youngspace Student
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Posts by youngspace

    Geht anschieben mit keyless go?

    Es ist so, dass das Empfänger am Motorrad die Fob registrieren muss.

    Dein Killswitch wird zu einem On/Off switch umfunktioniert. Das bedeutet, wenn du deine Maschine anlassen möchtest, musst du nur den Killswitch Umschalten und wenn deine Fob in der Nähe ist, wird die Zündung und die Elektronik freigegeben (Motorrad macht selbstcheck usw.)


    Solange dein Akku vom Motorrad nicht leer ist und deine Keyfob auch Saft hat, kannst du die Maschine anschieben.


    Leider weiß ich nicht, wie viel Spannung das System brauch, um anständig funktionieren zu können. Der Hauptgrund zum anschieben ist ja, dass der Akku vom Motorrad leer ist, darum müsste man das mal bei halbvollem Akku ausprobieren, wenn der Anlasser nicht genug Strom hat.


    TLDR: In der Theorie funktioniert es, wenn die Keyfob nicht leer ist und der Akku vom Motorrad noch genug Strom für das Keyless-Go System hat


    Nachtrag: Der Support gab mir bescheid, dass das System nicht unter 10 Volt funktioniert ?(

    Meine (KTM 1290SA) hat keyless go. Auch der Tank und das Lenkradschloss wird mit diesem System verriegelt.


    Hm, wie der coyote schon so richtig schrieb: es geht auch ohne. Mit ist aber bequemer... Den Schlüssel brauche ich eigentlich nur noch, wenn ich den Sitz runter haben will. Cleany spricht da ein empfindliches Thema an... Was tun, wenn die Batterie leer ist... Ich werde wohl doch nach etwa 2 Jahren mal ins Handbuch gucken müssen :grin::O;)

    Du brauchst doch, um den Sitz abzumachen eh den herkümmlichen Schlüsse, dann kannst du ja normal die Batterie laden.

    Wenn sie leer ist, würde der Anlasser ja sowieso nicht laufen. :grin:


    Oder meinst du die Batterie der Fob?

    Ich bin auch etliche Jahre ohne Keyless Go ausgekommen. Dann hatte ich ein Auto, dass es hatte, und ich fands super. Beim Motorrad wärs sogar noch besser. Jetzt hab ich wieder ein Auto ohne, und natürlich kann ich damit auch leben. Mit war aber angenehmer.


    Kritikpunkt ist vor allem die Sicherheit. Keyless Go wäre super, wenn es denn sicher wäre.


    Ein Schloss braucht man natürlich immer noch. Es hilft auch nicht wirklich, wenn das Lenkradschloss nicht mit gelöst wird.

    Mit der Sicherheit ist das so 'ne Sache, aber im Endeffekt kann man mit nem Schraubendreher und anderen Tools sowohl Lenkradschloss als auch Zündung schnell umgehen.


    Ein Pluspunkt ist aber, dass man die Nachrüst-Keyless-Go-Dinger von außen an einem Motorrad nicht erkennt.

    Wenn also ein Dieb das Mopped stehlen möchte, steht er erstmal doof da, weil Elektronik nicht will. (Außer er bricht das Schloss vom Sitz bzw. schmeißt das Ding in nen Van, aber ich denke mal, das ist eher unwahrscheinlich)


    Ich habe irgendwo mal in einem FAQ von Digital Guard Dawg gelesen, dass ihr System sicher sei, weil die Codes, mit denen Sender und Empfänger kommunizieren, sich stetig ändern, oder so.

    Das lass ich einfach mal so im Raum stehen.

    Naja, kann man sicher geteilter Meinung zu sein. Ich halte solche Systeme für "Mumpitz", kosten nur Geld und haben keinerlei echten Nutzen. Wenn man einen Schlüssel (meinetwegen mit Transponder) und ein Zündschloss hat . . was ist dann so schwer daran, den Schlüssel im Zündschloss umzudrehen und einen Knopf zu drücken. Der Schlüssel bleibt sicher im Schloß während der Fahrt und wenn man die Kiste abschließen will, benutzt man den gleichen Schlüssel und das gleiche Schloss und dreht den Schlüssel einfach links herum (Ausnahme ist meine EXC, aber die hat ja weder Zündschloss noch Zündschlüssel). Hier ein interesanter Artikel dazu:


    https://www.motorradonline.de/…rnt-vor-keyless-systemen/

    Kann ich versehen, dass einige das für irrsinnig halten.

    Ich persönlich hasse es, immer mit mir Schlüssel rumführen zu müssen, weil ich vergesslich bin und ich sie am Ende immer rumliegen habe, wo ich sie nicht brauche, obwohl ich extra einen Platz dafür habe.


    Deshalb würde ich mir solche Systeme verbauen und dann an meiner Motorradkombi einfach die Keyfob anbringen, mit einem Schlüssel für das Tankschloss und dann hat sichs.


    Das Schlüssel im Schloss vergessen ist nicht mein Hauptproblem. Ich finde der größte Nutzen daran ist echt, dass ich nicht immer den Schlüssel aus meiner Jacke kramen muss

    ...wo gibt es dieses Nachrüstset zu kaufen?

    Ich hab' vor längerer Zeit mal den Support direkt angeschrieben; die sind sehr freundlichen und helfen so gut sie können.

    Da es ja verschiedene Zündsysteme gibt, musst du schauen, welche für dein Motorrad passt. Am besten einfach den Support

    ( Salesdesk@Digitalguarddawg.com müsste es sein ) kontaktieren.


    Für die CB650F müsste laut Recherche dieses Kit passen, weil es universell ist:


    https://www.motorcycleid.com/d….html?singleid=1737335061

    Keine Ahnung was der TÜV dagegen haben könnte. Mich würde auch interessieren was deine Versicherung dazu sagt.

    Gute Frage. Ich werd' mal die Versicherung zusätzlich fragen.

    Ich muss demnächst eh nochmal in die Werkstatt, dann frag ich da nen TÜVler direkt, weil ich keine Antwort auf meine Mail erwarte


    Hast Recht, allerdings ist das beim Auto ja auch so eine Sache mit Umbauten, die an der Zündung rumspielen.

    Leider findet man im deutschsprachigen Bereich fast gar nichts zu dem Thema

    Morgen!


    Vor längerer Zeit hab' ich mal ein Keyless Go System für Motorräder entdeckt.

    Die Firma nennt sich "Digital Guard Dawg" und stammt aus Amerika; Sie entwickeln Nachrüstbare Systeme, die mit Steckverbindern am Zündsystem angesteckt werden (glaub' ich) und dann das reguläre Zündschloss durch das eigene kontaktlose ersetzen. Dabei hat man eine Keyfob, die, wenn sie in Reichweite vom Empfänger ist, die Zündung freigibt.


    Leider weiß ich nicht, wie das mit der Legalität aussieht.

    Ich habe bereits vorletzten Freitag den TÜV angeschrieben, ob solche Kits Straßenzugelassen sind, jedoch kam bis jetzt keine Antwort, deswegen erkundige ich mich hier, ob sich damit jemand auskennt.


    Cheers :saint:

    Und jetzt wirds ganz suspekt: Meine KTM läßt sich mit eingelegtem Gang und OHNE die Kupplung zu ziehen starten . . . der Motor springt an und die fährt nicht los! Ganz egal ob der Ständer raus ist oder nicht. Nein, es ist auch nichts kaputt, man kann auch den Motor im Leerlauf starten und dann OHNE die Kupplung zu ziehen einfach einen Gang einlegen . . da passiert nix, solange man keine Gas gibt. :grin:

    Also sowas hab' ich noch nie gehört ^^ Also ist die quasi im Gang aber fährt nich an, ohne Gas?

    Hast du auch kein Standgas, oder kommt das automatisch nach dem Anfahren? :/

    Das hab ich noch nie verstanden . . wie man im Stand an der Ampel (wenn schon nicht den Leerlauf) einen falschen Gang drin haben kann. Wenn ich auf die Ampel zurolle, schalte ich in den Leerlauf (den merkt man auch ohne Lampe) und kann dann bei gelber Ampel ganz gemütlich die Kupplung ziehen und den Hebel kurz nach unten treten . . dann ist garantiert immer der erste drin.


    Alternativ kann man auch bis in den ersten runterschalten (immer wieder kurz einkuppeln). Wenn es nicht weiter runter geht, ist es garantiert der erste Gang und dann einfach mit gezogener Kupplung an der Ampel auf grün warten.


    Da ich in der Stadt max im 4 Gang unterwegs bin, braucht man auch nur höchstens 3x Runterschalten um garantiert im Leerlauf oder sogar im Ersten zu landen. Wenn man sich da nicht sicher ist, einfach im Stand die gezogene Kupplung sehr langsam lösen, wenn der Motor nicht muckt, ist es der Leerlauf . . . das ist alles keine Wissenschaft und erfordert nur ein wenig Übung.

    Naja, mir ist das letztens auch wieder passiert, gerade bei älteren Motorrädern rutscht der Gang manchmal nicht ganz ein, es klickt aber dennoch. Da ich eine alte Simme mit 4 Gang Getriebe habe, denke ich natürlich, wenn ich dreimal runterdrück', dass ich im ersten bin. Tatsächlich ist man manchmal aber noch im 2. :pinch:


    Mitlerweile hab' ich mir angewöhnt, einfach immer nochmal zur Probe versuchen nach unten zu drücken, wie du gesagt hast. Ansonsten kann man sich ja auch eine Ganganzeige zuzulegen, einfach weils praktisch ist.


    Ich bin froh, dass mitlerweile die ganzen Hersteller auf kleinere LCD Displays umsteigen. Da kann man dann auch schön eine Ganganzeige und anderen nützliche Sachen intigrieren.

    Wenn du die Kupplung ziehst und der Seitenständer eingeklappt hast, kannst du auch mit einlegtem Gang starten.

    Ansonsten würde auch helfen, das Motorrad ein paar Zentimeter vor- oder zurückzuschieben. Würde das gleiche bewirken.


    Das hilft, wenn die Kiste nicht mehr anspringen will und man in den Leerlauf will, damit man sie leichter schieben kann.

    Hab' mich vorhin vertan. Das Motorrad, das ich meinte startet auch im Gang mit gezogener Kupplung, lag also am Seitenständer *lach* :sostupid:

    Weswegen es beim Einlegen des Gangs kracht. Beim PKW dagegen ist das Getriebe synchronisiert.

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    Sehr interessant, danke! :thumbup:

    Was die Kupplung betrifft: bei so ca. 95000 km begann sie bei meiner VFR damals ein wenig zu rutschen. Wenn ichs durch kupplungschonendes Fahren auf 102000 km gebracht hätte, wäre es auch egal gewesen. Da die Maschine bei der Laufleistung eher keine zweite oder gar dritte Kupplung verschlissen hätte, spart man sich da nicht wirklich viel zusammen.

    Stimmt, das das macht die Kuh auch nicht Dick ^^

    Wie sieht das eigentlich aus, wenn ich in einem hohen Gang abwürge?

    Bei manchen Motorräder kann man ja nur im Leerlauf anlassen und mir ist aufgefallen, dass ich im Stand nur in den 1. und den 2. schalten kann.


    Wenn also eine Maschine im hohen Gang absäuft, kann ich sie im Stand trotzdem runter schalten, oder? Wäre ja schlecht sonst...

    Meist schalte ich vor Kreuzungen noch im Rollen runter, da es Motorradgetriebe nicht mögen im Stand geschaltet zu werden und stellenweise ziemlich hakelig sind.

    Beim Fahren selbst versuche ich mit Zwischengas und "RevMatching" zu arbeiten, das heisst den Motor schon mal auf die passende Drehzahl zum Getriebe bringen.

    Wird notiert! Danke! :)

    Beim Motorrad überspringe ich keine Gänge.


    Das Problem an der Kupplung sind meines Wissens nicht die Federn oder Lamellen sondern das Lager, welches ausgekuppelt stark belastet wird.

    Aber ganz ehrlich, ich kenne aus Erzählungen niemanden der jemals einen Kupplungsschaden hatte und wahrscheinlich ist es mit der Effizienz auch vernachlässigbar.

    Stellst du dir die Frage aus theoretischen oder praktischen Gründen?

    Dankeschön für die Info! :]

    Mit dem Getriebe selbst kenne ich mich leider nicht so gut aus, bin eher Techniker :angel:


    Ich denke aber auch, dass es im Endeffekt vom Verschleiß her keinen wirklichen Unterschied spielt; Der größte Pluspunkt dafür, keinen Gang zu überspringen wäre für mich, dass man sich immer im richtigen Gang befindet und nicht hinterher noch überlegen muss.


    Die Frage war aus praktischen Gründen, weil es mich interessiert hat, wie andere es machen und was das für Vorteile bietet.

    In Zukuft versuche ich also die Motorbremse etwas mehr zu nutzen, falls möglich und ansonsten mit Rev-matching runter zu schalten.

    Hey zusammen,


    ich fahre schon seit längerer Zeit mein kleines Mopped und steige demnächst auf eine größere Maschine um. Weil es mich schon seit längerem Interessiert, wie ich am Effizientesten Schalten kann, genauer gesagt, wie ich den geringsten Verschleiß erzeugen kann, frage ich jetzt hier mit folgendem Beispiel nach:


    Wenn ich beispielsweise mit dem Auto außerorts bin und abrupt an einer Ampel rechts abbiegen möchte, dann rolle ich im 5. / bzw. 6. an die Ampel, bis die Drehzahl in dem jeweiligen Gang zu niedrig wird. Also schalte ich bei 20 km/h dann vom 5. bzw. 6. in den 2. Gang, kuppel ein und biege entspannt ab.


    Beim Motorrad sieht das ja etwas anders aus. Wenn ich dort merke, dass ich gleich abbiegen muss, schalte bleibe ich im 5. bzw. 6. und schalte während ich die Kupplung die ganze Zeit gezogen habe, alle Gänge durch, bis ich im 2. dann bei entsprechender Geschwindigkeit die Kupplung wieder kommen lasse.

    Mein Fahrlehrer sagte zu mir, dass das kein Problem seie, mich interessiert jedoch, ob das die Materialschonendste Methode ist, da die Kupplung ja somit am wenigsten Arbeit hat.


    Wie macht ihr das? Würdet ihr in dem Beispiel alle Gänge runterschalten und auch alle wieder kurz einkuppeln, um die Motorbremse zu benutzen, oder würdet ihr es auch wie ich machen?


    Ich freue mich über eure Beiträge :)