Höchstdrehzahl erreicht - im letztem Gang.

    So wie ich aber unbelastet (auf dem Ständer stehend) mit sehr geringem Gas (Drosselklappenstellung) die Höchstdrehzahl erreiche und das während der Fahrt auch im 2. ,3, und auch viertem Gang. Die Polizei ermittelt das Standgeräusch. D.h. auf dem Ständer stehend im Leerlauf. (s. Link im # 20)


    Reinhard

    Hallo Andreas73 , "hackstueck",

    mein erster Gedanke war: Nur Milchmädchen, die kein Motorrad haben, können so argumentieren. Deshalb gibt es auch den Begriff "Milchmädchen-Rechnung".

    Was passiert denn, wenn ein "Limiter" am Gasdrehgriff eingebaut ist ? Es wird die max. Leistung reduziert. Ich erreiche im letztem Gang nicht mehr die Höchstdrehzahl. Im vorletzten Gang oder bergab kann ich sie jedoch aber erreichen. Das aber ist hier gar nicht relevant.

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    Standgeräusch misst die Polizei im Stand. Wie denn auch sonst ?

    Hier ausführlich, wie gmessen wird: https://www.motorradonline.de/…geraeusch-standgeraeusch/

    Um im Stand (Leerlauf) halbe Nenndrehzahl zu erreichen, drehe ich am Gasgriff kurzzeitig etwa ein Viertel auf. Das ist sehr weit vom Anschlag (Limiter) entfernt. Dann wird das Motorgeräusch gemessen (s. Link)

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    Ich wünsche mir mehr Sorgfalt beim Argumentieren. Eine Vermutung ist noch längst keine Tatsache. Das Recht auf eine andere Meinung schließt auch das Recht auf Irrtum ein.

    Man sollte dieses Recht aber nicht übermäßig strapazieren. :)


    Reinhard

    Doch, genau das macht der TÜV. Es gibt danach auch neue Schilder für den Rahmen. Wenn sich die Polizei danach sträubt hab ich zwar erstmal ein Problem und danach hat die Polizei Post von meinen Anwalt.

    Hallo,

    du meinst also, dass der "dB-Limiter" bei der Prüfung mit halber Nenndrehzahl das Motorrad auf 95 db leiser macht. Wenn ja, erkläre es mir, wie das funktioniert ? Ich glaube nicht, dass ein Anwalt das Irgendjemand technisch erklären kann. Dein Anwalt wird das auch nicht können.


    Reinhard

    Hallo,

    durch eine Reduzierung am Gasdrehgriff reduziere ich die max. Drosselklappen-Öffnung. Somit reduziere ich die Abgabe der Höchstleistung im letztem Gang.

    Halbe Nenndrehzahl für die Geräuschmessung hat darauf keinen Einfluss.

    Natürlich trägt der TÜV diese technische Veränderung in die Zulassung ein. Das bringt Umsatz.

    Eine Geräuschminderung auf 95 dB wird dir keiner bestätigen und keine Polizeikontrolle wird dies akzeptieren.

    In Schilda hatte man beim Bau des Rathauses die Fenster vergessen. Man trug das Licht mit Eimern rein.


    Reinhard

    Hallo,

    ich weiß nicht, ob dir mein Beitrag konstruktiv erscheint. Ich weiß aber, dass er dir nicht gefallen wird.

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    - der Unterschied zwischen 95 und 98 dB erscheint dir sehr gering. Sind nur 103 %. Ist aber in Wirklichkeit für das menschliche Ohr viel mehr als nur 3 % mehr Lärm. Die dB-Skala ist logarithmisch.

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    Bedenke bite:

    - Tirol wird zukünftig keine Ausnahme bilden.

    - Der Wiederverkaufswert einer 98dB-Maschine wird in Kürze erheblich sinken. Diese Entwicklung war beim geregelten Kat und auch bei Einführung von ABS in abgeschwächter Form zu verzeichnen.

    - der gute Sound eines Motorrades hat mit Lautstärke nichts zu tun. Frage einen Dirigenten eines Sinfonieorchesters, ob gute Musik etwas mit Lautstärke zu tun hat.


    Reinhard

    Hallo,

    Ich lese hier:

    - "Es gibt da kein Wischi-Waschi. Standgeräusch- sowie Fahrgeräuschmessung sind genormt. . . "

    Ja ich weiß. Ich weiß aber auch, wie man gesetzl. Vorgaben umgehen kann. Die Abgas-Vorgaben für Dieselmotoren sind hierfür ein gutes Beispiel.

    Hat den Herstellern (u.letztlich dem Kunden Milliarden gekostet und sogar einem Audi-Manager in den USA eine Haftstrafe.


    - "Das ist ja alles definiert. Da muss man das Rad ja auch nicht neu erfinden. Genauso beim Fahrgeräusch. Das ist nur leider nichts, was man mit einem "Radar" ohne Weiteres erfassen könnte."

    Ach, erkennst du etwas ? Warum kann unser Ohr etwas erfassen, was man mit Technik nicht erfassen kann ? Warum kann ein Polizist mit einem einfachen Meßgerät nicht gerichtsfest feststellen ? "Dieses Motorrad ist zu laut, es wird vorläufig stillgelegt und auf einem Anhänger zum TÜV gefahren"

    Die vorhandenen Meßstandard (Gesetzesvorgaben) verhindern das.


    - "Deswegen wird der Schalldruck in dB(A) angegeben und nicht "nur" in dB. Stichwort "bewertete Messung"
    Ja, ich weiß. Grundlage ist der "Durchschnittsmensch". Wer kennt ihn ?

    Mediziner wissen aber auch, dass z.B. 96 dB tiefe Töne die gleiche Wirkung auf unsem Ohr und unserem Kopf haben, wie 96 dB hohe Töne.

    Werden nur temporär von uns nicht so empfunden.

    Heute kann man durch sensorische Technik viel mehr messen, als der Mensch bemerken kann.

    Tasten, Fühlen, Sehen, Riechen und Hören (auch Ultra- u. Makroschall) sind längst die Domänen der Technik. Nur der Geschmack verbleibt dem Menschen, wo er noch ein wenig gut ist.


    Reinhard

    Hallo,

    wir hier sollten dieses "Wischiwaschi" nicht mitmachen.

    Standgeräusch messen: Hinten, mittig oder vorn ? Welcher Abstand ? Welche Drehzahl ?

    Fahrgeräusch messen: Abstand ? Beschleunigte Fahrt ? Abstand der Meßstelle ? gebremste oder beschleunigte Fahrt ? Im Pulk oder allein ? Welche Geschwindigkeit ?

    Tiefe oder hohe Töne ? Tiefe, dumpfe Töne nimmt das menschliche Ohr als viel weniger unangenehm war, als hohe schrille Töne - bei gleicher dB-Zahl.

    Die logarithmische Einteilung von Schall hat mit dem Schallempfinden des menschl. Ohres nicht viel zu tun. Wir können damit nicht umgegehen. Wir sollte uns auch hüten, Schallmessungen mit dem Smartphon vorzunehmen und dann Urteile abgeben.

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    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das der Staat geregelt hat. Die Biker, die nicht mit übermäßigem Lärm angeben, werden die Entscheidungen des Staates mit ausbaden.


    Reinhard

    Hallo,

    das Ruhrgebiet ist ein weites Land. Du möchtest doch nicht 100 km fahren und bist dann immer noch im Ruhrgebiet. Du solltest konkreter sein.

    Eine Mietwerkstatt mit Hebebühne, Fachpersonal und Abgas-Absaugung wirst du nicht finden.

    Manche Meister-Werkstätten habe schon Probleme mit Fachpersonal.

    Berichte doch, wenn du fündig geworden bist.


    Reinhard

    Hallo Krauti ,

    alle Tips hier sind gut und sicher hat dein (guter) Fahrlehrer recht. Du denkst beim Fahren zu viel.

    Die Angst vor Schräglage ist vermutlich ein menschlicher Ur-Instinkt (Urinstinkt ist etwas anderes).

    Beim Segeln klammern sich Neulinge mit Todesangst an's Boot obwohl sie schwimmen können und das Wasser warm ist. Kettenkarusell oder Achterbahn fahren könnten Übungen sein.

    Ich machte 1966 meinen Motorrad-Schein. Ganz langsam, sehr enge Achten fahren, macht mir immer noch Schwierigkeiten. Schräglage in Kurven ergiebt sich einfach.

    Angst machen mir Öl oder lockerer Sand in Kurven. Ich reize die Physik aber auch nicht bis zur Grenze aus.

    Gestern fuhr ich nach Teterow zum Speedway. Eine nicht vollständig einsehbare Kurve wurde allmählich immer enger. Ein 50'er Schild hatte mich zwar gewarnt. Das Schild schätzte ich anfangs als starke Übertreibung ein. Es war aber nicht übertrieben. Es ging alles gut.

    Ich wurde wieder an eine Regel erinnert:

    "Immer auf Sicht fahren - nie auf Verdacht."

    Viel Glück wünsche ich dir. Wenn sogar ich die Prüfung damals schaffte und viele andere vor und nach mir, dann schaffst du das allemal. :)


    Reinhard

    Redet ihr nicht von zwei unterschiedlichen Dingen? Der Gesamtfederweg ändert sich nicht. Der Negativfederweg wird beim Erhöhen der Vorspannung vergrößert. Damit hebt sich dann auch das Heck (und der Lenkkopfwinkel ändert sich auch).


    Siehe auch:

    Ratgeber Federung / Dämpfung richtig einstellen, Teil 1 | MOTORRADonline.de

    Hallo,

    ich weiß nicht wovon die anderen reden.

    Ich bin mir aber sicher zu wissen, wovon ich rede. Das klingt oberlehrerhaft. Ist aber nicht so gemeint.

    - der Negativfederweg wird mit Erhöhung der Vorspannung nicht vergrößert sondern verkleinert.

    Warum ?

    Das Motorrad wird vom Hauptständer genommen und federt ein. Diese Längenänderung zwischen Rahmen und Schwinge nennt man Negativ-Federweg. Er sollte bei sportlicher Abstimmung zwischen 10. . .15 % des Gesamtfederweges betragen. Meist ist dies die Werksabstimmung.

    Nun stelle ich das Motorrad wieder auf den Hauptständer und erhöhe die Federvorspannung. Danach wird das Motorrad wieder auf beide Räder gestellt und der Negativ-Federweg gemessen. Dieser Betrag ist nun geringer. Der Negativ-Federweg ist somit durch Erhöhung der Federvorspannung geringer geworden. Wer das nicht nachvollziehen kann, sollte ein wenig in sich gehen und seine Gedanken in Frage stellen.

    - Wenn ich mich auf 's Motorrad setze, beide Füße auf den Rasten habe und das Lenkerende mich an der Hauswand abstützt, dann hat sich der Negativ-Federweg geändert. Im fahrfertigem Zustand sollte er 25. . .30% des Gesamtfederweges betragen. Das würde wieder der Werkseinstellung in etwa entsprechen. Dann hat sich kein Lenkerkopfwinkel oder Heckhöhe verändert. Nun wird ein Motorrad im Alltag nicht immer nur mit 70 kg Körpergewicht belastet sondern auch mit zusätzlichem Lebend- oder/und Totgewicht belastet (Sozia+Gepäck). Dafür hat der Hersteller die Möglichkeit geschaffen, die Federhärte (Vorspannung) zu verändern, damit der negative Federweg annähernd konstant bleibt.

    Wer feststellt, dass sich bei Erhöhung der Federvorspannung das Heck anhebt und sich somit der Lenkkopfwinkel ändert, wenn das Motorrad auf dem Seitenständer steht, der hat das gut beobachtet. Der sollte all diese Erscheinungen auch richtig interpretieren.

    Wie entscheident der Lenkerkopfwinkel (Winkel des Steuerkopflagers zur Fahrbahn) ist, der sollte diesen Winkel zwischen reinen Rennmaschinen, Tourern, Chopper und Eaysyrider vergleichen. Alle sind lenkbar. Viel entscheidenter ist der Nachlauf. Der aber verändert sich nicht bei Heckerhöhung.

    ___________________________________

    Es mag belehrend klingen. Tschudigung - ich kann nicht anders.


    Reinhard