Jupp Blümchenpflücker
  • Member since Jun 23rd 2021

Posts by Jupp

    Was den reinen Fahrspaß betrifft, war jeder meiner Le Mans (III, IV und V als Sondermodell) für mich das Maß der Dinge. Potenter, sparsamer Motor mit Drehmoment und Drehfreude. Dazu ein Sahnefahrwerk und eine geniale Integralbremse, die den Wunsch nach ABS nie wirklich aufkommen ließ. Die Le Mans IV und V waren motortechnisch optimiert und hatten bei einem 24 Liter Tank, bei einem Verbrauch von knapp über 4 Liter auf 100 km, eine Reichweite jenseits von gut und böse. Durch die Lafranconis obendrein einen Klang, der süchtig macht. Noch heute bereue ich den Verkauf meiner letzten Le Mans V. Obwohl ich die Dicke immer noch echt gerne fahre, bin ich im Herzen stets ein Italienerfahrer geblieben.

    Hm, überlege gerade. Anfang der 1990er Jahre eine Moto Guzzi California EV 1100i neu gekauft und bar bezahlt. Dann 2009 die Dicke im vollem Ornat gleichfalls neu gekauft. Konnte die BMW R1150R Rockster sehr gut in Zahlung geben plus 8.000,- € cash auf die Kralle. Sonst habe ich nur gebrauchte Mopeds gekauft, welche so im Rahmen von max. 5.000,- € lagen. Ich muss sagen, dass der Boxer schon ein geiler Motor ist.

    Es gäbe da vielleicht noch einen Ansatz, der mir ganz spontan einfällt: Insofern möglich, an den Gewindestumpf ein konisch angeschliffenes Rund- oder Mehrkantmaterial aufschweißen. Dann den Schwingenbereich von außen gut erwärmen und versuchen den Gewindestumpf mit einer an das angeschweißte Material angestzten Gripzange durch vorsichtiges hin- und herbewegen lansam herauszudrehen. Ggf. würde ich den Gewindestumpf über das angeschweißte Material noch mit Eisspray zu kühlen versuchen.

    der meinte, den Blinker kann man beim Einlenken anmachen.

    Ich habe den Eindruck, dass das inzwischen nahezu jeder so macht. Ohne zu Blinken voll in den Anker gehen, um dann synchron mit dem Abbiegen gnädigerweise doch noch die Richtungsänderung anzuzeigen. So eine Harakiri-Aktion hat mich vor ein paar Monaten eine gebrochene Rippe gekostet.

    Heute habe ich die Dicke mal kurz bewegt. Was ich sagen kann, ist, dass der neue Sturzbügel für meine Quadratlatschen in Größe 46/47 wesentlich mehr Luft lässt. Bei dem originalen stießen meine Füße seitlich immer irgendwo an den Sturzbügel. Das passiert nun überhaupt nicht mehr, da rundum genug Luft vorhanden ist. Kurzum, ich kann nicht meckern.

    Mach ran die Dinger. Irgendwas wird sich verformen. Rahmen kann man richten. Bei meiner MT09 ist soweit nix merkbares krumm.

    In meinem Fall war es u.a. ebend auch der Sturzbügel, der Schlimmeres verhindert hat. Schon allein deshalb hat sich die Montage gelohnt. Und aus genau diesen Grund ist auch wieder Ersatz an die Dicke gekommen.

    Als ich Anfange der 90er meinen LKW-Führerschein machte, jagte mich der Prüfer mit dem LKW-Gespann kreuz und quer durch die Altstadt. Ich bekam alles das, was man niemanden in einer Fahrprüfung wünschen würde. Kleine Straßen, wo auch Autos neben dem Bürgersteig parkten und als besonders Schmankerl einen entgegenkommenden Autofahrer, der einfach stehen blieb.


    Als ich mich mit dem Trum endlich daran vorbei gekämpft hatte, war dann ein Müllwagen vor mir. Radfahrer und Fußgänger, die auf die Straße laufen - halt das volle Programm. Unerwarteterweise war ich die Ruhe in Person und nicht ein µ aufgeregt. Eher das Gegenteil war der Fall, ich kam mir vor, als ob ich nie etwas anderes gemacht hätte. Der Prüfer war sichtlich angetan von meiner Fahrweise.

    Variante drei ist sicher nicht so wuchtig im Erscheinungsbild wie Variante eins. Der Seitenwinkel ist beim Ablegen deutlich flacher als bei Variante eins. Das Moped würde also noch mehr auf der Seite liegen. Darum habe ich mich wieder für die Variante eins entschieden. Ganz ehrlich, bevor der Sturzbügel über den Asphalt schraddelt, melden sich vorher schon die Trittbretter.

    Ja, das stimmt, Lille.


    Wenn ich mir die Fotos ansehe, glaube ich, dass Sandman mit seiner Annahme, dass die Sturzbügel die Schräglage begrenzen könnten, nicht falsch liegt. Ich denke spätestens nach dem Hochklappen der Trittbretter liegt dann der Sturzbügel auf dem Asphalt auf.

    Ja, der Sturzbügel ist sehr breit, damit ebend das Moped darauf zu liegen kommt. In der Garage habe ich das mal ausprobiert und die Dicke vorsichtig seitlich darauf abgelegt. Das Moped steht dann in Schräglage in ca. 45 ° auf dem unteren Teil des Sturzbügel auf. Das Aufrichten ging recht einfach, weil der Winkel nicht zu flach war. Alles, was darüber hinaus geht, dürfte nur sehr schwer machbar sein.


    Im direkten Vergleich muss ich jedoch sagen, dass der originale Sturzbügel von recht massiver Art war. Der Rohrdurchmesser ist größer und die beiden Bügelhälften sind schwerer als jener aus dem Zubehörhandel. Als ich die Extra-Fußrasten anbauen wollte, bemerkte ich den Unterschied. Ich denke nicht, dass dieser genauso viel abhalten würde wie das Original, welches nicht mehr zu kriegen sein dürfte. Dafür ist das Moped mit 13 Jahren zu alt.


    Es gibt mehrere Varianten von Sturzbügel.

    Variante eins, die ich auch an meiner Dicken verbaut hatte/habe: Original und Zubehör

    Variante zwei: klick

    Variante drei: Klick

    Doch Sandman, die gibt es. Meine Dicke soll die auch haben, so stand es mal in einem Test zu lesen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie nachgesehen habe. ^^

    Moin,

    meine Sturzbügel haben das Moped bei meinem Ableger vor größerem Schaden bewahrt. Den Ersatz habe ich hier bestellt. Ist zwar ein polnischer Hersteller, aber der Preis war top (ca. 130 € incl.). Die von mir bestellte Ware kam super verpackt hier an und beinhaltete auch sämtiches Befestigungsmaterial. Die Passgenauigkeit, als auch die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Auch die Liefergeschwindigkeit passt. Ich würde nur ungern ohne Sturzbügel fahren.

    LG