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Besterino Professional
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Posts by Besterino

    Hoch: Dienstreise heute an den Rand des Sauerlands - kann man ja mal mit'm oMoped hinfahren!


    Tief: Wettervorhersage: 80-100% Regenwahrscheinlichkeit über beide Reisetage und quasi ganztägig. Erster Blick nach draußen heute Morgen: es schifft in Strömen. Egal. Wer (immer) fahren will, muss leiden (können).


    Hoch: Die Abfahrtszeit nähert sich und der Regen hört auf. Sogar Sonne kommt durch!


    Hoch: Komplette Fahrt trocken geblieben! Route komplett selbst geplant, einige schöne Abschnitte dabei!


    Tief: Navi verhaspelt sich nach ca. 1h wegen Streckensperrung. Oder ich habe noch immer nicht gerafft, wie ich dem Navi korrekt beibringe, den nächsten geplanten Abschnitt "zu überspringen" und einfach die direkte Route zum (über)nächsten geplanten Wegpunkt zu nehmen. Fahre eine halbe Stunde und komme dann erstaunlicherweise an einem Punkt vorbei, wo ich bereits war. NERV. Rechts ran, wieder Route geändert, sieht besser aus, weiter geht's. ca. 2h später, irgendwas ist komisch, Navi führt mich in einen Kreisverkehr und den gleichen Weg zurück, den ich gekommen bin. Und zwar ein ordentliches Stückchen. Wieder rechts ran. Keine Ahnung wo er sich verhaspelt hat. Diverse Überspringungen in der Route führen irgendwie zu einer Restfahrtzeit von über 2h. Das gibt mein Zeitfenster nicht mehr her. Route abgebrochen, Ziel direkt eingegeben, schnellster Weg = ca. 30 Minuten, größtenteils Autobahn. Komme damit aber in etwa auf die ursprünglich geplante Gesamtzeit, auf geht's.


    Das passiert mir irgendwie öfter: Das dämliche Garmin schleust mich irgendwie im Kreis, obwohl meine Route ganz anders verläuft. Das gemeine: es sieht erst so aus, als würde das Navi das "gesperrte" Ziel nun umfahren, schleust einen dann aber teilweise auf echt großen Umwegen dann doch wieder dorthin.

    Tempomat im Auto brauche ich nicht so dringend. Ist manchmal nett, insbesondere wo Geschwindigkeit begrenzt ist.


    Beim Motorrad hätte ich den schon gerne. Da fällt es (mir jedenfalls) schwerer, dauerhaft die Wunschgeschwindigkeit zu halten.

    Ich weiß ja nicht was ihr so mit euren Händen macht. Meine sind entweder am Lenker, links mal Gruß, rechts mal Po kratzen anner Ampel. ;) „Wertiges“ Plastik… für mich an sich schon Widerspruch in sich und für mich null Grund ein Motorrad (schon gar nicht bei einer naked, wo’s davon ja eh recht wenig gibt) oder gar einen Hersteller „besser oder schlechter“ zu finden. Ich bin jedenfalls bisher noch nicht mit dem Plastik meiner Yamse bewusst „in Berührung“ gekommen…

    Ehrlich gesagt fahre ich die nicht aus. Ich bin mal testweise auf der Autobahn 180 gefahren. Dafür muss man sich aber schon sehr über den Tag beugen, wenn der Wind einen nicht völlig vom Moped pusten soll bzw. wenn man nicht den völlig steifen Nacken riskieren will. Und auch auf der Landstraße war ich bisher nicht in der Verlegenheit, mehr als 7000 Touren zu brauchen. Ich fühl mich in nem höheren Gang durchaus wohl und bin ganz zufrieden, dass man die MT zur Not auch 50km/h und weniger im 5. Gang bewegen kann.

    Liebes Tagebuch,


    gestern war es soweit: wir waren bei der Paar-Gruppentherapie von Doktor Torsten in Kaarst. Zusammen mit 8 weiteren Pärchen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen haben wir den Tag bei bestem Wetter (nix Regentraining wie befürchtet) mit Gesprächen und Übungen verbracht, um das jeweilige Miteinander harmonischer zu gestalten. Bei der Praxis bzw. den Behandlungsräumen war ich anfangs skeptisch: und stand nur ein Teil des ganzen Geländes zur Verfügung, der vom Rest z.T. mit Pylonen abgetrennt war. Dazu gehörten aber ein recht großer Kreisel und eine weitere interessante Kurve und insgesamt ist es Doktor Torsten durchaus gelungen, den Tag abwechslungsreich und weitestgehend kurzweilig zu gestalten. Allein die Versorgung mit Kaltgetränken ließ einiges zu wünschen übrig, da der Getränkeautomat defekt war und dann nur so kleine warme Fläschchen zu happigen Preisen angeboten wurden.


    Schwerpunkte der Veranstaltung waren Blickführung, Lockerheit am Lenker, Sitzposition (Bauch, Beine, P… äh Füße) und allgemeine Kurventechnik: Ziehen/Drücken, Lenkimpuls. Diese Grundlagen wurde dann in den verschiedenen klassischen Situationen geübt und vertieft, d.h. vor allem langsames Fahren (und Wenden), Ausweichen, Gefahrbremsung (nass/trocken) Bremsen in der Kurve (allerdings nur in zarten Anfängen - das gehöre eigentlich nicht in den Kurs war aber in der Anfangsbesprechung - u.a. von mir - gewünscht worden). Fand ich sehr gut, dass er das trotzdem noch zumindest ein wenig mit eingebaut hat.


    Am Schluss gab es dann noch einen kleinen Rundkurs (mit Richtungswechsel nach der Hälfte der Zeit), in dem Torsten dann spontan noch in „der Schikane“ (recht enge Links/rechts Kombination) immer wieder Hindernisse (in Form einer am Boden liegenden Kette) eingebaut hat. Das Zirkeln um diesen Parcours hat mir schon mit Abstand am meisten Spaß gemacht, auch wenn ich dabei wahrscheinlich am wenigsten vom ganzen Tag gelernt habe.


    Schön war auch die sehr bunte Zusammensetzung unserer Truppe, es war so ziemlich alles vertreten, altersmässig wie Bike-Typen: von einer jungen Dame unter 18 mit ihrer (sehr schicken und ziemlich cool klingenden 125er), über einen Anfang 20, diverse so Mitte 30 bis Mitte 50 hin zu einem älteren Haudegen mit einem Sportler. Bei den Bikes sind mir besonders aufgefallen:

    eine schicke rote Honda CBR, eine Yamaha Tenere 700 (standesgemäß mit Stollenreifen), eine Kawasaki Z900 RS, eine Harley (vergessen welche, war für eine Harley erstaunlich schlank und unaufdringlich), eine BMW F800R und ein schon etwas älterer Supersportler (glaub Honda) von unserem Ältesten. Der Trainer war mit einer maximal bepackten Honda Afrika Twin am Start. Was für ein Trumm.


    Erstaunlicherweise war nicht ein einziger BMW-Boxer dabei!


    Die Erfahrungen waren ebenfalls unterschiedlich, einige Anfänger wie ich mit Lappen aus diesem Jahr, einige mit 2-3 Jahren Erfahrung, einige Wiedereinsteiger und eben der alte Haudegen, der aber trotzdem noch was Mitgenommen hat (sagte er zumindest). :)


    Alles in allem durchaus eine runde Sache, habe meinen Samstag schon weniger sinnvoll verbracht. Vielleicht hätte ich mir noch einen etwas höheren Fahranteil gewünscht. Es wurde zwischendurch immer wieder etwas erklärt (gut und richtig! Gehört dazu!), aber das hätte man vielleicht zum Teil auch noch etwas straffen können. Und auch wenn wir manche Manöver parallel gefahren sind (Gefahrbremse), stand man dann zwischendurch halt was länger nur sitzend statt fahrend herum, bis man wieder dran war.


    Interessant fand ich, dass man schon nach sehr kurzer Zeit den Gummiabrieb der Gruppe in der Slalompassage sehen konnte. Krass, da bleibt wirklich einiges Material auf der Strecke!


    Fazit: Ich habe definitiv einiges mitgenommen, hier mal meine wichtigsten persönlichen Baustellen:


    1.

    Lenker LOCKER halten. Ich dachte bisher immer, ich wäre ja schon total entspannt und sowas von relaxed auf dem Hobel… Pustekuchen. An den wichtigen Stellen (Arme/Schultern/Ellbogen) war ich viel zu fest, und an den falschen Stellen (Rumpf) bei bestimmten Situationen (Gefahrbremsung) dafür zu weich. Das mit dem lockeren Griff am Lenker wird bestimmt eine meiner langfristigeren Baustellen sein. Macht aber nix, war gut das wirklich mal vom Profi zu hören, weil mir das mit reiner Selbstreflektion einfach nie aufgefallen wäre.


    2.

    Oberkörperhaltung bei starkem Bremsen. Weiß nicht warum (evtl. um betont „locker“ zu sein?), aber ich hab mir beim starken Bremsen angewöhnt, den Oberkörper mit dem Schwung mit nach vorne zu nehmen. Dass das verkehrt ist, leuchtete mir auch sofort ein, denn dadurch wird das Hinterrad noch leichter als sowieso schon. Auch zeigte sich bei der Gefahrbremsung ein klarer Effekt von steifen Armen: bei steifen Armen überträgt sich das immer vorhandene leichte „Pendeln“ des Vorderrads sehr stark auf das ganze Motorrad, was dann wieder manuell ausgeglichen werden will. Kostet Kraft und führt trotzdem dazu, dass man evtl. bei und am Ende der Bremsung irgendwie ein unruhiges Gefühl hat. Bleiben die Arme locker, federn die das weg und das Bike stabilisiert sich (wie ja auch bei der Fahrt) weitestgehend selbst. Da muss ich also zwei Sachen gleichzeitig ändern: Arme locker und Oberkörper steif statt genau umgekehrt. Gar nicht so einfach…


    3.

    Langsam fahren. Da dachte ich auch, ich hätte eigentlich den Dreh raus. Meine Lösung ist aber suboptimal: ich hab das im Prinzip mit Standgas und dann über das Spiel mit der Kupplung gelöst. Geht halbwegs. Besser geht das aber mit Kupplung am Schleifpunkt festnageln, Gas auch (höher als Standgas) und dann Rest über die Hinterradbremse. Nach der ersten Übung auf gerader Strecke ging es dann auch an das langsame Wenden. Das sitzt bei mir aber definitiv noch nicht so gut, wie ich mir das wünsche. Das durften wir dann sowohl unter kritischer Aufsicht des Doktors als auch auf anderen Teilen des Parkours eigenständig üben und dabei ist mir meine Yamaha auch nun das erste Mal umgefallen (übrigens als einzigem des ganzen Kurses über den ganzen Tag - peinlich). Alles easy, hab sie quasi im Stand kontrolliert abgelegt und überall Protektoren dran, so hat nur das Makeup (Motorschutz und Kupplungshebel) halt etwas gelitten… ;)





    Jetzt bin ich immerhin um die Erfahrung reicher, dass ich sie auch alleine wieder ohne Weiteres aufgehoben bekomme. :D


    Die langsame Fahrt (Wenden, Achten usw.) - selbstverständlich inkl. Blickführung dabei - hab ich mir mal sehr weit oben aufs persönliche Übungsprogramm für die nahe Zukunft gesetzt.


    Immerhin, meine Blickführung war schon ganz ok, kann aber natürlich auch noch besser werden.


    Ich werde definitiv wieder sowas machen. Der Blick von außen hilft mir ungemein und man bekommt konkrete Hinweise wie man an sich arbeiten kann. Auch der Austausch mit der Gruppe war witzig und für mich mal interessant zu sehen, wie sich so die anderen mit ihrem Moped umgehen und sich über den Parkour bewegen.


    P.S.: geschliffen hat bei mir noch keine Fussraste, aber der Angststreifen ist glaub wieder etwas schmaler geworden… ich seh ihn fast gar nicht mehr… ;)

    Ich verlasse mich jenseits des Anfahrens aktuell auf meinen Quickshifter mit Blipper. Manuell schalte bzw. kuppele ich eigentlich nur noch beim Anfahren und wenn ich mal etwas weiter auf etwas (ohne Motorbremse) zurollen will. Dann kuppele ich aber auch meist recht sanft wieder ein und da „klonkt“ oder „klackt“ dann auch nie was böse.

    Ich will auch mal Umfrage! ;)


    Also, Titel ist Programm: Ihr steht an der roten Ampel, wie schaut’s in der Regel bei Euch aus? Kupplung gezogen, N, oder Motor aus?


    Geht natürlich nicht um einen Stop, wo man schon weiß, dass es gleich weiter geht (oder es hofft). Sondern Ihr habt ein ordentliches kräftiges rot vor Euch, die Kiste steht und der Fuß (mindestens einer) ist klar aufm Boden. Also nur mal grundsätzlich, keiner macht immer nur eins (oder z.B. immer schon den Motor aus, wenn man auf die rote Ampel zurollt), die Grundtendenz zählt!


    Ich ziehe zum Beispiel zurzeit meistens (nur) die Kupplung. Nur wenn ich mal die Linke Hand für irgendwas brauche (linke Pobacke juckt etc.) geh ich dann mal bewusst in N. Zunehmend versuche ich dran zu denken, den Motor bei etwas längeren Stops einfach mal abzustellen (für irgendwas muss der rote Schalter doch gut sein), denke ich aber noch sehr selten dran.