Jupp Blümchenpflücker
  • Member since Jun 23rd 2021

Posts by Jupp

    Moin,

    meine Sturzbügel haben das Moped bei meinem Ableger vor größerem Schaden bewahrt. Den Ersatz habe ich hier bestellt. Ist zwar ein polnischer Hersteller, aber der Preis war top (ca. 130 € incl.). Die von mir bestellte Ware kam super verpackt hier an und beinhaltete auch sämtiches Befestigungsmaterial. Die Passgenauigkeit, als auch die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Auch die Liefergeschwindigkeit passt. Ich würde nur ungern ohne Sturzbügel fahren.

    LG

    Aus der Ferne vermute ich, dass die Stecker von den Blinkern irgendwo im vorderen Bereich unterhalb des Cockpits sitzen könnten. War fast bei allen meinen Mopeds so, zumindest denen, wo ich schon mal bei war. Ausnahme, meine Dicke. Dort läuft das ganze Geraffel im Scheinwerfergehäuse zusammen.


    Kannst du nicht die Leitung vom vorderen linken Blinker nachverfolgen? Die müssten automatisch zu den Steckern führen.

    Ehrlich gesagt, habe ich gestern nicht auf den Aufkleber geschaut, der sich daran befindet. Muss ich bei Gelegenheit mal drauf schauen. Im Vergleich zum Original, welches nicht mehr ohne Weiteres zu kriegen ist, fällt das Gewicht und der Rohrdurchmesser etwas geringer aus. Dafür ist der aufgerufene Preis _deutlich_ niedriger.

    :thumbup: Hatte vor ein paar Tagen in Polen einen neuen Sturzbügel für die Dicke bestellt und relativ schnell erhalten. Alles war top verpackt und mehrfach in Folie eingewickelt und noch zusätzlich gepolstert. Auch an Paketklebeband hat man nicht gespart. Dem ersten Eindruck nach ist alles top verarbeitet und nix wirkt gepfuscht. Alles sauber verchromt und ohne jeglichen Macken. Die Schweißnähte sind alle picobello. Gestern konnte ich den Sturzbügel nun endlich anbauen und musste feststellen, dass alles an Kleinkram dabei war und ohne nachzufrickeln wirklich sauber passt.

    Die Werkstatt wird ja reell für die Unfall-Reparatur bezahlt. Ohne Wenn und Aber hat diese das auch wieder schier zu machen. Schließlich erwartet man, dass man nach einer solchen Reparatur ein voll funktionierendes Moped zurück bekommt. Schon allein aus Garantiegründen würde ich da eher nicht beigehen. Nicht, dass es noch heißt, der Schaden wäre durch "unsachgemäßes" Frickeln schlimmer gemacht worden. Man hat schon Pferde k* sehen.


    Die Idee mit dem möglichen Kabelbruch schoss mir auch gleich durch den Kopf; genauso gut könnte es aber auch am Schalter liegen, wie Sandman sagt. Ich weiß nicht, was heutzutage mit den ganzen Werkstätten los ist. Fast überall wo man hinhört, höre ich eher Schlechtes. Ich frage mich ernsthaft, gibt es keine Berufsehre mehr?

    Wenn man eine VK braucht, ist man froh eine zu haben. Aus meiner Sicht sonst eher nicht.


    Meine Dicke habe ich als Neukauf inzwischen 13 Jahre. Der damalige Neuwert war nicht ohne, dennoch habe ich mich für die TK entschieden. Der letzte Materialschaden hat mich knapp 300,- € und etwas Arbeit gekostet.


    Darin enthalten sind: 4 Blinker mit Metallgehäuse statt verchromten Plastikmist (neu zum Gebrauchtpreis), Scheinwerfer mit Streuscheibe in Glas- statt Plastikausführung (gebraucht), 2 Windshields im Set (groß, neu und klein, gebraucht), Sturzbügel (neu). Grob geschätzt dürfte der Ladenpreis der Ersatzteile um ein Vielfaches höher ausfallen (grob geschätzt > 1.500 €). Im direkten Vergleich hätte ich mich in den 13 Jahren mit VK dumm und dusselig bezahlt.

    Respekt vor den Winterfahrern. Habe ich früher auch mal mit einer SR500 und später mal mit einem 125er Aprilia Leonardo Roller gemacht. Das gelegentliche Querstehen in _langsamen_ Kurven hat mir damals mit der SR sogar Spaß gemacht. Das Rollerfahren im Winter hingegen empfand ich nicht Geschenk. Nach zwei Jahren habe ich es dann gelassen. Zum Glück hat's mich nie gelegt; heute wäre das Durchfahren im Winter für mich und meine Knochen keine Option mehr. Ok, mit dem Pedelec fahre ich fast konstant durch, aber nicht mit einem Moped.

    Aber die Zeiten als insbesondere bei den Italienern die Qualität merklich schlechter war sind lange vorbei.

    Hatte fünf Guzzis von alt bis nagelneu. Von Le Mans III bis Cali EV 1100 i. Standardschwachstelle bei den älteren Modellen: Bosch LiMa-Rotor, nicht Saprisa! Die unterste Wicklung war quasi eine Sollbruchstelle, weil dort das Kondenswasser den ungeschützten Kupferdraht korrodieren ließ. Ist übrigens die gleiche LiMa, wie bei den alten Zweiventil-Boxern. Sonst nur einmal einen verschlissenen Fernlichtschalterkontakt, den ich nachlöten konnte. Sonst rein gar nix, und ich bin bei Wind und Wetter durch die Pampa gefahren.

    Tscha, mit 22 Jahren war ich wohl spät dran. Während der Ausbildung war das Geld knapp und der Monat lang. Als Soldat war die Kohle vorhanden, aber die Zeit knapp. Neben einem Lehrgang machte ich 1982 in Kiel beide Führerscheine.


    Die fünf Pflicht-Motorradstunden hätte ich eigentlich gar nicht alle gebraucht. Hatte schon reichlich Praxis mit der 500er BMW meines Kumpels. Das war noch so ein uraltes Modell mit Einzelsitzen. Da das Wetter damals geil war und mein Fahrlehrer auch Motorrad bekloppt war, hatte ich als letzter Fahrschüler des Tages recht gute Karten. Wir fuhren viele schöne Überlandtouren, die mir nur als Normalfahrten berechnet worden sind.

    Dr. Sandman sagte da aber, dass es sein könnte dass sich die Klemmböcke auf der Gabelbrücke gerne mal verdrehen.

    Ja, ist so. War bei meiner Dicken nicht anders. Lösen, ausrichten und wieder festziehen - feddisch.


    Der Lenker steht auch nur so vielleicht 5° schief, meinen inneren Monk stört das aber.

    Das geht mir nicht anders. Ich würde immer dagegen ansehen. ^^

    Es gibt schon ein paar Dinge, welche ich/wir am Auto nicht mehr missen möchte(n). Um die wichtigsten zu nennen: Tempomat, Automatik, Klima, Schiebedach. Die anderen elektrischen Helferlein mal außen vor gelassen. Mein Frau hatte über Jahre eine Aversion gegen Tempomat und Automatikgetriebe. Irgendwann ergab es sich, das wir von der Werkstatt einen Leihwagen bekamen mit eben genau diesen Features. Notgedrungen setzte sich sich damit auseinander und, oh Wunder, es kommt uns keine Auto mehr ins Haus ohne diese.


    Unser Smart Cabrio stammt von einem Rentner und hat dementsprechend u.a. auch eine Rückfahrkamera verbaut. Als LKW- und Autofahrer alter Schule habe ich mich anfangs darüber schlapp gelacht. Konnte es nicht fassen, dass man an einem so kleinen Gefährt sowas braucht. Na ja, typisch alte Leute halt. Von wegen! Der Kleine wird ja nach hinten hin breiter und ist dadurch sehr unübersichtlich. Man sieht nämlich fast nix. Insofern bin ich nicht böse darüber diese Kamera an Bord zu haben. Und all jenen Mitfahrern, die so lachen wie ich zu Anfangs, entgegne ich ein mildes, nachsichtiges Lächeln. ^^