FT92 Beginner
  • Member since Apr 22nd 2022
  • Last Activity:

Posts by FT92

    Guten Abend liebes Forum,


    ich hoffe hier Denkanstöße zu finden für ein Problem, das meine bisherige Erfahrung im Schrauben übersteigt:


    Eine Kawasaki KLE 500 mit circa 5 Jahren Standzeit wurde vom Vorbesitzer unsachgemäß mit Motoröl befüllt (mindestens einen halben Liter zu viel, eher einen ganzen) und wohl danach auch warmgefahren, bis sie angefangen hat zu tropfen (danach dann 5 Jahre Standzeit).

    Ich versuche sie jetzt wieder fit zu machen und habe zunächst das Öl auf Normalstand reduziert und die Batterie ausgetauscht. Beim Startversuch kommt es zu krachenden Geräuschen, die den Anlassversuch unterbrechen. Der Anlasser selbst hört sich aber normal an.

    Ich habe auch festgestellt, dass die Kupplung nicht sauber trennt (evtl. deswegen die krachenden Geräusche beim Start?). Das Hauptproblem ist aber, dass ich auch mit erhöhter Kraftanstrengung nicht in den zweiten Gang komme.

    Leerlauf und erster Gang gehen und lassen sich auch halbwegs trennen, aber alles in Richtung 2. Gang geht nicht rein. Habe jetzt den Kupplungsdeckel abgenommen und alles auseinandergenommen, auch ohne Kupplung weiterhin kein 2. Gang.


    Hätte jemand eine Idee, wie ich das Problem weiter angehen soll / weitere Fehlereingrenzung?


    Vielen Dank im Voraus und schönes Restwochenende!

    Habe jetzt das Problem lösen können: Zündfunke kam auch auf Zylinder 3 und 4 an, das war nicht das Problem. Habe dann nach Sandmans Tipp die Einspritzdüsen ausgebaut und dort alles mit Vergaserreiniger und einer 12 V Batterie durchgepustet. Siehe da, der Motor hört sich wieder gut an und alle Krümmer werden heiß! Danke für die Hilfestellung.

    Es scheint, dass es wohl doch nicht die Kupplung ist, die mir Probleme macht. Heute habe ich die Maschine 5 min warm laufen lassen, um das eigentliche Problem festzustellen - Krümmer 3 und 4 sind kalt und entsprechend ändert sich beim Herausziehen von Kerze 3 und 4 nichts an der Drehzahl. Kein Wunder, dass sie im Leerlauf so rattert. Der Tipp mit der Zündung war richtig. Ich habe dann die Kerzen aus 3 und 4 auf die andere Seite gelegt - keine Veränderung, die Kerzen sind also wohl in Ordnung. Jetzt muss ich wohl weiter auf Fehlersuche gehen

    Danke für die Antworten, das ist ein Einspritzer. Man kriegt halt schon den Gang rein, ohne dass sie einen Satz macht, aber das Rad dreht sich auch leicht im Leerlauf mit. Das mit den verklebten Kupplungsscheiben habe ich auch schon gelesen, war mir aber nicht sicher ob ich das dann einfach eine Weile so laufen lassen sollte und gucken was passiert. Das alte Öl sah schon ziemlich übel aus (aber keine Spähne).

    Guten Morgen, ich würde gerne einen Rat einholen: Eine CBR 1100 XX (Einspritzer), die mehr als 10 Jahre ungenutzt in der Garage stand, wird gerade von mir wiederbelebt. Nach Tausch von Motoröl und Benzin ist die Kiste nach etwas Orgeln wieder angesprungen. Zündkerzen hatten Zündfunken und sahen noch ok aus, habe ich nicht gewechselt. Jetzt habe ich allerdings ein Problem festgestellt: beim Loslassen der Kupplung kommt es sowohl im Leerlauf, als auch im Gang zu einem Bollern/Hämmern. Es verschwindet beim erneuten Ziehen der Kupplung, also ist es vermutlich nichts was die Steuerkette betrifft? Zudem bleibt auch die Leerlaufdrehzahl bei circa 800, habe die Leerlaufschraube jetzt entsprechend voll aufgedreht, womit sie gerade so auf die erforderlichen 1100 U/min kommt. Hat jemand eine Idee, was das sein könnte? Vielen Dank im Voraus!

    Hallo zusammen, ich bin neu im Forum unterwegs, 29 Jahre alt und seit circa 10 Jahren Motorradfahrer. Seit neuestem bin ich auf den Geschmack gekommen, an Mopeds zu schrauben und habe daher jetzt eine CBR 1100 XX und eine GS 550 M Katana in der Garage, die beide noch etwas Liebe bedürfen. Komme aus dem Raum Köln und bin gerne in der Eifel unterwegs. Das Forum hat mir schon einige Male als Unregistrierter weitergeholfen, jetzt möchte ich offiziell dabei sein :)


    Beste Grüße,

    FT92

    Danke nochmals für die Antworten. Da die Meinungen hier nicht auseinander gehen, ist das schon mal ein guter Bezugspunkt. Nur fürs Protokoll wie ich das jetzt verstehe: die Delle ist an dieser Stelle bei dieser Größe kein sicherheitsrelevanter Aspekt (bei normaler Beanspruchung), sondern ein formeller Mangel, der das Fahrzeug bei Verkauf wertlos machen könnte?

    Danke für die Antworten bisher. Das war auch mein erstes Gefühl. Dann habe ich das Internet durchstöbert zu dem Thema und viele Warnungen bzgl. Rissen in Alurahmen und dergleichen gelesen, immer mit dem Hinweis Totalschaden. Diese Warnungen beziehen sich wahrscheinlich auf Schäden in der Nähe von Schweißnähten (vor allem im Bereich des Lenkkopfes)? Das ist hier ja nicht der Fall, außerdem ist das doch nur ein kleiner eingedellter Bereich um dieses Befestigungsteil, der sonstige Rahmen in diesem Bereich sieht einwandfrei aus. Eure Antworten sind daher zunächst beruhigend!

    Hallo zusammen,


    ich bin mit meiner CBR 1100 bei ca. 10 km/h unsanft auf die rechte Seite gefallen, dabei hat sich wohl durch die Verkleidung der rechte Verkleidungshalter gekrümmt und eine leichte Delle im Alu dieses Bereiches hinterlassen.

    Kann man weiterfahren? Oder war es das für den Rahmen?


    Habe anbei ein paar Bilder von rechts und zum Vergleich links angefügt.


    Vielen Dank im Voraus für Meinungen!