EmEs Master
  • Member since May 22nd 2022

Posts by EmEs

    Großes Hoch:

    Einen ganzen, tollen Tag auf dem Mopped verbracht. Um 11 Uhr los, diesmal ohne Aufwärmrunde. Gleich rüber in die Hersbrucker Schweiz. Ein wenig das Pegnitztal rauf und dann weiter nach Auerbach. In Auerbach in die Bank und das Kurventraining bezahlt.


    Weiter über die todlangweilige B470 nach Eschenbach in der Oberpfalz und vorbei am Rauhen Kulm (einem Vulkanrest). Weil es so warm war, hab ich beschlossen, den touristischen Teil zu verschieben und den Kulm nur im Vorbeifahren zu bewundern. Damit war ich auch schnell durch, ich hatte mir den größer vorgestellt. Und dann wurden die Straßen wieder kleiner und schlängeliger und führten nach Brand und weiter nach Fichtelberg. In Fichtelberg überlegt und beschlossen, die Fichtelgebirgsstraße (B303) bis Bischofsgrün zu probieren. Falscher Entschluß, denn die ist langweilig und breit und doof und ermüdend gerade. In Bischofsgrün herumgeirrt und nach der Ausschilderung des Sträßchens nach Fichtelberg gesucht - vergebens. Weil das Sträßchen für motorisierte Fahrzeuge gesperrt ist, da braucht's dann natürlich auch keine Ausschilderung. Also ein Stück auf der B303 zurück, in der Erinnerung gekramt, mich ins Gebüsch geschlagen, ein paar Umleitungen gefolgt und verschollen geglaubte, jahrelang nicht gesehene Freunde überrascht.


    Nach kurzer Pause weiter. Die wunderhübsche kurvige Ausfahrt aus dem Fichtelgebirge von Warmensteinach bis Weidenberg, da links und über langweilige Bundesstraßen nach Creußen. In Creußen rechts ab in Richtung "meines Reviers".


    Da ich ja auch Kurven üben wollte weiter nach Poppendorf und Volsbach. Die Kurven hinter Volsbach kamen mir heute ganz bequem machbar vor, da hatte ich im Frühjahr noch erheblich mehr Respekt. Oder Bammel. Ging soweit für meinen Geschmack sehr geschmeidig und prompt hielt ein freundlicher Mann in Glashütten eine komische Kelle raus. Nee, der war kein Koch - allgemeine Verkehrskontrolle. Premiere!


    War ich also nicht zu schnell. Der Herr Polizist war wohl zum Anlernen da, war artig, gab sich mit den Papieren zufrieden, muffelte nicht einmal an der SZ196 herum, fummelte ein wenig am Auspuff, zog die Finger aber ganz schnell wieder weg. Sein Kollege murmelte was von "Lambda-Sonde" und "sieht alles nach Serie aus". Und dann durfte ich weiter.


    Über Mistelgau auf die B22 Richtung Hollfeld. Ist zwar 'ne Bundesstraße, aber ich finde, die lohnt. Hübsch und gut asphaltiert und ein paar Kurven. Hinter Hollfeld war auf der B22 Baustelle, also durchs Gebüsch, auf einmal war ich wieder in Hollfeld. Na gut, getankt, einen anderen Ortsausgang genommen und auf nach Königsfeld und Treunitz. Da das restliche Stück B22 (auch nett) erkundet, zurück über Hohenhäusling nach Königsfeld, weiter eine Schleife über Huppendorf, Tiefenellern, Litzendorf, Zeegendorf. Und wieder eine Baustelle mit Umleitung. Aber eine nette: durch hübsche Kehren von Teuchatz nach nach Tiefenpölz.


    Hinter Heiligenstadt eine Pipi-Pause, dabei mal die Lambdasonde beguckt. Also, ich halte die amtlich erkannte Lambdasonde ja für sowas wie 'ne Auspuffhalterung. 'Ne Lambda-Sonde braucht ja wohl ein Kabel und ein Kabel war da für meine unkundigen Äuglein weit und breit nicht zu sehen...


    Bei der Kathi Rast gemacht, da war aber erstaunlich wenig los. Den Standard-Weg vorbei an Plankenfels und durchs obere Wiesenttal zurück nach Hause.


    Ich habe - wenn sich die Gelegenheit bot - mal ausprobiert, ob das "Hintern leicht verschieben" was nützt. Ob's was nützt, weiß nicht. Scheint aber tatsächlich einen Effekt zu haben: dann wird die ohnehin geringe Schräglage noch geringer. Sollte aber besser niemand sehen, das sieht wahrscheinlich total albern aus und der Hinterherfahrer fährt vor Lachen in den Graben.


    Rund acht Stunden Spaß, 348 km, Schnitt: 63 km/h


    Tief 1:

    Das Mopped ist versoffen: 2,3 l/100 km !!!


    Tief 2:

    Nun hab ich zwar immer weniger Sorgen um die Kurven, nun fang ich aber an, an der Kurvenlinie herumzuschludern. Bin zwar nicht auf der Gegenfahrbahn herumgeeiert, aber sauber hinterschneiden ist auch anders... Also die nächste Baustelle aufmachen. Na ja, Kurventraining ist ja bald.

    Das ist schon mehr als 75 % der Motorradfahrer im Jahr fahren. Mach du dir also keinen Stress wegen Fahrpraxis.

    Weiß ich auch, Streß mach ich mir ja auch nicht. Tut aber trotzdem richtig gut, mal "am Nacken gekrault" zu werden. Danke! :)


    Immerhin (find ich fast genauso wichtig) hab ich nun schon mal (fast) alle Jahreszeiten durch. Fahrschule im nieseligen Spätherbst, Winter mit Nieselregen und "kalt" und matschigen Straßen, ein kaltes, regnerisches Frühjahr und einen netten halben Sommer, auch mit "zu warm". Und mir macht's noch immer Spaß.

    Lille,


    Leider läuft das noch nicht alles völlig automatisch. Einiges, aber eben nicht alles. Kommt aber bestimmt noch.


    Immerhin (das könnte man als "hoch" durchgehen lassen) fand ich neulich beim Fahren einer engen Kehre den Fuß leicht auf der Bremse. Und ich hab' den da nicht bewußt hingestellt.



    Noch ein Hoch:

    Hab noch zwei Belüftungsreißverschlüsse an der Jacke entdeckt.


    Tief:

    War trotzdem zu warm. Besonders, wenn der Nachbar dann noch schnacken mag...

    Pendeline


    vielen Dank für Deinen ausführlichen (erneuten ;) ) hilfreichen Hinweis.


    Den hast Du hier im Forum schon einmal vor langer Zeit gegeben und den habe ich vor einigen Wochen ausgegraben und auch ausgiebig ausprobiert - mit mich außerordentlich befriedigendem Ergebnis. Ich finde, das funktioniert allerprimabestens. Man (also ich) muß nur dran denken... Und fleißig weiter üben...


    (Eigentlich könnte man die ganzen guten Kurventips hier mal irgendwo an geeigneter Stelle anpinnen...)

    Danke für Deinen Kommentar :)


    Hat dann aber mit meiner Frage nicht geklappt...


    Genau das meine ich ja. Laaange, buckelige Kurve, bei der man (also ich) ein wenig Bammel hat, daß einem plötzlich durch das Gehoppel die Reifen entlastet werden. Denn das stell ich mir in Schräglage einigermaßen doof vor.

    Lösungsweg 1: viel langsamer fahren

    Lösungsweg 2: nicht so viel langsamer fahren und die Schräglage durch Hinternschwenken verringern? Dann müßte eine buckelige Piste doch (etwas) beherrschbarer sein?

    Ersteres war nicht besonders schwierig, fand ich - hab ich vorher schon mal gebraucht und ging, ohne mich flach zu machen. Kurvenstile fand ich tlw. interessant, aber nicht für mich. Das Gesicht neben den Spiegel zu halten mit entsprechender Körperhaltung fand ich ehrlich gesagt, reichlich albern für die kleine Duke und mich...Hanging off war mal nett, auszuprobieren, aber ich fühle mich zu alt für Turnübungen auf dem Motorrad. Linienänderungen...da klingelt bei mir jetzt nix.


    Ja, unbedingt berichten!

    Ich gucke mir das mal in Ruhe an. Hab's ja auch nicht unendlich weit und hab dann wenigstens wieder was zu erzählen.


    Die Light-Version der Sitzpositionen gab es ja neulich schon im Sicherheitstraining, aber eben alles nur etwas angeleckt. Das mal in Ruhe üben für den Fall, daß man's mal braucht *) Oder vielleicht ist das ja wenigstens für Lacheffekte gut, falls einem mal jemand hinterherfährt.

    Und Bremsen in Schräglage mal erklärt zu bekommen, schadet auch nix. Ist mir natürlich auch schon mal passiert, daß ich (unausgebildet) in der Kurve in die Bremse gelangt habe, soll man nicht tun, weiß ich, ist aber geschehen. Und ich war wohl glücklicherweise weit von kritisch weg - passiert ist nämlich nix, außer daß das Mopped langsamer wurde. Hab auch nicht das so oft besungene Aufstellmoment bemerkt. Liegt vielleicht an den Fahrradreifen? Oder ich bin zu unsensibel.


    Ich bin jedenfalls sehr gespannt. Um mir etwas mehr die Schissigkeit abzutrainieren, da taugt das garantiert.


    Viel Spaß in Schlüsselfeld beim Training und genieße den komplett neuen Teer im Kreisel.


    Ich hoffe, ihr fahrt auch die Mini-Rennstrecke wo das Bagger Party Race war. Die macht bestimmt Spaß.

    Danke! Ich freue mich auch drauf, wird bestimmt so lustig wie das Sicherheitstraining.


    Neuer Teer - haben die den Kreisel auch gemacht? Der erschien mir im Juni etwas ausgelutscht. Das Oval war da ziemlich frisch geteert und das war schön griffig und eben.


    Und im Programm steht auch was von "Erlerntes trainieren auf dem Handlingsparcours", das ist ziemlich sicher diese außenrum-Stecke. Da waren wir im Juni auch dreimal drumrum, die fand ich damals schon lustig, die hätte ich gerne ein paarmal mehr gemacht.


    Ganz so arg musste ich zum Glück bei keinem der beiden Fahrtrainings bisher rumturnen. Unserem Instruktor hat es schon gereicht, wenn man einfach den Hintern ein bisschen rein geschoben, das Knie rausgehängt und den Oberkörper etwas Richtung Kurveninnenseite verlagert hat.

    Genau so sollten wir das auch zumindest mal probiert haben. Hab ich probiert, fand ich etwas gekünstelt, aber 80 kg (netto) auf 140 kg Mopped oder auch nur ein leicht verlagerter, breitgesessener Bürohintern, das bringt bestimmt einen Effekt.


    Dieses Hintern-verschieben empfahl der Trainer nach seinen Berichten immer den Chopper-Fahrern, falls die nicht um die Kurve kommen.





    *)

    Mal eben überlegt... Dieses Hintern-schieben, vielleicht ergäbe das ja einen Sinn für Kurven, die man kennt und die ausreichend lange Zeit zum Vorbereiten bieten, durch die man zwar auch so ganz gut durchkommt, daber eben doch schon in Schräglage. Und wenn dann der Belag ziemlich holperig ist, wäre es dann nicht überlegenswert, die Schräglage durch Hintern-schieben zu reduzieren, damit die Reifen nicht so sehr "schräg" in die Federung eintauchen oder gar in Schräglage zeitweise entlastet werden? Blöd zu erklären, was ich meine.


    Akademischer Hirnfurz?

    Soll ich wirklich? Echt? ;)


    Mach ich. Gern.


    Ich bin gespannt. Bremsen in Schräglage, Kurvenstile und Linienänderungen (=Ausweichen?) liest sich so, als sollte ich mir das unbedingt antun. Von Bestzeiten auf dem Oval steht in der Kursbeschreibung nix...

    Tief 1:

    Gestern versucht, mich für's Kurventraining-Basis in Schlüsselfeld anzumelden. Ging natürlich nicht, weil als Zahlungsmöglichkeiten nur Kreditkarte und so möglich waren. Neumodisches Zeug, hab ich doch alles nicht. Also mal hingemailt und gespannt gewartet...


    Tief 2:

    könnte auch "trief" heißen, denn es ist mir draußen ein bißchen zu warm. Aber immer noch besser als im Auto ohne Klimaanlage... Die Belüftung bei der Jacke, die den unvorteilhaften Bauch zaubert, funktioniert bei den Temperaturen für mich erst bei rund 70 km/h (ist ausprobiert, das Mopped kann so schnell!).


    Hoch 1:

    Das Moped hat heute leckeres neues Öl bekommen.


    Hoch 2:

    Ich hab heute eine email aus Schlüsselfeld bekommen. Die freundliche Dame hat mich "händisch" eingebucht, Zahlung per Vorabrechnung. Allerbest, vielen Dank! :) *freu*

    Also am 12.8. den Laden da mal ein wenig ausbremsen ;)

    Alternative wäre wie früher mit Karten zu navigieren. Aber die gibt es kaum noch.

    ... kann man sich heutzutage aber zumindest für Deutschland bequem ausdrucken:


    Thüringen Viewer


    Der funktioniert bundesweit und bietet nach meinem Geschmack ein recht hübsches Kartenbild.


    Für mich derzeit der Favorit: in 1:100.000 in A3 als pdf drucken und dann mit dem Drucker auf A4 runterskalieren (auch weil ich keinen A3-Drucker habe). Auf der An- und Abfahrt zum/vom Frühjahrstreffen getestet und für gut befunden.

    Dann muß ich ja unglaubliches Glück mit meinem Händler gehabt haben, zumal es auch nur um eine 125er ging.


    Na gut, es war Mitte November und es war nicht wahnsinnig viel los. Aber ich hab mich für eine Probefahrt angemeldet, es war trocken und frostfrei, ich hab mir eine 50 km-Rundtour ausgesucht, er hat die abgenickt und meinte nur, ich möge in etwa einer Stunde wieder da sein. Da gab es auch kein gequältes oder gar mauliges Gesicht. Den Streß während der Probefahrt hatte dann wohl ich - weil ich dann natürlich gleich zu Beginn auf der Ausfallstraße im Stau stand und die Zeit lief...


    Aber er hat ja auch etwas später an dem Nachmittag ein Mopped aus seinem Lagerbestand verkauft ;)

    Mal ganz unabhängig von der Schutzwirkung... Ich hab einmal aus bestimmten Gründen ausprobiert, in Wanderstiefeln zu fahren. Ging grundsätzlich, auch das Schalten war bei meinem Mopped völlig unproblematisch. Aber die Sohlen hatten ein sehr offenes Profil aus vielen "Klötzchen" und damit war das "Fuß versetzen" auf den Fußrasten ziemlich hakelig. Fand ich sehr doof und hat mich ziemlich abgelenkt.


    Wenn ich mir mal neue Stiefel kaufen sollte, dann zwar gerne mit ordentlicher Profilsohle, aber keine "geraden Gräben" (besonders querlaufende) im Profil.

    Die Herzchen und Eure Rückmeldungen sagen dann auch: verschieben. Danke für Euren Zuspruch.


    Also beschließe ich, das Herbstevent ins Frühjahr 2023 (z. B. 21. - 23.4.2023) zu verlegen.


    Ob das dann ein Zusatztreffen wird (wenn überhaupt jemand kommt) oder ein offizielles Frühjahrstreffen (weil die Fränkische ist zwar schön und kurvig und bietet leckeres Bier, aber richtig zentral gelegen ist sie nicht wirklich), das kann man immer noch sehen.

    Ich hab hin und herüberlegt. Und leider sind wir keine Fledermäuse, die sich einfach ganz cool in der nächsten Scheune an den gemütlichsten Balken hängen würden.


    Ohne Unterkunft ist eben blöd und mit nur drei bis vier Zimmern in einem Hotel kriegen wir zwar die, die sich aktiv gemeldet haben unter, nicht aber die, die nur still mitlesen und trotzdem interessiert sind. Mir fällt da nix Schlaues ein und endlos rumeiern hat auch keinen Sinn. Ein Hotel wird bis September auch nicht gebaut werden.



    Und daher schlage ich schweren Herzens vor, das Herbsttreffen zu verschieben und - bei Interesse - mit dadurch mehr Vorlaufzeit zu einem Frühjahrstreffen umzumodeln. Im April sollte der Schnee weg sein, es ist hier (wohl?, hoffentlich?) weniger los, zwei kleinere Messen, das könnte klappen, wenn man mit der Vorab-Planung nicht zu sehr trödelt.



    Also ein neuer Vorschlag: Südliche Fränkische Schweiz, zweites Wochenende nach Ostern? Also Fr 21.4. - So 23.4.2023? Schulferien sind dann so gut wie überall vorbei.

    Da hab ich mich ja schwer verschätzt. Ich bin also in die Alte Post reinspaziert, habe mein allerfreundlichstes Lächeln aufgesetzt und ganz artig meinen Wunsch nach ein paar Zimmern vorgetragen. Nix. Voll. Im September/Oktober finden es auch ganze Busladungen hier hübsch, die Vereine fangen wieder mit ihren Touren an. Sagt zumindest die Dame dort.


    Und dann hab ich bei booking.com mal reingeguckt, damit kenne ich mich nicht aus. Eine Pension Leistner in Obertrubach hatte eben noch vier Zimmer frei, allerdings haben die keine warme Küche, da kann mal also nicht nach dem Essen direkt ins Bett fallen. Und der Rest der dort gelisteten wird doch schon sparschweinunfreundlich, auch weil in den Touri-Hochburgen. Bei hotel.de sieht das nicht besser aus.


    Und nun? Ferienwohnung? Doppelzimmer? Matratzenlager? Hängematte? Zeltlager am Hang im Garten?