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Besterino Professional
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Posts by Besterino

    Das mit dem im Stand in den 1. Gang „gegen das Klonk“ hab ich noch nicht ganz gerafft: wie bring ich denn im Stand sanft den ersten rein, wenn ich z.B. grad an der Ampel steh und N drin hab? Oder nachm Anlassen? Da macht’s halt häufiger mal laut „Klack“.

    Leentje Na guck mal, geht doch! Jetzt kannst Du Deinem Kopf - wenn er mal wieder Unsinn denkt - entgegenhalten „ich kann auch anders, und zwar so…“ ;)


    Um mal wieder die Hinweise aus dem Buch „die obere Hälfte des Motorrads“ zu erwähnen: die Kunst ist nicht, IMMER entspannt zu sein, sondern nach Momenten der Anspannung (die sich einfach nie und auch nicht von Profis vermeiden lassen) möglichst zügig wieder in einen relaxten Zustand zu kommen und möglichst unbeschadet durch die Stresssituation hindurchzukommen. :)

    Liebes Tagebuch,


    Frei! Endlich FREI! Nun können wir endlich alle Hemmungen fallen lassen und ungeniert ohne Zurückhaltung aufdrehen!


    Gut, nicht dass ich das jetzt direkt ausreizen müsste, aber bei der ganztägigen Paartherapie am kommenden Samstag müssen wir wenigstens auf nichts mehr achten, außer aufeinander…


    Nett war’s! Andreas Fischer, thomas-30 und ich (leider etwas verspätet erst ab 19:15h oder so) waren bis ca. 22:00h dort, Burger, Schnitzel, Salat mit bisserl was Alkoholfreiem. Als wir gingen, waren wir die letzten Gäste. :D


    thomas-30 und ich haben auf der Suche nach der nächsten noch offenen Tankstelle dann noch einen kurzen Abstecher quasi in die Botanik gemacht inkl. „Ok, besser wenden und zurück“. Naja, Botanik ist vielleicht etwas übertrieben aber das wurde dann irgendwie sehr schmal und schotterig… :D


    Tanke noch gefunden und ab nach Hause.

    Mich musste man anfangs auch zur Geschwindigkeit bewegen: 60 war am Anfang UNGLAUBLICH schnell! Zum Teil zu schnell. Hab mich auch bei Freiflugzonen länger nur bis 80 wohl gefühlt. Das fand mein Fahrlehrer doof und auf geraden, weit einsehbaren Teilstücken hab ich dann halt mal bis 100 aufgedreht. Aber seeeeehr vorausschauend dann bei den 70-Schildern auch wieder verzögert. ;)


    Das hab ich auch bis zum Ende der Fahrschulzeit nicht abgelegt, je nach Strecke / Situation fahre ich auch immer noch (z.T. deutlich) langsamer als erlaubt.

    Mal abgesehen von den Grundfahraufgaben gibt's zum Bremsen m.W. nur die Regel, dass man idealerweise mit beiden Bremsen zugleich bremsen soll. Und ja, man soll auch nicht zu langsam fahren, aber das kann man m.E. ja erst vernünftig angehen, wenn man sich halbwegs sicher auf dem Ding fühlt. Und dazu gehörte für mich eben auch die ein oder andere grundsätzliche Taktik "was mache ich, wenn" dazu. Wahrscheinlich nur Kopfsache, aber mir hat's geholfen.

    Willkommen im Forum! Bin auch (im Gegensatz zu vielen anderen hier) ein blutiger Anfänger, ähnliches Alter, Führerschein A offen seit Ende Juni 2022. :) Kann das sehr gut nachempfinden. So richtig harte Panikattacken hatte ich zwar nicht, aber so richtig wohl habe ich mich auch lange nicht gefühlt (und es kommen immer noch mal so "uiuiuiui"-Momente).


    Wird schon! Übung macht den Meister / die Meisterin!

    Ich kann das total gut nachempfinden. Ich hab auch erst dieses Jahr "im fortgeschrittenen Alter" den Führerschein gemacht und hatte vorher auch noch nie auf einem motorisierten Zweirad gesessen. Hatte ordentlich Respekt und vor allem Sorge, dass mir der Hobel zu schnell / unkontrollierbar wird. Mein Fahrlehrer hatte mich direkt auf eine knapp 100PS Maschine gesetzt, die mir auch prompt in der ersten Stunde bei den Grundfahrübungen mal im Stand umgefallen ist. Man war mir das unangenehm…


    In der zweiten Fahrstunde sollte ich dann schon direkt von der Fahrschule zum Übungsplatz fahren - das war mir fast zu früh und ich hätte durchaus gern noch ein paar Runden in Ruhe für mich gedreht, bevor ich mit dem Ding in den Straßenverkehr muss. Und das obwohl ich schon über 25 Jahre Auto fahre. Aber wahrscheinlich wissen die Fahrlehrer schon, wem sie was wann zumuten, fordern und fördern oder so. ;)


    Bei mir hat es locker 6-8 Doppelstunden gedauert, bis sich so langsam überhaupt erste Fahrfreude einstellte. Richtig Schalten, Blinker ausmachen nicht vergessen, zügig (aber nicht zu schnell) Anfahren an der Ampel, beide Bremsen …alles Dinge, die man lernen muss und je nach Typ halt auch mal Zeit brauchen.


    Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, den Lappen - äh, die Karte - auf jeden Fall zu machen, komme was wolle, und dann danach halt entweder dabei zu bleiben wenn’s Spaß macht, oder eben auch nicht, falls nicht. Insgesamt hab ich dann glaub ca. 20 Stunden gebraucht und hab noch in der letzten Fahrstunde vor der praktischen Prüfung nochmal die Kiste nach der Vollbrems-Übung sanft auf die Seite gelegt. Schöner Mist. Aber je schlechter die Generalprobe… jedenfalls hat’s zum Glück für die Prüfung dann doch auf Anhieb gereicht. :)


    Was mir gerade am Anfang geholfen hat:


    1. Wenn Panik aufkommt und vor allem es (gefühlt) schnell gehen muss: IMMER ERSTMAL KUPPLUNG ZIEHEN! Das nahm für mich sofort einen Großteil der Unsicherheit weg, dann ist das Ding quasi nur noch ein etwas schwereres (und ggf. schnelleres) Fahrrad. Mit Blinkern. ;)


    Das Spiel mit der Kupplung hilft übrigens auch extrem bei den Langsam-Fahrübungen. Brauchte keine Bremse für irgendwas, ging alles mit Standgas und Spielen mit der Kupplung.


    2. Wenn's in der Kurve mulmig (aber noch nicht brenzlig) wird: erstmal die Hinterradbremse nehmen. Mit der lässt sich doch recht entspannt die Geschwindigkeit etwas reduzieren, ohne dass du gleich völlig aus der Linie kommst.


    3. Mach ggf. nochmal / öfter die Slalom-Fahrübungen und die Ausweichmanöver. Da hat's bei mir recht früh *click* gemacht und ich hatte etwas mehr Vertrauen und dachte nicht mehr so schnell "heute wirst Du sterben!".... :D


    4. Gangwahl: anders als beim Auto musste (und muss immer noch) ich mich zwingen, mir vor der Kurve klar zu werden, wie schnell ich die fahren will und in welchem Gang. Zwischendurch in der Kurve Schalten zu müssen ist doof und gerade wenn der Gang in einer langsamen Kurve zu hoch ist, schiebt das Moped mal ungewollt stärker als gewünscht.


    5. Ansonsten hilft nur fahren fahren fahren. In je mehr unterschiedlichen Situationen, umso besser. Ich fand z.B. eine Regenfahrt unter "Aufsicht" total gut.


    Lange Rede, kurzer Sinn: nimm dir nicht zu viel auf einmal vor. Ich hab mir auch kleine Ziele gesetzt, z.B. zu den Themen Schalten, Bremsen, Blinker, Blickführung - da hab ich dann für mich jeweils kleine Schwerpunkte gesetzt. Alles auf einmal geht halt nicht sofort und gleich gut. Meine wichtigster Tipp war zum Schalten übrigens: „Fuß oben lassen, bis wieder eingekuppelt ist“ (aus: die obere Hälfte des Motorrads). Dann geht's deutlich ruckfreier. :)


    Wird schon! Beiss' Dich bis zum Lappen durch, Aufhören kannst Du dann ja immer noch. ;)

    Ich hab mir übrigens auch dieses ABUS-Seil-Schloss gekauft. Das mutet aber mal echt "günstig" an - ich konnte einmal eine neue Nummer so halb festlegen (nur die ersten beiden von 4 Ziffern funktionierten überhaupt und eine davon hat er irgendwie auch die falsche genommen, die letzten beiden Ziffern sind immer noch "0"). Seit dem ist's fix eingestellt und lässt sich auch nicht mehr ändern.


    Von mir gibt's dafür also keine Kaufempfehlung. Für Zurückschicken bin ich aber zu faul, funktioniert ja grundsätzlich und ich muss mir halt nun die vergurkte Nummer melden.

    Fahrsicherheitstraining steht nächsten Samstag auf dem Programm. :D


    Wahrscheinlich habt Ihr recht und das taugt nicht für meine Zwecke. Hab auch definitiv keine Lust, von so einem Auto-Möchtegern-Racer in den Asphalt massiert zu werden.

    Der Witz ist ja, dass ich mich und mein Moped halt besser kennenlernen will und das geht vor allem wenn man die Strecke kennt und zumindest weiß, wie der Verlauf ist. Sowas auf einer normalen Straße ist nicht so meins, da sind die „schönen“ Stücke immer recht schnell vorbei und dann wenden & nochmal ist eher meh…